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Ekkehard Friebe Ekkehard Friebe ist männlich
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Re: Autoren kritischer Ver?ffentlichungen Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

19. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Bergson, Henri 1992
Dur?e et simultan?it? [7. ?d.]: ? propos de la th?orie d?Einstein / Henri Bergson. 1. ?d. ?Quadrige?. - Paris: Pr. Univ. de France 1992. 216 S. (Quadrige. 141.) Enth?lt: Vorw. zur 1. ?d. 1922; Vorw. zur 2. ?d. 1923; Anh?nge 1-3 zur 2. ?d.

Beschr?nkt seine Untersuchung auf die Zeit in der SRT (S. XI). - Besteht auf der Reziprozit?t des Relativit?tsprinzips: damit sind alle Inertialsysteme (IS) vollst?ndig gleichberechtigt; der Beobachter im IS(1) trifft ?ber ein anderes IS(2) dieselben Feststellungen wie der Beobachter im IS(2) ?ber das IS(1). Die behaupteten Paradoxa l?sen sich auf: es gibt auch f?r Einsteins Hypothese nur eine allgemeing?ltige Zeit (S. 25-26; 37-39). - Analysiert die Grundlagen unseres Zeitbegriffs: Erfahrung der Dauer, Erkenntnis von Vorher und Nachher; in der Wirklichkeit existieren Vorher und Nachher ? logischerweise - nicht gleichzeitig: dies kann nur in der Wahrnehmung eines Lebewesens geschehen, das mit Ged?chtnis begabt ist. Zeit kann nur von einem lebenden realen Beobachter wahrgenommen werden: ?Sans une m?moire ?l?mentaire qui relie les deux instants l?un ? l?autre, il n?y aura que l?un ou l?autre des deux, un instant unique par con-s?quent, pas d?avant et d?apr?s, pas de succession, pas de temps? (S. 46). Nur die wahrgenommene Zeit ist wirkliche Zeit (temps r?el), alle nicht direkt wahrgenommenen, beobachteten Zeiten sind fiktiv. - Aus dieser Analyse folgt das Urteil ?ber die bei Einstein ?blichen zwei Systeme, den ?blichen Beobachter in jedem der beiden Systeme, die Lorentz-Transformationen zum Umrechnen der Me?daten zwischen den Systemen: nur die von einem Beobachter wirklich gemessene Zeit ist wirklich - und alle realen Beobachter in ihren IS sind v?llig gleichberechtigt und messen gegenseitig dasselbe, weshalb auch in der SRT die eine allgemeing?ltige Zeit herrscht ? und alle ?ber die Lorentz-TF berechneten Zeiten sind nur zugeschriebene Zeiten, deshalb fiktiv: ?les formules de Lorentz expriment tout simplement ce que doivent ?tre les measures attribu?es ...? (S. 193). - Die Gleichzeitigkeit (GLZ) soll nach Einstein f?r nebeneinander befindliche Uhren oder Ereignisse absolut gelten, f?r voneinander entfernte Uhren oder Ereignisse jedoch nicht: diese Unterscheidung Einsteins zwischen nahe und entfernt hat f?r die G?ltigkeit des Begriffs der GLZ keinen wissenschaftlichen Wert (n?a pas de valeur scientifique, S. 55); wenn man zwischen zwei Uhren, die nach Einstein nebeneinander stehen und absolute GLZ erm?glichen, eine Mikrobe setzt, dann wird diese Mikrobe beide Uhren als weit voneinander entfernt beurteilen und keine absolute GLZ zugestehen: ?Un microbe intelligent trouverait entre deux horloges ?voisines? un intervalle ?norme; et il n?accorderait pas l?existence d?une simultan?it? absolue ...? (S. 55). - Das Zwillingsparadoxon (ZWP) mit dem schneller alternden zur?ckgebliebenen Zwilling ist kein realer Effekt, weil die volle Reziprozit?t des Relativit?tsprinzips (RP) zwischen dem Reisenden und dem auf der Erde Zur?ckgebliebenen einen gleichartigen Zeitablauf voraussetzt (S. 76-79). Widmet dem ZWP einen Appendice 1 (S. 183-193): Die zahllosen verschiedenen Zeiten der SRT sind fiktiv, es gibt nur eine reale Zeit. Die behaupteten Effekte des ZWP sind vergleichbar mit den perspektivischen Ver?nderungen, wenn sich zwei Personen voneinander entfernen: wer die entfernte Person nur noch in Zwergengr??e sieht, wei?, da? sich die entfernte Person nicht in einen Zwerg verwandelt hat, und da? sie nach ihrer R?ckkehr wieder in ihrer wahren Gr??e erscheint.

Da Bergson in langen Passagen die Bedingungen der SRT samt allen behaupteten Effekten durchspielt und fast ausschlie?lich nur die Zeitaspekte kritisch analysiert, entsteht streckenweise der Eindruck der Unentschlossenheit, einer teilweisen Akzeptanz der Theorie, was jedoch sachlich ?berhaupt nicht zutrifft (vgl. Nordensons Kritik). ? Wenn auch nur f?r den Aspekt der Zeit durchgef?hrt, handelt es sich um eine fundamentale Zur?ckweisung aller Lieblingsideen der Relativisten. - Eine besonders h?bsche Idee ist die Mikrobe zwischen den Uhren: damit wird Einstein gezeigt, da? seine Anerkennung der absoluten Gleichzeitigkeit f?r ?benachbarte? Ereignisse gewisserma?en ein taktischer Fehler war, weil die Begrenzung auf irgendeine ?Nachbarschaft? nicht begr?ndet und sogar leicht widerlegt werden kann, wie die Mikrobe zeigt. Relativisten m??ten ?ber die Belebung ihrer ?Gedanken? (die sie f?r Experimente halten) mit diesen possierlichen Tierchen entz?ckt sein.


Bergson, Henri 1993
Denken und sch?pferisches Werden: Aufs?tze und Vortr?ge / Henri Bergson; Nachw.: Konstantinos P. Roman?s; ?bers.: Leonore Kottje; Hrsg.: Friedrich Kottje. - Hamburg: Europ. Verlagsanstalt 1993. 288 S. (EVA-Taschenbuch. 50.) Orig.-T.: La pens?e et le mouvant. - Status: vgl. franz. Ausg. 1934. - Quelle: Autopsie.


Bergson, Henri 1997
Durata e simultaneit?: a proposito della teoria di Einstein; e altri testi sulla teoria della relativit? / Henri Bergson; a cura di Paolo Taroni; Accademia Nazionale di Scienze, Lettere ed Arti, Modena. - Bologna: Pitagora 1997. 204 S. - (Collana di studi. 18.) Status: Kritik. - Quelle: BNI.


Bergson, Henri 1998
La pens?e et le mouvant: essais et conferences / Henri Bergson. 13. ?d. - Paris: Presses Univ. de France 1998. 291 S. (Quadrige. 78.) (Biblioth?que de philosophie contemporaine.) Status: vgl. Ausgabe 1985. - Quelle: Autopsie.


*Bergson, Henri 1999
Duration and simultaneity: Bergson and the Einsteinian universe / Henri Bergson; ed. And with an introduction by Robin Durie; transl.: Leon Jacobson. 2. ed. - Manchester: Clinamen 1999. 211 S. (Library of liberal arts [The]. 199.) Status: Kritik. - Quelle: COPAC.
(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe

(Fortsetzung folgt)

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20. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

*Bernays, Paul 1913
?ber die Bedenklichkeiten der neueren Relativit?tstheorie / Paul Bernays. - G?ttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1913. 24 S. Sonderdruck aus: Abhandlungen der Fries?schen Schule. Bd. 4, H. 3. 1914, S. 457-482. - Status: Kritik. - Quelle: HEBIS-Retro (WWW).


Bernays, Paul 1914
?ber die Bedenklichkeiten der neueren Relativit?tstheorie: (Umarbeitung eines im Juni 1911 gehaltenen Vortrags innerhalb der Fries?schen Schule) / Paul Bernays. In: Abhandlungen der Fries?schen Schule. Bd. 4, H. 3. 1914, S. 457-482. Nach HEBIS-Retro: Zugleich Sonderabdruck: G?ttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1913. 24 S.

Gegen die Annehmbarkeit des Relativit?tsprinzips erheben sich starke Bedenken, denn es verlangt ?die Preisgabe der f?r unsere Auffassung von der Physik grundlegenden Ansicht, da? die R?umlichkeit und Zeitlichkeit der Natur selbst als wesentliche Beschaffenheiten zukommen? (S. 474). - Vor der Bestimmung der Gleichzeitigkeit mu? man einen Begriff davon entwickeln: erst danach kann man eine physikalische Methode zur Bestimmung von Gleichzeitigkeit entwickeln; die SRT nimmt irrt?mlich das Gegenteil an (S. 476). - Zwischen Raum und Zeit besteht keine durchg?ngige Analogie: im Raum sind alle Richtungen gleichberechtigt; die Zeit dagegen hat eine ausgezeichnete Richtung; deshalb sind beide nicht gleichberechtigt (S. 477). - Der zeitlichen Aufeinanderfolge entsprechen Kausalzusammenh?nge; dem r?umlichen Nebeneinander entspricht keine physikalische Verkn?pfung (S. 477-47cool. - Die Theorie liefert keine neuen Erkenntnisse ?ber das Verh?ltnis von Raum und Zeit (S. 47cool. - Diskutiert die von Ritz entwickelte Alternative (S. 479-481). - Es gibt keinen Grund, die bisherigen Raum- u. Zeitbestimmungen zu bezweifeln. Das Relativit?tsprinzip ist grunds?tzlich abzulehnen (S. 482).

Eine der fr?hesten (Vortrag 1911) fundamental begr?ndeten Zur?ckweisungen der SRT; so gut wie nie zitiert, nie argumentativ beantwortet. Sogar den meisten kritischen Autoren unbekannt.


*Bernstein, Vitaly M. 2001
Logical constructions in special relativity / Vitaly M. Bernstein. In: Galilean electrodynamics. 12. 2001, Nr.1, S. 11-16. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Berthelot, Paul Alfred Daniel 1922
La physique et la m?taphysique des theories d?Einstein / Daniel Berthelot. - Paris: Payot 1922. 47 S. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Berthelot, Ren? 1919
L?espace et le temps des physiciens. In: Revue de m?taphysique et de morale. Paris. 17. 1919, S. 744-775. Status: Kandidat. - Quelle: Lecat 177a.


Berthelot, Ren? 1934
[Diskussionsbeitrag, Soci?t? Fran?aise de Philosophie, s?ance du 17. nov. 1934]: [Thema: L??volution du positivisme] / Ren? Berthelot. In: Soci?t? Fran?aise de Philosophie. Bulletin. 34. 1934, Nr. 5, Okt. - Dez., S. 172-183. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Bertram, Sidney 1998
Was SRT ever necessary? / Sidney Bertram. In: Galilean electrodynamics. 9. 1998, Nr. 3, S. 56. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Bertram, Sidney 1999
The mass-energy relationship / Sidney Bertram. In: Galilean electrodynamics. 10. 1999, Special issue No. 2, Fall 1999, S. 22. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Bertrand, Gaston 1921
La loi de Newton et la formule d?Einstein pour le p?rih?lie des plan?tes / Gaston Bertrand. In: Acad?mie des Sciences. Paris. Comptes rendus. 1921, 2. semestre, S. 438-440. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Bertrand, Gaston 1922
La loi de Riemann, le p?rih?lie de Mercure et la d?viation de la lumi?re / Gaston Bertrand. In: Acad?mie des Sciences. Paris. Comptes rendus. 174. 1922, Jan.-Juni, S. 1687-1689. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Bessi?re, Gustave 1930
La relativit? vue simplement / par Gustave Bessi?re. - Paris: Dunod 1930. 148 S.

Der Mathematiker ist geneigt, seine Rechnungen mit der Wirklichkeit zu verwechseln (S. 6). - Klassifiziert wiederholt die Behauptungen der Relativisten als Konstruktionen (artifices) oder Kunstgriffe, die nur mathematisch zweckm??ig sind, jedoch nicht mit der Wirklichkeit ?bereinstimmen. Zitiert zur Hypothese der L?ngenkontraktion (LK) bei Lorentz die Bewertung durch Poincar? (aus: Science et m?thode): zur Interpretation des MMV h?tte Lorentz annehmen k?nnen, da? die Lichtgeschwindigkeit (C) in Richtung der Erdbewegung gr??er ist als in der Querrichtung; er hat es jedoch vorgezogen, C als in beiden Richtungen f?r konstant zu halten und eine L?ngenkontraktion der K?rper anzunehmen (S. 20). ? Diskutiert verschiedene Verfahren, die von den Relativisten f?r relativ erkl?rte Gleichzeitigkeit (GLZ) f?r voneinander entfernte Uhren absolut herzustellen (S. 85-91). ? Einstein leitet seine Relativit?t der GLZ vom technischen Verfahren der Lichtsignale ab; also mu? es auch in den Augen der Relativisten vern?nftig sein, andere Techniken zu verwenden. Arbeitet mit einem Wagen, der in verschiedene Bewegungen versetzt werden kann. Im Innern sind an den Enden des Wagens Uhren angebracht, die von einander entfernt sind und daher nach Einstein nicht absolut synchronisiert werden k?nnen. - Bessi?res 1. Methode der absoluten Synchronisierung: auf der Strecke zwischen den beiden Uhren wird eine Reihe von entsprechend vielen Uhren aufgestellt, jeweils im Abstand von 7 cm (dem Abstand der Augen beim Menschen), so da? nacheinander jeweils 2 nebeneinander stehende Uhren synchronisiert werden k?nnen, bis die GLZ von der einen ?u?ersten Uhr zur anderen ?bertragen worden ist (S. 86-87). - Bessi?res 2. Methode der absoluten Synchronisierung: die beiden Uhren an den Wagenenden werden durch eine drehbare Metallachse verbunden, die von der Mitte des Wagens in Bewegung gesetzt wird und damit den Gang beider Uhren absolut gleichzeitig startet (S. 88-89); im ?brigen sind keine Ursachen bekannt, weshalb bewegte Uhren langsamer gehen sollten (S. 89). - Bessi?re setzt einen Relativisten in den beschriebenen, nach au?en abgeschlossenen Wagen. Bessi?re f?hrt mit einer seiner Methoden eine Synchronisierung der Uhren an den Wagenenden durch; der Relativist behauptet mit Einstein, da? es keine absolute GLZ zwischen diesen entfernten Uhren geben kann, da? jede vielmehr nur eine ?lokale Zeit? anzeigt. Bessi?re dagegen behauptet f?r beide Uhren die absolute GLZ: diese Behauptung kann nun wahr oder falsch sein. - Ist Bessi?res Behauptung wahr, dann existiert eine universale Zeit und die angebliche ?lokale Zeit? der Relativisten ist als Fiktion erkannt und hinf?llig. - Ist Bessi?res Behauptung aber falsch, dann steckt in seinem Verfahren eine Unsymmetrie, die nur aus der Bewegung des Wagens stammen kann (S. 90-91). In diesem Fall bittet Bessi?re den Relativisten im Wagen, mit seinen Lichtsignalen und Spiegeln den Gang beider Uhren zu pr?fen: mit diesem Verfahren kann der Relativist nach eigener Auffassung unfehlbar feststellen, da? eine der beiden Uhren nachgeht und um welchen Betrag. Damit aber w?re er in der Lage, ohne den Wagen zu verlassen, eine inertiale Bewegung festzustellen, was laut Relativit?tsprinzip unm?glich ist. Schlu?folgerung: gleichg?ltig, ob Bessi?res Behauptung wahr oder falsch ist, in beiden F?llen wird eine fundamentale Aussage der Theorie als falsch erwiesen (S. 91).

Entfaltet in der ersten H?lfte des Buches die SRT aus ihren eigenen Grundlagen mit einer (scheinheiligen) Anerkennung ihrer mathematischen Richtigkeit unter gleichzeitiger Beteuerung, da? sie nur aus rechnerischen Kunstgriffen besteht, ohne physikalischen Gehalt. Die massive Kritik beginnt erst in der zweiten H?lfte des Buches und l?sst von Theorie nichts ?brig. - Besonders interessant sind die Ausf?hrungen zur Herstellung der absoluten Gleichzeitigkeit; vgl. Benedicks 1923 u. Severi 1924.


Bessi?re, Gustave 1932
Calculs et artifices de relativit? / par Gustave Bessi?re. - Paris: Dunod 1932. 83 S. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Bestelmeyer, A. 1909
Bemerkungen zu der Abhandlung Herrn A. H. Bucherers: ?Die experimentelle Best?tigung des Relativit?tsprinzips? / A. Bestelmeyer. In: Annalen der Physik. F. 4, Bd. 30 (=335). 1909, 166-174. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Bey, Edmond-Emile Marchand
siehe Marchand-Bey.


*Biberian, Jean-Paul 1995
Science, power and religion / Jean-Paul Biberian. In: Apeiron. Montreal. 2. 1995, Nr. 2 (April), S. 51 - 52. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Bickerdike, C. H. 1923
The physical interpretation of relativity mathematics / C. H. Bickerdike. In: London, Edinburgh, and Dublin Philosophical Magazine and Journal of science. Ser. 6, Vol. 45. 1923, Nr. 266, S. 327-335. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.
(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe

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21. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Biedenkapp, Georg 1920
Bolschewistenphysik / Georg Biedenkapp. In: Tuermer (Der). 22. 1920 , Bd. 1, Nr. 6 (M?rz 1920), S. 521-524.

Die Haltlosigkeit der Theorie ist evident; die Methoden der sozialen Durchsetzung der Theorie sind ein Skandal. Die gigantischen Anpreisungen der Leistungen des ?angeblich neuen Kopernikus? sind vielfach widerlegt: Born hat zugegeben, da? sich in Einsteins Arbeiten mathematische Irrt?mer befunden haben; Einsteins Aufsatz von 1905 enth?lt logische Widerspr?che; Minkowski selbst hat seine Formel als ?mystisch? bezeichnet, in der er L?ngen und Zeiten miteinander verbindet; die angebliche vierte Dimension ist nirgends vorhanden, sie n?tzt nur spiritistischen Schwindlern; f?r die Merkurperiheldrehung gibt es auch andere Erkl?rungen; die Lichtablenkung durch Gravitation wurde schon vor Einstein und ohne seine Theorie vermutet. - Die Behauptungen der Relativisten von zahlreichen experimentellen Best?tigungen beweisen nichts f?r eine widerspr?chliche Theorie: denn auch f?r jahrzehntelang vertretene Theorien wie die Phlogistontheorie und die Hypothese des W?rmestoffs wurden st?ndig neue Befunde als Best?tigungen behauptet, und doch mu?ten diese Theorien aufgegeben werden. - Es ist unbegreiflich, da? die Mehrheit der Physiker auf die Theorie hereingefallen ist: ?Die Blamage ist so ungeheuerlich, da? die Beteiligten mit allen Mitteln der Kameraderie sich an der Aufrechterhaltung des Humbugs beteiligen werden? (S. 524).

F?r M?rz 1920 ist die Erwartung, da? die Relativisten mit ?allen Mitteln der Kameraderie ... die Aufrechterhaltung des Humbugs? betreiben werden, erstaunlich klarsichtig: schon im September in Bad Nauheim hat Planck damit angefangen! - Der plumpe Aufsatztitel ?Bolschewistenphysik? ist irref?hrend: meint nicht, da? die Bolschewisten die Theorie vertreten, sondern da? die ?ffentlichkeit auf Einstein hereinf?llt wie die Arbeiter auf Marx und die Bolschewisten. Die aufgeregte Schreibweise und einige politische Anspielungen machen es den Relativisten allerdings leicht, solche Artikel gegen?ber der ?ffentlichkeit als irrelevant abzutun. Dabei ist das vorgetragene Argument, da? auch viele Befunde eine widerspr?chliche Theorie nicht best?tigen k?nnen, erkenntnistheoretisch grundlegend.


*Bilger, H. R. 1995
Ring lasers for geodesy / H. R. Bilger, G. E. Stedman, Z. Li, U. Schreiber, M. Schneider. In: IEEE transactions on instrumentation and measurement. Vol. IM-44. 1995, S. 468-470. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Bill, Annie Cecilia (Bulmer) 1930
An Englishwoman?s reply to Einstein / by Annie C. Bill. - New York: 1930. 32 S. Status: Kandidat. - Quelle: BLC.


Billet, Charles (?bers.)
s. Rocard, Jean-Michel : Newton versus relativity. 1992.


Bird, James Malcolm 1921
An alternative to Einstein: how Dr. Poor would save Newton?s Law and the classical time and space concepts / [redaktioneller Beitrag; ermittelter Verfasser: Bird, James Malcolm]. In: Scientific American. Jg. 77. 1921, Vol. 124, Nr. 24, S. 468 u. 479.

Referiert den Inhalt eines demn?chst erscheinenden Artikels von Poor in: Scientific American monthly. 1921, July, S. 484-486: Planetary motions and the Einstein theories. - Ermittelter Verfassername nach Hentschel 1990, Nr. 142. - Lecat 1924, 2. Alphabet, Nr. 97L, verzeichnet den Text als anonym. - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


*Bjerknes, Christopher Jon 2002
Albert Einstein - the incorrigible plagiarist / Christopher Jon Bjerknes. - Downers Grove, Ill.: XTX 2002. 408 S.

Contents: 1. The priority myth. - 2. Space-time, or is it ?time-space?? - 3. ?Theory of relativity? or ?pseudorelativism??- 4. Hero worship. - 5. E=mc? - 6. Einstein?s modus operandi. - 7. History. - 8. Mileva Einstein-Marity. - 9. Politics and anecdotes. -
Status: Kritik. - Quelle: LOC.


