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Ekkehard Friebe Ekkehard Friebe ist männlich
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Massenpsychosen in der Wissenschaft Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Wichtiges Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch das zweite Kapitel unter der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik? von den Seiten 30 bis 85 des Buches
(zun?chst jedoch nur bis zum ersten Absatz der Seite 32):


Zitat:


Die Mathematik ist wie eine M?hle.
Es kommt nie mehr heraus, als
man hineingebracht hat.

Lenard

2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik

Die gleiche Massenpsychose, die beim Darwinismus auftrat, entstand auch im geistigen Bereiche des philosophischen Materialismus. Sie setzte gleichzeitig mit dem Darwinimus ein und hat jetzt als dialektischer Materialismus hunderte Millionen Anh?nger.

Gewi?, Jahrtausende hindurch gab es schon philosophische Materialisten. Leukippos lehrte in Griechenland schon im 5. Jahrhundert v. Chr., es gebe nichts als die Atome und den leeren Raum. Nur wenige begn?gten sich mit dieser Lehre, weil sie mit der Wirklichkeit des Lebens nicht ?bereinstimmte. Aber in Deutschland war das Feld vorbereitet. Hegel und Schelling, die nach Kant Europas Philosophie beherrschten, und einen strengen, so genannten philosophischen Idealismus lehrten, wurden schlagartig abgetan und durch ein Buch von B?chner ?Kraft und Stoff" und sp?ter durch Haeckels ?Weltr?tsel? beiseitegeschoben. Beide Autoren k?mpfen f?r einen schroffen Materialismus. Dieser, als philosophisches System doch l?ngst ?berwunden, ri? die Gesamtheit der Forscher und Mitarbeiter an der modernen Physik, Chemie und Zoologie, Psychologie und Medizin an sich. Kein Arzt, kein Psychologe, kein Naturforscher, der modern sein wollte, konnte sich erlauben, etwas anderes zu sein als Materialist. Virchow hat den Ausspruch getan: ?Ich habe die Seele in dem Mikroskop noch nicht gefunden!"

Etwas ?hnliches geschah auf dem Gebiet der Physik, als Einstein mit der Relativierung von Zeit und Minkowski mit der Relativierung von Raum sich anheischig machten, alles sch?ner und richtiger zu erkl?ren als die Physiker von Galilei bis Lenard und Planck.

Werfen wir nochmals einen Blick zur?ck! Es sind rund 800 Jahre her, da begann der Geist der europ?ischen V?lker sich mit der Erforschung der Natur zu besch?ftigen, und so entstand langsam das gewaltige Geb?ude der Naturwissenschaften auf den Fundamenten der freien ungehinderten Forschung.

Es gibt nun zwei Typen von Naturforschern. Die einen beobachten die Natur. Hingebungsvoll opfern sie Tag und Nacht, ob sie als Astronomen den Lauf der Sterne verfolgen, Helligkeiten der Sterne, Verschiebung der Spektrallinien und der Standorte messen und aus ihren Bahnen Gesetze ableiten oder als Biologen den staatlichen Aufbau des Bienenstocks und des Termitenhaufens studieren und die Harmonie des Lebendigen untersuchen. Zu dieser Gruppe geh?ren die gro?en Entdecker: die Astronomen Kopernikus, Kepler, die Physiker Newton, Faraday, Julius Robert Meyer, Entdecker des Energiegesetzes, Lenard, die Chemiker Bunsen, Kekule, die Biologen K. Ernst von Baer, der Begr?nder der Embryologie, Johannes M?ller, der Sch?pfer der modernen Physiologie, und viele andere.

Zum zweiten Typus geh?ren die Forscher, welche sich die Bearbeitung der Resultate, der Messungen und Beobachtungen der andern zum Ziel gesetzt haben. In dieser Gruppe befinden sich z. B. Maxwell, der die Gleichungen aufstellte, um Faradays geniale Entdeckungen auf dem Gebiet der Elektrizit?t mathematisch darzustellen, auch Boltzmann, der gro?e Mathematiker und Physiker, und Einstein, durch Presse and popul?re Darstellungen dem gro?en Publikum gut bekannt.

Ihnen schlie?t sich heutigentags die Mehrzahl der theoretischen Physiker an. Sie geben sich der Meinung hin, da? die Mathematik der Schl?ssel zum Wesen der Dinge sei, ja es ist ihr offener und heimlicher Glaubenssatz, da? die Mathematik allein den Zugang zur Seinswelt gestatte, da? die wahre Welt, die Seinswelt, die den Erscheinungen zugrunde liegt, nur durch mathematische Gleichungen ? Differentialgleichungen ? zu fassen sei. Sie treiben Physik mit und durch Mathematik und arbeiten an den vorhandenen Gleichungen.

Sie entdecken neue, sch?ne, ?sthetisch sch?ne, wie es Dirac, einer der ersten theoretischen Physiker, Ende 1963 lobend von Schr?dinger hervorhebt, der speziell f?r seine so sch?ne Gleichung den Nobelpreis davontrug. Sie leben als reine Theoretiker. Heisenberg, der s. Z. den Nobelpreis mit Schr?dinger teilte, bekam ihn allerdings aufgrund seiner wertvollen und folgerichtigen Messungen an den Verschiebungen der Spektrallinien unter experimentellen Bedingungen. Diese theoretischen Physiker w?rden dem Verf. vielleicht zurufen wie ehemals die Philosophen einem Laien im alten Griechenland: Medeis ageometretos eisito (Wer nichts von Geometrie versteht, trete nicht ein)! Heute vielleicht genauer: medeis amathematikos eisito (kein Nichtmathematiker trete ein)!

(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe


(Fortsetzung folgt)

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23.02.2008 10:16 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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1. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik? den Text von Seite 32, Absatz 2, bis Seite 34, Absatz 2.


Zitat:


Nur der theoretische Physiker hat als Naturforscher das Wort. Aber da fast alle theoretischen Physiker heute Philosophie, Grundlagenforschung, aber auch Biologie und Weltanschauung treiben, ja um von Einstein, Minkowski und ihren Sch?lern zu reden, von uns sogar Verzicht auf den normalen Menschenverstand verlangen, haben wir als Naturforscher und Philosophen das Recht und die Pflicht, uns mit ihnen auseinanderzusetzen. So wollen wir gleich am Anfang betonen, da? es f?r einen Naturforscher ein Zeichen von Schw?che und Unzul?nglichkeit ist, sich hinter einem undurchsichtigen Wall von neuen mathematischen Methoden zu verbergen und zu verschanzen.

Diese ?berheblichkeit der Mathematiker ist nicht von heute. Als Julius Robert Mayer das Gesetz zur Erhaltung der Energie entdeckte, versuchte Helmholtz, ihm die Priorit?t der Entdeckung streitig zu machen, weil er acht Jahre nach ihm das Gesetz in eine mathematische Formel gefasst hatte. Mayer wurde jahrelang unter dem Terror der mathematischen Wissenschaftler als Narr hingestellt, ja selbst monatelang der Freiheit beraubt und in einer geschlossenen Anstalt eingesperrt. Einhundert Jahre nach Mayers Entdeckung wissen wirr da? Helmholtzens mathematische Behandlung des Energiegesetzes veraltet, ja unrichtig ist, und Mayers geniale Entdeckung in einfacher, nicht mathematisch gefa?ter Reinheit weiterbesteht.

Selbst in der j?ngsten Zeit wirken diese alte ?bersch?tzung der Mathematik und Helmholtzens ;nicht zu billigende ?berheblichkeit nach. Man traut seinen Augen nicht, der Psychiater Kretschmer vergleicht in seinem Buch ?Geniale Menschen" J. R. Mayer, den wachen Genius, mit einer blinden Henne, die einmal im Leben ein wertvolles Korn gefunden habe und dann niemals mehr etwas. H?tte er sich doch vorher, wie ein echter Natur- und Seelenforscher, gr?ndlich orientiert und wenigstens das Kapitel ?ber J. R. Mayer in Lenards Buch ?Gro?e Naturforscher" gelesen! Dann h?tte er sich in seinem Buch nicht so benommen wie der Psychiater vor 100 Jahren gegen?ber J. R. Mayer. J. R. Mayer, der sich wegen Nervosit?t und Schlaflosigkeit in ihre Nervenheilanstalt zu einer Kur begab, wurde t?glich stundenlang an einen Stuhl gefesselt und der Psychiater stand vor ihm und sagte: ?H?ren sie endlich auf, Sie dummer Kerl, sich einzubilden, Sie h?tten die gro?e Entdeckung des Geheimrats Helmholtz gemacht.? Das war die Kur des Psychiaters, monatelang, und nannte sich wohl ?Persuasion".

Weder die Entdeckung des Sonnensystems durch Kopernikus noch Newtons Entdeckung der Gravitationsgesetze, auch nicht die Entdeckung der Erhaltung der Energie von J. R. Mayer oder Faradays Grundlegung der modernen Elektrizit?tslehre und Kekules Entdeckung des Benzolrings, auch nicht Lenards Entdeckung der X- und Kathodenstrahlen noch Hasen?hrls Entdeckung, da? das Licht Masse und Energie hat, oder Hahns Entdeckung der Atomspaltung haben etwas mit Mathematik zu tun oder sind etwa auf mathematischem Wege vorbeireitet worden. So wollen wir untersuchen, ob diese ?bersch?tzung des Mathematischen der ruhigen Kritik standh?lt.

Doch vorher eine kleine Unterbrechung: Einer der anerkannten, bedeutenden Mathematiker an der Universit?t M?nchen erkl?rte mir vor einigen Jahren, da? die Mathematikerkongresse ein wenig erfreuliches Bild zeigten: Den meisten Vortragenden kann die Mehrzahl der H?rer, die doch auch Mathematiker sind, nicht folgen, weil die Thesen und deren mathematische Ableitungen so kompliziert und schwierig sind, da? jedes Mal nur eine kleine Gruppe von Teilnehmern dazu imstande ist, eben die, welche sich mit dem gleichen Thema besch?ftigt haben.

Den sogenannten theoretischen Physikern erscheint der Mathematiker sogar wie ein Hoherpriester im Tempel, der sich hinter den Vorhang begibt, um mit dem lieben Gott als ?bermathematiker allein Zwiesprache zu halten, dann mit Gesetzestafeln herauszutreten und Glauben zu fordern.

Wer nicht glaubt und folgt, wird entsprechend behandelt, wenn auch nicht mit dem Schwert, wie es Moses und seine Anh?nger taten, als die Israeliten am Fu?e des Berges Sinai um das goldene Kalb tanzten, doch wird der b?se Kritiker wissenschaftlich f?r tot erkl?rt.

Bei der Forschung gewisser Theoretiker kann man nat?rlich mit Recht sagen: ?Unverst?ndlich ? aber credo quia absurdum?, d. h. ?ich glaube es, weil es absurd ist, denn es kommt ja vom mathematischen Physiker, der durch die Beherrschung der Mathematiker den wahren Sinn des Seins erschlie?t?. In Wirklichkeit ist das nicht so. Eine einzige Tatsache, die wirklich neu ist, kann das komplizierte mathematische Geb?ude umwerfen, wenn es den Tatsachen widerspricht. Eine solche umst?rzende Tatsache ist z. B. der neu entdeckte, zehn Milliarden Lichtjahre entfernte Riesenstern. Dar?ber sp?ter.

(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe


(Fortsetzung folgt)

28.02.2008 07:48 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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2. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik? den Text von Seite 34, Absatz 3, bis Seite 36, Absatz 1.


Zitat:


Auch Ernst Mach, der Begr?nder des Positivismus und theoretischer Physiker, in Wien bis 1901 auch Ordinarius f?r Philosophie, hat ganz energisch erkl?rt, da? die Mathematik ein Hilfsmittel der Darstellung in der Hand des Naturforschers sei, und vor ihrer ?bersch?tzung gewarnt. Einstein hat vergeblich um Machs Zustimmung jahrelang geworben. Mach hat ihn schlie?lich ganz deutlich abgelehnt.

Wir wollen unsere Leser nicht in ungew?hnliche mathematische Probleme einf?hren, sondern zuerst einmal die Glaubenseinstellung als solche kennzeichnen, den diese mathematischen Physiker -- in Wirklichkeit Meta-Physiker ? von uns verlangen, indem sie uns die unrichtigen physikalischen und physiologischen Folgen ihrer Theorien und Gleichungen aufn?tigen. Aus Einsteins Theorie folgt bekanntlich: Wenn ein drei?igj?hriger Mensch mit Lichtgeschwindigkeit in den Weltraum hineingeschossen w?rde und nach drei?ig Jahren zur?ckk?me, begr??en ihn seine Zeitgenossen als Greise, wei?haarige Herren, w?hrend er jung geblieben w?re.

Die Gleichungen der mathematischen Physiker beweisen es angeblich und Einsteins Theorie verlangt den Verzicht auf normales Denken, oder wie er sagt: ?Opfer der althergebrachten Anschauungen?. Wir als Physiologen antworten: Das Herz eines Mannes mu? sich bei einer Lebensdauer von 60 Jahren etwa 1 892 160 000 mal zusammenziehen und erweitern. Nur dann bleibt der Blutkreislauf und damit das Leben intakt. Nach dieser Zeit, einer sechzigj?hrigen Lebenszeit, ist z. B. seine Arbeitskraft ersch?pft, es bleibt stehen und der alte Mensch stirbt. Das Herz des Mannes nun, der in der f?r ihn ruhigen Raketenkabine sitzt, hat mit der relativen Geschwindigkeit der Rakete nichts zu tun. Die Geschwindigkeit der Rakete nimmt dem Herzen die Arbeit nicht ab.

