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Thema: AETHERTHEORIE, Juni 2007
Waverider

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Re: AETHERTHEORIE, Juni 2007 22.06.2007 22:40 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie

Sehr geehrte Frau Lopez

Etwas mehr Substanz h?tte ich von Ihnen schon erwartet. W?hrend Sie sich an ?u?erlichkeiten aufreiben, habe ich mich konkret ge?u?ert und alle von mir aufgestellten Behauptungen begr?ndet. Nur fehlen in letzter Konsequenz Ihre eigenen Gegenargumente oder die der anderen angesprochenen Autoren, wenn man mal von gewisser Polemik absieht.

Was haben eigentlich die Qualifikation eines Autors oder seine pers?nl. Daten mit der Qualit?t seiner Ausf?hrungen zu tun? Nicht dessen Qualifikation oder Herkunft, sondern die ganz konkrete Begr?ndung seiner aufgestellten Behauptungen und damit auch ihre konkrete M?glichkeit der Falsifizierbarkeit ist der alleinige Ma?stab. Schlie?lich habe ich ja auch nie moniert, dass Physiklaien ein naturwissenschaftliches Forum betreuen....

Kurz gesagt, wo offentsichtlich in Ermangelung von Wissen Formalit?t ?ber Substanz dominiert, kann es auch mit der Wahrheitsfindung nicht weit bestellt sein. Man sollte aber nie "nie" sagen, ich lasse mich auch gern vom Gegenteil ?berzeugen, aber nicht mehr in diesem Forum....

Gru? Waverider

Thema: Fehlinterpretation in der Speziellen Relativit?tstheorie?
Waverider

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Re: Fehlinterpretation in der Speziellen Relativit?tstheorie? 22.06.2007 21:37 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

DerDicke schrieb am 22.06.2007 19:13 Uhr:
Es gibt ?berhaupt keine Zeit die "in Wirklichkeit" l?uft. Zeit ist nach seit Kant herrschender Auffassung ein im Menschen a priori verdrahtetes Denkmuster, welches ihn in die Lage versetzt Ereignisse zuzuordnen.



Na ja, das ist nun eine sehr philosophische Interpretation.

Zeit ist immer ein Vergleich eines Vorganges (idealerweise ziemlich gleichm??ige und sich wiederholende Vorg?nge, auch als Takt bezeichnet) mit einem anderen Vorgang.

Die Materie selbst kennt keine Zeit, ?brigens auch keinen Raum, dies sind nur (Hilfs-) Ma?st?be des Subjekts, um sich bez?glich der Materie zu orientieren oder diese zu analysieren.

Gru? Waverider

Thema: AETHERTHEORIE, Juni 2007
Waverider

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Re: AETHERTHEORIE, Juni 2007 22.06.2007 21:16 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

Die RT geht von der Invarianz oder auch Konstanz der Lichtgeschwindigkeit aus und pr?sentiert dann Rechenterme, deren Nenner bei v = c null werden. Somit strebt das Ergebnis dann nach unendlich, nimmt also die Unm?glichkeit des Erreichens von Lichtgeschwindigkeit an.


In welchem Mathebuch steht geschrieben, dass bei Division durch "Null" das Ergebnis unendlich wird ? Das Ergebnis wird lediglich "unbestimmt", d.h. (so) "nicht l?sbar".


Zitat:

Gegen diese Vorgehensweise der RT-Vertreter wird im vorliegenden Aufsatz die bedeutungsm??ige Belegung der Begriffe Invarianz bzw. Konstanz moniert: Einerseits wecken diese Begriffe Vorstellungen, wonach die Lichtgeschwindigkeit ?berall im Weltall denselben Zahlenwert h?tte, andrerseits wird dann diese Begrifflichkeit konkret auf die Zusammensetzung von Geschwindigkeiten v + c angewandt und ausgesagt, deren Summe w?rde c ergeben. Aus dieser Vorgehensweise geht dann doch die Un?berschreitbarkeit der Lichtgeschwindigkeit in die Voraussetzung der Rechnung ein und die Unstetigkeit an der Stelle c in den nachfolgenden Rechnungen ist somit kein Wunder sondern Folge der Voraussetzung.



Das ist wieder der alte Fehler derjenigen m?chte-gern-Kritiker, die das Metier, welches sie kritisieren (wollen) nicht verstanden haben:

Grundirrtum ist dabei, dass immer wieder relative (messbare) und absolute (nicht messbare, h?chstens philosophisch diskutierbare) Gr??en verwechselt werden. "c+v" und "c-v" sind absolute Gr??en, die man zwar nicht messen kann (wegen praktisch nicht feststellbarer absoluter Gleichzeitigkeit) aber als Annahme f?r die Herleitung einer Theorie sehr wohl verwenden kann.