*Blandford, R. D. 1982
Cosmic jets / R. D. Blandford, M. C. Begelman, M. J. Rees. In: Scientific American. 1982, May. Reprinted in: The universe of galaxies. Ed.: P. W. Hodge. New York: Freeman 1984, S. 77-87. - Status: Kandidat. - Quelle: Whitney 1997 (Finding absolution, Part 3), S. 15.


*Bludman, Sidney A. 1968
Possibility of the speed of sound exceeding the speed of light in ultradense matter / S. A. Bludman, M. A. Ruderman. In: Physical review. Ser. 2, Vol. 170. 1968, Nr. 5, 25. Juni, S. 1176-1184. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Boccardi, G. 1921
In difesa della legge di Newton. In: Stampa (La). 1921, 28. Sept., S. 3. Status: Kritik. - Quelle: R. Maiocchi: L?Italia e Einstein. 1985, S. 43.


Boccardi, G. 1921
Il procedimento logico della teoria di Einstein e l?allarme degli astronomi. In: Stampa (La). 1921, 13. Okt., S. 3. Status: Kandidat. - Quelle: R. Maiocchi: Einstein in Italia. 1985, S. 222.


Bock, Cornel J. (Hrsg.)
s. M?ller, Aloys : [Sammlung] Schriften zur Philosophie [Bd. 2]. 1969.


Boeyens, Jan (Vorr.)
s. Kraus, Gerhard : Has Hawking erred?. 1993.


Boggio, T. (2. Verf.)
s. Burali-Forti, Cesare : Osservazioni sopra un articolo del prof. P. Straneo. 1925.


Boggio, Tommaso (2.Vf.)
s. Burali-Forti, Cesare : Espaces courbes: critique de la relativit?. 1924.


*Boiarintsev, Vladimir Ivanovich 2001
Evreiskie i russkie uchenye: mify i realnost / Vladimir Boiarintsev. - Moskva: FERI-V 2001. 172 S. Status: Kandidat. - Quelle: COPAC.


Boisvert, Wilfrid 1994
Systematic scrutiny into special relativity / Wilfrid Boisvert. In: Chinese journal of systems engineering and electronics. 5. 1994, Nr. 1, S. 80. Stellungnahme zum gleichnamigen Beitrag von Xu, Shaozhi u. Xu, Xiangqun, 4. 1993, Nr. 2, S. 75-84.

Ver?ffentlicht ist nur folgender Auszug aus einer Zuschrift: ?At long last, two scientists have had the courage to categorically reject and systematically begin the process of dismantling professor Einstein?s imaginative edifice. ... their paper has ushered in a new era; an era that will revolutionize physics and astrophysics.?

Boisvert schreibt aus Kanada nach China und bescheinigt den chinesischen Autoren Mut, da? sie eine physikalische Theorie kritisieren: so weit heruntergekommen ist die Physik, da? man f?r physikalische Kritik Mut ben?tigt und eines der letzten stalinistischen Regime Zuflucht bieten kann!


Boldyrev, Mikhail (?bers.)
s. *Boldyreva, Liudmila Borisovna : A theory of light without special relativity?. 1999.


*Boldyreva, Liudmila Borisovna 1999
A theory of light without special relativity? / L. B. Boldyreva, N. B. Sotina; transl. from the Russian by Mikhail Boldyrev. - Moscow: Logos 1999. 62 S. Russ. Originaltitel: Vozmozhnost postroenniia teorii sveta bez spetsialnoi teorii otnositelnosti. - Status: Kandidat. - Quelle: COPAC.


*Boldyreva, Liudmila Borisovna 1999
Vozmozhnost postroenniia teorii sveta bez spetsialnoi teorii otnositelnosti / L. B. Boldyreva, N. B. Sotina. - Moskva: L. B. Boldyreva [Selbstverlag] 1999. 64 S. Status: Kandidat. - Quelle: LOC.


*Boldyreva, Liudmila Borisovna 2002
The possibility of developing a theory of light without special relativity / Liudmila B. Boldyreva, Nina B. Sotina. In: Galilean electrodynamics. 13. 2002, Nr. 6, S. 103-107. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Bonacina, L. C. W. 1921
Relativity, space, and ultimate reality / L. C. W. Bonacina. In: Nature. London. Vol. 107. 1921, no. 2684, S. 171-172. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Bonicelli, Bianca Maria (Mitarb.)
s. *Bartocci, Umberto : Albert Einstein e Olinto De Pretto. 1999.


Born, Max (Mitarb.)
s. Allgemeine Diskussion ?ber Relativit?tstheorie. 1920.


Born, Max (Referent)
s. Lorentz, Hendrik Antoon : Alte und neue Fragen der Physik. 1910.
(Zitatende)





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22. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Bothezat, George de 1930
The Einstein theory of relativity. In: New world monthly. New York. 1. 1930, S. 105-112. Status: Kandidat. - Quelle: New York Public Library.


Bothezat, George de 1936
Back to Newton: a challenge to Einstein?s theory of relativity / George de Bothezat. - New York (usw.): Stechert 1936. 152 S.

Bezweifelt die Behauptung eines Negativergebnisses des Michelson-Morley-Versuchs (MMV); wenn man das Negativergebnis anerkennt, kann man daraus nur schlie?en, da? die Annahmen f?r diesen Versuch nicht richtig waren (S. cool. Einsteins Folgerung einer absoluten C-Konstanz, unabh?ngig von jedem Bezugssystem, ist unbegr?ndet (S. 9). Zeitmessung und Uhrensynchronisierung sind ohne Lichtsignale m?glich, womit f?r Einsteins Folgerungen die Voraussetzungen fehlen (S. 9). - Die Theorie verdankt ihren Erfolg dem Appell an mysteri?se und mystische Vorstellungen; dies widerspricht der Aufgabe, durch Erziehung und Bildung der Jugend ein strikt kritisches Denken (rigorous critical thinking) zu vermitteln (S. 11). ? Zwei Kapitel hat der Autor 1935 in zwei Vortr?gen an der Princeton University dargelegt; beim ersten Vortrag war Einstein anwesend (S. 14). - Das ?quivalenzprinzip der ART ist ung?ltig, weil Beschleunigung durch Gravitation von anderen Beschleunigungsursachen unterschieden werden kann (S.114). ? Kritik der SRT (S. 125-139): H?lt die Einsteinsche Theorie f?r grunds?tzlich absurd (S. 125). Dieselben L?ngen m?ssen gleichzeitig (!) verschiedene Werte haben und dieselben Uhren m?ssen gleichzeitig (!) verschiedene Zeiten anzeigen: ? One must at least be cockeyed to accept such an occurrence!? (S. 126). - Wenn eine Welle (Lichtstrahl) beobachtet wird, haben L?ngen und Zeiten bestimmte Werte; wird eine andere Welle beobachtet, haben L?ngen und Zeiten bestimmte andere Werte: ?The lengths and clocks in X?O?Y? thus seem, according to Einstein, to be endowed with that mystical power of being able to guess what is going on in the mind of the observer, - to what phenomena the observer is directing his attention - and to graciously adapt themselves (the lenghts and the clocks) to the convenience of the observer. [...] The most unbelievable thing is that such incongruities could have been seriously discussed by serious men for such a length of time? (S. 127). - Bei Anwendung auf eine rotierende Scheibe m??te die L?ngenkontraktion auf den Umfangskreis zu einer Verk?rzung f?hren, den Radius aber (senkrecht zur Bewegungsrichtung) unver?ndert lassen: damit wird einer der zahlreichen Widerspr?che der Theorie aufgedeckt (S.12cool. - Konfrontiert mit derartigen Argumenten, weicht Einstein in die nicht-euklidische Geometrie aus; die Absurdit?t in der einen Geometrie bleibt jedoch in der anderen Geometrie erhalten (S. 12cool. - Die Annahme starrer Ma?st?be und einer einheitlichen Zeit ist die Voraussetzung f?r eine widerspruchsfreie Verst?ndigung ?ber unsere Messungen: ?a question of the methodological understanding decided upon beforehand and so selected as to achieve a rigorous description of the physical world? (S. 129). Deshalb k?nnen ?elastic standards? f?r Messungen nicht toleriert werden. - H?lt Maxwell-Gleichungen und Lorentz-TF nicht f?r vollst?ndige L?sungen der Elektrodynamik bewegter Systeme (S. 134).

Schon 1936 erschien es Bothezat unglaublich, da? ernsthafte Leute einen solchen Unsinn schon ?for such a length of time? diskutieren. Was h?tte er erst ?ber die unbeirrte Fortsetzung des Unsinns bis zum Ende des Jahrhunderts gesagt? ? Die Rotationsbewegung ist eine der schlagenden Demonstrationen: deshalb wird sie in den Anpreisungen der Theorie nur selten erw?hnt, und in diesen F?llen auch nicht vollst?ndig ausgef?hrt. - Die ?elastic standards? beweisen die von den Apologeten stets bestrittene generelle Relativierung jeglicher Erkenntnism?glichkeit, den allgemeinen Relativismus der Theorie.


Bottlinger, K. F. 1920
Die astronomischen Pr?fungsm?glichkeiten der Relativit?tstheorie / K. F. Bottlinger. In: Jahrbuch der Radioaktivit?t und Elektronik. 17. 1920, S. 146-161. Status: vgl. Bottlinger 1920 in: Astronomische Nachrichten. 211. 1920. - Quelle: Autopsie.


Bottlinger, K. F. 1920
?ber eine astronomische Pr?fungsm?glichkeit des Relativit?tsprinzips / K. F. Bottlinger. In: Astronomische Nachrichten. 211. 1920, Nr. 5051, Sp. 239-240.

Ziel ist es, eine experimentelle Entscheidung ?zwischen ?ther und Relativit?tsprinzip herbei[zu]f?hren? (Sp. 240). Damit steht der Autor in kritischer Distanz zur Theorie. - Der MMV spricht keineswegs gegen die Existenz eines ?thers (Bezug auf E. Wiechert, Phys. Z. 1911, S. 689 u. 737). H?lt irdische Experimente zum Nachweis des ?thers nicht f?r aussichtsreich, wohl aber astronomische. W?hlt das Planetensystem der Sonne als Beobachtungsgegenstand; Lichtstrahlen von einem Planeten zur Sonne, wenn er auf entgegengesetzten Punkten seiner Umlaufbahn steht, m?ssen relativ zur Sonne verschiedene Geschwindigkeiten haben (Sp. 239). Bisher gemessene Radialgeschwindigkeiten von Spiralnebeln und kugelf?rmigen Sternhaufen betragen mehrere hundert km/sec; daher ?steht nichts im Wege, sich eine Geschwindigkeit gegen den ?ther von 500 bis 1000 km oder noch wesentlich mehr vorzustellen. In diesem Fall m??te sich aber der oben beschriebene Effekt zeigen? (S. 240).

Im Jahr 1920 mit der von den Relativisten manipulierten ?ffentlichen Meinung zugunsten ihrer angeblich genialen Umw?lzung aller Vorstellungen von Raum und Zeit ist das geduldige Abwarten einer experimentellen Entscheidung zwischen ?ther und Relativit?tsprinzip bereits ein Akt des Widerstands.
(Zitatende)





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23. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Bouasse, Henri Pierre Maxime 1923
La question pr?alable contre la th?orie d?Einstein / H. Bouasse. In: Scientia. Bologna. Ser. 2, ann. 17, t. 33. 1923, S. 13-24. Erwiderung von E. Bauer in: Bulletin de l?Union des Physiciens. 1923, No. 162-163, April-Mai, S. 220-222.

Vorbemerkung der Redaktion (S. 13): Er?ffnet eine Folge von Beitr?gen zur Diskussion der Einsteinschen Theorie, von Anh?ngern und Gegnern der Theorie, ?auxquels nous laissons naturellement la plus ample libert? de manifestation de leur pens?e?. ? Weist auf die Erkl?rungsleistung des ?thers und auch die ungel?ste Problematik hin, derer sich die Physiker bewu?t sind: ?Personne ne soutient la r?alit? de l??ther? (S. 14). ?Remarquez le bien: nous reconnaissons l??tranget? de notre hypoth?se? (S. 15). - Nennt die Forderungen der Physiker an eine Theorie: sie kann durchaus bizarre Hypothesen einf?hren unter der Bedingung, da? sie keine Widerspr?che zur Evidenz und zu den Kategorien des Denkens enth?lt (S. 16). Eine Theorie mu? sich in der praktischen Anwendung beweisen, wie es die klassische Theorie vielfach getan hat. - Den Ansto? zur Theorie hat der MMV gegeben, in dem ein bestimmtes optisches Ph?nomen nicht festgestellt wurde. Die Darstellungen der Theorie behandeln dagegen Eisenbahnen, Lichtgeschwindigkeit, Bezugssysteme und Galileische Achsensysteme: es besteht keinerlei Zusammenhang zur Optik des MMV (S.17). - Eine R?ckkehr zur Emissionstheorie des Lichts ist abzulehnen: 120 Jahre lang konnte sie keine Darstellung der optischen Tatsachen geben; ? O? trouverons nous la p?riodicit? des ph?nom?nes?? (S.17). ? Ben?tigt man zur Erkl?rung des Fresnel-Versuchs vorher die Eisenbahnen, die Relativgeschwindigkeiten, Bezugssysteme und den Dopplereffekt - ?oui ou non?? Wenn nicht, dann fehlt in der Theorie ein unmittelbar einleuchtendes Erkl?rungsprinzip f?r die Optik (S. 1cool. - Seit Aristoteles haben sich die Gehirnfunktionen des Menschen und die Schlu?weisen der Logik nicht ver?ndert: der Erkenntnisapparat kann irrige Vorstellungen hervorbringen, aber auch korrigieren; dazu wird jedoch derselbe Erkenntnisapparat benutzt. Es hat immer wieder gnostische und mystische Sekten gegeben, die vorgaben, die Wahrheit ohne Benutzung dieses Erkenntnisapparats zu finden. Als Folge der Theorie verlieren die Begriffe von Raum und Zeit ihre intuitive Klarheit, und damit werden alle Erkenntnism?glichkeiten aufgegeben: ?il ne nous reste plus d?autre occupation raisonnable que de nous contempler le nombril? (S. 19). Fazit: Wie kann man behaupten, unser Erkenntnisapparat vermittle falsche Vorstellungen von Raum und Zeit, und ihm gleichzeitig in allen anderen ?berlegungen vertrauen? ? Stellt die ?question pr?alable?, die vorausgehende, zuerst zu beantwortende Frage, bevor die Theorie diskutiert werden kann: ?Les donn?es intuitives de notre cerveau forment un bloc que vous n?avez pas le droit de diviser. Si vous en rejetez une partie, vous ?tes fatalement conduit ? rejeter le tout: ce qui supprime toute possibilit? de connais-sance? (S. 20). Die Relativisten selbst sagen, da? ihre behaupteten Folgen der Theorie den intuitiven Erkenntnissen unseres Erkenntnisapparats widersprechen: solange die Relativisten die ?question pr?alable? nach der unauftrennbaren Einheit unseres Erkenntnisapparats nicht als unberechtigt erweisen k?nnen, brauchen sich die Physiker mit den Einzelheiten der Theorie nicht zu befassen (S. 20). - Wenn die Fakten die Formeln der Einsteinschen Theorie best?tigen, dann schlie?en wir daraus, da? die Formeln gut sind, aber keineswegs da? die Theorie akzeptabel sei (S. 22). - Es ist eine T?uschung der ?ffentlichkeit, wenn Relativisten behaupten, der MMV sei ?incompatible avec tout autre th?orie que celle d?Einstein? (S. 22). - Die ?ther-Hypothese erkl?rt Tausende von wichtigen Ph?nomenen: bisher hat sie nur drei optische Ph?nomene nicht erkl?rt, die erst durch technisch perfektionierte Techniken (d.i. der MMV) bekannt geworden sind oder auf sehr verschiedene Weise erkl?rt werden k?nnen (S. 22). - Die Relativisten betonen gern, da? man sehr stark sein mu?, um ihnen zu folgen: ?vous prenez un ton hi?ra-tique (du plus excellent comique)? (S. 23). Mi-chelson hat 1922 am Coll?ge de France Vorlesungen ?ber Optik gehalten: ?suivant les m?thodes traditionelles?, also ohne Relativistik. ? Zitiert abschlie?end einen skeptischen Text von Faguet (S. 23-24) ?ber den Menschen als mystisches Tier, der das Unverst?ndliche und die Tr?ume liebt, und dem die Vernunft ein Intimfeind ist.

W?hrend 1920 in Bad Nauheim und 1922 in Leipzig die Theorie schon als alleinseligmachend eingesetzt und die Freiheit der Diskussion in den deutschen naturwissenschaftlichen Fachzeitschriften abgeschafft worden war, wird 1923 in Italien, in der international bedeutenden ?Scientia?, eine gr?ndliche Diskussion ?in gr??ter Freiheit? er?ffnet, und zwar ?nat?rlich?. Dort hat kein ?Reichskanzler der Physik? f?r Ruhe und Ordnung gesorgt: gl?ckliches Italien! - Bouasse fragt (S. 17), wie die Theorie die optischen Effekte ohne ?ther-Hypothese erkl?ren will: ihm ist entgangen, da? zum Zeitpunkt der Ver?ffentlichung seiner Abhandlung A. Einstein schon wieder zur ?ther-Hypothese zur?ckgekehrt war. - Nur wenige Physiker als Kritiker haben die Erkenntnisvoraussetzungen der Relativisten thematisiert und als Ursache der Theoriefehler angeprangert. Verlangt vor aller Detaildiskussion den Nachweis, warum der menschliche Erkenntnisapparat nicht ausreichen soll. - Ein vehementes Pl?doyer f?r die ??vidence? (Descartes), den ?sens commun?: diesen verteufeln die Relativisten verst?ndlicherweise stets als ihren Hauptfeind.


Bouasse, Henri Pierre Maxime 1923
La question pr?alable contre la th?orie d?Einstein: (reproduction de l?article paru dans le num?ro de janvier 1923 de ?Scientia?) / H. Bouasse. - Paris: Blanchard 1923. 28 S. Status: vgl. Abhandlung in: Scientia. 33. 1923, S. 13-24. - Quelle: M. Biezunski: Einstein ? Paris. 1991, S. 190.


Bouasse, Henri Pierre Maxime 1923
La question pr?alable contre la th?orie d?Einstein [Auszug]: [notes de lecture] / Bouasse; [ReferatFreude G. D.. In: Union des Physiciens. Bulletin. 1923, No. 160, Feb., S. 175-181. Status: vgl. Bouasse 1923 (Question pr?alable) in: Scientia. 1923. - Quelle: Autopsie.


Bouasse, Henri Pierre Maxime 1925
Propagation de la lumi?re: th?orie de la r?flexion vitreuse et m?tallique / H. Bouasse. - Paris: Delagrave 1925. 480 S. (Biblioth?que scientifique de l?ing?nieur et du physicien.) Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Bouasse, Henri Pierre Maxime 1991
La question pr?alable contre la th?orie d?Einstein [Auszug] / H. Bouasse. In: Biezunski, M.: Einstein ? Paris. 1991, S. 110-111. Aus: Bouasse: La question pr?alable contre la th?orie d?Einstein. 1923.

Die SRT ist keine physikalische Theorie, sondern eine metaphysische Hypothese, die obendrein unverst?ndlich ist. - Der frenetische Applaus einer inkompetenten Menge macht die Hypothese nicht annehmbarer. - Es st?rt uns nicht, wenn die Mathematiker und die Astronomen uns f?r altmodisch und stumpfsinnig halten und sogar insinuieren, wir seien reif f?r die Pflegeanstalt. Diese Freundlichkeiten ber?hren uns nicht, denn das definitiv letzte Wort haben wir, die Physiker im Laboratorium: wir werden die Theorien akzeptieren, die uns einleuchten; wir lehnen die Theorien ab, die wir nicht verstehen k?nnen, und die daher unn?tz sind.

Die Anspielung auf die Pflegeanstalt bezieht sich auf eine ?u?erung eines franz?sischen Physikers, die Kritiker der Theorie geh?rten ins Irrenhaus. - Obwohl selbst Anh?nger der Theorie, druckt Biezunski die kritischen Passagen von Bouasse immerhin ab, womit er sich ehrenhaft von dem Rest der Branche abhebt. Allerdings gibt er keine Vorstellung von den kritischen physikalischen Einw?nden Bouasses, vgl. dessen Abhandlung 1923.


Bouquet, Alain (?bers.)
s. *Magueijo, Jo?o : Plus vite que la lumi?re. 2003.


Bouquet, ?velyne (?bers.)
s. *Magueijo, Jo?o : Plus vite que la lumi?re. 2003.
(Zitatende)





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24. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Bourbaki, Georges A. 1990
Der S?ndenfall der Physik / Georges Bourbaki. Limitierte Erstaufl. - M?nchen: Aether-Verl. 1990. 206 S.
2. Verlag: Windeck/Sieg: Verl. Kritische Wiss. - Vorwort: August 1990. In den Bibliothekskatalogen ist diese Ausgabe mit verschiedenen Erscheinungsjahren bis 1995 nachgewiesen.

