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Autor Beitrag
Thema: Lorentzgruppe
Luki

Antworten: 41
Hits: 25443

Re: Lorentzgruppe 26.10.2007 18:23 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik

Hallo Gerhard,


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 25.10.2007 23:04 Uhr:
Guten Abend!
Wie bei dem Bau eines Hauses, kommt es auf das Fundament an. Will jemand die Mengenlehre in der Physik verwenden - und wer will dies nicht - dann hat er es mit "wohldefinierten" und "unterscheidbaren" mathematischen oder physikalischen Objekten zu tun, wenn er von "Elementen" einer Menge spricht. Hier scheidet sich fachlich die Spreu vom Weizen, d.h. physikalisch ertragreich wird es, wenn der Elementbegriff klar gehalten wird. Wie gesagt, halte ich es nicht f?r sinnvoll falsche mathematische Aussagen als Elemente von Mengen zu verwenden, z.B.:
{ - 1 = 1 , 2 = 3, 1 kg = 5 N } ist keine Menge.
Hierbei geht es um Sinn und Zweck von Mengen, d.h. aus ihnen sollen weitere Aussagen, z.B. die Gruppeneigenschaft, abgeleitet werden - dies wird einfach nur zu einer sinnfreien verbalen Anh?ufung, wenn mit Falschaussagen als Elemente operiert wird.

Darstellungen aus Lehrveranstaltungen oder Zitate aus abstrakten theoretischen Lehrwerken geh?ren im Rahmen von Beitr?gen in einem Board zur Kategorie der Kommunikations-Vermeidung. Somit noch einmal die ganz schlichte Bitte an dich, einfach mal ein Element der Menge der LT, d.h. die entsprechende Matrix explizit zu notieren, so dass dann bestimmt werden kann, wie das Gleichungssystem aussieht.

Wie soll irgendjemand der Aussage zustimmen, dass die Lorentztransformationen plus Verkn?pfung eine Gruppe darstellen, wenn die Frage, wie ein einzelnes Element aussieht nicht pr?zise kl?rbar ist.

MfG Gerhard Kemme



Ma gavte la nata!

Luki

Thema: Ausgesperrt und zensiert...
Luki

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Re: Ausgesperrt und zensiert... 03.05.2007 10:15 Forum: Diverses


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 27.04.2007 08:07 Uhr:

Und erst einmal wird der Troll, P?beler, Stalker und Gedankenverschmutzer "gallilea" aus diesem Forum in der Tat weggeputzt.

Er geh?rt ohne Zweifel zu der extremistischen anonymen Gruppierung, die im Rahmen des Gestapo-Forums "Alpha Centauri" sich seit mehr als einem Jahr als Aufgabe gestellt hat, seine andersdenkenden Mitmenschen und Mitb?rger mit den niedrigsten und brutalsten Methoden der Verleumdung, der Diffamierung und der Hetze zu verfolgen und zu terrorisieren, die das "richtige" wissenschaftliche Denken anzweifeln, die etablierte Lehre hinterfragen und die Relativit?tstheorie kritisieren. Er soll in seinem eigenen Forum rumbr?llen, seine Hetze und seinen Schmutz dort vergie?en, hier nicht.

Und Tsch??.

Jocelyne Lopez



Diese Wortwahl finde ich widerlich, erinnert sie doch an jene von geschichtsrevisionistischen Kreisen. Das und die ungestraften P?belein des Users aether, der nun ?ber 1000 Beitr?ge ohne Beitrag abgeliefert hat, dem die Flut gel?schter Betr?ge mit Beitrag des Users cyrix gegen?ber stehen, veranlassen mich, diesem Forum vorerst den R?cken zu kehren.

Und um der "freundlichen" Verabschiedung zuvor zu kommen:

Und Tsch?ss Jocelyne

Thema: Gravity Probe B
Luki

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Re: Gravity Probe B 25.04.2007 12:14 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

aether schrieb am 23.04.2007 21:18 Uhr:
Ob "mein" ?ther "die gleichen Eigenschaften wie die Raumzeit" oder nur durch dieselben Gleichungen "definiert" wird... wei? ich noch nicht...

Wirkliche Eigenschaften kann nur etwas Reales (der ?ther) haben - kaum etwas Eingebildetes ("Raumzeit")!

die ART-Gleichungen m?gen ganz sch?n physikalisch "klingen"... doch die sogenannte "Raumzeit" (ob gekr?mmt oder nicht) schreit und stinkt zum Himmel !!!




Zitat:

aether schrieb am 23.04.2007 21:23 Uhr:
Zurzeit spekuliere ich nur ...
... ja sogar mit denselben "quantitativen" Gleichungen...
Begreifen sie das ?berhaupt?!
Also, begn?gen Sie sich vorl?ufig auch damit !



@aether:

"wei? ich noch nicht", "Zurzeit spekuliere ich nur ..."! Klar gesagt, sie haben keine Ahnung. Diese Ahnungslosigkeit verbreiten sie hier in 907 Beitr?gen.

Warum gerade der ?ther etwas Reales und die Raumzeit etwas Eingebildetes sein soll, ist und bleibt wohl ihr Geheimnis. Begr?ndet haben sie es bislang nicht - ach so, m?ssen sie ja auch nicht; sie spekulieren ja nur.

Thema: Gravity Probe B
Luki

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Re: Gravity Probe B 21.04.2007 22:19 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

aether schrieb am 21.04.2007 20:36 Uhr:
die Ergebnisse der Gravity Probe B werden wie gewohnt mathematisch quantitativ beschrieben...

... was jedoch nicht unbedingt bedeutet, dass die Theorie dahinter (Raumzeitkr?mmung-Hypothese) qualitativ stimmt (mit der Wirklichkeit ?bereinstimmt)!

Auch eine alternative, vern?nftigere Theorie (qualitativ bessere) kann mit denselben Formeln (quantitativ ?quivalente) dasselbe (experimentell "best?tigte") Ergebnis liefern!


Larifari!


