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aether
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Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

1. Alternative astrophysikalische und kosmologische Betrachtungen

Die Einsteinsche Gravitationstheorie fordert, dass eine schwere Masse die Raumzeit derma?en verformt, wie angeblich die Bewegung eines Inertialsystems mit ann?hernder Lichtgeschwindigkeit seine L?nge verk?rzen und seine "Eigenzeit" dehnen w?rde. Einstein berechnete, dass der Lichtstrahl eines entfernten Sternes, in der unmittelbaren N?he eines anderen Sterns, gekr?mmt werden w?rde, als sei er durch eine Linse fortgepflanzt.
Dies wurde w?hrend einer Sonnenfinsternis getestet, und die von Eddington korrigierten Ergebnisse der misslungenen Messung ergaben angeblich einen Wert nahe an der Einsteinschen Vorhersage. Diese str?fliche F?lschung wurde rasch als Beweis f?r die G?ltigkeit der Theorie angesehen, und allm?hlich nahm man eben an, dass die ganze Relativit?tstheorie stimmte, auch das Postulat von der unter allen Umst?nden konstanten Lichtgeschwindigkeit.
Doch dieser physikalische Effekt kann auch anders ausgelegt und erkl?rt werden: Wenn Licht aus Photonen, aus materiellen Masse-Partikeln, besteht, m?gen sie auch noch so klein sein wie nur m?glich, dann m?sste die Schwerkraft der Sonne in der Tat ihre Bahn verformen.
Das anscheinende Paradoxon, dass das Licht einmal Wellencharakter und einmal Teilchencharakter hat, l?st sich dahingehend auf, dass es sowohl e.m. Welle als auch e.m. Teilchen zugleich ist, bzw. Quante namens Photon. Wahrscheinlich ist das Photon tats?chlich ein Massenpunkt, der jedoch eine Schwingung aufweist (in einem Schwingungszustand ist). Solange es sich durch den leeren Raum bewegt, verh?lt es sich wie ein Teilchen, wenn es auf etwas st??t, wird die Schwingung als Welle registriert. Seine Energie offenbart sich nur, wenn es auf etwas st??t, wie etwa auf die Netzhaut des Auges.
Da sich weder Teilchen noch Wellen ungehindert, nur durch den leeren kosmischen Raum bewegen k?nnen, zerren schwere Massen (starke Gravitationsfelder) an die Energie jedes Teilchens und jeder Quante, so dass diese (und ihre ?quivalenten Massen) allm?hlich bis zum Nullwert verringert werden. Deswegen kann weder Teilchen noch Welle unendliche Strecken zur?cklegen. Und dadurch kann das unendliche Universum nur als ein begrenztes Bruchteil davon wahrgenommen (bzw. ermittelt) werden.
Dies ist also auch die richtige L?sung des ber?hmtber?chtigten Olberschen Paradoxons und auch des Gravitischen Paradoxons, denn auch die Gravitation wird durch e.m. Quanten (Gravitonen) ?bertragen, die im Wechselwirkung auch mit der eigenen Gravitationserzeugenden Masse an Energie verlieren. Dies erkl?rt ?brigens auch, warum die Gravitationskraft mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt.
Dementsprechend erfolgt die Rotverschiebung nicht infolge der sogenannten "Galaxienflucht", sondern aufgrund der Gravitationskr?fte all jener Himmelsk?rper, die an die Energien der vorbei rasenden Photonen zerren.
Solange die e.m. Quante eine bestimmte Masse besitzt, erzeugt auch sie ein entsprechendes Gravitationsfeld. Also auch Photonen leisten einen Beitrag zur Gesamtgravitation eines Sterns, einer Galaxie, eines Galaxienhaufens u.s.w. - auch jene Photonen, die auf ein Objekt getroffen sind und dabei ihre Bewegungsenergie verloren haben, so dass sie zwar nicht mehr als Licht sichtbar sind, aber durch ihre Masse bzw. Gravitationskraft sich doch indirekt bemerkbar machen.
Dies kann erkl?ren, warum alle Berechnungen zeigen, dass die tats?chliche lokale Gravitation der sichtbaren Objekte viel gr??er ist als die ihnen Zugeschriebene. Also, die daf?r verantwortlich gemachte ?dunkle Materie? ist eigentlich die entsprechende Gesamtmasse s?mtlicher e.m. Quanten, wobei ihre ?quivalente Energie die ?dunkle Energie? darstellt.
Schlussfolgernd ist die ?Expansion des Universums? nur ein Trugbild und dementsprechend auch die angebliche ?Urknall?-Theorie ist reine Illusion.
(Fortsetzung folgt!)

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von aether am 18.04.2006 09:36.

17.04.2006 20:54 aether ist offline Email an aether senden Beiträge von aether suchen Nehmen Sie aether in Ihre Freundesliste auf
SebastianFrenzel
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen


Zitat:

aether schrieb am 17.04.2006 20:54 Uhr:
...Dies wurde w?hrend einer Sonnenfinsternis getestet, und die von Eddington korrigierten Ergebnisse der misslungenen Messung ergaben angeblich einen Wert nahe an der Einsteinschen Vorhersage. Diese str?fliche F?lschung wurde rasch als Beweis f?r die G?ltigkeit der Theorie angesehen, und allm?hlich nahm man eben an, dass die ganze Relativit?tstheorie stimmte, auch das Postulat von der unter allen Umst?nden konstanten Lichtgeschwindigkeit...


Hallo aether,
meines Wissens gibt es keinen str?fliche F?lschung einer Einsteinschen Vorhersage. Du sprichst hier die Sonnenfinsternis von 1919 an. Gut, das Filmmaterial und anderes mag ungen?gend gewesen sein, aber
"Da die Platten erst vorl?ufig ausgemessen waren, so liess sich ein definitiver Wert noch nicht angeben, aber nach Herrn Eddington's Meinung stehe die Realit?t der Erscheinung fest und k?nne man mit Bestimmtheit sagen, dass die Ablenkung (am Sonnenrande) zwischen 0,87' , und 1,74'' liegt ...". Wenn man bedenkt, dass Eddington's Expedition unternommen wurde, um Einsteins Wert von 1.74'' zu best?tigen, so ist es allzu verst?ndlich, dass schliesslich eine gute Uebereinstimmung mit der allgemeinen Relativit?tstheorie gefeiert werden konnte."

Es gab weitere Experimente:
"Eine sehr viel genauere Best?tigung ergibt sich bekanntlich aus einem Experiment, bei dem die Ablenkung von Radiowellen, die von einem Quasar stammen, gemessen wurden. Das Resultat von 1.73'' ? 0.05'' ergab sich aus radiointerferometrischen Messungen mit einem dem Quasar benachbarten Bezugsobjekt."