Der ?S?ndenfall? besteht darin, da? die Physik den Irrtum von 1905 bis heute konserviert: ?die in Kreisen der Physik anscheinend vorhandene Borniertheit, kritische Stimmen von au?en her ... gef?lligst zu ignorieren? (S.13-14). - Einstein begr?ndet seine Abschaffung des ?thers von 1905 lediglich damit, ?da? ein derartiger ?ther in seinen Berechnungen nicht vork?me?; au?erdem weist das Vakuum eine Dielektrizit?tskonstante auf, woraus auf das Vorhandensein eines Mediums f?r die Lichtausbreitung geschlossen werden kann: die Elektrotechnik h?tte schon 1905 der Abschaffung des ?thers nicht zustimmen k?nnen (S. 15). - Autoren der Relativistik erkl?ren die angeblichen Effekte der Kinetik v?llig widersprechend teils als ?scheinbare?, teils als ? tats?chliche? (S. 20 - 21). - Einsteins Behauptungen eines Null-Ergebnisses beim MMV und einer Asymmetrie bei Induktionsvorg?ngen sind falsch: im Mai 1905 haben Michelson / Morley einen ?therwind von 7 km/sec gemessen (S. 24). - Nennt Einsteins Relativierung der Gleichzeitigkeit die ?Zerst?rung des Gleichzeitigkeitsbegriffs?, der eine ganz klare Bedeutung hat: ein auf der Erde ausgesprochenes ? Jetzt? wird von allen Orten im Universum erlebt (S. 25). - S. 29-37: relativistische Massenzunahme; Masse-Energie-Beziehung. - S. 39-64: Die Entwicklung der ?therhypothese; ausf?hrliche Chronologie der ?therdrift-Versuche seit 1881; Versuche der Relativisten, die Ergebnisse entweder f?r unerheblich zu erkl?ren oder als Best?tigung der Theorie hinzustellen oder - am einfachsten - die sp?teren Experimente u. gemessenen positiven Werte schlicht zu leugnen (zitiert Sexl, Schmutzer, Rindler). - S. 65-112: ART. - S. 199-206: Zusammenfassung.

Kritisiert die irrige Asymmetrie der Induktionserscheinungen, gibt jedoch keine Quelle an f?r den Nachweis der Symmetrie. - Materialreiche Darstellung, sehr differenzierte Analyse vor allem der verschiedenen ?therhypothesen und der Versuchsergebnisse, kritisiert vehement die Widerspr?che in der Theorie, vor allem aber das unbegreifliche Verhalten der Physiker, die alle evidenten Tatbest?nde unter den Teppich kehren, die bei der Feier ihrer Theorie h?tten st?ren k?nnen.


Bourbaki, Georges A. 1993
Der ?ther im Wattebausch / Georges Bourbaki. - M?nchen: [Selbstverlag] 1993. 232 S. Bisher nur im Bestand der Univ.-Bibliothek der TU Wien nachweisbar. - Status: Kandidat. - Quelle: ?sterr. Verbundkatalog.


Bourbaki, Georges A. 1996
Die Hin-Krieger / Georges Bourbaki. Unzensierte Urfassung, limitierter Vorabdruck. - M?nchen: Aether-Verl. 1996. 394 S.

Setzt sein Buch ?Der S?ndenfall der Physik? von 1990 und das darin begr?ndete vernichtende Urteil ?ber die Theorie voraus. Sucht eine Erkl?rung f?r den unglaublichen Vorgang, da? eine haltlose Theorie von den Gro?-Koryph?en der Physik unter Mi?brauch aller ihnen verf?gbaren Machtmittel als allein richtig und nicht mehr kritisierbar durchgesetzt worden ist. - Untersucht das pers?nliche, soziale und politische Umfeld der Hauptakteure Einstein, Planck, v. Laue, Born und weiterer Beteiligter, ganz ?berwiegend in den deutschsprachigen L?ndern, und stellt durchg?ngig fest, da? keine kritischen Vorarbeiten existieren, weil die Wissenschaftsgeschichte versagt und sich weitgehend dem Diktat der Relativisten unterworfen hat. Sieht daher selbst vorerst nur eine weitgehend spekulative Grundlage f?r die folgende Argumentationslinie:
(1) Seit dem Ende des 19. Jh. Sucht die Physik die L?sung ihrer Probleme irrigerweise in der Mathematik.
(2) Die ?therhypothese behindert wegen ihres Datenmangels die mathematische Behandlung.
(3) Die Koryph?en wollen daher die ?therhypothese um jeden Preis ausschalten.
(4) Einsteins Theorie leistet den gew?nschten Dienst ?Abschaffung des ?thers? und wird deshalb f?r heilig erkl?rt, bei gleichzeitiger Unterdr?ckung der wissenschaftlich sonst ?blichen rationalen, kritischen Diskussion aller Aspekte.
(5) Das Ausbleiben wirklicher Best?tigungen f?r die Theorie wird mit den ?blichen unredlichen Mitteln ?berspielt und die ?ffentlichkeit durch Beherrschung der Medien erfolgreich get?uscht. ? Widerlegt eine Reihe von verleumderischen Behauptungen der Relativisten, z. B. den pauschalen Antisemitismus-Vorwurf. Druckt u.a. die wichtigsten Stellungnahmen des 1931 erschienenen Sammelwerks ?100 Autoren gegen Einstein? ab. Abschlie?end eine n?tzliche chronologische ?bersicht der Ereignisse von 1889-1995.

Der bisher umfassendste u. materialreichste Versuch, den r?tselhaften Vorgang der Einstein- und SRT-Heiligsprechung zu erkl?ren und die Motive der handelnden Personen aufzudecken. Ger?t zu einer vehementen Anklage gegen das Physik-Establishment und die Wissenschaftshistoriker. Erweitert den Horizont der Kritik erstmals auf die sozialen und politischen Zusammenh?nge: dies ist sein gr??tes Verdienst. Pflegt einen betont lockeren Erz?hlstil und genehmigt sich eine starke Emotionalit?t: mit beidem kontrastiert er bereits auf der stilistischen Ebene zur ?blichen Beweihr?ucherung der Theorie und ihres Urhebers. - Die vorliegende Dokumentation verdankt auch diesem Werk wichtige Hinweise und Anregungen. Ein hoffnungsvolles Zeichen f?r eine k?nftig effektivere Vermittlung der Kritik in der ?ffentlichkeit.


Bourbaki, Georges A. 1998
[Leserbrief zum Bericht v. P. Ripota ?ber das Buch von Galeczki/Marquardt 1997 in: P. M. 1997, Okt.] / Georges A. Bourbaki. In: P. M. Peter Moosleitners interessantes Magazin. 1998, Nr. 1 (Januar), S. 98.

Gratuliert zum Artikel. ?Die moderne Physik ist letztlich einer der gr??ten Betrugsf?lle der menschlichen Geschichte.?

Das vernichtende Urteil gilt nach der ?berzeugung vieler Kritiker und angesichts vielf?ltiger Beweise f?r Totschweigen der Kritik, Verleumdung der Kritiker und Betrug der ahnungslosen ?ffentlichkeit durch das Physik-Establishment zumindest f?r den Fall SRT. Der schamlose, zynische Machtmi?brauch als letztes Mittel zum Hinausz?gern der ?ffentlichen Katastrophe beweist, was f?r die Relativistik auf dem Spiel steht.
(Zitatende)





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25. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Bourbon, Bernard 1939
Pesenteur, ?lectricit?, magn?tisme / B. Bourbon. - Paris: Dunod 1939. 105 S. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Bourbon, Bernard 1940
Einstein, a-t-il raison?: note ? l?Acad?mie des sciences compl?tant sur certains points la th?orie du livre ?Pesenteur, ?lectricit?, magn?tisme? du m?me auteur / B. Bourbon. - Paris: Dunod 1940. 55 S. Status: Kandidat. - Quelle: BN.


Bourbon, Bernard 1948
L??ther: essai de synth?se des th?ories de la physique moderne / B. Bourbon. - Paris: Dunod 1948. 93 S. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Bourbon, Bernard 1965
Critique et effondrement de la relativit? d?Einstein. - Ambazac: 1965. Status: Kandidat. - Quelle: L?vy-Leblond, Jean-Marc: In praise of wrong theories. In: Speculations in science and technology. 5. 1982, Nr. 4, S. 353 - 362.


Bouw, Gerardus D. 1982
Two observations of light in moving medium unexplained by relativity / Gerardus D. Bouw. In: International Conference on Space-Time Absoluteness (ICSTA). Proceedings. 1982, S. 34-37. - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


*Boyce Gibson, W. R. 1923
Relativity and real length / W. R. Boyce Gibson. In: Australasian journal of psychology and philosophy. 1. 1923, Nr. 1, S. 28-33. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Bozen, Gustav Richter
s. Richter-Bozen.


Braccialini, Scipione 1924
Discussione sulle formule di Lorentz / S. Braccialini. In: Politecnico (Il). 16. 1924, S. 353-375. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Braccialini, Scipione 1925
Discussione sulle formule di Lorentz. - Milano: Societ? edit. libr. 1925. 42 S. Status: vgl. Erstver?ffentlichung 1924. - Quelle: Pagliaini.


Braccialini, Scipione 1926
Studio critico sulle teorie della relativit?. - Milano: Societ? edit. libr. 1926. 59 S. Status: Kandidat. - Quelle: Pagliaini.


Bradley, James (Mitarb.)
s. Carus, Paul : The principle of relativity in the light of the philosophy of science. 1913.


Brambilla, Carlo 1969
Critica alla relativit? di Einstein / Carlo Brambilla. [Handschriftl. Ms., vervielf?ltigt]. - Burago Molgora (Milano): a cura dell?autore [Selbstverlag] 1969. 139 S. Status: Kandidat. - Quelle: Libr. of Congress.


Brandenberger, Heinrich 1958
Die Reflexion im Michelson?schen Versuch / Heinrich Brandenberger. In: Wissen im Werden. 2. 1958, H. 4, S. 150-154. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Brandenberger, Heinrich 1959
Die Entdeckung eines neuen Lichteffektes, der Ursache der ver?nderlichen Sterne / Heinrich Brandenberger. In: Technische Rundschau. Bern. 51. 1959, Nr. 50, 4.12.59, S. 5 u. 7. Auszug aus dem angek?ndigten Buch: Die Relativit?tstheorie, ein Irrtum. Ein Buch dieses Titels ist bisher nicht nachzuweisen. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Brandenberger, Heinrich 1962
Neue Erkenntnisse in der Physik und Astronomie: die Masse und die Ursache der Strahlung / H. Brandenberger. In: Schweizer Maschinenmarkt. 1962, Nr. 17, S. 37-39. Zugleich Sonderdruck 1962. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Brandes, J?rgen 1998
Die geometrische und dynamische Interpretation der speziellen Relativit?tstheorie / J?rgen Brandes. In: Die Einstein?sche und lorentzianische Interpretation der speziellen und allgemeinen Relativit?tstheorie. 1998, S. 198-248.

Tr?gt im Rahmen einer grunds?tzlich apologetischen Behandlung der Theorie nur punktuell Kritik vor, l??t dabei seine eigene Stellungnahme offen: -
(1) Alle elementaren relativistischen Effekte sind vor Einstein 1905 von anderen Autoren ? vorhergesagt bzw. erkl?rt worden?: L?ngenkontraktion (Fitz-Gerald, Lorentz), Zeitdilatation (Voigt, Larmor), Masse-Energie-Formel (Hasen?hrl), Lorentz-TF (Voigt, Lorentz), Relativit?tsprinzip (Poincar?) (S. 198-199). ?
(2) F?r den Nachweis eines absoluten Raums gibt es drei M?glichkeiten (S.223-226). ?
(3) Das Vakuum ist kein leerer Raum, sondern Felder und Teilchen ?fluktuieren? um einen Mittelwert, womit das Vakuum physikalische Eigenschaften hat, ebenso der ?therbegriff (S. 227). ?
(4) Er?rtert Gleichzeitigkeit im Zusammenhang mit dem Begriff der Gegenwart und der Gemeinsamkeit: ?Zwei aneinander vorbeibewegte Beobachter k?nnen sich nicht darauf einigen, ob eine weit entfernte Sonnenexplosion gleichzeitig zu beider Begegnung stattfindet - aber keiner der Beobachter behauptet, die Sonnenexplosion und der Zustand vor der Sonnenexplosion seien beide gemeinsam wirklich? (S. 236). ?Gleichzeitigkeit [kann] ?ber eine erweiterte Theorie me?bar werden? (S. 237).


Brandes, J?rgen 1998
Das Schisma der Physik ? Quantenmechanik und Relativit?tstheorie / J?rgen Brandes. In: Die Einstein?sche und lorentzianische Interpretation der speziellen und allgemeinen Relativit?tstheorie. 1998, S. 325-336.

Zur Quantenmechanik (QM) gibt es verschiedene Positionen: ?eine Entscheidung zwischen ihnen an dieser Stelle ist ausgeschlossen und auch nicht beabsichtigt? (S. 325). - Referiert - ohne eigene Stellungnahme ? zwei Effekte der QM als Argumente gegen zentrale Behauptungen der SRT: das fluktuierende Vakuum gegen die Abschaffung des ?thers (S. 326) und, aus der Nicht-Lokalit?t der Aspect-Experimente folgend, superluminare Geschwindigkeiten gegen die Lichtgeschwindigkeit als Maximalgeschwindigkeit (S. 328-334).


Brandes, J?rgen (Hrsg.)
s. Die Einstein?sche und lorentzianische Interpretation der speziellen und allgemeinen Relativit?tstheorie. 1998.


*Brault, J. W. 1963
Gravitational red shift of a solar line. In: American Physical Society. Bulletin. 8. 1963, S. 28. Status: Kandidat. - Quelle: Streltsov 1998 (Pound-Rebka).


*Braunbek, W. 1967
Wird die allgemeine Relativit?tstheorie in Frage gestellt? / W. Braunbek. In: Kosmos. Z. d. Kosmos-Gesellschaft der Naturfreunde. 63. 1967, H. 9, S. *286 [Asterisk bezeichnet zweite Z?hlung in demselben Heft]. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Bredimas, A. P. 1998
Schr?dinger?s ?aether? unifies quantum mechanics and relativistic theories / A. P. Bredimas. In: Open questions in relativistic physics. Ed.: F. Selleri. 1998, S. 305-310. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.
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26. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Brentano, Franz 1920
Zur Lehre von Raum und Zeit: [Manuskript datiert: 23. 2. 1917] / aus dem Nachlasse Franz Brentanos; hrsg. v. O. Kraus. In: Kantstudien. 25. 1920, S. 1-22; Nachw. d. Hrsg.: S. 22-23.

Newton hat den Fehler gemacht, mit dem Gedanken einer absoluten Raum- und Zeitbestimmung (der begr?ndet ist) mit dem Gedanken einer absoluten f?r sich bestehenden Zeit unaufl?sbar zu verkn?pfen (?was zu nichts als einer unn?tzen Verdoppelung f?hrt?, weil die r?umlichen und zeitlichen Dinge diese schon als absolute Eigenheiten besitzen) (S. 10). - Relativisten bestreiten gern, ?da? etwas sei, wenn man es nirgends in der Erfahrung gegeben findet? (S. 11): dagegen gilt, da? Begriff und Anschauung zwar das individuell Gegebene nicht vollst?ndig erfassen, aber sehr wohl Erkenntniswert haben; ?der Mangel jedweder spezifischer absoluter Gr??e ist undenkbar. So ist mir denn immer jene Behauptung blo?er Relativit?t von Zeitlichem und R?umlichem bei den Physikern grotesk erschienen? (S. 12). - H?lt zwar Newtons Vorstellung von absolutem Raum und Zeit f?r ?berfl?ssig, dagegen absolute Ma?bestimmungen f?r unerl??lich, was relative Bestimmungen einschlie?t: ? wir protestieren nur gegen die Lehre von absoluter Unbestimmtheit? (S. 13). - ?Neuere Physiker? - gemeint sind Minkowski und Anh?nger - haben als weiteren ?absonderlichen Gedanken? die vierdimensionale Raumzeit als einheitlichen Begriff entdeckt: eine ?Konfusion von R?umlichem und Zeitlichem?, ein ?j?mmerlicher R?ckschritt? (S. 14-15); fragt, wie es nach dieser Lehre ?berhaupt dazu hat kommen k?nnen, da? seit jeher zwischen Raum und Zeit streng unterschieden worden ist? Grund: der fundamentale Unterschied liegt ?f?r jeden zutage?; r?umlich Verschiedenes kann voneinander im r?umlichen Abstand existieren - zeitlich Verschiedenes dagegen nicht, weil nur das Gegenw?rtige existiert (das Vergangene nicht mehr, das Zuk?nftige noch nicht) (S. 14). - Sieht durchaus eine gewisse Analogie zwischen Raum und Zeit, aber ?nichts ist, au?er was zeitlich, beziehungsweise gegenw?rtig ist? (S. 17): der Existenzbegriff schr?nkt das Zeitliche auf das Gegenw?rtige ein und macht es unvergleichbar dem R?umlichen.

Als ?Lehre von absoluter Unbestimmtheit? ist die Theorie in ihrem Wesen erkannt und ihr Grundwiderspruch aufgedeckt: sie leugnet bestimmte Erkenntnism?glichkeiten ohne Ersatznachweis anderer sicherer Annahmen, ohne die kein Mensch denken kann. Geradezu zwangsl?ufig ger?t sie in unheilbare Widerspr?che. Deshalb ist die Theorie nicht nur ein Irrtum, sondern ein R?ckschritt.


*Bresler, Johannes 1921
Bezugslehre (Relativit?tstheorie) / J. Bresler. In: Psychiatrisch-neurologische Wochenschrift. 23. 1921/22, Dez., Nr. 35/36, S. 211- 219; Nr. 37/38, S. 223-228. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Bresler, Johannes 1922
Jenseits von klug und bl?de: 1. Bezuglehre (Relativit?tstheorie). - 2. Psychiatrie und Psychoanalyse. Kritisches / J. Bresler. - Halle a. S.: Marhold 1922. 111 S. S. 3-43: ?Bezuglehre (Relativit?tsheorie)?. - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Brewster, William R. 1956
Life span same in space as on earth / William R. Brewster; Mitarb.: Harriet B. Brewster, Majic S. Potsaid, James P. Isaacs. In: Science news letter. 70. 1956, Nr. 24, 15. Dez., S. 371. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Brian, William Love (Vorr.)
s. A debate on the theory of relativity. 1927.


Bridgman, Percy Williams 1936
The nature of physical theory / by P. W. Bridgman. - Princeton (usw.): Princeton Univ. Pr. 1936. 138 S.

S. 72-92: Kap. 7: Relativity. ? Behandelt vor dem Hintergrund seiner Anerkennung f?r die SRT hier nur die ART. F?r die Beurteilung einer ?mathematical theory? ist die Analyse des Textes ebenso wesentlich wie die Analyse der Gleichungen; denn der Text enth?lt das Nichtanalysierbare (unanalyzable) der Theorie und damit ihre wesentlichen Beschr?nkungen (S. 72). - Trifft auf der Grundlage des von ihm vertretenen ?Operationalismus? kritische Feststellungen zur physikalischen Konkretisierung und Realisierbarkeit der Theorieaussagen ?ber Koordinaten (Zeit und Raum) und Ereignisse:

(1) Die physikalischen Eigenschaften der Koordinatensysteme, der starren Ma?st?be und Uhren werden nicht analysiert. Eine Uhr scheint nur ein Instrument zu sein, das so funktionieren soll, wie die Gleichungen es erfordern. Dies genau zu bestimmen, w?re Aufgabe des Textes, die nicht gel?st ist (S. 73). -
(2) Die Ankunft eines Lichtsignals, seine Identifizierung im Hinblick auf die Ankunft desselben Lichtsignals an verschiedenen Punkten sind nicht genau bestimmt (S. 73-74). ?
(3) Ereignisse werden an Schnittpunkten von Weltlinien lokalisiert: eine Weltlinie an sich hat aber keine physikalische Bedeutung (S. 75). ?
(4) Die ART sieht es offensichtlich nicht als ihre Aufgabe an zu bestimmen, wieviele und welche Arten von Ereignissen erforderlich sind ? to characterize a definite physical situation exhaustively. {...] It has apparently renounced the ambition to be a complete theory? (S. 75). ?
(5) Die physikalische Situation in einem Koordinatensystem kann durch Transformation der Koordinaten in ein anderes Koordinatensystem nicht erkannt werden: ? no physical conclusions whatever about the happening can be drawn merely by passing from the coordinates in one framework to those in another? (S. 77). ?
(6) Wie erkennen verschiedene Beobachter die Identit?t (sameness) des von ihnen beobachteten Ereignisses? (S. 77-80). ?

Weitere Kritik betrifft den Begriff des Naturgesetzes, die Bedeutung von Kovarianz und Invarianz, den Zusammenhang zwischen SRT und ART: ?generally felt by physicists that the special theory of relativity is on an entirely different basis from the general theory? (S. 84). Diskutiert ferner die G?ltigkeitsbereiche von SRT und ART und die Frage der Vereinbarkeit von SRT und Quantenmechanik.- Ergebnis: ?It seems to me that the arguments which have led up to the theory and the whole state of mind of most physicists with regard to it may some day become one of the puzzles of history? (S. 92).

Besonders die Diagnose ?ber das Verh?ltnis von SRT zu ART widerspricht mit w?nschenswerter Deutlichkeit der gegenteiligen Propaganda der meisten anderen Relativisten: hier sagt es ihnen einer der ihren! - Als Folge der v?lligen Verschiedenheit kann Bridgman leicht die eine Theorie akzeptieren und die andere fundamental kritisieren. - Das f?r die Zukunft erwartete ?puzzle of history? sehen 1936 andere Kritiker schon deutlich vor sich.


Bridgman, Percy Williams 1949
Einstein?s theories and the operational point of view / P. W. Bridgman. In: Albert Einstein - philosopher-scientist. 1949, S. 333-354.

