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Forum Wissenschaft und moralische Verantwortung Forum Wissenschaft und moralische Verantwortung Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie Chronologie zur Relativit?tstheorie Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Ekkehard Friebe Ekkehard Friebe ist männlich
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Re: Chronologie zur Relativit?tstheorie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

17. Fortsetzung zu

Chronologie zur Relativit?tstheorie



Zitat:

1917 A. Einstein: ?ber die beiden Theorien, gemeinverst?ndlich

EINSTEIN, ALBERT:
?ber die spezielle und die allgemeine Relativit?tstheorie. 21. Aufl. 1969, Nachdr. Braunschweig usw.: Vieweg, 1984. 130 S. (Wissenschaftliche Taschenb?cher. 59.)
1. Aufl. 1917: tr?gt auf dem Titelblatt die Angabe ?Gemeinverst?ndlich?. - 16., erw. Aufl. 1954. - 17., erw. Aufl. 1956.

Rezension: E. Gehrcke in: Zeitschrift f?r physikalischen und chemischen Unterricht. 30. 1917, S. 266-267.

Als ?gemeinverst?ndlich" konzipiert; verzichtet auf den mathematischen Apparat, entwickelt nur die grundlegenden Gleichungen; setzt nach dem Willen des Verfassers nur ?Maturit?tsbildung? voraus. Durch diese Merkmale und durch die Verbreitung in vielfachen Auflagen hat diese Darstellung gro?en Einflu? auf die Rezeption der Theorie gehabt. Entwickelt zahlreiche Geschichten mit Eisenbahnwagen, sp?ter und in der Literatur zu ?Gedanken-Experimenten? ernannt, jedoch bar jeder Experimentqualit?t, weil nicht durchgef?hrt und weitgehend auch nicht durchf?hrbar.

Diese ?Gedanken-Experimente? besch?ftigen auch weitgehend die akademische Literatur, weil sie in aller Naivit?t die Unzul?nglichkeiten erkennen lassen, die von der Relativistik unerm?dlich ?erkl?rt? oder ?richtiggestellt? werden m?ssen. Die Relativisten sind oft nicht einmal in der Lage, die Geschichten Albert Einsteins richtig nachzuerz?hlen, weshalb diese Darstellung gute Dienste leistet, wenn man sich vergewissern will, was der Urheber eigentlich wirklich erz?hlt hat.

Die Darstellung von 1917 dokumentiert die strikt empiristisch-positivistische Grundlage, die Albert Einstein sp?ter zugunsten einer teils realistischeren, teils idealistischeren Auffassung aufgegeben hat, wie sie in dem von Werner Heisenberg berichteten Gespr?ch mit Albert Einstein 1926 belegt ist. Vgl. Fehler R 3.


1917 Wiederabdruck von P. Gerber: Merkur-Perihel 1898 / 1902

GERBER, PAUL:
Die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Gravitation / Anmerkung, S. 415: E. Gehrcke.
In: Annalen der Physik. Ser. 4, Bd. 52. 1917, H. 4, S. 415-444.
Seitenzahl ?444? ist korrekt; in der Literatur genannte ? 441? ist verursacht durch unklaren Druck. - Erste Kurzfassung erschien 1898; vollst?ndig erstmals als: St?dt. Realgymnasium Stargard in Pommern, Programmabhandlung 1902.

Die ART 1916 erkl?rt die Perihelbewegung des Merkur mit derselben Formel wie Gerber 1902, gibt jedoch Gerber nicht als Quelle an. Um diese Priorit?t Gerbers und - was das physikalisch Relevante ist - seine Unabh?ngigkeit von irgendwelchen relativistischen Bedingungen zu dokumentieren, wurde Gerbers Abhandlung umgehend (1917) von Gehrcke in den ?Annalen der Physik? wiederabgedruckt, als Widerlegung der Behauptung, nur die ART k?nne den Merkur-Perihel erkl?ren.

Die Relativisten waren erbost ?ber diese Mitteilung in den ?Annalen? und kritisierten die Gerbersche Abhandlung als nicht zuverl?ssig. Besonders tat sich hierin H. Seeliger hervor. Gehrcke 1919 (Zur Diskussion ?ber den ?ther) kl?rt Seeligers Eifer auf: Seeliger hatte sich schon seit l?ngerem, schon vor Gerber, mit der Erkl?rung des Merkurperihels befa?t und kannte die einschl?gige Literatur genau, hatte jedoch ?vers?umt ...darauf hinzuweisen, da? die von EINSTEIN f?r die Perihelbewegungen aufgestellte Formel nichts anderes ist als die alte Formel von GERBER?.


1917 E. Guillaume: La physique moderne

GUILLAUME, EDOUARD:
Les bases de la physique moderne [Teil 1-3].
In: Archives des sciences physiques et naturelles. Gen?ve. Ser. 4, T. 43. 1917, S. 5-21. - Teil 2: S. 89-112. - Teil 3: S. 185-198.
Teil 1 enth?lt eine vorz?gliche historische Darstellung der Entwicklung bis zu Lorentz? Aufsatz 1904, als Voraussetzung f?r die kritische Darstellung der SRT in Teil 2.

Teil 2: Die behaupteten Effekte der Theorie (L?ngenkontraktion, Zeitdilatation) h?ngen in ihrer Gr??e nur von der relativen Geschwindigkeit zwischen beiden Systemen ab und sind vollkommen ?r?ciproque; c?est la relativit? qui l?exige? (S. 93). - Nach der Realit?t von LK und ZD soll nach Auffassung der ? adeptes de la relativit?? nicht gefragt werden: ?La distinction entre r?alit? et apparence est vaine, et il convient de la bannir de la Science, qui est toute relative, c?est-?-dire ne peut ?tablir que des comparaisons? (S. 93). - Die Relativisten wollen uns immer wieder vertr?sten und versichern, da? es sich nur um eine Frage der Gew?hnung handelt, nach deren Erreichung wir mit dieser neuen Kinematik wie mit der alten arbeiten w?rden. - Die Geometrie Euklids ist einfacher als jede nicht-euklidische (Zitat von Poincar?, S. 96) und deshalb unver?ndert anzuwenden. - Die Zeit ist irreversibel; auch wenn man die Uhrzeiger im gegenl?ufigen Sinn drehen wollte, bliebe die Zeit in einem absoluten Sinn irreversibel. F?r die SRT dagegen gibt es eine reversible Zeit, weil man in ihren Gleichungen t gegen -t vertauschen kann und sie ihren Sinn beh?lt, wie die klassische Mechanik. Alle aus der SRT gefolgerten Paradoxa ?reposent sur la confusion constante entre le temps r?versible et le temps irr?versible? (S. 9cool. Um zu beweisen, da? eine gr??ere Ausbreitungsgeschwindigkeit als die des Lichts unvertr?glich mit seiner Theorie ist, hat Einstein argumentiert, andernfalls w?rde man in die Vergangenheit telefonieren k?nnen, weil das Signal ank?me, bevor man es aus aussendet (Einstein-Zitat, S. 99): kritisiert, da? Einstein hier eine reversible und eine irreversible Zeit miteinander vergleicht. - Die behauptete Eigenzeit (lokale Zeit) der Systeme und die angebliche Verz?gerung des Uhrengangs im relativ bewegten System beruht nur auf der Frequenzverschiebung der ?bertragungsfrequenzen zwischen den Systemen, aber nicht auf einem verschiedenen Zeitverlauf (S. 100).

Weist das Zwillingsparadoxon und seine Erkl?rung durch Beschleunigungen zu Beginn und zu Ende der Reise zur?ck, weil auch die Einsteinsche Kinematik wie die klassische Kinematik nur relative Bewegungen kennt: man kann aus einer Theorie nur herausholen, was man vorher in die Voraussetzungen gesteckt hat, und eine Beschleunigung mit absolutem Charakter sei ein neues Element, das man in den Lorentz-TF nicht findet. Die ?bizarreries dans les dur?es? kann man nur aus einer Absolutsetzung der Beschleunigung ableiten, die es in der Kinematik nicht geben kann: f?r die Kinematik ist es gleichwertig, ob man von der Erde aus die Bewegung der Sonne beschreibt oder von der Sonne aus die Bewegung der Erde (S. 101). Vermutet, da? die ?Weltlinien? aus Minkowskis 4-dimensionaler Welt zu dem Fehler verf?hrt hat. ? Weist die M?glichkeit nach, den absoluten Zeitbegriff in die SRT einzuf?hren (S. 102-112).

Einer der fr?hen fundamentalen Nachweise (noch vor Dingler 1919), da? die euklidische Geometrie allein schon wegen ihrer klaren Einfachheit elementarer ist als alle nichteuklidischen und deshalb vorzuziehen, wof?r sich auch Poincar? ausgesprochen hat, der im ?brigen ausdr?cklich der Meinung war, da? man jede beliebige Geometrie im Raum verwenden kann.


1918 S. J. Barnett: Unipolarinduktion

BARNETT, SAMUEL JOHNSON:
On electromagnetic induction and relative motion [Teil 1].
In: Physical review. 35. 1912, Nr. 5, S. 323-336.
Teil 2: Physical review. Ser. 2, 12. 1918, S. 95-114.

Entscheidend ist Teil 2, erst 6 Jahre nach dem ersten Teil erschienen. - S. 95: Ein Kondensator, kurzgeschlossen, mit Draht rotierend in Magnetfeld, wird aufgeladen: Effekt der Unipolarinduktion. Bei umgekehrtem Bewegungsverh?ltnis: Kondensator ruht, Magnetfeld rotiert, findet keine Aufladung des Kondensators statt. Schlu?: der asymmetrische Effekt kann nicht vollst?ndig von relativer Bewegung abh?ngen. - S. 114: eindeutiger Beweis f?r den ?ther, gegen das Relativit?tsprinzip.
(Zitatende)





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18. Fortsetzung zu

Chronologie zur Relativit?tstheorie



Zitat:

1918 Ph. Lenard: Relativit?tsprinzip, ?ther, Gravitation

LENARD, PHILIPP:
?ber Relativit?tsprinzip, ?ther, Gravitation. Leipzig: Hirzel 1918. 20 S.
Sonderabdr. aus: Jahrbuch der Radioaktivit?t und Elektronik. 15. 1918, S. 117-136.