Mir stellt sich das also so dar: 1919 war die Messgenauigkeit noch nicht so gen?gend, dass sie von Filmfehlern unterschieden werden konnte. In den Folgejahren wurde die Messgenauigkeiten gr??er und die Messfehler kleiner. Somit konnten/kann die RT bis heute innerhalb der Messfehler als best?tigt gelten.

Beachte bitte, dass ich nicht sage, die RT sei das Ma? aller Dinge. Dennoch bin ich der Meinung, das sie die Realit?t am genauesten von allen bisherigen Theorien beschreibt.


Zitat:

aether schrieb am 17.04.2006 20:54 Uhr:"....Dies ist also auch die richtige L?sung des ber?hmtber?chtigten Olberschen Paradoxons und auch des Gravitischen Paradoxons, denn auch die Gravitation wird durch e.m. Quanten (Gravitonen) ?bertragen, die im Wechselwirkung auch mit der eigenen Gravitationserzeugenden Masse an Energie verlieren. Dies erkl?rt ?brigens auch, warum die Gravitationskraft mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt."


Dahingehend habe ich erfahren, dass Gravitation erstmal nix mit Quanten (= Photonen = Licht) zu tun hat
(au?er der Ausbreitungsgeschwindigigkeit mit LG) und dass das Olbersche Paradoxon aufgekl?rt wird durch die Tatsache, dass das All nicht unendlich alt ist.

Du glaubst doch selbst nicht an Geschwindigikeit verlierende Photonen aufgrund niedrigerer Frequenzen. Wir reden hier ja nicht ?ber Energieverlust und damit einhergehendem Geschwindigkeitsverlust, wie es hier im Forum gemeint wird, stimmt's? Oder lieg ich in meiner Interpretation deiner ?u?erungen jetzt falsch??
Glaubst Du, dass das Licht langsamer ist, wenn es weniger Energie transportiert? D.h. Infrarotstrahlung ist langsamer als Ultraviolettstrahlung ist langsamer als Comptonstrahlung?

__________________
Mit freundlichen Gr??en
Sebastian Frenzel

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von SebastianFrenzel am 18.04.2006 02:02.

18.04.2006 01:51 SebastianFrenzel ist offline Email an SebastianFrenzel senden Homepage von SebastianFrenzel Beiträge von SebastianFrenzel suchen Nehmen Sie SebastianFrenzel in Ihre Freundesliste auf
Ekkehard Friebe Ekkehard Friebe ist männlich
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

aether schrieb am 17.04.2006 um 20:54 Uhr unter dem Themen-Untertitel ?Gegen Urknall und Expansion des Universums?:

Zitat:

Schlussfolgernd ist die ?Expansion des Universums? nur ein Trugbild und dementsprechend auch die angebliche ?Urknall?-Theorie ist reine Illusion. (Zitatende)



Mein lieber aether!

Mit Deiner Schlussfolgerung stimme ich voll und ganz ?berein. Mir sind bereits drei B?cher bekannt, die zu ?hnlichen Schlussfolgerungen f?hren:

FAHR, H.-J. (1992): ?Der Urknall kommt zu Fall - Kosmologie im Umbruch?, Verlag Franckh-Kosmos, Stuttgart

FAHR, H.-J. (1995): ?Universum ohne Urknall - Kosmologie in der Kontroverse?, Spektrum Akademischer Verlag GmbH, Heidelberg, Berlin, Oxford

Anger, Wesley, Kaegelmann (2005): "Die Urknalltheorie f?llt", Verlag Kritische Wissenschaft, Postfach: 1168; D-51556 Windeck, ODER: Argo-Verlag, Sternstr. 3, D-87616 Marktoberdorf

Siehe hierzu in diesem Forum:
?Drei B?cher zum Urknall?
http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=105#p17612439523875604

Ferner verweise ich auf folgenden Vortrag von Dr. Wolfgang SCHMIDT
(Vortrag DD 10.5 Fachausschu? Didaktik der Physik der DPG am 23. M?rz 1990):

?Der Urknall und die Expansion des Kosmos - Leistung und Energiebilanz?
http://www.ekkehard-friebe.de/Urknall-Schmidt.pdf

Schmidt kommt am Schlu? seiner Ausf?hrungen zu dem Ergebnis:

Zitat:

Glasnost und die Peristroyka ist eben noch nicht in unseren Bereich vorgedrungen. - Nur darauf zu hoffen, gen?gt allein nicht! Solange die Menschheit an dem Glauben festh?lt, wonach die ?gegebene Ordnung? stetig irreversibel in Unordnung ?bergeht und wir nicht fragen d?rfen, woher die jeweils vorangegangene Ordnung, die stetig abgebaut wird, kommt, wird sie es f?r rechtens halten, die in Milliarden von Jahren entstandenen Rohstofflager in 100 Jahren zu verheizen und die Erde unbewohnbar zu machen. Durch derartige TABUs ist der Suizid der Menschheit vorprogrammiert! (Zitatende)



Dr. Wolfgang SCHMIDT ist ?brigens auch der Autor der folgenden Arbeit:

?Die nat?rliche Selektion der Theoretischen Physiker?
http://www.ekkehard-friebe.de/SCHMIDT.HTM

Dort hei?t es am Schlu?:

Zitat:

Das nat?rliche Ausleseprinzip durch experimentelle Widerlegung von Trugschl?ssen in der Theorie wird durch die Organisation ausgeschaltet. ?brig bleibt das Ausleseprinzip des Prestigekampfes.

Ethik in der Wissenschaft ist notwendig! Aber der Einsatz f?r die Ethik darf nicht existenzgef?hrdend sein und verketzert werden.

Max v. Laue sagte 1942: ?Eine nicht kausale Physik, ich meine eine, die grunds?tzlich auf die Kausalit?t verzichtet, ist ?berhaupt keine Wissenschaft. Das ist meine heilige ?berzeugung, und mag man mich auch tausendfach als Ketzer verschreien. Darin f?hle ich mich einig mit Planck und Einstein.?

Um sich f?r die Verantwortung in der Wissenschaft einzusetzen, sollte kein Heldentum erforderlich sein.

