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Autor Beitrag
Thema: Herausforderung an G.O. Mueller
Joachim Skorniak

Antworten: 37
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Re: Herausforderung an G.O. Mueller 27.04.2006 11:27 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

aether schrieb am 27.04.2006 09:49 Uhr:
Dr?ck erst mal die Schulbank, schw?nze nicht und halt lieber dein grosses Maul, du kleiner ahnungsloser Klugscheisser!



Offenbar kannst du hellsehen, daher auch dein "profundes" Wissen ?ber die Spezielle Relativit?tstheorie.

Unh?flichkeit ist kein Argument sondern nur ein Zeichen einer schlechten Kinderstube und eines kleingeistigen Charakters. Aber du entscheidest selbst dar?ber wie du dich darstellen willst.

Annett

Thema: Herausforderung an G.O. Mueller
Joachim Skorniak

Antworten: 37
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Re: Herausforderung an G.O. Mueller 27.04.2006 10:43 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

aether schrieb am 26.04.2006 23:59 Uhr:
Solch arschkriechende Lakaien wie ihr hat die indoktrinierte dogmatische "Pseudowissenschaft" gar nicht mehr n?tig... Ihr zieht sie nur noch mehr in den Dreck...



Die arschkriechenden Lakaien von G. O. M?ller f?hren ja vor, wie "Pseudokritk" effektvoll in den Dreck gezogen wird. Die Gelegenheit wohltuend zu zeigen, wie es besser gemacht werden kann, ist leider verpasst worden.

JoachimS

Thema: Wissen & Typografie & Moral & Kunst & UrhG
Joachim Skorniak

Antworten: 77
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Re: Wissen & Typografie & Moral & Kunst & UrhG 18.04.2006 13:59 Forum: Diverses


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 18.04.2006 10:58 Uhr:
JoachimSkorniak ist ganz offensichtlich hier neueingestiegen nur um aether wegen seinen wissenschaftlichen Auffassungen zu verfolgen und zu versuchen, von der Seite der Moderation ihm eine auszuwischen.

http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=141&startid=3#p27564138124495763



Ich bin keineswegs neu eingestiegen um aether "eine auszuwischen". Ich bin seit 7.1.2006 hier registriert, aether seit 29.3.2006. Ich habe aether auch nicht "verfolgt"!!


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 18.04.2006 10:58 Uhr:
JoachimSkorniak sollte sich aber, genauso wie Du soso, von der Moderation raushalten.
Ekkehard Friebe und ich versuchen gemeinsam sie in den Griff zu bekommen und brauchen daf?r keinen Helfer und keine Lesenachhilfe.



Ich will und kann hier nicht moderieren. Als "Arschkriecher" will ich aber auch nicht bezeichnet werden. aether hat sich entschuldigt und damit ist das f?r mich erledigt.


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 18.04.2006 10:58 Uhr:
Au?erdem gehe ich davon aus, dass JoachimSkorniak h?chstwahrscheinlich aus dem Umfeld des P?bels des Forums Astronomie.de stammt, der hier kurz nach der L?schung des Threads von Ekkehard Friebe unser Forum unter verschiedenen Nicks und Pers?nlichkeitstarnungen ?berfallen und sich auch teilweise im Forum Alpha Centauri wiedergefunden hat. Zumindest hat er das nicht dementiert.



Nur weil ich etwas nicht dementiert habe, muss es noch lange nicht wahr sein. Bis zu deinem Posting wusste ich nichts von astronomie.de, ich war und bin dort auch nicht aktiv und auch nicht registriert und ich bin kein P?bel. Gefunde habe ich dieses Forum mittels Google als ich nach "Kritik der Relativit?tstheorie" gesucht habe (zweiter Eintrag der Ergebnisliste: http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/area=4).


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 18.04.2006 10:58 Uhr:
Solche Art Teilnehmer brauchen wir also in diesem Forum nicht.
JoachimSkorniak alias Karl hat sich auch ganz schnell aus sachlichen Austauschen zur?ckgezogen, und ist auch genauso schnell nach seinen "Moderationsempfehlungen" gegen aether wieder verschwunden, wie er schnell daf?r aufgetaucht war.



Ich heisse Joachim und nicht Karl. Und nachdem du du mich unsachlich als "Blockwart" bezeichnet hast, sah ich keine Basis f?r eine sachliche Diskussion und habe die Zeit der Osterfeiertage lieber mit meiner Familie verbracht.

JoachimS

Thema: Realit?t gegen Relativit
Joachim Skorniak

Antworten: 428
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Re: Realit?t gegen Relativit 14.04.2006 11:37 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

aether schrieb am 14.04.2006 01:27 Uhr:
Ich bedauere die Unanehmlichkeiten beiderseits, bekenne mich schuldig und bitte die Betroffenen um Entschuldigung.
Leider war ich ziemlich angefressen wegen erneuter "Abfuhr" im "Quantenforum", wo ich vielen ein "Dorn im Auge" war (ohne pers?nlich beleidigend gewesen zu sein).
Demn?chst werde ich versuchen, diplomatischer vorzugehen...