  1. Bitte erkl?re uns, wie deine Aussage zu verstehen ist, dass die Ergebnisse einer Messung (Gravity Probe B) "wie gewohnt mathematisch quantitativ beschrieben" werden. Jede Messung liefert eine Zahl, das hat per se nichts mit Mathematik zu tun und ist keine Eigenheit der Einsteinschen Relativit?tstheorien. Auch bei der Anwendung der Newtonschen Theorie liefern die Messungen Zahlen (nach deiner Diktion: "Ergebnisse, die wie gewohnt mathematisch quantitativ beschrieben werden")

  2. Bitte erkl?re uns, welche Theorie die "vern?nftigere" (als wenn eine Theorie "Vernunft" h?tte ) ist, wenn beide mit denselben Formeln exakt die selben Ergebnisse (experimentell "best?tigte") liefern.

  3. Bitte erkl?re uns deine vern?nftigere (qualitativ bessere) Theorie mit denselben Formeln, damit wir hier endlich dar?ber diskutieren k?nnen. Sonst bleiben deine Aussagen traurige Euphemismen.

Thema: Widerlegung der Speziellen Relativit?tstheorie
Luki

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Re: Widerlegung der Speziellen Relativit?tstheorie 21.04.2007 12:32 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

aether schrieb am 21.04.2007 09:11 Uhr:
meine "Bibel" war, ist und bleibt das Buch

"Requiem f?r die Spezielle Relativit?t"
von Georg Galeczki und Peter Marquardt
(Haag + Herchen Verlag, 1997)

Dann empfehle ich noch eifriges "Bibel"studium. Aus ihren Beitr?gen spricht das Unverst?ndnis ?ber den Inhalt dieses Buches - ihrer "Bibel". Damit bleibt noch viel zu tun f?r sie, denn auch am Wissen ?ber die klassische Physik haperts ordentlich bei ihnen. Viel Spa? beim Lernen!

Thema: Widerlegung der Relativit?tstheorie f?r Physiklaien
Luki

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Re: Widerlegung der Relativit?tstheorie f?r Physiklaien 16.04.2007 11:17 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Christian schrieb am 16.04.2007 11:09 Uhr:
@Luki: Ich hatte das Experiment so verstanden, dass die Pionen nicht am Anfang der Messstrecke zerfallen und dann am Ende die LG gemessen wird, sondern so, dass die Pionen auf dem Weg zur Messstrecke zerfallen und dann das Lich von beiden Detektoren registriert wird. Und der Zeitunterschied bestimmt dann, mit welcher Geschwindigkeit das Licht die Strecke zwischen den Detektoren passiert.

Genau so, wie du es schreibst, ist es auch. Ich habe mich nur ungenau ausgedr?ckt. F?r das Ergebnis ist das aber nicht relevant.

Thema: Widerlegung der Relativit?tstheorie f?r Physiklaien
Luki

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Re: Widerlegung der Relativit?tstheorie f?r Physiklaien 16.04.2007 10:48 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 15.04.2007 22:52 Uhr:
Ich kann nach der Beschreibung dieses Experiments leider nicht erkennen, dass der Beobachter (= Uhr) zum Zeitpunkt der Messung bewegt war? Die Uhr ruht doch die ganze Zeit und auch zum Zeitpunkt der Messung relativ zur Lichtquelle bzw. zum Lichtstrahl, oder? Genauso allerdings wie beim originalen MM-Experiment, wo auch die Uhr die ganze Zeit sich in Ruhe relativ zur Lichtquelle befand. Und das ist ausgerechnet meine gezielte Frage gewesen. Wieder einmal Pech f?r mich?

Dieses Experiment ist also auch nicht geeignet, um die Annahme Einsteins nachzupr?fen, die Fortbewegungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahles relativ zur Erdoberfl?che sei seine Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern.

Und ausgerechnet die experimentelle Nachpr?fung dieser ?u?erst fantastischen und abstrusen Annahme interessiert mich brennend.

Relativisten haben mir zwar immer wieder versichert, dass diese Annahme f?r die Fortbewegungsgeschwindigkeit aller materiellen Objekte (z.B. ein Auto) nat?rlich nicht gelten kann (na, bitte...), es sei jedoch f?r Wellen ganz anders, und auch experimentell nachgepr?ft, zum Beispiel f?r Wasserwellen oder Schallwellen. So??! Es sei f?r Wellen experimentell nachgepr?ft, dass ihre Fortbewegungsgeschwindigkeit relativ zur Erdoberfl?che auch ihre Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern sei??! Die Experimente dazu m?chte ich aber gerne sehen? Erst dann werde ich an Magie und an die Relativit?tstheorie glauben, vorher nicht.

Man mu? sich das schon vorstellen, was diese abstruse Behauptung in der Realit?t bedeutet: Wenn die Fortbewegungsgeschwindigkeit einer Wasserwelle ihre Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern w?re, h?tte es z.B. gar keinen Sinn am Strand vor einer Wasserwelle wegzulaufen, sie w?rde genau zum gleichen Zeitpunkt alle Beobachter erwischen, egal am welche Ort sie sich gerade befinden, egal ob sie weglaufen oder ob sie stehen bleiben. Wo gibt es denn so was? In welcher Natur, in welcher Welt leben die Relativisten? Wohl nicht in derselben Welt wie ich?

Mein Fazit bis jetzt:

Die Experimente, die angeblich die Annahme Einsteins unz?hlige Male best?tigt haben, dass die Fortbewegungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahls relativ zur Erdoberfl?che seine Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern sei existieren nicht.

Diese Behauptung der Relativisten seit Jahrzehnten ist eine Selbstt?uschung oder eine T?uschung der ?ffentlichkeit, je nach Einzelfall.