Einstein hatte zuerst lediglich die Relativit?t unseres Zeitbegriffes erweisen wollen. Bekannt sind auch seine Gedankenversuche, um den Begriff der Gleichzeitigkeit zu beseitigen mit dem Beispiel vom zwei gleichzeitig gehenden Uhren, die zwar gleichzeitig gehen, aber durch die Bewegung oder die ?rtliche Entfernung ihres Tr?gers je nachdem dann doch gegeneinander-, voraus- oder zur?ckgehen. Damit wollte Einstein unsern Zeitbegriff ersch?ttern und uns aufnahmef?hig machen f?r die Relativierung der Zelt gem?? seiner These, da? es keine Gleichzeitigkeit von Ereignissen an verschiedenen Orten g?be. Das f?hrt zu den seltsamsten Folgerungen, deren Formulierungen den elementaren Grunds?tzen der menschlichen Logik widersprechen: Ein Mensch sei gleichzeitig ?lter und j?nger als ein anderer, w?hrend unsere Logik uns zwingt, von zwei Aussagen ?ber zeitliche Ereignisse entweder die eine oder die andere als richtig anzunehmen. Das mutet wie eine scholastische Spielerei an.

Wir wollen diese Gedanken hier nicht analysieren, sondern nur feststellen, da? im Gedankenexperiment jede Genauigkeit m?glich ist und bei Einstein nur dadurch Schwierigkeiten entstehen, da? er Gedankenexperimente und wirkliches physikalisches Experiment durcheinander mischt. H. Minkowski, der 1895 Ordinarius f?r Mathematik in K?nigsberg wurde und sp?ter in Z?rich und G?ttingen lehrt?tig war, ist ein Mitbegr?nder der Relativit?tstheorie. Dieser machte den Versuch, die Relativit?t unsres Raumbegriffes nachzuweisen. So wurde er zum Bundesgenossen Einsteins, auch er reiner Mathematiker, auch er von dem Gedanken der absoluten Vorherrschaft der Mathematik durchdrungen, da? die Wirklichkeit sich nach seinen Formeln zu richten habe, mochten auch die feststehenden Tatsachen dagegen sprechen.

So versuchte Einstein in seiner speziellen Relativit?tstheorie, unsern Begriff der Zeit als eine einseitig gerichtete Gr??e aus der Vergangenheit ?ber die Gegenwart in die Zukunft umzuwandeln und aufgrund von mathematischen Spekulationen einen Bereich der ?potentiellen Gleichzeitigkeit" aufzubauen, wie Schr?dinger lobend hervorhebt. Mathematische Spekulationen, die auf Boltzmann fu?en, reichen indessen nicht aus, die Wirklichkeit abzu?ndern. Gewi? hat der gro?e Mathematiker Boltzmann den bemerkenswerten Versuch unternommen, die von uns angenommenen allgemeing?ltigen Naturgesetze auf Gesetze der Wahrscheinlichkeit zur?ckzuf?hren. So Sind wir z. B. der festen ?berzeugung, da? jeder K?rper im makrokosmischen Bereiche schwer ist, und wenn er ?ber den Erdboden gehoben wird, zu Boden f?llt Dieses Gesetz ist nach unsrer Meinung ohne Ausnahme g?ltig. Boltzmann aber ?bertrug diese Gesetzm??igkeit auf eine Formel der Wahrscheinlichkeit, heute w?rde man sagen, der Statistik. F?r Boltzmann betrug die ausgerechnete Wahrscheinlichkeit der G?ltigkeit der Gesetze der Schwere 1:39 Billionen, Wem aber ein theoretischer Physiker heute auf einer Leiter steht und es fliegt ihm vom Erdboden ein Stein in die Hand, wird er dann sagen: Aha, das ist nach 39 Billionen F?llen der erste Fall, der nach der Wahrscheinlichkeit eingetreten ist?

Oder wird er nicht lieber untersuchen, ob nicht unten am Boden ein artesischer Quell aufgebrochen ist, der den Stein zu ihm hinaufhob, oder irgendeine Explosion stattgefunden hat, die ihm den Stein von unten hinaufwarf? Man sieht also, die Aufl?sung physikalischer Gesetze in Wahrscheinlichkeit und Statistik ist ein heikles Beginnen. Einer der f?hrenden Vertreter der modernsten Quantenphysik, Pascual Jordan, best?tigte mir diese Auffassung. Sie gen?gt allerdings diesen Meta-Physikern, um aufgrund dieser in Wirklichkeit nicht merkbaren statistischen Unsicherheit den freien Willen der Atome, oder besser der Elementarteilchen einzuf?hren und den normalen Zeitbegriff aufzul?sen. Gegen?ber mathematischen Kunstst?cken wie diesen, da? der Flu? des Geschehens auch in umgekehrter Richtung ablaufen k?nnte ? so Schr?dinger in seinem B?chlein ?Geist und Materie? ? m?chte ich darauf hinweisen, da? der Flu? des Geschehens einseitig gerichtet ist und die Zeit von der Wiege bis zum Grabe nicht umgedreht werden kann.

(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe


(Fortsetzung folgt)

02.03.2008 08:07 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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3. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik? den Text von Seite 36, Absatz 2, bis Seite 38, Absatz 3.


Zitat:


Gerade die Behauptung Schr?dingers, mit Hilfe von Einsteins ?berlegungen aus dem Zwang der Zeit herauszuschl?pfen, ist unhaltbar und geh?rt bereits in die G?tzend?mmerung innerhalb der Physik. Denn schon die allgemeine Relativit?tstheorie Einsteins, die Schr?dinger als ?handfeste Wirklichkeit f?r uns Physiker" bezeichnet, f?hrt zu den seltsamsten Folgerungen. Diese logische Zauberei, deren sich diese Physiker bedienen, f?hrt zu nichts als Absurdit?ten. Denn nicht so, wie Schr?dinger und seine Anh?ngerschaft meinten, ergibt die Wirkung eines Ereignisses auf ein anderes die Aufeinanderfolge in der Zeit, sondern auch unsre Beobachtung, verst?rkt durch unsre Me?instrumente, mu? den gerichteten Verlauf in der Zeit feststellen.

Wenn ich den Auf gang der Sonne und nach Ablauf einiger Minuten das W?rmerwerden eines Steins feststelle, so kann keine spezielle Relativit?tstheorie diesen zeitlichen Ablauf hinwegdisputieren. Obwohl Schr?dinger behauptet, der Begriff fr?her oder sp?ter erwachse erst aus statistischen ?berlegungen, so stellen wir fest: Alle physikalischen Erscheinungen haben ein gesetzm??iges Fr?her oder Sp?ter aufgrund unsrer Beobachtung und unserer seelisch-geistigen Konstitution, alles Geschehen zeitlich zu ordnen. Der Wasserfall st?rzt von oben herunter. Alle statistischen Erw?gungen oder Wahrscheinlichkeitsrechnungen k?nnen diese Tatsachen nicht ersch?ttern. Das eherne Gesetz hei?t: Geschehen ist nur m?glich dadurch, da? Energie von h?herem Niveau auf niederes absinkt.

Dazu geh?rt das Entropiegesetz. Es besagt, da? die in unsrer Welt vorhandene Energie sich zerstreut. Dadurch wird die verf?gbare Energie verringert, der Ausgleich aller Potentialunterschiede ist das unvermeidliche Ende des Prozesses, wenn es r?umlich und zeitlich begrenzt ist, ein Weltentod. Ob dieses Gesetz aber in einem ? zeitlich und r?umlich ? unendlichen Weltall g?ltig ist, liegt bereits an der Schwelle des Unerforschlichen. Mathematisch sei es ausgedr?ckt durch einen Bruch unendlich der irgendeine Gr??e ergeben kann. Denn in der Unendlichkeit des Raumes durch Unendlichkeit der Zeit sind gewisse M?glichkeiten vorhanden, die in geschlossenem und begrenztem System nicht vorkommen k?nnen.

Noch viel weniger aber durfte fr?her an der speziellen und dann an der allgemeinen Relativit?tstheorie Einsteins ger?ttelt werden. Die spezielle Relativit?tstheorie brachte zu dem wohlbekannten einfachen Relativit?tsprinzip nichts Neues. Bei gleichm??iger Bewegung kann man z. B. im Eisenbahnzug nicht unterscheiden, ob der Zug oder die Umgebung sich bewegt. Das gilt aber nur f?r gleichm??ige Bewegungen. Nun versucht Einstein in der allgemeinen Relativit?tstheorie dies Prinzip auf jede Bewegung zu ?bertragen. Doch da scheitert das Prinzip sofort an der ungleichf?rmigen Bewegung.

Ein kleines Beispiel erhellt die Frage f?r jeden. Nach Einsteins Theorie m?sste jeder Punkt im Raum gleichwertig sein, um eine Bewegung zu bestimmen, ob der Punkt in dem nach Laienauffasssung bewegten Objekt sich befindet oder au?erhalb desselben. Es gebe kein Fundamentalkoordinatensystem nach der allgemeinen Relativit?tstheorie. Und doch m?ssen wir als Menschen, um normale Erfahrung m?glich zu machen, immer wieder ein solches konstruieren. Unser gleichm??ig fahrender Zug bremst pl?tzlich stark. Die Bewegung wird ungleichm??ig. Die Stehenden fallen um, die Gep?ckst?cke fallen herunter, die Sitzenden werden von ihren Sitzen geschleudert. Nach der allgemeinen Relativit?tstheorie m??te es gleichwertig sein, ob wir zum Stillstand gekommen sind oder das Dorf, an dem wir gerade vorbeifahren. Warum stehen die Telegrafenstangen gerade und warum ist der Kirchturm nicht umgefallen? Weil wir uns bewegt haben, und zwar ungleichm??ig, .Wir haben ein sicheres Zeichen, in welchem Raumteil die Belegung stattgefunden hat. Die Ausweitung des speziellen Relativit?tsprinzips zur allgemeinen Relativit?tstheorie ist demnach unm?glich und kann auch durch noch so gro?artige mathematische Kunstst?cke nicht m?glich gemacht werden.

Betrachten wir nun gar ein rotierendes Rad, das sich, wie Lenard ausrechnete, in dreitausend Jahren, einmal um seine eigene Achse dreht, und setzen wir z. B. einen Stern des Orion als Beziehungspunkt ein. Dann m??te der Stern sich mit einer vielhundertfachen Lichtgeschwindigkeit drehen, wenn wir dies so langsam rotierende Rad als stillstehend und den Stern nach Einsteins Prinzip als bewegt betrachten wollen. Nun ist aber nach Einstein die Lichtgeschwindigkeit von 300000 km in der Sekunde die h?chstm?gliche Geschwindigkeit ?berhaupt, so da? solche Geschwindigkeiten eines Sterns vollst?ndig ausgeschlossen sind. Sie d?rfen also auch in der Theorie von Einstein nicht angenommen werden.

(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe


(Fortsetzung folgt)

06.03.2008 08:24 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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4. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
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Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 38, Absatz 4, bis Seite 40, Absatz 3.


Zitat:


Schlie?lich sei hier noch eine der Konsequenzen der Einsteinschen Relativit?tstheorie in Erinnerung gebracht. Nach Einsteins Theorie m??te das Herz eines mit gro?er Geschwindigkeit in einer Rakete mit abgeschossenen Mannes wenigstens langsamer schlagen. Der Mann sitzt jedoch oder bewegt sich langsam hin und her und sein Herz schl?gt ruhig weiter. Wir wissen sogar bereits, da? die Herzen der Raumfahrer, die mit beachtlicher Geschwindigkeit um die Erde herumfliegen, nicht langsamer schlagen, wie es eigentlich nach Einsteins Theorie sein m??te ? und wenn es auch nur eine Andeutung der Verlangsamung w?re ? sondern schneller. Der Organismus im freien Raum aber verh?lt sich im Verh?ltnis zu seiner Kabine ruhend, sein Pulsschlag bleibt schneller als normal. Er altert genauso weiter wie seine Mitmenschen auf der Erde. Wenn also in den drei?ig Jahren des Fluges die H?lfte der Herzkraft eines Fliegers verbraucht ist dadurch, da? es 946 800 000 mal geschlagen hat, ist der Mensch um drei?ig Jahre gealtert und steigt als sechzigj?hriger Mann, aber nicht als drei?igj?hriger Jungmann aus der Gondel.

Das aber ist durchaus nicht alles. Da es nach Einsteins allgemeiner Relativit?tstheorie gleichg?ltig ist,; welches Inertialsystem als ruhend und welches als bewegt anzusehen ist, k?nnen wir mit Recht sagen: Wir betrachten die mit Lichtgeschwindigkeit von der Erde weggeschossene Rakete mit dem Menschen in seiner Kabine als ruhend, die Erde aber in der entgegen gesetzten Richtung fortgeschleudert. Nun altert der in der Rakete befindliche ?ruhende" Mensch, die Leute auf der Erde aber bleiben drei?ig Jahre jung und staunen, wie der aus der Rakete Aussteigende so stark gealtert ist, wenn sie sich nach drei?ig Jahren wieder finden.

Gegen diese unzweifelhaft richtige Umdrehung des Beispiels, gerade auf Grund der Relativit?tstheorie, hat ein Ordinarius der theoretischen Physik an einer ber?hmten deutschen Universit?t in einer wissenschaftlichen Zeitung erkl?rt, eine Umkehrung des Beispiels sei unstatthaft, weil wir uns mit der Erde gleichm??ig bewegen, w?hrend die Rakete sich in einer beschleunigten Bewegung befindet.

Der Ordinarius f?r Physik ? in der Massenpsychose der Relativit?tstheorie eingeschlossen ? verga? bei der Verteidigung des Beispiels von Einstein, da? sich unsere Erde und wir auf ihr uns nicht gleichm??ig bewegen, sondern nach den Keplerschen Gesetzen, die unersch?ttert sind, eine ungleichm??ige Bewegung durchf?hren. Die Erde bewegt sich in einer Ellipse um die Sonne, im Perihel rascher, im Aphel langsamer. Sie bewegt sich im Perihel mit einer Geschwindigkeit von 30,3 km, im Aphel mit 29,3 km in einer Sekunde. Diese Tatsache aus den Keplerschen Gesetzen d?rfte ein Ordinarius der theoretischen Physik an einer gro?en deutschen Universit?t nicht ?bersehen, nur um die Relativit?tstheorie zu verteidigen. Dieses ?bersehen geh?rt zur Massenpsychose im Bereich der Relativit?tstheorie. Kurzum, unsere Geschwindigkeit ist eine gleichm??ig beschleunigte und gleichm??ig verz?gerte, genauso wie die theoretische Rakete im Beispiel Einsteins.

So wird das Beispiel Einsteins durch die Konsequenz seiner eigenen Lehre ad absurdum gef?hrt.

