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Autor Beitrag
Thema: Verschobener Beitrag von Sebastian Hauk
SebastianFrenzel

Antworten: 3
Hits: 2030

Re: Verschobener Beitrag von Sebastian Hauk 10.11.2006 03:47 Forum: Diverses


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 09.11.2006 20:55 Uhr:
Hallo Herr Hauk,



Zitat:

Sebastian Hauk schrieb am 09.11.2006 20:14 Uhr:

Dieses Forum ist das Forum mit den meisten Sperrungen, das ich kenne. Hier werden auch sehr f?hige Physiker gesperrt. Falls Sie mich sperren sollten, ich bin noch nicht mal Phyisiker.
Aus diesem Grund w?re das nicht so schlimm, f?r dieses Forum.




Hier werden nicht Users aufgrund ihrer Qualifikation als Physiker oder Nicht-Physiker gesperrt, sondern nur aufgrund von Verst??en gegen die Netiquette, siehe z.B. unsere Forumregeln:

Zwischenmenschliche Kommunikation im Forum
http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=144

und bei ersichtlichem Spam- und Trollverhalten.

Zu Ihrer Information: Ein Forumsbetreiber haftet dar?ber hinaus pers?nlich, wenn er bei Verst??en gegen die Netiquette, bei Beleidigungen, Herabsetzungen, verletzende ?u?erungen usw. unt?tig bleibt.

Wenn Sie sich an diesen Regeln halten, die eigentlich selbstverst?ndlich sein sollten, haben Sie hier in diesem Forum absolut nichts zu bef?rchten, auch nat?rlich nicht als Nicht-Physiker.

Viele Gr??e
Jocelyne Lopez




Das ist doch komplett falsch!

Hier wird jeder gesperrt, der wiederholt die zeitgen?ssische Physik deklariert oder der Moderation widerspricht, obwohl wider gesunden Menschenverstands das Gegenteil zutrifft - zumindest nach Meinung der Forumsbetreiber. Und nur die ist ausschlaggebend! Selbst wenn die Forumsbetreiber nur eine Moderatiorin benutzen.

Aber, Sebastian Hauk, ich w?nsche dir viel Erfolg hier. Vielleicht findest du hier tats?chlich mal einen Versteher deiner Vorstellungen...

Thema: in "raum & zeit": Einsteins Irrt?mer Die wahren Hintergr?nde
SebastianFrenzel

Antworten: 14
Hits: 6036

Re: in "raum & zeit": Einsteins Irrt?mer Die wahren Hintergr?nde 10.11.2006 03:04 Forum: Buchempfehlungen


Zitat:

S. Pfeiffer schrieb am 09.11.2006 23:26 Uhr:
Ich dachte, dass Thema dieses Threads seien Buchempfehlungen? Lassen Sie mich meine Frage pr?zisieren:

Meine Frage zielte ganz konkret in die Richtung, wie ich der Empfehlung, die hier ausgeprochen wurde, nachkommen kann, also, wo ich diese Zeitschrift bekommen kann. Ich dachte, dass dieses in einem Thread ?ber Buch-bzw. Leseempfehlungen durchaus eine gerechtfertigte Frage sein k?nnte.

Mit freundlichen Gr??en

Pfeiffer

--------------------------
Anmerkung von Jocelyne Lopez


Nach mehreren Verwarnungen wegen off-topic und Spam-Beitr?gen quer durch das Forum sperre ich hiermit Ihre Schreibrechte. Ich habe was anderes zu tun als mehrmals pro Tag hier Ihre Beitr?ge zu editieren oder zu l?schen. Und Tsch??.


Jawoll, Jocelyne Lopez oder wie Sie hei?en, mit solchen Moderationshinweisen kommen Sie v?llig glaubw?rdig r?ber.

Angst?

PS: Dieser Artikel wurde ebenfalls zur Belustigung der Allgemeinheit gesichert.

Thema: Warum sind so viele Experimente zur SRT unschl?ssig?
SebastianFrenzel

Antworten: 5
Hits: 2789

Re: Warum sind so viele Experimente zur SRT unschl?ssig? 03.11.2006 03:47 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Ekkehard Friebe schrieb am 01.11.2006 22:56 Uhr:
SebastianFrenzel schrieb am 01.11.2006 um 02:18 Uhr:

Zitat:


Zitat:

Ekkehard Friebe schrieb am 31.10.2006 22:27 Uhr:
Warum sind so viele Experimente zur Relativit?tstheorie (SRT) unschl?ssig?


Viele Experimente zur ?berpr?fung der Albert EINSTEIN zugeschriebenen Speziellen Relativit?tstheorie (SRT) gehen bei Ihrer Auswertung und Interpretation von der Richtigkeit der Elektronentheorie von H. A. LORENTZ aus.



Hallo Herr Friebe,
k?nnten Sie vielleich ein paar Hinweise (oder Links) auf solche Experimente geben, deren Ergebnisse nach der Elektronentheorie von Lorentz interpretiert werden?
Die einzigen Experimente zur Widerlegung/Unterst?tzung der SRT, die ich kenne, haben mit Lorentz nur den Namen gemein.

Vielen Dank!
(Zitatende)



Hallo SebastianFrenzel!

