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Ekkehard Friebe Ekkehard Friebe ist männlich
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Beiträge: 1154

Komplexit?t und Interpretation der Natur - Konsequenzen.... Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hinweisen m?chte ich auf einen ganz aktuellen Beitrag (Vortrag am 3. Mai 2007) von Prof. Dr. Gottfried Anger:

Komplexit?t und Interpretation der Natur - Konsequenzen f?r die Zukunft
http://www.ekkehard-friebe.de/LeibnizSozBerlin2007.pdf



Prof. Dr. Gottfried Anger ist emeritierter Mathematik-Ordinarius der Martin-Luther-Universit?t Halle-Wittenberg und Mitherausgeber des achtb?ndigen Gemeinschaftsbuchwerks:

?Was von moderner Physik bleibt und f?llt?, siehe in unserem Forum:
http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=1#p17671736923282630


Im Folgenden bringe ich zwei Ausz?ge aus dem genannten Vortrag vom 3. Mai 2007:

Auf Seite 4 hei?t es:

Zitat:

Der Physiker Wolfgang Neuendorf ( www.neundorf.de ) schreibt dazu: Das Fatale an der etablierten Wissenschaft ist nicht so sehr, dass sie sich irrt, das ist menschlich. Fatal ist, dass die amtierenden Wissenschaftsp?pste ihre Vermutungen als ?Wissen? und ihre, gr??tenteils waghalsigen, Theorien als ?Gesetze? ausgeben. Noch schlimmer wird das Ganze dadurch, dass jeder Wissenschaftler, der den manchmal h?chst abenteuerlichen Thesen widerspricht, seine Kariere und oft seine Existenz riskiert. Wie abenteuerlich und in weiten Teilen l?cherlich und gerade zu grotesk zum Beispiel die theoretische Physik ist, die Anfang und Ende des Universums zu erkl?ren versucht.
(Zitatende)




Auf Seite 6 hei?t es:

Zitat:

3. Prinzipien f?r den Umgang mit komplexen Systemen

Eine lange Besch?ftigung mit der Leistungsf?higkeit physikalischer Felder in Geophysik und Medizin ergab 1999 folgende Regeln, wobei die Verwendung des Gravitationsfeldes und von elektrischen bzw. magnetischen Feldern eine zentrale Rolle spielen (4), (5):

1. F?r die meisten komplexen Systeme der Natur gibt es keine mathematische Systemtheorie. Ursache hierf?r ist die gro?e Anzahl von Atomen im System und die daraus resultierenden ?berdurchschnittlich vielen Wechselwirkungsprinzipien. Weiterhin ist die genaue Anzahl und Lage der Atome unbekannt.

2. In einem solchen System kann man in einem Labor gewisse Teilinformationen (Messwerte) erhalten. Der Schluss von der speziellen Information auf das Gesamtsystem gelingt nur mittels praktischer Erfahrungen.

3. Bei technischen Systemen werden die endlich vielen Teilsysteme, aus denen sie bestehen, relativ gut beherrscht. Daher gibt es f?r solche Systeme eine gewisse mathematische Systemtheorie. Fehler in einem solchen System lassen sich relativ leicht feststellen.

4. Bei biologischen Systemen sind alle Prozesse mehr oder weniger gleichzeitig ?berlagert, die mathematisch nicht getrennt werden k?nnen. Au?erdem sind die verf?gbaren Messwerte oft sehr schwach. Daher ist der Arzt noch viel mehr als der Ingenieur auf praktische Erfahrungen (ars medica) am realen System angewiesen.

5. Systeme in den Wirtschaftswissenschaften ?berblickt man vom logischen Standpunkt aus weitgehend (diskrete Mathematik). Allerdings kann es f?r globale Fragen chaotische Strukturen als Folge eines Informationsmangels geben. Die Computer sind in den Wirtschaftswissenschaften f?r Teilfragen sehr erfolgreich einsetzbar.


