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Thema: Irrwege der Wissenschaft - Forum
Rudolf M?nz

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Re: Irrwege der Wissenschaft - Forum 04.07.2007 17:20 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie

Ich liebe es, wenn Sie Ihr Forum mit harter Hand auf den rechten Kurs zur?ck bringen, Frau Lopez. Menschen mit diesem Willen und dieser Durchsetzungskraft brauchen wir in Deutschland. Den letzten Schliff werden meine Freunde im Forum "Auf zur Wahrheit" vornehmen. Ich denke mal, damit bin ich hier auch raus.

Viele Gr?sse,
Rudolf M?nz

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ZZ

Thema: Irrwege der Wissenschaft - Forum
Rudolf M?nz

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Re: Irrwege der Wissenschaft - Forum 04.07.2007 17:13 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

Jan Teller schrieb am 04.07.2007 16:10 Uhr:
Und wer ist Kawi Schneider?



http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=183

Thema: Irrwege der Wissenschaft - Forum
Rudolf M?nz

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Re: Irrwege der Wissenschaft - Forum 04.07.2007 17:09 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 04.07.2007 16:02 Uhr:
Unterlasse Verleumdungen oder vertrolle Dich.



Wo habe ich jemanden verleumndet, Frau Lopez? Ich gehe jede Wette ein, dass Ihre neuen Freunde im Forum "Auf zur Wahrheit" z.B. meine Einstellung zu Kawi Schneider mehrheitlich teilen. Sie k?nnen ja mal nachfragen.

Thema: Irrwege der Wissenschaft - Forum
Rudolf M?nz

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Re: Irrwege der Wissenschaft - Forum 04.07.2007 16:57 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie

Auch wenn ich das anders bewerte, muss ich Garfield Recht geben. "Auf zur Wahrheit" ist ein auf-rechtes und um Wahrheit bem?htes Forum. Willkommen im Club, Frau Lopez.

Thema: Irrwege der Wissenschaft - Forum
Rudolf M?nz

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Re: Irrwege der Wissenschaft - Forum 02.07.2007 03:24 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

sammylight schrieb am 01.07.2007 20:04 Uhr:Als Ich zeige Ihnen ein fahrendes Auto das mit Benzin f?hrt, aber Sie sagen: "Das ist kein Beweis! Beweisen Sie mir, dass alle Autos mit Benzin fahren!"



Nein, das sage ich nicht und das habe ich nie gesagt. Werden Sie bitte nicht unfair, Sammylight.


Zitat:

Daher sind angeblich auch alle B?cher falsch.



Auch das habe ich nirgendwo behauptet. Ich f?hle mich von Ihnen unfair behandelt, Sammylight. Ich gebe ja offen zu, dass ich kein Experte bin und ich recherchiere lieber noch ein drittes Mal, bevor ich mich mit meinen Thesen hier an die ?ffentlichkeit wage.
Ich habe hier bisher in diesem Forum lediglich vom meinem Recht auf freie Meinungs?usserung Gebrauch gemacht, ich habe bisher keine eigenen Theorien mit dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit ver?ffentlicht. Ich werde das auch nicht tun, bevor ich mir sicher bin, dass ich meine Ideen so gut wie m?glich gepr?ft habe. Es kann auch sein, dass ich meine Ideen komplett verwerfen muss, bevor sie das Licht der ?ffentlichkeit erblicken. Zur Zeit bin ich nur ein ganz normaler Teilnehmer in einem RT-kritischen Forum, ohne Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Ich bin eigentlich vor allem hier, um mir einen Eindruck von der Situation zu machen und um mich selber im meiner RT-Kritik motivieren, was oft schwer genug ist. Ich habe bestimmt einen Monat mit diesem dummen Ziegenspiel vergeudet - obwohl ich dabei auch einiges gelernt habe. Ich weiss nur noch nicht, ob ich das Gelernte nutzen kann.