Viele Gr??e
Jocelyne Lopez


Die Grundlage zur Funktion des Dopplerradars ist die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit, d.h., dass die Lichtgeschwindigkeit in allen Bezugssystemen gleich ist, egal ob sich das Bezugssystem der Quelle oder das Bezugssystem des Beobachters relativ zur Erdoberfl?che oder beide relativ zueinander bewegen.
Google liefert mit http://www.google.de/search?hl=de&q=dopplerradar+airplanes+missiles&meta= etwa 60.000 Treffer dazu. Einen m?chte ich empfehlen: http://ieeexplore.ieee.org/Xplore/login.jsp?url=/iel5/7355/19954/00923002.pdf

Zitat:

Best management of FM waveform by a missile-borne pulsed Dopplerradar during high-manoeuvring target tracking in strong clutterenvironment
Camplani, S.; Petrillo, G.; Pistoia, D.
Radar Conference, 2001. Proceedings of the 2001 IEEE
Volume , Issue , 2001 Page(s):338 - 344
Digital Object Identifier 10.1109/NRC.2001.923002
Summary:Referring to the application of missile-borne pulsed Doppler radars, the use of a radiofrequency HPRF-FM seeker, having a monopulse tracking processing, is considered in scenarios with a low altitude flying high-manoeuvring target. During target tracking the seeker has to solve the situations when the clutter signal occupies the target frequency positions and tracking can be lost. The algorithm that is presented shows how to dynamically choose an optimum FM factor, so to reduce clutter disturbing effects and to maintain a stable target tracking


Hier bewegt sich alles. Quelle, Beobachter und die Erdoberfl?che. Damit sollten ihre physikalischen Zweifel ausger?umt sein. Was ihre Glaubensfrage betrifft, ...


Thema: Widerlegung der Relativit?tstheorie f?r Physiklaien
Luki

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Re: Widerlegung der Relativit?tstheorie f?r Physiklaien 13.04.2007 16:20 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 13.04.2007 14:13 Uhr:
Hier kommen wir offensichtlich die Sache viel n?her, was zumindest das MM-Experiment anbelangt. Die Dokumentation von G.O. Mueller in ihrer derzeitigen Version befa?t sich mit der Kritik der Relativit?tstheorie in einer Zeitspanne von 95 Jahren (1908 - 2003), soda? die von Ihnen hier verlinkten Informationen der Uni Bonn aus dem Jahr 2005 ?ber Experimente aus dem Jahr 2003 der Uni Berlin m?glicherweise nicht in der derzeitigen Fassung der GOM-Dokumentation ber?cksichtigt wurden. Auch Kritiker der Relativit?tstheorie arbeiten ?brigens auch an eine Wiederholung des MM-Experiments mit verbessertem Versuchsaufbau, siehe z.B.: http://www.mahag.com/FORUM/forum.php?id=4993#4993.

Das MM-Experiment ist jedoch f?r Physiklaien wie mich (oder sogar auch f?r gelernte Physiker) leider ein sehr komplizierter Versuchsaufbau und ich vermag nicht zu beurteilen, ob die Interpretation der von den Unis Berlin und Bonn best?tigenden Null-Ergebnisse aus experimenteller und theoretischer Sicht kommentarlos und kritiklos hingenommen werden kann. Bekanntlich best?tigen alle von Relativisten durchgef?hrten Experimente die Relativit?tstheorie, sogar auch dann, wenn sie die widerlegen? Deshalb werden wir die hier verlinkte Seite der Uni Bonn G.O. Mueller zur Kenntnisnahme und zur eventuellen Stellungsnahme weiterleiten.


Bleiben wir bei den Fakten. Ausgangspunkt war ihr Zitat hier: http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=376#p47236355627645340

Zitat:

G.O. Mueller hat geschrieben:

So sind z. B. die Experimente mit Positiv-Ergebnissen von Michelson-Morley und die sp?teren Varianten von Dayton C. Miller nat?rlich nie wiederholt worden. Das Physik-Establishment hat zur Entlastung v?llig andere Experimente organisiert und behauptet, es seien Wiederholungen, die nat?rlich auch die ber?hmten angeblichen Null-Ergebnisse gehabt h?tten. Lesen Sie die Beschreibungen der Experimente von Michelson und von Miller und vergleichen Sie sie mit den Beschreibungen der angeblichen ?Wiederholungen?: Sie werden aus dem Lachen nicht herauskommen!


Diese Zitat stammt aus dem "Offen Brief an 100 Professoren" http://www.ekkehard-friebe.de/01_professoren_berlin_dresden.pdf
Dieser Brief ist datiert mit 6. M?rz 2007. G. O. Mueller schreibt 2007 in diesem Brief auf Seite 10 bezugnehmend auf das MM-Experiment

Zitat:

... Betrugsprogramm der Physikpropaganda,...

... Eingef?hrt und organisiert wurden Unterdr?ckung und Betrug zwar von den Vertretern der theoretischen
Physik, gedeckt wurden sie jedoch von der gesamten Physik und den ahnungslosen ?brigen Naturwissenschaften, weil
alle opportunistisch an Ruhm und Glorie teilhaben und als Autoren aus zweiter Hand mit popularisierenden B?chlein
?ber ?die Relativit?tstheorie? profitieren wollten. ...

obwohl bereits 2003 in den "Physical Review Letters, 91, 020401" eine Wiederholung des MM-Experiments mit Nullergebnis publiziert wurde. G.O. Mueller hatte 4 Jahre Zeit sich zu informieren. Und das von mir genannte Experiment ist wahrlich nicht das einzige, siehe Abschnitt 3.1 hier http://math.ucr.edu/home/baez/physics/Relativity/SR/experiments.html


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 13.04.2007 14:13 Uhr:
Unabh?ngig davon kann der Versuchsaufbau von MM definitiv nicht die hier in diesem Thread behandelte Annahme Einsteins nachpr?fen, die Fortbewegungsgeschwindigkeit eines Lichtstrahles in Bezug auf die Erdoberfl?che sei seine Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern: Auch beim MM-Versuchsaufbau sind sowohl die Lichtquelle als auch die Messinstrumente station?r und ruhen sowohl auf der Erdoberfl?che als auch relativ zueinander w?hrend der Messung. Das Thema MM ist also bei der behandelten Fragestellung v?llig off-topic.