Alles klar Danke f?r deine offene Entschuldigung. Damit ist die Sache f?r mich erledigt. Der Zorn ist eine kurze Raserei, oder so, und muss halt raus wenn es provoziert wird

Sch?ne Ostern,

Karl

Thema: Realit?t gegen Relativit
Joachim Skorniak

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Re: Realit?t gegen Relativit 14.04.2006 00:57 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 13.04.2006 23:08 Uhr:
Du hast Dich zum Beispiel ganz bestimmt nie daran gest?rt, Joachim Skorniak, wenn Kritiker in Foren als Irre, Ignorante, Fanatiker, Cranks, Clowns, Verr?ckte, Nazi, gef?hrliche Psychopathen usw. usf. beschimpft. erniedrigt, bedr?ngt, vergrault und gehezt wurden, oder? Oder als psychologische Objekte ?ffentlich am Pranger gestellt und auseinander genommen werden, oder? Hast Du Dich vielleicht je daran gest?rt, Joachim Skorniak? Hast Du je ein Wort des Protestes oder der Emp?rung dagegen ausgesprochen?


Du weisst nicht woran ich mich gest?rt habe und woran nicht. Aber um das klar zum Ausdruck zu bringen: ich verurteile es auf das Sch?rfste, dass Menschen in Foren und wo auch immer als Irre, Ignorante, Fanatiker, Cranks, Clowns, Verr?ckte, Nazi, gef?hrliche Psychopathen usw. usf. beschimpft. erniedrigt, bedr?ngt, vergrault und gehetzt werden. Es emp?rt mich und ich protestiere in aller Form dagegen.


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 13.04.2006 23:08 Uhr:
Also was willst Du hier? Wenn Du den Hilfssheriff und den Blockwart spielen m?chtest, geh in den entsprechenden Foren, daran mangelt es nicht und Du kennst sie ja. Hier bitte nicht.


Ich gehe einmal davon aus, dass du das Wort Blockwart in Unkenntnis seiner Bedeutung verwendet hast:

Zitat:

http://de.wikipedia.org/wiki/Blockwart
Im Organisationsschema der NSDAP gab es anfangs tats?chlich die Funktionsbezeichnung Blockwart, die jedoch schon 1933 durch den Begriff Blockleiter ersetzt wurde. Der Blockleiter stand am Ende der Hierarchie von nationalsozialistischen Parteifunktion?ren, die vom Gauleiter, Kreisleiter, Ortsgruppenleiter ?ber den Zellenleiter zum Blockleiter abgestuft war.



Ich war kein Blockwart, ich bin kein Blockwart, ich will kein Blockwart sein und ich will auch keinen spielen.


Zitat:

http://de.wikipedia.org/wiki/Blockwart
Blockwart gilt heute als Synonym f?r einen Spitzel und Denunzianten in der Nachbarschaft. Vereinzelt wird mit ?hnlicher Bedeutung auch das Wort Abschnittsbevollm?chtigter verwendet.


Warum beleidigst du mich? Und: aether kann tun und lassen was er/sie will, aber der Ton macht die Musik.


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 13.04.2006 23:08 Uhr:
Was willst Du hier ?berhaupt? Du hast Dich in den Diskussionen nicht beteiligt und warst auch nicht pers?nlich genannt und einbezogen. Du tauchst hier pl?tzlich als unbeteiligter User auf um die beleidigte Wurst und den Hilfsheriff zu spielen, weil das Wort ?Arschkriecher? gefallen ist in einem Kontext, wo Du nicht mal pers?nlich genannt und einbezogen warst? Was willst Du ?berhaupt? Kommst Du hier extra in diesem Forum, nur um zu bek?nden, dass Du Dich aus dem Forum vergrault f?hlst?


Ich habe bis zum Zeitpunkt meiner Anmerkung bereits 15 Beitr?ge in diesem Forum verfasst. Leider fehlt mir f?r eine intensivere Beteiligung die notwendige Zeit. MIt dem heutigen Feierabend haben meine Osterferien begonnen und ich kann mich (auch) wieder diesem Forum widmen


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 13.04.2006 23:08 Uhr:
Ekkehard Friebe und ich entscheiden nun mal zusammen in diesem Forum, was f?r Moderations-Ma?nahmen wir zu treffen haben.
Wir brauchen keinen ungebetenen Blockwart um uns zu sagen, wer wir als Troll oder als Spammer anzusehen haben.
Halte Dich also bitte unbedingt von der Moderation zur?ck.


Ich kann und will hier nicht moderieren - aber meiner Betroffenheit will ich Ausdruck verleihen, sonst nichts.



Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 13.04.2006 23:08 Uhr:
Das Posten des selben Beitrags in zwei verschiedenen, verwandten Threads halten wir nicht f?r Spam- oder Trollverhalten. Wenn sie Dich aber pers?nlich st?ren, brauchst Du die nicht zu lesen, und damit ist die Sache f?r Dich erledigt. So einfach ist das.

Halte Dich also bitte unbedingt zur?ck von der Moderation.

Und wenn unser Forum Dich sowohl sachlich, fachlich als auch moderationsm??ig bedeutungslos erscheint, brauchst Du es nicht anzuklicken, und damit ist auch die Sache f?r Dich erledigt. So einfach ist das.


Ja, so einfach ist das, unh?flich zu sein!

Ein trauriger JoachimS

Thema: Realit?t gegen Relativit
Joachim Skorniak

Antworten: 428
Hits: 143128

Re: Realit?t gegen Relativit 13.04.2006 22:47 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

aether schrieb am 13.04.2006 14:19 Uhr:
Na klar - er hat uns halt alle verarscht... und jetzt verarschen wir doch seine SRT und seine Arschkriecher!