Als Galilei vor den Folterinstrumenten kapitulierte, rief Andrea: Ungl?cklich das Land, das keine Helden hat! Darauf Galilei: Nein, ungl?cklich das Land, das Helden n?tig hat: (Bert Brecht, Das Leben des Galilei, physikalische Beratung von Otto Hahn)

Bevor die Erde mit fehlgeleiteten Forschungsprojekten ruiniert wird, sollten wir handeln! (Zitatende)




Beste Gr??e Ekkehard Friebe

18.04.2006 05:32 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
Jocelyne Lopez
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo Sebastian!


Zitat:

SebastianFrenzel schrieb am 18.04.2006 01:51 Uhr:

Mir stellt sich das also so dar: 1919 war die Messgenauigkeit noch nicht so gen?gend, dass sie von Filmfehlern unterschieden werden konnte. In den Folgejahren wurde die Messgenauigkeiten gr??er und die Messfehler kleiner. Somit konnten/kann die RT bis heute innerhalb der Messfehler als best?tigt gelten.

Beachte bitte, dass ich nicht sage, die RT sei das Ma? aller Dinge. Dennoch bin ich der Meinung, das sie die Realit?t am genauesten von allen bisherigen Theorien beschreibt.



Ich freue mich, dass Du wieder Zeit gefunden hast, Dich in Forum zu beteiligen und ich erlaube mir, kurz auf Deinen ersten Beitrag zur?ckzukommen:


Zitat:

SebastianFrenzel schrieb am 11.04.2006 23:38 Uhr:

Hallo Frau Lopez,
schade, dass ich noch nicht allzuviel vom hier kritisierten Thema verstehe. Mein Vater hilft mir ab und zu Mal dabei. Und der hat mich auf diese Ihre Zeilen aufmerksam gemacht (ich unterhalte mich mit ihm manchmal ?ber sowas):
[?]
Er, also mein Vater, meinte, ob man aus dieser Aussage denn nicht auch auf die Umkehrung schlie?en k?nnte, dass n?mlich eine ver?nderte Zeit (z.B aufgrund von Bewegung) Auswirkungen auf den Uhrengang haben k?nnte. Also: Nicht die Uhr bestimmt den Lauf der Zeit, sondern die Zeit den Lauf der Uhr.

Das Problem ist, so sagt er, dass man zwischen meiner Eigenzeit und der Eigenzeit zu mir sich bewegenden Objekten unterscheiden muss. Das ist im Moment noch etwas hoch f?r mich.

Er, mein Vater, redet auch von "es gibt die absolute Zeit, aber im meta-physischen Sinne". Was das bedeutet, wei? ich - leider auch noch - nicht.

Liegt mein Vater jetzt falsch in seinem Denken von Zeit??



Da Du nicht allzu viel von den kritisierten Themen verstehst, was eigentlich f?r einen 16-j?hrigen Sch?ler nicht verwunderlich ist, weil die Kritik der Relativit?tstheorie in den Sch?len verschwiegen wirst, w?re es nicht empfehlenswert, wenn Du Dich erst einmal auf das Verst?ndnis von leichteren, grunds?tzlicheren Fragen konzentrieren w?rdest?

Du und Dein Vater haben zum Beispiel versucht, die abweichenden Vorstellungen der Zeit und des Einsatzes von Uhren f?r Messungen bei Relativisten und Kritikern der Relativit?tstheorie zu verstehen, aber leider habt Ihr da beide irgendwie kein Interesse mehr entwickeln k?nnen, habe ich den Eindruck. Dabei ist es eine grunds?tzliche Sache, das betonen die Kritiker der Relativit?tstheorie immer und immer wieder, und das ist schade, dass man sich nicht f?r das Verst?ndnis von grunds?tzlichen Fragen und Begriffen in Deinem Alter bem?ht, finde ich.
Erst einmal sollte man vor allem in einer kontroversen Diskussion versuchen, einen Konsens ?ber die gemeinsame Verwendung von Begriffen erreichen, findest Du nicht? Du solltest nicht bei der Deutung von komplizierten Me?experimenten mitreden wollen, die auch noch dazu historisch und wissenschaftlich sehr umstritten sind, wenn Du noch nicht klar verstanden hast, was man bei einer Messung ?berhaupt macht und wie man Messergebnisse deuten sollte, oder?

Hast Du Dir zum Beispiel schon Gedanken ?ber meine Fragen gemacht, worauf Du leider nicht mehr eingegangen bist, und das fand ich sehr schade:

Du stoppst einen L?ufer mit einer Uhr, die schneller tickt.
Ist der L?ufer schneller gelaufen? Oder langsamer?

Du kochst Dein Fr?hst?cksei mit einer Uhr, die schneller tickt.
Wird Dein Fr?hst?cksei schon nach 1 Minute hartgekocht?

Wenn das zu hoch f?r Dich ist, kannst Du gerne Deinen Vater fragen.

LG
Jocelyne Lopez

18.04.2006 09:22 Jocelyne Lopez ist offline Email an Jocelyne Lopez senden Homepage von Jocelyne Lopez Beiträge von Jocelyne Lopez suchen Nehmen Sie Jocelyne Lopez in Ihre Freundesliste auf
aether
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