Aufgrund der Tatsache, dass die Lage des ?thers nicht bestimmbar ist, also fortan nur noch Relativbewegungen eine Rolle spielen, da nur diese messbar sind, andererseits aber sich auch die L?ngen- und Zeitma?st?be in Abh?ngigkeit von der Absolutbewegung ?ndern, hat Lorentz die daf?r erforderlichen Transformationsgleichungen aufgestellt.

Die Un?berschreitbarkeit der LG geht nicht als Vorraussetzung in die Rechnung ein, sondern es ist aufgrund der Endlichkeit der LG und der relativen Uhrensynchronisation einfach praktisch nicht m?glich, schnellere Geschwindigkeiten als das Licht zu messen.


Zitat:

... dass Lichtgeschwindigkeit nicht nur ?berschritten werden kann, sondern dass ihre ?berschreitung sogar das Normale darstellt: ...



Gebe mir ein unendlich schnelles oder ein sehr viel schnelleres Signal als das Licht und ich messe ?berlichtgeschwindigkeiten. Die max. messbare (Grenz-) Geschwindigkeit wird dann die Geschwindigkeit dieses neuen Signals, welches gleichzeitig auch invariant wird.


Zitat:

Eng verkn?pft mit der Thematik ?berlichtgeschwindigkeit ist die Frage, ob es ein ?bertragungsmedium f?r Lichtwellen g?be. Die Existenz eines solchen ?thers wird von Anh?ngern der RT abgestritten. ...



Ob die Existenz eines ?thers abgestritten wurde und von wem ist f?r mich uninteressant. Tatsache ist nur, dass er bei der Analyse von Relativbewegungen keine Rolle spielt (sich mathemat. rausk?rzt) was aber damit seine Existenz in keinster Weise in Frage stellt.


Zitat:

...So bewegen sich die entgegengesetzten Wellenfronten einer soeben eingeschalteten kugelf?rmigen Lichtquelle mit doppelter Lichtgeschwindigkeit voneinander fort, da sie voneinander unabh?ngig sind.


Ich kann aber nur die Geschwindigkeit der einen Welle messen und separat dazu die der anderen Welle. Ich kann auch nur die Geschwindigkeit eines beliebeigen Objektes messen und separat dazu die eines anderen.

Die beiden Geschwindigkeiten kann ich aber anschlie?end nur dann einfach addieren, wenn ich zuvor die Einzelgeschw. mit absolut synchronisierten Uhren gemessen h?tte. Da dies wegen der Endlichkeit der LG nicht der Fall ist, muss ich diese deshalb relativistisch addieren, ich rechne also um, welche Geschwindigkeit ein Beobachter in einem anderen IS dort messen w?rde.

Wenn es praktisch m?glich w?re, dass sich ein Beobachter mit einem Lichtstrahl mitbewegen k?nnte, w?rde er f?r jeden anderen Lichtstrahl, also auch f?r den entgegengesetzt laufenden, immer nur c messen.


Zitat:

Ein methodischer Schwerpunkt soll besonders auf Praktizierung einer analytisch-logischen Argumentationsweise liegen und sich somit gegen die pure Nennung physikalischer Glaubenss?tze als unbegr?ndete Wiederholungsphrasen abgrenzen.



Nur zu meine Herren, aber bitte nicht mit philosophischen sondern naturwissenschaftlichen (realen) Argumenten. Und ?brigens, die Wissenschaft hat im Gegensatz zur Philosophie keine Glaubenss?tze, hier z?hlt nur das Experiment. Wenn man etwas nicht versteht, sollte man dies nicht gleich als "Glaubenss?tze" titulieren. Diese Vorgehensweise sollte man den Theologen ?berlassen....

Gru? Waverider

Thema: Fehlinterpretation in der Speziellen Relativit?tstheorie?
Waverider

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Re: Fehlinterpretation in der Speziellen Relativit?tstheorie? 22.06.2007 19:06 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

Hans schrieb am 22.06.2007 02:27 Uhr:
Antwort an Waverider:

Zitat:

Wie kann man sich ein Koordinatensystem vorstellen, in dem alle anderen IS darin aufgehen ?


Im Minkowski-Diagramm werden ja die beobachteten IS wegen der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit mit der LT in schiefwinklige Koordinatensysteme grafisch umgesetzt. Wenn man jedoch nichts misst, kann man die IS als rechtwinklige Koordinatensysteme darstellen mit parallelen und gleich skalierten Zeitachsen.