Das konsequente Zuendedenken der Einsteintheorie f?hrt also zu allerlei am?santen Absurdit?ten. Danach k?nnte man z. B. eine Verj?ngungskur der Menschheit einf?hren. Wir schie?en recht viele Raketen in den Weltraum, rechnen aus, da? die Rakete ruhe, w?hrend die Erde mit uns wegfliegt, dann altern wir nicht, bis die Raketen zur?ckgekommen sind. Denn wir sind ja weggeflogen, w?hrend die Rakete ?ruht". Wenn daher die Gleichungen mit den Lorentz-Transformationen, die Einstein ?bernahm und dann nach seiner Art verwendete, eine solche These best?tigen, dann mu? im Ansatz der Gleichungen etwas falsch sein, ein gro?er Fehler oder ein kleiner Fehler stecken. Wie aber ist er zu finden?

(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe


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10.03.2008 09:03 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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5. Fortsetzung zu:

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Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 40, Absatz 4, bis Seite 43, Absatz 1.


Zitat:


Der fr?her in Innsbruck lehrt?tige Ordinarius der theoretischen Physik March schrieb als ?berzeugter Einsteinanh?nger in seinem ausgezeichneten Buch ?ber Atomphysik, es m?sse im Ansatz der Gleichungen von Einstein ein grober Fehler sein, denn das konsequente Zuendedenken und -rechnen f?hre zu absoluten Ungereimtheiten. Einstein behaupte u. a. die Endlichkeit des Raumes, einer riesenhaften Kugel, deren Radius er mit r = 3,2 (oder 6) mal 10^27 cm angab. Wenn man mit Lichtgeschwindigkeit c = 300 000 km in der Sekunde geradeaus losfl?ge nach Westen, so k?me man nach meiner Rechnung etwa nach 80 bis 100 Milliarden Lichtjahren von Osten an der gleichen Stelle wieder heim. Jordan rechnete - meiner Ansicht nach unrichtig ? nur mit zehn Milliarden Lichtjahren f?r diese Reise. Denn Einstein wu?te noch nichts von dem Riesenstern, der zehn Milliarden Lichtjahre von uns entfernt ist.

Einstein hatte zun?chst lediglich die Relativit?t des Zeitbegriffs erweisen wollen. Wir m?ssen indessen den Relativit?tstheoretikern entgegenhalten, da? wir unsre erfa?bare Welt nicht nach Belieben aufbauen und nicht nach W?nschen der Mathematiker ver?ndern kennen. Die erfahrbare Welt wird nach Kants unwiderlegbarem Nachweis erst durch unsre Sinne, die uns die Empfindungen vermitteln, unter der Leitung des Bewu?tseins aufgebaut. Das Bewu?tsein besitzt die apriorischen Ideen von Raum und Zeit und zur Ordnung der Empfindungen den Apparat der Kategorien, nach denen wir denken m?ssen, so vor allem die Kategorie der Kausalit?t, der Wechselwirkung, der Substanz u. a.

Durch diese Kategorien werden erst Gesetze m?glich. Die geordnete Weit wird so von uns aufgebaut. Trotzdem stimmt sie mit der realen Welt, die hinter unsern Empfindungen liegt, aber nicht etwa schon Ding an sich ist, sehr gut ?berein. Vergessen wir daher nicht, wir sehen Licht in der Welt um uns. Der der so genannten Realit?t verbundene Physiker kennt jedoch nur verschiedene ?therwellen, die weder hell noch farbig sind. Wir h?ren Laute, T?ne, Musik. In der Welt der Physiker sind es nur Schwingungen in der Luft, f?r uns auf wenige Oktaven beschr?nkt der tiefste Ton auf 16, der h?chste Ton auf 20 000 Schwingungen in der Sekunde. Was dar?ber und darunter ist, wird nicht geh?rt und nicht empfunden. Die so genannte reale Welt der Physiker ist lautlos, stumm, dunkel, farblos, geschmack-geruchlos, weder kalt noch warm, freudlos-wertlos. Alles das wird sie erst durch die lebenden Organismen, die die Reize der Au?enwelt auf die Sinnesorgane in Empfindungen verwandeln und unsre Welt mit ihrer Hilfe aufbauen helfen.

Wenn wir nun einen Gegenstand aus unserm Gesichts-Tast-Geruchs-, Geschmacks- und Muskelinnervations-Empfindungen gestalten und sein Gewicht, seine Lage in verschiedenen Zeiten beobachten, wie kommt es, da? die Gesetze der Statik und Dynamik auch wirklich auf diesen K?rper passen? Wie ist es m?glich, da? unser Bewu?tsein oder die transzendentale Apperzeption, wie es Kant nannte, einen K?rper aufbaut, der nicht ein Traumbild, ein geistiger Schauen ist, sondern der uns, wenn er umf?llt und uns trifft, falls er schwer genug ist, auch erschl?gt und so sich vom einem Traumbild deutlich unterscheidet? Kant beantwortet diese Frage nicht. Ihm war die Analyse der Empfindungen noch fremd. Sein Begriff der Rezeptivit?t ist zu unbestimmt und keinesfalls gleichzusetzen mit der Aufnahmef?higkeit von Reizen durch unsre Sinnesorgane. Deshalb sei hier versucht, darauf eine klare Antwort zu geben. Diese ?bereinstimmung kommt daher, da? der Mensch mit seinem Bewu?tsein selbst ein Teil der Natur ist, die er zu entr?tseln versucht. Diese L?sung der Probleme sei im Folgenden genauer untersucht.

Die Entdeckung Kants, da? Raum und Zeit Anschauungsformen des menschlichen Bewu?tseins sind, ist durch keinerlei Einw?nde irgendwelcher Philosophenschulen jemals ersch?ttert worden. Aber es scheint, als ob seine Entdeckung durch den Wust von neuen Tatsachen, Entdeckungen, Theorien und Lehrgeb?uden versch?ttet worden ist. Zwar sind Kants Beweise aus der transzendentalen Logik f?r die nach ihm a priori gegebenen Anschauungsformen von Raum und Zeit heutzutage nicht mehr zwingend, aber seine Entdeckung entspricht genau den Tatsachen im menschlichen Bewu?tsein.

Wenn man Kants Lehre knapp beschreiben wollte, m??te man sagen, Kant lehrt die objektive G?ltigkeit von Raum und Zeit f?r das menschliche Bewu?tsein, lehnt aber ihre objektive Realit?t ab und h?lt nur die subjektive Realit?t aufrecht. Man nennt das in der Sprache der Philosophen die Lehre von der Idealit?t des Raumes und der Zeit. Den Beweis aber, da? Raum und Zeit au?erhalb des menschlichen Bewu?tseins keine objektive Realit?t, d. h. Wirklichkeit haben, diesen Beweis hat Kant nicht gef?hrt. Denn es ist zwar eine Tatsache, da? unsere menschliche Raum- und Zeitvorstellung nur f?r den Menschen objektiv g?ltig ist und nicht aus der uns umgebenden Natur abgeleitet wird. Doch folgt daraus noch nicht, da? Raum und Zeitabl?ufe im Kosmos keine objektive Realit?t besitzen.

Kant fehlt noch der deutliche Begriff der angeborenen seelischen Anlage, die sich erst im Laufe des Lebens entfaltet. Diese w?rde aber einer objektiven Realit?t nicht widersprachen. Dieser Begriff wurde erst von der modernen Vererbungslehre geschaffen. Kant versucht den Beweis f?r die lediglich subjektive, f?r den Menschen g?ltige Realit?t von Raum und Zeit durch eine rein logische Analyse des Raum- und Zeitbegriffes zu f?hren. Doch wird man das unangenehme Gef?hl nicht los, da? unsere menschliche Logik dabei nicht ausreicht, weil unser Verstandesbegriff von Raum und Zeit nicht gen?gt, um an die Wurzeln dieser Begriffe heranzukommen. Mit dem Begriff der Unendlichkeit und Unbegrenztheit kann ein Menschenleben in knapp hundert Jahren eben nicht fertig werden.

(Zitatende)





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6. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 43, Absatz 2, bis Seite 45, Absatz 1.


Zitat:


Es k?nnte sehr gut m?glich sein, da? ? ohne eine von Gott geschaffene pr?stabilisierte Harmonie anzunehmen ? unserer subjektiven Idealit?t des Raumes und der Zeit eine objektive Realit?t der beiden in der Natur entspr?che. Festlegen und ausbauen k?nnte man den Gedanken mit dem Hinweis darauf, da? der Mensch selbst ein Teil der Natur ist und daher sein Denken objektiv mit ihr ?bereinstimmen mu?, wenn es nicht eitle Phantasie sein soll. So w?rde die objektive G?ltigkeit und die subjektive Realit?t in eine objektive Wirklichkeit gewandelt.

Unsere menschliche Raumanschauung ist sicher getragen von den drei halbzirkelf?rmigen Kan?len im inneren Ohr und dem Otolithenapparat, der uns ?oben'' und ?unten", rechts und links, vorn und hinten anzeigt. Die Raumvorstellung ist also physiologisch bedingt. Diese Tatsache k?nnen die Relativit?tstheoretiker nicht hinwegdisputieren. Das Kantische Apriori, das Kant f?r die verschiedenen Begriffe und Funktionen wie die Kategorien ausdr?cklich nicht als zeitlich verstanden wissen wollte, ist aber bei Raum und Zeit sicherlich etwas Angeborenes. Aber aus dem psychischen, angeborenen notwendigen Raum- und Zeitordnungsempfinden des Kindes entwickelt sich allm?hlich die apriorische Raumanschauung.

Wie eigene Versuche zeigen, hat ein hochintelligentes Kind schon acht Wochen nach der Geburt eine vollkommen richtige Empfindung der Lage seines Bettchens im Zimmer und der Gr??e der Personen seiner Umgebung. Die Gegenst?nde des Kindes sind sicher von Geburt an im R?ume. Kant wollte jedoch die objektive Realit?t des Raumes und der Zeit dadurch als unm?glich erkl?ren, da? er die beiden dann als Gegenstand an sich ansehen m??te, die uns durch die Empfindung gegeben w?ren. Wenn sie uns aber durch Empfindung gegeben w?ren, seien sie eben nicht mehr Gegenst?nde an sich.

Darauf ist zu antworten: Weder Raum noch Zeit sind Gegenst?nde, die von uns erfasst werden k?nnen.

Nach Kant w?re es ?unbegreiflich?, wie die Anschauung einer gegenw?rtigen Sache mir diese zu erkennen geben sollte, wie sie an sich ist, da ihre Eigenschaften doch nicht in meine Vorstellungskraft hin?berwandern k?nnen (Prolegomena).

In Wirklichkeit w?re es aber ?beraus unwahrscheinlich, da? ein lebendes Wesen, Gesch?pf der Natur, Gegenstand im Raum und in der Zeit gestalten k?nnte und in eine Natur hineinstellen m??te, wenn diese in Wirklichkeit ohne Raum und Zeit w?re, oder die beiden mit menschlichen Anschauungen v?llig unvergleichbar w?ren.

So ist die Einsteinsche Hypothese der vierdimensionalen Raum-Zeitkugel ein Gewaltakt, der sich um die biologischen Tatsachen nicht k?mmert und sich souver?n ?ber sie hinwegsetzt, nur deshalb gebildet, weil man dann angeblich besser und eleganter rechnen k?nne. Dirac aber lehrte bereits, da? die Rechnungen gem?? der Relativit?tstheorie komplizierter und weniger elegant sind als die rechnerische Darstellung nach klassischer Methode und daher vom denk?konomischen Standpunkt aus abgelehnt werden m?ssen.

Wir reden heute nicht nur vom Leben und Sterben der Pflanzen, der Tiere und Menschen, sondern auch von dem der Sterne, ja bald auch ? wenn ich recht sehe ? vom Leben und Sterben einer Galaxie, eines Milchstra?ensystems. Wenn die Lebensdauer eines Fixsterns, genauer gesagt, seine Anwesenheit an einem Ort seiner Galaxie und seine Sichtbarkeit sechs bis acht Milliarden Jahre w?hrt, bis er stirbt und vergeht, so wird die Lebensdauer einer Galaxie, der n?chsten, wohl unserer eigenem, vielleicht das Zehn- oder Hundertfache an Jahren in Anspruch nehmen, ein Gedanke, der, soweit ich die Literatur ?bersehe, noch nicht er?rtert worden ist. Jedenfalls ist der Versuch von Heisenberg, die Dauer der Zeit ?berhaupt mit acht bis dreizehn Milliarden Jahren anzugeben, gegen?ber dem Gedanken an das Alter einer Galaxie oder gar einer millionenfachen Menge von verschiedenaltrigen Galaxien v?llig gescheitert.

So sehr nun Kant sich str?ubte, apriori mit angeboren gleichzusetzen, bei der Raumanschauung neigte er dazu, seiner gew?hnlichen Auffassung untreu zu werden. Sobald man die ber?hmtesten Vertreter der neukantianischen Schulen h?rt, bemerkt man deutlich, da? ihnen allen die naturwissenschaftliche Grundlage fehlt, um Kant richtig weiterbilden zu k?nnen und seine gro?artigen Ideen in Einklang mit dem heutigen Stand der Wissenschaft zu bringen. Selbst die bedeutendsten unter ihnen wie Bruno Bauch, A. Riehl, Simmel, M. Wundt, Windelband, Rickert fehlen die naturwissenschaftlichen Kenntnisse, ohne die das Problem des apriori von Zeit und Raum nicht zu l?sen ist.

(Zitatende)





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7. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 45, Absatz 2, bis Seite 47, Absatz 1.