Eine Vielzahl derartiger Experimente enth?lt das Buch:
KANTOR, Wallace (1976): ?Relativistic Propagation of Light?, Coronado Press, Lawrence, Kansas,

siehe hierzu folgenden Beitrag in unserem Forum:
http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=113&startid=1#p17596966324030336

Dort hei?t es unter anderem:

Zitat:

In diesem Buch von Professor der Physik Wallace KANTOR aus San Diego, das mehr als 150 Seiten und mehr als 200 Literatur-Fundstellen aufweist, werden etwa 60 Experimente zum "Postulat der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit" kritisch untersucht und entweder als unschl?ssig oder als direkte Widerlegung der relativistischen Auffassung nachgewiesen. Gleichzeitig wird die Hypothese von WALTER RITZ (1878 - 1909) best?tigt, da? die Lichtgeschwindigkeit abh?ngig ist von der Geschwindigkeit der emittierenden Quelle im Emissionszeitpunkt.
(Zitatende)



Leider ist das Buch zu umfangreich, um im Ganzen ins Internet gestellt zu werden. Ich bitte Dich also, wenn Du Dich echt daf?r interessiertst, das Buch in einer wissenschaftlichen Bibliothek auszuleihen. Es ist in vielen wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland verf?gbar.

Weitere wichtige, aus dem Amerikanischen ?bersetzte Zitate findest Du auch in dem oben bereits genannten Beitrag in unserem Forum:
http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=113&startid=1#p17596966324030336


Beste Gr??e Ekkehard Friebe




Danke!
Nat?rlich bin ich daran interessiert.
[EDIT] "interessiert" korrekt geschrieben

Thema: Warum sind so viele Experimente zur SRT unschl?ssig?
SebastianFrenzel

Antworten: 5
Hits: 2789

Re: Warum sind so viele Experimente zur SRT unschl?ssig? 01.11.2006 03:18 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Ekkehard Friebe schrieb am 31.10.2006 22:27 Uhr:
Warum sind so viele Experimente zur Relativit?tstheorie (SRT) unschl?ssig?

Viele Experimente zur ?berpr?fung der Albert EINSTEIN zugeschriebenen Speziellen Relativit?tstheorie (SRT) gehen bei Ihrer Auswertung und Interpretation von der Richtigkeit der Elektronentheorie von H. A. LORENTZ aus.
...
Beste Gr??e Ekkehard Friebe


Hallo Herr Friebe,
k?nnten Sie vielleich ein paar Hinweise (oder Links) auf solche Experimente geben, deren Ergebnisse nach der Elektronentheorie von Lorentz interpretiert werden?
Die einzigen Experimente zur Widerlegung/Unterst?tzung der SRT, die ich kenne, haben mit Lorentz nur den Namen gemein.

Vielen Dank!

Thema: Der Himmel ist blau wie eine Apfelsine
SebastianFrenzel

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Re: Der Himmel ist blau wie eine Apfelsine 27.10.2006 03:34 Forum: Philosophie, Wissenschaftstheorie


Zitat:

Rudolf M?nz schrieb am 27.10.2006 02:06 Uhr:
Hallo Sebastian,

das ist mein erster Beitrag hier im Forum. Darum erstmal ein herzliches Hallo an alle. Du schreibst:


Zitat:

Man m?ge mal einen farbenblinden Lackierer fagen, wie er f?r z.B. ein bestimmtes Auto HKS-Farben mischt, wenn ihn eine Definition nicht interessiert und er sich nur auf sein Augenlicht verl??t.



Das ist zwar richtig, aber geht an Jocelyne Lopez' Einwand vorbei. Selbst ein blinder Mechaniker w?re in der Lage, eine bestimmte Farbe zu mischen, wenn man ihm die passenden Hilfmittel zur Verf?gung stellt. Das ist ja eine rein mechanische T?tigkeit, die mit der sensorischen und individuellen Wahrnehmung nichts zu tun hat. Nat?rlich braucht man einen farbsichtigen und f?r die Farbwahrnehmung sensiblen Menschen, um eine besondere Farbmischung zu erfinden, zum Beispiel das ber?hmte Tizianrot. Stehen die Zutaten und deren Mischungsverh?ltnis einmal fest, kann sogar ein Blinder die Farbe herstellen. ...

Viele Gr??e,
Rudolf M?nz


Moin Rudolf,
an meinem vorletzten Ferientag bin ich zwar kurz vor dem Zubettgehen, aber dennoch knapp aktiv.

Du schreibst: "Das ist ja eine rein mechanische T?tigkeit, die mit der sensorischen und individuellen Wahrnehmung nichts zu tun hat."
Yepp, genau das ist es: Stelle jemandem die geeigneten Werkzeuge zur Verf?gung.

Nur erkennt nicht jeder, dass diese eine Axt nur zum B?ume schlagen geeignet ist, und nicht, weil scharf, zum Zwiebel sch?len.

Thema: Der Himmel ist blau wie eine Apfelsine
SebastianFrenzel

Antworten: 45
Hits: 16686

Re: Der Himmel ist blau wie eine Apfelsine 27.10.2006 01:02 Forum: Philosophie, Wissenschaftstheorie


Zitat:

Arthur Schmitt schrieb am 26.10.2006 17:39 Uhr:
...
Sehr geehrte Frau Lopez,

es tut mir leid Ihnen leider nochmals widersprechen zu m?ssen. Mein Kunde hat die Frage sehr wohl richtig verstanden. Ich habe ihm n?mlich Ihren Originaltext und den Text von Sebastian Frenzel vorgelegt.