Ich bitte um Verst?ndnis daf?r, dass ich bisher nicht an forderster Front argumentiere. Ich bin ein bisschen ein Gr?bler, der sich seiner Sache sicher sein muss, bevor er seine Ergebnisse pr?sentiert. Ich habe nicht das Temperament, nicht die Begeisterungsf?higkeit und auch nicht den Mut von Jocelyne Lopez, mich ohne selbstbest?tigte R?ckversicherung in die Diskussion mit dem Gegner zu st?rzen. Ich bin einfach nicht der Typ, der so viele R?ckschl?ge und Zur?ckweisungen hinnehmen k?nnte, und dennoch sein Ding durchzieht. Darum bewege ich mich bisher ?ber die Grenzen dieses Forums nicht hinaus. Ich bewundere Jocelynes Mut, aber ich sage ganz ehrlich: Ich k?nnte das nicht. Und manchmal ist sie mir eine Spur zu mutig, z.B. beim Ziegenspiel. Aber dieser Mut ist wohl n?tig, um sich gegen die viel m?chtigere RT zu stellen. Manchmal brauchen wir Menschen, die ohne Skrupel mit verschlossenem Visier gegen einen ?berm?chtigen Feind antreten. Zu denen geh?re ich nicht, aber ich freue mich, dass ich da bisher am Rande meinen Beitrag leisten darf. Ich f?hle mich dadurch jedenfalls nicht v?llig isoliert.

Thema: Irrwege der Wissenschaft - Forum
Rudolf M?nz

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Re: Irrwege der Wissenschaft - Forum 30.06.2007 04:07 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 29.06.2007 21:00 Uhr:
Ich habe mich nur gewundert, dass Sie eine Diskussion hier anregen, die nicht zum Thema geh?rt und zwar in einer Art und Weise, wo Leser sich schon berechtigt fragen konnten, was Sie ?berhaupt damit meinen und bezwecken wollten. Eine Kl?rung war also angebracht, um Missverst?ndnisse auszuschlie?en.



Ich stand halt noch unter dem Eindruck der unerfreulichen Ereignisse im Mahag-Forum. Dort war ja der angebliche Antisemitismus der RT-Kritik vor kurzem ein Thema. Ich habe den sarkastischen Tonfall des Threader?ffners so gedeutet, dass er s?ffisant auf eine weitere Isolation der Forschungsgruppe G.O. M?ller und des Forums "Wissenschaft und moralische Verantwortung" in Kritikerkreisen hinweisen wollte. Solche Vorkommnisse sind ein gefundenes Fressen f?r die RT-Anh?nger. Ich wollte mit meinem Beitrag nur ausdr?cken, dass ich mich dennoch in meiner Meinung nicht beirren lasse.

Ich weiss, dass ich viele Ansichten habe, die in der heutigen Zeit nicht zeitgem?ss sind. Wenn das ein Grund sein sollte, der meiner weiteren Teilnahme in diesem Forum im Weg steht, dann werde ich mich hier nicht weiter beteiligen. Ich habe mich hier angemeldet, weil ich in der Dokumentation von G.O. M?ller und auch hier im Forum sehr viele Gemeinsamkeiten mit meiner Weltsicht vorgefunden habe. Ich hege immer noch die Hoffnung, dass ich mit meinem Eindruck nicht falsch liege. Ich m?chte dazu aus einer Mitteilung von G.O. M?ller zitieren:

http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=122&startid=2#p97577114726180561


Zitat:

Dieser nutzlosen k?nstlichen Emp?rung wollen wir ein kleines Lehrst?ck liefern. Der bekannte Massenm?rder Stalin hat 1948 (oder 1949) seine ber?hmten ?Sprachbriefe? in der ?Prawda? ver?ffentlicht. Kein Mensch, der sich mit Stalins ideologischer Position zur Sprachphilosophie befa?t, wird von normalen Leuten mit der Dreckschleuder der Massenmordverherrlichung bearbeitet. (Nur die Kritiker der Speziellen Relativit?tstheorie werden von den Relativisten gern als F?rderer von irgendwelchem politischen Dreck verleumdet.)

H?tte Stalin kritische Argumente zu den Relativit?tstheorien ver?ffentlicht, w?rden wir ihn selbstverst?ndlich ebenfalls als Kritiker der Theorien in unsere Dokumentation aufnehmen (vielleicht hat er sogar etwas dazu ver?ffentlicht und wir kennen es nur nicht?). Wir sehen noch Chancen f?r mehr Emp?rung!

Ist nun klar, warum das GOM-Projekt nicht mit Personen an diese ?ffentlichkeit tritt?