Und wenn man dann wieder etwas misst wird's Mist. Da glaubst du doch selber nicht dran ?


Zitat:

Waverider schrieb:

Zitat:

Welches Einstein'sche Postulat besagt, dass in allen IS die Zeit gleich schnell l?uft ?


Antwort Hans

Zitat:

Das 1. Postulat. Es besagt: In allen IS gelten die gleichen physikalischen Gesetze.





Das liegt daran, dass sich mit den physik. Gr??en (L?ngen, Zeiten und damit auch die dyn. Gr??en) des eigenen IS auch die zur Messung notwendigen Ma?st?be um den gleichen Betrag ?ndern, der Beobachter im eigenen IS davon nichts "merkt", nur ein Au?enstehender w?rde es feststellen k?nnen.

Absolut gesehen gelten in jedem IS andere Zeit- und auch L?ngenma?st?be, sonst br?uchte man keine LTG's.



Zitat:

Mit dem 2. Postulat, dass auch die LG in allen IS gleich ist, wird ausgesagt, dass auch alle Naturkonstanten, in denen c vorkommt gleich bleiben (wie z.B. die Feinstrukturkonstante).



Richtig, wie eben auch die Maxwell-Gleichungen.


Zitat:

Atom-Uhren verhalten sich daher in allen IS gleich und zeigen auch innerhalb ihrer Ganggenauigkeit ?berall die gleich Zeit an.



Falsch, denn Uhren haben nichts mit c zu tun, denn nur c ist in allen IS gleich (invariant), Uhren gehen ?berall (absolut) anders. Das ist ?brigens auch der Grund, warum beim Zwillings- (Uhren-) Paradoxon der reisende Zwilling j?nger bleibt, d.h. nach der R?ckkehr erfolgt quasi ein kummulativer Vergleich der in jedem IS vergangenen absoluten Zeiten.


Zitat:

Wenn sie ihre digitale Zeitanzeige zu einem Beobachter in einem anderen IS senden, so kommt diese Information gem?? der SRT Formeln sp?ter an, so dass der den Eindruck hat, die Zeit w?rde dort anders laufen. Aber in Wirklichkeit ist dies nicht der Fall.



Du scheinst die SRT noch nicht begriffen zu haben:

Wenn ich z.B. die Zeit eines Vorganges in einem anderen IS messe und ich wissen will, welche Zeit ein Beobachter misst, der in diesem IS ruht, transformiere ich meine gemessene Zeit nach Lorentz und erhalte danach den Wert, den der ruhende Beobachter in seinem IS misst. Das gleiche gilt f?r L?ngen.

Gru? Waverider

Thema: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT?
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Re: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT? 22.06.2007 18:03 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Nunja schrieb am 22.06.2007 05:11 Uhr:
Wenn es keine hinreichend starren K?rper gibt, gibt es auch keinen Mittelpunkt (Beides sind Idealisierungen). Und besonders gibt es dann keine M?glichkeit diesen zu ermitteln.



Du kannst den Mittelpunkt M zweier Punkte A und B sehr wohl genauer als auf dem mechanischen Weg bestimmen:

Du verschiebst einen e.m. Signale emmitierenden Sender solange auf der Verbindungslinie von A und B, bis ein von diesem Sender gleichzeitig nach A und B ausgesandte und dort jeweils reflektierte Signal in M gleichzeitig wieder eintrifft. Unabh?ngig von einer Absolutbewegung des ganzen Systems gegen den ?ther erh?lst du so immer genau den geometr. Mittelpunkt zwischen A und B.

Warum? Jedes e.m. Signal durchl?uft dabei einmal die Strecke MA und zur?ck bzw. MB und zur?ck mit je einmal "c+v" und "c-v" nur jeweils in umgekehrter Reihenfolge, was aber f?r die Gesamtzeit keine Rolle spielt.

Gru? Waverider

Thema: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT?
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Re: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT? 21.06.2007 00:28 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Nunja schrieb am 20.06.2007 23:14 Uhr:
Ausserdem ist eine mechanische, wie von mir vorgeschlagene Synchronisation weitaus genauer und als jede Synchronisation mittels eines Lichtstrahles dessen Geschwindigkeit ja von der G?te des Vakuums abh?ngig ist. (Wenn nicht sogar von ganz anderen Bedingungen.) Um es einfach zu halten, kann die Bewegung kann auch ruhig optisch gemessen und gemittelt werden, damit man dem Problem des einzelnen zu messenden Atoms ausweicht. Das Ergebniss w?re trotzdem um viele Nachkommastellen genauer als eine Uhrensynchronisation mittels eines Lichtstrahls