F?r eine Druckerei reicht die Benennung einer Farbe nunmal nicht aus. Erh?lt eine Druckerei einen Auftrag z.B. von der Telekom eine Werbebrosch?re mit dem Logo der Telekom zu drucken, ist f?r das Logo zwingend die Farbe Margenta mit bestimmten von der Telekom vorgeschriebenen Eigenschaften bez?glich der Farbe zu verwenden. Das hei?t, das Logo hat - egal ob die Brosch?re von der Druckerei Schmitz, Maier oder Schulze gedruckt wird - immer den gleichen Farbton aufzuweisen. Ansonsten verweigert die Telekom die Annahme der Druckerzeugnisse.

Dies gelingt nur, wenn in einer Druckerei viele technische Hilfsmittel zu Farbbestimmung eingesetzt werden und die Mitarbeiter der Druckerei ?ber ausgezeichnete Kenntnisse in Farbgebung bzw. RGB, CMYK, Farbaddition, Farbmultiplikation, etc. haben.

Ich gebe zu, ich habe meinem Kunden - was man in der Wissenschaft tunlichst vermeiden sollte- nat?rlich nur Ihren Text und den Text von Sebastian Frenzel vorgelegt. Er hat daher von der anderen hier gef?hrten Diskussion nichts gewusst. Mein Kunde ist daher selbstverst?ndlich davon ausgegangen, das Farben so bestimmt werden, wie es Sebastian Frenzel beschrieben hat. W?rde er nicht von dieser technischen Bestimmung der Farben ausgehen, w?rde aus der jetzt noch gro?en Druckerei schnell eine ganz kleine Druckerei.

Wie Sie sehen f?hrt die von Ihnen getroffene Aussage dann zu Missverst?ndnissen, wenn Sie isoliert vom Kontext betrachtet wird. Sie sind bei Ihrer Farbendefinition von Ihrem Gef?hl und von sprachlichen Konventionen ausgegangen. Das ist eine andere Seite der Diskussion, die zwar auch berechtigt ist, aber wenn technische Zwecke im Vordergrund stehen, nicht brauchbar ist.

Mit freundlichen Gr??en
Arthur Schmitt



Danke sch?n, Arthur!
Genau diese Aussage habe ich mit meinem Posting gemeint.

Es ist, wie Frau Lopez schon mehrfach erkl?rt hat, nicht m?glich, die Welt mit den Augen eines Anderen zu sehen. Und genau aus diesem Grund wird (u.a. auch) f?r Farben ein definiertes System eingef?hrt.
gerade bei Farben ist es schwierig, diese so (menschlich) real wie m?glich auf z.B. Monitoren darzustellen - das wei? ich aus eigener Erfahrung.

Daher wurden definierte Farbsysteme eingef?hrt, damit sich eben Farben ?ber eindeutig definierte Werte in diesen Systemen(*) darstellen lassen.

Man m?ge mal einen farbenblinden Lackierer fagen, wie er f?r z.B. ein bestimmtes Auto HKS-Farben mischt, wenn ihn eine Definition nicht interessiert und er sich nur auf sein Augenlicht verl??t.

Oder ein (zugegeben ?lterer) Elektroniker, der Widerst?nde noch anhand der Farbmarkierung unterscheiden soll.

(*) "diese Systeme" bezieht sich auf Monitore. Es gelten noch andere Systeme, wie. z.B. Falschfarben-Aufnahmen kosmischer Objekte. Eben alles, was genormt werden muss, um eine wissenschaftliche Tragf?higkeit zu haben und von Farbe abh?ngt. Eine pauschale Aussage, "das Gr?n des Einen ist das Blau des Anderen" kann wissenschaftlich so nicht gelten. Es muss eben normiert werden, damit auch Farbenblinde etwas mit der Aussage anfangen k?nnen. Und dann funktioniert zumindest Sozialit?t.

Das gilt nicht nur f?r Farben...

Thema: Was ist Dichte?
SebastianFrenzel

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Hits: 9643

Re: Was ist Dichte? 27.10.2006 00:42 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

9-klug schrieb am 26.10.2006 21:55 Uhr:
Das glaube ich nicht
Da sich durch die brownsche Molekularbewegung alles bewegt, w?rde das alle "Parallelwelten" zerst?ren



Ich bitte um mehr input: Warum ist das so?

Thema: Der Himmel ist blau wie eine Apfelsine
SebastianFrenzel

Antworten: 45
Hits: 16686

Re: Der Himmel ist blau wie eine Apfelsine 26.10.2006 02:02 Forum: Philosophie, Wissenschaftstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 25.10.2006 22:34 Uhr:
...
Die Natur ist wahrscheinlich v?llig farblos. Die Farben malt jeder Beobachter selbst mit seinen Augen.

Auch in Deinem Beispiel ?Das Blatt ist im Sommer gr?n?? k?nnte man sagen: Kein Mensch wei?, wie das Blatt im Sommer ist. Es k?nnte rot, gelb, gr?n, blau, pink, lila oder eben farblos sein. Wie das Blatt ?in Wirklichkeit? ist wei? keiner und kann keiner wissen. Wir sagen nur per Konvention, es ist gr?n, aber keiner wei? auch, was gr?n ist. Vielleicht ist mein ?gr?n? Dein ?blau? und das ?gelb? von einem anderen, aber wir werden es nie herausfinden. Wie denn?

Viele Gr??e
Jocelyne Lopez


Moin,
Farben sind zun?chst einmal klar definiert. Als Gr?n bezeichnet man Licht, das eine Wellenl?nge zwischen 520 und 565 nm hat. Egal, was das Auge eines Einzelnen wahrnimmt.

