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Nunja
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Platz f?r Texte ?ber die debattiert wird.

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"Die Tatsache, dass eine Meinung weithin geteilt wird, ist noch lange kein Beweis daf?r, dass sie nicht absolut absurd ist." - Bertrand Russell

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03.01.2006 02:08 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
Nunja
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Zur Elektrodynamik bewegter K?rper (Einstein)

(Vielleicht k?nnte jemand die fehlenden Formeln nachtragen?)

Da? die Elektrodynamik Maxwells - wie dieselbe gegenw?rtig aufgefa?t zu werden pflegt - in ihrer Anwendung auf bewegte K?rper zu Asymmetrien f?hrt, welche den Ph?nomenen nicht anzuhaften scheinen, ist bekannt. Man denke z. B. an die elektrodynamische Wechselwirkung zwischen einem Magneten und einem Leiter. Das beobachtbare Ph?nomen h?ngt hier nur ab von der Relativbewegung von Leiter und Magnet, w?hrend nach der ?blichen Auffassung die beiden F?lle, da? der eine oder der andere dieser K?rper der bewegte sei, streng voneinander zu trennen sind. Bewegt sich n?mlich der Magnet und ruht der Leiter, so entsteht in der Umgebung des Magneten ein elektrische Feld von gewissem Energiewerte, welches an den Orten, wo sich Teile des Leiters befinden, einen Strom erzeugt. Ruht aber der Magnet und bewegt sich der Leiter, so entsteht in der Umgebung des Magneten kein elektrisches Feld, dagegen im Leiter eine elektromotorische Kraft, welcher an sich keine Energie entspricht, die aber - Gleichheit der Relativbewegung bei den beiden ins Auge gefa?ten F?llen vorausgesetzt - zu elektrischen Str?men von derselben Gr??e und demselben Verlaufe Veranlassung gibt, wie im ersten Falle die elektrischen Kr?fte.

Beispiele ?hnlicher Art, sowie die mi?lungenen Versuche, eine Bewegung der Erde relativ zum "Lichtmedium" zu konstatieren, f?hren zu der Vermutung, da? dem Begriffe der absoluten Ruhe nicht nur in der Mechanik, sondern auch in der Elektrodynamik keine Eigenschaften der Erscheinungen entsprechen, sondern da? vielmehr f?ht alle Koordinatensysteme, f?r welche die mechanischen end optischen Gesetze gelten, wie dies f?r die Gr??en erster Ordnung bereits erwiesen ist. Wir wollen diese Vermutung (deren Inhalt im folgenden "Prinzip der Relativit?t" genannt werden wird) zur Voraussetzung erheben und au?erdem die mit ihm nur scheinbar unvertr?gliche Voraussetzung einf?hren, da? sich das Licht im leeren Raume stets mit einer bestimmten, vm Bewegungszustande des emittierenden K?rpers unabh?ngigen Geschwindigkeit V fortpflanze. Diese beiden Voraussetzungen gen?gen, um zu einer einfachen und widerspruchsfreien Elektrodynamik bewegter K?rper zu gelangen unter Zugrundelegung der Maxwellschen Theorie f?r ruhende K?rper. Die Einf?hrung eines "Licht?thers" wird sich insofern als ?berfl?ssig erweisen, als nach der zu entwickelnden Auffassung weder ein mit besonderen Eigenschaften ausgestatteter "absolut ruhender Raum" eingef?hrt, noch einem Punkte des leeren Raumes, in welchem elektromagnetische Prozesse stattfinden, ein Geschwindigkeitsvektor zugeordnet wird.

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03.01.2006 02:09 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Die zu entwickelnde Theorie st?tzt sich - wie jede andere Elektrodynamik - auf die Kinematik des starren K?rpers, da die Aussagen einer jeden Theorie Beziehungen zwischen starren K?rpern (Koordinatensystemen), Uhren und elektromagnetischen Prozessen betreffen. Die nicht gen?gende Ber?cksichtigung dieses Umstandes ist die Wurzel der Schwierigkeiten, mit denen die Elektrodynamik bewegter K?rper gegenw?rtig zu k?mpfen hat.

I. Kinematischer Teil.

? 1, Definition der Gleichzeitigkeit.

Es liege ein Koordinatensystem vor, in welchem die Newtonschen mechanischen Gleichungen gelten. Wir nennen dies Koordinatensystem zur sprachlichen Unterscheidung von sp?ter enzuf?hrenden Koordinatensystemen und zur Pr?zisierung der Vorstellung das "ruhende System".

Ruht ein materieller Punkt relativ zu diesem Koordinatensystem, so kann seine Lage relativ zu letzterem durch starre Ma?st?be unter Benutzung der Methoden der euklidischen Geometrie bestimmt und in kartesischen Koordinaten ausgedr?ckt werden.

Wollen wir die Bewegung eines materiellen Punktes beschreiben, so geben wir die Werte seiner Koordinaten in Funktion der Zeit. Es ist nun wohl im Auge zu behalten, da? eine derartige mathematische Beschreibung erst dann einen physikalischen Sinn hat, wenn man sich vorher dar?ber klar geworden ist, was hier unter "Zeit" verstanden wird. Wir haben zu ber?cksichtigen, da? alle unsere Urteile, in welchen die Zeit eine Rolle spielt, immer Urteile ?ber gleichzeitige Ereignisse sind. Wenn ich z. B. sage: "Jener Zug kommt hier um 7 Uhr an," so hei?t dies etwa: "Das Zeigen des kleinen Zeigers meiner Uhr auf 7 und das Ankommen des Zuges sind gleichzeitige Ereignisse." )

Es k?nnte scheinen, da? alle die Definition der "Zeit" betreffenden Schwierigkeiten dadurch ?berwunden werden k?nnten, da? ich an Stelle der "Zeit" die "Stellung des kleinen Zeigers meiner Uhr" setze. Eine solche Definition gen?gt in der Tat, wenn es sich darum handelt, eine Zeit zu definieren ausschlie?lich f?r den Ort, an welchem sich die Uhr eben befindet; die Definition gen?gt aber nicht mehr, sobalt es sich darum handelt, zn verschiedenen Orten stattfindende Ereignisreihen miteinander zeitlich zu werten, welche in von der Uhr entfernten Orten stattfinden.

