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Thema: Falsifizierbarkeitsforderung: Eine Fehlleistung Poppers?
gliadin

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Re: Falsifizierbarkeitsforderung: Eine Fehlleistung Poppers? 28.07.2007 15:34 Forum: Philosophie, Wissenschaftstheorie

Entschuldigung ! Ich komme gerade neu in das Forum und sto?e per Zufall auf Poppers Erinnerungsaufrufe zur Einhaltung der wissenschaftlichen Methode.
Als langj?hriger W?chter ?ber die Einhaltung der wissenschaftlichen Methode an einer ber?hmten Universit?t, muss ich meinerseits daran erinnern, dass, aus seinem wissenschaftlichen Fach heraus, Popper ?berhaupt damit nie etwas zu tun hatte, sondern nur seine Widersacher auf unfaires Verhalten hinweisen wollte.
F?r jeden Fortschritt brauchen wir die Induktion (eine neue Idee, ausgedr?ckt in verst?ndlicher Beschreibung), sonst geht nichts weiter (weder r?ckw?rts noch vorw?rts).
Die Deduktion hingegen kann sowohl eine Entdeckung aus dem zuf?lligen praktischen Gebrauch sein als auch aus gezielten Experimenten zur Verifikation oder Falsifizierung einer Induktion entstehen.
Die Bildung von Induktionen zu theoretischen Formeln, die offensichtlich nicht oder erst in sehr gro?en Zeitspannen wom?glich zu ?berpr?fen sind, verlassen die wissenschaftliche Methode und sind als Spekulationen abzutun, mit denen kein seri?ser Wissenschaftler arbeiten darf.
Zum Fall Albert Einstein liegen alle Informationen vor, um dessen Treiben als v?llig unwissenschaftlich zu bezeichnen.
Er hatte keinerlei Ausbildung, um auf deren Basis wissenschaftlich arbeiten zu k?nnen. Er war durch eine Fehlbildung des Gehirns behindert. Er war lediglich mit einer Wissenschaftlerin in erster Ehe verheiratet, deren Produkte er wie ein Patent ver?ffentlichte, ohne sie jemals zu verstehen. Kaufm?nnisch korrekt ?berwies er den Nobelpreis komplett auch prompt seiner geschiedenen Frau.
Als verantwortlicher Inhaber des Plagiats, von dessen Inhalt die fr?here Frau nicht ?berzeugt war, wurde er von der Presse teils mit eigener Gegenwehr missbraucht.
Die aus dem urspr?nglichen Zahlenwerk seiner Frau herausfabulierte Relativit?tstheorie widerrief er schriftlich kurz vor seinem Tod.
Diese seine gestohlene Theorie war v?llig unwissenschaftlich und als Spekulation zu bezeichnen, da ja f?r mindestens ein Jahrhundert keine ?berpr?fung m?glich war und ist.
Da heute nur der Fortschritt um jeden Preis bezahlt wird ? auch um den Preis der Falschheit ? und die meist unbezahlte Kritik nur zu Kampf und Behinderungen f?r den Kritiker f?hrt, rennen wir immer ?fter in Irrt?mer, was dem tats?chlichen notwendigen Fortschritt sehr schadet.
Allein der Zwang zu raschen wissenschaftlichen Entwicklungen zum Kampf gegen die vom Menschen selbst aufgebauten Bedrohungen der Menschheit macht heute den Betr?ger wirtschaftlich erfolgreicher als den seri?sen Forscher.
In privaten Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt m?ssen halbj?hrlich get?rkte und unwissenschaftliche Berichte ?ber Fortschritte (die es in Wahrheit nicht gibt) vorgelegt werden, um weiter Geld f?r Material und L?hne zu bekommen. In Deutschland bekommen die Forscher ihre Besoldung auch ohne Entdeckungen, was genau so traurig ist.

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