Angewandt wird eine solche Farbdefinition, nicht nur Gr?n, sondern in erster Linie auch Rot und Blau, u.a. bei der Herstellung m?glichst farbreiner Linsen und Spiegel f?r Teleskope (und andere Optiken).

Je farbreiner eine solche Optik ist (Apochromasie), desto teurer ist sie auch, da der Herstellungsprozess nicht ganz trivial ist.
Die einfachsten Linsen bspw. (nach Fraunhofer-Prinzip) schaffen eine nahezu Farbreinheit nur bei hoher Brennweite der Linse, weil dann die Brennpunkte von Rot, Gr?n oder Blau nicht allzuweit auseinanderliegen.

Insofern stimmt also Ihr Einwurf nicht, "keiner wei? auch, was gr?n ist". Gr?n ist definiert, Blau ist definiert, Rot ist definiert, alle Mischfarben sind definiert. Dazu bedarf es allerdings auch Kenntnissen in Farbgebung (RGB, CMYK, Farbaddition, Farbmultiplikation, etc.).

Das hei?t dennoch nicht, dass zwei Menschen dasselbe Gr?n gleich empfinden. Man geht davon aus, dass ca. 10 % der Bev?lkerung eine angeborene Farbblindheit haben (Protanopie, Deuteranopie, Tritanopie, Monochromasie, etc.).

Mehr Information unter: "Tafeln zur Pr?fung des Farbensinnes", Herausgegeben von Karl Velhagen und Dieter Broschmann, 28. Auflage 1989, Georg Thieme Verlag Stuttgart,
ISBN 3-13-412328-2

Thema: Realit?t gegen Relativit
SebastianFrenzel

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Re: Realit?t gegen Relativit 20.10.2006 02:05 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Jim Cunningham schrieb am 20.10.2006 00:49 Uhr:
...
Ich bin von einer Erm?dung des Lichtes ausgegangen, also einer Verlangsamgung der Geschwindigkeit mit zunehmender Entfernung. Die Sterne, die wir am Nachthimmel sehen - die ja alle unterschiedlich entfernt sind - m?ssten unterschiedliche Farben haben, wenn das Licht kontinuierlich langsamer wird.



Na gut, aber woher soll das Licht wissen, dass es von einem fernen oder nahen Objekt stammt, bzw. wann es erm?den soll. Was sollte das f?r ein Mechanismus sein?

Oder sollte argumentiert werden, dass Licht nur eine bestimmte Reichweite hat? Das Licht mit gr??erer Entfernung (meinetwegen im kosmologischen Ma?stab) immer langsamer wird? Sollte es daf?r einen Mechanismus geben, den bis heute niemand kennt?

Der Punkt ist: Es kursieren hier Aussagen (nicht von dir, wohlgemerkt), die behaupten, die Eule w?rde deshalb mehr Licht sehen als der Mensch, weil die Lichtgeschwindigkeit nicht konstant ist.
Mir versteckt sich ob solcher Aussagen (ohne Beweise, wie sowas funktionieren soll) der Sinn!

Jetzt aber endg?ltig: Gute Nacht!

PS: Freue mich auf weitere Anregungen!

Thema: Realit?t gegen Relativit
SebastianFrenzel

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Re: Realit?t gegen Relativit 20.10.2006 01:57 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Jim Cunningham schrieb am 20.10.2006 00:39 Uhr:

Zitat:

SebastianFrenzel schrieb am 19.10.2006 23:57 Uhr:
Was ich meine ist: Augen empfangen einen bestimmten Energiebereich des elektromagnetischen Spektrums. dass eine Eule mehr Licht sieht als der Mensch liegt m.E. schlicht daran, dass sie die wenigen vorkommenden Photonen in der Dunkelheit durch einen Photomultiplizier-Mechanismus vermehren kann, den das menschliche Auge nicht hat (hat wohl evolution?re Gr?nde). Hat also mit der Energie der Photonen bzw. mit den Amplituden nichts zu tun (und noch viel weniger mit deren Geschwindigkeit).
Ist jetzt nicht gegen dich gerichtet, sondern gemeiner Schauplatz!



Ich nehme das nicht pers?nlich. Wenn ich mich irre, bin ich ?ber jede Korrektur dankbar. Ich weiss ?ber Optik sehr wenig, lasse mich da also gerne belehren, wenn ich da falsche Ansichten habe.

Im vorliegenden Fall vermute ich aber, dass es sich eher um ein Missverst?ndnis handelt. Mir ging es nicht darum, dass Eulen oder andere Tiere im Dunkeln besser sehen, also mehr Licht sehen, sondern dass es Tiere gibt, die ein anderes Frequenzspektrum des Lichtes sehen k?nnen als wir Menschen. Und da vermute ich - ich lasse mich gerne korrigieren, wenn ich mich irre - dass das weniger mit der Energie des Lichtsignals zu tun hat, als mit dem Feintuning der Rezeptoren f?r bestimmte Frequenzen. Um h?herfrequentes Licht als das f?r den Menschen sichtbare Licht zu sehen, muss der Sehmechanismus insgesamt schneller getaktet sein, er muss mehr Informationen in kurzer Zeit verarbeiten k?nnen, als der Mensch es vermag.