Diesen Mut bewundere ich. Das ist eine Haltung, die sich gegen alle Moden und alle Verf?hrungen des Zeitgeistes stellt und noch dort nach der Wahrheit sucht, wo die etablierte Wissenschaft l?ngst mit der Wahrheitssuche aufgeh?rt hat.

Ich gebe zu, ich habe es str?flich vers?umt, mich an den Diskussionen ?ber die physikalischen Sachverhalte zu beteiligen. Ich bin aber kein Physiker und kann daher nicht qualifiziert ?ber physikalische Detailfragen diskutieren. Ich sehe dazu aber auch keine Notwendigkeit, wenn ich schon auf der ?bergeordneten Ebene Widerspr?che entdecke. Ich muss kein Programmierer sein, um zu erkennen, dass ein Programm schlecht programmiert ist und st?ndig abst?rzt. Ich muss kein Physiker sein, um zu erkennen, dass die Verfechter der RT-Theorie ihren Status als Meinungsmacher nur durch Entw?rdigung ihrer Diskussionspartner aufrecht erhalten k?nnen. Es gibt keinen Grund, warum die RT-Anh?nger die Kritiker als Cranks, Crackpots oder ?berhaupt als Geistesgest?rte diffamieren m?ssen, ausser dem, dass sie sich in ihrer Sache selber unsicher sind. W?re die Relvativt?tstheorie eine "sichere Nummer" f?r ihre Anh?nger, dann m?sste man die Kritiker nicht derart unterdr?cken. Die RT-Anh?nger k?nnten sich ganz gelassen auf den Falsifizierungskriterien f?r die RT ausruhen, aber das tun sie nicht. Sie ziehen die Diskussion auf die zwischenmenschliche Ebene, weil sie auf der sachlichen Ebene keine Argumente haben. Und das tun sie schon dann, wenn sie es es mit Laien (also mit Ihnen oder mir) zu tun haben, denen sie eigentlich in der Sache ?berlegen sein m?ssten.

Viele Gr??e,
Rudolf M?nz

Thema: Irrwege der Wissenschaft - Forum
Rudolf M?nz

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Re: Irrwege der Wissenschaft - Forum 29.06.2007 21:37 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 29.06.2007 15:00 Uhr:
Was will uns der Teilnehmer Rudolf M?nz eigentlich hier sagen? Haben Sie das verstanden?



Nichts anderes, als sie schon mehrfach geschrieben haben: Die Kritik an der Relativit?tstheorie wird von den RT-Anh?ngern als antisemitisch diffamiert.


Zitat:

Grotesk ist dabei, dass der Teilnehmer Rudolf M?nz sich zwar selbst als "Kritiker der Relativit?tstheorie" bezeichnet, man sucht jedoch hier in diesem Forum seit Wochen vergeblich irgendwelche sachliche Beteiligung und fachliche Argumente seinerseits zur Kritik der Relativit?tstheorie...



In den letzten Wochen ging es ja auch eher um ein anderes Thema. Allerdings: Ich lass mir doch nicht vorschreiben, an welchen Diskussionen ich mich beteilige. Wo sind wir denn hier?

Thema: Irrwege der Wissenschaft - Forum
Rudolf M?nz

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Re: Irrwege der Wissenschaft - Forum 29.06.2007 04:31 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie

Wie soll man das werten? Ich sehe das so, dass einige Kritiker nicht mehr die Chutzpe haben, sich zu den Urspr?ngen der RT-Kritik zu bekennen. Egal, welche politische Anschauung man hat, alle Kritik an Einsteins Relativit?tstheorie wurzelt in der als antisemitisch diffamierten deutschen Physik. Man kann es der Forschungsgruppe G.O. M?ller nicht hoch genug anrechnen, dass sie den Mut hat, jedes noch so kleine Argument gegen die RT zu dokumentieren, auch wenn damit gegen das vorherrschende Diktat der "Political Correctness" verstossen wird.

Wir sind der Wahrheit verpflichtet, nicht einer aus den USA importierten Mode und einem "politisch korrektem" Wissenschaftsverst?ndnis, wie es in den USA gerade aktuell ist.