S. 3-5: Das RP der SRT ist anzuerkennen, weil es kein Mittel zum Nachweis einer ?gleichf?rmigen Absolutbewegung? gibt. Die daraus abgeleitete Forderung, den Zeitbegriff zu ?ndern, ist eine ??bertreibung?: beruht auf einer ?Verwechslung von technisch Unm?glichem mit Denkunerlaub-tem?; die Unm?glichkeit, absolute gleichf?rmige Bewegung nachzuweisen, hindert ? nicht die Erfassung absolut gleichzeitigen Geschehens hier und auf beliebig fernem Gestirn?; dies w?re eine ?Beiseiteschaffung dieser Freiheit des Denkens?; ebenso unsinnig w?re ?eine Verschmelzung des L?ngenbegriffs mit dem Temperaturbegriff?, nur weil alle wirklichen L?ngen sich mit der Temperatur ?ndern (S. 5). - Das ?verallgemeinerte? RP behauptet die Unm?glichkeit, auch ungleichf?rmige Bewegungen zu erkennen; wird widerlegt durch die Tr?gheitswirkung; im abgebremsten Eisenbahnzug geht alles in Tr?mmer, w?hrend der Kirchturm neben dem Zug unbesch?digt bleibt: beweist, da? der Zug seine Geschwindigkeit ge?ndert hat und nicht die Umgebung. Gravitationswirkung und Tr?gheitswirkung sind nicht dasselbe (S. 6). Auch Rotationsbewegung kann durch Tr?gheitswirkung nachgewiesen werden (S. 7). - Das ?verallgemeinerte? RP kann nur gerettet werden, wenn man seine Allgemeing?ltigkeit aufgibt und auf Gravitationswirkungen beschr?nkt (S. cool. - Der Versuch, den ?ther als ?raumerf?llendes Medium? zu beseitigen, ist ein Fehler: der ?ther liegt der Optik und Elektrodynamik bis zu Maxwell und Hertz zugrunde. Wenn der ?ther in einer Theorie nicht vorausgesetzt wird, beweist dies nichts gegen den ?ther als ?Hilfsmittel der Forschung? (S. 9-10). In der Theoriebildung sind immer ? verborgene Mitspieler? als heuristische Ans?tze beteiligt gewesen (S. 11). Der angeblich abgeschaffte ?ther kommt mit den ?Raumkoordinaten? nur unter anderem Namen als ?Raum? zur?ck (S. 13). - Das Problem des ?thers sind die unvollkommenen Vorstellungen von ihm: da die Maxwellschen Gleichungen die ?Quintessenz der Physik des ?thers? darstellen, m??ten sie aus dem ?thermechanismus ableitbar sein (S. 13). - Auch Gerbers Erkenntnisse wurden aufgrund der ?thervorstellung gewonnen (S. 14-15). - Differenzierte und doch fundamentale Kritik der Theorie (ART) unmittelbar nach ihrem Auftreten. Lenards Fragen an die Theorie sind bis heute nicht beantwortet, ziehen sich deshalb bis heute durch die kritische Literatur. ? Beweist die B?sartigkeit aller Versuche der Relativisten bis zum heutigen Tage, auch Lenards physikalische Kritik von 1918 unter Hinweis auf seine sp?teren antisemitischen ?u?erungen (erst ab 1922) als antisemitische Hetze abzutun. - Es hat ?brigens nur 2 Jahre gedauert, bis Einstein den ?ther wieder hervorgezogen hat, wie von Lenard vorausgesagt.


1918 A. Einstein: Dialog ?ber Einw?nde

EINSTEIN, ALBERT:
Dialog ?ber Einw?nde gegen die Relativit?tstheorie.
In: Naturwissenschaften (Die). 6. 1918, S. 697-702.

W?hlt die literarische Form des Streitgespr?chs zwischen einem ?Kritikus? und einem ?Relativisten?. Der Kritikus behandelt zun?chst das Uhren-Nachgehen (nach Hin- und R?ckreise) nach der Speziellen Relativit?tstheorie und f?hrt den Widerspruch vor, da? bei voller Reziprozit?t zwischen den Systemen jede der beiden Uhren gegen die andere nachgehen mu?, was ein Widerspruch ist. S. 698: ?Es kann doch von den gl?ubigsten Anh?ngern der Theorie nicht behauptet werden, da? von zwei nebeneinander ruhend angeordneten Uhren jede gegen?ber der anderen nach-gehe.?

Der Relativist erkl?rt den Widerspruch als nicht gegeben, weil das bewegt gewesene System zeitweise beschleunigt worden ist, somit auch keine Reziprozit?t mehr besteht und kein Widerspruch zum Relativit?tsprinzip.

Der Kritikus verweist auf die Allgemeine Relativit?tstheorie, in der auch beliebig beschleunigte Systeme gleichwertig sein sollen: damit w?rde derselbe Widerspruch auch in der ART auftreten. - Dagegen argumentiert der Relativist mit dem ?quivalenzprinzip: die Beschleunigung der Uhr U2 durch eine ?u?ere Kraft bewirkt ein ?Gravitationsfeld, in welchem die [zur?ckbleibende] Uhr U1 so lange beschleunigt f?llt, bis sie die Geschwindigkeit v angenommen hat?. An der Uhr U2 greift eine ?u?ere Kraft an, die verhindert, da? die Uhr U2 ?durch das Gravitationsfeld in Bewegung ger?t?. ?Wenn die Uhr U1 die Geschwindigkeit v erlangt hat, verschwindet das Gravitationsfeld wieder.? Und so weiter. Die Darstellung wird zweispaltig gegeben, in jeder Spalte die Sichtweise eines Systems. - Der Kritikus bestreitet die angebliche Existenz eines Magnetfeldes: ?Ist aber dieses Gravitationsfeld nicht etwas blo? Fingiertes? Seine Existenz wird doch nur durch die Koordinatenwahl vorget?uscht. Wirkliche Gravitationsfelder sind doch stets durch Massen erzeugt, und k?nnen nicht durch geeignete Koordinatenwahl zum Verschwinden gebracht werden. Wie sollte man glauben k?nnen, da? ein blo? fingiertes Feld auf den Gang von Uhren einen Einflu? haben k?nnte??

Auf diese zentrale Bestreitung der Wirklichkeit des Gravitationsfeldes antwortet der Relativist sehr lang, mit folgender Argumentationslinie (S. 699-700):
(1) die Unterscheidung real / nichtreal sei nicht f?rderlich;
(2) das Gravitationsfeld sei ?in bezug? auf das beschleunigte System real wie jeder andere physikalische Gegenstand;
(3) gibt zu, da? das Gravitationsfeld f?r das nichtbeschleunigte System nicht vorhanden ist;
(4) kann an diesen beiden Aussagen ?keine besondere Merkw?rdigkeit? sehen;
(5) nennt als Beweis f?r derartige ?berlegungen eine Analogie aus der klassischen Mechanik, wo die kinetische Energie eines K?rpers vom ?Bewegungszustand des Koordinatensystems? abh?ngig ist, so da? man durch passende Wahl des Systems die Energie einen bestimmten Wert, auch Null, annehmen l??t; sieht darin eine vollst?ndige Analogie;
(6) in der ART sind die vier raumzeitlichen Koordinaten ?ganz willk?rlich w?hlbar?, und der Zusammenhang zwischen den Me?gr??en und den Gleichungen sei schwieriger, und die Kritik entstehe nur durch nicht hinreichende Beachtung dieser Schwierigkeit;
(7) die Kritik entstehe nur durch die Newtonsche Auffassung, da? jedes Gravitationsfeld durch Massen erzeugt sein mu?; diese Behauptung lasse sich in der ART nicht aufrechterhalten;
(cool es seien sehr wohl Massen vorhanden, n?mlich (S. 700) ?es k?nnen alle Sterne, welche im Weltall sind, als an der Erzeugung des Gravitationsfeldes beteiligt aufgefa?t werden; denn sie sind w?hrend der Beschleunigungsphasen des Koordinatensystems K? relativ zu letzterem beschleunigt und k?nnen dadurch ein Gravitationsfeld induzieren.?
(9) ?Angen?herte Integration der Gravitationsgleichungen hat in der Tat ergeben, da? derartige Induktionswirkungen beschleunigt bewegter Massen wirklich auftreten m?ssen.?

Der Kritikus - bei Albert Einstein - erkl?rt, nach diesen Erkl?rungen sehe er keine inneren Widerspr?che mehr durch das Uhren-Paradoxon. Bezweifelt jedoch die M?glichkeit des geozentrischen Standpunkts mit einem langen Zitat von Ph. Lenard. - Der Relativist bleibt bei der bekannten Argumentation, und der Kritiker mu? zugeben, da? die Position des Relativisten nicht leicht zu widerlegen ist.

Insgesamt ist dieser Text eine der seltenen Gelegenheiten, wo die Hauptvertreter der Theorien sich detailliert mit den kritischen Argumenten auseinandersetzen. Albert Einstein l??t in seiner Darstellung kein kritisches Argument weg, und er erkl?rt seine Position mit aller w?nschens-werten Deutlichkeit auch im Detail. Zu seinen interessantesten Aussagen geh?ren folgende Punkte: (1) er will das Uhren-Paradoxon mit der Beschleunigung erkl?ren und in die ART verlagern; (2) er gibt zu, da? f?r das nichtbeschleunigte System ein Gravitationsfeld nicht vorhanden ist; (3) die eingehende Diskussion des Einwands von Ph. Lenard (Kirchturm neben Bahndamm) zeigt, da? der Relativist nur Hilfshypothesen bem?ht, auf Lenards Frage nach den realen physikalischen Ursachen aber nicht antwortet.

Der von Albert Einstein gedachte Kritikus erkl?rt sich positiv beeindruckt, die real existierenden Kritiker k?nnen durch diesen Text die Haltlosigkeit beider Theorien nur best?tigt sehen, vor allem den offensichtlich v?llig fiktiven Charakter dieser Physik-Variante, die sich mit der Frage, was wirklich vorhanden ist und geschieht, ?berhaupt nicht befa?t, sondern nur mit dem, was k?nnte und mu? und mathematisch zwingt. Schon die Sprache der Relativisten-Texte sagt alles.
(Zitatende)





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21.01.2007 11:06 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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19. Fortsetzung zu

Chronologie zur Relativit?tstheorie



Zitat:

1919 H. Dingler: Grundlagen der Physik

DINGLER, HUGO:
Die Grundlagen der Physik: synthetische Prinzipien der mathematischen Naturphilosophie.
Berlin (usw.): Vereinigung Wissenschaftl. Verleger (de Gruyter) 1919. 157 S.

Die Vertreter der Relativit?tstheorie wollen einerseits die ?Wirklichkeit in ein logisches System? einf?gen, andererseits soll ?stets die ?Erfahrung? als letzter Kronzeuge? herangezogen werden, und beide Standpunkte werden ?v?llig unkritisch fortw?hrend untereinander gemengtverwirrtS. 97). - F?r die Positionen in der Physik, die ?letzten Endes auf dem absoluten Vertrauen in den Geist einiger Forscher [basieren], da? tats?chlich gar keine andere M?glichkeit mehr vorliegt, und da? diese apodiktisch voraussagen k?nnen, da? keine m?gliche Erfahrung jemals einen anderen Ausweg? zeigen kann, gibt es keinerlei Gew?hr (S. 99). ?