....allein der Beweis fehlt noch, wobei auch der umgekehrte Fall von mir nicht quantitativ bewiesen werden kann. Hier sollte das Experiment entscheiden, d. h. die Streuung der Werte sowohl bei einer mechanischen als auch bei einer e.m. Synchronisation. Fakt ist nur eins: Bei einer Synchronisation mit e.m. Wellen und anschlie?ender Messung der LG weist diese keine Streuung auf, sie wird im Vakuum immer auf viele Stellen hinterm Komma als konstant gemessen

Zitat:


, bei dem ja immer die Lichtlaufzeit (Als angenommener Wert/Konstante) herausgerechnet werden muss.



Wenn mal vom Mittelpunkt zweier Uhren ein Signal schickt, mu? garnichts herausgerechnet werden.

Gru? Waverider

Thema: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT?
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Re: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT? 20.06.2007 23:45 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Nunja schrieb am 19.06.2007 15:51 Uhr:
Christian:

Der Stab muss nur um seine Querachse gedreht werden. An beiden Enden dreht er sich gleichzeitig mit. Eine einfache mechanische gleichzeitige Schaltung, mit der man zwei, oder auch drei Uhren ohne Licht synchronizieren kann. Konnte sich Einstein auch nicht vorstellen.

Roll einfach einen Bleistift zwischen den Fingern, du wirst sehen das an beiden Enden gleichzeitig etwas passiert.



Ich denke mal, du meinst eine Drehung um die L?ngsachse

Bei einem absolut starren Stab h?ttest du recht, so etwas gibts aber praktisch nicht. Bez?glich der Genauigkeit spielt dir deine Intuition wahrscheinlich einen Streich:

In Wirklichkeit "schlappert" der Stab n?hmlich bei der Rotation, man k?nnte ihn daraufhin radial (mechanisch) lagern. In beiden F?llen w?re wegen den daraus resultierenden Fluktuationen die Genauigkeit bez?glich einer Synchronisation mit e.m. Wellen hin.

Mechanische, also Verfahren unter Einbeziehung von Massen sind f?r diesen Zweck immer zu ungenau.

Gru? Waverider

Thema: Galileische Relativit?tsprinzip
Waverider

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Re: Galileische Relativit?tsprinzip 20.06.2007 22:57 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

froggy schrieb am 16.05.2007 13:19 Uhr:
...Da w?rde sich dann noch eine Diskussion anschliessen k?nnen, ob sich der Begriff "Ruhemasse" ?berhaupt noch halten kann, wenn doch nichts im Universum in Ruhe ist.



Der Begriff "Ruhemasse" bezieht sich auf diejenige Masse, welche ein bez?glich zum K?rper (Masse) ruhender Beobachter misst, unabh?ngig von irgendeiner, nicht feststellbaren, absoluten Bewegung. Das selbe gilt ?brigens auch f?r L?ngen und Zeiten, nachdem diese lorentz (-r?ck) transformiert wurden.

Gru? Waverider

Thema: Fehlinterpretation in der Speziellen Relativit?tstheorie?
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Re: Fehlinterpretation in der Speziellen Relativit?tstheorie? 20.06.2007 22:06 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

Hans schrieb am 19.06.2007 13:40 Uhr:
Antwort an Waverider

Zitat:

Was meinst du hier mit "absoluter Zeit" ?


....Wenn man sich aber von der SRT l?st und die reine Logik und die Freiheit der Gedanken einsetzt, dann kann man sich EIN Koordinatensystem f?r alle Inertialsysteme (IS) vorstellen, in dem die Zeit laut 1.em Postulat der SRT in allen IS gleich schnell l?uft. Siehe auch meine letzte Antwort an Wolfi, wo man sogar einen absoluten Ursprung des Koordinatensystems in Betracht ziehen kann.



Wie kann man sich ein Koordinatensystem vorstellen, in dem alle anderen IS darin aufgehen ?

Welches Einstein'sche Postulat besagt, dass in allen IS die Zeit gleich schnell l?uft ?

Gru? Waverider

Thema: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT?
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Re: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT? 20.06.2007 21:09 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 19.06.2007 11:44 Uhr:

Zitat:

Waverider schrieb am 19.06.2007 11:07 Uhr:

Die RT ist zun?chst in sich logisch schl?ssig...



Dies ist nicht haltbar und auch kein wissenschaftliches Argument.



Es ist auf alle F?lle wissenschaftlicher als ihre Ausf?hrungen zu Napoleon.