Thema: Unzumutbare Verleumdung des Antisemitismus im MAHAG-Forum
Rudolf M?nz

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Re: Unzumutbare Verleumdung des Antisemitismus im MAHAG-Forum 27.06.2007 01:24 Forum: Mitteilungen und Ank?ndigungen

Dann habe ich das falsch verstanden, die Sperrung des Teilnehmers Alex fanden Sie in Ordnung, nur die Begr?ndung nicht? Ich fand beides schlimm.

Thema: Unzumutbare Verleumdung des Antisemitismus im MAHAG-Forum
Rudolf M?nz

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Re: Unzumutbare Verleumdung des Antisemitismus im MAHAG-Forum 27.06.2007 00:37 Forum: Mitteilungen und Ank?ndigungen

Hallo Jocelyne,

ich bezog mich auf den Beitrag "Zensur und falsches Spiel
von: Jocelyne.Lopez am: 26.06.2007 09:37:46" auf dieser Seite http://www.mahag.com/FORUM/anti2.htm

Viele Gr??e,
Rudolf M?nz

Thema: Unzumutbare Verleumdung des Antisemitismus im MAHAG-Forum
Rudolf M?nz

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Re: Unzumutbare Verleumdung des Antisemitismus im MAHAG-Forum 26.06.2007 23:42 Forum: Mitteilungen und Ank?ndigungen

Hallo Jocelyne,

ich habe die Diskussion verfolgt und fand es sehr anst?ndig von Ihnen, wie Sie sich gegen die unr?hmliche Sperre des Teilnehmers Alex eingesetzt haben.

Viele Gr??e,
Rudolf M?nz

Thema: Von Mitmenschen lernen
Rudolf M?nz

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Re: Von Mitmenschen lernen 23.06.2007 23:45 Forum: Die offene Gesellschaft


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 23.06.2007 10:42 Uhr:
Hier zum Beispiel eine Stellungnahme von mir ?ber das Thema ?Kritik der Relativit?tstheorie?, wo ich - glaube ich zumindest - die Regeln von Karl Popper weitgehend angewendet habe, oder?



Hallo Jocelyne,

ich kann in dem Text zumindest keinen Verstoss gegen die Regeln finden.

Viele Gr??e,
Rudolf M?nz

Thema: Von Mitmenschen lernen
Rudolf M?nz

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Von Mitmenschen lernen 23.06.2007 01:28 Forum: Die offene Gesellschaft

Von Mitmenschen lernen - 12 Regeln von Karl R. Popper

Zusammenfassung der Regeln:

Jeder Mensch hat das Recht auf die wohlwollendste Auslegung seiner Worte.
Wer andere zu verstehen sucht, dem soll niemand unterstellen, er billige schon deshalb deren Verhalten.
Zum Recht ausreden zu d?rfen, geh?rt die Pflicht, sich kurz zu fassen.
Jeder soll im voraus sagen, unter welchen Umst?nden er bereit w?re, sich ?berzeugen zu lassen.
Wie immer man die Worte w?hlt, ist nicht sehr wichtig; es kommt darauf an, verstanden zu werden.
Man soll niemanden beim Wort nehmen, wohl aber das ernstnehmen, was er gemeint hat.
Es soll nie um Worte gestritten werden, - allenfalls um die Probleme, die dahinter stehen.
Kritik mu? immer konkret sein."
Niemand ist ernstzunehmen, der sich gegen Kritik unangreifbar gemacht, also 'immunisiert' hat.
Man soll einen Unterschied machen zwischen Polemik, die das Gesagte umdeutet, und Kritik, die den anderen zu verstehen sucht.
Kritik soll man nicht ablehnen, auch nicht nur ertragen, sondern man soll sie suchen.
Jede Kritik ist ernstzunehmen, selbst die in b?ser Absicht vorgebrachte; denn die Entdeckung eines Fehlers kann uns nur n?tzlich sein.

Thema: Falsifizierbarkeitsforderung: Eine Fehlleistung Poppers?
Rudolf M?nz

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Re: Falsifizierbarkeitsforderung: Eine Fehlleistung Poppers? 20.06.2007 02:38 Forum: Philosophie, Wissenschaftstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 19.06.2007 16:52 Uhr:
Wenn Sie sich also selbst als "Dissident" bezeichnen (was ich allerdings bis jetzt mit keinem Argument von Ihnen erkennen konnte... ), dann sollten Sie doch froh sein, dass wir uns alle, jeder nach seinen F?higkeiten und M?glichkeiten einsetzen, um in diesem Forum Gegenstimmen zu diesem "elit?ren Verein" der Einsteinsanh?nger h?ren zu lassen und "einleuchtendere Argumente als studierte Experten" formulieren k?nnen.