Moin Jim, ich nochmal (eine gute Diskussion l??t mir keine Ruhe - Danke!)
ja, offensichtlich handelt es sich um ein Missverst?ndnis.
Ich habe da einen interessanten Link, der etwas zur "Geschwindigkeit des Sehens" sagt, zumindest, dass unterschiedliche Lebewesen unterschiedlich schnell sehen: http://www.bio.vobs.at/evolution/e-eet11.htm
Eine interessante Materie, mit der ich mich aber auch n?her auseinandersetzen muss. Bin da auch kein Experte!

Thema: Realit?t gegen Relativit
SebastianFrenzel

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Re: Realit?t gegen Relativit 20.10.2006 01:37 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Jim Cunningham schrieb am 20.10.2006 00:27 Uhr:
...
Ich finde mein Beispiel mit der Perlenkette jedenfalls verst?ndlicher, als mit chemischen oder Quantenmechanischen Begriffen zu operieren. Mir geht es zun?chst nur um die Frage, ob sich die Farbe (die Frequenz) des Lichtes durch eine Geschwindigkeitsver?nderung ?ndert und - wenn das Licht keine konstante (nat?rlich vom Medium abh?ngige) Geschwindigkeit hat - ob man das anhand von Verschiebungen des Frequenzspektrums nicht st?ndig sehen m?sste. W?rde das Licht z.B. erm?den, dann w?re der Sternenhimmel rotverschoben, also bunt. Das Licht von weiter entfernten Sternen m?sste eine andere Farbe haben, als das Licht von n?her gelegenen.


Moin Jim,
du schreibst "Das Licht von weiter entfernten Sternen m?sste eine andere Farbe haben, als das Licht von n?her gelegenen."
Zum einen hat das Licht ferner Himmelsobjekte eine andere Farbe als das n?her gelegener Objekte (die fernen sind rotverschoben), zum anderen hat das, wie du wei?t, nichts mit der Erm?dung oder variablen Lichtgeschwindigkeit zu tun.

Im Gegenteil: Wenn Licht variabel schnell im Universum unterwegs w?re, m?sste der Himmel farblich bis in jede Tiefe homogen sein. Langsames Licht m?sste von fern und nah ankommen, schnelles Lciht m?sste von fern und nah ankommen. Statistisch v?llig gleichverteilt.

Genau dies wird jedoch nicht beobachtet.

Jetzt erstmal Gute Nacht!

Thema: Realit?t gegen Relativit
SebastianFrenzel

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Re: Realit?t gegen Relativit 20.10.2006 00:57 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik

Hi Jim,

sorry, habe inzwischen meinen vorherigen Beitrag erweitert.
Zitat:

Jim Cunningham schrieb am 19.10.2006 23:47 Uhr:

Zitat:

SebastianFrenzel schrieb am 19.10.2006 23:40 Uhr:
Moin Jim,
hmmm, ich h?tte das anders erz?hlt, und zwar ?ber die Energie: (Kurzfassung) Hohe Energie=hohe Frequenz, niedrige Energie=niedrige Frequenz (E=h*f, mit h=const.).



Wirkt sich die Energie nicht eher auf die Amplitude aus?


Ja klar, wenn man Licht als Welle annimmt und damit lassen sich ja auch alle wellenartigen Ph?nomene erkl?ren.
Aber es gibt ja auch die Quanten-Komponente, in der einzelne Photonen andere Atome zur ?nderung des Energieniveaus von Elektronen bewegen. Und das geht ?ber die Energie in dem Photon. Und die Rezeptoren in den Augen vermitteln dem Gehirn nun mal Zustands?nderungen der Atome der Rezeptoren.

EDIT: "chemische" ge?ndert in Quanten-
EDIT 2: Moment Jim!
Was ich meine ist: Augen empfangen einen bestimmten Energiebereich des elektromagnetischen Spektrums. dass eine Eule mehr Licht sieht als der Mensch liegt m.E. schlicht daran, dass sie die wenigen vorkommenden Photonen in der Dunkelheit durch einen Photomultiplizier-Mechanismus vermehren kann, den das menschliche Auge nicht hat (hat wohl evolution?re Gr?nde). Hat also mit der Energie der Photonen bzw. mit den Amplituden nichts zu tun (und noch viel weniger mit deren Geschwindigkeit).
Ist jetzt nicht gegen dich gerichtet, sondern gemeiner Schauplatz!

EDIT 3: Ok, jetzt wirds un?bersichtlich!
Ich will nur noch anmerken, dass es wohl schwierig ist, die Amplitude einer Lichtwelle zu bestimmen. Geht ?ber Differentialrechnung. Allgemein spricht man daher wohl eher von der Intensit?t: Intensit?t = Energie/ Zeit x Fl?che, Einheit Lux.
Die Amplitude scheint also eher die Helligkeit wiederzugeben und ist auf jeden Fall unabh?ngig von der Frequenz!

Thema: Realit?t gegen Relativit
SebastianFrenzel

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Re: Realit?t gegen Relativit 20.10.2006 00:40 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Jim Cunningham schrieb am 19.10.2006 23:28 Uhr:
...
Eine Verringerung der Ausbreitunggeschwindigkeit f?hrt also zu einer h?heren Frequenz. Umgekehrt f?hrt aber eine Ver?nderung der Frequenz nicht zu einer h?heren Ausbreitungsgeschwingkeit.