Zitat:


Jeder Unsinn kann n?mlich "in sich logisch schl?ssig" sein. Auch Irrt?mer und Absurdit?ten.



Ok, v?llig richtig. Eine Theorie kann in sich logisch schl?ssig sein, dennoch keinen realen Bezug haben, weil z.B. die Schnittstellen zwischen Theorie und materieller Realit?t falsch transformiert worden sind. Aber zur?ck zum konkreten Thema RT:

Unwissenschaftlich und unlogisch ist es, anzunehmen, dass bei einer Absolutbewegung eines Koordinatensystems durch ein Medium das von der geometr. Mitte zweier Punkte ausgesandte Synchronisationssignal (Welle) die beiden Punkte absolut gleichzeitig erreicht.

Der sogenannte "gesunde Menschenverstand" nimmt intuitiv ohne weiteres Nachdenken eine absolute Gleichzeitigkeit an, da der minimale Zeitunterschied bei "kleinen" Geschwindigkeiten keine Rolle spielt und eh nicht messbar ist. Das diese relative Synchronisation aber bei hohen Geschwindigkeiten sehr wohl zum Tragen kommt, kann man quantitativ nachrechnen. Es ist deshalb unlogisch, diesen Effekt zu ignorieren.

Gru? Waverider

Thema: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT?
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Re: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT? 20.06.2007 19:55 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Ein Stab ist nie absolut starr. Wenn man einem Stab an einem Ende einen Sto? versetzt, breitet sich dieser mit Schallgeschwindigkeit l?ngs des Stabes aus. Unter der Vorraussetzung, dass der Durchmesser des Stabes kleiner als die Wellenl?nge der Schallwelle ist, also die Querkontraktion vernachl?ssigt werden kann, breitet sich die Sto?welle mit der Schallgeschwindigkeit

c(Schall)=(Elastizit?tsmodul/Dichte)^0,5

aus. Ob diese relativ zur Lichtgeschw. sehr viel langsamere Ausbreitungsgeschw. ausreicht, d.h. der Fehler infolge von Fluktuationen der Schallwelle nicht gr??er ist, als das Nachgehen der Uhren bei Synchronisation mit e.m. Wellen (infolge der Absolutbewegung des IS gegen den ?ther) m?chte ich bezweifeln.

Au?erdem k?nnte die Schallwelle zus?tzlich auch durch den ?ther beeinflusst werden, was dann wiederum den gleichen Effekt h?tte, wie bei der Synchronisation mit e.m. Wellen.

Gru? Waverider

Thema: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT?
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Re: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT? 19.06.2007 12:07 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 17.06.2007 10:17 Uhr:

Zitat:

Waverider schrieb am 16.06.2007 20:44 Uhr:
Die Tatsache, dass man die RT nicht versteht, das diese zu kompliziert ist oder zum Teil dem "gesunden Meschenverstand" widerspricht, sind keine die RT widerlegenden Argumente.

Die RT ist eine Theorie mit logischen [...] Aussagen.



Diese Aussage enth?lt gleich einen Widerspruch:

Wenn die RT dem "gesunden Menschenverstand widerspricht", kann sie nicht eine Theorie mit logischen Aussagen sein.




Die RT ist zun?chst in sich logisch schl?ssig, zu ihrer m?glichen Falsifikation k?nnten h?chsten ihre Annahmen als Ansatzpunkt dienen, d.h. letztendlich z.B. dass bei einem Experiment kein homogenes, und damit auch kein isotropes Medium vorlag.

Mit "gesundem Menschenverstand" meine ich nat?rlich jene Annahmen, welche ein Mensch zun?chst intuitiv aus seiner Erfahrung heraus benutzt.

Das diese Annahmen bei einem genauen nachrechnen sich auch mal als falsch bzw. ungenau erweisen k?nnen, wie es bei der RT der Fall ist, zeigt, dass der "gesunde Menschenverstand" nicht immer rational und damit nicht logisch ist, weil hier einfach die menschliche Vorstellungskraft nicht mehr ausreicht.

Also, obiges Zitat ist kein Widerspruch, da in diesem Fall nicht der Mensch sondern die Theorie wegen ihrer mathematisch-logischen Herleitung einen gr??eren Abstraktionsgrad aufweist oder glauben Sie tats?chlich, der Mensch w?re ein Homo-Logikus ?