2. Das ewige, unendliche Universum

Gegen die Unendlichkeit des Universums sprechen laut herk?mmlicher Lehrmeinung vor allem 3 kosmologische Paradoxons: das Photometrik-Paradoxon (Olbers), das Gravitation-Paradoxon und das Thermodynamik-Paradoxon.
Diese Paradoxons werden jedoch von der kosmologischen Gravitationsrotverschiebung ad absurdum gef?hrt und widerlegt. Denn alle 3 gr?nden auf den v?llig falschen Voraussetzungen, dass die e.m. Strahlungen sich ungehindert unendlich weit fortpflanzen und dass die Gravitationskr?fte s?mtlicher kosmischer K?rper ?berall einwirken sollten.
Genau das Gegenteil gilt aber: obwohl das Universum an sich unendlich und ewig ist, wird er von beschr?nkten kosmologischen Parameter definiert und von bestimmten astrophysikalischen Gesetzen regiert. Diese k?nnen nur in einem von seiner Gravitation begrenzten Bruchteil des Universums ermittelt werden. Entgegen allen (unbegr?ndeten) Bef?rchtungen gibt es offensichtlich nicht nur keine unendliche, sondern ?berhaupt keine gesamte (eigene) Gravitationskraft des Universums - und dies nicht aufgrund der hypothetischen (unn?tigen) ?Expansion des Raum-Zeit-Kontinuums? infolge des sogenannten (?bernat?rlichen) ?Urknalls?, sondern gem?? einfachen, klassischen physikalischen Gesetzen.
Nur ein endliches Universum und nur au?erhalb von ihm k?nnte ein gesamtes Gravitationsfeld erzeugen, das aber nicht homogen sein k?nnte, sondern nur ?quipotential, abh?ngig vom radialen Abstand zur Oberfl?che des Universums. Au?erdem w?re auch jedes ?quipotential ver?nderlich, falls das Universum nicht seit Ewigkeiten existierte, und falls die Gravitation nicht augenblicklich ?ber jede Distanz wirkte, und (eventuell) falls seine Gesamtmasse im Laufe der Zeit variiert oder schwankt - also die unterschiedlichen ?quipotentiale des Universums w?ren abh?ngig von seinem Alter.
Allerdings ist weder ein endliches Universum noch irgend ein Teilchen au?erhalb (im r?umlichen Nichts) vorstellbar.
Noch unglaubw?rdiger, paradoxaler, absurder ist die nihilistische Hypothese eines zeitlichen Nichts - die Begrenzung der Zeit durch ihre Entstehung infolge des ?Urknalls?.
Gem?? dem gesunden vernunftbegabten Menschenverstand k?nnte der Urknall die Entstehung nur eines Bruchteils des Universums sein, denn sonst w?re dieses Ereignis unvorstellbar, unerkl?rlich, unbegr?ndet, unberechtigt, unm?glich u.s.w., denn es ist von Nichts definiert: keine Ursache, weder r?umliche noch zeitliche Bestimmung.
Es k?nnte nur ein Zufall, ein Wunder, ein Mysterium sein, es w?rde sich jeder wissenschaftlichen Erkl?rung entziehen, so dass es nur durch den Glauben an die Erschaffung der Welt durch eine ?bernat?rliche Macht (Gott) vorstellbar w?re.
Da es also kein Au?erhalb haben kann, muss das Universum einzigartig und unendlich sein, und es muss selbst alles beinhalten, au?er dem eigenen Gravitationsfeld.
Weil das Universum homogen, isotrop und auch unendlich ist, kann es eigentlich ?berhaupt kein (eigenes) Gravitationsfeld erzeugen, denn es gibt daf?r kein Au?erhalb.
Die Gravitation k?nnte nur dann in jedem Punkt unendlich stark sein, wenn die unendliche Masse der Materie in einem einzigen Punkt konzentriert w?re.
Normalerweise m?sste selbst dieser Punkt eigentlich unendlich gro? sein, aber auch wenn er etwas kleiner w?re, oder sogar unendlich klein, k?nnte er auch auf keinen anderen Massenp?nktchen einwirken, denn s?mtliche Massen m?ssten in einem einzigen Punkt konzentriert sein, um einen unendlichen Wert zu ergeben.
Die Bef?rchtung einer unendlichen Gravitation widerlegt sich selbst, durch das selbst auferlegte Paradoxon, das sie ad Absurdum f?hrt.
Diese ?berlegungen werden auch durch die im Weltall durchgef?hrten Experimente bewiesen, die best?tigen, dass die Schwerelosigkeit nicht nur durch Ausgleich der Schwerkraft durch ?quivalente Zentrifugalkraft erreicht wird, sondern auch durch Ausgleich zweier oder mehreren Gravitationskr?fte (-felder) oder auch weit entfernt von der Masse...
(Fortsetzung folgt!)

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von aether am 18.04.2006 09:54.

18.04.2006 09:45 aether ist offline Email an aether senden Beiträge von aether suchen Nehmen Sie aether in Ihre Freundesliste auf
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen


Zitat:

SebastianFrenzel schrieb am 18.04.2006 01:51 Uhr:
meines Wissens gibt es keinen str?fliche F?lschung einer Einsteinschen Vorhersage. Du sprichst hier die Sonnenfinsternis von 1919 an.


Unmi?verst?ndlich habe ich gemeint: Eddingtons F?lschung (Frisierung) der "ausgewerteten" Beobachtungs- und Messergebnissen.
Einstein selbst hatte vorher, aus unerfindlichen Gr?nden behauptet, nach seinen Formeln w?re die Lichtablenkung DOPPELT so gro? wie die nach den Newtonschen Formeln berechenbare. Sp?ter (noch vor der omin?sen Sonnenfinsternis) hat Einstein seine Voraussage wieder auf die H?LFTE, also auf Newtons Wert, korrigiert. (Als ob er es vorausgeahnt h?tte!) Immerhin, mit dem doppelten Wert w?re eine Entscheidung zwischen Einstein und Newton m?glich gewesen...
Doch der gro?e Verehrer Einsteins, Eddington, hat absichtlich gemogelt und Fachwelt sowie ?ffentlichkeit bewu?t get?uscht. Im nachhinein hat er doch gesagt:
"Die Messungen deuteten mit gro?er ?bereinstimmung auf eine 'halbe' (=Newtonsche) Ablenkung hin."
Sprich: Eddington hatte selbst zugegeben, durch seine Messungen die Newtonsche Theorie best?tigt und die Einsteinsche widerlegt zu haben. Gesagt hat er aber das genaue Gegenteil - und alle haben seine L?gen geglaubt. So wird Wissenschaftsgeschichte geschrieben!

Wichtig ist jedoch, da? die (doppelte) "Lichtablenkung" selbst auch mit einer anderen Theorie erkl?rt werden kann, bzw. eine andere physikalische Ursache haben k?nnte, als die fiktive "Raumzeitkr?mmung" Einsteins...

18.04.2006 10:43 aether ist offline Email an aether senden Beiträge von aether suchen Nehmen Sie aether in Ihre Freundesliste auf
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen


Zitat:

SebastianFrenzel schrieb am 18.04.2006 01:51 Uhr:
Dahingehend habe ich erfahren, dass Gravitation erstmal nix mit Quanten (= Photonen = Licht) zu tun hat...


...sondern vielleicht mit anderen Quanten - Gravitonen (wie schon erw?hnt)... oder sogar mit sogenannte ?theronen... Aber alles zu seiner Zeit... Ich habe die "Weltformel" auch noch nicht entdeckt...

18.04.2006 10:49 aether ist offline Email an aether senden Beiträge von aether suchen Nehmen Sie aether in Ihre Freundesliste auf
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen


Zitat:

SebastianFrenzel schrieb am 18.04.2006 01:51 Uhr:
...und dass das Olbersche Paradoxon aufgekl?rt wird durch die Tatsache, dass das All nicht unendlich alt ist.


TATSACHE ?! Sei nicht so blau?ugig! Wenn h?lst du denn f?r den "Obersten Richter"?! Einstein, Hawking, Gott oder das Universum selbst?!