Moin Jim,
hmmm, ich h?tte das anders erz?hlt, und zwar ?ber die Energie: (Kurzfassung) Hohe Energie=hohe Frequenz, niedrige Energie=niedrige Frequenz (E=h*f, mit h=const.).
Damit w?re die Geschwindigkeit aus dem Schneider und man m?sste nicht erkl?ren, warum abnehmende Geschwindigkeit zur Frequenzabnahme f?hrt, aber eine Frequenzzunahme nicht zur einer Geschwindigkeitszunahme. Weil: die Geschwindigkeit bleibt stumpf gleich.

Allerdings ist das Auge einer Eule (und das anderer Nachttiere) etwas anders aufgebaut als das menschliche. Die Augen von nachtaktiven funktionieren ?hnlich einem Photomultiplier, daher k?nnen sie Licht empfangen, dass das menschliche Auge nicht mehr registriert.

Hat in diesem speziellen Fall mit der Eule also nix mit Frequenz und Geschwindigkeit zu tun. Dass es Lebewesen gibt, die einen anderen Frequenzbereich als das menschliche Auge empfangen, steht au?er Frage. Nachweislich sehen Bienen z.B. UV-Licht (http://www.zoologie-skript.de/komplex/biefarb.htm)

Thema: Realit?t gegen Relativit
SebastianFrenzel

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Re: Realit?t gegen Relativit 18.10.2006 01:54 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Arthur Schmitt schrieb am 17.10.2006 10:27 Uhr:
Hallo Sebastian,

nach der folgenden Aussage von Frau Lopez:


Zitat:

Bitte nicht alle Effekte durcheinander bringen, die man in der Experimentalphysik m?hsam nachweisen m?chte. Aber offensichtlich stehst Du auf Kriegfu? mit Messenvorg?ngen und Experimentalphysik... Vielleicht solltest Du Dir als eingehender Physik einen anderen Bereich aussuchen. Naja, dann bleibt eben nur die theoretische Physik, wie Einstein, der offensichtlich auch als Experimentalphysiker denkbar ungeeignet war.



empfehle ich Ihnen sich eine Stelle als Sekret?r zu suchen. Damit und mit einer gro?en Portion gesunden Menschenverstandes stehen Ihnen alle Erkenntnisse der praktischen Physik quasi offen.

MfG
Arthur Schmitt



Yes, that job rocks

Thema: Realit?t gegen Relativit
SebastianFrenzel

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Re: Realit?t gegen Relativit 18.10.2006 01:52 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 17.10.2006 09:50 Uhr:
...

Zitat:

SebastianFrenzel schrieb am 17.10.2006 00:48 Uhr:

Aber selbstverst?ndlich ist die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zu bewegten Quellen experimentell festgestellt worden. N?mlich durch die zahlreichen Raumsonden, die zu Milliarden Kilometer weit entfernten Planeten entsandt wurden. Eine Kommunikation mit diesen kann nur funktionieren, wenn Relativit?tsprinzipien ber?cksichtigt werden. ?brigens hat die NASA Es sei denn, ich bin geblendet durch Falschaussagen der NASA oder der ESA oder der JAXA...



So? Und warum sollte die Kommunikation nicht funktionieren, wenn die Lichtgeschwindigkeit nicht konstant w?re? Die Kommunikation funktioniert ja nachweislich zum Beispiel in Medien (Atmosph?re, Wasser, Glas), wo die Lichtgeschwindigkeit unbestritten nicht konstant ist, nicht wahr?
...



Frau Lopez,
?berlegen Sie doch bitte Mal selbst, warum die Kommunikation mit einer Raumsonde (z.B. zum Zwecke einer Kurs?nderung) nicht funktionieren kann, wenn die Lichtgeschwindigkeit, wie von Ihnen angenommen wird, nicht konstant w?re.

Wie wollen Sie denn erkl?ren, wie man einer Raumsonde Kurs?nderungen funkt, die gravitationsbedingt zu einem bestimmten Zeitpunkt erfolgen m?ssen, wenn gar nicht sicher ist, ob und wann die Signale zur Kurs?nderung die Raumsonde ?berhaupt erreicht?

Es sei denn, es gibt in Wirklichkeit keine Raumsonden und alles wird in speziell ausgestatteten Studios inszeniert, nicht wahr?

Zur Kommunikation hier auf Erden ben?tigen wir die Lichtgeschwindigkeit technisch nur, wenn es auf hochgenaue Synchronisationen ankommt, und auch nur dann, wenn mit Hilfe der hochgenauen Synchronisation etwas messtechnisches erreicht werden soll, wie etwa bei der Interferometrie.

Aber naturgem?? sind wir sogar angewiesen auf die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Stellen Sie sich doch einmal vor, die Photosph?re der Sonne w?rde das Licht mit variabler Geschwindigkeit abschicken, d.h. zwischen 0 km/s und ∞ km/s w?re alles m?glich.
Wie sollte sich unter solchen Bedingungen f?r lange Zeitr?ume ein konstantes Klima entwickeln?
Wer oder was sagt dem Licht, dass es nicht 0 km/s schnell (?hm langsam) sein darf, weil schon zuviele andere Lichtstrahlen auf dem Weg zur Erde verhungern (stellen Sie sich vor, die Sonne w?re von einem Moment auf den n?chsten einfach dunkler). Ist sowas schon Mal vorgekommen?

Das hat mit Astronomie genausowenig zu tun, wie die Relativit?tstheorie mit Astronomie zu tun hat. Verwechseln Sie nicht Astronomie mit Astrophysik.

Niemand aus Ihrer Gruppe kann in irgendeiner Form beweisen, das Licht nicht konstant ist. Weil niemand von Ihnen die Konsequenzen aus solch einer Nicht-Konstanz beachtet.