Zitat:


Wenn man die vielen ein Lexikon f?llenden Arbeiten ?ber dieses Problem zusammenfa?t, so kann man Kants Lehre dar?ber ? und das w?re auch schon vor f?nfzig Jahren m?glich gewesen, aber den reinen Philosophen unerreichbar ? in wenigen Zeilen zusammenfassen: Kants apriori von Raum- und Zeitanschauung bedeutet, da? der Mensch mit einer Anlage begabt ist, im Raum zu schauen und Zeit zu empfinden, eine Anlage, die dich nach der Geburt manifestiert und offenbart. Der Mensch ist gezwungen, die Gegenst?nde au?erhalb und innerhalb seines Leibes r?umlich zu ordnen und den Ablauf der Vorgange in der Welt um ihn herum und innerhalb seiner Vorstellungen zeitlich einzugliedern. Das verlangt das menschliche Bewu?tsein, das Kant transzendentale Apperzeption nennt. Dar?ber kann sich kein Relativit?tstheoretiker hinwegsetzen. Die Anlage von Raum- und Zeitanschauung kann sich nur im Erleben der Au?enwelt und Innenwelt zur richtigen menschlichen Eigenschaft entfalten. Kant ist an diese von uns gekennzeichnete Auffassung ganz nahe heran gekommen. Es fehlt ihm nur der biologische Begriff der geistigen Anlage. Kant schreibt, da? die Formen der Sinnlichkeit ?im Gem?te apriori bereit liegen", allen wirklichen Wahrnehmungen vorausgehen. ?Es mu? aber doch ein Grund dazu im Subjekt sein, der es m?glich macht, da? die gedachten Vorstellungen so und nicht anders entstehen" (Kritik der reinen Vernunft, Ausgabe der Kgl Preu?ischen Akademie der Wissenschaften, 1910, 222). Diesen ?Grund im Subjekt" erkl?rt Kant f?r ?angeboren". Wir k?nnen es einfacher beschreiben: Es ist die seelische Anlage, vielleicht sogar lokalisiert in einem Chromosom, wahrscheinlicher im Zellprotoplasma, die uns die Raum- und Zeitanschauung erm?glicht und aufzwingt. Wir k?nnen ohne sie weder denken noch handeln. Darum kann auch kein Mathematiker und Relativit?tstheoretiker die biologischen Tatsachen beiseiteschieben und erkl?ren: Wir f?hlen uns nicht gebunden durch die biologischen und seelischen Tatsachen und erfinden ein Denkgebilde, die vierdimensionale Raum-Zeit-Kugel ganz im Sinne des Sch?lers im Faust: ?Erfahrungswesen! Schaum und Dunst! Und mit dem Geist nicht ebenb?rtig.?

Da? Einstein aus der Zeit eine vierte Dimension des Raumes oder genauer ein vierdimensionales Raum-Zeitgebilde schaffen wollte, ist daher sowohl psychologisch als biologisch unm?glich und mathematisch eine bereits als solche erkannte Spielerei. Zus?tzlich hat die Biologie, insbesondere die Tierpsychologie und Verhaltensforschung versucht, Raum- und Zeiterfassung beim Tier zu ergr?nden und die Wirkung auf seine Handlungsweise festzustellen. Bei diesen Untersuchungen sind Tatsachen bekannt geworden, die uns auf diesem so schwierigen Gebiete weiterleiten.

Greifen wir zwei Beispiele heraus: Wenn im Hummelstaat an jedem Morgen eine starke Hummel als Tagwachrufer eine Viertelstunde lang den Hummelschwarm im Stock durch sein Brummen aufweckt, so m?ssen wir diesen Insekten ein Zeitgef?hl zuschreiben, ob wir wollen oder nicht und ein besonders genaues dem Trompeter. Wenn eine Erkundungsbiene zwei Kilometer vom Stock entfernt feststellt, da? sie eine ergiebige Bl?tenstelle gefunden hat, zum Stock zur?ckfliegt und nun den Arbeitsbienen mitteilt, wie lange und in welcher Richtung sie fliegen m?ssen, um die Stelle zu finden, beweist sie eine genaue Raum- und Zeitauffassung, ja noch viel mehr. Wenn die Arbeitsbiene am sp?ten Nachmittag Nektar sammelt, h?rt sie bei einer bestimmten Helligkeit zu sammeln auf und fliegt heim zum Stock, den sie nur bei einer Lichtst?rke von drei Lux erkennen kann. Da sie schwer beladen nur vier Meter in der Sekunde zur?ckfliegen kann, mu? auch das von ihr in irgendeiner Form f?r die Dauer des Heimfluges und die Lichtverh?ltnisse in der N?he des Stockes ?einkalkuliert'' werden. Jedenfalls nehme ich dieses notwendigerweise anthropomorphe Wort lieber in den Mund als das Wort Code und Codon der Biochemiker bei der Eiwei?synthese.

Sobald wir ihre Mitteilung entziffern k?nnten, m??ten wir ihre Raumanschauung erst in die unsere ?bertragen; denn die Biene legt im Fluge etwa sechs Meter in der Sekunde zur?ck und bestimmt die Entfernung der Nektarstelle nach ihrer Flugdauer, die sie sogar genau empfinden mu?. Sonst k?nnte sie ihren Schwestern die Kenntnis der Stelle gar nicht ?bermitteln. Die Biene fliegt viermal so rasch, wie der Mensch im Wanderschritt auf der Ebene zur?cklegt. Wenn wir ihre Mitteilungen an die Arbeitsbienen in unsere Raum- und Zeitanschauung ?bersetzen wollten, m??ten wir einem Wanderer vom Bienenstock zum Nektarplatze sagen: In der Tageszeit, bei der Stellung der Sonne, m??t ihr jetzt um elf Uhr vormittags genau in einem Winkel von 102 Grad, drei Minuten bei Nullstellung der Magnetnadel eine Strecke von 3,6 km wandern. Das sind vierzig Minuten. Dann kommt ihr zu dem guten Nektarplatz. Unser Wanderer m??te Uhr und Kompa?, wom?glich auch Spezialkarte herausziehen und genau aufpassen, um das Ziel zu erreichen. Wenn er aber weglos durch Wald und Sumpf, Teich und H?gel von der Stelle getrennt w?re, m??te er Zusatzzeiten mit in Rechnung stellen, um die Stelle richtig zu erreichen.

(Zitatende)





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8. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 47, Absatz 2, bis Seite 49, Absatz 1.


Zitat:


Werfen wir einen Blick auf die Fische! Wenn die Aalweibchen in Fl?ssen und Teichen Nordeuropas in f?nf bis sieben Jahren als Gelbaale ihre volle Reife erreicht haben, wandern sie als Blankaale flussabw?rts ins Meer. Sie werden von den wartenden M?nnchen an die K?sten der westindischen Inseln begleitet. In der Tiefe von dreihundert Metern vollzieht sich das Liebesspiel: Eiablage uns Besamung. Die Larven wandern, langsam wachsend, als so genannte Glasaale, mit dem Golfstrom im Laufe von drei Jahren zur?ck an die K?sten Europas. Die Weibchen und M?nnchen ben?tigen zur vollen Reife vier bis achteinhalb Jahre und verschwinden dann in der Tiefe des Ozeans nach Laichen und Besamen. Die Lachse aber, die in europ?ischen Fl?ssen vom Winter bis Juli aufw?rts wandern, laichen von Mitte November bis Mitte Dezember und treten dann ersch?pft die R?ckreise ins Meer an, das nur wenige und diese sehr geschw?cht erreichen. Die heranwachsenden jungen Lachse treten fr?hestens nach einem halben Jahr, sp?testens nach drei Jahren aus B?chen und Fl?ssen ihre Wanderung ins Meer an und wandern dort weite Strecken. Zur Laichzeit aber kehren sie in die Fl?sse zur?ck, aus denen sie ins Meer geschwommen waren und steigen allen Hindernissen zum Trotz wom?glich in den kleinen Gebirgsbach wieder hinauf, wo sie vor Jahren aus dem Ei schl?pften.

Will man diesen Lebewesen Kenntnis oder Wiedererf?hlung des Ursprungsraumes absprechen? Nat?rlich ist ihre Raumempfindung nicht mit der eines Ordinarius der darstellenden Geometrie zu vergleichen, auch nicht mit der eines ge?bten J?gers. Doch vergessen wir nicht, dass die Raumanschauung eines primitiven Hirten auch nicht getragen und gest?tzt ist von mathematischen Kenntnissen. Sein Zeitempfinden wird gesteuert durch das Auf- und Untergehen der Sonne, durch Bewegungsdrang, Hunger, M?digkeit, Schlafbed?rfnis und Sexualtrieb. Die Taschenuhr ist nicht sehr alt!

Der Rhythmus des Lebens wird gesteuert von Assimilation und Dissimilation, Aufbau und Abbau, Aktivit?t und Schlafbed?rfnis. Der Hinweis aber, da? Raum- und Zeitgef?hl bei den Tieren instinktm??ig gesteuert wird, beweist nicht, da? das allm?hliche Bewu?twerden von Rum und Zeit beim Menschen gegen?ber dem Tiere etwas von Grund auf Verschiedenes ist. Die Kluft haben nur kl?gelnde Schreiber ohne biologische Grundlage aufgerissen. Wie stark das Zeitgef?hl der Tiere mit dem des Menschen ?bereinstimmt, beweist eine Erinnerung General Haushofers: Wenn er, wie er mir erz?hlte, l?nger als bis ein Uhr nachts arbeitete, sprang regelm??ig seine Katze auf seinen Schreibtisch, hob die Pfote und dr?ckte ihn leicht auf den Arm, ?freundlich" auffordernd: ?Schlafen gehen!?

Die Frage nach dem menschlichen Organ der Zeitanschauung, eine Frage, die ich vorsichtig aufgeworfen habe, als wir oben kurz auf das Organ der Raumanschauung, die drei halbzirkelf?rmigen Kan?le zu sprechen kamen, ist aber in gro?en Z?gen von den Physiologen bereits weitgehend beantwortet worden, ohne da? die Relativit?tstheoretiker gemerkt haben, da? ihre vierdimensionale Raumzeit ein rein mathematisches Rechensymbol ist, das mit dem lebendigen Menschen nichts zu tun hat.

Wer den Versuch der Relativit?tstheoretiker in den letzten Jahrzehnten erlebt hat, unser menschliches Zeitempfinden als irrig hinzustellen und als H?hepunkt moderner Physik seine Abschaffung zu dekretieren, wird durch die Entdeckung des menschlichen Zeitorgans eine gewisse Beruhigung erleben. Der Zwiespalt zwischen physiologischen Tatsachen und mathematischen ?berlegungen wird gel?st durch die Erkenntnis, da? biologische Zeit vom Menschen, z. T. auch vom Tier, durch den Zeitbegriff der Relativit?tstheoretiker nicht ersetzt werden kann. Die vierdimensionale Raumzeit der Relativit?tstheoretiker ist ein rein mathematisches Rechensymbol, das mit dem lebendigen Menschen nichts zu tun hat.

Es mutet einen wie ein wissenschaftlicher Witz an, da? die Relativit?tstheoretiker die Menschen im Ernst aufgefordert haben, ihren mathematischen Gleichungen zuliebe die biologischen Tatsachen zu streichen, selbst die Axiome der einfachen Logik wie alte Kleider abzulegen und als ?beralterte, liebgewordene Irrt?mer, wie sich Einstein ausdr?ckte, abzutun. So w?rde unsere armselige Logik ?ber den Haufen geworfen, nach der ein Mensch nicht gleichzeitig sowohl j?nger als auch ?lter als ein anderer sein kann. Wir verteidigen demgegen?ber den unverr?ckbaren Grundsatz, da? die Logik die wahre Grundlage der Mathematiker sei. Der Versuch, die Logik durch die Mathematik umzusto?en, ist der Versuch, eine contradictio in adjecto durchzuf?hren, das Fundament durch den Aufbau zu ersetzen. Er mu? daher als unm?glich abgelehnt werden. Im Banne der Massenpsychosen und der wichtigen Folgerung aus der bereits ?unumst??liche Tatsachen bringenden Relativit?tstheorie? fand keiner den Mut, die ??beralterte? Logik in ihr Recht zu setzen. Ganz leise klingt das Wort von March, dem Anh?nger der Relativit?tstheorie, es m?sse doch im Ansatz der Relativit?tstheorie etwas nicht richtig sein.

(Zitatende)





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28.03.2008 09:12 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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9. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 49, Absatz 2, bis Seite 52, Absatz 1.


Zitat:


Die Unkenntnis der biologischen Tatsachen, die diese Relativit?tstheoretiker an den Tag legten, war allerdings nur m?glich, weil die Physiologen und Biologen sich um diese Physiker gar nicht gek?mmert haben und auf die von ihnen als Umsturz der Logik, Biologie und Philosophie, ja des gesunden Menschenverstandes verk?ndeten und durch gr??ere oder kleinere Arbeiten vertretenen Theoreme nicht eingegangen sind. Die Philosophen aber in der Mitte waren weder auf dem einen noch auf dem anderen Gebiete so zuhause, da? sie die ?berheblichkeit dieser mathematischen Relativit?tstheoretiker und ihre fehlerhaften ?bergriffe auf die biologische Wirklichkeit entsprechend h?tten zur?ckweisen k?nnen.

Heute wird von manchen modernen mathematischen Physikern und Kosmologen den physikalischen und biologischen Tatsachen zum Trotz allen Ernstes die Zeit als ein symmetrisches Gebilde aufgefa?t und beschrieben. Auf diese Art wird mit dem Begriff des Zeitpfeils gespielt, so, als ob man ihn samt dem gerichteten Flu? der Zeit und der Ereignisse umdrehen und die Zeit zur?cklaufen lassen k?nnte. Nat?rlich kann man einen Film auch verkehrt laufen lassen, vom Ende dem Anfang zu. Nicht aber das Leben und die Wirklichkeit. Der Greis kann nicht zum J?ngling oder Kleinkind werden.

Auch Einstein neigte zu dieser Auffassung.