Sehr erfahrene Mediziner, Biologen und Naturwissenschaftler verlassen sich im gro?en Umfang auf praktische Erfahrungen (praxis cum theoria). Die Universit?ten unterrichten aber oft nur Teilfragen von komplexen Systemen. Der Schluss von der speziellen Information auf das (komplexe) Gesamtsystem wird nicht immer einwandfrei vollzogen. Hieraus folgen in der Medizin Fehldiagnosen mit t?dlichem Ausgang (cool, (19), (37).
(Zitatende)




Lesen Sie bitte weiter unter:


Komplexit?t und Interpretation der Natur - Konsequenzen f?r die Zukunft
http://www.ekkehard-friebe.de/LeibnizSozBerlin2007.pdf



Beste Gr??e Ekkehard Friebe

01.08.2007 14:00 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
Gerhard Kemme
Routinier


Dabei seit: 29.06.2007
Beiträge: 436

Re: Komplexit?t und Interpretation der Natur - Konsequenzen.... Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Guten Tag!

Analysierte man die Zust?nde auf atomarer Ebene in einem Querschnitt des Koaxialkabels, durch welches die momentan ?bertragenen Bits gesendet werden, so k?nnte kaum die ?bertragene Information dechiffriert werden. Insofern k?nnen die festgestellten Wechselwirkungen auf atomarer Ebene auch - was ich nicht behaupte - zu einer ?bergeordneten Intelligenzebene geh?ren.

MfG Gerhard Kemme

__________________
"Eine Menge ist eine Zusammenfassung bestimmter, wohlunterschiedlicher Dinge unserer Anschauung oder unseres Denkens, welche Elemente der Menge genannt werden, zu einem Ganzen."
Nach Georg Cantor (1845 - 191cool

02.10.2007 11:22 Gerhard Kemme ist offline Email an Gerhard Kemme senden Homepage von Gerhard Kemme Beiträge von Gerhard Kemme suchen Nehmen Sie Gerhard Kemme in Ihre Freundesliste auf
Ekkehard Friebe Ekkehard Friebe ist männlich
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Dabei seit: 23.11.2005
Beiträge: 1154

Re: Komplexit?t und Interpretation der Natur - Konsequenzen.... Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Prof. Dr. Gottfried Anger (siehe oben) hat mir erneut einen sehr wichtigen Brief zugeleitet zum Thema:

"Komplexit?t und Interpretation der Natur - Konsequenzen f?r die Zukunft"
http://www.ekkehard-friebe.de/RektorTUDresden.pdf

Der Brief tr?gt das Datum 12.9.2007 und ist gerichtet an:

Rektor der Technischen Universit?t Dresden
Herrn Prof. Dr. Hermann Kokenge

Nachstehend bringe ich ein Zitat aus diesem Brief:


Zitat:


Magnifizenz,

ich m?chte Sie auf dringend notwendige Ver?nderungen im Verh?ltnis Theorie ? Praxis aufmerksam machen. Das betrifft vor allem den Gebrauch naturwissenschaftlicher Methoden in Medizin und Biologie, speziell den Gebrauch von Messwerten physikalischer Felder. Da wir es in der Natur im allgemeinen mit komplexen Systemen zu tun haben und Messwerte ein komplexes System niemals voll charakterisieren k?nnen, gibt es in der Medizin viele Fehldiagnosen, die oft zum Tode f?hren (Anlage 1). Naturwissenschaftlern und Medizinern werden die Grundgesetze komplexer Systeme kaum gelehrt. F?r mich ist diese Tatsache mehr als deprimierend, obwohl am Anfang relativ einfache Grundgesetze f?r komplexe Systeme stehen. Nur muss der Mensch Abstand nehmen, die Natur und das Universum weitgehend erkl?ren zu wollen. Das geht nicht einmal f?r unseren K?rper, dessen Komplexit?t niemals voll beschrieben werden kann!!

Zur Information lege ich meine letzte Arbeit

(1) Komplexit?t und Interpretation der Natur ? Konsequenzen f?r die Zukunft,

die in den Sitzungsberichten der Leibniz- Soziet?t Berlin erscheinen wird, diesem Brief bei. Die Konsequenzen daraus sind ?berdurchschnittlich gro? und werden den Gebrauch naturwissenschaftlicher Methoden wesentlich zugunsten praxis cum theoria ver?ndern (siehe auch meine Homepage http://members.aol.com/GottfriedAnger/myhomepage). Als Absolvent der TU Dresden auf dem Gebiet der Mathematik im Jahre 1951 habe ich immerhin 55 Jahre intensiver wissenschaftlicher Arbeit ben?tigt, um diese Arbeit schreiben zu k?nnen. Und dabei sind die darin behandelten Probleme die Aufgabenstellungen, die unsere Absolventen nach ihrem Studium in Industrie und Forschungsinstituten vorfinden! Daher scheitert ein gro?er Teil der Wissenschaftler in den Anwendungen. G?nstiger sieht es in den Ingenieurwissenschaften aus, wo man bekannte Teilsysteme zusammensetzt.