Gru? Waverider

Thema: Galileische Relativit?tsprinzip
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Re: Galileische Relativit?tsprinzip 17.06.2007 00:10 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

garfield335 schrieb am 21.05.2007 09:15 Uhr:
...Man erhielt jedesmal den gleichen Wert f?r c (warum auch immer)



Darum

http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=387&startid=1#p47220391127796088

Thema: Wenn der Hahn kr?ht auf dem Mist, ?ndert sich das Wetter....
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Re: Wenn der Hahn kr?ht auf dem Mist, ?ndert sich das Wetter.... 16.06.2007 23:50 Forum: Philosophie, Wissenschaftstheorie


Zitat:

Ekkehard Friebe schrieb am 10.01.2006 02:57 Uhr:
...Ich behaupte nun, die Albert EINSTEIN zugeschriebene Relativit?tstheorie ist nicht einen Deut besser als diese alte Bauernregel.
Der Einfachheit halber nehmen wir zun?chst an, die eingangs gemachte Aussage einer inneren Widerspr?chlichkeit der Relativit?tstheorie ist zutreffend.

Ich stelle diese Behauptung hiermit zur Diskussion.



Ein bisschen mehr als eine unbegr?ndete Behauptung k?nnte man vom Meister schon erwarten. Wo genau sollte denn die RT innere Widerspruche haben, nur dann kann ich diese auch diskutieren.

Die RT l?sst keine Beliebigkeit offen, sie ist genau quantitativ definiert, im Gegensatz zu den zur Beliebigkeit neigenden, weil lediglich qualitativ begr?ndeten, philosophischen Kritiken.

Der vom Autor suggerierte kausale Zusammenhang zwischen der Bauernregel und der RT taugt lediglich als Polemik.

Gru? Waverider

Thema: Relativit?tstheorie und philosophische Gegenargumente
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Relativit?tstheorie und philosophische Gegenargumente 16.06.2007 23:21 Forum: Philosophie, Wissenschaftstheorie


Zitat:

Kurzfassung eines Vortrags bei der Fr?hjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Regenburg am Montag 26. M?rz 2007

Relativit?tstheorie und philosophische Gegenargumente

? J?rgen Brandes ? Danziger Str. 65 D-76307 Karlsbad


Die Relativit?tstheorie (SRT) ist vielf?ltig experimentell best?tigt, so insbesondere die Zeitdilation. Das nimmt philosophischen Gegenargumenten fast jede Legitimation.

Andererseits, das sog. Gegenwartsargument widerspricht ?berzeugend der Relativit?t der Gleichzeitigkeit: Alles, was Gegenwart ist (egal, wo im Weltall), ist gleichzeitig. "Gegenwart sein" bedeutet stets auch "wirklich sein" und umgekehrt. Irgendein Vorgang in der Gegenwart ist zugleich auch ein wirklicher Vorgang....



Philosophisch korrekt, zumindest vom materialistischen Standpunkt aus gesehen, sollte man meinen: Nur bekomme ich von weiter entfernten Gegenst?nden/Vorg?ngen mittels z.B. Lichtwellen erst Kenntnis, wenn diese schon Vergangenheit sind.

Gegnaugenommen bilden alle Informationen in dem Moment, in dem diese beim Subjekt eintreffen, infolge ihrer endlichen Signal-Geschwindigkeit, immer nur die Vergangenheit ab.


Zitat:


Dagegen sind Vergangenheit und Zukunft nicht mehr oder noch nicht, auf jeden Fall keine Wirklichkeit. Gleichzeitigkeit und "Wirklichkeit sein" sind ?quivalent. Konsequent, aber wenig ?berzeugend, bezeichnet die SRT Wirklichkeit als "Illusion". F?r die Lorentz-Interpretation (1) der SRT gibt es Gleichzeitigkeit, aber sie ist nicht messbar.



Die LTG transformieren "scheinbare" und damit zwar real falsche aber dennoch genau definierte Messwerte zur?ck in solche Werte, die ein im zu analysierenden, bewegten IS ruhender Beobachter auch misst bzw. messen w?rde.

In der SRT ist die Gleichzeitigkeit als relativ zum IS definiert, da praktisch nicht anders m?glich.


Zitat:


Didaktische Konsequenz: Toleranz gegen?ber philosophischen Grundhaltungen verlangt Toleranz gegen?ber philosophischer Kritik der Relativit?tstheorie. Die Physik (?bereinstimmung von Formeln und Experiment) l?sst sich damit nicht bestreiten.



Ganz richtig. Die SRT k?nnte, wenn ?berhaupt, nur mittels quantitativen Argumenten falsifiziert werden.

Gru? Waverider

Thema: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT?
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Re: Warum h?lt sich eine Theorie wie die RT? 16.06.2007 21:44 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Die RT h?lt sich deswegen so "hartn?ckig", weil sie im Gegensatz zu Newton all diejenigen Experimente erkl?ren bzw. ihre Ergebnisse vorraussagen kann, wozu die klassische Mechanik nur bedingt in der Lage ist und bei hohen Geschwindigkeiten v?llig versagt.