Viele Gr??e
Jocelyne Lopez


Daf?r verweise ich nochmals auf Abschnitt 3.3 hier http://math.ucr.edu/home/baez/physics/Relativity/SR/experiments.html

Auch das von Christian genannte Pionenexperiment http://www.relativitaetsprinzip.info/experimente/pionen.html entspricht ihren Anforderungen. Gemessen wird die Lichtgeschwindigkeit zwischen dem Ort A, an dem die Pionen zerfallen und dabei Licht aussenden, und in 31,4 Meter Entfernung dem Ort B, wo der Detektor aufbaut wurde. Also genau das, was sie fordern: die Messung der "Fortbewegungsgeschwindigkeit" von Licht, welches von einer bewegten Quelle ausgesendet wird, in Bezug auf die Erdoberfl?che mit Geschwindigkeit ist gleich Strecke durch Zeit.

Thema: Widerlegung der Relativit?tstheorie f?r Physiklaien
Luki

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Re: Widerlegung der Relativit?tstheorie f?r Physiklaien 13.04.2007 12:08 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 13.04.2007 10:36 Uhr:

Bei Ihrem Beitrag mu?te ich unwillk?rlich an eine Anmerkung der Forschungsgruppe G.O. Mueller in ihren Offenen Brief an je 100 Professoren der Humboldt-Universit?t Berlin und der Technischen Universit?t Dresden denken, wo sie um die Wiederholung von 11 Experimenten bittet, u.a. zum Beispiel um die Wiederholung des MM-Experiments:

http://www.ekkehard-friebe.de/01_professoren_berlin_dresden.pdf


Zitat:

G.O. Mueller hat geschrieben:

So sind z. B. die Experimente mit Positiv-Ergebnissen von Michelson-Morley und die sp?teren Varianten von Dayton C. Miller nat?rlich nie wiederholt worden. Das Physik-Establishment hat zur Entlastung v?llig andere Experimente organisiert und behauptet, es seien Wiederholungen, die nat?rlich auch die ber?hmten angeblichen Null-Ergebnisse gehabt h?tten. Lesen Sie die Beschreibungen der Experimente von Michelson und von Miller und vergleichen Sie sie mit den Beschreibungen der angeblichen ?Wiederholungen?: Sie werden aus dem Lachen nicht herauskommen!



Viele Gr??e
Jocelyne Lopez



Ich stelle unwillk?rlich fest, dass die Forschungsgruppe G.O. Mueller sehr schlecht informiert ist. Z.B. finden sich im Bericht http://www.iap.uni-bonn.de/lehre/ss05_seminar/Zfassungen/Summary_BDomnik.pdf aus dem Jahre 2005 einige moderne Experimente zur SRT. U.A. auch eine Wiederholung des Michelson-Morley-Experiments (siehe Abschnitt 5 des genannten Dokuments). Warum diese dokumentierte Wiederholung des MM-Experiments aus dem Jahre 2003 der Arbeitsgruppe QOM der Berliner Humboldt-Universit?t zum Lachen anregen soll, m?ssen sie allerdings G.O. Mueller fragen. Ich empfinde es als sehr unangenehm, dass G.O. Mueller mit vor Polemik triefenden nachweislich falschen Aussagen, guten und redlichen Forschern (es mag nat?rlich auch andere geben) Lug und Betrug unterstellt und die Gr?nde hierf?r sind f?r mich auch nicht nachvollziehbar.

Thema: Widerlegung der Relativit?tstheorie f?r Physiklaien
Luki

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Re: Widerlegung der Relativit?tstheorie f?r Physiklaien 12.04.2007 21:44 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 12.04.2007 20:51 Uhr:
Entweder sollen die Relativisten diese immer wieder und immer wieder wiederholte Behauptung der unz?hligen experimentellen Nachweise bei den Messungen der Fortbewegungsgeschwindigkeit von c ganz genau dokumentieren, mit anerkannten und offiziellen Experimenten, oder mu? man davon ausgehen, dass sie unredlich sind.


Nein, mu?t du nicht, z.B.: http://math.ucr.edu/home/baez/physics/Relativity/SR/experiments.html

Das ist eine lange und keineswegs vollst?ndige Liste mit anerkannten und offiziellen Experimenten dokumentiert in offiziellen anerkannten Fachjournalen. Daran herrscht wirklich kein Mangel.

Thema: Die Lorentztransformation
Luki

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Re: Die Lorentztransformation 06.03.2007 18:26 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Peter R?sch schrieb am 06.03.2007 16:51 Uhr:
. . . nun m?ssen Sie sich einigen: entsteht der Fehler erst beim Teilen durch Null, oder ist etwa doch schon im "Einsteinschen" Gleichungsansatz "0 = 0" die Sinnlosigkeit drin?


Jede Gleichung l?sst sich auf "0 = 0" umformen weil eben gerade die linke und die rechte Seite einer Gleichung gleich sind. Kleines Beispiel:

x = 5

links eingesetzt:

5 = 5

links und rechts 5 abgezogen:

0 = 0

q.e.d.

Thema: Die Lorentztransformation
Luki

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Re: Die Lorentztransformation 06.03.2007 10:35 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Peter R?sch schrieb am 05.03.2007 17:12 Uhr:
. . . 0 = 0 ist wirklich lustig. Die "Beziehung taucht ?brigens auch im "Additionstheorem" auf: c + v = c (1 + v/c), woraus folgt c + v = c + v oder 0 = 0. (Das Additionstheorem ist also eine mathematische Identit?t, und keine physikalische Beziehung.)

Mit 0 = 0 k?nnen wir leicht beweisen, da? 1 = 2 ist, denn:

0x1 = 0; 0x2 = 0

Gleichsetzungsverfahren:

0x1 = 0x2

K?rzen:

1 = 2

Auf derartige Aussagen sto?en wir doch immer wieder bei der RT ("Paradoxien"), oder nicht?