Ich bin (bekennender) Bef?rworter der konventionellen Physik und damit auch der SRT. Somit werde ich hier als Arschkriecher bezeichnet. Das ist eine Beleidigung und eine Verletzung meiner pers?nlichen Integrit?t.

Ausserdem postet Herr/Frau aether identische Beitr?ge in verschiedenen Threads, z.B. hier http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=141#p27564138124494459 und hier http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=145#p27562035224494451, was gemeinhin als Spam bezeichnet wird und den Urheber als Troll klassifiziert (wie gesagt, gemeinhin - Regeln sind flexibel).

Die Moderation des Forums ist gut beraten, dazu klar Position zu beziehen. Wenn sie das Vorgehen von Herr/Frau aether so akzeptiert, dann ist klar, dass die Vorderung der Kritiker der Relativit?tstheorie nach klaren Stellungnahmen gegen "Beleidigung, Diffamierung und Verletzung der pers?nlichen Integrit?t" in absoluter Bedeutungslosigkeit versinkt.

Ein betroffener JoachimS

Thema: Der Konsens-Thread
Joachim Skorniak

Antworten: 23
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Re: Der Konsens-Thread 27.03.2006 22:41 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Conni schrieb am 27.03.2006 21:35 Uhr:

Zitat:

Annett Winter schrieb am 27.03.2006 15:35 Uhr:
...
Einsteins Theorie ist nicht endg?ltig und wird irgendwann durch eine bessere Theorie ersetzt werden. Solange man diese bessere Theorie nicht gefunden hat, muss man an Einstein festhalten, um die Realit?t beschreiben zu k?nnen. Sobald diese bessere Theorie gefunden wurde, ist Einstein Vergangenheit.
...



Meine Antwort ist ein klares "Jein".

Sobald eine Theorie falsifiziert wurde (z.B. experimentell oder durch Nachweis von Inkonsistenzen, wie Hr. Derksen das versucht), dann muss sie fallen gelassen oder modifiziert werden oder zumindest ihr G?ltigkeitsbereich eingeschr?nkt werden - selbst dann wenn noch kein besserer Nachfolger in Sicht ist.

Eine Theorie l?sst sich ?brigens prinzipiell nicht verifizieren, sondern nur falsifizieren. Sie ist eben "nur" ein Satz von Arbeitshypothesen.

Gruss,
Conni



Hallo Conni,

ja, aber von sehr, sehr guten Arbeitshypothesen. Eine Falsifizierung alleine reicht dann u.U. noch nicht aus um eine Theorie in Pension zu schicken - h?ngt auch davon ab, was falsifiziert wird. U.U. wird zuerst noch daran herumgebastelt und gedreht, bis es halt nicht mehr l?nger geht (siehe ?thertheorie ).

@Annett Winter: Ja, ja, ja

JoachimS

Thema: Warum wurde die Ma?einheit Meter neudefiniert?
Joachim Skorniak

Antworten: 162
Hits: 73225

Re: Warum wurde die Ma?einheit Meter neudefiniert? 24.03.2006 00:16 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 23.03.2006 18:00 Uhr:

Es soll bei der L?nge des Meters keine Fehlermessung mitangegeben werden: Die hergestellten Kopien sollen weltweit alle genau die L?nge der 1983 festgesetzten L?nge des Meters sein, das ist ja der Sinn der ganzen Sache mit der Massenreproduzierung und mit der Eichung.



Keine Kopie ist genau gleich dem Original. Damit ist auch eine Kopie des Referenzmeters mit einer Fehlertoleranz behaftet. Ein Referenzma? wird "Normal" genannt und ein solches Normal hat auch eine Angabe zur Fehlertoleranz und unter welchen Bedingungen diese eingehalten wird (z.B. Temperaturbereich, Druckbereich, Luftfeuchtigkeit, etc.).



Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 23.03.2006 18:00 Uhr:
Oder hast Du schon mal so eine Angabe bei einem Meterstab gesehen:
1 m +/- 0,2 oder +/- 1,64 ???



Ja, habe ich schon gesehen und genau so wird es auch gemacht.

Siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Normal:


Zitat:


Ein Normal hat die Aufgabe, die internationale Vergleichbarkeit der SI-Einheiten (und anderer Grundeinheiten) bzw. die Einhaltung gesetzlicher Forderungen im gesch?ftlichen Verkehr (Eichgesetz) zu garantieren. Es handelt sich um Vergleichsgegenst?nde oder pr?zise Messger?te, die zur Kalibrierung anderer (weniger genauer) Messger?te dienen.



oder

http://de.wikipedia.org/wiki/Eichung

http://www.ptb.de/de/wegweiser/einheiten/si/meter.html

und, f?r dich sehr interessant, wie ich meine

http://www.ptb.de/de/org/4/43/431/entw.htm


Zitat:


Unter den in der PTB entwickelten Laserwellenl?ngennormalen sind solche, deren Wellenl?ngenschwankungen weniger als ein Billionstel der Wellenl?nge betragen.



D.h., dass mit einem solchen Normal die L?nge 1 Meter mit einer Genauigkeit von einem Milliardstel Millimeter als Referenzma? zur Verf?gung steht (das ist 1 Meter +/- 0,00000000005 Millimeter). Ein solches Normal des L?ngenma?es (sozusagen das moderne Urmeter) basiert auf dem Zeitnormal und dem Geschwindigkeitsnormal. Und das Geschwindigkeitsnormal ist die Vakuumlichtgeschwindigkeit 299.792.458m/sec.