Dar?ber hinaus schlie?t sie auch (insbesondere f?r langsame Geschwindigkeiten) die klassische Mechanik mit ein.

Wo ist eigentlich das Problem? Die Tatsache, dass man die RT nicht versteht, das diese zu kompliziert ist oder zum Teil dem "gesunden Meschenverstand" widerspricht, sind keine die RT widerlegenden Argumente.

Die RT ist eine Theorie mit logischen und vor allem quantitativen Aussagen. Mit blo?er Polemik oder lediglich qualitativem, philosophischem "Geschw?tz" kann diese nat?rlich nicht widerlegt werden. Dazu bedarf es einer quantitativen Falsifizierung, was nat?rlich das Verst?ndnis der RT vorraussetzt, womit sich der Kreis wieder schlie?t.

Dreh- und Angelpunkt der RT ist das Verst?ndnis der relativen Uhrensynchronisation als eine Folge der endlichen Lichtgeschwindigkeit, denn die Synchronisation von Uhren an verschiedenen Orten ist die Grundlage daf?r, um ?berhaupt bewegte Systeme analysieren zu k?nnen. Wenn man diese Tatsache anerkennt, wird man auch begreifen, warum Newton nur bedingt anwendbar ist....

Gru? Waverider

Thema: Autoren kritischer Ver?ffentlichungen
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Re: Autoren kritischer Ver?ffentlichungen 14.06.2007 00:19 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Ekkehard Friebe schrieb am 13.06.2007 11:02 Uhr:
Garavaldi, Orestina 1950
A proposito di alcune recenti obbiezioni controla relativit? einsteiniana / Orestina Garavaldi. In: Accademia dei Lincei. Cl. di sc. fis., mat. e nat. Rendiconti. Ser. 8, vol. 8. 1950, T. 1, S. 226-228.

Diskutiert Majoranas Kritik der SRT (Accademia dei Lincei. Rendiconti. Ser. .. , Bd. 5, 211-215), die schwerwiegend ist und wegen der gro?en Reputation dieses Physikers er?rtert werden mu?, besonders angesichts der Tatsache, da? auch sehr viele antirelativistische Arbeiten von weniger renommierten Autoren unbeantwortet bleiben (S. 226). Fordert eine klare Definition zur Unterscheidung zwischen ?realen? und ?scheinbaren? Effekten. - Schl?gt f?r das bekannte Szenario von 2 Inertialsystemen die Einf?hrung eines unabh?ngigen dritten (!) Beobachters vor, der sich als ?ruhend? definiert (?che si definisce fisso?): damit wird die Symmetrie der Uhrensynchronisationen hergestellt, und irgendwelche festgestellten Abweichungen von der Raummetrik und der Zeitmetrik werden als ?scheinbar? erwiesen, wie Majorana behauptet.

Erkennt den wesentlichen Fehler der Einsteinschen Bestreitung der Gleichzeitigkeit und schl?gt mit der Erh?hung der Anzahl der IS auf 3 (dritter Beobachter) genau den richtigen Weg einer Widerlegung ein: methodisch k?nnen damit auch alle anderen ?Gedankenexperimente? Einsteins ad absurdum gef?hrt werden ? mit seinen eigenen Mitteln. - Besonders wichtig ist auch die Forderung nach Kl?rung der angeblich ?scheinbaren? Effekte: damit w?rde eine Standardausrede der Relativisten zu Fall gebracht.



Gegenfrage: Wie stellt man absolute Gleichzeitigkeit praktisch fest ?

Theoretisch gehen diejenigen Uhren nach erfolgter Synchronisation absolut gleich, welche entweder im Medium ?ther ruhen oder ihre Verbindungslinie senkrecht zum Vektor der Absolutbewegung ihres IS steht. Beides kann man praktisch aber nicht feststellen.

Daraus resultieren zwangsl?ufig "Scheinwerte" f?r bewegte L?ngen, Zeiten und Relativgeschwindigkeiten. Erst nach erfolgter Lorentz (-r?ck) -Transformation erh?lt man die wahren Absolutwerte, die ein im bewegten System ruhender Beobachter auch misst.

Was gibt es daran eigentlich zu kritisieren, solange nichts abweichendes experimentell bewiesen wurde ?