Der Physiker, der die sichtbare Welt in kleinste Teilchen zerschl?gt, kann sie dann nicht wiederherstellen. Die Atome sind ja im Verh?ltnis zu den Protonen, Mesonen, Elektronen, Neutrinos und den neuesten, noch nicht entdeckten, aber postulierten noch kleineren ?Quarks" Berge, aus denen man die lebendige Welt nicht mehr aufbauen kann. So bereitet man aber dann den ?Kollaps der Physik" vor, von dem modernerweise der bedeutende Physiker Hoyle, Cambridge, spricht. Der ber?hmte Mathematiker Henri Poincar? hat vor etwa sechzig Jahren mit seinem ?Zyklus" diese modernen Spekulationen vorbereitet. Ein Bild dazu: Wenn auf einem Billardtisch vier Kugeln rollen ? allerdings ohne Reibung, was nat?rlich unm?glich ist ? so werden sie nach einer gewissen Zeit, die u. U. unbeschreiblich lang sein kann, dieselbe Stellung einnehmen wie in dem jetzt beobachteten Augenblick. Das w?re Zeitsymmetrie! Doch widersprechen nicht nur die Gesetze der Mechanik und der Thermodynamik, sondern auch der Biologie diesen Phantasien. Das Gesetz der Entropie ist noch immer in voller Geltung. Alle Versuche der von Einstein gef?hrten Physiker, die Richtung der Zeit zu leugnen, den Zeitpfeil nach Wunsch um 180? zu drehen, weil sie ?gerne" eine so genannte symmetrische Zeit haben ?m?chten", m?ssen scheitern.

Zwar w?ren die philosophisch unzureichend gebildeten Herren sehr erstaunt, wenn ihnen Friedrich Nietzsche, ?der Unzeitgem??e", entgegentreten und sich bei ihnen bedanken w?rde, da? sie nun endlich seinen Traum von der ewigen Wiederkehr alles Gleichen mathematisch begr?nden wollten. Aber es sind dort und da eben nur Tr?ume, die mit der Wirklichkeit der lebenerf?llten Welt nicht ?bereinstimmen.

Doch nun zur Grundlegung. Der Tag- und Nachtrhythmus beherrscht seit je den lebendigen Organismus. Abgesehen von diesem Urrhythmus werden das Schlafen und Wachsein reguliert durch das Nervensystem. Bei den S?ugetieren regiert w?hrend des Tages der Sympathicus, das ergotrope, bei Nacht der Vagus, das trophotrope oder auch autonome System. Der Tiefstand des Sympathicustonus liegt beim Menschen etwa zwei Stunden nach Mitternacht. Um diese Zeit schl?ft der Mensch am tiefsten und ben?tigt, wenn er wacht, der st?rksten Anstrengungen, um wach zu bleiben. Diese Periodik ist dem menschlichen Organismus so eingepr?gt, da? sie selbst durch monatelange Umkehrung der Arbeitszeit ? Nachtarbeit und Tagschlaf ? nicht beseitigt werden kann, da diese Zeiteinteilung auch allen Zellen des Menschen innewohnt. Bei Tag unter der F?hrung des Sympathicus liefern sie Energie, arbeiten katabol, bei Nacht unter der F?hrung des autonomen Systems anabol.

Eine dar?berwirkende Regulationseinheit bildet das Schlafzentrum im verl?ngerten Mark und weiter ein bestimmtes Neuronennetz im Zwischenhirn, das als nun fa?bares Organ der Zeitanschauung im Menschen zu bezeichnen ist. F?llt doch z. B. eine Katze, ein Hund, ein Kaninchen in tiefen Schlaf, wenn man das Schlafzentrum im verl?ngerten Mark mit haarfeinen Elektroden durch einen nat?rlich sehr schwachen elektrischen Stromsto? reizt. Ebenso gelingt es, ein Versuchstier in Schlaf zu versetzen durch Reizung gewisser Zentren in dem Neuronennetz, das sich vom verl?ngerten Mark bis nach vorn ins Zwischenhirn zieht; es hei?t formatio reticularis. Wachsein und Schlafen werden von dort gesteuert. Es sind nicht weniger als einhundert Kerne, Nervenzellensammlungen in diesem verwickelten Netzwerk festgestellt worden, von denen die wenigsten in ihrer Wirkung und Leistung bereits erkannt worden sind.

Schlafzentrum, Aufwachzentrum, Wachsein- und Aufmerkzentrum liegen in ihm. Das Zwischenhirn selbst aber steht ebenso wie die formatio reticularis unter der Einwirkung der Gro?hirnrinde, des Organs unseres Bewu?tseins.



Wie deutlich die Gro?hirnrinde ihre Befehlsgewalt ?ber Zwischenhirn und Schlafzentrum auszu?ben imstande ist, geht auch aus den Tatsachen der Hypnose hervor. Sensible Menschen ? ich habe das Experiment selber wiederholt ausgef?hrt ? kann man geradezu schlagartig in hypnotischen Schlummer versetzen, wenn es gelingt, durch einen Befehl ?ber das Gro?hirn das Schlafzentrum sofort einzuschalten.

(Zitatende)





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10. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 52, Absatz 2, bis Seite 53, Absatz 2.


Zitat:


St?rungen, Erkrankungen, Tumoren im Zwischenhirn k?nnen die nat?rliche Chronometrie, unsere innere Uhr, so verstellen, ja umstellen, da? der nat?rliche vierundzwanzig Stunden-Rhythmus aufgehoben und ins Gegenteil verkehrt wird. Unser Zeitempfinden, von Geburt an ein sozusagen angeborenes Apriori der erst sp?ter vollentwickelten Zeitanschauung, ist getragen von unserm Zeitorgan im Zwischenhirn, dem wahrscheinlich auch der hintere Teil der Hypophyse, die so genannte Neurohypophyse, die keine Dr?se ist, sondern aus Nervenzellen besteht, beigeordnet ist.

Daher ist es physiologisch klar, wieso der Mensch die innere Uhr, den eigenen Wecker stellen kann. Der Willensakt z. B., um drei Uhr fr?h wach zu werden, geht von der Gro?hirnrinde aus. Dieser Befehl wird an das Zwischenhirn weitergeleitet. Das hebt die Tonussperre des Schlafzentrums in dem vorgenannten Zeitpunkt auf. Das ?Wann" ist eine Frage der Zeitsch?tzung. Ge?bte und aufmerksame Menschen sind in der Lage, die Tageszeit in jedem Augenblick auf die Minute genau anzugeben, ohne auf die Uhr zu schauen oder sich durch besondere Aufmerksamkeit auf den Zeitablauf f?r diese Leistung vorzubereiten.

Selbst das Problem der Gleichzeitigkeit ist von der Natur, soweit es von biologischem Werte ist, gel?st worden. Wenn auf einen Menschen z. B. verschiedene akustische Reize gleichzeitig w?hrend einer gewissen Dauer einwirken, so entsteht kein Durcheinander in der Auffassung, sondern im Gehirn wird der biologisch wichtigste Reiz sozusagen kanalisiert. Nur dieser kommt zu Bewu?tsein, die anderen werden gesperrt, abgeblendet, wahrscheinlich im Filter der formatio reticularis zur?ckgehalten und vernichtet, so da? die Aufmerksamkeit auf die wenigen wichtigen nicht gest?rt werden kann, durch eines von den vielen Wundern in der Physiologie des Menschen.

Um ein Bild zu gebrauchen: Wenn sechs Anrufe zuf?llig gleichzeitig in der Zentrale eintreffen, so gibt die Zentrale nur einen, den wichtigsten, weiter. Gerade das ist das Wunder: Nur der biologisch wichtigste Reiz wird weitergeleitet. Die naheliegende Frage, wer sucht den wichtigsten aus, k?nnen wir nur beil?ufig beantworten. Es ist die Zentrale des Organismus, die Vitalisten w?rden sagen, die Entelechie. Wir k?nnen nur feststellen, an welcher Stelle das geschieht und da? der Reiz ausgesucht wird. Hier handelt es sich um eine Reihung in der Zeit. In unserem Zeitorgan wird nach biologischer Wertigkeit ausgesucht und eingereiht. Das ist sozusagen die intellektuelle Seite des Zeitorgans, das h?chst planm??ig arbeitet.

Kant, der gro?e Genius, hat das geahnt, denn er spricht in der Kritik der Urteilskraft von einer intellektuellen Seite in dem Zeitbegriff. Ein solcher Faktor fehlt in der Raumanschauung. Das Zeitempfinden, um es gegen?ber dem Kantschen Terminus der Zeitanschauung genauer zu bezeichnen, hat ein Janusgesicht Unser Zeitempfinden vermittelt zwischen Anschauung und Begriff, wie es Kant sogar in seinem schwersten Kapitel der Kritik der reinen Vernunft mit dem Ausdruck des transzendentalen Schematismus neu einf?hrte. Dieses Hin und Her zwischen Anschauung und Begriff vermittelt unsere Zeitsetzung. Denn die Zeit ist die prim?re Ordnungsmacht in unserer Erfahrungswelt. Das menschliche Bewu?tsein in seinem Organ der Gro?hirnrinde bekommt aus den Tiefen des Zeitorgans schon den intellektuellen und sozusagen filtrierten Teil der Reize zur Weiterverarbeitung. Dieses Ph?nomen der zentralen Reihung und Ordnung verschiedener Reize ist in der Leistung des Gro?hirns, aber auch in anderen Teilen des Nervensystems beschrieben worden. Ein vorausgehender Reiz wird durch einen nachfolgenden unter bestimmten Umst?nden eingeholt, wenn er in eine Ganglienzelle eingedrungen und dort ausgel?scht ist. Beschrieben ist z. B. dieser Vorgang in den physiologischen Untersuchungen zum Metakontrast, einem Kontrastgeschehen im menschlichen Auge. So kommt unter gewissen Umst?nden der erste Reiz, sagen wir ein Lichtreiz, gar nicht zum Bewu?tsein.

(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe


(Fortsetzung folgt)

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11. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 53, Absatz 3, bis Seite 55, Absatz 1.


Zitat:


Erst jetzt, zweihundert Jahre nach Kant, sind wir in der Lage, die biologische Grundlegung des Kantschen Apriori zu geben. Die ber?hmten Kritiken Kants sind lediglich Vorarbeit. Sein Ideal eines anthropologisch-teleologischen Baues der Wirklichkeit ? wir w?rden heute sagen biologischen ? konnte er nach der ?ber f?nfundzwanzig Jahre dauernden ersch?pfenden Arbeit an den Kritiken nicht mehr leisten. Dazu reichte seine Lebenskraft nicht. Doch w?rde er im Gegensatz zu den reinen Logikern unter seinen Nachfolgern die biologische Verankerung seiner Apriori in Zeit und Raum freudig begr??en. Denn Paralogismen der reinen Vernunft, spitzfindige Er?rterungen ?ber das Problem von Wort und Begriff, einsetzend z. B. mit der sterilen Scharfsinnigkeit bei der Analyse des Wortes viereckiger Kreis, bringen uns nicht vorw?rts und vertiefen unsere eigentlichen Kenntnisse nicht.

Karl Ernst v. Baer, der ber?hmte Begr?nder der modernen Embryologie, hat zu dem Problem der Zeit f?nfzig Jahre nach Kant die tiefsten Gedanken ?ber die menschliche Zeitanschauung ge?u?ert. Nach ihm ist unsere Zeit in Momente geteilt, die von unserer Aufmerksamkeit ? Kant nannte es die transzendentale Apperzeption ? abh?ngen. Da unsere Aufmerksamkeit ungleichm??ig ist, ist auch unsere Zeit ungleichm??ig. So ist von K. E. v. Baer der als neu angestaunte Zeitbegriff Bergsons 50 Jahre vor Bergson deutlich beschrieben worden. Demgem?? folgere ich: je ?lter der Mensch wird, desto k?rzer wird die Zeit einem jeden. Je j?nger der Mensch ist, desto l?nger wird ihm die Zeit. Denn die Zeit des jungen Menschen hat mehr Momente und ist daher l?nger als die Zeit des Alternden. Dazu kommt, was v. Baer nicht betont hat, da? die Zeit, mit der die Mathematik und Physik als stetiger Gr??e arbeitet, mit der biologischen Zeit, die unstetig ist, nicht ohne weiteres verglichen werden kann.

Bergson hatte mit Recht darauf hingewiesen, da? die durch eines wahrgenommenen Bewu?tseinsaktes nicht verglichen werden kann mit der erregungsarmen und kaum bewu?ten Abfolge von gleichm??igen Momenten im Verlauf einer Ruhepause. W?hrend der Zeit eines Absturzes eines Bergsteigers von einer Fels- oder Eiswand, deren objektiv me?bare Dauer drei oder vier Sekunden betr?gt, k?nnen dem Abst?rzenden die Erinnerungen an sein ganzes Leben in aller Deutlichkeit abrollen. Und so berichten die, die am Leben blieben: Die Momentzeichen eines ganzen Menschenlebens rollen in der Spanne des Abst?rzens ab.

Nun hat zwar erst der Mensch das Taktschlagen gelernt und entsprechend zeitmessende Instrumente erfunden. Wie die Zeit eines h?her organisierten Wesens oder gar eines Gottes sich verhalten w?rde, k?nnen wir nicht einmal ahnen, weil uns Menschen die allgemeine Anschauungsform unserer Welt im Raum und der Ablauf des Geschehens in der Zeit als notwendige Gestaltung der Sinnenwelt von Geburt aus mitgegeben ist. Daher sind wir zu dem Schlusse gezwungen und folgern: Der physikalische Zeitbegriff ist stetig, der biologische unstetig. Beide sind verschieden und k?nnen miteinander nicht verwechselt werden. F?rs praktische Leben m?ssen sie einander angeglichen werden. Einsteins Versuch, unsere biologische Zeit durch eine mathematische Zeit zu ersetzen, ist gescheitert. Die Verwirrung der Begriffe, die die Relativit?tstheorie herbeigef?hrt hat, stammt daher, da? Einstein geglaubt hat, die biologisch menschliche Zeit durch seinen mathematisch bestimmten Zeitbegriff ersetzen, ja zerst?ren zu k?nnen. Das ist sein grundlegender Irrtum.

(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe


(Fortsetzung folgt)

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Zitat:

Ekkehard Friebe schrieb am 10.03.2008 09:03 Uhr:
4. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 38, Absatz 4, bis Seite 40, Absatz 3.