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03.01.2006 02:10 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
Nunja
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Wir k?nnten uns allerdings damit begn?gen, die Ereignisse dadurch zeitlich zu werten, da? ein samt der Uhr im Koordinatenursprung befindlicher Beobachter jedem von einem zu wertenden Ereignis Zeugnis gebenden, durch den leeren Raum zu ihm gelangenden Lichtzeigen die entsprechende Uhrzeigerstellung zuordnet. Eine solche Zuordnung bringt aber den ?belstand mit sich, da? sie vom Standpunkte des mit der Uhr versehenen Beobachters nicht unabh?ngig ist, wie wir durch die Erfahrung wissen. Zu einer weit praktischeren Festsetzung gelangen wir durch folgende Betrachtung.

Befindet sich im Punkte A des Raumes eine Uhr, so kann ein in A befindlicher Beobachter die Ereignisse in der unmittelbaren Umgebung von A zeitlich werten durch Aufsuchen der it diesen Ereignissen Gleichzeitigen Uhrzeigerstellungen. Befindet sich auch im Punkte B des Raumes eine Uhr - wir wollen hinzuf?gen, "eine Uhr von genau derselben Beschaffenheit wie die in A befindliche" - so ist auch eine zeitliche Wertung der Ereignisse in der unmittelbaren Umgebung von B durch einen in B befindlichen Beobachter m?glich. Es ist aber ohne weitere Festsetzung nicht m?glich, ein Ereignis in A mit einem Ereignis in B zeitlich zu vergleichen; wir haben bisher nur eine "A-Zeit" und eine "B-Zeit", aber keine f?r A und B gemeinsame "Zeit" definiert. Die letztere Zeit kann nun definiert werden, indem man durch Definition festsetzt, da? die "Zeit", welche das Licht braucht, um von A nach B zu gelangen, gleich ist der "Zeit", welche es braucht, um von B nach A zu gelangen. Es gehe n?mlich ein Lichtstrahl zur "A-Zeit" tA von A nach B ab, werde zur "B-Zeit" tB in B gegen A zu reflektiert und gelange zur "A-Zeit" t?A nach A zur?ck. Die beiden Uhren laufen definitionsgem?? synchron, wenn
Formule 1

Wir Nehmen an, da? diese Definition des Synchronismus in widerspruchsfreier Weise m?glich sei, und zwar f?r beliebig viele Punkte, da? also allgemein die Beziehungen gelten:

1. Wenn die Uhr in B synchron mit der Uhr in A l?uft, so l?uft die Uhr in A synchron mit der Uhr in B.

2. Wenn die Uhr in A sowohl mit der Uhr in B als auch mit der Uhr in C synchron l?uft, so laufen auch die Uhren in B und C synchron relativ zueinander.

Wir haben so unter Zuhilfenahme gewisser (gedachter) physikalischen Erfahrungen festgelegt, was unter synchron laufenden, an verschiedenen Orten befindlichen, ruhenden Uhren zu verstehen ist und damit offenbar eine Definition von "gleichzeitig" und "Zeit" gewonnen. Die "Zeit" eines Ereignisses ist die mit dem Ereignis gleichtzeitige Angabe einer am Orte des Ereignis befindlichen, ruhenden Uhr, welche mit einer bestimmten, ruhenden Uhr, und zwar f?r alle Zeitbestimmungen mit der n?mlichen Uhr, synchron l?uft.

Wir setzen noch der Erfahrung gem?? fest, da? die Gr??e
Formule 2
eine universelle Konstante (die Lichtgeschwindigkeit im leeren Raume) sei.

Wesentlich ist, da? wir die Zeit mittels im ruhenden System ruhender Uhren definiert haben; wir nennen die eben definierte Zeit wegen dierser Zugeh?rigkeit zum ruhenden System "die Zeit des ruhenden Systems".

? 2. ?ber die Relativit?t von L?ngen und Zeiten

Die folgenden ?berlegungen st?tzen sich auf das Relativit?tsprinzip und auf das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, welche beiden Prinzipien wir folgenderma?en definieren.

1. Die Gesetze, nach denen sich die Zust?nde der physikalischen Systeme ?ndern, sind unabh?ngig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichf?rmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustands?nderungen bezogen werden.

2. Jeder Lichtstrahl bewegt sich im "ruhenden" Koorinatensystem mit der bestimmten Geschwindigkeit V, unabh?ngig davon, ob dieser Lichtstrahl von einem ruhenden oder bewegten K?rper emittiert ist. Hierbei ist
Formule 3
wobei "Zeitdauer" im Sinne der Definition des ? 1 aufzufassen ist.

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03.01.2006 02:11 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Es sei ein ruhender starrer Stab gegeben; derselbe besitze, mmit einem ebenfalls ruhenden Ma?stabe gemessen, die L?nge l. Wir denken uns nun die Stabachse in die X-Achse des ruhenden Koordinatensystems gelegt und dem Stabe hierauf eine gleichf?rmige Paralleltranslationsbewegung (Geschwindigkeit v) l?ngs der X-Achse im Sinne der wachsenden x erteilt. Wir fragen nun nach der L?nge des bewegten Stabes, welche wir uns durch folgende zwei Operationen ermittelt denken:
a) Der Beobachter bewegt sich samt dem vorher genannten Ma?stabe mit dem auszumessenden Stabe und mi?t direkt durch Anlegen des Ma?stabes die L?nge des Stabes, ebenso, wie wenn sich auszumessender Stab, Beobachter und Ma?stab in Ruhe bef?nden.
b) Der Beobachter ermittelt mittels im ruhenden Systeme aufgestellter, gem?? ? 1 synchroner, ruhender Uhren, in welchen Punkten des ruhenden Systems sich Anfang und Ende des auszumessenden Stabes zu einer bestimmten Zeit t befinden. Die Entfernung dieser beiden Punkte, gemessen mit dem schon benutzten, in diesem Falle ruhenden Ma?stabe ist ebenfalls eine L?nge, welche man als "L?nge des Stabes" bezeichnen kann.

Nach dem Relativit?tsprinzip mu? die bei der Operation a) zu findende L?nge, welche wir "die L?nge des Stabes im bewegten System" nennen wollen, gleich der L?nge l des ruhenden Stabes sein.

Die bei der Operation b) zu findende L?nge, welche wir "die L?nge des (bewegten) Stabes im ruhenden System" nennen wollen, werden wir unter Zugrundelegung unserer beiden Prinzipien bestimmen und finden, da? sie von l verschieden ist.