Hingegen ist wohlbekannt (auch uns "Relativisten"): In einem Medium, sei es das Wasser, Luft, Glas, Stein, Metall, hat das Licht zumeist eine niedrigere Geschwindigkeit als im Vakuum, stimmts? Aber innerhalb eines Mediums ist es halt konstant. Dennoch vermag kein anderes Signal, auch nicht im lichtverlangsamenden Medium, schneller zu sein als das Licht im Vakuum (c).

Vielen Dank ?brigens, dass Sie mir erlauben, wenigstens theoretischer Physiker zu werden. Aber ich erlaube mir, meinen gesunden Menschenverstand zu behalten und werde lieber Sekret?r (am besten Staatssekret?r - man wird beamtet und verdient trotzdem Geld ).

Thema: Realit?t gegen Relativit
SebastianFrenzel

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Re: Realit?t gegen Relativit 17.10.2006 01:48 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik

Moin Frau Lopez,

Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 16.10.2006 20:01 Uhr:
Weder Wunder der Wahrnehmung des Experimentators, noch Resultat logischer ?berlegung, sondern einfach ? Binsenweisheit:



naja, eine Binsenweisheit ist ein Gemeinplatz f?r allgemein bekannte Informationen. Hier stimmen Sie Der Dicke also zu.


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 16.10.2006 20:01 Uhr:Die Motorhaube und die Heckklappe halten zusammen, sie sind materiell verbunden, sie geh?ren ja zum selben Gegenstand, also k?nnen sie logischerweise zueinander keine verschiedenen Geschwindigkeiten haben: sie ruhen relativ zueinander, wenn Du es so besser verstehst. Also kein Wunder, dass sie eine konstante Geschwindigkeit zueinander haben, die Geschwindigkeit 0, wenn Du es so besser verstehst.


Gut, wollen wir Informations?bertragung allgemeing?ltig nicht ?bertreiben, so stimmt diese Aussage. Streng relativistisch nat?rlich nicht, da es zwischen Motor, Motoraufh?ngung und Motorhaube keine perfekt starren Verbindungen gibt.


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 16.10.2006 20:01 Uhr:
Ganz anders ist es mit Gegenst?nden, die sich losl?sen, die sich verselbst?ndigen: Wenn Deine Motorhaube sich l?st, dann kriegst Du sie erst einmal auf den Kopf und dann auf die Heckklappe. Vorbei mit konstanter Relativgeschwindigkeit, verstehst Du?


Du hast immer noch nicht verinnerlicht, dass die maximal m?gliche relativgeschwindigkeit die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum (also c) ist.


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 16.10.2006 20:01 Uhr:
Genauso wie Einstein, der tr?umte, er reite auf einem Lichtstrahl. Kein Problem, kann er gerne machen, konstante Relativgeschwindigkeit, er kann dabei bequem Zeitung lesen. Aber wenn er aussteigt... Tsch?? mit dem Lichtstrahl, verstehst Du?

Und so ist es auch mit einer Lampe und einem Lichtstrahl: Eine Lampe reitet und reise nicht mit, sie bleibt plump stehen, und der Lichtstrahl? Tsch??! Verstehst Du?


Das verstehe ich nicht: Warum reitet und reist nicht mit eine Lampe?
Eine Lampe kann sich doch bewegen und dennoch bleibt das von ihr ausgesonderte Licht konstant schnell. Das ist kein Zauber, wie Sie zu denken scheinen. Pure Mathematik, genauer Geometrie...
Aber das mit der Geometrie haben wir ja schonmal erfolglos versucht zu diskutieren. Siehe: http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=169&startid=5#p47529262524816807


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 16.10.2006 20:01 Uhr:Also haben wir experimentell mit dem Licht nicht nachgepr?ft wie es ist, wenn sie sich voneinander l?sen und ob die Relativgeschwindigkeit konstant bleibt, wenn die Lampe eine Eigengeschwindigkeit hat. Man hat z.B. nicht gemessen, ob die Schweinwerfer von fahrenden Autos, Z?gen oder Flugzeugen sich genauso schnell ausbreiten als wenn sie stehen. Das ist auch technisch nicht machbar, kann man vergessen. Man hat also diese Experimente mit bewegten Quellen nie durchgef?hrt, ergo k?nnen wir es nicht wissen.

Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zu bewegten Quellen ist nicht experimentell festgestellt worden. Du kannst die Sache drehen und wenden wie Du willst, DerDicke.

Viele Gr??e
Jocelyne Lopez


Aber selbstverst?ndlich ist die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit relativ zu bewegten Quellen experimentell festgestellt worden. N?mlich durch die zahlreichen Raumsonden, die zu Milliarden Kilometer weit entfernten Planeten entsandt wurden. Eine Kommunikation mit diesen kann nur funktionieren, wenn Relativit?tsprinzipien ber?cksichtigt werden. Und, was soll ich sagen, es funktioniert. Es sei denn, ich bin geblendet durch Falschaussagen der NASA oder der ESA oder der JAXA...


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 16.10.2006 20:01 Uhr:PS: Da die Erde sich immer dreht und nicht kurz anh?lt, damit wir unsere Messungen der Lichtgeschwindigkeit durchf?hren d?rfen, ist es klar, dass Messanordnungen, Quellen und Beobachter gleicherma?en von der Rotation der Erde mitgef?hrt werden, was also irrelevant f?r die Auswertung der Messungen der LG ist, die immer in Bezug zur Erdoberfl?che durchgef?hrt werden. So kompliziert ist das nicht zu verstehen, oder?