In der SRT hat Einstein den Grundsatz vertreten, ein Begriff existiere f?r den Physiker erst, wenn er in einem bestimmten Fall erf?llt ist. Damit hat Einstein bedeutende Erkenntnisse in Form der SRT gewonnen (S. 335-337). - In der ART hat Einstein diesen Grundsatz der empirischen Darstellbarkeit nicht mehr beachtet, hat stattdessen alle wichtigen Fragen der Empirie (?ber welches konkrete Koordinatensystem sollen Daten erhoben werden? Wie k?nnen die Koordinaten festgestellt werden? Wie k?nnen Beobachter erkennen, da? sie dasselbe Ereignis beobachten?) vernachl?ssigt (S. 338 - 347). ? Die Definition der Uhr ist zirkelhaft: die Uhr ist ein Apparat, der so funktioniert, wie die RT sagt, da? eine Uhr funktioniert (S. 338-339). - Zusammenfassung der Kritik an Einsteins ART: ?In his conviction of the possibility of getting away from any special co-ordinate system, in his conviction of the fruitfulness of so doing, and in his treatment of the event as something primitive and unanalyzed, he has carried into general relativity theory precisely that uncritical, pre-Einsteinian point of view which he has so convincingly shown us, in his special theory, conceals the possibility of disaster? (S. 354).


Bridgman, Percy Williams 1951
The nature of some of our physical concepts [Teil 1] / P. W. Bridgman. In: British journal for the philosophy of science. 1. 1950/51, Nr. 4 (Feb. 51), S. 257-272. Status: vgl. Ausg. 1952. - Quelle: Autopsie.


Bridgman, Percy Williams 1951
The nature of some of our physical concepts [Teil 2] / P. W. Bridgman. In: British journal for the philosophy of science. 2. 1951/52, April, S. 25-44. Status: vgl. Ausg. 1952. - Quelle: Autopsie.
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27.04.2007 09:29 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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27. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Bridgman, Percy Williams 1952
The nature of some of our physical concepts: [3 lectures, Univ. of London, April 1950] / P. W. Bridgman. - New York: Philosophical Libr. 1952. 64 S. Erstver?ff. in: British journal for the philosophy of science. 1951, January; April; August.

Introd. (S. 5-6): In unseren physikalischen Vorstellungen (physical concepts) gibt es praktische Ma?nahmen (operations), deren instrumentale und verbale Aspekte eingehend analysiert werden sollen: die verbalen Aspekte nennt Bridgman drastisch ?paper and pencil components?: ?There is a constant reaction, back and forth, between the instrumental and the verbal aspects of our operations? (S. 5). Will die Grundgedanken des von ihm vertretenen Operationalismus darlegen, mit einem klaren Bekenntnis zur Empirie, in der Praxis und Reflexion vereint sind: ?It is the practise that comes first ? we find how to deal with a situation, and then reflection after the event puts the practise in a new light? (S. 6). - 1. Vortrag (S. 7-22): Definiert als ?paper-and-pencil operations? alle nicht-instrumentalen, geistigen Aktivit?ten (mental operations): die verbalen Aussagen, die mathematischen Berechnungen (speziell des theoretischen Physikers), jede Verwendung von Symbolen (S. cool. ? Die ?mental experiments? sind stark idealisiert, ?ignoring in many cases physical limitations which in principle would make the experiment impossible? (S. 9). - Die wichtigste ?paper-and-pencil?-Aktivit?t ist die Mathematik; ihre Sch?rfe und Sicherheit kontrastieren zur Ungenauigkeit der instrumentellen Befunde, Me?ergebnisse; sie setzt die Vorstellungen von eindeutiger Identit?t und Wiederholung voraus; erl?utert die Probleme am einfachen Differentialquotienten des Fallgesetzes. Sieht im ?bergang von den Me?daten zur Gleichung einen ?logical jump? (S. 11 - 14). - Der Feldbegriff als Ersatz f?r die Fernwirkung kann empirisch nicht gerechtfertigt werden: ?There is no way by which the desired distinction between action at a distance and action by a field can be given instrumental significance? (S. 16). Der Gegenstand und die Mittel seiner Beobachtung und Messung bilden eine Einheit: die Mittel der Beobachtung werden gern vergessen. Im Falle des ? empty space? f?hrt dies zu immanenten Widerspr?chen (S. 18: inner contradiction): denn um die Leere des Raumes empirisch zu bestimmen, mu? ein Nachweisinstrument verwendet werden - und der beobachtete Raum ist nicht mehr leer. Sieht hier eine Analogie zu Heisenbergs Unsch?rferelation (S. 18-19). - Lichtausbreitung kann nur an der Quelle (Sender) und am Zielort (Empf?nger) empirisch festgestellt werden; die Vorstellung, da? sich etwas bewegt (a thing travelling), ist nicht beweisbar, wie schon der leere Raum oder die Unterscheidung von Feld und Fernwirkung. Nur f?r die Korpuskulartheorie des Lichts w?re das ?travelling thing? anwendbar (S. 20-21). Diese instrumental nicht nachweisbaren Vorstellungen sind blo?e Konventionen (S. 22). - 2. Vortrag (S. 23-42): Behandelt die Thermodynamik, Energiebegriff, Einsteins Masse-Energie-Beziehung E=mc?: die Gleichung d?rfte f?r Energie und Masse nur die Differenzwerte zwischen Anfangs- und Endzustand des Systems enthalten (S. 26).

Eingeladen zu den Vortr?gen hatte H. Dingle. Das Bekenntnis ?practise comes first? l?sst f?r die physikalische Mathematik (die sich selbst gern ?mathematische Physik? nennt) nichts Gutes erwarten. - Wer sich nach der Lekt?re von Bridgman an Minkowskis starke Behauptung von 1908 erinnert, seine vierdimensionale Raumzeit sei auf ?experimentell-physikalischem Boden erwachsen. Darin liegt ihre St?rke?, wei? nicht mehr, ob er lachen oder weinen soll - Kritiker werden wohl eher zum Lachen neigen.


Bridgman, Percy Williams 1955
Einsteins Theorien vom methodologischen Gesichtspunkt / P. W. Bridgman; ?bers.: Hans Hartmann. In: Albert Einstein als Philosoph und Naturforscher. Hrsg.: P. A. Schilpp. 1955, S. 225 - 242. Status: vgl. Erstver?ff. u.d.T.: Bridgman: Einstein?s theories and the operational point of view. 1949. - Quelle: DB.


Bridgman, Percy Williams 1955
[Sammlung] Reflections of a physicist / P. W. Bridgman. 2. ed. - New York: Philosophical Libr. 1955. 576 S. Enth?lt 10 Beitr?ge mehr als die Ausgabe 1950. Darunter den Beitrag (S. 309-337) ?Einstein?s theories and the operational point of view? aus: Albert Einstein, philosopher-scientist. 1949. - Status: Kritik. Quelle: Autopsie.


Bridgman, Percy Williams 1958
[Einstein?s theories and the operational point of view / ital.]. In: Albert Einstein, scienziato e filosofo. [Hrsg.Freude P. A. Schilpp. Torino 1958. Status: vgl. Originalausg. 1949. - Quelle: BNI.


Bridgman, Percy Williams 1960
[Sammlung] Reflections of a physicist. ? New York: 1960. Status: Vgl. Ausg. 1955. - Quelle: Mohorovicic 1962 (Raum, Zeit und Welt), Nr. 711.


Bridgman, Percy Williams 1979
Einsteins Theorien vom methodologischen Gesichtspunkt. In: Albert Einstein als Philosoph und Naturforscher. Hrsg.: P. A. Schilpp. Nachdr. 1979, S. 225-242. Status: vgl. engl. Originalausg. 1949. - Quelle: DB.


Bridgman, Percy Williams 1980
The nature of physical theory / Percy Williams Bridgman. Reprint ed [der Ausg. 1936]. ? New York: Arno Pr. 1980. 138 S. (Brigdman: [Sammlung] Philosophical writings. 1980. [Teil 1].) Status: vgl. Ausg. 1936. - Quelle: Autopsie.


Bridgman, Percy Williams 1980
The nature of some of our physical concepts / Percy Williams Bridgman. Reprint ed. [der Ausg. 1952]. - New York: Arno Pr. 1980. 64 S. (Brigdman: [Sammlung] Philosophical writings. 1980. [Teil 2].) Status: vgl. Ausg. 1952. - Quelle: Autopsie.


Bridgman, Percy Williams 1980
[Sammlung] Reflections of a physicist / P. W. Bridgman. [Nachdr. d. 2. ed. 1955]. ? New York: Arno Pr. 1980. 576 S. (Three centuries of science in America.) Status: vgl. 2. ed. 1955. - Quelle. Autopsie.


Bridgman, Percy Williams 1997
Einstein?s theories and the operational point of view / P. W. Bridgman. In: Albert Einstein - philosopher-scientist. 3.ed., 7. print. 1997, S. 333-354. Status: vgl. Erstver?ff. 1949. - Quelle: Autopsie.


Brillet, A. 1979
Improved laser test of the isotropy of space / A. Brillet, L. Hall. In: Physical review letters. 42. 1979, Nr. 9, S. 549-552. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Brillouin, L?on 1970
Relativity reexamined / L?on Brillouin. ? New York: Academic Pr. 1970. 111 S. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Brillouin, Marcel Louis 1912
[Rezension zu] Laue, M.: Das Relativit?tsprinzip. 1911 / Marcel Brillouin. In: Bulletin des sciences math?matiques. Paris. Ser. 2, T. 36. 1912, T. 1, S. 353-362. (Biblioth?que de l?Ecole des hautes ?tudes.) Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Brillouin, Marcel Louis 1913
Propos sceptiques au sujet du principe de relativit? / Marcel Brillouin. In: Scientia. Bologna. Jg. 7, Vol. 13. 1913, H. 1, S. 10-26. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.
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28. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Brinkmann, Karl 1984
Zu Zeit und Raum: gegen die Relativit?tstheorie / Karl Brinkmann. - M?nchen: Berchmans 1984. 262 S.

Brinkmann hat von Theimer 1977 erst nach Abschlu? des Manuskripts Kenntnis erhalten. - Streng systematisch gegliederte Darstellung von Raum und Zeit im Rahmen einer Naturphilosophie, unabh?ngig von Einsteins Theorien; zu jedem Unterabschnitt wird in einem eigenen Anhang die Sicht der Relativit?tstheorie kritisch behandelt. ? Er?ffnet die Darstellung mit der ZEIT. - S. 47-50: Die Theorie setzt irrigerweise die Zeit mit einem Vorgang gleich und behauptet dann, ein verz?gerter Vorgang beweise eine Verz?gerung der Zeit. Die Realit?t eines ver?nderten Zeitablaufs wird von den Relativisten v?llig widersprechend dargestellt: als scheinbar oder als tats?chlich. Die Reziprozit?t f?hrt zu dem Widerspruch, da? beide Uhren gleichzeitig gegeneinander nachgehen sollen. Es fehlt an einer Ursache f?r die behauptete Zeitdilatation. - S. 65-75: Zeitmessung ist ein Vorgang in der Zeit, nicht die Zeit selbst. Gleichsetzung von Zeitbegriff und Zeigerstellung ist falsch. - S. 85-107: Eine Definition der Gleichzeitigkeit kann nicht durch eine Angabe ihrer Messung ersetzt werden. In Einsteins Beispiel von zwei Blitzeinschl?gen am Bahndamm gibt Einstein selbst vor, sie erfolgten ? gleichzeitig?: dann kann keine Messung am Bahndamm oder im Zug daran etwas ?ndern (S. 87). Nach Einstein soll der Beobachter am Bahndamm auf der Mitte der Blitz-Entfernung die Blitze gleichzeitig wahrnehmen: Einstein hat jedoch die Erddrehung vergessen, durch die auch dieser Beobachter die Blitze ungleichzeitig wahrnehmen mu?, wenn die behauptete Quellen-unabh?ngigkeit der Lichtfortpflanzung gelten soll (S. 89). - Die Durchsetzung der Einsteinschen Auffassungen als g?ltig beruht nur auf dem Ansehen Einsteins, nicht auf ihrer Richtigkeit: ?auf einer Macht, die bereits der zu sp?ren bekommt, der es versucht, etwas gegen die Relativit?tstheorie zu ver?ffentlichen? (S. 103). - RAUM: S. 140-146: Die L?ngenkontraktion mu? richtig ?Raumkontraktion? genannt werden, in Analogie zur behaupteten ?Zeitdilatation?. Die Theorie will den Raum als K?rper begreifen, w?hrend der K?rper sich im Raum befindet. Es treten dieselben Widerspr?che wie bei der Zeit auf: gleichzeitige Verk?rzung von zwei St?ben gegeneinander; dieselben widersprechenden Behauptungen ?ber Schein und Tats?chlichkeit. - S. 169-179: Der wirkliche Raum wird durch die Raummessung ersetzt, die Bezeichnung ?Raum? aber irref?hrenderweise beibehalten. - S. 184-196: Parallele von Gleichzeitigkeit und Gleichr?umigkeit. - S. 251 - 261: Zusammenfassung. Ursache der Unhaltbarkeit der Theorie ist der zugrunde liegende Positivismus.

Bem?ht sich um ein genaues Referieren der Auffassungen von Einstein, Reichenbach u.a.; gewinnt aus ihrer Analyse schlagende Argumente wie z.B., da? Einstein mit einer unzweifelhaft vorgegebenen Gleichzeitigkeit arbeitet, die er hinterher relativieren m?chte. Eine der besten Analysen von Einsteins ?Gedankenexperiment? mit den Blitzen am Bahndamm. - Verzichtet absichtlich auf die Auswertung der kritischen Literatur; will seine Argumente aus einer naturphilosophischen Konzeption gewinnen.


Brinkmann, Karl 1986
Physikalischer und juristischer Positivismus: ein Versuch ?ber Einstein und Kelsen / Karl Brinkmann. In: Philosophia naturalis. Meisenheim / Glan. 23. 1986, S. 510-546. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Brinkmann, Karl 1988
Grundfehler der Relativit?tstheorie / Karl Brinkmann. - T?bingen (usw.): Hohenrain-Verl. 1988. 326 S. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Briscoe, J. A. 1987
Proposed device to measure cosmic velocity / J. A. Briscoe. In: Progress in space-time physics. Ed.: J. P. Wesley. 1987, S. 238-241. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Broberg, Henrik (Hrsg.)
s. Apeiron. 1987 ff.


*Brock, Thomas 2001
Das Zwillingsparadoxon: warum die Relativit?tstheorie nur eine Theorie ist / Thomas Brock; mit Zeichnungen v. Anja Hofmann. - Erfurt: Schwarze Liste [Selbstverlag] 2001. 160 S. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.

Br?sske, Ludwig 1931
Der Sturz der Irrlehre Prof. Einsteins und der bisherigen Auslegungen der Aberration, des Airyund des Fizeauschen Versuches, sowie die L?sung dieser Fragen / L. Br?sske. - D?sseldorf-Benrath: L. Br?sske (Selbstverlag) 1931. 15 S. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Br?sske, Ludwig 1959 - 1960
Die Fehler in der Relativit?tstheorie [Teil 1-4] / Ludwig Broesske. [Maschinenschr. vervielf.]. - D?sseldorf: Astronomische Vereinigung 1959 - 60. Teil 1-2. 1959; 3-4. 1960. - Status: Kandidat. - Quelle: UB D?sseldorf.


Br?sske, Ludwig 1962
Naturgesetze im Experiment ohne Relativit?ts-Theorie / Ludwig Br?sske. In: Kritik und Fortbildung der Relativit?tstheorie. 2. 1962, S. 55-98.

Bezweifelt, da? die Experimente, auf die sich die Theorie st?tzt, bisher richtig interpretiert worden sind. K?nnen die Versuche mit den Gesetzen der klassischen Physik erkl?rt werden, dann entf?llt jede Polemik gegen andere Theorien (S.56). Pr?ft die Auslegung der historischen Experimente aufgrund von 4 Hypothesen:
(a) ruhender ?ther,
(b) teils-mitgef?hrter ?ther,
(c) ganz-mitgef?hrter ?ther,
(d) SRT. - S. 56-60: Lichtablenkung. ?
S. 60-62: Fizeau: Lichtweg durch gegenl?ufig bewegtes Wasser. - S. 63-67: Airy: mit Wasser gef?lltes Fernrohr. - Ergebnis: diese Experimente k?nnen nicht mit ruhendem ?ther und nicht durch die SRT, wohl aber durch einen mitgef?hrten ?ther erkl?rt werden (S. 6cool. - S. 68-69: MMV. Beruht auf ganz-mitgef?hrtem ?ther. Die von der Theorie behauptete Konsequenz aus dem MMV, f?r alle beliebig bewegten Beobachter gelte die C-Konstanz, f?hrt zu Widerspr?chen. - S. 70-72: Harres: rotierendes Interferometer mit zwei gegenteilig umlaufenden Strahlen. Enth?lt alle Elemente des MMV in idealer Form: ?denselben Effekt, den man beim Michelson-Versuch erwartete, fand man beim Harres-Versuch und wu?te nichts damit anzufangen. [...] Warum hier die R.Th. bei der auftretenden Wegdifferenz geschwiegen hat ist unverst?ndlich? (S. 71). - S. 74-77: Michelson-Gale: kann nichts zur Entscheidung beitragen. - S. 77-79: Licht-Ablenkung durch die Sonne. - S. 79-81: Geschwindigkeitsabh?ngigkeit der Masse. - S. 82-83: Masse-Energie-Beziehung: die zur Beschleunigung des Elektrons verwendete Energie ist damit verbraucht, woraus soll die neuentwickelte Masse entstehen? - S. 91-93: ?quivalenzprinzip. Gleichsetzung von tr?ger und schwerer Masse f?hrte zur Gleichschaltung von Gravitation und beschleunigter Bewegung. Schon die erste Annahme ist falsch: bei Entfernung von der Erde nimmt die schwere Masse ab, die tr?ge bleibt gleich. Die behauptete ?quivalenz gibt es nicht: ein Apfel f?llt aufgrund der Gravitation zur Erde, diese bewegt sich keineswegs beschleunigt auf den Apfel zu. Beweis: wenn mehrere ?pfel in verschiedenen Kontinenten gleichzeitig fallen: auf welchen bewegt sich die Erde zu? - S. 95-98: Beklagt den Dogmatismus der Relativisten in Amt und W?rden, und deren gute Ratschl?ge an ihn, den Kritiker. Was denkt ein Relativist dar?ber, ?da? sein Stoff Licht, der ihm aus dem erhobenen Glase entgegenstrahlt, mit der Geschwindigkeit V den Raum durcheilte, vom Glas auf 2/3 V gebremst, im Weine wieder auf 3/4 V beschleunigt, nochmals auf seinem weiteren Wege im Glas auf 2/3 V verz?gert, dennoch, wieder frisch geworden, sein sinnendes Auge mit der Geschwindigkeit V erreicht.?

Zeigt eindr?cklich, da? mit einer ?ther-Hypothese mehr - und ohne als ?Paradoxa? verkleidete Fehler - erkl?rt werden kann als mit den Einsteinschen Theorien. Analysiert die Propaganda zur Durchsetzung der Theorie, die auf die Tr?gheit der manipulierten ?ffentlichen Meinung baut: ?Wer will als Studierender sich anma?en das Wissen des Lehrers, dessen Wissen er als h?chstes Gut erstrebt, zu kritisieren, und wer will sp?terhin einen Teil seines erlernten Wissens, das er zum gr??ten Teil begr?ndet gl?ubig aufnahm, als Unsinn erkennen wollen?? (S. 95).


Br?sske, Ludwig 1974
Die Lichtwelle ohne Quantentheorie. Der Michelson-Versuch / Ludwig Br?sske. - D?sseldorf: L. Br?sske [Selbstverlag] 1974. 45 S. (Broesske: Neue Physik. T. 1.) Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Br?sske, Ludwig 1976
Nat?rliche Gesetze bewegter Atome erkl?ren den Michelson-Versuch ohne Relativit?tstheorie und ohne ?ther! / Ludwig Br?sske. - D?sseldorf: L. Br?sske [Selbstverlag] 1976. S. 47-88. (Broesske: Neue Physik. T. 2.) Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.
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Zitat:

Br?sske, Ludwig 1977
Kosmischer Druck gegen schwere Fehler in der Gravitationstheorie / Ludwig Br?sske. - D?sseldorf: L. Br?sske [Selbstverlag] 1977. S. 89-109. (Broesske: Neue Physik. T. 3.) Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Br?sske, Ludwig 1977
Kosmischer Druck gegen schwere Fehler in der Gravitationstheorie! / Ludwig Br?sske. - D?sseldorf: L. Br?sske 1977. S. 89-126. (Broesske: Neue Physik. T. 3, A.) Auf dem Titelblatt: 5000 DM f?r Gegenbeweis. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Br?sske, Ludwig 1977/78
Unglaubliche Fehler: ?Am laufenden Band? / Ludwig Br?sske. - D?sseldorf: L. Br?sske [Selbstverlag] 1977/78. S. 127-158. (Broesske: Neue Physik. T. 3, B.) Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Br?sske, Ludwig 1979
Die Tragik der ?Kinetitis?; Sensation um die Relativ.-Th.; das Wissen der ?UFO-isten?: niemals: ?Saubere Atom-Energie? mit der ?Idiotischen-Atom-Theorie? / Ludwig Br?sske. - D?sseldorf: L. Br?sske [Selbstverlag] 1979. S. 159-192. (Broesske: Neue Physik. T. 4.) Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Br?sske, Ludwig 1979/80
Letztes Bollwerk der Kinetitis: der Irrsinn der Massenzunahme; die Perihelbewegung des Merkur / Ludwig Br?sske. - D?sseldorf: L. Br?sske 1979/80. S. 193-227. (Broesske: Neue Physik. T. 5.) Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Brown, George Burniston 1941
A new treatment of the theory of dimensions / G. Burniston Brown. In: Physical Society. London. Proceedings. 53. 1941, S. 418-432.. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Brown, George Burniston 1943
Absolute time and space / G. Burniston Brown. In: Nature. London. 151. 1943, S. 85-86. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Brown, George Burniston 1955
A theory of action-at-a-distance / G. Burniston Brown. In: Physical Society. London. Proceedings. Sect. B. 68. 1955, S. 672-678. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Brown, George Burniston 1956
Have we abandoned the physical theory of nature?: substance of a lecture, Royal Institute of Philosophy, Oct. 1955 / G. Burniston Brown. In: Science progress. 44. 1956, Nr. 176, S. 619-634. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Brown, George Burniston 1957
Must western science decline?: Third Programme / G. Burniston Brown. In: Listener (The). [BBC.] 57. 1957, Nr. 1469, 23. Mai, S. 815-816. Text einer Rundfunksendung. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Brown, George Burniston 1958
The unification of macroscopic physics / G. Burniston Brown. In: Science progress. 46. 1958, Jan., Nr. 181, S. 15-29. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Brown, George Burniston 1960
The effect of motion on optical phenomena / G. Burniston Brown. In: Academia de Ciencias Exactas, Fisicas y Naturales de Madrid. Revista. T. 54. 1960, H. 1, S. 55 ff.