Als v?llig unbewiesenes Dogma wird von den Relativisten verk?ndet und geglaubt, die Physik werde ?lediglich auf Grund von ?Erfahrungen? aufgebaut? (S. 99-100). - Dem reinen Empirismus fehlt die kritische Einsicht, ?da? das meiste an dem, was er als ?Sehen? bezeichnet, durch den Sehenden selbst in die Erscheinung hineingetragen ist? (S. 101). - Die behauptete C-Konstanz kann man nicht ?irgendwoher wissen?, sondern mu? sie empirisch feststellen, aber derartige Definitionen empirischer Gr??en als ?absolut? m?ssen zu Problemen f?hren (S. 103). ? Wir beobachten Bewegungen, ?ob aber eine solche absolut oder relativ sei, dies kann niemals die Beobachtung allein liefern, sondern dabei mu? stets die Interpretation des Beobachteten ausschlaggebend mitwirken? (S. 103). ?

Analysiert eingehend die Bestrebungen und M?glichkeiten, rein kinematische Betrachtung und beliebige, auch nicht-euklidische Geometrien miteinander zu kombinieren: man kann beliebige Deformationen eines K?rpers darstellen, als sei der K?rper unver?ndert und nur die Geometrie deformiert, und dabei sogar eine widerspruchsfreie Darstellung erhalten; man kann sogar auf eine ?konstante Ma?geometrie? verzichten und in die Entfernungsfunktion zweier K?rper die Zeit als Variable einf?hren; bezeichnet dies als einen ? vielleicht abstrus erscheinenden, aber nicht der Aktualit?t entbehrenden Gedankengang? (S. 105). ?Irgendeine nicht-euklidische Geometrie [ist] in ihrer praktischen Anwendung nichts anderes als die euklidische Geometrie mit einigen dar?ber gelagerten Anomalien? (S. 106): deshalb wird von den Vertretern nicht-euklidischer Geometrien stets betont, da? die euklidische Geometrie ? in erster Ann?herung? gilt. ?

Kritisiert als gravierende Folge: ?Wenn n?mlich gewisse Gestaltver?nderungen einer ?Geometrie? zugeschrieben werden, so hei?t das soviel, als da? sie schon vor Einf?hrung einer Kausalit?t da sein sollen, also sozusagen ?grundlos?? (S. 107). - Kritisiert die Methodik der ?modernen physikalischen Literatur? als reine Dogmatik: man beginnt mit dem Dogma der Empiristik, ?d.h. man bezieht sich auf Beobachtungen und Messungen ohne weitere Kritik? - ?zwei Bl?tter weiter? werden ebenso dogmatisch apriorische Prinzipien eingef?hrt, z.B. das Prinzip der Unm?glichkeit von Fernwirkungen (S. 10cool. - ?Absolute Aussagen auf Grund rein experimenteller Daten sind unbegr?ndet und daher prinzipiell immer falsch? (S. 112). ?

Begr?ndet die Annahme eines absoluten Raumes: wir nehmen vom Kosmos nur ein ?endliches Raumst?ck? wahr, bis zu den Fixsternen und Galaxien; au?erhalb dieses Raumst?cks k?nnen wir definitionsgem?? kein Objekt wahrnehmen: damit fehlt uns die M?glichkeit, unser ?endliches Raumst?ck? zu relativieren und z.B. eine Translation dieses Raumst?cks zu messen. In diesen maximalen kosmischen Beobachtungsraum konstruieren wir das absolute Koordinatensystem (weil es durch keine Beobachtung von uns relativiert werden kann) (S. 115). ?Fragen wir uns n?mlich, ob es bei diesem Raume irgendeine Art von Relativit?t gibt, so lautet die Antwort: Nein? (S. 116). Identifiziert unseren kosmischen Beobachtungshorizont mit dem absoluten Raum und diesen mit dem Neumannschen Bezugsk?rper Alpha (S. 11cool.

Die sch?ne Sottise auf das ?absolute Vertrauen in den Geist einiger Forscher? und deren Apodiktik ?ber den allein seligmachenden Weg thematisiert schon im Sept. 1919 (Datierung des Vorworts) den Weg der Physik in Personenkult und Devotionalienhandel. - Zeigt, da? bereits die Voraussetzungen der Theorie grundfalsch sind, weshalb auch nur irrige Folgerungen herauskommen k?nnen. - Die grunds?tzliche Bestreitung jeglicher Relativit?t des Raumes ist die h?rteste Position der Kritik ?berhaupt und wird nur von wenigen Kritikern vorgetragen.
(Zitatende)





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22.01.2007 09:11 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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Ekkehard Friebe brachte am 22.01.2007 um 09:11 Uhr aus der Dokumentation von G.O. Mueller mehrere Zitate von Hugo Dingler aus: ?Die Grundlagen der Physik: synthetische Prinzipien der mathematischen Naturphilosophie? aus dem Jahre 1919.

Die Arbeiten von Hugo Dingler sind auch heute noch von grundlegender Bedeutung, besonders f?r Naturwissenschaftler, die nur eine unzureichende erkenntniswissenschaftliche Vorbildung haben.



Deshalb wurden im Auftrag der Hugo-Dingler-Stiftung, Aschaffenburg, die Gesammelten Werke von Hugo Dingler durch Ulrich Wei? unter Mitarbeit von Silke Jeltsch und Thomas Mohrs auf CD-ROM herausgegeben, siehe:
http://www.infosoftware.de/dingler.htm

Diese CD-ROM liegt mir vor. Sie ist ausgestattet mit dem multimedialen Volltextretrieval? und Analysesystem ViewLit? Professional (f?r WINDOWS? XP, abw?rtskompatibel zu 95, 98, ME, NT ab 4.0, 2000) - (Reihentitel: Literatur im Kontext auf CD-ROM 1cool ? Karsten Worm - InfoSoftWare, 1. Aufl. Berlin 2004.

Ferner wird in der Dokumentation von G. O. Mueller Hugo Dingler wiederholt genannt:
http://www.ekkehard-friebe.de/buch.pdf

Ruft man hier die Suchroutine auf, so erh?lt man auf das Suchwort ?Dingler? 281 Treffer. Es erscheint also notwendig, sich die Arbeiten von Hugo Dingler etwas n?her anzusehen.

Im Folgenden bringe ich einen Auszug des Vorworts aus:

Dr. Hugo Dingler (1931): ?Der Zusammenbruch der Wissenschaft und der Primat der Philosophie?, 2. verbesserte und durch einen Anhang vermehrte Auflage:


Zitat:

Von einem ?Zusammenbruch der Wissenschaft? kann man in zwei Hinsichten sprechen, die aber beide zuletzt auf eine gemeinsame Wurzel zur?ckgehen.

Die Wissenschaft (wir meinen mit diesem Worte in erster Linie die theoretische Naturwissenschaft im weitesten Umfange, alle Wissenschaft des rationalen Systems, welche dauernde allgemeine Gesetze aufzustellen w?nscht) hat im 19. Jahrhundert den Anspruch erhoben, keine Philosophie neben sich n?tig zu haben, selbst die eigentliche und einzige Philosophie zu sein. Sie hat den Glauben gewonnen, aus ihren eigenen einzelwissenschaftlichen Methoden heraus alle Probleme ihrer Fundamente und alle Probleme der menschlichen Erkenntnis ?berhaupt, also auch alle philosophischen Probleme l?sen oder mindestens irgendwie erledigen zu k?nnen. Wir werden in diesem Buche zu zeigen haben, da? dieser Anspruch der Wissenschaften auf der ganzen Linie im Zusammenbruche befindlich ist.

Wir werden zeigen, da? die Wissenschaft sich dauernd und notwendig gewisser Prinzipien bedienen mu?, deren letzte Rechtfertigung ihr mit ihren Mitteln prinzipiell versagt ist, da? es also neben ihr eine besondere Begr?ndung dieser Prinzipien, eben eine ?Philosophie? geben mu?, und da? dieser Philosophie aus diesem Grunde das logische Primat gegen?ber allen Einzelwissenschaften zukommt. Daher aber kann auch die ganze Summe der Einzelwissenschaften niemals eine volle ?Weltanschauung? geben, welche das gesamte Sein des Menschen zu umfassen verm?chte. Immer bedarf es dazu in erster Linie einer ?Philosophie?. Auch dieser Anspruch der Wissenschaft des 19. Jahrhunderts ist zusammengebrochen.

Als die Wissenschaft im obigen Sinne von den gro?en griechischen Sch?pfern zuerst begr?ndet wurde, da sollte sie ein alles allgemeine rationale theoretische Denken umfassendes Geb?ude, ein v?llig in sich geordnetes ?System? sein, wurzelnd bei Plato in einer obersten Idee, in einem obersten Werte, welcher letztlich die innere Rechtfertigung f?r den ganzen Bau in sich trug.

Die grandiosen Bem?hungen der ganzen klassischen Zeit griechischer Wissenschaft waren von diesem Ideal getragen, und sie brachten als eine erste k?stliche Frucht den Kristall der Geometrie des Euklid und der Statik des Archimedes.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts haben die gr??ten Denker der Menschheit an der Verwirklichung dieses Ideals gearbeitet. Nikolas Oresme, Galilei, Kepler, Newton und Robert Mayer (um nur einige zu nennen) haben im Geiste der gro?en Griechen Stockwerk um Stockwerk diesen Bau weitergef?hrt. Man wu?te nicht mit voller Genauigkeit, nach welchen Grundregeln dieser Bau sich f?gte und wuchs, aber der Geist der ersten Architekten wirkte in diesen M?nnern in der Art weiter, da? zuletzt doch alles nach dem gleichen impliziten Bauplan sich gestaltete. So entstand jenes System der rationalen Naturbeherrschung, welches die gr??te Leistung des menschlichen Denkens darstellte in einer Arbeit von fast 2? Jahrtausenden; System, nicht im Sinne von irgendeinem ?philosophischen System?, wie sie in ununterbrochener Reihe sich inzwischen gefolgt waren, sondern System als Ordnung des einzigen m?glichen Baues der gesamten rationalen Wirklichkeitsbeherrschung. (Dies wird auch die Bedeutung des Begriffes ?System? sein, die wir im Buche dauernd anwenden.)

Dieses System nun ist in den letzten 70 Jahren in einem sich dauernd beschleunigenden Proze? in allen seinen Teilen zusammengebrochen. Nicht nur ist es selbst zusammengebrochen, sondern zuletzt ist, wie wir sehen werden, sogar die Idee des Systems selbst zusammengebrochen. Wenn aber dies geschieht, dann tritt an die Stelle des Systems das, zu dessen ?berwindung es errichtet wurde, das Chaos.
(Zitatende)




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23.01.2007 09:47 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
Peter R?sch
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Re: Chronologie zur Relativit?tstheorie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

. . . Hugo Dingler besuchte 1910, wohl im Auftrag Machs, die Lehrveranstaltung Ferdinand Lindemanns ?ber die Relativit?tstheorie. Dingler war fassungslos . . .