Ich habe nichts dagegen, wenn jeder sich mit seinen F?higkeiten daf?r einsetzt, sich gegen den ?berm?chtigen Wissenschaftsapparat zu stellen. Aber man sollte dabei wirklich ehrlich zu sich selbst sein, und sich nur dann zu Wort melden, wenn man wirklich ein stichhaltiges Argument in der Hand hat. Eine Kritik am Popperschen Modell der Falsifizierbarkeit, die deutlich erkennen l?sst, dass der Kritiker den Grundgedanken gar nicht verstanden hat, ist kontraproduktiv.

Das f?llt auch auf mich zur?ck, da ich im privaten Umfeld sehr viel Werbung f?r das GOM-Projekt gemacht habe. Die Ziegenspielkontroverse war nur ein Nebenkriegsschauplatz, aber das Verst?ndnis wesentlicher Prinzipien der modernen Wissenschaftstheorie ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer qualifizierten Wissenschaftskritik. Da d?rfen wir uns keine Schnitzer erlauben, damit machen wir uns unglaubw?rdig.

Aussage wie diesem beweisen f?r jeden informierten Gegner, dass sie das Thema Ihrer Er?rterung ?ber nicht verstanden haben:


Zitat:

Jeder k?nnte irgendeine Hypothese aufstellen und verlangen, dass sie als g?ltig anerkannt und gelehrt wird bis sie experimentell widerlegt ist.



Das ist keine Frage, ?ber die man einfach unterschiedlicher Meinung sein kann, Popper hat sich da sehr deutlich ge?ussert. Man kann unterscheidlicher Meinung dar?ber sein, welche Rolle die Falsifizierbarkeit f?r die G?ltigkeit wissenschaftlicher Aussagen hat, aber die Definition der Falsizierbarkeit ist unstrittig:

Eine Aussage, die einen wissenschaftlichen Wert haben soll, muss so formuliert sein, dass sie, wenn sie falsch ist, auch als falsch erkannt werden kann. Es geht dabei nicht darum, dass Aussagen solange richtig sind, bis sie widerlegt sind, sondern um die Eliminierung von wissenschaftlich generell nicht ?berp?fbaren Aussagen.


Zitat:

Ich k?nnte zum Beispiel die Hypothese aufstellen, dass auf dem Mars gr?ne M?nnchen in unterirdischen St?dten leben, die alle 4593 Jahre alt werden und alle sterben, bevor sie geboren wurden.



Diese Aussage scheitert schon, bevor ?berhaupt die Falsfizierbarkeit eine Rolle spielt, weil sie nichts erkl?rt und in sich nicht schl?ssig ist. Sie hat auch keine wissenschaftliche Relevanz, sie erkl?rt kein bisher ungekl?rtes in der Realit?t beobachtetes Ph?nomen. Bevor aber eine Hypothese sich dem Falsifizierungskriterium stellen muss, muss sie sich der Frage stellen, welche offene Frage sie kl?rt, also welches in der Natur oder im sozialen Miteinander beobachtete Ph?nomen sie erkl?rt.

Als Christ bin ich z.B. der Meinung, dass der Glaube an Gott viele Ph?nomene erkl?rt, die im menschlichen Miteinander real sind. Als Kritiker der Relativit?tstheorie bin ich der Ansicht, dass die RT Aussagen macht, die den Horizont der menschenm?glichen wissenschaftlichen Erkenntnis ?bersteigen. Und ich kann beides mit der Falsfizierbarkeit in der Wissenschaft vereinbaren, weil ich hier exakt differenziere. Es ist nicht n?tig, Popper zu kritisieren, um die RT kritisieren zu k?nnen. Im Gegenteil: Man muss gerade Poppers Falsifikationskriterium hochhalten, um die RT ?berhaupt kritisieren zu k?nnen. Ich wollte darauf schon viel fr?her eingehen, aber der Disput ?ber das Ziegenspiel hat mich davon abgehalten.

Ich verspreche Besserung... und ich hoffe, dass sie das Ziegenspiel nochmal ?berdenken.