Zusammenfassung seiner eigenen Theorie ?Retardet action-at-a-distance?. (Seiten-Zahlen nach Abdruck 1960.) - Die Aberration ist bisher nicht befriedigend erkl?rt: denn die Geschwindigkeit des Sterns und die der Erde erscheinen nicht in den Formeln. Relativisten weichen der Schwierigkeit auf verschiedene Weise aus: (A) durch Nicht-Erw?hnung (Eddington 1924, Tolman 1934); (B) durch Nicht-Erw?hnung des Sterns (McCrea 1935); (C) durch die Annahme, da? der Stern und die Sonne sich in Ruhe befinden (Sommerfeld 1954). Das Fehlen jeglichen Aberrations-Effektes bei Doppelsternen wird nicht diskutiert (S. 110-111). - Die Experimente von Ives u. Stillwell (1938, 1941) sollen nach den Darstellungen von Ditchburn 1952, Whittaker 1953 und Sommerfeld 1954 den ?relativity transverse Doppler effect? nachweisen: dagegen behaupten Ives und Stillwell selbst, da? dies experimentell zu schwierig sei; sie behaupten nur, ? to have shown the need for the second order relativity term ... in the radial Doppler effect? (S. 115). Me?werte, die ?bereinstimmen sollen, differieren um 44% und 8%. Aus denselben Aufnahmen werden stark differierende Werte abgeleitet. ?We cannot accept the conclusions of the Ives-Stillwell experiment with confidence? (S. 117).


Brown, George Burniston 1960
Gravitational and inertial mass / G. Burniston Brown. In: American journal of physics. 28. 1960, Nr. 5, S. 475-483. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Brown, George Burniston 1966
Fundamental misconseptions in physics / G. Burniston Brown. In: Institute of Physics and the Physical Society. Bulletin. 17. 1966, S. 22. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Brown, George Burniston 1967
What is wrong with relativity?: the substance of lectures given to the Royal Institute of Philosophy, University College Chemical and Physical Society, The Institute of Science Technicians, etc. / G. Burniston Brown. In: Institute of Physics and the Physical Society. Bulletin. 18. 1967, S. 71-77.

Im historischen Abri? (S. 71-72) ein Zitat von Rutherford ?ber seine Ablehnung der SRT; Hinweis auf Einsteins Abschaffung des ?thers (1905) und seine sp?tere Erkl?rung, ein Raum ohne ?ther sei undenkbar (1922); ferner auf Einsteins Zustimmung zu zwei Autoren, von denen der eine (Tolman 1934) die LK f?r real und beobachtbar erkl?rt und der andere (Bergmann 1942) sie als nur scheinbar darstellt. - Einstein hat 1935 die Lorentz-TF zur ?real basis? der SRT erkl?rt; deshalb ist seine Theorie keine physikalische Theorie im gew?hnlichen Sinn, sondern nur eine ? physical interpretation of a set of algebraic transformations derived from a principle which turns out to be a rule about laws, together with a postulate which is, or could be, just the algebraic expression of a fact - the independence of the velocity of light of that of the source ...? (S. 72). ? Analysiert eingehend das Uhren-Paradoxon (S. 72 - 73): es ist der gr??te Widerspruch in der Theorie; es besteht ein Widerspruch zwischen der Lorentz-TF mit der behaupteten ZD einerseits und dem RP andererseits, das strikte Reziprozit?t verlangt; die Anwendung der ZD auf das ZWP und dessen Erkl?rung durch Beschleunigung (Einstein 191cool sind unbegr?ndet. ?The difficulties are not paradoxes (apparent contradictions) but genuine contradictions which follow inevitably from the principle of relativity and the physical interpretations of the Lorentz transformations. The special theory of relativity is therefore untenable as a physical theory? (S. 73-74). ? Die ART (S. 74-76) beruht auf dem ?quivalenzprinzip; die daraus entwickelte Behauptung Einsteins, der Beobachter im geschlossenen Kasten k?nne durch kein Experiment den Unterschied zwischen Gravitation und Beschleunigung feststellen, wird durch Angabe eines solchen Experiments widerlegt; zitiert als Best?tigung seiner Kritik Arbeiten der Relativisten Fok 1959 und Synge 1960. Die 3 angeblichen Best?tigungen der ART k?nnen entweder vielf?ltig anders, also ohne ?Relativit?t? erkl?rt werden (Merkur-Perihel; Rotverschiebung) oder beruhen auf selektiver Wahrnehmung (Selbstbetrug) v?llig divergierender Befunde und messergebnisse (Lichtablenkung durch Gravitation: ?one of the most extraordinary self-deceptions in the whole history of science?). - Widerlegt mit Bezug auf R?mer die allgemein anzutreffende Behauptung, die Ein-Weg-Lichtgeschwindigkeit k?nne nicht experimentell bestimmt werden (S. 75).

Zeigt die grundlegenden Fehler in kompakter Darstellung, dazu einige historische Wurzeln. Eine hervorragende Bilanz der Kritik. Es spricht f?r die beneidenswerte Liberalit?t des britischen Establishments, da? nach der Diskussion in ?Nature? noch eine so fundamentale Kritik sogar in der Zeitschrift des Physik-Fachverbandes (!) erscheinen konnte: in Deutschland mit seinen Untertanen und Obertanen schon seit 1920 in Bad Nauheim ein v?llig undenkbarer Vorgang, weil vom damaligen ?Reichskanzler der Physik? ein f?r allemal verboten.
(Zitatende)





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30. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Brown, George Burniston 1976
Experiment versus thought-experiment [Teil 1] / G. Burniston Brown. In: American journal of physics. 44. 1976, H. 8, S. 801-802. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Brown, George Burniston 1978
Einstein synchronization - Reply / G. Burniston Brown. In: American journal of physics. 46. 1978, Nr. 10, S. 1071-1072. Erwiderung auf vorangehende Zuschrift (S. 1071) von H. Erlichson. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Brown, George Burniston 1982
Retardet action-at-a-distance: the change of force with motion / G. Burniston Brown. - Luton (GB): Cortney Publ. 1982. 145 S.

Kritisiert im Rahmen einer eigenen Theorie (ohne ?ther-Hypothese, ohne absoluten Raum, mit ?retardet action-at-a-distance?) die Fehler der Einsteinschen Theorien, unter Bezugnahme auf seine Kritik 1967: What is wrong with relativity? ? ?quivalenzprinzip ist unhaltbar: der Beobachter in Einsteins geschlossenem Kasten kann durch zwei Pendel die Ursache der Beschleunigung durchaus feststellen; wenn es Gravitation ist, dann weisen beide Pendelachsen auf den Gravitationsmittelpunkt hin. ?Relativists now admit that the Principle of Equivalence only holds at a point; but then, of course, we have left physics for geometry - experiments cannot be made at a point? (S. 3). - Nach Zitat von Rutherfords Ablehnung der RT: ?He was expressing what many physicists feel instinctively; namely that the theory of relativity is not a genuine physical theory, for it starts with postulates about relations between moving observers? measurements, and this evades the physical problem as to what forces we must suppose in the external world which would cause observers? measurements to have this relation? (S. 11). - Zum Merkur-Perihel wurden gleichartige Erkl?rungen entwickelt von Gerber 1898, Ritz 1908 und Einstein 1916 (S. 52). - Weist zu Einsteins Behauptung einer Gleichheit von tr?ger und schwerer Masse, die E?tvos angeblich im Experiment mit hoher Genauigkeit nachgewiesen habe, darauf hin, da? E?tvos keineswegs von Gleichheit, sondern nur von Proportionalit?t spricht (S. 64, Fu?note 2). - Die behauptete ?nderung der Masse bei ?nderung der Geschwindigkeit ist eine ?superficial assertion?: ? If the measure (mass) changes, the amount of matter changes; so then we have to think whether we really believe that if we give a body a kick to increase its motion, some extra matter gets into it: where does it come from?? (S. 71). - Kritisiert Newtons Vorstellung von Licht als Strahlen (rays): nach des Autors eigener Theorie ist Licht eine Kraft wie die Gravitation, und weil Kr?fte nicht auf Kr?fte wirken, sondern auf Masse-Teilchen, kann auch eine experimentelle Best?tigung der behaupteten Lichtablenkung durch Gravitation gar nicht erwartet werden (S. 72). - Beurteilt R?mers Methode der Ein-Weg-Messung der Lichtgeschwindigkeit als ?perfectly satisfactory?: ?It is therefore possible to synchronize clocks at a distance in the usual way so that what may be called ?universal time? may be established. A distinction between ?time? and ?proper time?, ?length? and ?proper lenght?, not to mention the several different ?masses? and ?energies? required by relativity theory can be avoided? (S. 72). - Bezeichnet ?ther, leeren Raum und Minkowskis Raum-Zeit als ?non-observables?, denen man keine physikalischen Eigenschaften zuschreiben darf (S. 72).

Besonders wertvoll sind die Nachpr?fungen der Kritiker ?ber den Umgang der Relativisten mit Behauptungen ?ber angebliche Beweise, besonders experimentelle: man mu? den Relativisten vorlesen, was in den Quellen steht. Meister der Genauigkeit und sogar Super-Genauigkeit, als die sie sich gern selbst verstehen und anpreisen, sind Einstein und seine Anh?nger jedenfalls nicht.


*Brown, P. R. F. 1996
Theories of the Aether [Website]: articles relating to the emergence of scientific theories of the cosmic aether / P. R. F. Brown. - [Australien]: WWW 1996. 24 S. Status: Kritik. - Quelle: Internetadresse: http://www.magna.com.au/~prfbrown/aether.html. - Datum: 17.4.02. Enth?lt Links zu kritischen Texten von folgenden Autoren:
Nr. 10: Bryan G. Wallace.
Nr. 14: O. Tedenstig.
Nr. 29: Alan Pendleton.
Nr. 35: Caroline Thompson.
Nr. 36: Henry C. Warren, Jr.
Nr. 39: Harold Aspden.


Browne, H. C. 1922
Einstein?s paradox: [Leserbrief zu einer Rezension v. W. Carr ?ber ein Buch von Bergson; Nature, 14. Okt. 1922] / H. C. Browne. In: Nature. London. Vol. 110. 1922, Nr. 2768, 18. Nov., S. 668-669.

Bezieht sich auf widerspr?chliche Aussagen ?ber die Diskussion mit Einstein in Paris im April 1922 ?ber das ZWP. Bergson behauptet, das Paradoxon sei eine zwingende Folge der Theorie; Nordmann behauptet, es sei eine nicht von Einstein herzuleitende Fiktion. Beide beziehen sich auf angebliche Aussagen von Einstein. Fordert eine Aufkl?rung dieses Widerspruchs. Das Paradox widerspricht dem common sense. Wenn das Paradox bestehen bleibt, macht es die Theorie hinf?llig: ?it throws the whole relativity doctrine into the lap of metaphysics.?

Greift eine zentrale Methode der Relativisten an, ?ber wesentliche Punkte der Theorie v?llig widersprechende Behauptungen in die Welt zu setzen, um damit die ?ffentlichkeit und potentielle Kritiker zu desorientieren. Auf diese Weise sollen, nach dem Kalk?l der Relativisten, Widerspr?che ?f?r? die Theorie arbeiten.


Browne, H. C. 1928
The understanding of relativity / H. C. Browne. In: Nature. London. Vol. 122. 1928, Nr. 3087, 29.12.28, S. 996. Leserbrief zum Artikel von H. D. (S. 673-675) und der anschlie?enden Diskussion in Leserzuschriften.

Der Michelson-Morley-Versuch (MMV) sollte die Bewegung der Erde durch den Raum feststellen; er schlug fehl und die Bewegung der Erde konnte nicht festgestellt werden. Daraufhin wurde die Situation umgedreht: ?The impossibility of observing absolute movement is elevated into a fixed fundamental principle which we are asked to accept without being too curious or insistent in demanding a physical explanation. [...] The Michelson-Morley ? failure? is now recognized merely as an illustration, a direct and inevitable result, of this principle. [...] We are discouraged from attempting to explain or explain away, on any physical basis, the apparent paradoxes ... [...] The same principle is applied to the relativity contraction of measured lengths and the slowing of clocks ...?


Browne, Peter F. 1996
The aether, inertia and cosmology / P. F. Browne. In: Apeiron. Montreal, Quebec. 3. 1996, Nr. 1 (Januar), S. 14-16. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1923
Das Licht als Grundlage der Relativit?tstheorie / O. Br?hlmann. In: Schweizerische Bauzeitung. Bd. 81. 1923, Nr. 20, S. 241-243. Zugleich in: Annalen der Philosophie und philosophischen Kritik. Leipzig. 4. 1924, S. 188-195. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1924
Das Licht als Grundlage der Relativit?tstheorie / O. Br?hlmann. In: Annalen der Philosophie und philosophischen Kritik. Leipzig. 4. 1924, S. 188-195. Anschlie?end Entgegnung von Hans Reichenbach. S. 195-198. - Zugleich in: Schweizerische Bauzeitung. Bd. 81, Nr. 20. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1924
Licht und Kraft in der Physik / von O. Br?hlmann. - Bern: Haupt 1924. 228 S. (Br?hlmann: Wille und Licht. T. 1.) Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1925
Bemerkungen zu Hans Reichenbachs Entgegnung auf meine Abhandlung ?Das Licht als Grundlage der Relativit?tstheorie? / O. Br?hlmann. In: Annalen der Philosophie und philosophischen Kritik. Leipzig. 5. 1925-26, H. 5 (31.12.25), S.150-152. Bezug auf Entgegnung von Reichenbach: 4. 1924, S. 195-ca.198. ID 773344. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1931
M?glichkeit und Deutung der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit / O. Br?hlmann. - Leipzig: Hillmann 1931. 16 S. Kurzfassung der fr?heren Ver?ff.: Wille und Licht. T. 1: Licht u. Kraft in der Physik. Bern 1924.

Analysiert die behauptete absolute C-Konstanz f?r alle beliebig bewegten Beobachter: zuerst mu? man sich eine klare Vorstellung machen, ?von solch einer wunderbaren Bewegung eines raschen Etwas, dem man umsonst entgegen rennt oder vor ihm flieht, immer erreicht es uns mit einer und derselben Geschwindigkeit. Dieses Etwas kann sich also nicht unabh?ngig von uns, wie ein Gescho? bewegen ... Wenn jedes erkennende Subjekt ein Lichtsignal mit derselben Geschwindigkeit empf?ngt wie irgendein anderes relativ zu ihm gradlinig und gleichf?rmig bewegtes [Subjekt], dann hei?t das: Jedes wahrnehmende Subjekt hat sein eigenes Lichtsystem? (S. 4). - Konstruiert den Fall: ein beliebig bewegter Beobachter empf?ngt ein Lichtsignal, und genau in diesem Moment saust ein anderer Beobachter an ihm vorbei, ?dann m?ssen beide dieses Lichtsignal im selben Moment empfangen? (S. 4-5): beide k?nnen ?nicht dieselbe Wahrnehmung haben? (S. 5). - Die behauptete Relativierung der Gleichzeitigkeit f?hrt zu dem Widerspruch, da? ?dieselben zwei einmaligen Ereignisse sowohl wirklich gleichzeitig als wirklich ungleichzeitig gewesen sein k?nnen? (S. 5).

Die Analyse dieser ?wunderbaren Bewegung? verbindet gr??te Detailgenauigkeit zugleich mit h?chster S?ffisanz und k?nnte als reine Ironie verstanden werden: Jedem Beobachter ein eigenes Lichtsystem! - Demonstriert schlagend, da? allein eine ?klare Vorstellung? von den Behauptungen der Relativisten ausreicht, all die Fehler aufzuzeigen, die noch nicht zu ?Paradoxa? veredelt und als R?tsel der Natur f?r den gr?belnden Intellekt hoff?hig gemacht worden sind.
(Zitatende)





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31. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Br?hlmann, Otto 1932
Licht gestaltet Physik: erkenntniskritische Untersuchung der physikalischen Gestaltung, grunds?tzliche Sicherung der Lorentz-Transformation u. Aufhebung der speziellen Relativit?tstheorie / Otto Br?hlmann. - Wien (usw.): Braum?ller 1932. 47 S.

Gleichzeitigkeit (GLZ) und Eigenzeit ( S. 24-2cool: Bestreitet der Physik die Zust?ndigkeit zu definieren, was Zeit und Gleichzeitigkeit sind; die Physik hat sich nur um die beste Art ihrer Feststellung zu k?mmern. - Das Licht als Instrument zur Feststellung der GLZ breitet sich in alle Richtungen gleich schnell aus; wir k?nnen daher ? aus dem zeitlichen Eintreffen der Lichtsignale bei uns und aus den r?umlichen Abst?nden zu den Ereignisorten ?ber den Zeitunterschied und damit ?ber die Gleichzeitigkeit der Ereignisse urteilen. Die Mitte zwischen den Ereignisorten einzunehmen ist nicht n?tig? (S. 25). - Bringt zur behaupteten Relativierung der GLZ durch Einstein mit dessen Eisenbahnbeispiel (Bahndamm mit Zug und zwei Blitzen) 3 Einw?nde vor (S. 27):
(1) Einstein l??t die Blitze beim Bahndamm-Beobachter gleichzeitig eintreffen, bevorzugt damit einen Beobachter und verletzt damit sein eigenes Relativit?tsprinzip: ?Bezeichnend und verr?terisch ist es, da? der Bahndammtyp dem Zugtyp vorgezogen wird.?
(2) ?In dem Satz, da? M? den Strahl von A fr?her sehen m?sse als den von B, liegt verborgen die Voraussetzung einer f?r beide Beobachter geltenden, also objektiven Gleichzeitigkeit, welche aber am Schlu? als wegbewiesen gelten soll?.
(3) ?Wer einem Beobachter erm?glicht, seinem Licht entgegenzueilen oder vor ihm zu fliehen, leugnet die absolute Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.?
Fazit: die angeblichen Voraussetzungen (RP, C-Konstanz) werden mi?achtet, und die hinwegzubeweisende GLZ ist von Anfang an da. ?Mit diesem Beispiel hat sich Einstein recht sehr in die Nesseln gesetzt; merkw?rdig, da? er?s darin so lang aush?lt.? ? Wundert sich dar?ber, da? ?Physiker und Philosophen sich windend und Ausfl?chte suchend ihre Fittiche ?ber Einstein halten, so da? es ernsthaften Denkern dar?ber ekelt? (S. 2cool. - Die Messung von bewegten K?rpern (L?ngen, Zeiten) kann nicht zu Ver?nderungen der Dimensionen f?hren, sondern nur zu Me?fehlern: ?Das Messen von L?ngen braucht Zeit, das Messen von Zeiten wieder L?ngen; das Licht aber, als Verbindung zwischen Subjekt und Objekt, braucht auch Zeit, und so f?hrt das Messen am Bewegten zu einer ganz verzwickten Verkn?pfung von Raum- und Zeitdaten, ... weshalb Fehler in der Messung entstehen? (S. 32). - H?lt Einsteins Interpretation und Folgerungen aus der Lorentz-TF (S. 41-47) entgegen: (1) Aus Transformations-gleichungen erf?hrt man keineswegs etwas ?ber das ?Verhalten von Ma?st?ben und Uhren?; die Annahme von Gegenstandsver?nderungen ohne urs?chliche Kraftwirkungen durchbricht das Kausalprinzip. (2) Die behauptete L?ngenkontraktion kann jeder Beobachter vom anderen behaup-ten, somit seien alle verk?rzt und wieder gleich; die Argumentation mit ?wirklicher? und ?scheinbarer? L?nge ist eine unwirksame Ausrede. (3) F?r die behauptete Zeitdilatation gilt Analoges. - Prangert die Bedingungen der sozialen Durchsetzung der Theorie an (S. 44-47): die Philosophen lassen es zu, da? die Physiker aus ein paar Formeln eine Philosophie machen, und f?rchten, ?man k?nnte sie, wenn sie widerspr?chen, gesunden Menschenverstandes bezichtigen, was f?r ?echte? Wissenschaftler heute besonders schmachvoll ist? (S. 44). ?Hunderte von ehrlichen Denkern haben seine [Einsteins] Relativit?tss?tze entkr?ftet. Aber ihr Wirken war immer nur negativ ...? (S. 46).