23.01.2007 17:13 Peter R?sch ist offline Email an Peter R?sch senden Beiträge von Peter R?sch suchen Nehmen Sie Peter R?sch in Ihre Freundesliste auf
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20. Fortsetzung zu

Chronologie zur Relativit?tstheorie



Zitat:

1920-1922 Zweite Phase der Kritik

Mit der britischen Expedition zur Beobachtung der Sonnenfinsternis von 1919 in Brasilien und auf der Insel Principe (vor der afrikanischen K?ste) und den behaupteten Ergebnissen, die im November in London vorgestellt werden, beginnt die Zweite Phase der Theorie-Kritik, die durch folgende Merkmale charakterisiert ist und sich grundlegend von der Ersten Phase (1908-1914) unterscheidet:

- (1) Durch die angeblichen Beobachtungsergebnisse der britischen Expedition ist jetzt die ART das Hauptthema.
- (2) Der Expeditionsleiter (der Astronomer Royal) und A. S. Eddington als die einzigen offiziellen Interpreten bezeichnen die Ergebnisse als vollst?ndige Best?tigung der ART Albert Einsteins.
- (3) Die Medien machen aus der Nachricht eine Sensation und tragen in allen westlichen L?ndern das Thema in alle Schichten der Gesellschaft, so da? es eine Mode wird, ?ber die Theorie zu diskutieren.
- (4) Die Relativisten stellen der ?ffentlichkeit die SRT und ART als eine Einheit vor, so da? die behauptete Best?tigung f?r die ART zum Erfolg auch der SRT deklariert wird, bis zur terminologischen Identitifizierung beider Theorien als ?die Relativit?tstheorie?.
- (5) Die Propaganda der Relativisten behauptet in der ?ffentlichkeit (!), die sensationelle Best?tigung ?der Relativit?tstheorie? bedeute eine Revolutionierung unserer Vorstellungen von Raum und Zeit, und erreicht damit eine ungew?hnliche Emotionalisierung.
- (6) Zum ersten Mal wird die Er?rterung ?ber ?die Relativit?tstheorie? auch in Gremien und Diskussionsforen gef?hrt, mit Beitr?gen von Verfechtern und Gegnern der Theorie.
-(7) Die Relativisten ?ben einen beherrschenden Einflu? auf die Medien aus und diffamieren physikalische Kritik als irrelevant, altmodisch, fortschrittsfeindlich und reaktion?r.
-(cool Zum ersten Mal werden politische Folgen des Weltkriegs (Albert Einsteins Stellungnahmen w?hrend des Weltkriegs, aggressiver Antisemitismus, angeheizter Nationalismus, politische Isolierung Deutschlands) durch die Schuld einiger Kritiker auf die Auseinandersetzung ?ber physikalische Theorien ?bertragen und damit die bis dahin offene wissenschaftliche und ?ffentliche Diskussion versch?ttet und unter Emotionen begraben.
- (9) Die Relativisten nutzen die Situation zur pauschalen Verleumdung aller physikalischen Kritik als nur antisemitisch motiviert und verweigern die Diskussion ?ber die Kritik.
- (10) Diese Zweite Phase der Kritik wird beendet mit der Machtergreifung der Relativisten im September 1922 auf der Hundertjahrfeier der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und ?rzte in Leipzig, wo sie durchsetzten, da? nur zwei Jubelvortr?ge f?r die Relativit?tstheorie gehalten werden, von Max von Laue und Moritz Schlick, ohne Vortrag eines Kritikers und ohne eine ?ffentliche Diskussion der Theorie.

Die zweieinhalb Jahre dieser Kritik-Phase haben weitreichende Konsequenzen f?r die gesamte weitere Entwicklung der theoretischen Physik gehabt, die bis heute andauern. Die Relativisten interpretieren das Ergebnis als ?berw?ltigenden Sieg ihrer Anschauungen ?ber die Kritik, w?hrend die Kritiker die Unterdr?ckung jeglicher Kritik und pauschale Diffamierung und Verleumdung und soziale Ausgrenzung der Kritiker als Personen feststellen. Die akademische Freiheit auf dem Felde der theoretischen Physik ist abgeschafft.
(Zitatende)





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(Fortsetzung folgt)

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21. Fortsetzung zu

Chronologie zur Relativit?tstheorie


Zitat:

1919, Nov. London: Joint Eclipse Meeting

Joint eclipse meeting of the Royal Society and the Royal Astronomical Society: 1919, November 6 / chairman: Sir Joseph Thomson; [TeilnehmerFreude the Astronomer Royal [d.i.: ...], Crommelin, Eddington, Fowler, Lindemann, Newall, Silberstein.
In: The Observatory. 42. 1919, S. 389-398; 405: Eclipse photographs; Wiedergaben von Fotografien vor S. 389 und vor S. 405. Zusammenfassung in: Nature. 104. 1919, S. 361-362.

Der Astronomer Royal (d.i.: ... ) als Leiter der Gruppe in Sobral (Brasilien) und Eddington als Leiter der Gruppe in Principe berichten ?ber die Ergebnisse. Der Astronomer Royal teilt die Ergebnisse von Sobral mit (S. 391): ?After a careful study of the plates I am prepared to say that there can be no doubt that they confirm Einstein?s prediction. A very definite result has been obtained that light is deflected in accordance with Einstein?s law of gravitation.?

Eddington teilt die Ergebnisse von Principe mit (S. 393): auch nach Newtons Theorie erf?hrt das Licht eine Ablenkung; nach Einsteins Gravitationsgesetz errechnet sich jedoch eine doppelt so gro?e Ablenkung. Die Beobachtungen stellten daher ? one of the most crucial tests between Newton?s law and the proposed new law? dar. ? I will pass now to a few words on the meaning of the result. It points to the larger of the two possible values of the deflection.?

Der Pr?sident der Royal Society fa?t das Ergebnis zusammen (S. 394): ? It is difficult for the audience to weigh fully the meaning of the figures that have been put before us, but the Astronomer Royal and Prof. Eddington have studied the material carefully, and they regard the evidence as decisively in favour of the larger value for the displacement.? Der Pr?sident der Royal Astronomical Society stimmt zu, erg?nzt jedoch (S. 394): ?The conclusion is so important that no effort should be spared in seeking confirmation in other ways.? Er nennt das Fotografieren von Sternen in Sonnenn?he im infraroten Bereich und die Verschiebung der Spektrallinien im Sonnenlicht: die Ergebnisse zum letztgenannten Effekt seien nicht eindeutig.

Zwei Teilnehmer der Sitzung, H. I. Newall und L. Silberstein, ?u?ern sich kritisch. Newall h?lt eine andere Deutung der Ergebnisse f?r richtig, nennt das Vorhandensein einer Sonnen-Korona, die Anwesenheit von Massen und das Zusammenwirken von gravitativen und elektrischen Kr?ften in unbekannter Gr??e; insbesondere die Sonnenatmosph?re k?nnte ausgedehnter sein als angenommen (S. 396): ?And who can say what its refractive properties may be? I prefer to keep an open mind about interpretation.?

L. Silberstein kritisiert grunds?tzlicher (S. 396-397): er sieht in dem mitgeteilten Ergebnis einen isolierten Tatbestand; ?There is a deflection of the light rays, but it does not prove Einstein?s theory; it cannot be logically deduced from his theory as a gravitational effect in the absence of the spectroscopic result.? Wie schon der Pr?sident der Royal Astronomical Society, betrachtet auch Silberstein den Zusammenhang mit den anderen von der Theorie behaupteten Erkl?rungen, insbesondere mit der Rotverschiebung der Spektrallinien, f?r die St. John und Evershed keine empirische Best?tigung finden konnten, obwohl der gesuchte Effekt hundertmal gr??er sein m??te als der Fehlerfaktor der Me?instrumente. Silberstein beurteilt das Ausbleiben eines Nachweises der Rotverschiebung: ?We see ultimately that, the spectral shift being absent, Einstein?s theory not only does not give such refinements of the planetary motion as is a secular motion of the perihelion, but not even the ordinary Newtonian or Keplerian motion.? - ?The theory stands or falls on the correctness of the results of Evershed and St. John. It is unscientific to assert for the moment that the deflection, the reality of which I admit is due to gravitation.? - ?The discovery made at the eclipse expedition, beautiful though it is, does not, in these circumstances, prove Einstein?s theory.? - ?If the shift remains unproved as at present the whole theory collapses, and the phenomenon just observed by the astronomers remains a fact awaiting to be accounted for in a different way.?

Das Zustandekommen des Urteils, verk?ndet vom Astronomer Royal, ? that light is deflected in accordance with Einstein?s law of gravitation?, ist j?ngst untersucht worden:

COLLINS, HARRY M. / PINCH, TREVOR:
The Golem: what you should know about science. 2.ed. Cambridge: Univ. Pr. 1998. 192 S. 1. ed. 1993.

Neu in der 2. ed. ist ein l?ngeres Nachwort (S. 151-180): ? Afterword: Golem and the scientists.? Es referiert die Aufnahme der 1. ed. und behandelt ?berwiegend die Auseinandersetzung ?ber die Relativit?tstheorie. - Kap. 2: Two experiments that ?proved? the theory of relativity (S. 27-55). Analysiert die Quellenlage und die Berichterstattung ?ber den MMV (S. 29-43) und die Lichtablenkung im Gravitationsfeld der Sonne (S. 43-52); Schlu?folgerungen aus beiden Analysen (S. 52-55). Die Anf?hrungsstriche f?r ?proved? signalisieren die Sto?richtung. -

W?hrend Eddingtons Beobachtungsergebnisse der Sonnenfinsternis 1919 seither als gr??te Best?tigung der ART behauptet werden (z.B. P.C.W. Davies 1977: ?triumphantly verified?), stellen Collins/Pinch zu Eddingtons Ergebnissen fest: ?As we shall see, they were very inexact and some of them conflicted with others. When he chose which observations to count as data, and which to count as ?noise?, that is, when he chose which to keep and which to discard, Eddington had Einstein?s prediction very much in mind. Therefore Eddington could only claim to have confirmed Einstein because he used Einstein?s derivation in deciding what his observations really were, while Einstein?s derivations only became accepted because Eddington?s observation seemed to confirm them. [...] Observation and prediction were linked in a circle of mutual confirmation ...? (S.45). Beschreiben detailliert die technischen Bedingungen der Beobachtungen 1919 und analysieren die offiziellen Interpretationen. (S. 46-52). - Fazit: die Ergebnisse sind nicht so zustande gekommen, wie offiziell behauptet wird, und beweisen nicht, was sie angeblich beweisen sollen (S. 52-55). ?