Genau vor 50 Jahren habe ich meine Doktorarbeit

Stetige Potentiale und deren Verwendung f?r einen Neuaufbau der Potentialtheorie

an der Fakult?t f?r Mathematik und Naturwissenschaften der TU Dresden verteidigt (Urkunde vom 23. Dezember 1957). Mir war die nat?rliche Kopplung zwischen moderner Mathematik und Physik gelungen. Ich verwendete die leistungsf?higsten Methoden der Mathematik f?r die Physik (Gravitationsfeld, elektrische Felder), die nach 1923 entwickelt wurden. Meine Arbeit wurde zur Beurteilung an Prof. M. Brelot von der Universit?t Paris geschickt. Seine Antwort kam in Februar 1957: Nicht alles neu, aber ausbauf?hig. Im Brief wurde mir auch ein Stipendium des CNRS an der Universit?t Paris zugesprochen, welches ich nach langen schwierigen Diskussionen an der TU Dresden im April 1958 antreten konnte. 1959 erhielt ich ein Angebot von der Universit?t W?rzburg, in Zukunft dort arbeiten zu d?rfen. Ich nahm dieses Angebot nicht an, da man von mir in Paris und W?rzburg mathematische Wunder erwartete. Ich habe trotz intensiver Arbeit immerhin noch 50 Jahre gebraucht, um mit komplexen Systemen der Natur umgehen zu k?nnen. Meine Ergebnisse ?ber komplexe Systeme zeigen die Richtigkeit meiner damaligen Entscheidungen. Nach 1951 waren relativ viele Stellen zu besetzen. Das bot die M?glichkeit, nicht eingefahrene Wege zu gehen. Au?erdem konnten unsere Stellen verl?ngert werden. Der von mir damals eingeschlagene Weg ist unter den jetzigen Bedingungen kaum m?glich, da man in den Anwendungen immer sofort weitreichende Erfolge erbringen muss.

Da 1947 die Lehrst?hle f?r Physik an der TU Dresden nicht besetzt waren, w?hlte ich als Nebenfach Elektronik bei Prof. Heinrich Barkhausen (1881 ? 1957), der als Vater der Mikroelektronik gilt. Jetzt kann ich sagen, dass dieser Schritt f?r die Anwendungen der bestm?gliche war. Er erkl?rte uns immer wieder, wie man mathematische Modelle bei elektrischen Schaltungen herleitet. Die in den Modellen vorhandenen Materialparameter waren meist bekannt, so dass die mathematischen Rechnungen sinnvolle Ergebnisse lieferten. In den Praktika lernten wir elektrische Felder, speziell von Dipolen kennen. Das war der Grund, dass ich mich sp?ter mit dem Gravitationsfeld und elektrischen Feldern besch?ftigte. In diesen Feldern findet man tiefliegende l?sbare mathematische Aufgabenstellungen (direkte Aufgaben), auch noch in Zukunft. Im Gegensatz dazu wei? man bis jetzt nicht, wie die komplexen biologischen Systeme der Natur inverse Probleme theoretisch zu behandeln sind. Sicherlich wird sich auf diesem Gebiet nicht zu viel theoretisch machen lassen. Derselben Meinung ist der Geod?t Prof. Helmut Moritz von der TU Graz, dessen Tochter eine erfahrene Biologin ist.

Im Gegensatz zur Technik, wo viele Fakten bez?glich der Teilsysteme bekannt sind, hat man in den Naturwissenschaften oft Messwerte von unbekannter Materie (zum Beispiel in Geophysik und Medizin) zu interpretieren, um innere Materialparameter bestimmen zu k?nnen. Das ist wegen der Komplexit?t der Natur vollkommen anders als in der Technik. Wie bereits oben erw?hnt, haben unsere Absolventen meist die Leistungsf?higkeit von Informationen physikalischer Systeme der offenen Natur zu interpretieren. Und dabei haben die jungen Wissenschaftler kaum Kenntnisse auf diesem Gebiet, weder auf den Grundlagen der Mathematik als auch in den Anwendungen. Keiner meiner Kollegen (Mathematiker und Physiker) ist bereit, dar?ber zu sprechen. Man betreibt die theoretischen Untersuchungen in den Anwendungen wie vor 50 ? 100 Jahren. Aus diesem Grund werden die Mediziner an den Universit?ten nicht richtig ausgebildet.