18.04.2006 10:57 aether ist offline Email an aether senden Beiträge von aether suchen Nehmen Sie aether in Ihre Freundesliste auf
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen


Zitat:

SebastianFrenzel schrieb am 18.04.2006 01:51 Uhr:
Du glaubst doch selbst nicht an Geschwindigikeit verlierende Photonen aufgrund niedrigerer Frequenzen. Wir reden hier ja nicht ?ber Energieverlust und damit einhergehendem Geschwindigkeitsverlust, wie es hier im Forum gemeint wird, stimmt's? Oder lieg ich in meiner Interpretation deiner ?u?erungen jetzt falsch?? Glaubst Du, dass das Licht langsamer ist, wenn es weniger Energie transportiert?


Hier liegst du (noch) richtig. Aber ich habe die Hypothese der Lichtverlangsamung vielleicht untersch?tzt... Noch begn?ge ich mich mit meiner eigenen: Nach Zur?cklegung astronomischer, kosmischer Strecken - Strahlung, Licht, Gravitation verliert bei der ?berwindung der Gravitationsfelder allm?hlich an Energie, erm?det, altert und stirbt...

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von aether am 18.04.2006 11:08.

18.04.2006 11:07 aether ist offline Email an aether senden Beiträge von aether suchen Nehmen Sie aether in Ihre Freundesliste auf
Ekkehard Friebe Ekkehard Friebe ist männlich
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Ekkehard Friebe schrieb am 18.04.2006 um 05:32 Uhr:

Zitat:

Mein lieber aether!
Mit Deiner Schlussfolgerung stimme ich voll und ganz ?berein. Mir sind bereits drei B?cher bekannt, die zu ?hnlichen Schlussfolgerungen f?hren:

FAHR, H.-J. (1992): ?Der Urknall kommt zu Fall - Kosmologie im Umbruch?, Verlag Franckh-Kosmos, Stuttgart

FAHR, H.-J. (1995): ?Universum ohne Urknall - Kosmologie in der Kontroverse?, Spektrum Akademischer Verlag GmbH, Heidelberg, Berlin, Oxford

Anger, Wesley, Kaegelmann (2005): "Die Urknalltheorie f?llt", Verlag Kritische Wissenschaft, Postfach: 1168; D-51556 Windeck, ODER: Argo-Verlag, Sternstr. 3, D-87616 Marktoberdorf

Siehe hierzu in diesem Forum:
?Drei B?cher zum Urknall?
http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=105#p17612439523875604

Ferner verweise ich auf folgenden Vortrag von Dr. Wolfgang SCHMIDT
(Vortrag DD 10.5 Fachausschu? Didaktik der Physik der DPG am 23. M?rz 1990):

?Der Urknall und die Expansion des Kosmos - Leistung und Energiebilanz?
http://www.ekkehard-friebe.de/Urknall-Schmidt.pdf
(Zitatende)



Inzwischen habe ich noch den Titel eines weiteren Buches zum Thema ?Urknall? wieder gefunden:

TH?RING, B. (1985):
?Methodische Kosmologie - Alternativen zur Expansion des Weltalls und zum Urknall?, Verlag H. A. Herchen, Frankfurt/M.


Beste Gr??e Ekkehard Friebe

18.04.2006 12:02 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen


Zitat:

Ekkehard Friebe schrieb am 18.04.2006 12:02 Uhr:Ekkehard Friebe schrieb am 18.04.2006 um 05:32 Uhr:
Zitat:

Mein lieber aether!Mit Deiner Schlussfolgerung stimme ich voll und ganz ?berein. Mir sind bereits drei B?cher bekannt, die zu ?hnlichen Schlussfolgerungen f?hren:FAHR, H.-J. (1992): ?Der Urknall kommt zu Fall - Kosmologie im Umbruch?, Verlag Franckh-Kosmos, Stuttgart
FAHR, H.-J. (1995): ?Universum ohne Urknall - Kosmologie in der Kontroverse?, Spektrum Akademischer Verlag GmbH, Heidelberg, Berlin, Oxford
Anger, Wesley, Kaegelmann (2005): "Die Urknalltheorie f?llt", Verlag Kritische Wissenschaft, Postfach: 1168; D-51556 Windeck, ODER: Argo-Verlag, Sternstr. 3, D-87616 Marktoberdorf
Siehe hierzu in diesem Forum:
?Drei B?cher zum Urknall?
http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=105#p17612439523875604
Ferner verweise ich auf folgenden Vortrag von Dr. Wolfgang SCHMIDT (Vortrag DD 10.5 Fachausschu? Didaktik der Physik der DPG am 23. M?rz 1990): ?Der Urknall und die Expansion des Kosmos - Leistung und Energiebilanz? http://www.ekkehard-friebe.de/Urknall-Schmidt.pdf
(Zitatende)

Inzwischen habe ich noch den Titel eines weiteren Buches zum Thema ?Urknall? wieder gefunden:
TH?RING, B. (1985): ?Methodische Kosmologie - Alternativen zur Expansion des Weltalls und zum Urknall?, Verlag H. A. Herchen, Frankfurt/M.

Beste Gr??e Ekkehard Friebe


Sehr geehrter Herr Friebe,

Dies alles ist erfreulich, erleuchtend, ermutigend!
Ich danke Ihnen herzlich.

Mit freundlichen Gr??en,

aether

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18.04.2006 13:09 aether ist offline Email an aether senden Beiträge von aether suchen Nehmen Sie aether in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:

aether schrieb am 18.04.2006 11:07 Uhr:
Noch begn?ge ich mich mit meiner eigenen: Nach Zur?cklegung astronomischer, kosmischer Strecken - Strahlung, Licht, Gravitation verliert bei der ?berwindung der Gravitationsfelder allm?hlich an Energie, erm?det, altert und stirbt...



Auf eine Hypothese einer Erm?dung des Lichts bei astronomischen Strecken hatte mich Ekkehard Friebe schon vor einiger Zeit in einem Gespr?ch wegen meiner Vorstellung der Verlangsamung von Photonen aufmerksam gemacht. Wer war es noch Ekkehard? War das Th?ring?

18.04.2006 13:31 Jocelyne Lopez ist offline Email an Jocelyne Lopez senden Homepage von Jocelyne Lopez Beiträge von Jocelyne Lopez suchen Nehmen Sie Jocelyne Lopez in Ihre Freundesliste auf
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Man kann hinter der Scheinwelt des Relativen und Relationellen auch die absolute Wirklichkeit und Wahrheit erkennen, die nicht unbedingt der Urknall-Mi?geburt der miteinander verwachsenen, ver?nderlichen und expandierenden Raum und Zeit ?hneln brauchen...