Die allgemein gebrauchte Kinematik nimmt stillschweigend an, da? die durch die beiden erw?hnten Operationen bestimmten L?ngen einander genau gleich seien, oder mit anderen Worten, da? ein bewegter starrer K?rper in der Zeitpoche t in geometrischer Beziehung vollst?ndig durch denselben K?rper, wenn er in bestimmter Lage ruht, ersetzbar sei.

Wir denken uns ferner an den beiden Stabenden (A und B) Uhren angebracht, welche mit den Uhren des ruhenden Systems synchron sind, d. h. deren Angaben jeweilen der "Zeit des ruhenden Systems" an den Orten, an welchen sie sich gerade befinden, entsprechen; diese Uhren sind also "synchron im ruhenden System".

Wir denken uns ferner, da? sich bei jeder Uhr ein mit ihr bewegter Beobachter befinde, und da? diese Beobachter auf die beiden Uhren das im ? 1 aufgestellte Kriterium f?r den synchronen Gang zweier Uhren anwenden. Zur Zeit () tA gehe ein Lichtstrahl von A aus, werde zur Zeit tB in B reflektiert und gelange zur Zeit t?A nach A zur?ck. Unter Ber?cksichtigung des Prinzipes von Konstanz der Lichtgeschwindigkeit finden wir:
Formule 4
und
Formule 5
wobei rAB die L?nge des bewegten Stabes - im ruhenden System gemessen - bedeutet. Mit dem bewegten Stabe bewegte Beobachter w?rden also die beiden Uhren nicht synchron gehend finden, w?hrend im ruhenden System befindliche Beobachter die Uhren als synchron laufend erkl?ren w?rden.

Wir sehen also, da? wir dem Begriffe der Gleichzeitigkeit keine absolute Bedeutung beimessen d?rfen, sondern da? zwei Ereignisse, welche, von einem Koordinatensystem aus betrachtet, gleichzeitig sind, von einem relativ zu diesem System bewegten System aus betrachtet, nicht mehr als gleichzeitige Ereignisse aufzufassen sind.

? 3. Theorie der Koordinaten- und Zeittransformation von dem ruhenden auf ein relativ zu diesem in gleichf?rmiger Translationsbewegung befindliches System.

Seien im "ruhenden" Raume zwei Koordinatensysteme, d. h. zwei Systeme von je drei von einem Punkte ausgehenden, aufeinander senkrechten starren materiellen Linien, gegeben. Die X-Achsen beider Systeme m?gen zusammenfallen, ihre Y- und Z-Achsen bez?glich parallel sein. Jedem Systeme sei ein starrer Ma?stab und eine Anzahl Uhren beigegeben, und es seien beide Ma?st?be sowie alle Uhren beider Systeme einander genau gleich.

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03.01.2006 02:11 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Es werde nun dem Anfangspunkte des einen der beiden Systeme (k) eine (konstante) Geschwindigkeit v in Richtung der wachsenden x des anderen, ruhenden Systems (K) erteilt, welche sich auch den Koordinatenachsen, dem betreffenden Ma?stabe sowie den Uhren mitteilen m?ge. Jeder Zeit t des ruhenden Systems K entspricht dann eine bestimmte Lage der Achsen des bewegten Systems und wir sind aus Symmetriegr?nden befugt anzunehmen, da? die Bewegung von k so beschaffen sein kann, da? die Achsen des bewegten Systems zur Zeit t (es ist mit "t" immer eine Zeit des ruhenden Systems bezeichnet) den Achsen des ruhenden Systems parallel seien.

Wir denken uns nun den Raum sowohl vom ruhenden System K aus mittels des ruhenden Ma?stabes als auch vom bewegten System mittels des mit ihm bewegten Ma?stabes ausgemessen und so die Koordinaten x, y, z bez. ksi, eta, zeta ermittelt. Es werde ferner mittels der im ruhenden System befindllichten ruhenden Uhren durch Lichtsignale in der in ? 1 angegebenen Weise die Zeit t des ruhenden Systems f?r alle Punkte des letzteren bestimmt, in denen sich Uhren befinden; ebenso werde die Zeit tau des bewegten Systems f?r alle Punkte des bewegten Systems, in welchen sich relativ zu letzterem ruhende Uhren befinden, bestimmt durch Anwendun der in ? 1 genannten Methode der Lichtsignale zwischen den Punkten, in denen sich die letzteren Uhren befinden.

Zu jedem Wertsystem x, y, z, t, welches Ort und Zeit eines Ereignisse im ruhenden System vollkommen bestimmt, geh?rt ein jenes Ereignis relativ zum System k festlegendes Wertsystem ksi, eta, zeta, tau, und es ist nun die Aufgabe zu l?sen, das diese Gr??en verkn?pfende Gleichungssystem zu finden.

Zun?chst ist klar, da? einem im System k ruhenden Punkte ein bestimmtes, von Zeit unabh?ngiges Wertsystem x?, y, z zukommt. Wir bestimmen zuerst tau als Funktion von x?, y, z und t. Zu diesem Zwecke haben wir in Gleichungen auszudr?cken, da? tau nichts anderes ist als der Inbegriff der Angaben von im System k ruhenden Uhren, welche nach der im ? 1 gegebenen Regel synchron gemacht worden sind.

Vom Anfangspunkt des Systems k aus werde ein Lichtstrahl zur Zeit tau0 l?ngs der X-Achse nach x? gesandt und von dort zur Zeit tau1 nach dem Koordinatenursprung reflektiert, wo er zur Zeit tau2 angelange; so mu? dann sein:
Formule zoveel
oder, indem man die Argumente der Funktion tau beif?gt und das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit im ruhenden Systeme anwendet:
Formule zoveel + 1
Hieraus folgt, wenn mann x? unendlich klein w?hlt:
Formule zoveel + 2
oder
Formule zoveel + 3

Es ist zu bemerken, da? wir statt des Koordinatenursprunges jeden anderen Punkt als Ausgangspunkt des Lichtstrahles h?tten w?hlen k?nnen und es gilt deshalb die eben erhaltene Gleichung f?r alle Werte von x?, y, z.

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03.01.2006 02:12 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Eine analoge ?berlegung - auf die H-Achse und Z-Achse angewandt - liefert, wenn man beachtet, da? sich das Licht l?ngs dieser Achsen vom ruhenden System aus betrachtet stets mit der Geschwindigkeit (Formule zoveel + 4) fortpflantzt:
Formule's zoveel + 5 en 6
Aus diesen Gleichungen folgt, da tau eine lineaire Funktion ist:
Formule zoveel + 7
wobei a eine vorl?ufig unbekannte Funktion (Funktie fi(v)) ist und der K?rze haber angenommen ist, da? im Anfangspunkte von k f?r (tau=0 t=0) sei.