Zitat:


Schlie?lich sei hier noch eine der Konsequenzen der Einsteinschen Relativit?tstheorie in Erinnerung gebracht. Nach Einsteins Theorie m??te das Herz eines mit gro?er Geschwindigkeit in einer Rakete mit abgeschossenen Mannes wenigstens langsamer schlagen. Der Mann sitzt jedoch oder bewegt sich langsam hin und her und sein Herz schl?gt ruhig weiter. Wir wissen sogar bereits, da? die Herzen der Raumfahrer, die mit beachtlicher Geschwindigkeit um die Erde herumfliegen, nicht langsamer schlagen, wie es eigentlich nach Einsteins Theorie sein m??te ? und wenn es auch nur eine Andeutung der Verlangsamung w?re ? sondern schneller. Der Organismus im freien Raum aber verh?lt sich im Verh?ltnis zu seiner Kabine ruhend, sein Pulsschlag bleibt schneller als normal. Er altert genauso weiter wie seine Mitmenschen auf der Erde. Wenn also in den drei?ig Jahren des Fluges die H?lfte der Herzkraft eines Fliegers verbraucht ist dadurch, da? es 946 800 000 mal geschlagen hat, ist der Mensch um drei?ig Jahre gealtert und steigt als sechzigj?hriger Mann, aber nicht als drei?igj?hriger Jungmann aus der Gondel.

Das aber ist durchaus nicht alles. Da es nach Einsteins allgemeiner Relativit?tstheorie gleichg?ltig ist,; welches Inertialsystem als ruhend und welches als bewegt anzusehen ist, k?nnen wir mit Recht sagen: Wir betrachten die mit Lichtgeschwindigkeit von der Erde weggeschossene Rakete mit dem Menschen in seiner Kabine als ruhend, die Erde aber in der entgegen gesetzten Richtung fortgeschleudert. Nun altert der in der Rakete befindliche ?ruhende" Mensch, die Leute auf der Erde aber bleiben drei?ig Jahre jung und staunen, wie der aus der Rakete Aussteigende so stark gealtert ist, wenn sie sich nach drei?ig Jahren wieder finden.

Gegen diese unzweifelhaft richtige Umdrehung des Beispiels, gerade auf Grund der Relativit?tstheorie, hat ein Ordinarius der theoretischen Physik an einer ber?hmten deutschen Universit?t in einer wissenschaftlichen Zeitung erkl?rt, eine Umkehrung des Beispiels sei unstatthaft, weil wir uns mit der Erde gleichm??ig bewegen, w?hrend die Rakete sich in einer beschleunigten Bewegung befindet.

Der Ordinarius f?r Physik ? in der Massenpsychose der Relativit?tstheorie eingeschlossen ? verga? bei der Verteidigung des Beispiels von Einstein, da? sich unsere Erde und wir auf ihr uns nicht gleichm??ig bewegen, sondern nach den Keplerschen Gesetzen, die unersch?ttert sind, eine ungleichm??ige Bewegung durchf?hren. Die Erde bewegt sich in einer Ellipse um die Sonne, im Perihel rascher, im Aphel langsamer. Sie bewegt sich im Perihel mit einer Geschwindigkeit von 30,3 km, im Aphel mit 29,3 km in einer Sekunde. Diese Tatsache aus den Keplerschen Gesetzen d?rfte ein Ordinarius der theoretischen Physik an einer gro?en deutschen Universit?t nicht ?bersehen, nur um die Relativit?tstheorie zu verteidigen. Dieses ?bersehen geh?rt zur Massenpsychose im Bereich der Relativit?tstheorie. Kurzum, unsere Geschwindigkeit ist eine gleichm??ig beschleunigte und gleichm??ig verz?gerte, genauso wie die theoretische Rakete im Beispiel Einsteins.

So wird das Beispiel Einsteins durch die Konsequenz seiner eigenen Lehre ad absurdum gef?hrt.

Das konsequente Zuendedenken der Einsteintheorie f?hrt also zu allerlei am?santen Absurdit?ten. Danach k?nnte man z. B. eine Verj?ngungskur der Menschheit einf?hren. Wir schie?en recht viele Raketen in den Weltraum, rechnen aus, da? die Rakete ruhe, w?hrend die Erde mit uns wegfliegt, dann altern wir nicht, bis die Raketen zur?ckgekommen sind. Denn wir sind ja weggeflogen, w?hrend die Rakete ?ruht". Wenn daher die Gleichungen mit den Lorentz-Transformationen, die Einstein ?bernahm und dann nach seiner Art verwendete, eine solche These best?tigen, dann mu? im Ansatz der Gleichungen etwas falsch sein, ein gro?er Fehler oder ein kleiner Fehler stecken. Wie aber ist er zu finden?

(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe


(Fortsetzung folgt)



Guten Tag, Herr Friebe!

Herr Dr. Lothar Gottlieb Tirala war doch Mediziner?!? Hier ziegt sich wieder einmal die Notwendigkeit interdisziplin?rer Zusammenarbeit in der Wissenschaft. Einstein l?sst sich medizinisch widerlegen! Herrlich. Bitte lesen Sie hierzu auch: http://science.nasa.gov/headlines/y2006/22mar_telomeres.htm!

Liebe Gr??e Nikolai Thoma

10.04.2008 13:54 Nikolai ist offline Email an Nikolai senden Homepage von Nikolai Beiträge von Nikolai suchen Nehmen Sie Nikolai in Ihre Freundesliste auf
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12. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 55, Absatz 2, bis Seite 56, Absatz 1.


Zitat:


Im Genotypus der Menschen festliegende und vererbbare Anlagen k?nnen nicht durch mathematische ?berlegungen vernichtet oder als falsch erkl?rt werden. Dazu kommt ein weiterer Unterschied zwischen Raum und Zeit, der verhindert, die beiden in einem vierdimensionalen Begriff zusammenzubinden. Wenn auch Kant Raum und Zeit als Anschauungsformen des menschlichen Bewu?tseins anerkannt hat, so hat er dennoch vom Begrifflichen her den bedeutenden Unterschied zwischen der Ordnungskraft der beiden sehr wohl empfunden und ausgesprochen. Kant hat ausgef?hrt, ?da? die Zeit bereits eine Regel ist, w?hrend der Raum nur die Darstellungsm?glichkeit einer Regel ist". Die Zeit hat, wie Kant sich ausdr?ckt, bereits eine intellektuelle Seite. Dem entspricht die Tatsache, da? der Mensch f?r seine Raumanschauung anatomisch-sichtbare, physiologische Organe mitbekommen hat, die halbzirkelf?rmigen Kan?le und die Otolithen im inneren Ohr, w?hrend er f?r die Zeitordnung ein rein neurologisches Organ in der formatio reticularis besitzt.

Wir d?rfen mithin im Gehirn ein zeitempfindendes und zeitbildendes Organ als physiologischen Repr?sentanten der inneren Uhr annehmen. Bekannt ist, wie wir schon fr?her ausf?hrten, da? manche Menschen sich zu normaler Abendzeit zum Schlaf niederlegen und imstande sind, den inneren Wecker auf ? sagen wir ? drei oder vier Uhr fr?h einzustellen und um diese Zeit p?nktlich wach zu werden.

Etwas ?hnliches ist es auch, wenn bestimmte Zugv?gel, Rotkehlchen, Rotr?cken-W?rger, Dorngrasm?cken in der Gefangenschaft so gehalten werden, da? sie den Wechsel von Tag und Nacht nicht mehr erkennen, pl?tzlich unruhig werden und in gro?en K?figen dauernd in bestimmter Richtung zu fliegen zu versuchen, wenn die Zeit ihrer Wanderung angebrochen ist. Auch sie werden von ihrer inneren Uhr geweckt und in die Richtung ihrer Wanderstra?e getrieben. Die Behauptung aber mancher gl?ubiger Materialisten, es reife eben ein Hormon, das sie zum Fliegen zwinge, ist abzulehnen, weil es kein Hormon geben kann, das einem Tier eine bestimmte und ererbte Wanderrichtung aufzuzwingen vermag.

Die genannten V?gel, auch Seem?wen und Lachm?wen, orientieren sich im Fluge richtig, auch wenn optische Marken fehlen. Bei einer Verfrachtung 220 Kilometer weit weg vom Brutplatz orientieren sich die beiden letztgenannten Gattungen heimatrichtig im gro?en K?fig ohne irgendwelche Marken. Im Gehirn dieser Zugv?gel ist wieder eine gewisse Verbindung von Zeit und Richtung im Raum hergestellt. Wir nennen dies Verhalten Instinkt.

Um so merkw?rdiger erscheint daher die Gewaltt?tigkeit der Relativit?tstheoretiker, welche ohne R?cksicht auf die physiologischen Tatbest?nde eine vierdimensionale Raum-Zeitkugel konstruiert haben, weil es ihnen scheint, oder doch eine Zeitlang schien, da? sie dann leichter ihre Gleichungen ansetzen k?nnen. Doch haben gerade Dirac und Jordan darauf hingewiesen, da? die Schwierigkeiten der mathematischen Behandlung der Probleme gem?? der allgemeinen Relativit?tstheorie gr??er und komplizierter geworden sind, als nach den Prinzipien der normalen ?klassischen" theoretischen Physik. Obwohl ihre modernen Vork?mpfer sich von diesen Lehren bereits abwenden, feiern weiterhin unbelehrbare Relativit?tstheoretiker um jeden Preis die bereits ?berholten Thesen.

(Zitatende)





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13. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 56, Absatz 2, bis Seite 59, Absatz 1.


Zitat:


Die von mir aufgestellte Hypothese, da? der subjektiven Idealit?t des Raumes und der Zeit, der apriorischen Anschauungsform des Menschen eine objektive Wirklichkeit entspr?che, die ?hnlich gebildet ist, scheint dem Gedanken Kants in der ?Kritik der reinen Vernunft" durchaus zu widersprechen. Wenn man aber die ?Kritik der Urteilskraft" als die Kr?nung von Kants Kritiken anschauen darf und einige Randbemerkungen nicht ?bersieht, stellt sich meine Auffassung als eine richtige Fortsetzung und Fortbildung Kantscher Gedanken dar. Es wird viel zu wenig beachtet, da? Kant in Wirklichkeit eine damals so genannte anthropologisch-teleologische Weltauffassung lehrte, in der die Kritiken nur eine vorbereitende Rolle spielen, wir w?rden sagen, eine biologische Weltdeutung, die einen geradezu gro?artigen Aufri? besitzt. Dazu geh?rt ein wenig bekannter Ausspruch Kants, er habe niemals an der Realit?t der Dinge um uns herum gezweifelt.

Wie immer man sich schlie?lich zu dem Problem des Dinges an sich und des transzendentalen Gegenstandes stellen mag, in einem d?rften wir alle ?bereinstimmen: Wir sind von einer Welt umgeben, die auf uns einwirkt. Das Bild, das auf der Netzhaut unseres Auges erscheint, zwingt uns bei unserer psychophysischen Konstitution, einen Gegenstand au?erhalb unseres K?rpers zu bilden. F?r uns ist er so, wie wir ihn sehen. Wie der Gegenstand beschaffen ist ? Kant nennt ihn den transzendentalen Gegenstand ? ohne da? wir ihn mit unseren Sinnen erfassen und nur auf Grund unserer Empfindung gem?? unserer psycho-physischen Organisation aufbauen, wissen wir nicht. Das Ding an sich ist unerkennbar. Wie w?re es aber, wenn der transzendentale Gegenstand so gebildet w?re, da? er mit unserer Vorstellungswelt zum Teil ?bereinstimmte?

Hat die Natur ? der sch?pferische Geist, Gott ? diese Welt so geschaffen, da? unsere Urteilskraft blo? f?hig ist, sich eben nur eine Scheinwelt aufzubauen? Nein! Die subjektive G?ltigkeit der vom Menschengeist aufgebauten Welt ist in eine gewisse ?bereinstimmung mit dem Ding an sich, der objektiven Welt, zu bringen. Kant dachte tats?chlich, wie aus Anmerkungen zur Kritik der reinen Vernunft und der Kritik der Urteilskraft hervorgeht, da? Gott die Dinge so geschaffen h?tte, da? unsere Urteilskraft f?hig und geeignet sei, den transzendentalen Gegenstand, das Ding an sich, zu erkennen und richtig zu erfassen.

Das ist nat?rlich ein Entwurf einer h?chsten, von Gott gesetzten Planm??igkeit, einer Weltteleologie, die weit ?ber die Kritiken hinausreicht. Meine schon fr?her erw?hnte Erkl?rung geht dahin, da? der Mensch als Glied der Natur, solange er ?nat?rlich" denkt und nicht krankhaft ver?ndert ist, gem?? der Natur denken mu? und da? unsere Kategorien, mit denen wir den Begriff der Substanz, Kausalit?t, Wechselwirkung, Einheit, Vielheit, Allheit bilden, in letzter Sicht mit dem wahren Wesen der Welt ?bereinstimmen. Kant hegt einen ?hnlichen Gedanken, unbekannt den meisten, einen metaphysischen Gedanken, der aber in Wirklichkeit erst die Kr?nung der Kritiken bedeuten w?rde. F?r Kant handelt es sich ? er kam nicht mehr dazu, es ausf?hrlich darzustellen ? um einen gro?artigen teleologischen Weltplan. Gott hat die Welt eingerichtet, da? unsere Urteilskraft sie erfassen kann. Sie ist so gebaut, da? sie mit der Welt konform ist, zu ihr pa?t.

Es ist kein Zweifel, da? Kant das Ding an sich als das unbekannte Etwas anschaut, das als richtige Ursache unsere Sinne affiziert, kausal unsere Empfindungen bewirkt. Kant aber geht dieser Erkenntnis aus dem Wege, weil ihn seine Kategorien dazu zwingen, diese Begriffe wie Substanz, Wesenheit, Kausalit?t nur auf Erscheinungen anzuwenden, so da? er von den Dingen an sich nichts aussagen kann, weder Einzahl noch Mehrzahl, weder Dasein noch Wirkung. Kant sind die H?nde gebunden. Er spricht ab und zu von Dingen an sich. Es ist zwar klar, da? die hinter den Erscheinungen stehen m?ssen, weil die Energien, die unsere Empfindungen erregen, nicht von uns erfunden oder getr?umt werden.