Nach meiner Zeit als Assistent an der TU Dresden (1952 ? 1963) arbeitete ich am Institut f?r Reine Mathematik der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin in Ost-Berlin. Der theoretische Physiker Prof. Hans-Joachim Treder (1928 ? 1976) machte mich dort 1967 auf die grundlegenden inversen Probleme der Physik und Medizin aufmerksam. Er hatte in dem Buch von M. M. Lavrentiev (Novosibirsk 1962, englische ?bersetzung im Springer-Verlag 1967) Some Imporperly Posed Problems in Mathematical Physics solche Aufgabenstellungen gefunden. Durch meine Tagung Elliptische Differentialgleichungen in Berlin im Jahre 1969 kam ich bei Gespr?chen mit russischen Wissenschaftlern weiter an diese Probleme heran. Ich weilte 1972 drei Monate in Novosibirsk und lernte viele Wissenschaftler auf dem Gebiet der inversen Probleme dort kennen. Dieses kann man als den Beginn meiner Untersuchungen auf dem Gebiet der Anwendungen der Mathematik ansehen.

Meine Berufung an die Martin-Luther-Universit?t Halle-Wittenberg im Jahre 1972 erm?glichte es mir, die Erfahrungen von Biologen und Medizinern bez?glich komplexer Systeme kennenzulernen. Auf diese Weise wurde ich mit der Diagnostik vertrauter. Man kann praktisch nicht mit Mathematikern und Physikern ?ber die zentralen Fragen der Naturwissenschaften (unseres Lebens) sprechen. Daher gibt es so viele elementare L?cken und Fehler auf dem Gebiet der Diagnostik, wo oft Informationen bez?glich Messwerte zu interpretieren sind.

Meine Ergebnisse ?ber inverse Probleme (Diagnostik) sind w?hrend meiner Zeit an der Universit?t Halle (1972 ? 1993) entstanden. Intensiv diskutierte ich mit anderen Kollegen die zentralen Probleme der Naturwissenschaften und Medizin. So veranstaltete ich 1978 gemeinsam mit Prof. Horst R?sler in Freiberg (Sachsen) eine Sommerschule ?ber inverse Probleme, 1979 organisierte ich an der Universit?t die erste internationale Tagung (zwischen Ost und West) ?ber inverse Probleme. Die Beitr?ge wurden bereits zur Tagung im Akademie ? Verlag Berlin 1979 publiziert. Mein Buch

(2) Inverse Problems in Differential Equations

erschien im M?rz 1990 im Akademie-Verlag Berlin und bei Plenum Publishing, London, zum Preis von 30 Dollars. Dieses Buch wurde mehrfach nachgedruckt und kostet jetzt laut Internet 430 Dollars. Im Jahre 1993 organisierte ich mit Kollegen aus Potsdam und Prof. Helmut Moritz (TU Graz) die internationale Tagung

(3) Inverse Problems: Principles and Applications in Geophysics, Technology and Medicine

die im Akademie-Verlag Berlin zur Tagung publiziert wurde. Diese Publikation wurde ebenfalls mehrfach nachgedruckt. Wenn man im Internet bei www.google.de meinen Namen ?Gottfried Anger? eingibt, findet man ca. 900 Zitate bez?glich meiner Publikationen in Internet-Buchhandlungen in englischer Sprache, chinesischer Sprache, japanischer Sprache und arabischer Sprache. Eine solche Reaktion hatte ich nicht erwartet. Hieran sieht man, dass ich mich den zentralen Fragen der Naturwissenschaften zugewendet hatte. Aber die Bundesrepublik Deutschland ist an diesen wichtigen Fragen nicht interessiert. Unsere Kollegen betreiben die theoretischen Fragen der Naturwissenschaften wie vor 50 ? 100 Jahren!!

Seit 1990 mache ich die Bundesregierung und die Wissenschaftler in hohen Leitungsfunktionen auf die geschilderte Situation aufmerksam in mehr als 80 Briefen. Es gibt aber keinerlei Reaktionen darauf.