JoachimS

Thema: Tja, ich muss dann mal ran.
Joachim Skorniak

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Re: Tja, ich muss dann mal ran. 26.02.2006 21:44 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Quarck schrieb am 26.02.2006 18:51 Uhr:

Zitat:

Aus der philosophischen, psychologischen und kognitiven Betrachtungsweise ist es nat?rlich ganz was Anderes, aber es ist nichts Neues und seit Anfang der Menschheit schon bekannt und milliardenfach von einzelnen Menschen empfunden, beschrieben und analysiert.



Das ist mir soweit bekannt, ?ndert aber nichts. Es bleiben immer noch einige Pro und Kontras in dieser Angelegenheit ?brig, die mir keine Ruhe lassen.
Was Hille, Barbour, Bertolli, Mach, G?del sogar Einstein selbst erkannt haben war, das Zeit nicht existieren muss, es ist kein Beweis daf?r, ob es sie nicht gibt.

Verstehst du Jocelyne, was ich damit sagen will?
Jeder von denen zweifelte konzeptionell an der Zeitexistens, G?del mathematisch, Einstein sagte, "Das w?re traurig", Mach forderte das die Zeit nichts mit der Physik zu tun hat, die Zeit war/ist kein messbarer Vorgang. Jeder von denen konnte sich damit anfreunden Zeit eine ?berfl?ssige Bedeutung zukommen zu lassen. Das Universum w?rde auch so funktionieren.
Und trotzdem soll die Zeit da sein?




Warum zweifelst du gerade an der Zeit? Warum nicht am Raum (und/oder)? W?rst du ein G?nsebl?mchen mit einem IQ der etwa dem eines Homo Sapiens entspricht, w?rde Raum eine wesentlich geringere Bedeutung haben, als jene, die er hat, weil du bist, was du bist, ein Homo Sapiens (dass du ein solcher bist setze ich jetzt ohne Einschr?nkung der Allgemeinheit voraus). Bewegung w?rde f?r dich als G?nsebl?mchen noch weniger Bedeutung haben.


Zitat:

Quarck schrieb am 26.02.2006 18:51 Uhr:
Dem Vorgang des messen lasse ich an dieser Stelle hohe Bedeutung zu kommen. Dabei wurmt mich das aktuelle GP-B Experiment.



Weshalb wurmt das?


Zitat:

Quarck schrieb am 26.02.2006 18:51 Uhr:
Mich w?rde weiterhin Herrn Friebes Meinung zum Thema "Frame Dragging" interessieren, gerne aber auch eine Meinung von ?hnlicher kritischer Kompetenz.
Ganz besonders, ob dieser Messvorgang von GP-B, den von Lense und Thirring entwickelte Effekt so vermisst, dass sich Zeitreisen zumindest theoretisch daraus schlussfolgern lassen.


Theoretisch ja, praktisch nein.


Zitat:

Quarck schrieb am 26.02.2006 18:51 Uhr:
Die Experimente Lageos 1 und 2 scheinen keinen Beweis daf?r zu erbringen.


Das ist noch nicht entschieden und Lagos 3 und 4 sind Vorbereitung.


Zitat:

Quarck schrieb am 26.02.2006 18:51 Uhr:
Damit h?tten wir eigentlich den Beweis, das Zeit (obwohl nicht notwendig) wirklich existiert.
Einstein, Lense und Thirring h?tten dann vielleicht recht.



Das Grundproblem des Existenzialismus (nicht der Erkenntnistheorie) ist, dass es keinen Beweis f?r Existenz gibt. Warum sollte also ausgerechnet Zeit existieren?

Joachim S.

Thema: Nebendiskussion.
Joachim Skorniak

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Re: Nebendiskussion. 26.02.2006 17:32 Forum: Diverses


Zitat:

Nunja schrieb am 24.02.2006 10:03 Uhr:
Nun die Hauptseite zu finden und von daher auf seine Art zu schliessen sollte nicht so schwer sein. Und bedenkt bitte dabei, ich bin Atheist und absolut rational ausgerichtet. Im Gegensatz zu den Einsteinfreunden die sich in Diskussionen mehrheitlich als Christen oder zu anderer Konfession bekennen. Trotzdem erkenne ich einen fanatischen Hexenj?ger wenn ich einen sehe.

http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/



Abgesehen von der Einstellung und Intention, die ja Interpretationssache sind: stimmt das was hier

http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Friebe.htm

und hier

http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Friebe-Meyl.htm

steht oder nicht?

Joachim S.

Thema: Nebendiskussion.
Joachim Skorniak

Antworten: 58
Hits: 23822

Re: Nebendiskussion. 23.02.2006 21:47 Forum: Diverses

Ich habe auf http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/Friebe.htm nichts Estoerisches gefunden, nur Mathematik.

Joachim S.