Wenn wir uns pl?tzlich alle aus dieser Erde wegd?chten, g?be es dann wirklich keine Erde, keine Sonne, keine Sterne, keine Tier- und Pflanzenwelt? Es k?nnte z. B. durch ein Virus eine Seuche ausbrechen, die alle Menschen, aber nur sie vernichten w?rde. Die Welt der Menschenaffen w?rde der primitiver Bergbewohner doch sehr ?hnlich sein. Tag und Nacht, Farben, T?ne, Sonne und Dunkel, Schlafen und Wachen, Hunger, Durst und Essen, Sexus, Geburt, Krankheit und Tod, das w?re trotz der fehlenden Menschen in der Gr??e, Lage, H?rte, Farbe, Dichte alles da. Die Welt w?rde mit dem Erl?schen des Menschengeschlechtes nicht erl?schen, sondern nur unsere menschliche Umwelt. Kant sagt selber, die Natur will uns nicht t?uschen, sie ist weise. Dann mu? die Behauptung des Seins, auch der unbekannten Wirklichkeit der Dinge, mehr sein als die fehlerhafte Anwendung der Seins- und Ursachkategorie. Die Dinge an sich sind da, aber weiterhin unerkennbar, weil sie nur in ihrer Wirkung auf uns zu erfassen sind. Die Natur ergr?ndet sich durch ihr eigenes Gesch?pf, den Menschen selbst. Es ist die Antwort auf die bange Frage Goethes: ?Ob nicht Natur zuletzt sich selbst ergr?ndet?"

Nun kann ein unbefangener Denker die Meinung nicht unterdr?cken, da? Einstein, Planck, Pascual Jordan, die alle mehr oder weniger bibelgl?ubig waren oder sind, von ihren Glaubensinhalten nicht losgekommen sind. Da ist zuerst einmal die Raum-Zeit-Kugel. Au?erhalb ihrer thront der von ihnen geglaubte Gott, zu dem verschiedene Propheten hinaufgefahren sind in einen Raum mit vier- oder auch f?nf Dimensionen, der Prophet Elias f?hrt in den Himmel oder andere Menschen, wie Jordan es glaubt oder f?r m?glich erkl?rt. Fr?her sa? Jehova in den Wolken ?ber der Erde, jetzt ?ber der endlichen Raum-Zeit-Kugel. Die Meinung, da? man durch mathematische, nicht euklidische Raumanschauung Jehova wieder einen geb?hrenden Platz zuweisen k?nnte, mag Strenggl?ubige beruhigen, philosophische Geister nicht. Abzulehnen ist auch der Versuch, durch ein Kunstst?ck die Willensfreiheit der Menschen physikalisch zu begr?nden, indem man die Akausalit?t des physikalischen Geschehens behauptet, allerdings nur auf atomarem Gebiet, ohne es jedoch zu beweisen.

(Zitatende)





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19.04.2008 10:04 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 59, Absatz 2, bis Seite 61, Absatz 1.


Zitat:


Da wir nicht voraussagen k?nnen, wann der oder jener Atomkern zerf?llt, soll im atomaren Raum Akausalit?t herrschen, oder gar Laune. Etwa Willensfreiheit? Aus der Heisenbergschen Unbestimmtheitsrelation m?chte schon Dirac eine Art Freiheit wittern. Die Leichtfertigkeit, mit der Jordan die Indeterminiertheit im Naturgeschehen behauptet und als die bedeutendste H?he naturwissenschaftlichen Denkens bezeichnet, ersch?ttert geradezu. Denn hier wird Zufall mit Freiheit verwechselt. Weil unsre derzeitigen Instrumente nicht ausreichen, gewisses Geschehen beim Zerfall der Atomkerne vorauszubestimmen, darf Unbestimmtheit eines Vorgangs niemals verwechselt werden mit Unbestimmbarkeit des Geschehens ?berhaupt. Notwendig und gesetzm??ig zerf?llt der Kern. Nur k?nnen wir vorher nicht bestimmen, welcher Kern zerfallen wird.

Wir m?ssen die Hymnen Jordans auf die Komplementarit?t, wie das sch?ne Wort Borns lautet, als kritische Denker ablehnen genauso wie seine Versuche, die Psychoanalyse Freuds haupts?chlich als Lehre von der Verdr?ngung anzusehen, unzureichend sind. Steckt doch die Hybris der mathematischen Physiker dahinter, nur das in der Welt als wirklich anzuschauen, was sie messen k?nnen. Ja, sie behaupten sogar, es entst?nde erst, wenn sie es messen. Diese Atom- und Nuklearphysiker vergessen, da? unsre physikalischen Gesetze der so genannten klassischen Physik in der menschlichen Welt voll g?ltig sind und nicht ber?hrt werden von den Spekulationen ?ber das gerade zu Grabe getragene Atommodell von Bohr, das f?r die neuen Auffassungen und Tatsachen eben nicht mehr ausreicht. Ebenso unabh?ngig ist unsre menschliche Welt von ihrer aus Rechnungszwecken erdichteten vierdimensionalen Raum-Zeit-Welt.

Eine kurze Betrachtung ?ber eine der wesentlichen Grundlagen der Relativit?tstheorie sei noch hinzugef?gt. Die Mathematik der klassischen Physik ist aufgebaut auf einem geometrischen Modell in unserm euklidischen Raum. Die so genannte Galileitransformation besteht aus Gleichungen, einem Beziehungssystem, das gestattet, jede beliebige Bewegung eines K?rpers im Raum auf dieses Grundsystem zu beziehen. Es kommt nicht von Galilei, sondern erscheint etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts und wurde so genannt, um diesem System ein ganz besonderes Autorit?tsgewicht zu geben. Nun hat Lorentz, ein holl?ndischer Gelehrter, schon im Jahre 1898 gegen?ber der Galileitransformation eine besondere, nach ihm benannte ?Lorentztransformation" aufgestellt. Einstein bediente sich dieser Gleichungen, die mit einer relativistischen Zeit und L?nge arbeiten. Aus ihnen wird abgeleitet, da? ein K?rper, der in seiner L?nge gemessen wird, w?hrend er sich von einem ruhenden Punkt S nach S1 bewegt, verk?rzt erscheint, die Zeit aber sich dehne oder verl?ngere. Einstein arbeitete in seinen Rechnungen mit der Lorentztransformation. (Lorentz hatte sie im Jahre 1880 als Aper?u aufgestellt und erst nach zwanzig Jahren damit Ernst gemacht.) Ist diese physikalisch richtig? Nein, denn wenn sie richtig w?re, m??te die Erde am ?quator verk?rzt und abgeplattet sein. Davon ist keine Spur zu finden. So sch?n daher mit der Verk?rzung eines Gegenstandes und einer Dehnung der Zeit in der Bewegungsrichtung zu rechnen ist, die physikalischen Tatsachen sprechen dagegen und niemand kann die Verk?rzung oder L?nge und Dehnung der Zeit im Experiment nachweisen.

Auf die Relativit?t der L?ngenmessung, der so genannten Lorentzkontraktion, aber st?tzt sich Einsteins Relativit?tstheorie besonders. Man sieht wieder: Die mathematische Richtigkeit und Sch?nheit der Formel versagt gegen?ber der harten Wirklichkeit. Die modernen Astronomen haben jedoch inzwischen einen Strich durch Einsteins Rechnung gemacht, denn sie entdeckten als vorl?ufig weitest von uns entfernten Stern einen Riesen, der so gro? ist, da? unsre Sonne mit allen Planeten hundertmal hineingestellt werden kann. Sein Durchmesser betr?gt vier bis sechs Lichtjahre, der unsrer Sonne viereinhalb Lichtsekunden. Dieser Sternriese ist etwa zehn Milliarden Lichtjahre von uns entfernt, so weit wie ann?hernd der angebliche Radius des Einsteinraumes, so da? man folgerichtigerweise schlie?en mu?: Die Gleichung der Radiusberechnung ist unter allen Umst?nden falsch. Denn dieser ruhende Stern w?rde am ?u?ersten Raumgew?lbe schweben. Und was w?re hinter ihm? Nichts? Ich sage: unendlich weiter Raum.

(Zitatende)





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Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 61, Absatz 2, bis Seite 63, Absatz 2.


Zitat:


Nach Einstein aber dehnt sich der Raum wie ein Gummiballon weiter aus, von einer Urexplosion immer weiter aufgeblasen. An der sph?rischen Oberfl?che bef?nden sich Materie-Nebel, die mit einem Zweif?nftel der Lichtgeschwindigkeit sich von uns fortbewegen. Das w?ren 120 000 km in der Sekunde. Woher nimmt Einstein dieses Wissen? Er deutet es aus der Rotverschiebung der Spektrallinien gewisser Nebel. Diesen gemessenen Rotverschiebungen liegt eine Tatsache zugrunde, die von Doppier bei der Untersuchung des Schalles entdeckt wurde, der so genannte Doppier-Effekt: beim N?herkommen der Schallquelle ein H?herwerden des Tones, beim Entfernen ein Tieferwerden des Tones.

Die Schlu?folgerung Einsteins ist jedoch nicht zwingend. Kein Forscher wei?, was mit dem Licht bei solchen ungeheuren Entfernungen geschieht. Und so wird aufgrund unzul?nglicher Voraussetzungen behauptet, da? es sich nicht ver?ndern k?nne. Licht aber ist, wie Hasen?hrl, ein Wiener Gelehrter und Nachfolger Boltzmanns, entdeckte, eine Energieform, die auch Masse besitzt. Jede Energie aber mu? nach dem Entropiegesetz allm?hlich so genannte freie Energie abgeben, d. h. sich zerstreuen. Wie uns die einfache Beobachtung zeigt, wandern die Kreiswellen, wenn ein Stein ins ruhige Wasser eines gro?en Sees geworfen wird, immer weiter, bis sie verschwinden. So behaupte ich aufgrund naturwissenschaftlicher ?berlegungen, da? das Licht bei dieser Entfernung von Milliarden von Lichtjahren schw?cher wird, daher von sehr entfernten Sternen eine immer gr??er werdende Rotverschiebung von Spektrallinien beobachtet werden mu?, die nichts anderes besagt, als Schw?cherwerden der freien Energie des Lichts, ein Abnehmen dieser Energie, jedoch keine Flucht weg von uns in die Tiefen des Nichts, in die sich als Folge einer unbegreiflichen, hypothetischen Urexplosion der Einsteinsche Raum erst ausbreiten w?rde. Eine Urexplosion mu? sich n?mlich, soweit wir wissen, kugelschalenartig fortpflanzen, und nicht nur in bestimmten Strahlen wirken, in dem sich die beschriebenen Lichtnebel befinden.

Nun aber sei der wichtigste Einwand gegen die Deutung der Rotverschiebung als Folge einer hypothetischen Urexplosion erhoben. Nur wenn wir sozusagen mit unserm Sonnensystem im Zentrum der Urexplosion gestanden w?ren, k?nnte alle Materie von uns weggeschleudert worden sein. Unser Sonnensystem steht nun aber kaum f?nftausend Lichtjahre oberhalb des ?quators unsres Milchstra?ensystems. Wir stehen mithin keinesfalls in irgendeinem Zentrum. Es m??ten, wenn es eine Urexplosion irgendwo im Weltraum gegeben h?tte, auch Lichtnebelfetzen auf uns zu -, nicht nur von uns wegfliegen. Von deren Licht bek?men wir Spektrallinien mit Blau- oder Ultraviolettverschiebungen. Diese Ultraviolettverschiebung der Spektrallinien ist aber noch nie beobachtet worden, ein Beweis daf?r, da? Materiewolken nicht auf uns zu - und nicht von uns wegfliegen. W?re aber die angebliche Urexplosion im Bereich unsres Sonnensystems eingetreten, dann g?be es kein ?System" und keine Planeten, sicherlich auch keine Sonne, weil die Materie unseres gesamten Sonnensystems in alle Richtungen zerstreut worden und von unsrer Mutter Erde nicht einmal ein St?ubchen ?brig geblieben w?re.

Die Rotverschiebung der Spektrallinien gewisser Lichtnebel kann daher nicht als Dopplereffekt gedeutet werden. In der astronomischen Literatur lehnen bedeutende Forscher die Urexplosion ebenfalls, wenn auch aus anderen Gr?nden, ab. Der von den Russen entdeckte, fast zehn Milliarden Lichtjahre entfernte Riesenstern m??te im ?brigen nach Einsteins Vorstellungen weiter ins Nichts hinausfliegen. Er tut es aber nicht. Obendrein m??te er als der am weitesten hinausgeschleuderte K?rper l?ngst in Nebelfetzen zerrissen sein, was aber nicht der Fall ist, denn er strahlt ungeheure Mengen Energie aus. Trotz der bedeutenden mathematischen Leistung Einsteins mu? aus allen diesen Gr?nden sein und Minkowskis Raumbild abgelehnt werden. Ist doch seine Berechnung des Radius des Weltraums unrichtig und seine Dehnung ebenso unhaltbar wie seine Hypothese von der Urexplosion, da ihr unbestreitbare Tatsachen entgegenstehen.

Einstein behauptete als eine seiner Hauptthesen aufgrund seiner Relativit?tstheorie, da? die Linien des Sonnenspektrums nach Rot verschoben sein m??ten. Dutzende der genauesten Messungen im Laufe der Jahre ergaben keine Rotverschiebung. Seine Relativit?tstheorie stimmt also auch in diesem Punkte nicht. Und diese Rotverschiebung war eine Zeitlang ? wenn man es so ausdr?cken darf ? ein Paradepferd der Einsteinschen Theorie. In Wirklichkeit k?nnte diese Rotverschiebung eine Folge der Gravitationskraft der Sonne sein, welche die Lichtstrahlen, die sie sendet, popul?r gesprochen, abbremst. Diese Rotverschiebung w?re, wie von Einstein vorausgesagt, durchaus nicht nur durch die Relativit?tstheorie zu verstehen, sondern sie w?re dann festzustellen, wenn die Photone gen?gend Masse bes??en, um vom Gravitationsfeld der Sonne, das ja achtundzwanzigmal st?rker als das der Erde ist, abgebremst zu werden.

Eine m?gliche Folge der von Hasen?hrl entdeckten Tatsache ist: Licht hat auch Masse. Diese Rotverschiebung wurde aber trotz jahrzehntelangen Suchens nicht gefunden. W?rde sie gefunden, dann w?re aber der Einsteinschen Hypothese der Urexplosion die Grundlage entzogen. Und wenn es richtig ist, da? durch M??bauers ?beraus verfeinerte Methode vom Jahre 1963 eine geringe Rotverschiebung bei Gammastrahlen unter gewissen Umst?nden festgestellt werden konnte, dann beweist das noch lange nichts f?r das wei?e Licht, das die Sonne und die Sterne aussenden und das keine koh?renten, sondern eine Menge der verschiedenen Strahlen enth?lt.