(Zitatende)




Lesen Sie bitte weiter unter:
http://www.ekkehard-friebe.de/RektorTUDresden.pdf


Beste Gr??e Ekkehard Friebe



28.10.2007 10:50 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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Re: Komplexit?t und Interpretation der Natur - Konsequenzen.... Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Prof. Dr. Gottfried Anger (siehe oben) hat mir erneut einen sehr wichtigen Brief zugeleitet zum Thema:

?Jahr der Mathematik?
http://www.ekkehard-friebe.de/MinSchawan.pdf


Der Brief tr?gt das Datum 12.12.2007 und ist gerichtet an:

Frau Bundesministerin Dr. Annette Schawan,
Bundesministerium f?r Bildung und Forschung, Berlin.


Nachstehend bringe ich Ausz?ge aus diesem Brief:


Zitat:


Sehr verehrte Frau Bundesministerin,
die Gesellschaft f?r Angewandte Mathematik informierte mich, dass das Jahr 2008 als

Jahr der Mathematik

ausgerichtet wird. Die Mathematik z?hlt zu den ?ltesten Wissenschaften. Bereits vor 4000 ? 5000 Jahren wurden zum Beispiel im vorderen Orient Untersuchungen ?ber spezielle Probleme der Mathematik angestellt. Solche Fragestellungen ergeben sich aus t?glichen Problemen der Menschen.

Am 30. November 2007 hatten Sie an der TU Berlin die gro?e Mathe-Schau im Rahmen des Sonderforschungsbereiches Matheon er?ffnet. Diese Veranstaltung gab einen interessanten ?berblick ?ber spezielle Probleme der Mathematik, die f?r die anwesenden Sch?ler bestimmt von gro?em Interesse waren. Seit 1952 besch?ftige ich mich mit der Mathematik und ihren Anwendungen. Zuerst habe ich 20 Jahre lang reine Mathematik (im Sinne der franz?sischen Mathematiker) betrieben und danach mich Fragen der angewandten Mathematik im Sinne russischer Mathematiker zugewandt. Dabei bin ich auf sensationelle L?cken der Theorie gesto?en, die sich vor allem in der medizinischen Diagnostik sehr negativ auswirken.

Physiker und Mathematiker haben fast vergessen, sich mit komplexen Systemen der Natur, speziell mit der Leistungsf?higkeit von physikalischen Feldern, auseinanderzusetzen. In der obigen Veranstaltung fiel kein Wort ?ber unsere zentralen Fragen des Lebens. Die theoretischen Aufgabenstellungen der Physiker und Mathematiker sind diejenigen wie vor 50 Jahren, nat?rlich weiterentwickelt. Und dabei spielt sich unser Leben ab in komplexen Systemen, wir selbst sind ein komplexes System und ern?hren uns von komplexen Systemen.

Behandelt werden immer nur Teilfragen davon, oft wird nicht richtig auf das Gesamtsystem geschlossen. F?r solche komplexe Systeme gilt nur praxis cum theoria. Und die praktischen Erfahrungen in der Medizin werden, speziell an den Universit?ten, str?flich vernachl?ssigt!! Im Mittelalter wandte man sich Fragen der Naturwissenschaften und der Technik zu. Von gro?er Bedeutung sind die Untersuchungen von Galileo Galilei (Discori 163cool und von Sir Isaac Newton (Principia 1687), der in seinem fundamentalen Werk bereits damals darauf hinwies, dass in der Experimentalphysik nur die Erscheinungsformen (Realit?t der Natur) und nicht Hypothesen von Bedeutung sind. Die heutige theoretische Physik beruht im Fall der offenen Natur und des Universums (keine Technik) zum gro?en Teil auf Hypothesen, deren Ergebnisse f?r die Natur selten nachgewiesen wurden und wegen der Komplexit?t der Natur sich meist nicht nachweisen lassen. Hier sind prinzipielle Ver?nderungen in Forschung und Lehre notwendig!! Diskussionen ?ber diese Fragen sind in der Wissenschaft nicht erlaubt und werden seit 1922 vollkommen unterdr?ckt. Man findet wichtige Bemerkungen dazu im Internet bei
www.neundorf.de
www.ekkehard-friebe.de
www.bourbaki.de
und meiner Homepage.