Thema: b?se Fragen
Joachim Skorniak

Antworten: 115
Hits: 47411

Re: b?se Fragen 30.01.2006 02:05 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 29.01.2006 23:32 Uhr:
Sicher entzieht sich diese ?berlegung einer Nachpr?fung, ist schon klar, das habe ich auch so dargelegt. Die Welt besteht nun mal nicht aus Ph?nomenen, die wir messen k?nnen. Wir sind uns einig. Ganz im Gegenteil: Der ?berwiegende Anteil der existierenden Ph?nomenen k?nnen wir nicht messen. Vielleicht ?rgerlich, aber das ist nun mal so. Und wenn wir uns schon anma?en, die "absolute Grenzgeschwindigkeit des Lichts im Universum in Zeit und Raum" experimentell ermittelt zu haben, sei mir doch erlaubt dar?ber nachzudenken, ob es f?r unsere kleine Sonne auch zutrifft, oder?



Nachzudenken, wor?ber auch immer, ist auch immer lohnenswert. "?berlegungen, die sich einer Nachpr?fung entziehen" sind jedoch nicht geeignet, die SRT zu widerlegen.


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 29.01.2006 23:32 Uhr:
Also weichst Du mit Deiner Antwort meine grunds?tzlichen Fragen aus:



Nein, ich habe sie schon beantwortet.


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 29.01.2006 23:32 Uhr:
Und da Du Popper erw?hnt hast zitiere ich ihn an dieser Stelle noch einmal aus einem Thread in diesem Forum:

http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=62

?Wir Intellektuellen haben schauerliche Dinge gemacht, wir sind eine gro?e Gefahr. Wir bilden uns viel ein - wir wissen nicht, wie wenig wir wissen.?

und

?Sie machen aus Theorien Ideologien. Selbst in der Physik und in der Biologie gibt es leider viele Ideologien. (...) ?berall, auch in diesen Fachbereichen, gibt es einen Dogmatismus, gegen den es schwierig ist, sich durchzusetzen. (...) Die Intellektuellen sind unkritisch und gehen mit den Moden, und es gibt einen starken Druck. Das hei?t: Wer nicht mit der Mode geht, der steht bald au?erhalb des Kreises derer, die ernst genommen werden.?



Interessant. H?lst du dich f?r intellektuel? Ich nicht. Sind alle Bef?rworter der Relativit?tstheorie Intellektuelle? Oder alle Gegner? Oder gibt es keine Korrelation zwischen "Intellektuellen" und "Gegnern" bzw. "Bef?rwortern" der SRT?

Jo

Thema: Was passiert in einem Teilchenbeschleuniger?
Joachim Skorniak

Antworten: 189
Hits: 63088

Re: Was passiert in einem Teilchenbeschleuniger? 30.01.2006 01:54 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Nunja schrieb am 30.01.2006 00:38 Uhr:
Wegen dem 1mm Abstand w?hrend der Beschleunigung beider Teilchen.
Wenn ich so ?berlege 0,8475 mm w?ren sicher besser. : )



Stimmt, deshalb habe ich ja auch "etwa 1mm" geschrieben und nicht "genau 1mm". Bez?glich meiner Frage ist das jedoch unerheblich. M?chtest du sie noch beantworten oder nicht?

Jo

Thema: b?se Fragen
Joachim Skorniak

Antworten: 115
Hits: 47411

Re: b?se Fragen 29.01.2006 23:56 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 29.01.2006 21:30 Uhr:

Nein, die Messungen zeigen gar nicht genau das... ?berhaupt nicht.
Und das kann auch ganz einfach erkl?rt werden:



Doch, die Messungen zeigen genau das.


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 29.01.2006 21:30 Uhr:
Bei einer Geschwindigkeit dieser Gr??enordnung sind Abweichungen in unserer Dimension, bei unseren l?cherlich kleinen Messstrecken (ein paar Meter) nicht feststellbar, weil sie weit au?erhalb unseres Messbereiches und unseren Me?m?glichkeiten liegen!

Das Problem der Unmessbarkeit haben wir z.B. ausf?hrlich in meinem Thread:

K?nnen Instrumente Grenzwerte anzeigen?
http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=70

behandelt, den Du offensichtlich nicht mitverfolgt hast.

Dort bin ich zum Beispiel mit Deinem Kollegen Relativisten Joachim zu dem Konsens gekommen, dass wir keine Aussagen dar?ber machen k?nnen, wie schnell das Licht von der Sonne emittiert wird, weil wir die vergleichbaren Messbedingungen (ein paar Meter und ein paar Nanosekunde nach der Emittierung) mit der Sonne verst?ndlicherweise nicht reproduzieren und nachpr?fen k?nnen. Wir haben also schlicht und einfach die unglaublich dreiste Extrapolation gemacht, dass das Licht einer Lampe mit derselben Geschwindigkeit wie das Licht der Sonne emittiert wird. Das glaube ich aber nie und niemals, und das kann mir auch keiner nachweisen.



Es gibt vieles, das (derzeit) nicht messbar ist. Deine Kritik bezieht sich ausschliesslich auf Aspekte der Messung der Lichtgeschwindigkeit, die derzeit nicht messbar sind. Da sie sich damit der ?berpr?fbarkeit entziehen, gilt f?r deine Argumentation das gleiche wie du es f?r die SRT behauptest, n?mlich dass es sich um eine Hypothese bzw. Theorie handelt, die sich im Popper'schen Sinne nicht widerlegen l?sst, damit nicht falsifizierbar ist und eben eine beliebige (absurde) Behauptung darstellt.