Wie sieht es mit ihrer Mittleren Reife aus? In der Mathematik wird eine Gleichung deshalb Gleichung genannt, weil die beiden Seiten einer "Gleich"ung gleich sind. Eine der wichtigsten Rechenregeln f?r Gleichungen ist, wie sammylight schreibt, das Verbot durch Null zu teilen, denn das f?hrt zu falschen Ergebnissen, wie man sieht. Allerdings nicht nur bei der SRT! Diese Regel hat ein Sch?ler bereits in der Unterstufe zu lernen.

Thema: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ?
Luki

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Re: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ? 06.03.2007 10:07 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Peter R?sch schrieb am 06.03.2007 08:58 Uhr:
. . . Sie haben - obwohl Sie als "Physikstudent" sich ausweisen, was im Allgemeinen die Hochschulreife voraussetzt - nicht begriffen, was eine ?berlagerte Geschwindigkeit ist.

Sie haben auch nicht begriffen, da? in dem von mir dargelegten Beispiel auf die Geschwindigkeitsaddition zwingend aus den Messungen an Start- und Zielbahnhof sowie aus der zwischen den Situationen verstrichenen Zeit (=Grundgr??enmessungen!) geschlu?folgert wird.

Sie brauchen keine "Galileitransformation" (ein Begriff, der ?brigens erst nachtr?glich von Relativisten geschaffen wurde) zu kennen, Sie m?ssen nur die Regeln der Vektorrechnung (= "Pfeilrechnung"), wie sie in der Real- und auch im guten Hauptschulunterricht besprochen werden, begriffen haben.

Solange Sie diese Elementarkenntnisse nicht eingesehen und verinnerlicht haben, hat die weitere Diskussion keinen Sinn.


Und wenn sie noch so forsch argumentieren werden deshalb ihre Argumente nicht besser. Obwohl sie sich als OStR ausweisen, was im Allgemeinen die Hochschulreife voraussetzt, habe sie nicht begriffen, dass die Vektorrechnung ("Pfeilrechnung") die mathematische Formulierung eines physikalischen Modells darstellt.

Zu ihrem Zugbeispiel:
1. Messung: Schlusslicht Bahnhof A zu Schlusslicht Bahnhof B: L1=100/km Fahrzeit t1=1h Geschwindigkeit v1=100km/h
2. Messung: Schlusslicht Bahnhof A zum vorderen Zugende Bahnhof B: L2=120km Fahrzeit t2=1h Gescwindigkeit v2=120km/h

Woher wollen sie wissen, dass v2=120km/h=v1+20km/h=100km/h+20km/h

Oder, wie es richtig ist, dass die "Relativggeschwindigkeit" des Passagiers im Zug gleich ist vr=v2-v1? Und wie wollen sie nun die "Relativgeschwindigkeit" des Passagiers bestimmen bzw. ?berhaupt definieren, wenn sie keine Bezugssysteme definieren und bestimmen und Modelle, wie zwischen diesen Bezugssytemen zu transformieren ist?

Dass man die "Pfeilrechnung" schon in der Hauptschule lernt ist ja wohl kein schl?ssiges Argument, dass die Geschwindigkeitsaddition als physikalisches Modell immer und ?berall angewendet richtige Ergebnisse liefert. Auch, dass der Begriff der Galilei-Transformation erst in neuerer Zeit gepr?gt wurde (sofern das ?berhaupt stimmt), sagt nichts ?ber die Anwendbarkeit eines Modells aus.

Solange sie nicht eingesehen und verinnerlicht haben, dass die Vektorrechnung ("Pfeilrechnung") ein mathematisches Modell f?r die Newtonsche Theorie inklusive Galileitransformation darstellt (Invarianz der L?nge (ist gleich Betrag) der Vektoren bez?glich Drehung und Verschiebung von Koordinatensystemen) und daher auch ?ber den G?ltigkeitsbereich der Netwonschen Theorie nicht hinausf?hren kann, hat die weitere Diskussion keinen Sinn. Der 20. Januar liegt nicht allzulang zur?ck. Vielleicht f?llt es ihnen schwer, auf den "Sebastians-Pfeil" zu verzichten

Thema: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ?
Luki

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Re: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ? 05.03.2007 14:37 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 03.03.2007 13:51 Uhr:
Nein, Additivit?t heisst nicht addieren und auch nicht Addition, sondern F?higkeit, addiert zu werden.



Der Begriff der Additivit?t ist genau definiert. Sei f eine reelle Funktion einer reellen Ver?nderlichen (y=f(x)), so wird f additiv genannt, wenn gilt:

f(a+b)=f(a)+f(b).


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 03.03.2007 13:51 Uhr:
Bei der Erl?uterung der "Additivit?t der Geschwindigkeiten", ist also nicht gemeint "Addition der Geschwindigkeiten", auch von Herrn R?sch nicht im behandelten Beispiel:


Zitat:

Peter R?sch schrieb am 02.03.2007 04:11 Uhr:

Wir kommen anhand dieses Beispiels zwingend auf die Additivit?t der Geschwindigkeit, wie sie sich aus der Additivit?t der Grundgr??en ergibt;



Er sprach hier nicht von "Addition der Geschwindigkeiten", oder?



Doch, davon sprach Herr R?sch. Dazu muss man nur den ganzen Text zitieren um das zu sehen:

Zitat:

Peter R?sch schrieb am 02.03.2007 04:11 Uhr:

Wir schlu?folgern:

"Der Passagier hat eine Strecke L + delta L in der Zeit t zur?ckgelegt. Das bedeutet, er hatte eine Geschwindigkeit von (L + delta L) : t,
oder L/t + delta L/t."

Wir kommen anhand dieses Beispiels zwingend auf die Additivit?t der Geschwindigkeit, wie sie sich aus der Additivit?t der Grundgr??en ergibt; etwas anderes sieht die Physik nicht vor.

Ja, wirklich: So einfach ist es!
( . . . ich habe das als Student auch nicht f?r m?glich gehalten.)


L/t + delta L/t - das ist doch eine Addition, oder nicht?