Die von Newton und Leibniz um 1700 entwickelte Differential- und Integralrechnung brachte einen gro?en Fortschritt bei der Beschreibung einzelnen physikalischer Vorg?nge. Der englische Physiker James Clark Maxwell (1831 ? 1879) beschrieb die elektrodynamischen Prozesse mit Hilfe mathematischer Modelle. Hieraus entwickelten sich weitreichende technische Prozesse, die unter anderem zur heutigen Mikroelektronik f?hrten. Albert Einstein sprengte mit seinen Ver?ffentlichungen 1905 den engen Rahmen der Newtonschen Ideen.

Allerdings war damals die Mathematik f?r diese tiefliegenden Probleme unterentwickelt. Viele Diskussionen ?ber Einstein haben dieses als Ursache. Jetzt liegt eine hoch entwickelte Mathematik vor, die viele Probleme mit dem Verh?ltnis Theorie ? Praxis kl?ren kann. Allerdings sind die meisten Mathematiker und theoretischen Physiker nur an speziellen Teilfragen interessiert, die wenig Auswirkungen f?r das Verh?ltnis Theorie ? Praxis haben. Au?erdem ist die Erarbeitung der Mathematik f?r die komplexen Systeme der Natur ?berdurchschnittlich schwierig und arbeitsintensiv. Hier sind prinzipiell neu Organisationsformen notwendig, f?r die Ihr Bundesministerium zust?ndig ist.

[???..]

Die letzten Vorsitzenden der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) wissen ?ber die Problematik, die in diesem Brief geschildert wurde, voll Bescheid. Wer aber etwas zu den aufgeworfenen Problemen sagt, wird entlassen. Das ist die Situation unseres Wissenschaftsbetriebes.

Ihrem Bundesministerium stehen in der n?chsten Zeit prinzipielle Entscheidungen bevor. Die hier angesprochenen Probleme sind eigentlich etwas f?r den Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

Mit den Ausdruck meiner vorz?glichen Hochachtung

(Zitatende)




Lesen Sie bitte weiter unter:

?Jahr der Mathematik?
http://www.ekkehard-friebe.de/MinSchawan.pdf



Beste Gr??e Ekkehard Friebe

21.01.2008 11:04 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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Re: Komplexit?t und Interpretation der Natur - Konsequenzen.... Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Nachstehend ein weiterer Brief von Prof. Dr. Gottfried Anger.



Zitat:

Prof. Dr. habil. Gottfried Anger
Rathausstrasse 13, Whg. 11/09
D-10178 Berlin
Tel. 0049/30/2411779
E-Mail GottfriedAnger@aol.com
Homepage
http://members.aol.com/GottfriedAnger/myhomepage
http://www.inas.tugraz.at/forschung/InverseProblems/AngerMoritz.html


Berlin, den 22. M?rz 2008

Herrn
Professor Dr. Eberhard Umbach
Pr?sident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
Forschungszentrum Karlsruhe
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen


Sehr geehrter Herr Prof. Umbach,

mit gro?em Interesse habe ich das Interview

Wir wollen uns einmischen: Nobelpreise, Spitzenforschung, gesellschaftliche Debatte - Eberhard Umbach ?ber die Stellung der Physik

in der Berliner Zeitung DER TAGESSPIEGEL vom 25.2.2008 auf Seite 25, gelesen. Die Phy-sik hat auf Teilgebieten, speziell im atomaren Bereich, hervorragende Ergebnisse erzielt. In den Ingenieurwissenschaften werden diese Teilergebnisse zu leistungsf?higen Maschinen zusammenge- setzt.

Ganz anders sieht es bei physikalischen Problemen in der offenen Natur (Geophysik, Biologie, Medizin usw.) aus. Man will aus Messungen, die Mittelwerte ?ber die atomaren Strukturen sind, auf die innere komplexe Struktur schlie?en. Die Materie besteht aus ?berdurchschnittlich vielen Atomen. So enth?lt ein Kubikzentimeter Wasser ca. 10hoch22 Atome, ein Festk?rper ca. 10hoch23 Atome. Dabei ist die genaue Anzahl der verschiedenen Atome und deren Lage praktisch unbekannt. Au?erdem k?nnen Computer solche gro?e Systeme nicht berechnen. Daher ist der Wissenschaftler beim Umgang mit Materie auf praktische Erfahrungen angewiesen. F?r Fragen der Natur ist die Wissenschaft zugunsten praxis cum theoria umzubauen. Dieses zieht in der Medizin wesentliche Ver?nderungen hinsichtlich praktischer Erfahrungen nach sich, die an den Universit?ten zu wenig gelehrt werden. Physiker, Mathematiker und Informatiker k?nnen mathematische Untersuchungen nur dann f?r die Anwendungen verwenden, wenn die Modelle den Prozess voll beschreiben.

