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Autor Beitrag
Thema: Wieviel Mathematik in der Physik?
DerDicke

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Re: Wieviel Mathematik in der Physik? 07.02.2008 19:37 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik

Die Frage stellt sich ?berhaupt nicht.

Ein Gro?teil der mathematischen Methoden hat sich eh aus der Physik heraus entwickelt, wie z.B. die gesamte Analysis oder Statistik. Ich denke fast eine Weiterentwicklung der Mathematik abseits jeglicher Anwendung d?rfte sich relativ schnell totlaufen.

Thema: Anwendung von Theorien, vorerst Maxwell
DerDicke

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Re: Anwendung von Theorien, vorerst Maxwell 10.12.2007 21:23 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Markus schrieb am 05.12.2007 12:32 Uhr:
...
@"Der Dicke"
K?nntest du bitte die entsprechende Grundgleichungen angeben? Ich habe ein bi?chen nachgeforscht und es scheint, das Meyl mit sich selbst nicht so ganz einig ist.
http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/NFFG.doc

...Liebe Gr??e
Markus



Habe keine Ahnung wie Meyl auf Diffusionsterme (Zeitableitungen erster Ordnung) kommt. Diffusive Terme haben immer was mit Energiegverlust zu tun. Wo der hier herkommen soll ist unklar.

Im ?brigen: wer eine neue Version der Maxwellgleichungen liefert soll auch eine Software zur L?sung anbieten, was soll man denn sonst in EMV, RFID und sonstigen Ingenieurgebieten etc. ?berhaupt damit anfangen???

Thema: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen
DerDicke

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Re: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen 09.12.2007 15:18 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 06.12.2007 18:53: Der Begriff "Inertialsystem" hat sich mit Zuordnung der Eigenschaft "kr?ftefrei" im physikalischen Denken verankert, siehe auch einmal Eingabe in Suchmaschinen mit den Vokabeln: "Inertialsystem" und "kr?ftefrei".
Schl?gt man ein Lexikon auf, dann findet man Eintragungen wie die Folgende:




Zitat:

Meyers Lexikon:
Inertialsystem, ein r?umlich-zeitliches Bezugssystem, in dem die newtonschen Axiome gelten, das hei?t, in dem insbesondere ein kr?ftefreier Massenpunkt in Ruhe bleibt oder sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit bewegt.



In Ihrem Meyer-Zitat wird in keinster Weise ausgeschlossen, da? in einem Inertialsystem (IS) auch Kr?fte wirken. Es besteht lediglich im Bezug auf kr?ftefreie Massenpunkte eine Forderung (und zwar da? die sich konstant- geradlinig bewegen bzw. in Ruhe befinden sollen). Da? hei?t aber nicht, da? es im IS nur kr?ftefreie Massenpunkte gibt. Das Erkennen einer Korrelation im Auftreten zweier Vokabeln begr?ndet mithin noch kein inhaltliches Verst?ndnis eines Textes.

Der Begriff des Inertialsystems wurde von Galilei und Newton begr?ndet um Systeme zu bezeichnen in welchen dieselben Gesetze der Dynamik gelten. Das schlie?t Kr?fte nicht nur nicht aus, sondern gilt ganz explizit insbesondere f?r Vorg?nge bei denen Kr?fte wirken. Hierzu Wikipedia:


Zitat:

Wikipedia schreibt: Ein Inertialsystem ist also ein Bezugssystem in dem das Newtonsche Tr?gheitsgesetz uneingeschr?nkte G?ltigkeit besitzt.



Was w?re schon ein Tr?gheitsgesetz ohne Kr?fte???

Thema: Welle-Teilchen-Dualismus
DerDicke

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Re: Welle-Teilchen-Dualismus 09.12.2007 15:10 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 07.12.2007 22:15 Uhr:
...
Das Doppelspaltexperiment wird doch mit Lichtstrahlen durchgef?hrt - und Lichtstrahlen sind keine Elektronen-Strahlung.

MfG Gerhard Kemme



Beugungs- und Interferenzeffekte erh?lt man auch mit Elektronen, wie sonst w?re Kristallographie am TEM m?glich?

Thema: Anwendung von Theorien, vorerst Maxwell
DerDicke

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Re: Anwendung von Theorien, vorerst Maxwell 02.12.2007 20:55 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik

Wenn man eine Antenne oder ein EMV Problem nach Maxwell rechnen will l?dt man sich NEC2 runter oder kauft ANSYS oder COMSOL etc. und f?ngt an zu rechnen.

Was macht man, wenn man eine Antenne oder ein EMV Problem einem "kritischen Ansatz" folgend berechnen will?


Der einzige mit bekannte Kritiker, der ?berhaupt eine halbwegs konsistente Theorie pr?sentiert ist Meyl, und die stimmt m.E. zu 99% mit dem herk?mmlichen ?berein.

Oder sieht das jemand anders?

Thema: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen
DerDicke

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Re: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen 01.12.2007 19:59 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 01.12.2007 10:37 Uhr:
Guten Tag!