(Anmerkung: v=(L + delta L)/t=L/t + delta L/t=v1 + v2)



Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 03.03.2007 13:51 Uhr:
Die addierte Geschwindigkeit ergibt sich eben aus der Addition der Grundgr??en Strecke und Zeit. Das ist sozusagen eine indirekte (oder implizite) Addition.


Das ist sozusagen Unsinn. Entweder es ist eine Addition oder es ist keine, Punkt. Und darauf besteht ja auch Herr R?sch um sein "Fiasko" f?r die "Relativisten" zu begr?nden:

Zitat:

Peter R?sch schrieb am 01.03.2007 16:08 Uhr:
macht eine Geschwindigkeit f?r den Zug L/t,
f?r den Passagier (L + delta L)/t = L/t + delta L/t.

Die Additivit?t der Geschwindigkeiten ist eine zwingende Folge der Additivit?t der L?ngen, und weitergehend: ?berhaupt der physikalischen Grundgr??en.

Und hier entsteht dem Relativisten das unumg?ngliche Dilemma - man kann auch sagen: das Fiasko. Auch der Relativist ist auf die Additivit?t der Grundgr??en angewiesen; wenn er diese nicht akzeptiert, kann er nicht rechnen; wenn er diese akzeptiert, mu? er auch die abgeleitete Gr??e Geschwindigkeit akzeptieren. Was dann seine Relativit?tstheorie vernichtet.



Ohne Addition der Geschwindigkeiten ist das ohnehin schw?chliche Argumentationsmodell von Herrn R?sch v?llig haltlos. Die simple Addition von Geschindigkeiten ist aber selbst nur ein Modell f?r den speziellen Fall der Galileitransformation und kollinearen Geschwindigkeiten. Dieses Modell hat, wie alle Modelle der Physik, einen genau definierten Anwendungsbereich. Im speziellen Fall gilt die Addition von Geschwindigkeiten nur f?r gleichf?rmig zueinander bewegten Intertialsystemen mit kollinearen Geschwindigkeiten und der Annahme eines absoluten Raumes und einer absoluten Zeit. Sind diese Annahmen nicht erf?llt, liefert das Modell keine brauchbaren Vorhersagen mehr und es ist evt. ein anderes Modelle anzuwenden. Wie z.B. f?r die Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit ein anderes Modell verwendet wird, wo die Geschwindigkeiten nicht addiert werden k?nnen:

v=(s1+s2)/(t1+t2)≠v1+v2=s1/t1+s2/t2=(t2s1+t1s2)/t1t2 bzw.

v=(s1+s2)/(t1+t2)=t1v1/(t1+t2) + t2v2/(t1+t2)≠v1+v2

Thema: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ?
Luki

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Re: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ? 03.03.2007 13:05 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 03.03.2007 12:36 Uhr:
Sorry, aber genauso wie Herr R?sch habe ich es mit meiner Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit und mit der Darlegung meiner Denkvorg?nge gesagt und gemeint: "Die Additivit?t der Geschwindigkeit ergibt sich aus der Additivit?t der Grundgr??en" (R?sch). Noch einmal von mir mit eigenen Worten:


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 02.03.2007 23:21 Uhr:

Bei dem Beispiel mit dem Auto mit zwei gemessenen Teilstrecken hintereinander w?rde ich zum Beispiel so rechnen und denken:

Wenn man verinnerlicht, dass die Messung einer Geschwindigkeit immer das Ergebnis aller (bekannten oder unbekannten) Geschwindigkeiten zwischen A und B ist, und dass eine Geschwindigkeit immer eine Relation ist, ist die implizite Addition der Geschwindigkeiten bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit eigentlich ganz selbstverst?ndlich:

Addition der Strecken: 100 km + 40 km = 140 km
Addition der Zeiten: 1 Stunde + 1 Stunde = 2 Stunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 140 km / 2 Stunden = 70 km/st

Wenn man schon die zwei Komponenten der Relation addieren muss, um die Durchschnittsgeschwindigkeit herauszufinden, dann kann das Ergebnis auch nur addierte Geschwindigkeiten darstellen. Vielleicht k?nnen es manche so besser verstehen, ich wei? es nicht.



Vielleicht k?nnte Dir doch Kaffee hier helfen, ein bisschen abstrakterer oder meinetwegen "intuitiverer" zu denken... Probiere es doch noch einmal, vielleicht klappt's diesmal.

Viele Gr??e
Jocelyne Lopez




Additivit?t heisst addieren. Zur Additivit?t von Geschwindigkeiten:

Welche Geschwindigkeiten werden deiner Meinung nach hier addiert um 70 km/h zu erhalten?

Thema: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ?
Luki

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Re: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ? 03.03.2007 11:48 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 03.03.2007 09:39 Uhr:
Vielleicht weil Sie nicht verinnerlicht haben, wie man (auch Einstein) eine Ausbreitungsgeschwindigkeit (=Durchschnittsgeschwindigkeit) errechnet:

Weg / Zeit

Und zwar vorab zwingend durch zwei Schritte, die rein gar nichts mit der Mathematik zu tun haben:

- mit der handwerklichen Messung der Strecke
- mit der handwerklichen Messung der Zeit.

Nur durch diese zwei handwerklichen Schritte, und nur dadurch, kann man eine Geschwindigkeit errechnen. Sonst nicht!!!

Und nicht gleich mit der Addition von Geschwindigkeiten...

Sie k?nnen ja nicht eine Geschwindigkeit errechnen, indem Sie gleich mit Geschwindigkeiten hantieren, oder? Das ist die Geschichte, wer war vorerst da, die Henne oder das Ei?

Die Mathematiker m?ssen also ganz brav und geduldig abwarten, bevor sie loslegen, bis man ihnen diese zwei Daten liefert, Strecke und Zeit. Solange k?nnen sie keine Geschwindigkeit errechnen. Solange d?rfen sie Kaffee trinken.