Gru? Waverider

Thema: Lorentz-Transformation
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Re: Lorentz-Transformation 13.06.2007 22:55 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik

@ froggy

Wichtiger als die unterschiedlichen Schreibweisen ist die Anwendung der LTG's:

F?r den Fall, dass die x- und x'-Achse der beiden IS parallel verlaufen, musst du folgenderma?en vorgehen:

x'=(x-vt)/gamma

1. Willst du die L?nge A'B' eines bewegten Objektes bestimmen, musst du auf deinem eigenen L?ngenma?stab diejenigen Punkte fixieren, bei denen sich A' und B' zur gleichen Zeit befinden (t=0). Der Abstand dieser Punkte im eigenen System ist "x".

2. Willst du den Weg bestimmen, denn ein (dritter) K?rper von A' nach B' zur?cklegt, erh?lst du zwangsl?ufig im Startpunkt A' und Zielpunkt B' unterschiedliche Zeiten. Diese Zeitdifferenz setzt du f?r "t".

In beiden F?llen musst du dar?ber hinaus auch die Relativgeschwindigkeit (v) des anderen IS (nicht des dritten K?rpers) ermitteln. Dieses "v" setzt du dann im Z?hler und im Lorentzfaktor ein.

Damit erh?lst du dann mit x' genau den Absolutwert, den der im bewegten IS ruhende Beobachter mit seinen eigenen Ma?st?ben misst.

t'=(t-vx/c^2)/gamma

x ist der Abstand AB auf deinem eigenen L?ngenma?stab.

Bewegt sich eine Uhr nun von A nach B (=x) ist "t" die Zeitdifferenz, welche die Uhr daf?r braucht, abgelesen im eigenen IS. "v" ist wiederum die Relativgeschwindigkeit des bewegten IS.

Die nun berechnete Zeit t' ist die Zeitdifferenz, welche die bewegte Uhr in A und B selbst anzeigt.

Die y- und z- Koordinaten werden nicht transformiert.

Zweck der ganzen Prozedur:

Wenn verschiedene Beobachter in verschiedenen IS wie oben vorgehen und alle ein drittes IS analysieren, messen alle Beobachter zun?chst unterschiedliche Werte f?r x, t und v. Erst nach Transformation erhalten alle Beobachter die selben absoluten Werte f?r x' und t', also genau die selben Werte, die ein im dritten IS ruhender Beobachter selbst mit seinen eigen, vom System mitgef?hrten Ma?st?ben misst.

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Thema: Fehlinterpretation in der Speziellen Relativit?tstheorie?
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Re: Fehlinterpretation in der Speziellen Relativit?tstheorie? 13.06.2007 21:41 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

DerDicke schrieb am 07.06.2007 20:38 Uhr:
Wenn der "reisende" Zwilling das Inertialsystem wechselt, dann geht das in keinem Fall ohne Beschleunigung. Es wird also IMMER eine Beschleunigung zumindest implizit unterstellt.

Es bleibt also dabei: ohne Beschleunigung keine R?ckkehr, ohne R?ckkehr kein Zwillingsparadoxon.



Ganz richtig, aber man kann das eigentliche Problem dennoch aufl?sen, in dem man die Reisezeit unendlich lang w?hlt und damit die Be- und Entschleunigungsphasen gegen Null gehen l?sst oder letztere gleich ganz wegl?sst.

Die Beschleunigungsphasen kann man nat?rlich im Rahmen der SRT berechnen, w?rde aber das ohnehin komplizierte Thema noch mehr verwirren.

Vereinfacht kann man sagen, im Rahmen des Zwillingsproblems ist jenes IS das "bewegte", welches sein eigenes IS wechselt, also dies auch durch Krafteinwirkung selbst "bemerken" w?rde.

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Thema: Widerlegung der Relativit?tstheorie f?r Physiklaien
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Re: Widerlegung der Relativit?tstheorie f?r Physiklaien 13.06.2007 21:17 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Was war zuerst da, Henne oder Ei ?

Die Invarianz der Maxwell-Gl. und der LG bedingen einander. Sollte jemals f?r eine von beiden das Gegenteil experimentell bewiesen werden, f?llt auch das andere.

Ob aber die angenommene Bewegung der Erde durch den ?ther (ca. 15 km/s) ausreicht, um experimentell eine Invarianz nachzuweisen, ist fraglich.

Dass in Teilchenbeschleunigern Zeitdilatationen gem?? LTG-Faktor nachgewiesen wurden, ist noch kein Beweis f?r die Invarianz. Dazu ist es notwendig, irdische Messger?te relativistisch zu bewegen. Daf?r gibt es aber noch keine Experimente, die Invarianz bleibt also noch ein Postulat, wenngleich rein logisch gut begr?ndet.

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