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18.04.2006 14:27 aether ist offline Email an aether senden Beiträge von aether suchen Nehmen Sie aether in Ihre Freundesliste auf
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Jocelyne Lopez schrieb am 18.04.2006 um 13:31 Uhr:

Zitat:

Auf eine Hypothese einer Erm?dung des Lichts bei astronomischen Strecken hatte mich Ekkehard Friebe schon vor einiger Zeit in einem Gespr?ch wegen meiner Vorstellung der Verlangsamung von Photonen aufmerksam gemacht. Wer war es noch Ekkehard? War das Th?ring? (Zitatende)



Liebe Frau Jocelyne Lopez!
Vor ziemlich langer Zeit hatte ich Sie in einem Forum auf eine Textstelle aus
TH?RING, B. (1985): ?Methodische Kosmologie - Alternativen zur Expansion des Weltalls und zum Urknall? hingewiesen.

Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich einen Textauszug aus
FAHR, H.-J. (1995): ?Universum ohne Urknall - Kosmologie in der Kontroverse? zitiert, ich glaube, es war im Forum ?Wissenschaft und moralische Verantwortung". Ich werde versuchen, diese Stelle wieder zu finden, denn sie war noch aufschlussreicher als diejenige aus Th?ring.


Beste Gr??e Ekkehard Friebe

18.04.2006 18:57 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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Ekkehard Friebe schrieb am 18.04.2006 um 18:57 Uhr:

Zitat:

Liebe Frau Jocelyne Lopez!
Vor ziemlich langer Zeit hatte ich Sie in einem Forum auf eine Textstelle aus
TH?RING, B. (1985): ?Methodische Kosmologie - Alternativen zur Expansion des Weltalls und zum Urknall? hingewiesen.

Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich einen Textauszug aus
FAHR, H.-J. (1995): ?Universum ohne Urknall - Kosmologie in der Kontroverse? zitiert, ich glaube, es war im Forum ?Wissenschaft und moralische Verantwortung". Ich werde versuchen, diese Stelle wieder zu finden, denn sie war noch aufschlussreicher als diejenige aus Th?ring. (Zitatende)



Inzwischen habe ich die zitierte Stelle aus ?Universum ohne Urknall - Kosmologie in der Kontroverse? wieder gefunden. Sie steht im Kapitel: ?Kontroverse und alternative Rotverschiebungen? auf den Seiten 55 bis 56 und lautet:

Zitat:

Nun l??t sich jedoch keinesfalls davon ausgehen, da? alle beobachteten Rotverschiebungen dieser Gr??enordnung auf die Emission von Himmelsobjekten mit derart starken Gravitationsfeldern zur?ckgehen, handelt es sich doch in der gro?en Mehrzahl der F?lle um recht normale Himmelsobjekte wie elliptische Galaxien oder Scheibengalaxien. Wir m??ten schon eine Galaxie genau nahe dem Zentrum des ?Gro?en Attraktors" mit seiner Schwerewirkung von 10^16 Sonnenmassen platziert finden, um Gravitationsrotverschiebungen von der Gr??enordnung
z ~ 0,1 geliefert zu bekommen. All die anderen Objekte im Kosmos sollten jedoch weit, weit kleinere Gravitationsrotverschiebungen verursachen.

Daneben existieren einige, heute eher noch rein spekulative Vorstellungen von physikalischen Vorg?ngen, die zu einer Energieabnahme und damit verbunden einer Wellenl?ngendehnung von Photonen f?hren sollen. So wird verschiedentlich die Idee vertreten, Photonen k?nnten sich nicht leistunsglos durch den freien Weltraum ausbreiten, sondern m??ten zu ihrer Ausbreitung ?ber weite Raumstrecken Energie aufwenden. Die ersten Vorstellungen hierzu gehen auf die beiden ungarischen Physiker Barnothy und Barnothy zur?ck, die 1965 von einer Photonener- m?dung gesprochen hatten. Danach sollten Photonen umso mehr an Energie verlieren, je l?nger sie sich durch den Raum bewegen. Eine Photonenr?tung w?re somit ein Ma? f?r die L?nge des Weges, den die Photonen seit ihrer Emission von irgendeiner Quelle zur?ckzulegen hatten. Sie w?re demnach, wenn R?tung nur auf diese Weise zustandekommen w?rde, ein direktes und willkommenes Ma? f?r die Entfernung der Quellen, nicht jedoch f?r die Bewegung dieser Quellen oder derjenigen des Weltraums selbst.

F?r die Gebr?der Barnothy war diese R?tungstheorie damals eine reine Ad-hoc-Hypothese, die sie durch keinerlei physikalisches Konzept st?tzen konnten. Inzwischen aber sind einige moderne Vorstellungen aus der Quantenfeldtheorie hinzugekommen, die den Barnothy'schen Ansatz der Photonenerm?dung unter Umst?nden als gar nicht so abwegig erscheinen lassen k?nnten. Diese Vorstellungen ergeben sich aus der quantenfeldtheoretischen Betrachtung des Vakuums, durch welches sich naturgem?? ja die kosmischen Photonen gerade im freien Weltraum hindurchzubewegen haben. Dieses Vakuum stellt nach heutiger Ansicht nichts anderes als den lokalen Grundzustand aller Teilchenfelder dar, in dem sich permanent und immer wieder aufs neue aus quantenmechanischen Gr?nden virtuelle Teilchenpaare als Vakuumfluktuationen einfinden und vergehen m?ssen. (Zitatende, Hervorhebungen durch Friebe)




Beste G?sse Ekkehard Friebe

18.04.2006 21:42 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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3. Die Begrenzung jedes (Gesamt)gravitationsfeldes