Viele Gr??e,
Rudolf M?nz

Thema: Falsifizierbarkeitsforderung: Eine Fehlleistung Poppers?
Rudolf M?nz

Antworten: 21
Hits: 14843

Re: Falsifizierbarkeitsforderung: Eine Fehlleistung Poppers? 19.06.2007 16:08 Forum: Philosophie, Wissenschaftstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 19.06.2007 14:27 Uhr:
Da haben Sie auch schon wieder etwas gr?ndlich missverstanden: Das ist n?mlich der Totschlag-Argument der Relativisten f?r die Relativit?tstheorie...



Wof?r etwas als Argument dient, ist f?r die Kl?rung eines Sachverhaltes von zweitraniger Bedeutung. Wichtig ist, dass man Probleme, Argumente, Sachverhalte versteht, sie korrekt beschreiben und analysieren kann. Vernachl?ssigt man das, indem man sich mit aus Halbwissen und Halbverstandenem gespeisten Aussagen an die ?ffentlichkeit wagt, l?uft man Gefahr, dem Gegner mehr als nur ein Totschlagargument in die Hand zu geben.

Sie spielen da ein riskantes Spiel, Frau Lopez. Ich w?nschte, Sie w?rden es nicht auf Kosten der gesamten Bewegung spielen. Es geht hier nicht nur um ein bisschen Gepl?nkel im Internet, sondern um Fragen von nationaler Bedeutung.

Etwas mehr Disziplin w?re da angebracht.

Mit freundlichen deutschen Gr?ssen,
Rudolf M?nz

Thema: Falsifizierbarkeitsforderung: Eine Fehlleistung Poppers?
Rudolf M?nz

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Re: Falsifizierbarkeitsforderung: Eine Fehlleistung Poppers? 19.06.2007 15:08 Forum: Philosophie, Wissenschaftstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 19.06.2007 10:59 Uhr:

Ich k?nnte zum Beispiel die Hypothese aufstellen, dass auf dem Mars gr?ne M?nnchen in unterirdischen St?dten leben, die alle 4593 Jahre alt werden und alle sterben, bevor sie geboren wurden. Ich kann nach der Falsifizierbarkeitsforderung von Popper verlangen, dass meine Hypothese als g?ltig angenommen und gelehrt wird, solange keiner sie falsifizieren kann.



Hallo Jocelyne,

da haben sie aber schon wieder etwas gr?ndlich missverstanden. Falsifizierbarkeit bedeutet nicht, dass eine beliebige Theorie solange g?ltig ist, bis sie widerlegt wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Falsifizierbarkeit

Thema: Herausforderung f?r den gesunden Menschenverstand
Rudolf M?nz

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Re: Herausforderung f?r den gesunden Menschenverstand 18.06.2007 02:34 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Hans Baeyer-Villiger schrieb am 18.06.2007 00:11 Uhr:
Das k?nnen Sie aber nicht beweisen. Das ist zwar richtige Anwendung der Wahrscheinlichkeitstheorie, aber da Sie es niemals beweisen k?nnen, k?nnen Sie noch bis zum Sankt - Nimmerleinstag dar?ber diskutieren.



Wahrscheinlichkeiten lassen sich mit einem Einzelfall nie beweisen. Dass ein M?nzwurf eine 1/2-Wahrscheinlichkeit hat und dass man mit einem W?rfel mit einer Wahrscheinlichkeit von 1/6 eine bestimmte Zahl wirft, l?sst sich mit einem einzigen Versuch nicht beweisen. Die einzigen Wahrscheinlichkeiten, die man prinzipiell mit einem Einzelfall beweisen k?nnte, sind 0 und 1. Aber w?rde ein Skeptiker hier einen Einzelfall als Beweis gelten lassen? Nur mal angenommen, jemand behauptet, er h?tte eine perfekte Strategie entwickelt, mit der man beim Ziegenspiel in jedem Fall gewinnen kann. Er f?hrt seine Strategie vor und gewinnt. Als Beweis daf?r, dass seine Strategie wirklich mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 funktioniert, w?rde man doch erwarten, dass er bereit ist, das Spiel zu wiederholen. Niemand w?rde diesen Einzelfall als Beweis f?r die Strategie annehmen. Nur wenn eine grosse Anzahl von Spielen mit Sicherheit gewonnen wird und wenn man die Strategie erkl?ren und rechnerisch beweisen k?nnte, w?rde das als Beweis gelten.