Bringt seine scharfblickende, vernichtende Kritik der Theorie um einen Teil ihrer Wirkung durch gleichzeitige Vermengung mit einer Darstellung seiner eigenen Theorie, die sich bekannter Bezeichnungen (z.B.: absoluter Raum) bedient, aber ganz eigene Begriffe damit verbindet. Ein leider h?ufig anzutreffender taktischer Fehler der Kritik, der sich in ihrer Wirkungsgeschichte als verh?ngnisvoll erwiesen hat: die ?eigenen? Theorien der Kritiker sind gew?hnlich ebenso leicht zu demontieren wie die Einsteinschen, und folglich wird auch ihre Kritik nicht mehr ernst genommen; Br?hlmann beklagt sich dar?ber in seinem Vorwort (S. IV). Seine Verwunderung und sein Ekel ?ber die bis heute anhaltenden und laufend neu erfundenen Ausfl?chte der allerd?mmsten Art sind Allgemeingut der Kritiker.


Br?hlmann, Otto 1935
Physik am Tor der Metaphysik / v. Otto Br?hlmann. - M?nchen: Reinhardt 1935. 137 S. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1942
Das andere Licht: von der Ausfahrt, dem Weg u. der Heimkunft d. physikalischen Erkenntnis; Begr?ndung einer meta-physikalischen Lichtlehre / Otto Br?hlmann. - Kreuzlingen (CH): [Selbstverlag] 1942. 132 S. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1947
Ein Weg zum Ganzen: die ?berwindung der Subjekt-Objekt-Spaltung am Thema des Lichtes / von Otto Br?hlmann. - Basel: M?nster-Verl. in Komm. 1947. 367 S. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1954
Licht: kurze Geschichte der Lehren vom Licht, dessen Hinaustreten ?ber die Physik und damit Versinken der Relativit?tstheorie (usw.) / von Otto Br?hlmann. - Kreuzlingen (Schweiz): Selbstverl. 1954. 36 S. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1955
Von der metaphysischen Grundlage der Physik: Vortrag vor der Philosoph. Gesellschaft Basel, 16.6.1955 / von Otto Br?hlmann. In: Studia philosophica. Jahrbuch d. Schweiz. Philos. Ges. 15. 1955, S. 10-34. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1957
Das Michelson Experiment und die Licht-Theorie: ist die Lichtgeschwindigkeit invariant und worauf ist sie zu beziehen?. - Kreuzlingen (CH): Selbstverl. 1957. Status: Kandidat. - Quelle: Hentschel 1990, Nr. 258.


Br?hlmann, Otto 1957
Das Michelson-Experiment und die Licht-Theorie: ist die Lichtgeschwindigkeit invariant und worauf ist sie zu beziehen? / O. Br?hlmann. In: Wissenschaft ohne Dogma. 1. 1957, H. 5, S. 34-38. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1957
Die Relativit?tstheorie und das Licht: 4 x 7 Thesen [beigef?gt: ?Begleitwort?, 1 Bl.] / Otto Br?hlmann. - Kreuzlingen (CH): O. Br?hlmann [Selbstverlag] 1957. 11 S. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1959
Die Bedeutung der Mathematik und des Lichtes in der Theorie des Bezugnehmens, betrachtet im Hinblick auf die Relativit?ts-Theorie: Vorlage zum Kolloquium v. 4.6.59 im Philosophischen Seminar der Universit?t Basel / Otto Br?hlmann. - [Kreuzlingen]: [Selbstverlag] 1959. 9 Bl. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Br?hlmann, Otto 1961
Meine fr?he Widerlegung der Relativit?tstheorie f?hrt ?ber eine h?here Bedeutung des Lichtes zum Absoluten: mit Anh.: Die Physik vor einer Entscheidung / Otto Br?hlmann. ? Kreuzlingen (CH): O. Br?hlmann [Selbstverlag] 1961. 9 S. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.
(Zitatende)





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02.05.2007 09:44 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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32. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

*Brute, Adam R. 1999
On time / Adam R. Brute. In: Galilean electrodynamics. 10. 1999, Special issue No. 1, Spring 1999, S. 6. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Brylinski, E. 1922
L?exp?rience de Michelson et la th?orie de la relativit? / E. Brylinski. In: Revue g?n?rale de l??lectricit?. 11. 1922, Nr. 10, 11. M?rz, S. 345-348; Nr. 12, S. 448: Erratum. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


*Brylinski, E. 1922
Sur l?interpr?tation de l?exp?rience de Michelson / E. Brylinski. In: Acad?mie des Sciences. Paris. Comptes rendus. 174. 1922, 1. semestre, S. 153-154. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Brylinski, E. 1923
L?exp?rience de Michelson et la contraction de Lorentz: s?ance du 19 nov. 1923 [Fu?note S. 1023: Sitzung am 5. Nov.] / E. Brylinski. In: Acad?mie des Sciences. Paris. Comptes rendus. 177. 1923, Juli - Dez., S. 1023 - 1025. Status: Kritik.. - Quelle: Autopsie.


Bucherer, Alfred Heinrich 1923
Die Planetenbewegung auf Grund der Quantentheorie und eine Kritik der Einsteinschen Gravitationsgleichungen / von A. H. Bucherer. - Bonn: R?hrscheid 1923. 21 S.

Analysiert als ?Einleitung? (S. III - X) die Lichtausbreitung gem?? SRT und ART, sowie die Interpretation der Transformationsgleichungen durch Lorentz und Einstein. Untersucht die Begr?ndungen Einsteins f?r seine Behauptung von der Invarianz der Naturgesetze in der Theorie der Gravitation: Einstein hat ?die Idee der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit zu einer allgemeinen Invarianz der Naturgesetze erweitert? (S. VI); dies st??t auf Schwierigkeiten. Schon P. Lenard hat darauf hingewiesen, da? sich ?das Gesetz der Lichtausbreitung ... bei der relativen Bewegung beschleunigter Systeme und deshalb auch in Schwerefeldern gem?? dem ?quivalenzprinzip als nicht invariant? erweist (S. VI). - ?Die Aussage, ein Elektron habe kugelsymmetrische Eigenschaften, hat den Charakter eines Naturgesetzes. Durch die relative Bewegung wird das Elektron aber zu einem Sph?roid deformiert, und man w?rde folgern d?rfen, das genannte Gesetz w?re nicht invariant gegen?ber ?nderungen des Standorts des Beobachters? (S. VII). ? Im Gravitationsfeld hat jede ?nderung des Standorts eine ?nderung des Gravitationsfeldes zur Folge: ?Die Metrik des Gravitationsfeldes ist relativ? (S. VIII). Weil das Schwerefeld durch den Standort des Beobachters mitbestimmt wird, ?enthalten die Bewegungsgesetze die Parameter des Standorts. Die von Einstein postulierte Invarianz des Gravitationsgesetzes besteht nicht? (S. IX). - Entwickelt im Hauptteil (S. 1-19) eine eigene Gravitationstheorie aus den bis dahin (1923) gesicherten Erkenntnissen der Quantenhypothese und vergleicht seine Theorie mit der Einsteins im Hinblick auf die Aussagen ?ber den Perihel des Merkurs und der anderen Planeten des Sonnensystems, vgl. Tabelle der Daten nach Bucherer, Einstein und Beobachtungen (S. 15); es differieren die Aussagen der beiden Theorien untereinander erheblich, und nochmals die beobachteten Werte z. T. eklatant von beiden Theorien.

Thematisiert mit der angeblichen Invarianz der Naturgesetze und ihrer Hinf?lligkeit f?r mehrere F?lle einen selten kritisierten Aspekt beider Theorien. Bucherer kommt zu dieser begrenzten Kritik unter Anerkennung der anderen Grundaussagen der Theorie: um so mehr m??te sie - als theorieimmanente - die Relativisten beeindrucken. - Die Tabelle der Perihelbewegungen zeigt schlagend, da? von der in allen Medien bis heute bejubelten angeblichen ?Best?tigung der ART durch die Merkurperihel-Erkl?rung? keine Rede sein kann; f?r die Venus gar berechnet Einstein 8,6'?, beobachtet werden minus(!) 7,8'?, d.h. keine Pr?zession, sondern ein Zur?ckbleiben, also schlicht das Gegenteil! - Best?tigt wieder die Erfahrung, da? die Relativistik stets in vors?tzlich beschr?nkten Konstruktionen entwickelt wird (2 Inertialsysteme; Mann im Kasten eingeschlossen; ein einziges Planetenperihel), die Schl?sse daraus aber universalste und ?revolution?re? Geltung haben sollen: eine Art Blinde-Kuh-Physik, der man nur die Binde abnehmen mu?, damit sie die gegenteilige Wirklichkeit sieht: Perihelverz?gerung der Venus! Es ehrt Bucherer, da? er auch die Diskrepanzen zu seiner eigenen Theorie nicht zu harmonisieren sucht und auf weitere, genauere Beobachtungen baut.


Bucherer, Alfred Heinrich 1924
Die Planetenbewegung auf Grund der Quantentheorie und eine Kritik der Einsteinschen Gravitationsgleichungen: 2. Auflage, erweitert durch eine allg. Kritik der Einsteinschen Relativit?tstheorie / A. H. Bucherer. - Bonn: R?hrscheid 1924. 42 S.

Vorwort (S. III - IV): Zitiert einen Ausspruch Minkowskis (allerdings ohne Quellenangabe): die SRT ?sei ein Geschenk des Himmels, das die Sterblichen ohne Kritik hinzunehmen h?tten? (S. III); diese Haltung ist offensichtlich allgemein akzeptiert worden und hat zu der ?kritiklosen, resignierten Haltung vieler Physiker? gef?hrt. Den Kritikern der Theorie ?wird es von Herrn Einstein und seinen Anh?ngern nicht leichtgemacht, zu Wort zu kommen... Der Verfasser hat hierin auch seine Erfahrungen machen m?ssen? (S. III). - F?r die Hauptlinien der Argumentation vgl. 1. Aufl. 1923.

Neu in der 2. Aufl. ist u.a. die Klage ?ber die Unterdr?ckung der Kritik. - Das Minkowski-Zitat ist, wenn es aus einer Quelle belegt werden kann, ein direkter Beweis, wie die Kritiker sich ihn nicht klarer w?nschen k?nnten, da? mit Einsteins Theorien kein neues Wissensgebiet, sondern eine regelrechte Physik-Kirche mit allen daf?r charakteristischen Merkmalen begr?ndet worden ist, unter Mitwirkung fast der gesamten Prominenz in Deutschland, England und Frankreich: ein erstaunlicher, von der ?ffentlichkeit nicht wahrgenommener und bis heute in seinen Motiven unerkl?rter Vorgang.


Bucherer, Alfred Heinrich 1924
Die Rolle des Standorts in der Relativit?tstheorie: e. Antwort auf die Kritik des Hrn. A. Wenzl / A. H. Bucherer. In: Annalen der Physik. F. 4, Bd. 73 (=37cool. 1924, S. 397-402. Stellungnahme zu A. Wenzl, Bd. 72. 1923, S. 457. - Berichtigung in: Bd. 74. 1924, Nr. 9, S. 104.

A. Wenzl hatte Bucherer 1923 (Planetenbewegung) diskutiert und Bucherers Anwendung des ?quivalenzprinzips au?erhalb des Einsteinschen Kastens kritisiert. Bucherer begr?ndet seine Auffassung, unter einer jetzt neuen Annahme: ?da? die Zeitdilatation der spez. Relativit?tstheorie wegen ihrer inneren Widerspr?che, wie der Verfasser annimmt, nicht besteht? (S. 399). Unter diesem Vorbehalt erkennt er an, da? ?die Gravitationsgleichungen f?r frei bewegliche Systeme, und nur f?r diese, invariant sind. Dann mu? die Einsteinsche Formel f?r die Rotverschiebung falsch sein. Sie enth?lt das Potential der Erde!? (S. 399). - Begr?ndet den Fehler in Einsteins Gravitationstheorie: ?Die kinematischen Beziehungen der Relativit?tstheorie reichen nicht aus, um zu einer berechenbaren Bewegung des Merkur zu gelangen. Es mu? eben ein au?erhalb der Relativit?tstheorie gelegenes Prinzip hinzukommen und dieses habe ich in dem Satz der Quantentheorie entdeckt, n?mlich, da? die Energie der Lichtschwingungen proportional der Frequenz ist? (S. 401).

Bedeutsam ist die Kritik an der beschr?nkten Betrachtungsweise: die reine Kinematik reicht nicht aus, weil physikalische Vorg?nge in dieser Welt stets mit Kraftwirkungen aus Energiepotentialen kausal verbunden sind. - Beeindruckend ist Bucherers Bestreben, der 1909 die SRT voll vertreten hatte, noch m?glichst weitgehend im Rahmen der Einsteinschen Theorie zu argumentieren - obwohl ihm in dieser Arbeit schon der Glaube an die Zeitdilatation abhanden gekommen ist: der Abl?sungsproze? dieses Autors beginnt anscheinend 1923; in Bucherer 1924 (Planetenbewegung, 2. Aufl) berichtet er schon davon, da? ?Herr Einstein und seine Anh?nger? die Kritiker der Theorie nicht mehr zu Wort kommen lassen.


*Bucherer, Alfred Heinrich 1925
Reply to Mr. U. Doi?s ?New discussion of Bucherer?s experiment. In: London, Edinburgh, and Dublin Philosophical Magazine - Philosophical magazine. Ser. 6, 50. 1925, Nr. 297, S. 551-552. Status: Kandidat. - Quelle: Mohorovicic 1925 (M?glichkeit der Erweiterung), S. 367.


*Bucherer, Alfred Heinrich 1927
Notiz ?ber einen geplanten Versuch zur Pr?fung der ?thertheorie des Lichtes / A. H. Bucherer. In: Zeitschrift f?r Physik. 41. 1927, S. 18- 19. - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.
(Zitatende)





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33. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Bucknam, Ralph E. 1978
The impartial eye: a new approach to mathematics and physics / Ralph E. Bucknam. - Lebanon, Pennsylvania: Sowers Printing Co. [Selbstverlag] 1978. 679 S. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Budde, E. 1914
Kritisches zum Relativit?tsprinzip [Teil 1] / E. Budde. In: Deutsche Physikalische Gesellschaft. Verhandlungen. 16. 1914, S. 586-612.

Die Lorentz-TF geben an, wie die Messwerte in einem Koordinatensystem in ein anderes Koordinatensystem umgerechnet werden k?nnen. Dies setzt Messungen voraus: ?In der realen Welt sind aber die in irgend einem System K(n+1) gegebenen Beobachter zun?chst auf sich und ihre Hilfsmittel allein angewiesen und sind von vornherein nicht in der Lage, ihre Messungen auf ein anderes System K(n) zu beziehen. Wie gestalten sich f?r sie die Folgen des Relativit?tsprinzips und unter welchen Bedingungen sind dieselben auf ihre Beobachtungen anwendbar?? (S. 587). - In jeder Messung wird eine ?Einheit? und eine ?Ma?zahl? angegeben; z.B. die ?objektive L?nge? eines K?rpers bleibt unver?ndert, sie kann mit frei gew?hlten ?Einheiten? gemessen werden, die Ma?zahl ergibt sich bei der Messung. Die Ma?zahl kann mitgeteilt werden; die Einheit ?kann nicht mitgeteilt werden, sondern mu? dem, der sie gebrauchen soll, anschaulich vorgezeigt werden. Deshalb versendet man Kopien des Einheitsprototyps? (S. 58cool. ? In Gleichungen gehen immer nur diese Ma?zahlen ein? (S. 58cool. - Rechnet jeweils die Alternativen ?mit realer Kontraktion? und ?ohne reale Kontraktion? in allen Einzelheiten durch; Ergebnis: ?Man wird in beiden F?llen auf eine absolute Grundlage, das ?ruhende? System K gef?hrt. Durch die Einf?hrung des Relativit?tsprinzips in die Theorie der Lichtfortpflanzung wird also der Lorentzschen Optik gegen?ber kein greifbarer physikalischer Fortschritt gewonnen? (S. 612).

Der Ansatz deckt die physikalische Problematik der Transformationen auf: zur Durchf?hrung von Messungen m?ssen in allen Systemen konkrete Kopien der ?Einheitsprototypen? vorhanden sein; auch deren objektive Unver?nderlichkeit ist Voraussetzung. Folglich erkennt Budde die Realit?t der L?ngenkontraktion nicht als nachgewiesen an; keinesfalls kann sie durch die Transformationen bewiesen werden: der unerl?ssliche konkrete ?Einheitsprototyp? ist der Stolperstein der Theorie. Budde deckt das Geheimnis der Theorie auf: auch sie hat ihr absolut ?ruhendes? System, das sie offiziell f?r unm?glich erkl?rt.


Budde, E. 1914
Kritisches zum Relativit?tsprinzip [Teil 2] / E. Budde. In: Deutsche Physikalische Gesellschaft. Verhandlungen. 16. 1914, S. 914-925.

Untersucht die Zeitmessungen im Hinblick auf das Relativit?tsprinzip und die Lorentz-TF. Es besteht eine weitgehende Analogie zur Analyse der L?ngenmessungen [in Teil 1]. Man st??t auch hier in der Literatur auf zwei verschiedene Auffassungen, je nachdem, ob die Lorentz-TF als rein mathematische Operation behandelt oder ?ihr durch Einf?hrung der echten Lorentzkontraktion einen physikalischen Inhalt gibt? (S. 914). Die zweite Auffassung, obwohl weit verbreitet, ist nicht zul?ssig. - Auch hier sind Einheit und Ma?zahl zu unterscheiden. Uhren sind Me?instrumente, die eine Regulierung und eine Einstellung erfordern, die abgelesen werden kann; eine blo? periodische Bewegung ist noch keine Uhr. - Zum Uhrenparadoxon werden stillschweigend zwei Voraussetzungen gemacht: die zweite besagt, da? eine im bewegten System K richtig regulierte und eingestellte Uhr nach dem Transport in ein System K? dort ihren Gang ? automatisch? so ?ndert, da? sie in diesem System richtig geht; ?es liegt keinerlei Grund f?r die Annahme vor, sie m?sse sich so ?ndern, da? sie unter den neuen Verh?ltnissen gleichfalls richtig geht? (S. 916). - Erinnert zum Zwillingsparadoxon daran, da? Einstein in seiner Uhren-Synchronisierung ?nicht die Uhr durch die Zeit bestimmt ..., sondern die Zeit durch die Uhr, und die Regulierung sowie die Einstellung der Uhr ist unter allen Umst?nden ein willk?rlicher Akt, der nicht an der objektiven Zeit T, sondern nur an der Zeitma?zahl t vorgenommen werden kann? (S. 918-919). Mit dieser willk?rlichen Regulierung kann die objektive Zeit nicht ver?ndert werden: ?Der Organismus in der Schachtel lebt nach objektiver Zeit? (S. 919). - Zitiert (S. 925) zustimmend drei Arbeiten von E. Wiechert (1911), Weinstein (1913) und Gehrcke. (1913).

Die stillschweigend angenommene automatische Umregulierung der Uhr im anderen System ist von Budde erstmalig aufgedeckt worden. Mit dem wichtigen Hinweis, da? Einstein die Zeit durch die Uhr bestimmt (!) und jede Uhr-Regulierung ein willk?rlicher Akt ist, wird der Trick gezeigt, mit dem Einstein glaubt, die ?objektive Zeit? abzuschaffen.


Budrikis, Z. L. 1979
Comments on Milnes? paper and epilogue / Z. L. Budrikis. In: Speculations in science and technology. 2. 1979, Nr. 3, S. 350-352. Bezug auf Milnes Beitr?ge: S. 285-300 u. 341 - 349. - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Budrikis, Z. L. 1979
Comments on Ritz and Waldron / Z. L. Budrikis. In: Speculations in science and technology. 2. 1979, Nr. 3, S. 353-354. Bezug auf Beitrag von Waldron ?ber Ritz: S. 259 - 271. - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Budrikis, Z. L. 1979
Reviewer comment [zu vorangehendem Beitrag von Zapffe] / Z. L. Budrikis. In: Speculations in science and technology. 2. 1979, Nr.4, S. 456-457. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Budrikis, Z. L. 1982
Might electrical earthing affect convection of light? / Z. L. Budrikis. In: Speculations in science and technology. 5. 1982, Nr. 2, S. 171-184; Stellungnahmen von Gutachtern und des Autors: S. 184-187. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Buedeler, Werner (?bers.)
s. *Coleman, James Andrew : Relativit?tslehre f?r jedermann. 1964.


Builder, Geoffrey 1958
The constancy of the velocity of light / G. Builder. In: Australian journal of physics. 11. 1958, Nr. 4, S. 457-480. Abdruck gek?rzt in: Speculations in science and technology. 2. 1979, Nr.4, S. 421-437.

Summary (S. 457): Untersucht die unterschiedlichen Auffassungen ?ber die Formulierung des Prinzips der C-Konstanz. - ?The ballistic theory of light is quite incompatible with the restricted theory. - Finally, it is pointed out that the measurement procedures prescribed by the restricted theory are conventional; failure to recognize this has led many exponents of the restricted theory to assert, without sufficient justification, that these procedures demand a complete revision of the older concepts of space and time.?

Builder hat in gleichzeitig erschienenen Arbeiten die Theorie verteidigt; um so erstaunlicher ist die hier vorgetragene Kritik an der g?ngigen Behauptung, die Theorie f?hre zu einer ?complete revision of the older concepts of space and time?.