(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe


(Fortsetzung folgt)

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16. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 63, Absatz 3, bis Seite 65, Absatz 1.


Zitat:


Ob nun eine Bremswirkung der Lichtstrahlen durch das Gravitationsfeld des lichtstrahlenden Sterns eintritt oder Zerstreuung der Energie der Lichtstrahlen gem?? dem Entropiegesetz infolge der ungeheuren Entfernungen im Weltraum auf dem Wege zu uns: das Entropiegesetz bleibt g?ltig. Es besagt, da? jede Energie von einem h?heren Niveau auf ein tieferes absinkt, wobei die freie Energie vermindert wird. Das alles sind Fragen, die die moderne Physik ohne die Relativit?tstheorie beantwortet. Trotzdem stellt sich die Frage: Wie ist es m?glich, da? Hunderte von Gelehrten von hohem Rang und K?nnen mit Einstein mitgewandert sind und keinen Widerspruch erhoben haben, und wenn, dann nur ganz leise und versteckt?

Die Einw?nde der wenigen wie Lenard, Stark, Gehrcke, Dingler, Mach, Planck, Th?ring, Wilhelm M?ller, Sir Oliver Lodge wurden von der Presse totgeschwiegen oder diese Forscher als veraltet bezeichnet. Lenard selbst erz?hlte mir einmal, da? er auf einer gro?en Physikerversammlung erleben mu?te, wie die gro?e Mehrzahl unter der Wirkung der Massenpsychose sich f?r Einstein erkl?rte, darunter auch der sp?tere Einsteingegner, der Nobelpreistr?ger J. Stark, der Pr?sident der Technisch-physikalischen Reichsanstalt. Es kennzeichnet die Massenpsychose der Wissenschaftler, da? selbst ein wissenschaftlicher Gegner Einsteins wie Stark unter der Massenseele der Versammlung f?r Einstein stimmte und seine kritische ?berzeugung in diesem Augenblick verlor. Nur Boltzmann stimmte Lenard bei. K?nnte man indessen nach einigen Jahren jeden einzelnen Versammlungsteilnehmer f?r sich treffen, so w?rden es gewi? viele ableugnen, f?r Einstein gestimmt zu haben, weil dann keiner mehr unter dem Zwang der Massenpsychose sein Urteil abgeben w?rde. Es kommt also stets dann zur Psychose unter Wissenschaftlern, wenn die Gesamtheit der Gelehrten von dem ?berw?ltigenden Strom einer neuen Lehre ? und dies erst recht, wenn sie alles Fr?here auf den Kopf stellt ? mitgerissen wird. Wahrscheinlich gibt es in den mathematischen Gleichungen Einsteins keinen Fehler und jeder m?chte zu den sechzehn Auserlesenen z?hlen, welche ihn ganz erfassen, nachdem Einstein k?hn erkl?rt hatte: ?Nur sechzehn M?nner auf der Welt verstehen meine Gleichungen.?

Im 19.Jahrhundert war es der Darwinismus, der drei?ig Jahre lang die Massenpsychose in der Biologie aufrechterhielt und einen nahezu selbstverst?ndlichen Terror ?bte. Heute f?llt es kaum jemanden mehr ein zu glauben, da? Darwin oder Lamarck die Entstehung, Entfaltung und den Aufstieg der Lebewesen erkl?ren oder auch nur f?rdern k?nnen. Im 20. Jahrhundert erleben wir ?hnliches mit der Einsteinpsychose, an der ein gewisser Teil der Presse einen ganz besonderen Anteil hat. Wie weit das selbst bei ernsten Forschern und Gelehrten geht, zeigt Westphal. In seinem ausgezeichneten Lehrbuch Physik (21. Aufl. 1959) beschreibt er noch Einsteins allgemeine Relativit?tstheorie (60cool. Wenige Seiten sp?ter spricht er von diesen Einsteintheoremen bereits als Tatsachen. Der Unterschied zwischen Theorie, sch?ner Gleichung und Tatsachen ist nun schon verschwunden. Keiner wagt es, auch nur darauf aufmerksam zu machen, und so wird dem Sch?ler, der es ?berliest, die Theorie bereits als Tatsache eingepr?gt. Westphal wei? genau, da? die Rotverschiebung der Spektrallinien der Sonne eine angebliche Hauptst?tze der Relativit?tstheorie Einsteins war. Anstatt ruhig mitzuteilen, da? es diese Verschiebung nicht gebe, windet er sich um eine derartige Erkl?rung herum und gibt sie nicht ab (vgl. 611). Auch er steht unter dem Druck der Massenpsychose und so werden Tatsachen und Theorien nicht mehr voneinander getrennt und durcheinander geworfen.

(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe


(Fortsetzung folgt)

27.04.2008 10:28 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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17. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung (Grabert-Verlag) T?bingen, 1969


Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 65, Absatz 2, bis Seite 66, Absatz 3.


Zitat:


Wer sich nicht gleich am Anfang seinen freien Blick bewahrt und den Grundfehler ?bersieht, der kommt aus dem mathematischen Dickicht schwerlich mehr heraus. Fehler sind dann in dem Riesengeb?ude nicht nachzuweisen. Aber auch hier gilt das Wort: ?An ihren Fr?chten sollt ihr sie erkennen.? Zwar hat kein Geringerer als Ernst Mach erkl?rt: ?Durch den Mathematesierungsproze? werden die naturwissenschaftlichen Inhalte im intellektuellen Fachapparat verh?llt!" Indessen ist Physik eine Naturwissenschaft, entstanden, entwickelt und weitergef?hrt durch sorgf?ltige Beobachtung der Natur, Mathematik dagegen das Netz, das wir nachtr?glich ?ber die Erscheinungen werfen, um ihren Zusammenhang festzuhalten.

Um ein Beispiel zu nennen: Zuerst kommen die genialen Entdeckungen Faradays und seine Ideen und lange danach erst Maxwell, der ihren mathematischen Ausdruck fand. Die Differentialgleichungen in der Physik sind k?nstlerisch-wissenschaftliche Taten, die nicht in der Natur gefunden, sondern auf die Tatsachen projiziert werden. Sie sollen die Tatsachen und die Ergebnisse der Beobachtung und Experimente richtig und knapp wiedergeben. Sie k?nnen noch so fehlerhaft und falsch sein, sie bew?hren sich in der weiteren Erfahrung oder werden fallengelassen, wenn sie mit neuen, gesicherten Tatsachen in Widerspruch geraten.

Unter dem Einflu? von Einstein, dessen Anh?nger Westphal ist, schreibt er in seinem Lehrbuch, da? mit dem Prinzip von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit die ?thertheorie ihre Grundlage verliere, ?die Annahme eines stofflichen ?thers mit ihm unvereinbar ist" (59cool. Die Folgerung ist durchaus nicht zwingend, denn jahrzehntelang vor Einstein hat man die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit auch angenommen und trotzdem die ?thervorstellung nicht nur beibehalten, sondern als wichtigen Gegenpol zuerst der Materie, sp?ter der Energie zur Erforschung des physikalischen Weltbildes ben?tigt. Er scheint au?erdem ?bersehen zu haben, da? Einstein selber schon 1921 erkl?rte, ?thervorstellung sei notwendig: ?Ohne ?ther keine Gravitation."

Der gro?e Physiker Heinrich Hertz hatte die elektrischen Wellen im ?ther entdeckt und die ?bereinstimmung ihrer L?nge und Schwingungszahl mit den Maxwellschen Gleichungen hinterher festgestellt, ohne die B?nde Maxwells mit seinen ber?hmten mathematischen Untersuchungen und Gleichungen vorher aufgeschnitten zu haben! Sollte die ?thervorstellung wirklich nur ein verstaubtes Relikt alter Herren sein, die nicht auf der H?he mathematischer Kunst leben?

Berechtigtes Erstaunen mu?te daher Diracs Vortrag ?ber die Zukunft der Physik im Jahie.1963 ausl?sen, in dem er bekannte, da? man den ?ther doch brauche und daher wieder einf?hren m?sse ? allerdings tr?stet er sozusagen die Einsteinanh?nger und sich selber ? ?ther mit anderen Eigenschaften. Die Eigenschaften des ?thers waren und sind im Flusse genauso wie die Eigenschaften der Masse, Materie, der Energie, der Gravitation usw. Einstein plagte sich vierzig Jahre, um eine Zusammenfassung von Licht und Gravitation in einer Gleichung zu gewinnen. Er f?hrte in seinem elastischen vierdimensionalen gekr?mmten Raum, gest?tzt von dem Mathematiker Minkowski, die Zeit als vierte Dimension ein, ein unphilosophischer Versuch, denn die beiden von Kant als nicht ableitbare Anschauungsformen des menschlichen Geistes erkannten Ideen ? Raum und Zeit ? sind ihrer Eigenart nach so verschieden, da? sie zu einem Gebilde niemals zusammengeschwei?t werden k?nnen. Die Zeit als der lebendig gerichtete Flu? des Erlebens aus der Vergangenheit ?ber die gewu?te und erlebte Dauer w?hrend eines Zustandes des Bewu?tseins ? der dur?e Bergsons ? in die unbekannte Zukunft kann mit der Statik unsres dreidimensionalen Raumes in eine mathematische Gleichung als Faktor t (tempus) eingehen, aber nicht zu einem Raum-Zeitgebilde vierdimensionaler Art nur deshalb verschmolzen werden, weil man in einer so vierdimensionalen Mannigfaltigkeit leicht und elegant rechnen kann, schon gar nicht in der Physik, die mit allen unsern Instrumenten an unsern euklidischen Raum gebunden ist.

(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe


(Fortsetzung folgt)

29.04.2008 10:30 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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18. Fortsetzung zu:

Massenpsychosen in der Wissenschaft
Buch von Dr. Lothar Gottlieb Tirala,
Dr. med., Dr. phil., o. ?. Univ. Prof. a. D.

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Nachstehend bringe ich aus dem oben genannten Buch vom zweiten Kapitel mit der ?berschrift:
?2. Die Einsteinsche Relativit?tstheorie und die magische Physik?
den Text von Seite 67, Absatz 1, bis Seite 68, Absatz 2.


Zitat:


Dingler hat mit aller Sicherheit nachgewiesen, da? unsre gesamte rechnende und messende, praktische und theoretische Physik abh?ngig ist von der mechanischen Konstruktion aller unsrer Instrumente. Die sind geformt und geeicht aufgrund euklidischer Geometrie und ihrer Axiome. Diese sind vor allen Messungen, vor jedem Experiment da, gehen in jede Messung ein und sind daher prim?r und notwendig, in jedem Resultat anwesend oder Inbegriffen.

Die theoretischen Physiker, die an den Gleichungen arbeiten, deren Werte die messenden Physiker zur Verf?gung stellen, haben diese grundlegende Tatsache ?bersehen und nicht beachtet, in einer Art stillschweigenden ?bereinkommens, obwohl doch jede einzelne Messung, jeder bekannt gegebene Wert die Elemente unsres dreidimensionalen euklidischen Raumes enth?lt. Die Weiterverfolgung aber der Annahme und die Weiterrechnung mit den mathematischen S?tzen und Gleichungen von Einstein f?hren dann zu jenen Absurdit?ten, von denen wir einige herausgehoben haben. So hat Dirac, einer der radikalsten Theoretiker, doch sogar den Beginn der Zeit ausrechnen wollen. Sie h?tte vor zehn Milliarden Jahren begonnen: Immer wieder lie? er sich von neuem durch seine anscheinend angeborene Begeisterung f?r einfache Zahlen verf?hren. Wenn man aber einen Anfang der Zeit glaubt annehmen zu k?nnen, dann m??te es auch ein Ende der Zeit geben.

Es ist kein Zufall, da? ein so hervorragender Theoretiker wie Dirac f?nfzig Jahre nach dem Beginn der Einsteinpsychose erkl?rt, man k?nne teilweise zu Rechnungsweisen der so genannten klassischen Physik zur?ckkehren, weil die Darstellung einfacher wird als durch die Relativit?tstheorie. Wie aber steht es mit dem Problem des Raumes? Mathematik ist eine Geisteswissenschaft, Physik eine Naturwissenschaft. Die Mathematik k?nnte uns nur dann endg?ltig ?ber die Wirklichkeit belehren, wenn sie den Schl?ssel zum wahren Wesen der Erfahrungswelt bes??e, sozusagen die einzig richtige Methode zur Erfassung der Seinswelt, die so etwa wie die platonische Ideenwelt als Welt der geistigen Entit?ten der Erscheinungswelt zugrundel?ge.

Diesen Eingangsschl?ssel zur Seinswelt besitzt die Mathematik nicht. Denn der Menschengeist ist es, der durch seine angeborenen Anschauungsformen Raum, Zeit und Arbeitsweise seines Denkens ? die Kant die transzendentale Apperzeption oder das Bewu?tsein ?berhaupt nannte ? die Erfahrungswelt bildet. Hinter dieser Erfahrungswelt sucht die Wissenschaft nichts. Unsere Erfahrungswelt ist nach Kant ?das fruchtbare Bathos" (Tiefe), das Feld, auf dem die Wissenschaft sich bew?hrt, weshalb auch gegen diese Wissenschaft nichts gefunden werden kann, da das menschliche Bewu?tsein erst die Grundlage f?r sie gelegt hat.

Wir haben die drei senkrechten, aufeinander stehenden, halb-zirkelf?rmigen Kan?le des inneren Ohrs die biologischen Grundlagen f?r unsere Raumvorstellung vorgeschrieben: vorn-hinten, rechts-links, oben-unten. Dieses rechtwinkelige Koordinatensystem tragen wir mit uns herum und sind in der Anschauung gezwungen, uns daran zu halten, wo immer wir uns hineinversetzen. Die euklidische Geometrie ist die Konsequenz dieser uns Menschen immanenten und apriorischen Raumanschauung. Ebenso ordnen wir, durch unsere Zeitanschauung getragen, von dem Zeitorgan in der formatio reticularis den Ablauf der Erscheinungen im Raum.

(Zitatende)





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