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Sebastian Hauk
Eroberer


Dabei seit: 28.10.2006
Beiträge: 51

Neues-Hafele-Keating Experiment Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich habe in dem Forum Alpha Centauri eine Rechenaufgabe gestellt.
Diese Aufgabe wurde noch nicht gel?st. Ich m?chte in diesem Forum die L?sung der Aufgabe vorstellen.

Hier noch einmal die Aufgabe:


Zitat:

Bei einer Geschwindigkeit von 299.999 km/s zu einem gesetzten Lorentz?ther w?rden die Uhren schon bei einer zus?tzlichen Geschwindigkeit von 1000 km/h und als Messunterschied dazu 2.000 km/h (die Menschen die sich mit 299.999 km/s bewegen k?nnen nat?rlich so einen Wert messen, w?re dumm wenn nicht) messbare Resultate liefern. Hier auf der Erde w?rden die Uhren bei solchen Geschwindigkeiten nur geringf?gige Unterschiede aufweisen.

Es gilt hier nat?rlich das Additionstheorem der Geschwindigkeiten, aber die Auswirkungen w?ren schon gravierend.

Aus diesem Grund h?tte ich auch gerne ein genaueres Experiment als das Hafele-Keating-Experiment. Unsere Geschwindigkeit zu dem gesetzten Lorentz?ther ist n?mlich nicht sehr gro?.



In dieser Aufgabe wird die Differenz des Lorentzfaktors der beiden Uhren gesucht, die von einem Raumschiff, welches mit 299.999 km/s in Bezug zu einem Lorentz?ther fliegt, starten und wieder landen.

In einem Raumschiff welches zur Erde ruht w?rde ersteinmal folgender Unterschied beim Lorentzfaktor rauskommen.

Uhr A welche mit 1.000 km/h fliegt h?tte einen Lorentzfakor von 1,000000000000430 und Uhr B welche mit 2.000 km/h fliegt h?tte einen Lorentzfaktor von 1,000000000001710. DEr Unterschied w?rde hier 0,000000000001286 betragen.


Wenn sich das Raumschiff mit 299.999 km/s zu dem Lorentz?ther bewegt k?me folgendes raus:

Uhr A h?tte eine Geschwindigkeit zum Lorentz?ther von 299.999,000000926000000 und Uhr B eine Geschwindigkeit von 299.999,000001852000000.


Uhr A h?tte dann einen Lorentzfaktor von 387,298836670663000
und Uhr B einen von 387,299015985959000.

Der Unterschied w?rde hier 0,000179315295952
betragen. Der Unterschied w?re also deutlich gr??er als bei den Uhren die von einem Raumschiff gestartet sind, welches in Bezug zum ?ther ruht.

Jetzt ist nat?rlich die entscheidene Frage:

L??t sich dieses Ph?nomen bei unserer Geschwindigkeit zum Lorentz?ther von 367 km/s festellen? Wie gro? w?re hier der Unterschied?
Schon einmal vorweg: Er ist sehr klein.




Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Sebastian Hauk am 28.05.2008 22:35.

28.05.2008 22:12 Sebastian Hauk ist offline Email an Sebastian Hauk senden Homepage von Sebastian Hauk Beiträge von Sebastian Hauk suchen Nehmen Sie Sebastian Hauk in Ihre Freundesliste auf
Gerhard Kemme
Routinier


Dabei seit: 29.06.2007
Beiträge: 436

Re: Neues-Hafele-Keating Experiment Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Guten Abend!


Zitat:

Sebastian Hauk schrieb am 28.05.2008 21:12 Uhr:

Zitat:

Bei einer Geschwindigkeit von 299.999 km/s zu einem gesetzten Lorentz?ther w?rden die Uhren schon bei einer zus?tzlichen Geschwindigkeit von 1000 km/h und als Messunterschied dazu 2.000 km/h (die Menschen die sich mit 299.999 km/s bewegen k?nnen nat?rlich so einen Wert messen, w?re dumm wenn nicht) messbare Resultate liefern. Hier auf der Erde w?rden die Uhren bei solchen Geschwindigkeiten nur geringf?gige Unterschiede aufweisen.

Es gilt hier nat?rlich das Additionstheorem der Geschwindigkeiten, aber die Auswirkungen w?ren schon gravierend.