Zitat:

Luki schrieb am 03.03.2007 00:09 Uhr:

Und wenn ihnen das Ganze plausibel vorkommt weil 70 km/h gleich 140 km/h dividiert durch zwei ist, dann fahren wir doch einfach mal nach Altburg statt nach Neustadt:

Autobahn:

s1...Distanz in km
v1...Geschwindigkeit auf der Autobahn in km/h

Landstra?en:

s2...Distanz in km
v2...Geschwindigkeit auf den Landstra?en in km/h



Wo sind hier die zwei zwingend notwendige Me?daten f?r die Berechnung einer Geschwindigkeit? Woher haben Sie die zwei fix-und-fertige Geschwindigkeiten v1 und v2 hergezaubert? Sie k?nnen ja nicht den zweiten Schritt tun, ohne den ersten Schritt getan zu haben, siehe oben. Bevor ich Ihnen die Durchschnittsgeschwindigkeit errechne, warte ich also ganz brav und so lange trinke ich Kaffee.

Viele Gr??e
Jocelyne Lopez




Vielleicht solltest du nicht so viel Kaffe trinken, sondern zuerst lesen, was ich schon einige Beitr?ge weiter oben geschrieben habe :


Zitat:

Luki schrieb am 02.03.2007 12:55 Uhr:

Damit erhalten wir f?r die erste Teilstrecke (Autobahn):

Distanz l1: 100 km
Fahrzeit t1: 1 Stunde
Geschwindigkeit v1: 100 km/h (= l1/t1)


F?r die zweite Teilstrecke (Landstra?e):

Distanz l2: 40 km
Fahrzeit t2: 1 Stunde
Geschwindigkeit v2: 40 km/h (=l2/t2)


Gesamte Fahrstrecke:

Distanz l=l1+l2=100 km + 40 km = 140 km
Fahrzeit t=t1+t2=1 h + 1 h = 2 h
Geschwindigkeit: v=l/t=(l1+l2)/(t1+t2)=70 km/h und das ist nicht gleich 100 km/h + 40 km/h.

Wir kommen anhand dieses Beispiels zwingend auf die Nichtadditivit?t der Geschwindigkeiten, obwohl die Additivit?t der Grundgr??en gegeben ist. Etwas anderes sieht die Physik nicht vor.

Ja, wirklich: So einfach ist es!



Zusammengefasst sind bei diesem Beispiel die Grundgr??en Weg und Zeit additiv, die Geschwindigkeiten sind es jedoch nicht. Aber genau das behauptet Herr R?sch:


Zitat:

Peter R?sch schrieb am 02.03.2007 04:11 Uhr:
Wir kommen anhand dieses Beispiels zwingend auf die Additivit?t der Geschwindigkeit, wie sie sich aus der Additivit?t der Grundgr??en ergibt; etwas anderes sieht die Physik nicht vor.

Ja, wirklich: So einfach ist es!
( . . . ich habe das als Student auch nicht f?r m?glich gehalten.)



Seine Aussage ist somit falsch. Die Additivit?t der Geschwindigkeit gilt nur f?r spezielle Situationen und nicht allgemein.

Alles klar? Trotzdem vielen Dank, dass du nochmal auf den Umstand hingewiesen hast, dass sich die Durchschnittsgeschwindigkeit als Quotient von Weg und Zeit errechnet. Es kann nicht schaden, diesen Sachverhalt dem unaufmerksamen Mitleser immer und immer wieder zu erkl?ren.

Thema: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ?
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Re: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ? 03.03.2007 00:09 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

100 km/h + 40 km/h = 70 km/h finden sie also selbstverst?ndlich? Ich nicht.

Und wenn ihnen das Ganze plausibel vorkommt weil 70 km/h gleich 140 km/h dividiert durch zwei ist, dann fahren wir doch einfach mal nach Altburg statt nach Neustadt:

Autobahn:

s1...Distanz in km
v1...Geschwindigkeit auf der Autobahn in km/h

Landstra?en:

s2...Distanz in km
v2...Geschwindigkeit auf den Landstra?en in km/h

Fahrt nach Altburg:

87 km mit 100 km/h auf der Autobahn und 29 km auf den Landstra?en mit 40 km/h. Wie ist die Durchschnittsgeschwindigkeit v auf dem Weg nach Altburg?

v~72,727 km/h

72,727 km/h = 100 km/h + 40 km/h = 70 km/h (von oben) ist also selbstverst?ndlich?

F?r die etwas Fortgeschritteneren die Formel:

v=(s1+s2)/(s1/v1+s2/v2)

In dieser Formel finden sich 2 Additionen und 3 Divisionen. Mit etwas genauerem Blick werden auch hier zwei "Geschwindigkeiten" addiert:

v=s1/(s1/v1+s2/v2) + s2/(s1/v1+s2/v2)

Mit etwas Fantasie k?nnte man diese beiden Terme als "skalierte Teilgeschwindigkeiten" bezeichnen. Nichts anderes ist aber das Additionstheorem der SRT:

v=(u+w)/(1+uw/c?)

Auch hier werden zwei "skalierte Teilgeschwindigkeiten" addiert (jede f?r sich ?brigens kleiner oder gleich c ebenso wie die Summe der beiden kleiner oder gleich c ist):

v=u/(1+uw/c?) + w/(1+uw/c?)

Ach ja, die Frage nach "c+v=?" ist sehr leicht zu beantworten:

c+v=c+v

Beweis:

(c+v)/(1+cv/c?)=c

(c+v)=c(1+v/c)

c+v=c+v

q.e.d.

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Re: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ? 02.03.2007 15:49 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Peter R?sch schrieb am 02.03.2007 13:55 Uhr:

. . . da haben Sie in der Mittelstufe nicht aufgepa?t. Bei Ihrem Beispiel wurden zwei Fahrstrecken nacheinander mit verschiedenen Tempi durchfahren; das forderte Sie heraus, die Durchschnittsgeschwindigkeit zu berechnen.


Auch in ihrem Zugbespiel wird eine Durchschnittsgeschwindigkeit berechnet. In diesem Punkt stimmen die beiden Beispiele ?berein.


Zitat:

Peter R?sch schrieb am 02.03.2007 13:55 Uhr:
F?r diese Berechnung haben Sie nat?rlich - anders als Sie meinen! - die Additivit?t der Geschwindigkeiten akzeptieren m?ssen:

v = l/t = (l1 + l2)/(t1 + t2); o.k.?