Eine derart unvoreingenommene und respektlose Behandlung der Theorie kann sich von den gro?en Universit?tsverlagen der angels?chsischen L?nder heute nur noch die Cambridge Univ. Pr. leisten: offensichtlich ist sie noch nicht unter die Fuchtel der Relativisten geraten. Erstaunlich ist die Dokumentation ?ber die Mittel der sozialen Durchsetzung der Theorie. Plancks und aller Relativisten einzige Hoffnung, die Kritiker m?gen allm?hlich aussterben, ist zum Sterben verurteilt! - Die Autoren Collins und Pinch beteuern, da? sie die Theorie gar nicht kritisieren wollen.
(Zitatende)




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22. Fortsetzung zu

Chronologie zur Relativit?tstheorie


Zitat:

1919, Dez. London: Royal Astronomical Society: Discussion

Discussion on the theory of relativity : [ohne Angaben ?ber Ort und Zeit der Diskussion; wahrscheinlich: 12.12.1919] / [TeilnehmerFreude Eddington; Jeans; Oliver Lodge; Sir Joseph Larmor; Silberstein; Lindemann; Jeffreys; [u.a.].
In: Royal Astronomical Society, London. Monthly notes. 80. 1919/20, S. 96-118.

Nicht identisch mit dem ? Joint Meeting of the Royal Society and the Royal Astronomical Society? am 6. Nov. 1919. - Vgl. Bericht ?ber dieselbe Diskussion in: Observatory. 43. 1920, Nr. 548, Januar, S. 33-44.

Die Diskussion besteht aus l?ngeren Vortr?gen (S. 96-106) von Eddington und Jeans als Vertretern der Theorie, unterst?tzt von Lindemann (S. 114-116) und Jeffreys (S. 116-117), und k?rzeren kritischen Beitr?gen von Lodge (S. 106-109), Larmor (S. 109-11) und Silberstein (S. 111-114).

1920, Feb. London: Royal Society, Discussion

DISCUSSION ON THE THEORY OF RELATIVITY: February 5, 1920 / [TeilnehmerFreude J. H. Jeans, A. S. Eddington, F. W. Dyson, A. Fowler, E. Cunningham, H. F. Newall, F. A. Lindemann, L. Silberstein.
In: Royal Society of London. Proceedings. Ser. A, Vol. 97. 1920, S. 66-79.
Kritische Beitr?ge von: A. Fowler, H. F. Newall, L. Silberstein.


[b 1920, Mai Halle: Debatte ?ber die Relativit?tstheorie/[b

Im Anschlu? an die Jahresversammlung der Kantgesellschaft 1920 in Halle fand am 29. Mai eine Zusammenkunft von ?Freunden der Als Ob-Philosphie? statt, mit einem Vortrag von Oskar Kraus ?ber die Relativit?tstheorie und anschlie?ender Debatte, an der sich besonders Linke, Lipsius und Petzoldt beteiligten. Die Beitr?ge der vier Diskutanten wurden ver?ffentlicht in:

ZUR RELATIVIT?TSTHEORIE / Beitr?ge v. Oskar Kraus, Friedrich Lipsius, Paul F. Linke, Joseph Petzoldt. In: Annalen der Philosophie. Bd. 2. 1921, H. 3, darin S. 333-465.

OSKAR KRAUS: Fiktion und Hypothese in der Einsteinschen Relativit?tstheorie; erkenntnistheoretische Betrachtungen (S. 335-396); Schlu?wort (S. 463-465).

Das Denken arbeitet oft mit hilfreichen Fiktionen, aber Albert Einstein deutet seine Fiktionen zu Hypothesen und behandelt sie so, als ob die vorgestellten Dinge existierten. Er?rtert ausf?hrlich das angebliche Null-Ergebnis des MMV, ohne Rezeption der 1920 bereits vorliegenden eindeutig positiven Driftgeschwindigkeiten, so da? diese Passagen hier au?er Betracht bleiben k?nnen.

Raum- und Zeitbegriff: Begriff der Zeit und der Gleichzeitigkeit haben Vorrang vor den Fragen der technischen Messung. Die Begriffe von Raum und Zeit verdanken wir nicht der Physik (S. 350): ?ihre Analyse kann durch Betrachtungen ?ber Uhren ebenso wenig ersetzt werden, als die Analyse der Raumbegriffe durch Betrachtungen ?ber Ma?st?be.?

Der Kern der Theorie steckt, auch nach Albert Einsteins eigenem Bekunden, in dem Prinzip der absoluten Konstanz der Vakuumgeschwindigkeit des Lichts. Aus diesem Prinzip wird die verschiedene Zeit in verschieden bewegten Systemen deduziert, damit die Lichtgeschwindigkeit ?berall als dieselbe gemessen wird. Die behauptete Relativierung der Gleichzeitigkeit w?rde in der Logik den Satz des Widerspruchs tangieren (demzufolge etwas nicht gleichzeitig A und Nicht-A sein kann), so da? man einfachheitshalber gleich den (S. 352) ?Satz des Widerspruchs f?r eine Denkgewohnheit? erkl?ren und sich ?ber ihn hinwegsetzen k?nnte: ? Die Relativierung der Gleichzeitigkeit ist nicht minder paradox.?

L?ngenkontraktion und Zeitdilatation: Philipp Frank hat zugegeben, da? nach Einstein (S. 357) ?diese Verk?rzung keine wirkliche physikalische ist, sondern auf verschiedenen Messungsarten der Entfernung beruht.? Die Autoren der Relativistik (z. B. Schlick) verwechseln also (S. 359) ?Ausrechnung von Messungsergebnissen unter gewissen fiktiven Bedingungen mit tats?chlicher Messung.? ?In einen solchen subjektivistischen Relativismus verfallen Schlick und Petzold, der denn auch Protagoras als den H?hepunkt der griechischen Philosophie betrachtet.? (S. 359-360smile ?Ist die Relativierung der Gleichzeitigkeit die Aufhebung des Satzes vom Widerspruch, so ist die Relativierung der Ma?e im Sinne Petzolds und Schlicks die Aufhebung des Wahrheitsbegriffes selbst; sie bedeutet zugleich die Aufhebung der Physik, da sie alles in subjektivistisch-ph?nomenalistischen Schein aufl?st, wie schon Frischeisen-K?hler hervorgehoben hat.?

Bringt wiederholt gewisse Zweifel am kolportierten Ergebnis des MMV zum Ausdruck durch folgende Formulierungen (S. 362, 363): ?die Tadellosigkeit der Beobachtung vorausgesetzt?, ?wenn es einwandfrei ist?; erw?gt sogar als Alternative: ?die Mangelhaftigkeit des Michelsonschen Versuches?.

Kritisiert an der Literatur zur Relativistik, da? sie den Unterschied von Albert Einsteins absoluter C-Konstanz gegen?ber allen beliebig bewegten Beobachtern zu dem klassischen Relativit?tsprinzip nicht hinreichend klarmacht (S. 36cool.

Referiert umfassend den Stand der Literatur zum Thema. Bestreitet bereits die Grundlagen der SRT, so da? er sich mit der Widerlegung der Konsequenzen nicht detailliert besch?ftigen mu?. Eine der fr?hesten umfassenden Widerlegungen der SRT.

PAUL F. LINKE: Relativit?tstheorie und Relativismus; Betrachtungen ?ber Relativit?tstheorie, Logik und Ph?nomenologie (S. 397-43cool.

Behandelt SRT und ART als Einheit, sieht die behaupteten empirischen Best?tigungen der ART auch als Best?tigungen der SRT, wertet sie als (S. 39cool ?au?erordentliche Erfolge?.

Der Relativismus von E. Mach will die philosophische Problematik der Wahrheit f?r die Physik ausschalten (S. 403): ?So ist in der Tat die Philosophie umgangen.? Mach und sein Sch?ler Einstein sind keine Erkenntnistheoretiker (S. 406): ?Nichts ist verfehlter als Einsteins sogenannte Relativierung des Zeitbegriffs als eine erkenntnistheoretische Leistung anzusprechen.?

F?r die Zeit kann es keine ?verschieden gro?e Ablaufsgeschwindigkeit? geben. S. 437: ?Damit ist nat?rlich die Relativit?t der Gleichzeitigkeit unm?glich gemacht.? ?Die Zeit ist hinsichtlich ihrer Eigenschaften ?berall dieselbe, sie untersteht, wie wir sahen, ?berall der Idee der einen Zeit. In diesem Sinne mu? die Zeit ohne Frage absolut genannt werden.? Hierzu Fu?note: ?Das hier f?r die Zeit Ausgef?hrte hat nat?rlich auch Geltung f?r den Raum und damit f?r die Grundlagen der Geometrie.?

FRIEDRICH LIPSIUS: Die logischen Grundlagen der speziellen Relativit?tstheorie (S. 439-446).

Der Relativismus der Relativit?tstheorie zerst?rt (S. 441) ?die Einheit der Erfahrungswelt: Es gibt unendlich viele gleichberechtigte Standpunkte.?

Die vierdimensionale Raum-Zeit l??t sich erkenntnistheoretisch nicht halten. S. 442: ?Jede Richtung im Raum ist umkehrbar; die Zeit dagegen besitzt diese Eigenschaft nicht.? Bestreitet die Vertauschbarkeit von Raum- und Zeitstrecken. Es ist unbestreitbare Erkenntnis (S. 443), ?da? unser Raum in Wahrheit allseitig ausgedehnt ist. Ihm neben dieser allseitigen Erstreckung noch eine zeitliche Ausdehnung beilegen zu wollen, ist also im Grunde v?llig widersinnig.?

Die SRT leidet an einem Selbstwiderspruch: sie will (S. 445) ?das Ergebnis des Michelsonschen Versuches mit der Maxwellschen Theorie und der ?therhypothese in Einklang ... setzen, dennoch durch ihre immanente Logik dazu gef?hrt wird, den ?ther abzuschaffen!?

JOSEPH PETZOLDT: Mechanistische Naturauffassung und Relativit?tstheorie (S. 447-462).


1920, Mai, Leiden: A. Einstein ?ber den ?ther

EINSTEIN, ALBERT:
?ther und Relativit?tstheorie: Rede, gehalten am 5. Mai 1920 an der Reichs-Univ. zu Leiden. Berlin: Springer 1920. 15 S.
Abdruck in: Albert Einsteins Relativit?tstheorie. Hrsg.: K. v. Meyenn. 1990. S. 111-123. (K. v. Meyenn teilt S. 14 mit, die Rede sei zwar im Mai abgefa?t, aber erst am 27. Oktober gehalten worden.)

S. 123: ?Nach der allgemeinen Relativit?tstheorie ist der Raum mit physikalischen Qualit?ten ausgestattet; es existiert also in diesem Sinne ein ?ther. Gem?? der allgemeinen Relativit?tstheorie ist ein Raum ohne ?ther undenkbar; denn in einem solchen g?be es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzm?glichkeit von Ma?st?ben und Uhren, also keine r?umlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik.?

Diese Wiedereinf?hrung des ?thers - nach der angeblichen ?Abschaffung? 1905, die nur eine Verleugnung war - durch Albert Einstein wird in den Darstellungen der SRT bis heute verschwiegen: daf?r feiern sie den Triumph der ?Abschaffung? und ??berwindung? um so lauter.
(Zitatende)





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23. Fortsetzung zu

Chronologie zur Relativit?tstheorie


Zitat:

1920, August M. v. Laue: Entgegnungen

LAUE, MAX v.:
Zur Er?rterung ?ber die Relativit?tstheorie [1. Beitrag]: Entgegnung an Herrn Paul Weyland.
In: T?gliche Rundschau. Berlin. Abendausgabe. 1920, 11. Aug.
Bezug auf: P. Weyland in: Nr. 171. - Abdruck in: P. Weyland: Betrachtungen ?ber Einsteins Relativit?tstheorie und die Art ihrer Einf?hrung. Berlin 1920, S. 25-27.