Aus diesem Grund h?tte ich auch gerne ein genaueres Experiment als das Hafele-Keating-Experiment. ...






Das kann ich vom Ansatz her nicht erkennen. Was mir zur Herleitung der Lorentztransformation und ihrer Verkn?pfung unter Anwendung des relativistischen Additionstheorems einfiele, w?re das erstmal die theoretische Vorarbeit unter Einbeziehung kritischer ?berpr?fungen stattfinden sollte.
Wie also konkret sollte das Gedankenexperiment aussehen, aus welchem die LT hergeleitet werden sollen?

Das wird auch alles ziemlich schnell fehlerhaft, wenn man bei Unabh?ngigkeit zwischen Lichtstrahl und bewegtem Ma?stab nicht auch
c-v bzw. c+v rechnet.

Pl?dierst du f?r ein neues genaueres Experiment, dann sollte auch die Logik einer Best?tigung bzw. Falsifizierung der Zeitdilatation durchdacht und diskutiert werden. Die Annahme einer Zeitdilatation ohne benennbarer St?rursache ist ziemlich absurd. Eine Behauptung bez?glich der kein Konsens vorhanden ist, kann auch nicht durch einzelne Experimente best?tigt werden. Es mu? erstmal eine Wenn-dann-Beziehung akzeptiert sein, dann kann f?r das Fallgesetz "Wenn ich einen Stein ?ber dem Erdboden loslasse, dann f?llt er zu Boden!"gesagt werden: "Ich halte einen Stein an dieser Stelle und gebe ihn durch ?ffnen der Hand frei. Resultat: Er f?llt auch an dieser Stelle zu Boden. Also wurde auch durch diesen Versuch die Regel best?tigt."

MfG Gerhard Kemme

__________________
"Eine Menge ist eine Zusammenfassung bestimmter, wohlunterschiedlicher Dinge unserer Anschauung oder unseres Denkens, welche Elemente der Menge genannt werden, zu einem Ganzen."
Nach Georg Cantor (1845 - 191cool

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Gerhard Kemme am 28.05.2008 22:58.

28.05.2008 22:56 Gerhard Kemme ist offline Email an Gerhard Kemme senden Homepage von Gerhard Kemme Beiträge von Gerhard Kemme suchen Nehmen Sie Gerhard Kemme in Ihre Freundesliste auf
Sebastian Hauk
Eroberer


Dabei seit: 28.10.2006
Beiträge: 51

Re: Neues-Hafele-Keating Experiment Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Das ist nat?rlich richtig. Ich gehe bei diesem Beispiel einfach davon aus, dass es einen Lorentz?ther gibt und dass er die Eigenschaft besitzt Uhren zu verlangsamen. Nat?rlich k?nnte man nach dem warum fragen. Aber nehmen wir doch einmal an, dass es ihn gibt und er diese Eigenschaft besitzt.

28.05.2008 23:39 Sebastian Hauk ist offline Email an Sebastian Hauk senden Homepage von Sebastian Hauk Beiträge von Sebastian Hauk suchen Nehmen Sie Sebastian Hauk in Ihre Freundesliste auf
Sebastian Hauk
Eroberer


Dabei seit: 28.10.2006
Beiträge: 51

Re: Neues-Hafele-Keating Experiment Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Oder ein noch einfacheres Experiment.

Da unsere Erde sich mit 367 km/s durch den Lorentz?ther bewegt braucht einfach nur ein Flugzeug mit 800 km/h einmal gegen die Bewegungsrichtung fliegen und einmal in die Bewegungsrichtung.

Ein Vergleichsuhr wird mit 100 km/h zu dem gew?nschten Ort gebracht.

Dann w?rde die Rechnung so aussehen:

Gegen die Bewegungsrichtung

367 km/s - 0,222 = 366,778 km/s

Vergleichsuhr 367 km/s - 0,02777 = 366,9723

Und einmal in die Bewegungsrichtung:

367 km/s + 0,222 = 367,222

Vergleichsuhr 367 km/s + 0,02777 = 367,0277

Hier spielt nat?rlich auch das Additionstheorem der Geschwindigkeiten eine Rolle.







29.05.2008 01:30 Sebastian Hauk ist offline Email an Sebastian Hauk senden Homepage von Sebastian Hauk Beiträge von Sebastian Hauk suchen Nehmen Sie Sebastian Hauk in Ihre Freundesliste auf
 
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