Faktum bleibt, dass bislang jede Messung der Vakuumlichtgeschwindigkeit ziemlich genau, je nach Messfehler, 299.792,458 km/sec. ergeben hat. Es wird jedoch weiterhin fleissig gemessen - auch von mir Sollte sich etwas neues ergeben in Sachen Lichtgeschwindigkeit erf?hrst du es (fast) als erste.

Jo

Thema: Was passiert in einem Teilchenbeschleuniger?
Joachim Skorniak

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Re: Was passiert in einem Teilchenbeschleuniger? 29.01.2006 23:41 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Nunja schrieb am 29.01.2006 21:38 Uhr:
Ich kann mir nicht helfen. Klingt als w?re der Versuchsaufbau Bl?dsinn.



Inwiefern?

Jo

Thema: b?se Fragen
Joachim Skorniak

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Re: b?se Fragen 29.01.2006 21:09 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Josef schrieb am 25.01.2006 17:39 Uhr:
Eine einfache, konkrete Frage:

WIE schafft es das Licht, bei mir immer noch mit der gleichen Geschwindigkeit anzukommen, wenn sich meine Geschwindigkeit gegen?ber der Lichtquelle ?ndert?



"Wie" das Licht das schafft, ist die Frage nach dem "Wie und Warum", die von den Menschen seit Anbeginn der Zeit gestellt wird, die aber bislang nicht beantwortet ist. Faktum ist jedoch, "dass" es so ist. Denn alle Messungen zeigen genau das. Licht hat immer die Geschwindigkeit c, egal ob sich die Geschwindigkeit der Messapparatur relativ zur Lichtquelle ?ndert oder nicht. Das ist ja gerade das Seltsame. Keiner hat das erfunden, keiner hat das per Definition festgelegt. Aber alle Messungen zeigen genau das. Wie kann das erkl?rt werden?

Eine m?gliche Erkl?rung liefert die SRT. Was ist eure?


Zitat:

Josef schrieb am 25.01.2006 17:39 Uhr:
Was mich dabei aber richtig erschreckt hat, ist die Tatsache dass kein einziger Relativist auf den Gedanken kam, dieses RT-M?rchen "Das Licht kommt IMMER gleich schnell an." k?nnte einfach falsch sein.



Es ist eben kein M?rchen. Der Grund ist, dass das gemessen wurde, sonst g?be es keinen Grund, sich den Kopf dar?ber zu zerbrechen.

Jo

Thema: Was passiert in einem Teilchenbeschleuniger?
Joachim Skorniak

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Re: Was passiert in einem Teilchenbeschleuniger? 29.01.2006 20:44 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Nunja schrieb am 29.01.2006 19:26 Uhr:

Alles in Allem eine bestechend einleuchtende Erk?rung. Besonders auch f?r den Unstand, da? in Beschleunigern C nicht ?berschritten, sondern C ziemlich exakt erreicht wird.



Wenn diese Erkl?rung so bestechend einleuchtend ist, m?chte ich dazu folgende Frage stellen: Weshalb wird die Kraftwirkung dann nicht kaskadiert um Teilchen auf ?berlichtgeschwindigkeit zu beschleunigen? Das h?tte man sich dann wie folgt vorzustellen. Man benutzt ein moduliertes EM-Feld entlang des Teilchenbeschleunigers, um z.B. Elektronen auf (fast) Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Diese Elektronen erzeugen selbst ein EM-Feld, das auf z.B. andere Elektronen eine Kraft aus?bt, diese also beschleunigt. Vielleicht hilft folgendes einfaches Bild weiter. Zwei Elektronen fliegen knapp hintereinander, Abstand etwa 1mm. Die beiden Elektronen werden vom Teilchenbeschleuniger auf c beschleunigt. Die beiden Elektronen stossen einander aufgrund der elektrostatischen Abstossungskraft ab, das hintere wird langsamer als c das vordere schneller als c. Warum wird das aber NICHT beobachtet? Nach eurer Theorie m?sste das doch m?glich sein.

Jo

Thema: Gleichzeitigkeit und RT
Joachim Skorniak

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Re: Gleichzeitigkeit und RT 18.01.2006 00:42 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Nunja schrieb am 17.01.2006 22:07 Uhr:
Dann solltest Du Dich bem?hen. Lies bitte die beiden Einsteinzitate, es ist ganz einfach zu erkennen, da? das Problem welches aus der Zeitmessung durch verschr?nkte Teilchen entsteht, die RT ganz fundamental ber?hrt und mit sofortiger Wirkung falsifiziert.



Nunja, da fehlt ja ein wichtiger Teil. Liest man im Abschnitt "I. Kinematischer Teil" Paragraph 2 "Definiton der Gleichzeitigkeit" weiter, so findet sich auf Seite 894 oben folgendes:


Zitat:


[Eine gemeinsame ?Zeit? f?r A und B] ... kann nun definiert werden, indem man durch Definition festsetzt, da? die ?Zeit?, welche das Licht braucht, um von A nach B zu gelangen, gleich ist der ?Zeit?, welche es braucht, um von B nach A zu gelangen. Es gehe n?mlich ein Lichtstrahl zur ?A-Zeit? tA von A nach B ab, werde zur ?B-Zeit? tB in B gegen A zu reflektiert und gelange zur ?A-Zeit? t?A nach A zur?ck. Die beiden Uhren laufen definitionsgem?? synchron, wenn tB ? tA = t?A ? tB.