Mit Hilfe dieses Resultates ist es leicht, die Gr??en ksi, eta, zeta zu ermitteln, indem man durch Gleichungen ausdr?ckt, da? sich das Licht (wie das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in Verbindung met der Relativit?tsprinzip verlangt) auch im bewegten System gemessen mit der Geschwindigkeit V fortpflanzt. F?r einen zur Zeit tau=0 in Richtung der wachsenden ksi ausgesandten Lichtstrahl gilt:
Formule zoveel + 8
oder
Formule zoveel + 9
Nun bewegt sich aber der Lichtstrahl relativ zum Anfangspunkt von k im ruhenden System gemessen mit der Geschwindigkeit V - v, so da? gilt:
Formule zoveel + 10
Setzen wir diesen Wert von t in die Gleichung f?r ksi ein, so erhalten wir:
Formule zoveel + 11
Auf analoge Weise finden wir durch Betrachtung von l?ngs den beiden anderen Achsen bewegte Lichtstrahlen:
Formule zoveel + 12
wobei
Formule zoveel + 13
also
Formule zoveel + 14
und
Formule zoveel + 15

Setzen wir f?r x? seinen Wert ein, so erhalten wir:
Hele reeks Formules
wobei
Formule zoveel + 17
und [phi] eine vorl?ufig unbekannte Funktion von v ist. Macht man ?ber die Anfangslage des bewegten Systems und ?ber den Nullpunkt von tau keinerlei Voraussetzung, so ist auf den rechten Seiten dieser Gleichungen je eine additive Konstante zuzuf?gen.

Wir haben nun zu beweisen, da? jeder Lichtstrahl sich, im bewegten System gemessen, mit der Geschwindigkeit V fortpflanzt, falls dies, wie wir angenommen haben, im ruhenden System der Fall ist; denn wir haben den Beweis daf?r noch nicht geliefert, da? das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit mit dem Relativit?tsprinzip vereinbar sei.

Zur Zeit t=tau=0 werde von dem zu dieser Zeit gemeinsamen Koordinatenursprung beider Systeme aus eine Kugelwelle ausgesandt, welche sich im System K mit der Geschwindigkeit V ausbreitet. Ist (x, y, z) ein eben von dieser Welle ergriffener Punkt, so ist also
Formule zoveel + 18

Diese Gleichung transformieren wir mit Hilfe unserer Transformationsgleichungen und eralten nach einfacher Rechnung:
Formule zoveel + 19

Die betrachtete Welle ist also auch im bewegten System betrachtet eine Kugelwelle von der Ausbreitungsgeschwindigkeit V. Hiermit is gezeigt, da? unsere beiden Grundprinzipien miteinander vereinbar sind.

In den entwickelten Transformationsgleichungen tritt noch eine unbekannte Funktion [phi] von v auf, welche wir nun bestimmen wollen.

Wir f?hren zu diesem Zwecke noch ein drittes Koordinatensystem K? ein, welches relativ zum System k derart in Paralleltranslationsbewegung parallel zur KSI-Achse begriffen sei, da? sich dessen Koordinatenursprung mit der Geschwindigkeit -v auf der KSI-Achse bewege. Zur Zeit t=0 m?gen alle drei Koordinatenanfangspunkte zusammenfallen und es sei f?r t=x=y=z=0 die Zeit t? des Systems K? gleich Null. Wir nennen x?, x?, z die Koordinaten, im System K? gemessen, und erhalten durch zweimalige Anwendug unserer Transformationsgleichungen:
Hele reeks Formules

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03.01.2006 02:13 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Da die Beziehungen zwischen x?, y?, z? und x, y, z die Zeit t nicht enthalten, so ruhen die Systeme K und K? gegeneinander, und es ist klar, da? die Transformation von K auf K? die identische Transformation sein mu?. Es ist also:
Formule zoveel'
Wir fragen nun nach der Bedeutung von [phi(v)]. Wir fassen das St?ck der H-Achse der Systems k ins Auge, das zwischen ksi=0, eta=0, zeta und ksi=0, eta=l, zeta=0 gelegen ist. Dieses St?ck der H-Achse ist ein relativ zum System K mit der Geschwindigkeit v senkrecht zu seiner Achse bewegter Stab, dessen Enden in K die Koordinaten besitzen:
Formule zoveel' + 1
und
Formule zoveel' + 2
Die L?nge des Stabes, in K gemessen, ist also l/[phi(v)]; damit ist die Bedeutung der Funktion [phi] gegeben. Aus Symmetriegr?nden ist nun einleuchtend, da? die im ruhenden System gemessene L?nge eines bestimmten Stabes, welcher senkrecht zu seiner Achse bewegt ist, nur von der Geschwindigkeit, nicht aber von der Richtung und dem Sinne der Bewegung abh?ngig sein kann. Es ?ndert sich also die im ruhenden System gemessene L?nge des bewegten Stabes nicht, wenn v met -v vertauscht wird. Hieraus folgt:
Formule zoveel' + 3
oder
Formule zoveel' + 4
Aus dieser und der vorhin gefundenen Relation folgt, da? [phi(v)]=1 sein mu?, so da? die gefundenen Transformationsgleichungen ?bergehen in:
Formule reeks
wobei
Formule zoveel' + 6

? 4. Physikalische Bedeutung der erhalten Gleichungen, bewegte starre K?rper und bewegte Uhren betreffend.

Wir betrachten eine starre Kugel () vom Radius R, welche relativ zum bewegten System k ruht, und deren Mittelpunkt im Koordinatenursprung von k liegt. Die gleichung der Oberfl?che dieser relativ zum System K mit der Geschwindigkeit v bewegten Kugel ist:
Formule zoveel' + 7
Die Gleichung dieser Oberfl?che ist in x, y, z ausgedr?ckt zur Zeit t=0:
Formule zoveel' + 8
Ein starrer K?rper, welcher in ruhendem Zustande ausgemessen die Gestalt einer Kugel hat, hat also in bewegtem Zustande - vom ruhenden System aus betrachtet - die Gestalt eines Rotationsellipsoides mit den Achsen
Formule zoveel' + 9

W?hrend also die Y- und Z-Dimension der Kugel (also auch jedes starren K?rpers von beliebiger Gestalt) durch die Bewegung nicht modifiziert erscheinen, erscheint die X-Dimension im Verh?ltnis [Formule zoveel' + 10] verk?rzt, also um so st?rker, je gr??er v ist. F?r v = V schrumpfen alle bewegten Objekte - vom "ruhenden" System aus betrachtet - in fl?chenhafte Gebilde zusammen. F?r ?berlichtgeschwindigkeiten werden unsere ?berlegungen sinnlos; wir werden ?brigens in den folgenden Betrachtungen finden, da? die Lichtgeschwindigkeit in unserer Theorie physiaklisch die Rolle der unendlich gro?en Geschwindigkeit spielt.