Builder, Geoffrey 1958
Ether and relativity / G. Builder. In: Australian journal of physics. 11. 1958, S. 279-297. Gek?rzter Abdruck in: Speculations in science and technology. 2. 1979, Nr. 3, S. 230-242. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Builder, Geoffrey 1962
Relative velocity / Geoffrey Builder. In: Kritik und Fortbildung der Relativit?tstheorie. 2. 1962, S. 133 - 170. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Builder, Geoffrey 1979
The constancy of the velocity of light: [gek?rzte Fassung] / G. Builder. In: Speculations in science and technology. 2. 1979, Nr.4, S. 421-437. Urspr?nglich in: Australian journal of physics. 11. 1958, Nr. 4, S. 457-480. - Status: vgl. Erstver?ffentlichung 1958. - Quelle: Autopsie.


Builder, Geoffrey 1979
Ether and relativity [Teilabdruck] / G. Builder. In: Speculations in science and technology. 2. 1979, Nr. 3, S. 230-242. Erstver?ffentlichung in: Australian journal of physics. 11. 1958, S. 279-297. - Status: vgl. Abdruck 1958. - Quelle: Autopsie.


Buonomano, Vincent 1982
On the question of experimentally distinguishing Einstein?s theory from Lorentzian theories of special relativity / Vincent Buonomano. - Campinas, Sao Paulo, Brasil: Universidade Estadual 1982. 8 S. (Universidade Estadual de Campinas. Inst. de Matematica, Estatistica e Ciencia da Computa??o. Relatorio interno. 208.) Zugleich in: ICSTA-Proceedings. 1982, S. 38-43. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Buonomano, Vincent 1982
On the question of experimentally distinguishing Einstein?s theory from Lorentzian theories of special relativity / Vincent Buonomano. In: International Conference on Space-Time Absoluteness (ICSTA). Proceedings. 1982, S. 38-43. Zugleich als: Universidade Estadual de Campinas. Inst. de Matematica, Estatistica e Ciencia da Computa??o. Relatorio interno. 208. - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Buonomano, Vincent (2. Verf.)
s. Rodrigues, Waldyr Alves, jr. : A comment on a proposed ?crucial experiment? to test Einstein?s special theory of relativity. 1976.
(Zitatende)





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34. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Burali-Forti, Cesare 1924
Espaces courbes: critique de la relativit? / C. Burali-Forti, T. Boggio. - Torino: S.T.E.N. Ed. 1924. 255 S. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Burali-Forti, Cesare 1925
Osservazioni sopra un articolo del prof. P. Straneo / C. Burali-Forti, T. Boggio. In: Bollettino di matematica. N.S. 4. 1925, fasc. 4, S. LXVII-LXIX.

Die beiden Autoren antworten auf die Kritik Straneos an ihrem Buch: Espaces courbes. - Bestehen gegen die Kritik darauf, die mathematischen Grundlagen der Theorie zerst?rt zu haben (lo riteniamo ancora ... di avere, pi? che scosse, distrutte le basi matematiche della relativit?; S. LXVIII). Berufen sich auf die ebenfalls kritischen Arbeiten von Somigliana.


*Burger, Paul 1993
Die Einheit der Zeit und die Vielheit der Zeiten: zur Aktualit?t des Zeitr?tsels / Paul Burger. - W?rzburg: K?nigshausen & Neumann 1993. 318 S. (Epistemata. Reihe Philosophie. 128.) Zugl.: Basel, Univ., Diss 1992. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Burgess, F. A. 1933
Is relativity true? If so, how true?. - London: Lincoln Williams 1933. 112 S. Status: Kandidat. - Quelle: BLC.


Burgos, M. E. 1998
Conservation laws, machines of the first type and superluminal communication / M. E. Burgos, F. Gustavo Criscuolo, Thomas L. Etter. In: Speculations in science and technology. 21. 1998/99, Nr. 4, S. 227-233. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Buriot-Darsiles, H. (?bers.)
s. La Rosa, Michele : Le concept de temps dans la th?orie d?Einstein [Teil 1]. 1923.


Buriot-Darsiles, H. (?bers.)
s. La Rosa, Michele : Le concept de temps dans la th?orie d?Einstein [Teil 2]. 1923.


Buriot-Darsiles, H. (?bers.)
s. La Rosa, Michele : Preuves astronomiques contraires ? la relativit? [1. partie]. 1924.


Buriot-Darsiles, H. (?bers.)
s. La Rosa, Michele : Preuves astronomiques contraires ? la relativit? [2. partie]. 1924.


Buriot-Darsiles, H. (?bers.)
s. Sapper, Karl : Contribution ? la critique de la th?orie de la relativit?. 1940.


Burns, Keivin 1924
[Beitrag zum Symposium ?Is Einstein wrong??] / Keivin Burns, with the cooperation of Dr. Meggers. In: Forum (The). 72. 1924, S. 277-278.

Eingehende Spektralanalysen der Sonnenstrahlung haben folgende Befunde erbracht:
(1) Die Verschiebung der Spektrallinien weist eine fein abgestufte Progression auf: schwache Linien sind nur wenig, wenn ?berhaupt verschoben; starke Linien sind st?rker verschoben. Dieser Befund mu? andere Ursachen als die ART haben, weil Einstein die gleiche Verschiebung f?r alle Linien vorausgesagt hat.
(2) Spektra vom Rand der Sonne weisen dieselben Befunde auf: sie scheinen jegliche M?glichkeit auszuschlie?en, sie durch eine Kombination aus Relativit?ts- und Geschwindigkeitseffekten zu erkl?ren. Die Me?instrumente w?ren in der Lage, Verschiebungen von ein Zehntel der von Einstein angegebenen Gr??e nachzuweisen. ?We regard our results to date as a very definite negation of this prediction of the Einstein theory. A critical investigation of the two other ?proofs? is needed, nor will it be necessary to assume this beautiful but bizarre theory as essential until all efforts to explain such deviations have failed? (S. 27cool.

Instruktive Belehrung dar?ber, wie die gro?artigen ?experimentellen Best?tigungen? der Relativisten-Propaganda in Wirklichkeit aussehen. Bevor man ihnen ein Wort glauben kann, mu? man grunds?tzlich selbst die Quellen einsehen.


Busam, Theodor 1921
Der Irrtum Einstein?s: Der Begriff. Raum u. Zeit. Relativit?t. Der Irrtum. Der Ausweg / Th. Busam. - Baden-Baden: Th. Busam [Selbstverlag] 1921. 12 S. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Bush, Vannevar 1926
The force between moving charges / V. Bush. In: Journal of mathematics and physics. MIT. 5. 1925/26, S. 129-157. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


*Bustamante, Rodrigo 1999
Additions to Newton?s law of gravitation: [anschlie?end eine Stellungnahme des Gutachters G. D. Hathaway] / Rodrigo Bustamante. In: Galilean electrodynamics. 10. 1999, Special issue No. 1, Spring 1999, S. 13-16. Der Text wurde aus einem umfangreicheren Werk zusammengestellt, in gemeinsamer Arbeit des Herausgebers mit dem Sohn des verstorbenen Authors. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Byl, John 1999
Special relativity via electromagnetic clocks / John Byl. In: Galilean electrodynamics. 10. 1999, Nr. 6, S. 107 - 110. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


*Cahill, Reginald T. 2003
Michelson-Morley experiments revisited and the cosmic background radiation preferred frame / Reginald T. Cahill, Kirsty Kitto. In: Apeiron. Montreal. [Internet-Datei.] 10. 2003, Nr. 2, April, S. 104 - 117. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Callahan, Jeremiah Joseph 1931
Euclid or Einstein: a proof of the parallel theory and a critique of metageometry / by J. J. Callahan. - New York: Devin-Adair Co. 1931. 310 S. Auszug in: The Einstein myth and the Ives papers. Old Greenwich, Conn. 1979, S. 271-305. - Status: Kritik. - Quelle: Auszug.


Callahan, Jeremiah Joseph 1979
Euclid or Einstein [Auszug]: a proof of the parallel theory and a critique of metageometry / Jeremiah Joseph Callahan; a condensation of the book publ. New York 1931. In: Einstein myth and the Ives papers (The). Old Greenwich, Conn. 1979, S. -305. Auf 33 S. gek?rzte Fassung der Ausgabe 1931 (310 S.) - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Callahan, Jeremiah Joseph (Mitarb.)
s. The Einstein myth and the Ives papers. 1979.
(Zitatende)





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35. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Campbell, John Owen 1994 ca.
The two speeds of light. In: International Conference on Physics Interpretations of Relativity Theory. British Society for Philosophy of Science, Imperial College. 4. 1994, London. Status: Kandidat. - Quelle: Xu, Shaozhi 1996 (Investigation of the Einstein-Lorentz group).


*Campbell, John Owen 1995
Epistemology and STR / John Owen Campbell. In: Apeiron. Montreal. Vol. 2. 1995, Nr. 1, January, S. 26. Bezug auf: V. A. Kuligin, G. A. Kuligina, M. V. Korneva: Epistemology and special relativity. In: Apeiron. Montreal. Nr. 20. 1994, Oktober, S. 21 - 25. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Campbell, John Owen 1996
Common sense, continued / John Owen Campbell. In: Galilean electrodynamics. 7. 1996, Nr. 6, S. 120. - Status: Kitik. - Quelle: Autopsie.


*Campbell, John Owen 1996
Length contraction and time dilation? / John Owen Campbell. In: Apeiron. Montreal. 3. 1996, Nr. 3-4, July-Oct., S. 125-126. Bezug auf Diskussion zwischen Wilhelm und Li: 2. 1995, Nr. 3, July. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Campbell, John Owen 1997
Campbell replies [auf Kritik von Good] / J. O. Campbell. In: Apeiron. Montreal. 4. 1997, Nr. 4, Oktober, S. 132. Bezug auf vorangehenden Beitrag von I. J. Good (S. 132). - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Campbell, John Owen 1997
Number, space, motion and time / John Owen Campbell. In: Galilean electrodynamics. 7. 1997, Nr. 4, S. 63-70. Kommentar von A. Mathe und Antwort von Campbell: 9. 1998, Nr. 1, S. 16-18. - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Campbell, John Owen 1998
Black holes - fact or fiction? / J. O. Campbell. In: Apeiron. Montreal, Quebec. 5. 1998, Nr. 3-4 (Juli - Okt.), S. 151-156.

Im Referat (S. 151) werden 5 Einwendungen gegen ?black holes? genannt: verwirrta) The scape velocity equation does not apply to light, (b) Curved space-time is a geometrical-physical delusion, (c) Curved space-time is incompatible with both the Lorentz transforms and pure mathematics, (d) The Doppler effect proves light is not affected by the space-time continuum, and (e) Kirchhoffs law for black body radiation is violated.?


*Campbell, John Owen 1998
Lenght contraction / John Owen Campbell. In: Apeiron. Montreal. [Internet-Datei.] 5. 1998, Nr. 3-4, S. 250. Erwiderung auf Kritik von I. J. Good. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Campbell, John Owen 1999
?Space is 3-dimensional? / John Owen Campbell. In: Apeiron. Montreal. [Internet-Datei.] 6. 1999, Nr. 3 - 4, Juli-Okt., S. 253-254. Errata: 7. 2000, Nr. 3-4, S. 243. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Campbell, John Owen 2000
General relativity revisited / John O. Campbell. In: Apeiron. Montreal. [Internet-Datei.] 7. 2000, Nr. 3-4, Juli-Okt., S. 225-226. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Campbell, William Wallace 1923
The total eclipse of the sun, September 21, 1922 / W. W. Campbell. In: Astronomical Society of the Pacific. Publications. 35. 1923, no. 203, Februar, S. 11-44. - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


*Cannata, C. 1929
L?ipotesi balistica e la verifica della legge delle aree nelle orbite delle telescopiche: nota 2 / C. Cannata. In: Accademia dei Lincei. Cl. di sc. fis., mat. e nat. Rendiconti. Anno 326, Ser. 6, Vol. 10. 1929, S. 358-361. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Canovetti, Cosimo 1923
Osservazioni e critiche sulla teoria di Einstein / Cosimo Canovetti. In: Commentari dell?Ateneo di Scienze, Lettere ed Arti in Brescia per l?anno 1922. (1923.) S. 245-249. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Cantone, Michele 1925
I fondamenti odierni della fisica: discorso inaugurale / Michele Cantone. In: Societ? Italiana per il Progresso delle Scienze (SIPS). Atti. 13. riunione, Napoli 1924. Roma 1925, S. 13-33. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Capararo, Carlo (?bers.)
s. *Magueijo, Jo?o : Pi? veloce della luce. 2003.


Capek, Milic 1971
Bergson and modern physics: a reinterpretation and re-evaluation / Milic Capek. - Dordrecht: Reidel 1971. 414 S. (Boston studies in the philosophy of science. 7.) - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Capek, Milic 1980
Ce qui est vivant et ce qui est mort dans la critique Bergsonienne de la relativit? / Milic Capek. In: Revue de synth?se. Paris. 101. 1980, S. 313-344. Vgl. engl. Ausg. 1991: What is living and what is dead in the Bergsonian critique of relativity?. - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Capek, Milic 1991
What is living and what is dead in the Bergsonian critique of relativity / Milic Capek. In: Capek: [Sammlung] The new aspects of time. 1991, S. 297-323. Erstver?ff. in: Revue de synth?se. 1980, S. 313 - 344. - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


*Capildeo, R. 1961
The kinematics of inertial frames / R. Capildeo. In: Cambridge Philosophical Society. Proceedings. 57. 1961, S. 321-329. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Capria, Marco Mamone
s. Mamone Capria, Marco.


*Carr?re, F. 1922
L?erreur du relativisme: l?unit? des forces physiques d?voil?e par la science positive: lumi?re et chaleur / F. Carr?re. - Lyon: V. Renaux 1922. 53 S. Status: Kandidat. - Quelle: Schweiz. Landesbibliothek, Bern.


*Carroll, Robert L. 1992
The nature of time / Robert L. Carroll. In: Galilean electrodynamics. 3. 1992, Nr. 6, S. 112-113. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Carroll, Robert L. 1993
The black hole / Robert L. Carroll. In: Apeiron. Montreal. Nr. 17. 1993, October, S. 18-20. (Die Reihenfolge der Seitenzahlen ist gest?rt: S. 19-20 liegen nach S. 8!) Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Cartwright, Nancy 1983
How the laws of physics lie / Nancy Cartwright. - Oxford: Clarendon Pr. 1983. 221 S. Status: Kandidat. - Quelle: COPAC.
(Zitatende)





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36. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Carus, Paul 1912
The philosophy of relativity in the light of the philosophy of science / Editor (d.i.: Paul Carus). In: Monist (The). Chicago. 22. 1912, S. 540-579. Im Inhaltsverzeichnis des Heftes wird als Autor genannt: Paul Carus.

Alle Beobachtungen sind zwangsl?ufig subjektiv; demgegen?ber verlangt der Mensch nach objektiver Wahrheit, und die Objektivit?t der Aussagen ist das Ideal der Naturwissenschaft (S. 540). - Der Haupteinwand gegen das Relativit?tsprinzip (RP) der SRT ist, da? es gegen das Ideal der Objektivit?t verst??t (S. 542). - Raum und Zeit sind Formen der Anschauung (Kant); derselbe K?rper ist nicht l?nger oder k?rzer, die bisherige Auffassung der Zeit ist unver?ndert ?of great convenience?; L?ngenkontraktion und Zeitdilatation k?nnen nur Me?probleme betreffen; die Zeitvorstellung der SRT verdunkelt den Gegenstand: es ist unverst?ndlich, warum das RP eingef?hrt werden konnte, ?for the very purpose of approximating objective truth with greater exactness? (S. 544). - ?The relativity physicists deny the legitimacy of the ideal of objectivity, or as they call it, the concept of the real? (S. 544). ?Since every observer has his own particular observation, they declare that there is neither real time nor real space. The real is ruled out from observation? (S. 549). - Die Relativisten gestatten sich einen leichtfertigen Umgang mit Prinzipien und ?primary concepts?, die sie vorschnell f?r ?undefinable and self-evident? erkl?ren: ? That opens the door to an arbitrary interpretation as to the nature of space and time and energy, and gives a wide berth to mysticism? (S. 551). - F?hrt die Ablehnung der ?ther-Hypothese auf Originalit?tssucht zur?ck: ?The relativity physicists, in their anxiety to propound original ideas, deny the existence of ether? (S. 554). - Inwiefern das Ergebnis des MMV das RP begr?nden soll, ist nicht zu erkennen: auch Michelson selbst hat die SRT nicht akzeptiert (S. 567). Vielmehr hat Michelson durch seine Definition des Meters durch die Wellenl?nge des roten Cadmium-Lichts eine Ma?einheit geschaffen, die auf der absolut definierten Wellenl?nge beruht: ?we have here a result of measurement in truly objective terms? (S. 569). Die Behauptung der Lichtgeschwindigkeit als maximale Geschwindigkeit widerspricht der unbegrenzten Ausbreitungsgeschwindigkeit der Gravitation (S. 569).

Carus wirft schon 1912 der Theorie vor, da? sie zu einem grunds?tzlichen Relativismus f?hrt, was von den Relativisten gern bestritten wird. Deshalb bezeichnet er die Relativistik als eine ?Philosophie?, die mit der ?philosophy of science? konkurriert. - Auf die R?ckkehr Einsteins zum ?ther mu?te Carus nur 10 Jahre warten: hat er es noch erlebt?


Carus, Paul 1912
The principle of relativity / P. C.. In: Monist (The). Chicago. 22. 1912, S. 188-229. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Carus, Paul 1913
Principle of relativity as a phase in the development of science / Editor. In: Monist (The). Chicago. 23. 1913, Nr. 3, S. 417-421. Kommentar zu: Huntington, E.: A new approach to the theory of relativity. In: Festschrift Heinrich Weber. Lpz. 1912, S. 147-169. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Carus, Paul 1913
The principle of relativity in the light of the philosophy of science: with an appendix containing a letter from the Rev. James Bradley on the motion of fixed stars / Paul Carus; James Bradley. - Chicago: Open Court Publ. 1913. 105 S. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Carus, Paul 1914
Editorial introduction [zu: L. Gilbert: A satire on the principle of relativity] / P. C.. In: Monist (The). Chicago. 24.1914, S. 288 - 290; 309. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Carvallo, Moise Emmanuel 1921
L??lectromagn?tisme et le principe de relativit?: [s?ance du 5 d?c. 1921] / E. Carvallo. In: Acad?mie des Sciences. Paris. Comptes rendus. 173. 1921, 2. semestre, S. 1155 - 1157. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Carvallo, Moise Emmanuel 1921
Le probl?me de la relativit? dans les di?lectriques: [s?ance du 27 d?c. 1921] / E. Carvallo. In: Acad?mie des Sciences. Paris. Comptes rendus. 173. 1921, 2. semestre, S. 1461 - 1463. Bezieht sich auf Gleichungen des vorangehenden Beitrags (5. Dez.). - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Carvallo, Moise Emmanuel 1930
Les lois absolues de la lumi?re et sa loi de relativit?: r?vision du postulat d?Einstein [Teil 1]]: l?exp?rience de Michelson et la relativit? / E. Carvallo. In: Revue g?n?rale de l??lectricit?. Paris. 29. 1931, no. 13, S. 493-502.

Referat (S. 493): Zeigt ?le danger que pr?sente l?attribution d?un caract?re absolu au principe de la relativit?. Une analyse m?thodique des exp?riences sur lesquelles repose la loi de relativit? met en ?vidence les limites de validit? de cette loi.? Die SRT behauptet die C-Konstanz, die durch astronomische Beobachtungen und den Sagnac-Versuch best?tigt wird. Interpretiert den MMV. ?La loi de relativit? est limit?e aux ph?nom?nes, d?ailleurs nombreux, d?interf?rence et de diffraction qui r?glent la propagation de la lumi?re: sa cause, inconnue jusqu?ici, est la vitesse m?me de la Terre, qu?on voudrait d?celer, vitesse qui modifie la fr?quence du vibrateur lumineux en vertu de la force ?lectromotrice induite du fait du mouvement. Le postulat de la relativit? ... est mit en d?faut par les exp?riences de Fizeau.?


Carvallo, Moise Emmanuel 1931
Les lois absolues de la lumi?re et sa loi de relativit?: r?vision du postulat d?Einstein [Teil 2]: l?exp?rience de Michelson expliqu?e par l??lectromagn?tisme / E. Carvallo. In: Revue g?n?rale de l??lectricit?. Paris. 29. 1931, no. 14, S. 536-546. Status: vgl. Teil 1. - Quelle: Autopsie.


Carvallo, Moise Emmanuel 1931
R?vision du postulat d?Einstein. In: Revue g?n?rale de l??lectricit?. 1931, 28.3. u. 4.4. Status: Kandidat. - Quelle: Carvallo 1934 (M?canique).


Carvallo, Moise Emmanuel 1934
La m?canique: Galil?e contre Einstein / E. Carvallo. In: Revue g?n?rale des sciences pures et appliqu?es. Paris. 45. 1934, S. 650-659. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Carvallo, Moise Emmanuel 1934
La th?orie d?Einstein d?mentie par l?exp?rience / E. Carvallo. - Paris: Chiron 1934. 55 S. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Carvallo, Moise Emmanuel 1934
Vitesse de la terre et relativit? / E. Carvallo. In: Revue scientifique. Revue rose illustr?e. Paris. 72. 1934, Nr. 13, S. 405-410. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Carvallo, Moise Emmanuel 1934
Vitesse de la terre mesur?e par des exp?riences purement terrestres / E. Carvallo. In: Acad?mie des Sciences. Paris. Comptes rendus. 198. 1934, S. 247-249. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Carvallo, Moise Emmanuel (Vorw.)
s. Castet, E. : L??missionnisme gravifique et ondulatoire ou L??nigme inorganique. 1938.