Das gilt ebenso f?r die 2/3-Wahrscheinlichkeit f?r Wechselstrategen beim Ziegenspiel. Sie l?sst sich rechnerisch und durch eine grosse Anzahl an Versuchen beweisen. Nur l?sst die 2/3-Wahrscheinlichkeit auch zu, dass man ein Einzelspiel verlieren kann. Dennoch ist es wahrscheinlicher, dass das erste Spiel von 1000 Spielen gewonnen wird, weil ann?hernd doppelt so viele Spiele gewonnen als verloren werden. Wenn ich eine Reihe von 1000 Spielen in 100 Zehnerreihen einteile und jedes erste Spiel in einer Zehnerreihe als einziges erstes Spiel eines Einzelspielers betrachte, werde ich mehr gewonnene als verlorene Einzelspiele finden.

Es macht keinen (bzw. nur einen kleinen) Unterschied, ob ich einen Spieler das Ziegenspiel ein einziges Mal Spielen lasse, oder ob ich ihn 1000 mal Spielen lasse, danach 1000 T?ren entsprechend seiner Gewinne und Verluste mit Autos und Ziegen best?cke und ihn eine dieser T?ren w?hlen lasse.

Thema: Herausforderung f?r den gesunden Menschenverstand
Rudolf M?nz

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Re: Herausforderung f?r den gesunden Menschenverstand 16.06.2007 15:38 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 16.06.2007 14:30 Uhr:
Dann ist sie eben falsch definiert.



Hallo Frau Lopez,

finden Sie nicht, dass Sie erst das Ziegenproblem verstehen sollten, bevor Sie die Wahrscheinlichkeitsrechnung neu definieren?

Viele Gr??e,
Rudolf M?nz

Thema: Herausforderung f?r den gesunden Menschenverstand
Rudolf M?nz

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Re: Herausforderung f?r den gesunden Menschenverstand 16.06.2007 14:10 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 16.06.2007 09:21 Uhr:
Verstehen Sie den Unterschied?



Ich gebe auf.

Thema: Herausforderung f?r den gesunden Menschenverstand
Rudolf M?nz

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Re: Herausforderung f?r den gesunden Menschenverstand 16.06.2007 04:01 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik

Ich stelle aus dem eben zitierten Beitrag die Wechsel- und die Nicht-Wechself?lle zusammen:

Der Kandidat bleibt bei seiner Wahl: Er gewinnt (!)
Der Kandidat bleibt bei seiner Wahl: Er verliert
Der Kandidat bleibt bei seiner Wahl: Er verliert
Der Kandidat bleibt bei seiner Wahl: Er verliert
Der Kandidat bleibt bei seiner Wahl: Er gewinnt (!)
Der Kandidat bleibt bei seiner Wahl: Er verliert
Der Kandidat bleibt bei seiner Wahl: Er verliert
Der Kandidat bleibt bei seiner Wahl: Er verliert
Der Kandidat bleibt bei seiner Wahl: Er gewinnt (!)

In 3 von 9 F?llen gewinnt der Kandidat, wenn er bei seiner Wahl bleibt. 3/9 = 1/3

Der Kandidat wechselt: Er verliert
Der Kandidat wechselt: Er gewinnt (!)
Der Kandidat wechselt: Er gewinnt (!)
Der Kandidat wechselt: Er gewinnt (!)
Der Kandidat wechselt: Er verliert
Der Kandidat wechselt: Er gewinnt (!)
Der Kandidat wechselt: Er gewinnt (!)
Der Kandidat wechselt: Er gewinnt (!)
Der Kandidat wechselt: Er verliert

In 6 von 9 F?llen gewinnt der Kandidat, wenn er wechselt, 6/9 = 2/3


Damit wurden alle M?glichkeiten ber?cksichtigt, es gibt keinen anderen m?glichen Spielverlauf. Auch wer sich zuf?llig entscheidet, ob er die T?r wechselt oder nicht, kann nur wechseln oder nicht wechseln. Jeder Spieler geh?rt zu einer der oben gelisteten Gruppen, egal ob er eine Strategie anwendet oder aus dem Bauch heraus entscheidet.

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