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03.01.2006 02:14 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
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Es ist klar, da? die gleichen Resultate von im "ruhenden" System ruhenden K?rper gelten, welche von einem gleichf?rmig bewegten System aus betrachtet werden. -

Wir denken uns ferner eine der Uhren, welche relativ zum ruhenden System ruhend die Zeit t, relativ zum bewegten System ruhend die Zeit tau anzugeben bef?higt sind, im Koordinatenursprung von k gelegen und so gerichtet, da? sie die Zeit tau angibt. Wie schnell geht diese Uhr, vom ruhenden System aus betrachtet?

Zwischen die Gr?en x, t und tau, welche sich auf den Ort dieser Uhr beziehen, gelten offenbar die Gleichungen:
Formule zoveel' + 11
und
Formule zoveel' + 12
Es ist also
Formule zoveel' + 13
woraus folgt, da? die Angabe der Uhr (im ruhenden System betrachtet) pro Sekunde um [Formule zoveel' + 14] Sek. oder - bis auf Gr??en vierter und h?herer Ordnung um [Formule zoveel' + 15] Sek. zur?ckbleibt.

Hieraus ergibt sich folgende eigent?mliche Konsequenz. Sind in den Punkten A und B von K ruhende, im ruhenden System betrachtet, synchron gehende Uhren vorhanden, und bewegt man die Uhr in A mit der Geschwindigkeit v auf der Verbindungslinie nach B, so gehen nach Ankunft dieser Uhr in B die beiden Uhren nicht meht synchron, sondern die von A nach B bewegte Uhr geht gegen?ber der von Anfang an in B befindlichen um [Formule zoveel' + 16] Sek. (bis auf Gr??en vierter und h?heren Ordnung) nach, wenn t die Zeit ist, welche die Uhr von A nach B braucht.

Nimmt man an, da? das f?r eine polygonale Linie bewiesene Resultat auch f?r eine stetig gekr?mmte Kurve gelte, so erh?lt man den Satz: Befinden sich in A zwei synchron gehende Uhren und bewegt man die eine derselben auf einer geschlossenen Kurve mit konstanter Geschwindigkeit, bis sie wieder nach A zur?ckkommt, was t Sek. dauern m?ge, so geht die letztere Uhr bei ihrer Ankunft in A gegen?ber der unbewegt gebliebenen um [Formule zoveel' + 16] nach. Man schlie?t daraus, da? eine am Erd?quator befindliche Unruhuhr um einen sehr kleinen Betrag langsamer laufen mu? als eine genau gleich beschaffene, sonst gleichen Bedingungen unterworfene, an einem Erdpole befindliche Uhr.
? 5. Additionstheorem der Geschwindigkeiten.

In dem l?ngs der X-Achse des Systems K mit der Geschwindigkeit v bewegten System k bewege sich ein Punkt gem?? den Gleichungen:
Formuleblok zoveel' + 17
wobei w_ksi und w_eta Konstanten bedeuten.

Gesucht ist die Bewegung des Punktes relativ zum System K. F?hrt man in die Bewegungsgleichungen des Punktes mit Hilfe der in ? 3 entwickelten Transformationsgleichungen die Gr??en x, y, z, t ein, so erh?lt man:
Formuleblok zoveel' + 18
Das Gesetz vom Parallelogramm der Geschwindigkeiten gilt also nach unserer Theorie nur in erster Ann?herung. Wir setzen:
Formuleblok zoveel' + 19
und
Formule zoveel' + 20
a ist dann als der Winkel zwischen den Geschwindigkeiten v und w anzusehen. Nach einfacher Rechnung ergibt sich:
Formuleblok zoveel' + 21
Es ist bemerkenswert, da? v und w in symmetrischer Weise in den Ausdruck f?r die resultierende Geschwindigkeit eingehen. Hat auch w die Richtung der X-Achse (KSI-Achse), so erhalten wir:
Formule zoveel' + 22
Aus dieser Gleichung folgt, da? aus der Zusammensetzung zweier Geschwindigkeiten, welche kleiner sind als V, stets eine Geschwindigheit kleiner als V resultiert. Setzt man n?mlich v = V - x, w = V - labda, wobei x und labda positiv und kleiner als V seien, so ist:
Formule zoveel' + 23

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Es folgt ferner, da? die Lichtgeschwindigkeit V durch Zusammensetzung mit einer "Unterlichtgeschwindigkeit" nicht ge?ndert werden kann. Man erh?lt f?r diesen Fall:
Formule zoveel' + 24
Wir h?tten die Formel f?r U f?r den Fall, da? v und w gleiche Richtung besitzen, auch durch Zusammensetzen zweier Transformationen gem?? ? 3 erhalten k?nnen. F?hren wir neben den in ? 3 figurierden Systemen K und k noch ein drittes, zu k in Parallelbewegung begriffenes Koordinatensystem k' ein, dessen Anfangspunkt sich auf der KSI-Achse mit der Geschwindigkeit w bewegt, so erhalten wir zwischen den Gr??en x, y, z, t und der entsprechenden Gr??en von k' Gleichungen, welche sich von den in ? 3 gefundenen nur dadurch unterscheiden, da? an Stelle von "v" die Gr??e
Formule zoveel' + 25
tritt; man sieht daraus, da? solche Paralleltransformationen - wie dies sein mu? - eine Gruppe bilden.

Wir haben nun die f?r uns notwendigen S?tze der unseren zwei Prinzipien entsprechenden Kenematik hergeleitet und gehen dazu ?ber, deren Anwendung in der Elektrodynamik zu zeigen.

II. Eektrodynamischer Teil.
? 6. Transformationen der Maxwell-Herzschen Gleichungen f?r den leeren Raum. ?ber die Natur der bei Bewegung in einem Magnetfeld auftretenden elektromotorischen Kr?fte.