Im gro?en Ma?stab entspricht die Verteilung der gro?en kosmischen Systeme ihren Massenverh?ltnissen zueinander, so dass auf keins davon irgendeine Gravitationskraft einwirkt, denn an ihren Orten gleichen sich s?mtliche ?u?ere Gravitationskr?fte gegenseitig aus. Jeder Massenpunkt unterliegt im intergalaktischen Raum der entsprechenden Gravitationskraft des n?chstgelegenen kosmischen K?rpers oder Systems und innerhalb eines Systems der resultierenden Gesamtgravitationskraft dessen Komponenten.
Also, unabh?ngig davon, ob das Universum endlich oder unendlich, ob es ewig oder verg?nglich, ob es statisch oder dynamisch ist - kann seine Gesamtmasse (im Inneren) kein allgemeines Gravitationsfeld erzeugen, denn es ist (im Gro?en und Ganzen) offenkundig homogen und isotrop, so dass s?mtliche Gravitationskr?fte (wie gro? und wie viele sie auch sein m?gen) sich gegenseitig aufheben, in jedem (inneren) Punkt, um den s?mtliche Massen gleichm??ig verteilt sind.
In jedem anderen Punkt (auch des unendlichen Universums) wirkt nur eine begrenzte resultierende Gravitationskraft, erzeugt zumeist und gr??tenteils entweder von der n?chsten oder von der st?rksten Masse, h?chstens von einer ?u?erst begrenzten Anzahl von Massen (kosmischen K?rper, Systeme u.a.) enthalten nur in einem endlichen Bruchteil des unendlichen Universums.
Selbst die st?rkste (es gibt keine unendliche) Gravitationskraft kann weder ewig noch unendlich wirken, nicht nur weil sie irgendwo, irgendwann von einer gleichgro?en aber entgegengesetzten Gravitationskraft aufgehoben wird, sondern (h?chstwahrscheinlich) weil sogar die Gravitationswellen (bzw. Gravitonen) sich auch nur mit Vakuumlichtgeschwindigkeit fortpflanzen, und weil auch selbst sie ihre ganze Energie allm?hlich verlieren, wie jede andere e.m. Welle (Quante), durch die Wechselwirkung mit schweren Massen (kosmische K?rper).
Selbstverst?ndlich kann kein Massenpunkt in der Ausnahmelage gegenseitig aufgehobener Gravitationskr?fte ewig verharren - als absolut ruhender Bezugspunkt - denn die Gravitationskr?fte der n?chstumgebenden Massen gleichen sich auch nicht unbedingt und ewig gegenseitig aus, sonst g?be es ja ?berhaupt keine Bewegung im ganzen Universum!
Im Gegenteil, s?mtliche Massen bewegen sich ununterbrochen, jeder Ruhezustand ist nur relativ, wobei das Universum selbst der einzige absolut ewig ruhende Bezugssystem ist. Die lokalen resultierenden Gesamtgravitationskr?fte sind in st?ndiger Abwechslung, die (astro)physikalischen, chemischen und biologischen Vorg?nge befinden sich in fortw?hrender Umwandlung.
Im Laufe der Zeit wechselwirkt jeder Massenpunkt durch Relativbewegung mit mehr oder weniger, schw?cher oder st?rkeren Massen, so dass er entweder beschleunigt oder gebremst wird und entweder auf einer Umlaufbahn als Komet bzw. Asteroid oder als Sternschnuppe bzw. Meteor endet...

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19.04.2006 00:39 aether ist offline Email an aether senden Beiträge von aether suchen Nehmen Sie aether in Ihre Freundesliste auf
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo allerseits,

Nicht zu vergessen die ?hnlichen Astrophysik-Theorien, bzw. Kosmologien von: William de Sitter, Fred Hoyle, Thomas Gold, Herman Bondi, Jayant Narlikar, Halton Arp, James Paul Wesley u.a.

mit freundlichen Gr??en,
aether

19.04.2006 11:01 aether ist offline Email an aether senden Beiträge von aether suchen Nehmen Sie aether in Ihre Freundesliste auf
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo alle zusammen!

Am Freitag, den 24. M?rz 2006, fand um 19:30 Uhr in der Universit?t M?nchen (LMU) folgender Vortrag statt von Professor Josef Lutz, Technische Universit?t Chemnitz:
?Es gibt keinen Anfang der Welt - Fakten der modernen Astronomie sprechen gegen die Theorie vom Urknall?

Veranstalter:
"Bund f?r Geistesfreiheit, M?nchen"

Prof. Josef Lutz ist in Chemnitz Professor f?r Leistungselektronik. In Astronomie und Kosmologie arbeitete sich der gelernte Diplom-Physiker als "Hobby" ein. Er ist Autor des 1992 erschienenen Buchs:

?Ratlos vor der Gro?en Mauer - Das Scheitern der Urknall-Theorie.?

Nach der Theorie vom Urknall entstand unser Universum vor 13 Milliarden Jahren aus einem unendlich kleinen Punkt, es expandiert seither. Voraussetzung der Formulierung dieser Theorie war die Annahme eines homogenen (gleichm??igen) und isotropen (in alle Richtungen gleichen) Universums. Aber das Universum stellt sich als alles andere als homogen und isotrop heraus. Wir finden Strukturen auf immer gr??eren Skalen, von Galaxien, Galaxiensuperhaufen, gro?e Mauern. Und die Entdeckung eines Galaxienhaufens in 12 Milliarden Lichtjahren Entfernung widerlegt die Hoffung, dass es zumindest auf gro?e Entfernungen besser wird. Immer mehr ger?t die Theorie vom Urknall in Widerspruch zu den astronomischen Fakten.

Aber die Theorie vom Urknall wird wie ein Dogma behandelt. Doch als in den USA ein Forschungsantrag zur Kosmologie abgelehnt wurde mit der Begr?ndung, Arbeiten, welche die Urknalltheorie in Frage stellen, erhalten keine Forschungsgelder, da initiierten einige Wissenschaftler um den amerikanischen Physiker Eric Lerner einen "Offenen Brief an die wissenschaftliche Gemeinde". Darin hei?t es: "...In der Kosmologie werden heute Zweifel und abweichende Auffassungen nicht geduldet. Junge Wissenschaftler lernen, dass sie ihren Mund halten m?ssen, wenn sie etwas Negatives zur Urknall-Theorie sagen wollen. Diejenigen, welche zweifeln, haben Angst, dies zu ?u?ern. Sie f?rchten, das wird sie ihre Forschungsmittel kosten..."

Der offene Brief wurde weltweit von 287 Wissenschaftlern und Astronomen unterzeichnet. Unter den Unterst?tzern des offenen Briefs entstand eine Zusammenarbeit, zun?chst ?ber ein Diskussionsforum im Internet. Bald entstand der Gedanke, sich zu einer Konferenz zu treffen. Im Juni 2005 fand in Portugal die Konferenz "Cirsis in Cosmology" (?Krise in der Kosmologie?) statt, an der mehr als 30 Astronomen und Physiker teilnahmen. Neben der Behandlung der Widerspr?che zwischen Urknall-Theorie und astronomischen Fakten gab es auf der Konferenz auch Beitr?ge, in denen die theoretischen Grundlagen der Urknall-Theorie hinterfragt wurden. So enthalten die zugrunde liegenden Gleichungen keine Energieerhaltung.