Casares Rold?n, Jos? 1952
Refutaci?n de los fundamentos de la relatividad: texto de la conferencia dada por el autor en el Instituto de Ense?anza Media de Ja?n; con varios ap?ndices / Jose Casares Roldan. - Granada: Impr. Urania 1952. 95 S. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Casazza, Giuseppe 1921
I principi della meccanica alla luce della critica. - Roma (usw.): Abbrighi, Segati e C. 1921. 173 S. - Status: Kandidat. - Quelle: Lecat 412.


Casazza, Giuseppe 1923
Einstein e la commedia della relativit? / G. Casazza. - Milano: Bietti 1923. 175 S. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.
(Zitatende)





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37. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Castelnuovo, Guido 1911
Le principe de relativit? et les ph?nom?nes optiques / G. Castelnuovo. In: Scientia. 9. 1911, Nr. 17, Suppl., S. 51 - 75. Ital. Originaltext in: Scientia. 9. 1911, S. 64-86. - Status: vgl. ital. Text 1911. - Quelle: Autopsie.


Castelnuovo, Guido 1911
Il principio di relativit? e i fenomeni ottici / G. Castelnuovo. In: Scientia. 9. 1911, S. 64-86.

Preist durchg?ngig den Triumpf der Theorien Einsteins, die brilliant best?tigt worden seien; sieht ein Hauptmotiv f?r das Entstehen der Theorie in dem Willen, sich von der ?ther-Vorstellung zu befreien. - Um so bemerkenswerter sind folgende Einschr?nkungen:

(1) Die L?ngenkontraktion ist bei Lorentz real; in Einsteins Theorie dagegen ist sie nur scheinbar (?non ? che un?apparenza per Einstein?, S. 80).

(2) Stellt die Relativierung der Gleichzeitigkeit nur als Behauptung hin: nach Einstein w?rden zwei Uhren nicht die gleiche Zeit anzeigen (S. 82).

(3) Bez?glich der Lichtgeschwindigkeit gibt es zwei plausible, aber sehr verschiedene Hypothesen: die ballistische Hypothese und Einsteins Hypothese der C-Konstanz f?r alle beliebig bewegten Beobachter.

(4) Die aus Einsteins Theorien folgenden Probleme (complicazioni) sind so schwerwiegend, da? verschiedene ber?hmte Physiker der neuen Theorie mi?trauen. Dieses Mi?trauen k?nnte berechtigt sein, denn der Fortschritt der Wissenschaft verlangt, da? man keine problematischen Aussagen akzeptiert, solange deren Notwendigkeit nicht bewiesen ist (?che nessuna complicazione si accetti, finch? essa non sia dimostrata necessaria?, S. 85).

(5) Man darf sich wohl fragen, ob Einsteins Ablehnung des ?thers unsere physikalische Intuition befriedigt (?se ... soddisfi la nostra intuizione fisica?, S. 85).

Ein fr?her Fall der sp?ter immer wieder anzutreffenden, merkw?rdig ambivalenten, widerspr?chlichen Darstellungen der Theorie: bei oberfl?chlicher Durchsicht scheint es sich um apologetische Texte zu handeln, die jedoch an einigen Stellen zu erheblicher Kritik vordringen und den ?brigen Text mehr oder weniger dementieren. Der Leser kann auch im Falle Castelnuovos nicht erkennen, ob dem Autor die inneren Widerspr?che seiner Darstellung bewu?t waren, und was ihn dazu veranla?te. - Die Tarnung solcher Darstellungen als Apologien der Theorie macht die Enttarnung der darin enthaltenen Kritik zum m?hsamen Gesch?ft und obendrein von Zuf?llen abh?ngig: denn wer m?chte sich schon systematisch durch den geballten Unsinn aller Relativisten hindurchk?mpfen, nur um Autoren ausfindig zu machen, die vielleicht nicht gen?gend Mut zur klaren Bekundung der eigenen kritischen Einsichten hatten?


Castet, E. 1938
L??missionnisme gravifique et ondulatoire ou L??nigme inorganique: une th?se n?o-relativiste / E. Castet; pr?f.: M. E. Carvallo. - Paris: Jouve 1938. 27 S. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Cauvin, Cyrille 2000
La relativit? et l?absolu: essai / Cyrille Cauvin. - ?vreux: [Selbstverlag] 2000. 51 S. Status: Kandidat. - Quelle: BNF.


*Ceapa, A. C. V. 1998
Physical grounds of Einstein?s theory of relativity: roots of the falsification of 20th century physics / A. C. V. Ceapa. 3. ed. - Bucharest: A. C. V. Ceapa [Selbstverlag] 1998. 137 S. Status: Kandidat. - Quelle: LOC.


Ceccato, Silvio (?bers.)
s. Dingler, Hugo : Il metodo della ricerca nelle scienze. 1953.


Cerf, Georges 1923
A propos de la th?orie d?Einstein: [Antwort auf vorangehenden Brief von Ch. Nordmann] / G. Cerf. In: Revue philosophique. Paris. 48. 1923, Bd. 95, S. 310-313. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


*Cerf, Georges 1923
[Rezension zu] Whitehead, A. N.: The principle of relativity. 1922 / Georges Cerf. In: Revue g?n?rale des sciences pures et appliqu?es. 34. 1923, S. 346. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Cervi, Juan Carlos 1962
Emisi?n asim?trica de electrones en el Co. 60 / Publicada por la Real Academia de Ciencias de Madrid. - ??: ?? 1962. ?? Status: Kandidat. - Quelle: Cervi 1971 (Filosofia), S. 121.


Cervi, Juan Carlos 1971
Filosofia de la ciencia: introducci?n filos?fica al pensamiento cient?fico de Julio Palacios y estructura filos?fica del limite matematico / Juan Carlos Cervi. - Cordoba, Republica Argentina: Ed. ARKH? 1971. 121 S.

Pr?logo (S. 7): Palacios war ein K?mpfer f?r die wissenschaftliche Freiheit. ?Se impuso la enorme y despiadada tarea de desentra?ar a los sofismas relativistas en los diez ?ltimos a?os de su vida larga.? - Referiert die erkenntnistheoretischen Positionen von Palacios? Kritik der Theorie, ?berwiegend aus seinen Schriften, erg?nzt durch Mitteilungen aus Gespr?chen mit Palacios. - Zu den Auffassungen der Relativisten bestehen grunds?tzliche Unterschiede. Die Behauptung, Masse und Energie seien ?quivalent, verwechselt einen Gegenstand mit einer seiner Eigenschaften (?confundir un objecto can algunas de sus propriedades?, S. 12). Nichts berechtigt zu sagen, Masse habe sich in Energie umgewandelt, wie es z.B. f?r W?rme und Arbeit gesagt werden kann (S. 12-13); [zitiert sp?ter Heisenberg in anderem Zusammenhang, leider jedoch nicht mit der hier einschl?gigen Klarstellung (Physik und Philosophie. 1971), da? die Energie der Kernspaltung keine Materieumwandlung und kein relativistischer Effekt ist]. - Die Durchsetzung der Theorie in Universit?ten und Schulen ist das Werk einer interessierten Gruppe. Die Lehre der Einsteinschen Theorie f?r die Jugend ohne die n?tige erg?nzende Kritik (?sin las cr?ticas completas necesarias?, S. 14) stellt ein Problem f?r die intellektuelle Freiheit dar (?representan un problema relativo a su libertad intelectual?, S. 14). ? Bestreitet die ?quivalenz von tr?ger und schwerer Masse, weil sie als Folge die Existenz der Gravitationskonstanten leugnet (S. 17). - Allgemein Einstein zugeschriebene Erkenntnisse sind bereits vor ihm von anderen gefunden worden, z.B. von Poincar? (Relativit?tsprinzip; Masse-Energie-Beziehung; S. 21). - Einsteins Vortr?ge in Madrid 1923 wurden den Physikern von Ortega y Gasset ?bersetzt, der Einsteins Aussagen in einer gegl?tteten Version wiedergab: ?filtro que da siempre agua critallina? (S. 24). - Die Relativisten haben ihre Theorie mit sozialem Druck durchgesetzt, ?contra viento y marea?, wie ein in die Wand gehauener Nagel (?como clavo remachado en la pared?) (S. 25). Ihr anderes Mittel ist das Schweigen zur Kritik: ? la colosal confabulaci?n del silencio a favor de la teor?a de la relatividad? (S. 30). ? Minkowskis Raumzeit ist eine Fiktion, weil die imagin?re Gr??e i als Koordinate der Zeit und die Weltlinien (las geod?sicas) Fiktionen sind, die es nur auf dem Papier gibt (S. 22-23;37). - Viele Physiker akzeptieren die verbl?ffenden Behauptungen der Theorie nur, weil sie glauben, sie seien mathematisch bewiesen (S. 40). - Die Kritik von Shdanov (UdSSR) 1947 ist weltweit totgeschwiegen worden und erst von Palacios 1961 gew?rdigt worden (S. 43). - F?hrt die kritiklose Aufnahme der Theorie auf alte Haltungen aus der Kolonialzeit zur?ck, die neuen wissenschaftlichen Wahrheiten jeweils von jenseits des Atlantik zu erwarten (S. 44). - Nennt alle Ableitungen der Masse-Energie-Beziehung vor Einstein, weshalb diese Beziehung nichts mit der Relativit?tstheorie zu tun haben kann (S. 50).

Cervi macht es dem Leser schwer: er gibt die meisten seiner - zahlreichen und interessanten - Zitate aus den Schriften von Palacios ohne jede Quellenangabe oder nur mit dem Titel, ohne Erscheinungsjahr oder Abdruckstelle in einer Zeitschrift; oft ist ?berhaupt nicht zu erkennen, ob es sich um ein Buch oder einen Aufsatz handeln soll. Gelegentlich fehlt leider sogar eine eindeutige Abgrenzung zwischen Zitat und eigenem Text. Auch f?r die zahlreich zitierten Bemerkungen aus Gespr?chen mit Palacios gibt er leider grunds?tzlich keine Datierungen. - Die ?berraschende Vermutung, die Durchsetzung der Theorie in S?damerika beruhe auf alten kolonialen Erwartungshaltungen, mag einen Teil der Wahrheit treffen; entscheidend aber werden die Techniken des sozialen Drucks und des Schweigens gewesen sein, wie in allen anderen L?ndern der Erde.


Chachere, G. (2. Verf.)
s. Gill, Tepper L. : Classical and quantum relativistic many-particle theory. 1996.
(Zitatende)





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38. Fortsetzung zu

Autoren kritischer Ver?ffentlichungen


Zitat:

Chambadal, Paul 1956
La physique moderne et son interpr?tation / Paul Chambadal. - Paris: A. Colin 1956. 202 S. - Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Chambadal, Paul 1960
R?alit? et convention: [darin: Appendix: Le voyageur de Langevin]. - Paris: A. Colin 1960. 164 S. - Status: Kritik. - Quelle: BN.


Chambadal, Paul 1963
Le bon sens, la logique et la r?alit? objective / P. Chambadal. In: Revue de m?taphysique et de morale. 1963, S. 219-226. Status: Kritik. - Quelle: Autopsie.


Chambadal, Paul 1969
A la recherche de la r?alit? physique / P. Chambadal. - Paris: Blanchard 1969. 256 S.

Avant-propos: Die Physik ist nicht in der Lage, die beiden fundamentalen Gr??en Masse und Energie zu definieren (S. IX). - Die SRT l?sst die Werte f?r L?ngen und Zeitdauern variieren, von einem Beobachter zum anderen (d?un observateur ? un autre). Aufgrund der Reziprozit?t der Bewegungen sind die L?ngenkontraktionen und Zeitdilatationen, die jeder Beobachter dem anderen zuschreibt, nicht wirkliche, sondern ausschlie?lich scheinbare (pas r?elles, mais uniquement illusoires) (S. X). - W?hrend Chambadal einige Aspekte der SRT akzeptiert, kritisiert er (S. 149-169) entschieden und grunds?tzlich die Behauptung einer asymmetrischen Zeitdilatation, die ihren Ausdruck im Uhrenparadoxon und Zwillingsparadoxon findet, nach ihrem ersten Bef?rworter auch ?paradoxe de Langevin? genannt. Diese Asymmetrie wird von der Mehrheit der Physiker akzeptiert, aber sowohl von Gegnern als auch von Anh?ngern der Theorie abgelehnt (S. 150). H?lt deshalb eine ausf?hrliche Begr?ndung f?r n?tig. Das Argument der beschleunigten Bewegungen bei Beginn, Umkehr und Ende der Reise und die Unzul?ssigkeit einer Anwendung der Lorentz-Transformationen (LORTF) auf sie kann wegen ihres geringen Anteils vernachl?ssigt werden. Nur die Bewegungen der Zwillinge relativ zueinander (einer reist, einer bleibt zur?ck auf der Erde) sind Gegenstand der Theorie; ihre relative Geschwindigkeit geht nur im Quadrat in die LORTF ein, weshalb auch die Bewegungsrichtung keinen Einflu? hat. Nach dem wieder Zusammentreffen gilt f?r beide Zwillinge dieselbe Zeit, sie sind unver?ndert gleich alt (S. 151). ? Zitiert Eddingtons Rechnung (der Reisende altert 1 Jahr, der Zur?ckbleibende altert 70 Jahre), der das asymmetrische Altern des Reisenden u.a. mit der durch die Geschwindigkeit erh?hten Masse aller Materieteilchen in dessen K?rper begr?ndet; zitiert anschlie?end gegenteilige Aussage von Eddington, wo er jegliche Asymmetrie verneint und auf voller Reziprozit?t besteht (S. 153). Referiert verschiedene vergebliche Versuche zur Begr?ndung der Asymmetrie; allen gemeinsam ist eine heimliche geozentrische Konzeption, die f?r den Zur?ckbleibenden unbegr?ndeterweise eine absolute Ruhe anzunehmen scheinen, was jedoch von der Theorie ausgeschlossen wird (S. 157). - Entwickelt eine eigene Aufl?sung des ZWP unter Annahme eines Fixsterns, der sich zur Erde in konstanter Position und Abstand, also relativer Ruhe befindet (S. 159-163): verwendet dabei die relativistischen Effekte LK, ZD und relativierte GLZ, die sich jedoch als nur scheinbare aufheben.

Chambadal ist ein Beispiel f?r eine besondere Position innerhalb der SRT-Kritik, die einerseits die Theorie als Ganzes ausdr?cklich akzeptiert, andererseits auf der vollen Reziprozit?t aller Bewegungen und Inertialsysteme rigoros besteht und folglich den beiden Haupteffekten der Einsteinschen Kinematik (LK, ZD) jegliche Realit?t abspricht, sie stattdessen als nur scheinbar, unwirklich, rein perspektivisch oder illusorisch hinstellt. - Diese Position - bekennende Anh?ngerschaft und zugleich Leugnung der behaupteten zentralen Asymmetrie - enth?lt einen Widerspruch, der hier nicht weiter interessiert. Entscheidend ist, da? Chambadal das Zentrum der Einsteinschen Kinematik mit einer Sch?rfe kritisiert, die kein fundamentaler Kritiker ?bertreffen k?nnte; er f?hrt gen??lich den Unsinn des Gro?-Relativisten Eddington vor. Entsprechend ver?rgert reagieren die Relativisten auf Leute wie Chambadal, weil es eine Kritik gewisserma?en von innen ist, die sie nicht so leicht unterdr?cken und verleumden k?nnen.


Chambadal, Paul 1971
Les paradoxes en physique / Paul Chambadal. - Paris: Dunod 1971. 195 S. (Science-poche.) Status: vgl. engl. Ausgabe 1972. - Quelle: Autopsie.


Chambadal, Paul 1972
Paradoxes of physics / Paul Chambadal; transl. from the French by M. F. Ingham. - London: Transworld Publ. 1972. 189 S. Franz. Orig.-Ausg.: Les paradoxes en physique. 1971.

S. 9-34: Langevin?s paradox (The clock paradox): Behandlung wie in Chambadal 1969 (Recherche). - S. 169-186: The paradox of temperature in the theory of relativity. ? Analysiert das Problem, wie die eindeutig absolut definierte Temperatur (absoluter Nullpunkt) im Rahmen der SRT darzustellen ist; konkret: wenn in einem System A eine bestimmte Temperatur absolut gemessen ist, welche Temperatur mi?t ein Beobachter, der sich relativ zum System A bewegt? (S. 171 - 172). Das Me?ergebnis kann theoretisch gleich oder gr??er oder kleiner ausfallen; nur ein Fall kann wahr sein, die beiden anderen m?ssen dann falsch sein: das Paradox besteht darin, da? diese Annahme falsch ist, weil alle 3 M?glichkeiten (gleich, gr??er, kleiner) erf?llt werden (S. 174). - Ergebnis: die relativistische Transformation der Temperatur h?ngt ab (1) von der gew?hlten Definition der Temperatur und (2) von einer befriedigenden Definition ihrer Quantit?t, die erst noch gefunden werden mu? (S. 186).

Die Frage einer Relativit?t der Temperaturmessung ist in der Literatur bisher nur wenig er?rtert worden. Kritisch behandelt bei Galeczki/Marquardt 1997 (Requiem).


Chamberlin, Thomas Chrowder (Vorr.)
s. Poor, Charles Lane : Gravitation versus Relativity. 1922.


Chambers, R. G. 1982
Some comments on Marinov?s paper ?Measurement of the laboratory?s absolute velocity? / R. G. Chambers. In: International Conference on Space-Time Absoluteness (ICSTA). Proceedings. 1982, S. 44 - 47. - Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Champeney, D. C. 1961
Absence of doppler shift for gamma ray source and detector on same circular orbit / D. C. Champeney, P. B. Moon. In: Physical Society. London. Proceedings. 77. 1961, S. 350-352. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.


Chang, Hasok 1993
A misunderstood rebellion: the twin-paradox controversy and Herbert Dingle?s vision of science / Hasok Chang. In: Studies in history and philosophy of science. (USA). 24. 1993, H. 5, S. 741-790.

Analysiert H. Dingles langj?hrige Kontroverse ?ber die SRT als eine ?episode in the long history of the understandable yet misguided resistance to Einstein?s special theory of relativity. For today?s physicists, the twin paradox is a completely dead issue? (S. 741). - H?lt die Theorie f?r unbezweifelbar richtig; entdeckt, da? Dingle auch am Ende der Kontroverse seinen eigenen Irrtum nicht einsah, obwohl Dingles Ansehen in der ?scientific community? vor Beginn der Kontroverse ?was not that of an incompetent crackpot? (S. 742). - Rekonstruiert die wesentlichen Schritte in der ?ffentlich gef?hrten Kontroverse; verwendet dabei bisher unver?ffentlichtes Nachla?material, vor allem private Korrespondenz. Das Ergebnis der langj?hrigen Kontroverse war ?a complete destruction of Dingle?s own scientific reputation? (S. 743). 1958 hat E. McMillan Dingle sogar die Qualifikation als Physiker abgesprochen: ?Dingle was a philosopher, not a physicist? (S. 743). - Unterscheidet in Dingles Kritik drei Argumente: (1) Symmetrie-Argument: wegen der vollen Symmetrie des Relativit?tsprinzips kann nach R?ckkehr der Uhr (oder: des Zwillings) kein Unterschied der verstrichenen Zeit bestehen. (2) Konventionalit?ts-Argument: die Zeitdilatation ist nur ein Effekt der Konvention ?ber die Synchronisierung von Uhren. (3) Absurdit?ts-Argument: das Verhalten des zur?ckbleibenden Beobachters (oder: Zwillings) ist in der Interpretation des beschleunigten Beobachters physikalisch unm?glich (S. 764). - Erkennt als Kern der Kontroverse etwas, was Dingles Kontrahenten nicht verstanden haben: Dingle bestand auf einer physikalischen Begr?ndung des behaupteten Zeitunterschieds (oder: Altersunterschieds), die er jedoch nicht erhielt, weil seine Kontrahenten dies nicht interessierte: ?they did not share Dingle?s desire to understand the physical cause of relativistic effects ... [...] What their responses to Dingle came down to was an implicit rejection of his question about the physical cause of the asysmmetric ageing, rather than an answer to it. In my opinion, Dingle?s question remains unanswered to this day? (S. 782).

In einer Zeitschrift der Pergamon Press stellt 1993 ein Wissenschaftshistoriker fest, (1) da? Dingles Frage von den Relativisten nur zur?ckgewiesen und nicht beantwortet worden ist, (2) da? diese Frage bis zum heutigen Tag nicht beantwortet worden ist, (3) da? Dingles vorher h?chste Reputation als Physiker durch seine Kritik der Theorie zerst?rt worden ist. Dies mu? als ein schwerer Betriebsunfall im Relativistik-Kartell gewertet werden: da haben ein paar Aufpasser offensichtlich geschlafen. - Besonders wertvoll f?r die ?ffentlichkeit ist es, da? hier nicht ein b?ser Kritiker, sondern ein im ?brigen orthodoxer Angeh?riger der ?scientific community? die sozialen Unterdr?ckungsmechanismen gegen Kritiker der Theorie beschreibt und damit ihre Existenz best?tigt.


*Chang, Tsao 1980
A suggestion to detect the anisotropic effect ot the one-way velocity of light / T. Chang. In: Journal of physics. A: Mathematics, General. 13. 1980, Nr. 6, S. L207-L209. Status: Kandidat. - Quelle: Autopsie.
(Zitatende)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe

(Fortsetzung folgt)

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