Diese Definition Einsteins sagt nichts dar?ber aus, wie die beiden Uhren in A und B synchronisiert wurden, sondern nur, wie festgestellt wird, ob sie synchron ("gleichzeitig") laut Definition sind. Wenn die beiden Uhren nun per "spukhafter Fernwirkung" synchronisiert wurden, so sehe ich hier keinen Widerspruch zur SRT und auch keine Falsifikation.


MfG.,

Jo

Thema: Gleichzeitigkeit und RT
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Re: Gleichzeitigkeit und RT 17.01.2006 22:39 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Nunja schrieb am 17.01.2006 18:03 Uhr:
Nein, Du hast das Problem noch nicht verstanden. Du verwirrst Dich nur selbst mit dem Begriff Inertialsystem. Im Einsteinuniversum ist eine solche "Gleichzeitigkeit" nicht m?glich. Die Uhren die mittels Verschr?nkung synchronisiet sind, befinden sich damit nicht in einem Inertialsystem.



Ich verstehe nicht, was du meinst. Wenn sich Uhr B relativ zu Uhr A nicht bewegt, befinden sich entweder beide Uhren im selben Inertialsystem oder keine von beiden befindet sich in einem Inertialsystem.



Zitat:

Nunja schrieb am 17.01.2006 18:03 Uhr:
Auch sind die Uhren nicht mittels der omin?sen Spukhaften Fernwirkung synchroniziert. Das geschieht auf anderem Wege. Es geht hier darum das die QT sagt das diese beiden Teilchen exakt, zum Gleichen Zeitpunkt (Zeitpunkt der Messung) den gleichen Zustand haben. Das ist noch weit von der Interpretation einer Fernwirkung entfernt.



Auch hier verstehe ich nicht, was du meinst. Dein einleitendes Posting zu diesem Thread lautete doch:


Zitat:

Nunja schrieb am 17.01.2006 12:07 Uhr:
http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=245050

Uhrenvergleich mit spukhafter Fernwirkung


Das hatte ich so interpretiert, dass die Basis f?r diese Diskussion die h?chst pr?zise Synchronisierung zweier Uhren mittles "spukhafter Fernwirkung" ist?




Zitat:

Nunja schrieb am 17.01.2006 18:03 Uhr:
Nein, falsch. Es ist nicht von einem Zusammtreffen, von Ort und Ereigniss die Rede.



Doch, davon ist die Rede:


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 17.01.2006 12:43:
Zu diesem wichtigen Aspekt der Gleichzeitigkeit in der RT m?chte ich einfach hier mit meinen Formulierungen als Nicht-Physikerin und Nicht-Technikerin aus der Seite "M?rchenhaftes" meiner Homepage beitragen:


Zitat:


... Wenn ich z.B. einen Sandkorn ins Auge bekomme, ist es nur dadurch m?glich, weil mein Auge und der Sandkorn zur gleichen Zeit und an der gleichen r?umlichen Stelle im Universum sich ?getroffen? haben. Auch wenn zwei Autos kollidieren ist es nur dadurch m?glich, weil die beiden Autos sich zur gleichen Zeit und an der gleichen r?umlichen Stelle im Universum ?getroffen? haben. ...






Aber ich gehe gerne auf deinen Einwurf hier ein:


Zitat:

Nunja schrieb am 17.01.2006 18:03 Uhr:
Nein, falsch. Es ist nicht von einem Zusammtreffen, von Ort und Ereigniss die Rede.Die Relativit?tstheorie verbietet sowas nat?rlich nicht. Die Relativit?tstheorie verbietet Gleichzeitigkeit bei Ereignissen die r?umlich getrennt sind.



Die SRT kann die Gleichzeitigkeit von r?umlich getrennten Ereignissen gar nicht verbieten und tut dies auch nicht. Nachdem von der SRT keinerlei Einschr?nkungen gemacht werden, wann ein Ereignis stattfindet, weder am Ort noch am Ort B, k?nnen nat?rlich zwei Ereignisse zum selben Zeitpunkt stattfinden. Hier stelle ich die Gegenfrage: Bitte erl?utere mir, wie die SRT sicherstellt, dass zwei Ereignisse an zwei r?umlich getrennten Orten A und B nicht gleichzeitig erfolgen (Voraussetzung: Beide Orte, A und B, befinden sich im selben Inertialsystem, d.h., dass sich entweder A oder B in einem Inertialsystem befindet und sich der jeweilig andere Ort, B oder A, dazu keine Relativbewegung ausf?hrt)?



Zitat:

Nunja schrieb am 17.01.2006 18:03 Uhr:
Hinzu kommen noch zwei Punkte:

Die Genaugkeit einer solchen Uhr l?sst die Messung relativistischer Effekt schon bei kleinen Geschwindigkeiten zu.


Inwiefern ist das f?r die Definition von Gleichzeitigkeit in einem Inertialsystem relevant? Ich f?rchte ich verstehe auch hier nicht, was du meinst.


Zitat:

Nunja schrieb am 17.01.2006 18:03 Uhr:
Einstein hat selbst prognostiziert das Uhren am Pol im Gegensatz zur ?quator anders laufen (Auch an diesem Beispiel von Einstein selbst sieht man schon, da? das Problem keines der Inertialsystem ist). Aber eben solche Verschiebungen der Uhrenlaufzeit duch Bewegung, werden auch durch genauere Uhren sofort widerlegt. Sowie auch eine einfache Synchronization zwischen einer Uhr am Nordpol und einer am ?quator schon ein Widerlegung Einsteins w?re. Dazu braucht es keine Inertialsysteme.