Zur Er?rterung ?ber die Relativit?tstheorie [2. Beitrag].
In: T?gliche Rundschau. Berlin. Abendausgabe. 1920, Nr. 175.
Abdruck in: P. Weyland: Betrachtungen ?ber Einsteins Relativit?tstheorie und die Art ihrer Einf?hrung. Berlin 1920, S. 30-31.

Verteidigt ART, preist die Genialit?t ihres Urhebers. Bezeichnet die Arbeit von Gerber 1898 und 1902 zum Merkur-Perihel als ?Machwerk?. Bekr?ftigt zum Fall des bremsenden Eisenbahnzuges die Auffassung, da? ?in dem Bezugssystem, in welchem mein Abteil dauernd ruht, ein Schwerefeld in der Richtung a neu entstanden sein [mu?], welches die Umgebung aufh?lt. Im Innern des ruhenden Abteils bemerke ich das Feld an der erw?hnten Bewegungstendenz der K?rper.? - Behauptet, da? die ART die SRT ?als fast stets brauchbare N?herung einschlie?t?.


1920, August Berlin: Kritische Vortr?ge in der Philharmonie

Am 24. August 1920 hat im gro?en Saal der Philharmonie eine Vortragsveranstaltung stattgefunden, organisiert von der ?Arbeitsgemeinschaft deutscher Naturforscher zur Erhaltung reiner Wissenschaft?, deren erkl?rtes Hauptziel es war, ?die Ausw?chse der Allgemeinen Relativit?tstheorie einerseits und die Art ihrer Propaganda andererseits zu bek?mpfen? (Weyland: Betrachtungen. 1920, S. 3).

?ber die ?Arbeitsgemeinschaft?, ihren Organisator Paul Weyland und die Vortragsveranstaltung in der Philharmonie wurden und werden in der Propaganda der Relativisten folgende Behauptungen aufgestellt:

(1) Albert Einstein hat am 27. August im ?Berliner Tageblatt? ge?u?ert: ?ich habe guten Grund zu glauben, da? andere Motive als das Streben nach Wahrheit diesem Unternehmen zugrunde liegen. (W?re ich Deutschnationaler mit oder ohne Hakenkreuz statt Jude von freiheitlicher, internationaler Gesinnung ...)? (zitiert nach Hentschel 1990, S. 134).

(2) Der ?Vorw?rts? berichtet, da? am ?Tor? zur Philharmonie von politischen Gruppen Hakenkreuze verkauft wurden, und der Vortrag von Weyland ?pa?te zu diesem Empfang? (zitiert nach H. Hentschel 1990, Interpretationen, S. 134).

Die Auswertung der gedruckten Vortragstexte vom 24. August ergibt, da? kein einziges antisemitisches Wort enthalten ist. Sogar H. Hentschel 1990 (Interpretationen, S. 134) mu? zugeben, da? die Texte von Gehrcke und Weyland ?keine unverh?llt antisemitischen Passagen? enthalten; aber auch ? verh?llt antisemitische? Aussagen kann H. Hentschel nicht nennen, weil sie in den Texten ebenfalls nicht zu finden sind. F?r H. Hentschel war Albert Einsteins verleumderischer Antisemitismus-Vorwurf nur ?ein taktischer Fehler?. Es f?llt offensichtlich nicht leicht, den verleumderischen Antisemitismus-Vorwurf klar und eindeutig als ekelhaft zu brandmarken wie andere Verleumdungen auch, wenn dieser sch?ne Vorwurf f?r die Relativistik doch so gute Dienste zur Mundtotmachung der Kritik geleistet hat und noch leistet, besonders in Deutschland.

Paul Weyland geh?rt zu den Personen, die von den Relativisten am heftigsten geschm?ht werden, denn er hat eine gro?e Vortragsveranstaltung der Kritik zustande gebracht: Kritik ist eine unerh?rte Beleidigung unserer gr??ten Geistesgr??en. Weyland hat wahrscheinlich tats?chlich folgendes verbrochen: (1) er h?lt die beiden Relativit?tstheorien f?r Nonsense und die Art ihrer Durchsetzung f?r reine Manipulation der Medien; (2) er ist kein studierter Physiker; (3) man wei? nicht, woher er kommt; (4) er organisiert so etwas H??liches wie Kritik; (5) er hat Redner f?r die Vortr?ge mit Geldhonoraren anwerben wollen (man denke nur: mit Geld!); (6) er hat in einer Arbeitsgemeinschaft mitgearbeitet, die die Wissenschaft ?rein? von solchen Nonsense-Theorien wie den Relativit?tstheorien halten will; (7) er hat w?hrend der Vortragsveranstaltung im gro?en Saal der Philharmonie die Hakenkreuz-Verteiler am Eingang nicht vertrieben; (cool er hat in der Ver?ffentlichung seines einleitenden Vortrags den zu erwartenden verleumderischen Antisemitismus-Vorwurf als Rettungsanker der Relativisten denunziert (S. 3): ? Der Umstand, da? Herr Einstein zuf?lligerweise j?dischen Glaubens sei und seine Gegner, die sich z. T. in der genannten Arbeitsgemeinschaft zusammenfanden, auch Christen aufweisen, lie? die Vermutung begr?ndet erscheinen, da?, wenn sachliche, von den Rednern der Arbeitsgemeinschaft angef?hrte Gegengr?nde nicht sachlich erwidert werden k?nnen, diese zu schimpfen anfangen und dann mit dem Rettungsanker, dem Vorwurf des Antisemitismus kommen.?


WEYLAND, PAUL
Betrachtungen ?ber Einsteins Relativit?tstheorie und die Art ihrer Einf?hrung: Vortrag, gehalten am 24. Aug. 1920 im gro?en Saal der Philharmonie zu Berlin.
Berlin: Arbeitsgem. Dt. Naturforscher z. Erhaltung reiner Wiss. 1920. 31 S.
(Schriften aus dem Verl. d. Arbeitsgem. Dt. Naturforscher zur Erhaltung reiner Wissenschaft e.V. H. 2.)

Erg?nzend zum Text seines Vortrags (S. 10-20) hat Weyland folgende Zeitungsartikel als Reaktionen auf den Vortragsabend abgedruckt: (1) Berliner Tageblatt: V. Engelhardt: Die Relativit?tstheorie, hiervon nur der redaktionelle Vorspann; (2) Berliner Tageblatt: E.V.: Die Offensive gegen Einstein; (3) Vossische Zeitung: K. J.: Der Kampf gegen Einstein; (4) Vorw?rts: Der Kampf um Einstein; (5) 8-Uhr-Abendblatt: K. M.: Ein Einstein-?Kenner?. ?

Ferner sind abgedruckt folgende Zeitungsartikel aus der ? T?glichen Rundschau?, die der Vortragsveranstaltung Anfang bis Mitte August vorangingen: (6) Weyland: Einsteins Relativit?tstheorie - eine wissenschaftliche Massensuggestion, 6.8.; (7) v. Laue: Zur Er?rterung ?ber die Relativit?tstheorie, 11.8.; (cool anschlie?ende Entgegnung von Weyland; (9) L. C. Glaser: Zur Er?rterung ?ber die Relativit?tstheorie, Nr. 180; (10) v. Laue: Zur Er?rterung ?ber die Relativit?tstheorie, Nr. 175. - Ferner wird abgedruckt: (11) ein Brief Lenards an Weyland, mit Bezug auf v. Laues ?u?erungen.


GEHRCKE, ERNST
Die Relativit?tstheorie eine wissenschaftliche Massensuggestion: gemeinverst?ndlich dargestellt [Vortrag in der Berliner Philharmonie, 24. Aug. 1920].
Berlin: Arbeitsgem. 1920. 31 S.
(Schriften aus d. Verl. der Arbeitsgem. Dt. Naturforscher zur Erhaltung reiner Wissenschaft. 1.)
Abgedr. in: Gehrcke: [Sammlung] Kritik der Relativit?tstheorie. 1924. ID 771649. ? Auszug abgedr. in: Hundert Autoren gegen Einstein. 1931. S. 85-86. - Rez.: Fricke 1921, Natwiss. Woch.schr. 20. 1921, 527-528.

Thema ist die Entwicklung der Theorie und ihrer Durchsetzung; st?tzt sich vor allem auf seine eigene kritische Auseinandersetzung mit der Theorie, wie in seinen Ver?ffentlichungen dokumentiert. -
Gliederung: (1) Relativit?tsprinzip (RP); (2) Relativierung von Raum und Zeit; (3) Relativit?tstheorie und Gravitation; (4) Die experimentelle Pr?fung von Raum und Zeit; (5) Urteil ?ber die Relativit?tstheorie.

Die Frage der G?ltigkeit des RP f?r drei verschiedene Bewegungsarten (gleichf?rmige, beschleunigte, rotierende) wurde schon in der klassischen Mechanik unterschiedlich mit 2 Alternativen beantwortet:
(A) nur f?r gleichf?rmige,
(B) f?r gleichf?rmige und beschleunigte Bewegungen;
f?r Rotationsbewegungen wurde seine G?ltigkeit nie angenommen (S. 7).
Die Frage der G?ltigkeit wurde zun?chst nur f?r mechanische Bewegungen beantwortet. Blieb die Frage der G?ltigkeit f?r elektrische, magnetische und optische Erscheinungen: hier?ber besteht keine Einigkeit. Auch der Erfinder der Relativit?tstheorie, A. Einstein, hat seinen Standpunkt hierzu mehrfach gewechselt (S. cool; f?r die ART hat er das RP gegen ein ??quivalenzprinzip? ausgewechselt. Lenards Einw?nde gegen das RP hat Einstein nie widerlegen k?nnen, sondern an dessen Gegengr?nden einfach vorbeigeredet (S. 10).

Die behauptete Relativierung von Raum und Zeit wird mit Vorliebe mathematisch eingekleidet, um das Publikum von einem kritischen Mitdenken abzuschrecken: das Ergebnis wird als die stolzeste Errungenschaft der Theorie hingestellt. Zitiert Einsteins eigene Aussagen zur Zeitdilatation, besonders eindr?ckliche Phantasien ?ber das Jungbleiben (Zwillingsparadoxon) aus einem Vortrag in Z?rich. Die behauptete Relativierung der Gleichzeitigkeit zerst?rt ?die Idee der einen, allgemeinen, objektiven Natur?; jede Monade hat ihre Eigenzeit und damit ihre eigene Welt oder Natur, womit die Physik im Solipsismus landet (S. 17-1cool.