Die Maxwell-Herzschen Gleichungen f?r den leeren Raum m?gen g?ltig sein f?r das ruhende System K, so da? gelten m?ge:
Formuleblok zoveel' + 26
wobei (X, Y, Z) den Vektor der Elektrischen, (L, M, N) den der magnetischen Kraft bedeutet.

Wenden wir auf diese Gleichungen die in ? 3 entwickelte Transformation an, indem wir die elektromagnetischen Vorg?nge auf das dort eingef?hrte, mit der Geschwindigkeit v bewegte Koordinatensystem beziehen, so erhalten wir die Gleichungen:
Formuleblok zoveel' + 27
wobei
Formule zoveel' + 28

Das Relativit?tsprinzip vordert nun, da? die Maxwell-Herzschen Gleichungen f?r den leeren Raum auch im System k gelten, d. h. da? f?r die im bewegten System k durch ihre ponderomotorischen Wirkungen auf elektrische bez. magnetischen Massen definierten vektoren der elektrischen und magnetischen Kraft ((X', Y', Z') und (L', M', N')) des bewegten Systems k die Gleichungen gelten:
Formuleblok zoveel' + 29

Offenbar m?ssen nun die beiden f?r das System k gefundenen Gleichungssysteme genau dasselbe ausdr?cken, da beide Gleichungssysteme den Maxwell-Herzschen Gleichungen f?r das System K ?quivalent sind. Da die Gleichungen beider Systeme bis auf die Vektoren darstellenden Symbole ?bereinstimmen, so folgt, da? die in den Gleichungssystemen an entsprechenden Stellen auftretenden Funktionen bis auf einen f?r alle Funktionen des einen Gleichungssystems gemeinsamen, von ksi, eta, zeta und tau unabh?ngigen, eventuell von v abh?ngigen Faktor [psi(v)] ?bereinstimmen m?ssen. Es gelten also die Beziehungen:
Formuleblok zoveel' + 30

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"Die Tatsache, dass eine Meinung weithin geteilt wird, ist noch lange kein Beweis daf?r, dass sie nicht absolut absurd ist." - Bertrand Russell

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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Bildet man nun die Umkehrung dieses Gleichungssystems, erstens durch Aufl?sen der soeben erhaltenen Gleichungen, zweitens durch Anwendung der Gleichungen auf die inverse Transformation (von k auf K), welche durch die Geschwindigkeit -v charakterisiert ist, so folgt, indem man ber?cksichtigt, da? die beiden so erhaltenen Gleichungssysteme identisch sein m?ssen:
Formule zoveel' + 31
Ferner folgt aus Symmetriegr?nden ()
Formule zoveel' + 32
es ist also
Formule zoveel' + 33
und unsere Gleichungen nehmen die Form an:
Formuleblok zoveel' + 34
Zur interpretation dieser Gleichungen bemerken wir folgendes. Es liegt eine punktf?rmige Elektrizit?tsmenge vor, welche im ruhenden System K gemessen von der Gr??e "eins" sei, d. h. im ruhenden System ruhend auf eine gleiche Elektrizit?tsmenge im Abstand 1 cm die Kraft 1 Dyn aus?be. Nach dem Relativit?tsprinzip ist diese elektrische Masse auch im bewegten System gemessen von der Gr??e "eins". Ruht diese Elektrizit?tsmenge relativ zum ruhenden System, so ist definitionsgem?? der Vektor (X, Y, Z) gleich der auf sie wirkenden Kraft. Ruht die Elektrizit?tsmenge gegen?ber dembewegten System (wenigstens in dem betreffenden Augenblick), so ist die auf sie wirkende, in dem bewegten System gemessene Kraft gleich dem Vektor (X', Y', Z'). Die ersten drei der obigen Gleichungen lassen sich mithin auf fongende zwei Weisen in Worte kleiden:
1. Ist ein punktf?rmiger elektrischer Einheitspol in einem elektromagnetischen Felde bewegt, so wirkt auf ihn au?er der elektrischen Kraft eine "elektromotorische Kraft", welche unter Vernachl?ssigung von mit der zweiten und h?heren Potenzen von v/V multiplizierten Gliedern gleich ist dem mit der Lichtgeschwindigkeit dividierten Vektorprodukt der Bewegungsgeschwindigkeit des Einheitspoles und der magnetischen Kraft. (Alte Ausdrucksweise.)
2. Ist ein punktf?rmiger elektrischer Einheitspol in einem elektromagnetischen Felde bewegt, so ist die auf ihn wirkende Kraft gleich der an dem Orte des Einheitspoles vorhandenen elektrischen Kraft, welche man durch Transformation des Feldes auf ein relativ zum elektrischen Einheitspol ruhendes Koordinatensystem erh?lt. (Neue Ausdrucksweise.)

Analoges gilt ?ber die "magnetomotorischen Kr?fte". Man sieht, da? in der entwickelten Theorie die elektromotorische Kraft nur die Rolle eines Hilfsbegriffes spielt, welcher seine Einf?hrung dem Umstande verdankt, da? die elektrischen und magnetischen Kr?fte keine von dem Bewegungszustande des Koordinatensystems unabh?ngige Existenz besitzen.

Es ist ferner klar, da? die in der Einleitung angef?hrte Asymmetrie bei der Betrachtung der durch Relativbewegung eines Magneten und eines Leiters erzeugten Str?me verschwindet. Auch werden die Fragen nach dem "Sitz" der elektrodynamischen elektromotorischen Kr?fte (Unipolarmaschinen) gegenstandslos.

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? 7. Theorie des Doppelerschen Prinzips und der Aberration.

Im Systeme K befinde sich sehr ferne vom Koordinatenursprung eine Quelle elekgtrodynamischer Wellen, welche in einem den Koodinatenursprung enthalten Raumteil mit gen?gender Ann?herung durch die Gleichungen dargestellt sei: Hierbei sind [Vektortje] und [Vektortje] die Vektoren, welche die Amplitude des Wellenzuges bestimmen, a, b, c die Richtungskosinus der Wellennormalen.

Wir fragen nach der Beschaffenheit dieser Wellen, wenn dieselben von einem in dem bewegten System k ruhenden Beobachter untersucht werden. - Durch Anwendung der in ? 6 gefundenen Transformationsgleichungen f?r die elektrischen und magnetischen Kr?fte und der in ? 3 gefunden Transformationsgleichungen f?r die Koordinaten und die Zeit erhalten wir unmittelbar:
Formuleblok zoveel' + 36
wobei
Formuleblok zoveel' + 37
gesetzt ist.