Also

v = l1/(t1 + t2) + l2/(t1 + t2) = vm1 + vm2 := 50 km/h + 20 km/h

Dies entspr?che z. B. der ?quivalenten Situation, da? sich das Fahrzeug mit 50 km/h auf einem 20 km/h schnellen F?rderband der L?nge 140 km fortbewegt. Vielleicht etwas ungew?hnlich, aber: Mehr als ?quivalenz kann von Rechnungen nicht verlangt werden, dies aber bitte konsequent.

Ihre Rechnung beweist, da? auch Sie um Geschwindigkeitsaddition, wie sie schon immer ge?bt wurde, nicht herumkommen.



Was schreiben sie da f?r einen Unsinn? Der Tachometer meines Autos zeigt auf der Autobahn 100 km/h und auf den Landstra?en 40 km/h und nicht 50 km/h und 20 km/h. Mit ihrer fantasievollen Darstellung eines F?rderbandes ignorieren sie v?llig die Realit?t und versuchen nur krampfhaft ihr Modell von der allgemeinen Additivit?t von Geschwindigkeiten zu retten indem sie zwei hypothetische Zahlenwerte als Geschwindigkeiten addieren, die nicht den realen Gegebenheiten entsprechen. Die Additivit?t von Geschwindigkeiten gilt eben nur f?r bestimmte F?lle und nicht allgemein wie sie meinen.

Ein Apfel f?llt von einer Kiste mit 1 m H?he. Im Moment vor dem Aufprall auf dem Boden hat der Apfel eine Geschwindigkeit von sqr(20) m/sec (~4,472 m/sec.). F?llt der Apfel von zwei ?bereinander gestellten Kisten mit jeweils 1 m H?he, also aus einer H?he von 2 m = 1m + 1m, dann ist seine Geschwindigkeit im Moment vor dem Aufprall sqr(40) m/sec (~6,325 m/sec. ungleich 4,472 m/sec. + 4,472 m/sec.). Oder als Formel:
v=sqr(v1?+v2?).

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Re: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ? 02.03.2007 12:55 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Peter R?sch schrieb am 02.03.2007 04:11 Uhr:

Wo ist der Zug (seine Schlu?leuchte) jetzt? (am Startbahnhof!)
Wo ist der Passagier jetzt? (im letzten Abteil, bei der Schlu?leuchte)
Wo ist der Zug (seine schlu?leuchte) zur Zeit t? (bei Streckenkilometer L, am Zielbahnhof)
Wo ist der Passagier zur Zeit t? (bei L + delta L, im vordersten Abteil; dorthin ist er w?hrend der Fahrt gegangen)

Bei den jeweiligen Messungen steht (= ruht!) der Zug im Bahnhof (in Ihrer Betrachtung also: L = L', t = t'; das bedeutet, f?r eine Unterscheidung ungestrichener und gestrichener Gr??en gibt es keinen Anla?).

Wir schlu?folgern:

"Der Passagier hat eine Strecke L + delta L in der Zeit t zur?ckgelegt. Das bedeutet, er hatte eine Geschwindigkeit von (L + delta L) : t,
oder L/t + delta L/t."

Wir kommen anhand dieses Beispiels zwingend auf die Additivit?t der Geschwindigkeit, wie sie sich aus der Additivit?t der Grundgr??en ergibt; etwas anderes sieht die Physik nicht vor.

Ja, wirklich: So einfach ist es!
( . . . ich habe das als Student auch nicht f?r m?glich gehalten.)



Sie fahren mit dem Auto ins 140 km entfernte Neustadt. Die ersten 100 km k?nnen auf der Autobahn zur?ckgelegt werden. Dort fahren sie mit 100 km/h und ben?tigen eine Fahrzeit von einer Stunde. Die restlichen 40 km bis Neustadt m?ssen auf Landstra?en zur?ckgelegt werden. Dort fahren sie mit 40 km/h und ben?tigen daf?r ebenfalls eine Stunde.

Damit erhalten wir f?r die erste Teilstrecke (Autobahn):

Distanz l1: 100 km
Fahrzeit t1: 1 Stunde
Geschwindigkeit v1: 100 km/h


F?r die zweite Teilstrecke (Landstra?e):

Distanz l2: 40 km
Fahrzeit t2: 1 Stunde
Geschwindigkeit v2: 40 km/h


Gesamte Fahrstrecke:

Distanz l=l1+l2=100 km + 40 km = 140 km
Fahrzeit t=t1+t2=1 h + 1 h = 2 h
Geschwindigkeit: v=l/t=(l1+l2)/(t1+t2)=70 km/h und das ist nicht gleich 100 km/h + 40 km/h.

Wir kommen anhand dieses Beispiels zwingend auf die Nichtadditivit?t der Geschwindigkeiten, obwohl die Additivit?t der Grundgr??en gegeben ist. Etwas anderes sieht die Physik nicht vor.

Ja, wirklich: So einfach ist es!

Thema: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ?
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Re: Kann man die Relativit?tstheorie widerlegen ? 01.03.2007 10:41 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Peter R?sch schrieb am 28.02.2007 16:18 Uhr:
. . . haben Sie ihre Mittlere Reife eigentlich bestanden?


Ich schon, sie ihre auch? Aber bleiben wir doch bitte sachlich. Erl?utern sie einfach, wie denn nun Geschwindigkeiten im klassischen Sinne zu addieren sind. Ihre Erkl?rung oben

Zitat:

Peter R?sch schrieb am 23.02.2007 23:16 Uhr:
. . . "Nobody" k?nnte das z. B. aus der Additivit?t der L?ngen begr?nden.

Es gilt:

100 km + 20 km = 120 km

nach der Gleichungslehre geteilt durch 1 h

(100 km + 20 km) : 1 h = 120 km/h

Q. e. d.

Jede andere Auffassung von Geschwindigkeit ist mit den anerkannten Rechenregeln unvereinbar.


wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet.

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