Die ART ist keine Weiterentwicklung, sondern steht im Widerspruch zur SRT; in der ART wird ein allgemeines RP eingef?hrt, das auch f?r Rotationen gelten soll. Jedes altmodische Karussel auf dem Jahrmarkt widerlegt diese Verallgemeinerung, denn das rotierende Karussel kann nicht als ?stillstehend? und die Umwelt als ?sich drehend? angesehen werden: die Fliehkr?fte treten nur im Karussel auf, eine Relativit?t und auch eine ?quivalenz sind nicht gegeben. Die ART kann nicht angeben, warum ausgerechnet Gravitation die Ursache f?r Beschleunigungen sein soll (S. 18-22).

Experimentelle Pr?fungen nur der ART haben stattgefunden: die Rotverschiebung der Sonnenspektra konnte nicht nachgewiesen werden; die Perihelst?rung des Merkur wurde bereits vor Einstein erkl?rt; die Lichtablenkung hat mehrere Ursachen, und die Originalberichte der englischen Expedition zur Sonnenfinsternis nach Brasilien 1919 liegen noch nicht alle gedruckt vor. In Deutschland ist bisher nur Propaganda f?r die Theorie verbreitet worden; der britische Astronom Silberstein hat bereits darauf hingewiesen (Naturwissenschaften. 8. 1920, S. 390), da? das Referat in der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin in wesentlichen Punkten Irrt?mer enthielt, deren Berichtigung die Ergebnisse zuungunsten von Einsteins Theorie verschiebt (S. 22-27). Urteil: Die Verkn?pfung von mathematischen, physikalischen und erkenntnistheoretischen Vorstellungen in der SRT erweckte allseitiges Interesse, wurde aber von den Fachleuten wegen ihres ?hochgesteigerten, wissenschaftlichen Spezialistentums? nicht durchschaut: es wurden ? den Physikern ihre Bedenken mit mathematischen und philosophischen, den Mathematikern ihre Bedenken mit physikalischen und philosophischen, den Philosophen ihre Bedenken mit mathematischen und physikalischen Gegengr?nden? zerstreut. Niemand wollte sich dem Vorwurf aussetzen, er verst?nde nichts von der Sache, wie in Andersens ?M?rchen ? (S. 29). Eine differenzierte Er?rterung wird erst m?glich, ?wenn die Suggestion der Reklame und der Druckerschw?rze, mit welcher die ?revolution?re Relativit?tstheorie? arbeitet, von allen als solche erkannt ist? (S. 31).

Zum Zwillingsparadoxon ist es nicht unwichtig, Einsteins eigene haarstr?ubende Aussagen zitiert zu finden: es ist alles schon von ihm selbst in die Welt gesetzt worden. - Im Gesamturteil erhebt Gehrcke den Betrugsvorwurf, ohne das Wort ?Betrug? zu benutzen: das Betr?germ?rchen von Andersen ist seither wiederholt von Kritikern als treffende Analogie f?r den wundersamen Aufstieg einer v?llig haltlosen Theorie herangezogen worden. Den raffinierten und wirklich genialen Mechanismus der Beschwichtigung der Physiker, Mathematiker und Philosophen mit dem ?Geheimwissen? der jeweils anderen Branchen hat wahrscheinlich Gehrcke als erster aufgedeckt. - Eine gr?ndliche Kritik, die bis heute in fast allen Punkten unver?ndert g?ltig ist.
(Zitatende, Hervorhebungen durch Friebe)





Beste Gr??e Ekkehard Friebe

(Fortsetzung folgt)

27.01.2007 08:27 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
Siggi
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Re: Chronologie zur Relativit?tstheorie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Herr Friebe haben Sie auch sp?tere Puplikationen (nach dem zweiten Weltkrieg) die gegen die RT erschienen?

So richtig brauchbar sind Puplikationen aus der Vor- und Kriegszeit nicht (Stichwort "Deutsche Physik")



27.01.2007 16:39 Siggi ist offline Email an Siggi senden Beiträge von Siggi suchen Nehmen Sie Siggi in Ihre Freundesliste auf
Jocelyne Lopez
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Re: Chronologie zur Relativit?tstheorie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen


Zitat:

Siggi schrieb am 27.01.2007 16:39 Uhr:

Herr Friebe haben Sie auch sp?tere Puplikationen (nach dem zweiten Weltkrieg) die gegen die RT erschienen?

So richtig brauchbar sind Puplikationen aus der Vor- und Kriegszeit nicht (Stichwort "Deutsche Physik")




So? Die vorgestellten Publikationen aus der Vor- und Kriegszeit sind nicht "brauchbar", meinst Du?

Und warum das denn? Hat sich die physikalische Realit?t nach dem 1. Weltkrieg so ge?ndert, dass Erkenntnisse vor dem Krieg heute nicht mehr "brauchbar" sind? Und warum das denn? Richtet sich die Natur neuerdings nach unseren Kriegen, um zu sein, wie sie ist? Seit wann denn? Und aus welchen Gr?nden sollte sich die Natur nach unseren Kriegen richten? Kannst Du uns es erkl?ren?

Dir wurde also in diesem Thread chronologisch eine ganze Menge Publikationen aus der Vor- und Kriegszeit vorgestellt. Kannst Du uns bitte ganz pr?siz aufzeichnen, welche Argumente Deiner Meinung nach nicht "so richtig brauchar" darunter sind? Kannst Du die Zitate angeben, die Dir nicht "so richtig brauchbar" zur Kritik der Relativit?tstheorie erscheinen?

Jocelyne Lopez

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Jocelyne Lopez am 27.01.2007 18:05.

27.01.2007 17:33 Jocelyne Lopez ist offline Email an Jocelyne Lopez senden Homepage von Jocelyne Lopez Beiträge von Jocelyne Lopez suchen Nehmen Sie Jocelyne Lopez in Ihre Freundesliste auf
Siggi
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Re: Chronologie zur Relativit?tstheorie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Ganz einfach viele dieser Puplikationen wurden in einer Zeit erstellt, als Physiker in Deutschland aus antisemitischen Gr?nden gegen die RT waren.

Eine auf rassistischen Gr?nden aufbauende Anti RT Haltung der damaligen Zeit kann wohl kaum zur Widerlegung der RT heute herhalten. Hast Du Jocelyne eignetlich mal die Lebensl?ufe einige dieser Herren die Ihr zitiert gelesen. Viele waren NSDAP Mitglieder und haben sogar nebenbei antisemitische Schriften verfasst.

Aber zur?ck zu meiner Frage hat Herr Friebe auch Puplikationen der Nachkriegszeit zu bieten?

27.01.2007 18:16 Siggi ist offline Email an Siggi senden Beiträge von Siggi suchen Nehmen Sie Siggi in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 27.01.2007 17:33 Uhr:



Und warum das denn? Hat sich die physikalische Realit?t nach dem 1. Weltkrieg so ge?ndert, dass Erkenntnisse vor dem Krieg heute nicht mehr "brauchbar" sind? Und warum das denn? Richtet sich die Natur neuerdings nach unseren Kriegen, um zu sein, wie sie ist? Seit wann denn? Und aus welchen Gr?nden sollte sich die Natur nach unseren Kriegen richten? Kannst Du uns es erkl?ren?




Ich glaube, dass Siggi nur meint, dass die meisten dieser Publikationen wahrscheinlich l?ngst widerlegt wurden.

Editierung: Ich sehe gerade, dass Siggi selbst geantwortet hat. Aus der Diskussion werde ich mich heraushalten, ich bin kein Historiker.

Viele Gr??e

J?rgen Knall


P.S.: Ich habe eben einmal in das Buch.pdf reingeschaut, um was f?r eine Institution handelt es sich eigentlich bei diesem "Institut f?r L?gensystemforschung und Wissenschaftskritik (L?SY-WIKRI)"? Wei? hier jemand, wo die ihren Sitz haben bzw. welcher Einrichtung die vielleicht angegliedert sind?

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von J?rgen Knall am 27.01.2007 18:26.

27.01.2007 18:23 J?rgen Knall ist offline Email an J?rgen Knall senden Beiträge von J?rgen Knall suchen Nehmen Sie J?rgen Knall in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:

J?rgen Knall schrieb am 27.01.2007 18:23 Uhr:

Ich glaube, dass Siggi nur meint, dass die meisten dieser Publikationen wahrscheinlich l?ngst widerlegt wurden.



Das meine ich unter anderem auch.......

27.01.2007 18:33 Siggi ist offline Email an Siggi senden Beiträge von Siggi suchen Nehmen Sie Siggi in Ihre Freundesliste auf
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Re: Chronologie zur Relativit?tstheorie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen


Zitat:

Siggi schrieb am 27.01.2007 18:16 Uhr:

Ganz einfach viele dieser Puplikationen wurden in einer Zeit erstellt, als Physiker in Deutschland aus antisemitischen Gr?nden gegen die RT waren.

Eine auf rassistischen Gr?nden aufbauende Anti RT Haltung der damaligen Zeit kann wohl kaum zur Widerlegung der RT heute herhalten. Hast Du Jocelyne eignetlich mal die Lebensl?ufe einige dieser Herren die Ihr zitiert gelesen. Viele waren NSDAP Mitglieder und haben sogar nebenbei antisemitische Schriften verfasst.



Das wissen wir, dass manche Kritiker der Relativit?tstheorie auch rassistisch und antisemitisch motiviert waren, das wissen wir alle. Die Geschichte brauchst Du keinem von uns beizubringen, das ist ja unsere gemeinsame Geschichte.

W?rdest Du aber meine Frage bitte beantworten:

Welche Argumente der Publikationen, die Dir vorgestellt wurden erscheinen Dir als "nicht brauchbar"?

Kannst Du uns genau die Argumente nennen, die nicht brauchbar sind?

Vorher k?nnen wir hier nicht weiter diskutieren, weil wir nicht wissen, was f?r Argumente zur Kritik der Relativit?tstheorie Du als "nicht brauchbar" erkennt. Vielleicht k?nnen wir dann Argumente vorstellen, die Du als brauchbar erkennst, wer wei?? Dann w?rden wir ein St?ck weiter sein.

Jocelyne Lopez

27.01.2007 18:35 Jocelyne Lopez ist offline Email an Jocelyne Lopez senden Homepage von Jocelyne Lopez Beiträge von Jocelyne Lopez suchen Nehmen Sie Jocelyne Lopez in Ihre Freundesliste auf
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Machen wir es einfach les Dir mal die Biografie von Hugo Dingler durch und mach Dir dann ?ber diesen Mann mal Gedanken.

Meine Meinung : Puplikationen unbrauchbar......

27.01.2007 18:45 Siggi ist offline Email an Siggi senden Beiträge von Siggi suchen Nehmen Sie Siggi in Ihre Freundesliste auf
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Weiter:

Paul Weyland: geh?rte zur ?Arbeitsgemeinschaft deutscher Naturforscher zur Erhaltung reiner Wissenschaft e. V.?