Aus der Gleichung f?r omega' folgt: Ist ein Beobachter relativ zu einer unendlich fernen Lichtquelle von der Frequenz nu mit der Geschwindigkeit v derart bewegt, da? die Verbindungslinie "Lichtquelle-Beobachter" mit der auf ein relativ zur Lichtquelle ruhendes Koordinatensystem bezogenen Geschwindigkeit des Beobachters den Winkel [phi] bildet, so ist die von dem Beobachter wahrgenommene Frequentz nu' des Lichtes durch die Gleichung gegeben:
Formule zoveel' + 38
Dies ist das Doppelersche Prinzip f?r beliebige Geschwindigkeiten. F?r [phi=0] nimmt die Gleichung die ?bersichtliche Form an:
Formule zoveel' + 39
man sieht, da? - im Gegensatz zu der ?blichen Auffassung - f?r v = - oneindig, nu = oneindig ist.

Nennt man [phi'] den Winkel zwischen Wellennormale (Strahlrichtung) im bewegten System und der Verbindungslinie "Lichtquelle-Beobachter", so nimmt die Gleichung f?r a' die Form an:
Formule zoveel' + 40
Diese Gleichung dr?ckt das Abberationsgesetz in seiner allgemeinsten Form aus. Ist [phi=pi/2] , so nimmt die Gleichung die einfache Gestalt an:
Formule zoveel' + 41

Wir haben nun noch di Amplitude der Wellen, wie dieselbe im bewegten System erscheint, zu suchen. Nennt man A bez. A' die Amplitude der elektrischen oder magnetischen Kraft im ruhenden bez. im bewegten System gemessen, so erh?lt man:
Formule zoveel' + 42
welche Gleichung f?r [phi=0] in die einfachere ?bergeht:
Formule zoveel' + 43

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03.01.2006 02:16 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Es folgt aus den entwickelten Gleichungen, da? f?r einen Beobachter, der sich mit der Geschwindigkeit V einer Lichtquelle n?herte, diese Lichtquelle unendlich intensiv erscheinen m??te.

? 8. Transformation der Energie der Lichtstrahlen. Theorie des auf vollkommene Spiegel ausge?bten Strahlungsdruckes.

Da [A^2/8pi] gleich der Lichtenergie pro Volumeneinheit ist, so haben wir nach dem Relativit?tsprinzip [A'^2/8pi] als die Lichtenergie im bewegten System zu betrachten. Es w?re daher [A'^2/A^2] das Verh?ltnis der "bewegt gemessenen" und "ruhend gemessenen" Energie eines bestimmten Lichtkomplexes, wenn das Volumen eines Lichtkomplexes in K gemessen und in k gemessen das geleich w?re. Dies ist jedoch nicht der Fall. Sind a, b, c die Richtungskosinus der Wellennormalen des Lichtes im ruhenden System, so wandert durch die Oberfl?chenelemente der mit Lichtgeschwindigkeit bewegten Kugelfl?che
Formule zoveel' + 44
keine Energie hindurch; wir k?nnen daher sagen, da? diese Fl?che dauernd denselben Lichtkomplex umschlie?t. Wir fragen nach der Energiemenge, welche diese Fl?che im System k betrachtet umschlie?t, d. h. nach der Energie des Lichtkomplexes reletiv zum System k.

Die Kugelfl?che ist - im bewegten System betrachtet - eine Ellipsoidfl?che, welche zur Zeit [tau = 0] die Gleichung besitzt:
Formule zoveel' + 45
Nennt man S das Volumen der Kugel, S' dasjenige dieses Ellipsoides, so ist, wie eine einfache Rechnung zeigt:
Formule zoveel' + 46
Nennt man also E die im ruhenden System gemessene, E' die im bewegten System gemessene Lichtenergie, welche vonn der betrachteten Fl?che umschlossen wird, so erh?lt man:
Formule zoveel' + 47
welche Formel f?r [phi=0] in die einfachere ?bergeht:
Formule zoveel' + 48

Es ist bemerkenswert, da? die Energie und die Frequenz eines Lichtkomplexes sich nach demselben Gesetze mit dem Bewegungszustande des Beobachters ?ndern.

Es sei nun die Koordinatenebene [ksi=0] eine vollkommen spiegelnde Fl?che, an welcher die im letzten Paragraph betrachteten ebenen Wellen reflektiert werden. Wir fragen nach dem auf die spiegelnde Fl?che ausge?bten Lichtdruck und nach der Richtung, Frequenz und Intensit?t des Lichtes nach der Reflexion.

Das einfallende Licht sei durch die Gr??en A, [cos phi], v (auf das System K bezogen) definiert. Von k aus betrachtet sind die entsprechenden Gr??en :
Formuleblok zoveel' + 49

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03.01.2006 02:16 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
Ekkehard Friebe Ekkehard Friebe ist männlich
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Die vollst?ndige Arbeit (einschlie?lich Formeln):

Zur Elektrodynamik bewegter K?rper (Einstein)

ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.ekkehard-friebe.de/Elektrodynamik.pdf

Beste Gr??e Ekkehard Friebe

03.01.2006 03:47 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
Josef
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen


Zitat:

Nunja schrieb am 03.01.2006 02:08 Uhr:
Platz f?r Texte ?ber die debattiert wird.


Das hatte ich schon gesucht, die SRT-Schrift als Text, und nicht nur Faximile.

Weil man jetzt den Afnang zitieren kann:

"Da? die Elektrodynamik Maxwells - wie dieselbe gegenw?rtig aufgefa?t zu werden pflegt - in ihrer Anwendung auf bewegte K?rper zu Asymmetrien f?hrt, welche den Ph?nomenen nicht anzuhaften scheinen , ist bekannt."

Allein schon dieser allererster Satz der ganzen RT zeigt deutlich genug dass sie nur eine Spekulation ist.

Und trotzdem gab es genug Merkberfeite, um damit die ganze Wissenschaft zu versauen ...

__________________
Tut mir leid, Albert, aber ich werde nicht schwerer, wenn etwas von mir wegfliegt.

...

Wenn die Klugeren nachgeben, machen die Dummeren alles kaputt.