Auch hier verstehe ich nicht, worauf du hinaus willst. Aber ich habe zumindest eine Idee, wo das Missverst?ndnis liegen k?nnte, und will diese hier kurz anreissen:

Es scheint, dass wir hier ein unterschiedliches Verst?ndnis vom Begriff "Gleichzeitigkeit" haben. Unter Gleichzeitkeit verstehe ich im einfachsten Fall, dass zwei Ereignisse im selben Inertialsystem zum selben Zeitpunkt stattfinden. Um diese Gleichzeitigkeit festzustellen, ben?tige ich jedoch keine synchron laufenden Uhren (diese erleichtern das nur). Bitte korrigiere mich, wenn ich mich irre - aber du scheinst unter "Gleichzeitgkeit" zu verstehen, dass an zwei r?umlich getrennten Orten die "gleiche Zeit" gemessen werden kann.

MfG.,

Jo

Thema: Gleichzeitigkeit und RT
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Re: Gleichzeitigkeit und RT 17.01.2006 18:43 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 17.01.2006 16:00 Uhr:
Hallo Joachim Skorniak,


Zitat:

Joachim Skorniak schrieb am 17.01.2006 15:17 Uhr:
Ereignisse, die r?umlich und zeitlich zusammentreffen (Autounfall, Sandkorn im Auge), tun dies auch laut SRT in jedem Inertialsystem.



Soll man das so verstehen, dass nach der RT eine Gleichzeitigkeit nur dann nicht m?glich ist, wenn die Ereignisse nicht r?umlich zusammentreffen?



Ich m?chte es etwas anders formulieren und zwar in zweierlei Hinsicht:

Zum einen ist in einem Inertialsystem auch laut SRT die "Gleichzeitigkeit" ein wohldefinierter Zustand. Zwei Dinge, im Jargo der Physiker "zwei Ereignisse", finden eben zur gleichen Zeit statt, genau so, wie wir Menschen es aus der allt?glichen Erfahrung verstehen. Dabei ist es unerheblich, ob diese beiden Dinge (Ereignisse) am selben Ort stattfinden oder mehr oder weniger weit von einander entfernt. Es wird jedoch f?r jemanden (im Jargo der Physiker "Beobachter") immer schwieriger zu beurteilen, ob zwei Ereignisse gleichzeitig waren bzw. sind oder nicht, je weiter die beiden Eeignisse auseinander liegen. Finden beide Ereignisse am selben Ort statt, ist die Feststellung der Gleichzeitigkeit (ja oder nein) am einfachsten. Die Erde, genauer gesagt die Oberfl?che der Erde einschliesslich der Berge, ist laut SRT in sehr guter N?herung ein Inertialsystem obwohl sie weder kr?ftefrei (Gravitation) noch eben ist.

Schwieriger zu verstehen ist die Rolle der zueinander bewegten Inertialsysteme in der SRT. Nehmen wir wieder die beiden synchronisierten Uhren unseres Inertialsystems und schicken um exakt 14:00 wieder jeweils ein Lichtsignal aus. Zwei Ereignisse, die in unserem Inertialsystem gleichzeitig stattfinden (deshalb haben wir uns ja die M?he gemacht, die beiden Uhren zu synchronisieren). Ein Beobachter in einem zweiten Inertialsystem, das zu unserem gleichf?rmig bewegt, stellt jedoch laut SRT fest, dass die beiden Lichtsignale nicht gleichzeitig ausgesendet wurden und zwar ist der zeitliche Abstand umso gr?sser, je gr?sser die r?umliche Distanz zwischen den Ereignissen. D.h., dass laut SRT Gleichzeitgkeit schon m?glich ist aber eben nur f?r ein bestimmtes Inertialsystem. Wie gesagt, unstrittig ist die Situation, wenn zwei Ereignisse am selben Ort und zur selben Zeit stattfinden, das gilt f?r jedes Inertialsystem.

Damit die Abweichung von der Gleichzeitigkeit in einem bewegten Inertialsystem merkbar wird, muss es sich allerdings sehr sehr schnell relativ zu einem anderen Inertialsystem, z.B. unsere Erde, bewegen - eben schon fast so schnell wie das Licht selbst. Und das kommt in unserem Alltag nie vor. Das einzige was im Alltag lichtschnell ist, ist eben das Licht (bzw. alle elektromagnetischen Wellen). Und sehr kleine Teilchen in Teilchenbeschleunigern bzw. sonstwo.


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 17.01.2006 16:00 Uhr:
Ist es zum Beispiel nicht m?glich, dass ich ein Glas Wasser fallen lasse genau im selben Zeitpunkt, wo in China jemand niest?



Doch, das ist nat?rlich m?glich. Auch laut SRT. Festzustellen, ob das Nie?en und das Fallenlassen des Wasserglases tats?chlich gleichzeitig stattfinden, ist schon schwieriger. Aber wenn an jedem Ort eine Uhr verf?gbar ist, beide Uhren synchronisiert sind und beide Ereignisse verl?sslich zur selben Zeit (unter Ber?cksichtigung der Zeitverschiebung und Definition der erlaubten Zeitungenauigkeiten) ausgel?st werden, geht das schon.

MfG.,

Jo

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