Die Leistungsf?higkeit der mathematischen Modelle der theoretischen Physik ist kaum untersucht worden. Dabei hatte der ber?hmte englische Physiker Sir Isaac Newton in seinem Buch Principia 1687 bereits daraufhin gewiesen, dass in der Experimentalphysik nur die Erscheinungsformen (Realit?t) der Natur von Bedeutung sind und nicht Hypothesen. Man findet diese Bemerkungen in der deutschen ?bersetzung der Principia von 1872, Seite 511. Allerdings beachten fast alle theoretischen Physiker diese grundlegenden Aussagen nicht. Vom mathematischen Standpunkt aus sind die Untersuchungen der Modelle korrekt. Ohne den Nachweis der G?ltigkeit der Ergebnisse in der Natur bleiben diese Ergebnisse ohne Bedeutung f?r die Experimentalphysik. Daher gibt es weitreichende Kritik an den Ergebnissen der theoretischen Physik und das vollkommen zu recht. Man kann alles nachlesen in
http://www.ekkehard-friebe.de
http://www.neundorf.de
und meiner Homepage
http://members.aol.com/GottfriedAnger/myhomepage

Der Physiker Wolfgang Neundorf schreibt im Internet

Das Fatale an der etablierten Wissenschaft ist nicht so sehr, dass sie sich irrt, das ist menschlich. Fatal ist, dass die amtierenden Wissenschaftsp?pste ihr Vermutungen als ?Wissen? und ihre, gr??tenteils waghalsigen, Theorien als ?Gesetze? ausgeben. Noch schlimmer wird das Ganze dadurch, dass jeder Wissenschaftler, der den manchmal h?chst abenteuerlichen Thesen widerspricht, seine Kariere und oft seine Existenz riskiert. Wie abenteuerlich und in weiten Teilen l?cherlich und gerade zu grotesk zum Beispiel die theoretische Physik ist, die Anfang und Ende des Universums zu erkl?ren versucht.

Diesem Brief lege ich meine letzte Arbeit

Komplexit?t und Interpretation der Natur ? Konsequenzen f?r die Zukunft

sowie einige fr?here Briefe an die Deutsche Physikalische Gesellschaft von 1995 und 2000 bei. Weiter erhalten Sie meinen Brief an die Bundesministerin f?r Bildung und Forschung Dr. Anette Schavan vom 12.12.2007 sowie an den Rektor der TU Dresden vom 12.9.2007. Letzterer Brief enth?lt meine pers?nliche fachliche Entwicklung seit meiner Doktorpr?fung im Jahre 1957. Immerhin brachte mir meine Doktorarbeit, die zur Beurteilung nach Paris geschickt wurde, ein Stipendium der Universit?t Paris ein. Das war f?r die damalige Situation in der DDR eine Sensation! Die Pariser Mathematiker schrieben in ihrer Antwort, dass die Ideen meiner Arbeit sehr ausbauf?hig sind.

In meiner Homepage (305 Seiten) ist das Verh?ltnis zur Physik genau analysiert. Ich habe immerhin 55 Jahre intensiver Arbeit ben?tigt, um das Verh?ltnis Physik ? Mathematik einigerma?en zu verstehen. Die Journalistin Rosemarie Stein schrieb am 16. Juni 1996 in der Berliner Zeitung DER TAGESSPIEGEL, dass mindestens 10% der Todesf?lle auf Fehldiagnosen seitens der ?rzte zur?ckzuf?hren sind. In dieser Zeitung findet man am 18 Januar 1995 die Bemerkung des Rechtsmediziners Prof. Hans-Joachim Wagner, dass in Deutschland von den 900.000 j?hrlichen Sterbef?llen ca. 40% auf Fehldiagnosen zur?ckgehen (siehe Brief an Bundesminister Norbert Bl?m, Anlage 22 meiner Homepage). Bei einer richtigen Ausbildung der ?rzte sind diese negativen Dinge nicht notwendig (siehe obige Arbeit von mir).