Naja, man kann solche Dinge verkomplizieren, wenn's gef?llt.
F?r die Falsifizierung des Michelson-Morley-Experiments ist weder die Erdrotation noch ihre Bahngeschwindigkeit um die Sonne zu vernachl?ssigen. Ebenfalls nicht f?r die Kommunikation mit Raumsonden zu den Planeten.
Lediglich f?r bspw. die Bestimmung des Meters auf der Erde ben?tigt man weder Rotation noch Umlaufgeschwindigkeit. Denn hier gilt ja, ein Ma? in unserem Bezugssystem zu finden, mit dem jeder Mensch im "quasi"-selben Bezugssystem etwas anfangen kann. "Quasi" deshalb, weil z.B. H?henunterschiede oder Entfernungsunterschiede auf der Erde relativistisch gesehen sehr geringe Effekte hervorbringen, die f?r den Alltagsgebrauch einfach irrelevant sind.

Verstehen Sie das?

Thema: Realit?t gegen Relativit
SebastianFrenzel

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Re: Realit?t gegen Relativit 14.10.2006 04:32 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

aether schrieb am 13.10.2006 22:53 Uhr:
Selbstverst?ndlich ist die Lichtgeschwindigkeit konstant... und doch unterschiedlich gro?, abh?ngig vom Medium, vom Gravitationspotential, von der Geschwindigkeit des Systems, von der dadurch lokal ver?nderten ?thereigenschaften, also, solange nichts dazwischen, keine ?nderung, kommt...
S?mtliche Lichtgeschwindigkeiten sind konstant... doch nicht immer und nicht ?berall...


Moin,
mit ohne "von der Geschwindigkeit des Systems, von der dadurch lokal ver?nderten ?thereigenschaften" k?nnte ich mich anfreunden.

Thema: Realit?t gegen Relativit
SebastianFrenzel

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Re: Realit?t gegen Relativit 13.10.2006 01:38 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 12.10.2006 21:19 Uhr:
Hallo DerDicke,

Zum Abschlu? unserer Austauschen m?chte ich einfach nur die zwei Gedichte hier kopieren, die von Nunja in einem Nebenthread gestellt wurden, sie sind als Fazit wunderbar geeignet, finde ich zumindest:

Einstein:

Also kann es nicht gelingen,
?berzeugung zu erzwingen.
Wiederholung ist am End
doch noch lang kein Argument.



Ehrenhafts Antwort:

Sch?n ist es wohl zu spekulieren,
doch erschwert's das diskutieren
denn es fehlt nach meiner Meinung
ganz die Kenntnis der Erscheinung.



Wie verst?ndlich und unverklausuliert k?nnen sich doch auch Wissenschaftler ausdr?cken, wenn sie Gedichte schreiben. Ich mag Gedichte. Sie sind neben der Alltagssprache die exakteste Sprache der Menschen (und nicht die Mathematik, wie es f?lschlicherweise kolportiert wird )

Lassen wir es also sein.

Viele Gr??e
Jocelyne Lopez



Hallo Frau Lopez,
die Gedichte sind wunderbar und passend zum Verlauf des Threads.
Aber noch viel besser finde ich die logischen Antworten von DerDicke auf Ihre Fragen/Ansichten- und Ihre Reaktion darauf mit den Gedichten.

Thema: Was ist das Bezugsystem von c?
SebastianFrenzel

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Re: Was ist das Bezugsystem von c? 09.10.2006 00:58 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 08.10.2006 22:29 Uhr:
...
Es gibt ja auch nur eine geringe Prozentzahl der Menschen, die an die Relativit?tstheorie glauben, und eine noch geringere Prozentzahl, die sie verstehen wollen. Die Anh?nger der Theorie sind also hier in unserer stinknormalen Welt in einer starken Minderheit, vielleicht sind sie Mutanten oder Au?erirdischen?
...
Viele Gr??e
Jocelyne Lopez


???
Ihre eigene Logik sagt dazu:

Zitat:

Allein durch diese Verrenkung der Logik ist die Kritik an der RT f?r mich Makulatur und darf getrost in die Tonne geschmissen werden. Und ich habe auch pers?nlich keine Lust mehr, endlos mit Gespr?chspartnern zu diskutieren, die sich eine "ad hoc Logik" f?r die G?ltigkeit der Kritik an der Relativit?tstheorie zugelegt haben.


aus: http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=169&startid=8#p47529262526024655 ("Kritik an der" erg?nzt durch mich!)

Thema: Interview mit Prof. Dr. Josef Lutz und Dr. Christian Joo
SebastianFrenzel

Antworten: 6
Hits: 7150

Re: Interview mit Prof. Dr. Josef Lutz und Dr. Christian Joo 05.10.2006 02:33 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 05.10.2006 00:15 Uhr:
...
Nein, dieses Zitat passt leider nicht in mein Informations- und Aufkl?rungsbedarf: Das ist n?mlich eine Binsenweisheit. Die Menschheit hat auf Einstein nicht gewartet, um auf diese Erkenntnis zu gelangen, das wei? jeder seit seinem ersten Milchbrei, so ungef?hr.
...


Wenn dies eine Binsenweisheit ist, warum wehren Sie sich dann mit H?nden und F??en dagegen? Siehe: http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=219&startid=7#p47437603925843134

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