Unbrauchbar.

-soll ich weiter machen?

27.01.2007 18:48 Siggi ist offline Email an Siggi senden Beiträge von Siggi suchen Nehmen Sie Siggi in Ihre Freundesliste auf
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Re: Chronologie zur Relativit?tstheorie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

LENARD, PHILIPP.

Initiator der sogenannten "Arischen Physik" trat ?ffentlich f?r die NSDAP ein.

Unbrauchbar.

27.01.2007 18:50 Siggi ist offline Email an Siggi senden Beiträge von Siggi suchen Nehmen Sie Siggi in Ihre Freundesliste auf
Jocelyne Lopez
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Zitat:

J?rgen Knall schrieb am 27.01.2007 18:23 Uhr:

Editierung: Ich sehe gerade, dass Siggi selbst geantwortet hat. Aus der Diskussion werde ich mich heraushalten, ich bin kein Historiker.




Ja, ich wu?te zum Beispiel pers?nlich auch nicht, bevor ich mich mit der Kritik der Relativit?tstheorie vor ca. 2 Jahren befasst habe, dass in Deutschland auch die Physik von rassistischer und antisemitischer Hetze infiziert wurde. Ich bin in Frankreich ausgebildet worden und wu?te es zwar von der Medizin und der Biologie, aber von einer "Deutschen Physik" bzw. einer "J?dischen Physik" habe ich erst vor 2 Jahren in Foren zum ersten Mal etwas geh?rt.

Die Forschungsgruppe G.O. Mueller ist sogar ganz gezielt und ausf?hrlich auf diese Thematik in seiner Dokumentation eingegangen, zum Beispiel:

G.O. Mueller ? ?ber die absolute Gr??e der Speziellen Relativit?tstheorie ?
Kapitel 1 ? Einleitung ? Seite 16

http://www.ekkehard-friebe.de/buch.pdf


Zitat:

Was haben Antisemitismus, Nationalsozialismus und V?lkermord mit Physik zu tun?

Die Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg und Albert Einsteins pazifistische und einige auch gegen Deutschland gerichtete Stellungnahmen w?hrend des Krieges hatten nach Kriegsende in Deutschland in nationalistischen Kreisen eine starke antisemitische Bewegung zur Folge, die sich in besonderer Weise auch gegen Einstein richtete. Diese rassistische Hetze wurde auf der politischen Ebene ausgel?st und inszeniert. Die Ausdehnung der rassistischen Hetze auf die physikalischen Theorien als j?dische Theorien ist anfangs ebenfalls das Werk politischer Extremisten und Demagogen: es ist eine Hetze gegen physikalische Theorien ohne Angabe von physikalischen Argumenten.

In den bisher nachgewiesenen und ausgewerteten theoriekritischen Arbeiten, also Stellungnahmen und Abhandlungen mit physikalischen oder erkenntnistheoretischen Argumentationen, sind bis zum Jahr 1919 keine antisemitischen ?u?erungen enthalten. Die fr?hesten uns bekannt gewordenen F?lle datieren aus den Jahren 1920 (Rudolf Mewes) und 1921 (Theodor Fritsch, unter Pseudonym Roderich-Stoltheim) und haben nach Umfang und Bedeutung keinen gro?en Einflu? aus?ben k?nnen, weil sie aus pers?nlicher Zur?cksetzung (Mewes) oder sektiererischer Einstellung (Fritsch) motiviert waren.

Die erste bedeutende physikalische Abhandlung mit antisemitischen ?u?erungen stammt mit einer Datierung vom Juli 1922:

LENARD, PHILIPP: ?ber ?ther und Ur?ther. 2., vermehrte Auflage, mit einem Mahnwort an deutsche Naturforscher. Leipzig: Hirzel 1922. 66 S.

Lenard hat mit seinem ?Mahnwort? einen unheilvollen Einbruch der politischen Hetze in die physikalische Fachdiskussion begonnen, der zehn Jahre sp?ter mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten in Deutschland f?r 12 Jahre offizielle Politik wurde.

Lenards Motive f?r seinen Schritt sind in dem geplanten Ausschlu? der Kritik und freien Diskussion von der Jahrhundertfeier der Gesellschaft deutscher Naturforscher und ?rzte im September 1922 in Leipzig zu sehen, die in den Augen der Kritiker gewisserma?en eine kalte ?Machtergreifung? der Relativisten darstellte, Abschaffung der Freiheit der Wissenschaft auf dem Gebiete der theoretischen Physik, gegen die in Leipzig die Kritiker einen erfolglosen schriftlichen Protest auf Handzetteln verbreiteten, der frei von jeglichen antisemitischenT?nen war.

Der zynisch inszenierte absolute Triumph der Relativistik durch den Handstreich von Leipzig hatte eine Aktivierung des latenten Antisemitismus und sein ?bergreifen auf die Physik zur Folge. Die Machtergreifung der Relativisten und der Antisemitismus in der Kritik stiften das gro?e Unheil f?r die wissenschaftliche Diskussion der Zwanziger Jahre in Deutschland.

Damit wurden alle M?glichkeiten f?r eine fruchtbare fachliche Auseinandersetzung in Deutschland auf Jahre hinaus versch?ttet. Lenard und seine Nachahmer haben damit eine gro?e Schuld auf sich geladen, unter der die Entwicklung der Kritik in Deutschland bis heute leiden mu?.

Die Relativisten haben ihren Handstreich in Leipzig 1922 als gro?en Erfolg betrachtet, der auch in der ?ffentlichkeit so bewertet wurde, in Wahrheit aber doch nur im traurigen Ausschlu? der Andersdenkenden bestand. Die angeblich physikalisch revolution?re Physik hatte die Machtfrage gestellt und gewonnen, wie in der Politik ?blich, und der Ausgang war keine ?berraschung. Die wahre Revolution bestand jedoch in der Einf?hrung der Machtfrage zur Entscheidung ?ber Wahrheit und Richtigkeit physikalischer Theorien: diese Revolution ist, trotz 8 Jahrzehnten des Erfolges, von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Insgesamt war die Anzahl von physikalisch argumentierenden Kritikern, die zus?tzlich antisemitische Tiraden einflochten, au?erordentlich gering. Nach dem bisherigen Stand der Auswertung, der sich selbstverst?ndlich mit fortschreitender Bearbeitung erh?hen wird, sind folgende F?lle aktenkundig, nach Erscheinungsjahren aufgef?hrt:

1920: Mewes, Rudolf
1921: Fritsch, Theodor (unter Pseudonym Roderich-Stoltheim)
1922: Lenard, Philipp; Stark, Johannes; Zboril, J.
1923: Fritsch, Theodor (unter Pseudonym Roderich-Stoltheim)
1931: Hentschel, Willibald
1936: Th?ring, Bruno
1937: Dingler, Hugo; Th?ring, Bruno
1938: Finke, Edmund; Tobien, Waldemar
1940: Arthos [Pseudonym, Italien]; Th?ring, Bruno
1941: May, Eduard
1942: Br?hlmann, Otto; Teichmann, Horst; Vahlen, Theodor
1944: Uller, Karl

Aus rund 3790 kritischen Ver?ffentlichungen sind bisher als antisemitisch ermittelt worden:

- 16 Autoren, davon 15 deutsche;
- insgesamt 19 Ver?ffentlichungen, davon 18 deutsche;
- nur Arbeiten aus den Jahren 1920-1944.

Wer zu den Relativit?tstheorien weitere kritische Ver?ffentlichungen mit antisemitischem Einschlag kennt, m?ge Ro? und Reiter nennen. Wir werden alle theoriekritischen Ver?ffentlichungen nachweisen, unabh?ngig von anderen Inhalten.

29 Ver?ffentlichungen w?ren 1 Prozent der Gesamtmenge: bisher liegt die Zahl der ermittelten F?lle noch darunter. Mit einer dramatischen Erh?hung des Prozentsatzes ist nicht zu rechnen, da erfahrungsgem?? ungehemmt rassistisch hetzende Ver?ffentlichungen sich nicht mit physikalischen Argumentationen aufhalten und damit aus dem Erfassungshorizont der vorliegenden Dokumentation herausfallen. (Auch die blo?e Aussage, man sei gegen die Relativit?tstheorie oder halte sie f?r falsch, ist noch keine Argumentation und f?llt deshalb heraus.) Selbst wenn 2 - 3 Prozent aller theoriekritischen Arbeiten antisemitisch sein sollten, w?re dies ein au?erordentlich bemerkenswert positives Ergebnis, weil es den Antisemitismus in der Physik wahrscheinlich als weitgehend deutsches Ph?nomen in einem nur sehr begrenzten Zeitraum und von erstaunlich geringem Umfang erweist. In eklatantem Widerspruch zu dieser Tatsache m?chten die Relativisten gern verleumderisch den Eindruck erwecken, die meiste Kritik sei nur antisemitisch motiviert.

Auch bei Betrachtung nur der deutschsprachigen Ver?ffentlichungen aus dem Zeitraum 1920-1944 mit insgesamt ca. 570 Dokumenten stellen die bisher nachgewiesenen 18 antisemitisch gef?rbten Arbeiten nur rund 3 Prozent dar, was angesichts der Politik w?hrend der nationalsozialistischen Herrschaft nur erstaunen kann. Sollte die weitere Auswertung diese Zahl deutlich erh?hen, w?re es kein Wunder.
Bei weiterer Einschr?nkung auf die insgesamt 85 deutschsprachigen Arbeiten unter der nationalsozialistischen Herrschaft 1933-1944 w?ren die f?r diese Jahre bisher festgestellten ganzen 11 F?lle von antisemitischer F?rbung geradezu ein Wunder, bei dem es wohl nicht bleiben wird. Trotzdem sieht es nicht nach einer dramatischen Erh?hung dieser F?lle aus: die weit ?berwiegende Mehrzahl der kritischen Ver?ffentlichungen hat sich erwiesenerma?en auch unter den Nazis frei von antisemitischer Hetze gehalten.

Diese Befunde unserer bisherigen Auswertung der Dokumentation haben eine gro?e Bedeutung f?r die Abwehr einer pauschalen Verleumdung, mit der die Relativisten generell mit Vorliebe und in Deutschland auch mit gro?em Erfolg arbeiten, n?mlich der pauschalen Verleumdung der Kritiker als Antisemiten.



Viele Gr??e
Jocelyne Lopez

27.01.2007 19:15 Jocelyne Lopez ist offline Email an Jocelyne Lopez senden Homepage von Jocelyne Lopez Beiträge von Jocelyne Lopez suchen Nehmen Sie Jocelyne Lopez in Ihre Freundesliste auf
Siggi
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Re: Chronologie zur Relativit?tstheorie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Dann frag ich mich warum Ihr euch immer wieder auf diese Leute bezieht und diese zitiert.

27.01.2007 19:23 Siggi ist offline Email an Siggi senden Beiträge von Siggi suchen Nehmen Sie Siggi in Ihre Freundesliste auf
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