Die Bundesrepublik Deutschland muss im Verh?ltnis Theorie ? Praxis zum Teil radikale Ver?nderungen vornehmen. Seit 1990 habe ich in mindestens 100 Briefen an alle Wissenschaftler und Politiker in hohen Leitungsfunktionen auf diese Situation hingewiesen, allerdings bisher ohne jeden Erfolg.

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft muss sich diesen Fragen unbedingt stellen, um die Bundesrepublik Deutschland im internationalen Rahmen konkurrenzf?hig zu erhalten.

Mit den besten Gr??en Ihr
[Unterschrift]





Beste Gr??e Ekkehard Friebe

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Ekkehard Friebe am 08.07.2008 22:12.

03.07.2008 11:15 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
Ekkehard Friebe Ekkehard Friebe ist männlich
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Dabei seit: 23.11.2005
Beiträge: 1154

Re: Komplexit?t und Interpretation der Natur - Konsequenzen.... Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Ekkehard Friebe schrieb am 01.08.2007 um 14:00 Uhr:



Zitat:



Hinweisen m?chte ich auf einen ganz aktuellen Beitrag (Vortrag am 3. Mai 2007)
von Prof. Dr. Gottfried Anger:

Komplexit?t und Interpretation der Natur - Konsequenzen f?r die Zukunft
http://www.ekkehard-friebe.de/LeibnizSozBerlin2007.pdf



Prof. Dr. Gottfried Anger ist emeritierter Mathematik-Ordinarius der Martin-Luther-Universit?t Halle-Wittenberg und Mitherausgeber des achtb?ndigen Gemeinschaftsbuchwerks:

?Was von moderner Physik bleibt und f?llt?, siehe in unserem Forum:
http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=1#p17671736923282630




Inzwischen hat Prof. Dr. Gottfried Anger seine Homepage umfassend ?berarbeitet, siehe:
http://www.ekkehard-friebe.de/inverse.pdf

Komplexit?t und Interpretation der Natur -- Konsequenzen f?r die Zukunft.
und zahlreiche weitere Beitr?ge zu inversen Problemen und medizinischer Diagnostik.


Nachstehend bringe ich erneut einen Auszug hieraus von Seite 10:


Zitat:


3. Prinzipien f?r den Umgang mit komplexen Systemen

Eine lange Besch?ftigung mit der Leistungsf?higkeit physikalischer Felder in Geophysik und Medizin ergab 1999 folgende Regeln, wobei die Verwendung des Gravitationsfeldes und von elektrischen bzw. magnetischen Feldern eine zentrale Rolle spielen (4), (5):

1. F?r die meisten komplexen Systeme der Natur gibt es keine mathematische Systemtheorie. Ursache hierf?r ist die gro?e Anzahl von Atomen im System und die daraus resultierenden ?berdurchschnittlich vielen Wechselwirkungsprinzipien. Weiterhin ist die genaue Anzahl und Lage der Atome unbekannt.

2. In einem solchen System kann man in einem Labor gewisse Teilinformationen (Messwerte) erhalten. Der Schluss von der speziellen Information auf das Gesamtsystem gelingt nur mittels praktischer Erfahrungen.

3. Bei technischen Systemen werden die endlich vielen Teilsysteme, aus denen sie bestehen, relativ gut beherrscht. Daher gibt es f?r solche Systeme eine gewisse mathematische Systemtheorie. Fehler in einem solchen System lassen sich relativ leicht feststellen.

4. Bei biologischen Systemen sind alle Prozesse mehr oder weniger gleichzeitig ?berlagert, die mathematisch nicht getrennt werden k?nnen. Au?erdem sind die verf?gbaren Messwerte oft sehr schwach. Daher ist der Arzt noch viel mehr als der Ingenieur auf praktische Erfahrungen (ars medica) am realen System angewiesen.

5. Systeme in den Wirtschaftswissenschaften ?berblickt man vom logischen Standpunkt aus weitgehend (diskrete Mathematik). Allerdings kann es f?r globale Fragen chaotische Strukturen als Folge eines Informationsmangels geben. Die Computer sind in den Wirtschaftswissenschaften f?r Teilfragen sehr erfolgreich einsetzbar.

(Zitatende)



Lesen Sie bitte weiter unter:
http://www.ekkehard-friebe.de/inverse.pdf



Beste Gr??e Ekkehard Friebe

12.11.2008 11:28 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
 
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