Die Konferenz zur ?Krise in der Kosmologie? war im britischen Wissenschaftsmagazin "New Scientist" vom 2. Juli 2005 Titelbild und Leitartikel unter der ?berschrift ?Das Ende des Anfangs?, Auf dem Titelbild erscheint eine ?Abrissbirne am Big Bang?, dem Urknall. Anstelle eines primitiven Bildes der Expansion aus einem Punkt entsteht ein lebendiges Bild von verschiedenen Entwicklungsprozessen der Objekte im Kosmos. Die Theorie vom Urknall ist zum Hindernis der Erkenntnis geworden. Die Kritik an der Theorie vom Urknall wurde in S?dafrika und England breit in den Medien diskutiert. Noch ist in Deutschland kaum etwas dazu bekannt. Aber die internationale Entwicklung l?sst hoffen, dass auch in Deutschland die Zeiten von Dogmatismus und Zensur in der Kosmologie zu Ende gehen. Einer der Teilnehmer der Konferenz aus Deutschland war Professor Josef Lutz. Eins seiner Motive ist das Streiten f?r eine Weltanschauung, die von den Tatsachen ausgeht.


Beste Gr??e Ekkehard Friebe

19.04.2006 22:25 Ekkehard Friebe ist offline Email an Ekkehard Friebe senden Homepage von Ekkehard Friebe Beiträge von Ekkehard Friebe suchen Nehmen Sie Ekkehard Friebe in Ihre Freundesliste auf
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4. Die gravitationelle Rotverschiebung

Bei den e.m. Wellen bzw. Quanten variiert nicht ihre Geschwindigkeit, sondern ihre Energie bzw. ihre Masse, im Gravitationsfeld einer schweren Masse. Dieses Ph?nomen ?u?ert sich als Variation der Wellenl?nge und -frequenz (Rot- bzw. Blauverschiebung der Quellenspektren). Jede von einem Stern ausgestrahlte e.m. Welle (Quante) verliert allm?hlich Energie durch ?berwindung des Gravitationsfeldes des Sterns und (u.U.) zus?tzlich des Sonnensystems, des Begleitsterns, der Galaxie u.s.w.
Die zur?ckgelegte Strecke beschreibt den Unterschied der Gravitationspotentiale zu dessen ?berwindung die Welle (Quante) Energie verliert oder gewinnt, was auch durch den entsprechenden Wert des Verschiebungsparameters (z) ausgedruckt wird.
Die Wellen (Quanten), die nicht verfr?ht im Gravitationsfeld einer schweren Masse enden, k?nnen sich auch nicht unendlich ungest?rt bewegen bzw. fortpflanzen, und sie k?nnen auch nicht ewig beschleunigt werden. Jede davon verliert schlie?lich ihre ganze Energie, denn jede muss allm?hlich aus immer gr??eren kosmischen Systemen fl?chten, also immer st?rkere Gravitationspotentiale ?berwinden.
Auf jeden Fall deutet die Rotverschiebung der Galaxienspektren eigentlich auf Gravitationsrotverschiebung hin, die f?r das ewige, unendliche Universum allgemein g?ltig ist.
Je nachdem, parallel oder zus?tzlich dazu, k?nnte teilweise auch die Rotverschiebung als Dopplereffekt gelten, verursacht jedoch eher von der zuf?lligen allgemeinen Entfernung der meisten Galaxien von unserer, als von der ?Expansion? des durch den ?Urknall? entstandenen Erkennbaren Kosmos.
Die Verringerung der Energie der Wellen durch die Gravitation bis zum absoluten Nullwert ?u?ert sich unter verschiedenen Aspekte:
1.) die ?kosmologische Rotverschiebung? als universelle Gravitationsrotverschiebung, verursacht wahrscheinlich auch von der ?dunklen Materie? (falsch ausgelegt als Doppler-Effekt infolge des ?Urknalls? und der daraus entstandenen ?Galaxienflucht?).
2.) die ?kosmische Hintergrundstrahlung? (falsch interpretiert als ?Relikt des Urknalls?)
a) als entsprechende Gesamtbestrahlungsst?rke, erzeugt von der betreffenden (begrenzten) Anzahl nichtleuchtender kosmischer K?rper,
b) eventuell als unabh?ngige, homogene und isotrope Temperatur des ?thers.
c) Die Strahlungen s?mtlicher Quellen werden durch Gravitation rotverschoben, bis zur v?lligen Aufl?sung der Quantenmassen, daher ist eine weitere Rotverschiebung nicht mehr m?glich, denn reine e.m. Wellen (bzw. massenlose Energien) wechselwirken weder mit Massen noch mit Energien.
3.) die Dunkelheit der Nacht als Gesamtbeleuchtungsst?rke, erzeugt von der betreffenden (begrenzten) Anzahl kosmischer Leuchtk?rper - die L?sung des ?Olbersschen Paradoxons? (falsch gel?st mit der Hypothese des nichtewigen, endlichen Urknall-Universums).
4.) die L?sung des ?Gravitationsparadoxons?, des Problems der ?unendlichen Schwerkraft? (falsch gel?st von Einstein durch die Einf?hrung seiner ?kosmologischen Konstante?):
- durch den Ausgleich entgegengesetzter, gleichstarker Gravitationskr?fte,
- durch die Begrenzung jedes (Gesamt)gravitationsfeldes infolge der Energieverringerung der Gravitationswellen (der Gravitonen).

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von aether am 20.04.2006 00:49.

20.04.2006 00:46 aether ist offline Email an aether senden Beiträge von aether suchen Nehmen Sie aether in Ihre Freundesliste auf
Nunja
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Re: Alternative Astrophysik und Kosmologie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Danke f?r die Information bez?glich des Urknalls

Es gibt also auch in Deutschland noch Leute die die Daten die den Urknall betreffen interpretieren und mit den Theorien skeptisch vergleichen. Nat?rlich wird Herr Lutz da er nicht direkt aus der Fachrichtung kommt, mal wieder keinen grosen Einfluss aus?ben k?nnen.

Das ist aber mittlerweile in jeder wissenschaftlichen Fakult?t so. Kritik kommt nur noch aus den angrenzenden Bereichen oder von informierten Laien.

Gibt es dazu irgendwelche Netztquellen? Ein deutscher Antiurknallsammelpunkt w?re sicher auch lohnenswert.

__________________
"Die Tatsache, dass eine Meinung weithin geteilt wird, ist noch lange kein Beweis daf?r, dass sie nicht absolut absurd ist." - Bertrand Russell

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20.04.2006 01:06 Nunja ist offline Email an Nunja senden Beiträge von Nunja suchen Nehmen Sie Nunja in Ihre Freundesliste auf
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