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03.01.2006 15:12 Josef ist offline Email an Josef senden Beiträge von Josef suchen Nehmen Sie Josef in Ihre Freundesliste auf
Nunja
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hier habe ich noch eine gute Einf?hrung zu den Texten aus relativistischer Sicht:

http://www.culture.hu-berlin.de/ck/lehre/seminare/relativitaet/node6.html

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11.01.2006 01:38 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
Jocelyne Lopez
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen



Anbei auch ein Originaltext von Albert Einstein, den Harald Maurer in seiner Homepage zur Verf?gung stellt:

?ther und Relativit?ts-Theorie

Rede gehalten am 5. Mai 1920
an der Reichs-Universit?t zu Leiden
von Albert Einstein


http://www.mahag.com/fremd/rede.htm

Darin f?hrt irgendwie Einstein eine ?ther-Vorstellung wieder ein, nachdem er sie erst einmal angenommen und dann streng abgelehnt hat, so wie ich es verstanden habe?

Aber ob in der ganzen Sache ?berhaupt was zu verstehen ist, daran zweifle ich, wahrscheinlich ist eben nichts zu verstehen und zum Trost f?r mich teilt die ?berwiegende Prozentzahl der Menschheit meines traurigen Schicksals.

LG
Jocelyne Lopez

09.03.2006 17:00 Jocelyne Lopez ist offline Email an Jocelyne Lopez senden Homepage von Jocelyne Lopez Beiträge von Jocelyne Lopez suchen Nehmen Sie Jocelyne Lopez in Ihre Freundesliste auf
JGC
Tripel-As


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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo Jocelyn..

Das Problem mit den "?ther" ist einfach, das der Linearzustand der Materie(das was wir inzwischen als Vakuum kennen) genau diese Eigenschaft besitzt wie die ?thertheorie fordert!

Was ist denn, wenn ein Masseteilchen seine runde kugelform in eine Stringform verwandelt? Dann ist sie ungeheuer lang und so d?nn, das sie praktisch fast keinen Wiederstand gegen?ber der EM-Wellenform aus?bt, und trotzdem aufeinander wirken k?nnen. Hast du schon mal daran gedacht, was theoretisch mit einer Masse geschieht, wenn sie doch zu einem ?berlichtschnellen Gebilde werden will?

Sie mus ihre urspr?ngliche Gestalt aufgeben und eine lineare Form (Fadenform) annehmen. Erst dann besitzt sie die Vorraussetzung, sich auch mit ?berlichjtgeschwindigkeit durch daen Raum zu bewegen.

Dann werden seine Ladung und sein Feld nicht mehr um seine 360? Kugelfeld angeordnet, sondern nur noch 360? un seine Bewegungsrichtung. Das heisst also, das ein String eine Form der Materie ist, die das Vakuum erst ausmacht. Sie ist die "F?llung" des Raumes und f?hrt ihre Ladungen nur noch parallel zur Bewegungsrichtung mit sich.

Das bedeutet letztendlich, das Vakuum selbst einen Gravitationsdruck aus?bt! Und zwar quer zur Bewegungsrichtung der darin enthaltenen Strings!

Gruss............JGC

__________________
Strassen? Wo wir hingehen, braucht man keine "Strassen"...

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von JGC am 14.03.2006 19:27.

14.03.2006 19:25 JGC ist offline Email an JGC senden Homepage von JGC Beiträge von JGC suchen Nehmen Sie JGC in Ihre Freundesliste auf
Nunja
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Noch mehr Orginal Texte von Albert Einstein.

http://www.physik.uni-augsburg.de/annalen/history/Einstein-in-AdP.htm

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31.07.2007 00:52 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
Gerhard Kemme
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Re: Orginal Texte: Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Guten Abend!


Zitat:

JGC schrieb am 14.03.2006 19:25 Uhr:
Sie mus ihre urspr?ngliche Gestalt aufgeben und eine lineare Form (Fadenform) annehmen. Erst dann besitzt sie die Vorraussetzung, sich auch mit ?berlichjtgeschwindigkeit durch daen Raum zu bewegen.


Da steckt sicherlich eine Portion gesunder Menschenverstand drin, da jede die Materie konstituierende Einzelschwingung ihre Position im Bereich der ?berlichtgeschwindigkeit sehr schnell ver?ndern muss, um im Materieverband zu verbleiben. Manchmal kann man es bei einem Gespann von Schlittenhunden im Winter sehen, dass das Rudel um so enger l?uft, je schneller der Schlitten f?hrt.

Zitat:

JGC schrieb am 14.03.2006 19:25 Uhr:
Das heisst also, das ein String eine Form der Materie ist, die das Vakuum erst ausmacht. Sie ist die "F?llung" des Raumes und f?hrt ihre Ladungen nur noch parallel zur Bewegungsrichtung mit sich.


An dieser Stelle w?rde ich etwas zwischen Vakuum und (fester) Materie unterscheiden, d.h. Gask?rper - Feststoff als ?hnlich vergleichen.

Um etwas anschaulich zu bleiben, w?rde ein Feststoff aus sehr harten Federn bestehen, die sich in einem Gef?ge mit Druck und Zug befinden.

Der Gask?rper, oder das Vakuum, besteht hingegen aus weichen Federn, die allerdings durch eine sehr schnelle Auslenkung bis zu einem Zustand gro?er H?rte ver?ndert werden k?nnen - dies w?re so, als ob die weichen Stossd?mpfer nicht mehr ausreichten und die Karosserie durch den Gummipuffer abgefangen wird. Insofern sehe ich anschaulich Str?nge von ?therteilchen, die durch Impulse zusammengedr?ngt werden.

Zitat:

JGC schrieb am 14.03.2006 19:25 Uhr:
Das bedeutet letztendlich, das Vakuum selbst einen Gravitationsdruck aus?bt! Und zwar quer zur Bewegungsrichtung der darin enthaltenen Strings!


Bei den bisherigen ?berlegungen hatte ich als querwirkendes Ph?nomen immer die magnetische Wirkung angenommen, w?hrend als Gravitation modellhaft die Sogwirkung zur Materie hin angenommen wurde. Allerdings muss von einer bestimmten Dichte des unvollst?ndigen Vakuums ausgegangen werden, so dass selbstverst?ndlich auch eine Gravitation vorhanden sein sollte.

MfG Gerhard Kemme

__________________
"Eine Menge ist eine Zusammenfassung bestimmter, wohlunterschiedlicher Dinge unserer Anschauung oder unseres Denkens, welche Elemente der Menge genannt werden, zu einem Ganzen."
Nach Georg Cantor (1845 - 191cool

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