...

Fakt ist, dass es sich bei diesem ruhenden "IS" um KEIN Inertialsystem handelt, da das Magnetfeld der Erde bei (Flug-)Bewegungen Kraftwirkungen auf die bewegten Uhren erzeugt.

...

Mit freundlichen Gr??en
Gerhard Kemme



Da liegt wohl ein Mi?verst?ndnis vor.

Der Begriff IS impliziert nur, da? der Nullpunkt des Koordinatensystems nicht beschleunigt wird, aber sagt nicht aus, da? in dem System nicht irgendwelche (magnetischen, mechanischen etc. ) Kr?fte auftreten d?rfen.

Thema: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen
DerDicke

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Re: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen 29.11.2007 19:15 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 28.11.2007 21:37: Bislang war es Standarddefinition, dass ein IS nichts mit Beschleunigungen oder entsprechenden Kr?ften zu tun hat.


?ber dieses statement mu? DerDicke sich doch sehr wundern, insbesondere dann wenn Sie wenige Zeilen zuvor selbst zitieren:

Zitat:

Wissen.de zum Begriff Inertialsystem: : Koordinatensystem in Raum und Zeit ..., ohne dass Tr?gheitskr?fte, wie Zentrifugal- oder Corioliskr?fte auftreten ...


Sehr geehrter Herr Kemme, wenn Sie den seit Newton etablierten Begriff des Inertialsystems revolutionieren wollen dann ist das Ihr gutes Recht. Wenn aber dann in der Physik nichts mehr stimmt w?rde ich die Schuld daran dann nicht mehr unbedingt den Herren Newton und Einstein anlasten wollen.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 28.11.2007 21:37: Es ging nur um die grunds?tzliche Anordnung des Bezugssystems, d.h. rotiert es mit der Erde oder denkt man es bez?glich der Erdrotation als ruhend. Da die Behauptung, es g?be ein Ph?nomen ?Zeitdilatation?, deren Begriff Allgemeing?ltigkeit umfasst, ...


In diesem Bezugssystem stimmen nicht einmal mehr die Newtonschen Gesetze.
Jedes physikalische Gesetz ist an Voraussetzungen gebunden (die im Falle der SRT im ?brigen wohldefiniert sind)



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 28.11.2007 21:37: Die Thematik der Toleranzen eines Inertialsystems spielt absolut keine Rolle. ...


Bei H&K geht es um Messungen an einem realen System. Wer mi?t (klassisch oder relativistisch) verwendet N?herungen und mu? die Qualit?t derselben ?berpr?fen - und kommt letztendlich auf Toleranzen innerhalb deren die MEssergebnisse noch brauchbar sind.


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 28.11.2007 21:37: Es ist z.B. nicht bekannt, welche Beschleunigung das vom Menschen einsehbare Universum hat. Wobei es hier nur um den Begriff des IS ging.


Das ist in der erweiterten Definition des IS durch die ART ebenfalls ber?cksichtigt. Aber auch in dieser erweiterten Definition ist Ihr auf der Erdoberfl?che ruhendes (d.h. mitrotierendes) System kein IS. Die Ergebnisse, die Sie damit erzielen sind also nach SRT und ART konsistent - und v?llig im Sinne der Theorie - falsch.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 28.11.2007 22:26: Pl?tzlich wird dann eine geringf?gige Beschleunigung des IS doch akzeptiert - das war nicht immer so - vergleiche die Begriffsdefinition in Lexika.


Richtig! Das von H&K verwendete Erdmittelpunktssystem ist kein exaktes IS. H&K verwenden eine N?herung! Die Gr??enordnung des Fehlers k?nnen Sie mit einer Beispielsrechnung problemlos zeigen. Das war ?brigens der Ausgangspunkt unserer Diskussion. Wir sind bisher keinen Schritt weiter gekommen.


Thema: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen
DerDicke

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Re: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen 27.11.2007 22:35 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Wolfi schrieb am 26.11.2007 20:56 Uhr:
Ich wei? nicht, wie Herr Kemme gerechnet hat, aber es ist egal welches Bezugsystem man f?r seine Berechnungen verwendet. Die Resultate sollten immer diesselben sein...

LG Wolfi


Dann mu?t Du aber schon dazu sagen, da? Du von Inertialsystemen redest. Das wird n?mlich keineswegs als selbstverst?ndlich empfunden, wie Du dem Verlauf dieses Thread leicht entnehmen kannst.

Thema: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen
DerDicke

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Re: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen 26.11.2007 21:04 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 23.11.2007 23:28: Wenn du den Begriff der "Guten N?herung" verwendest, dann er?brigt sich sowieso jede Debatte ?ber die "Zeitdilatation", da es hier sowieso immer nur um Nanosekunden ohne nennenswerte Relevanz geht.


Nein hier er?brigt sich die Diskussion nicht, sondern genau hier beginnt sie. Die Nanosekunden sind n?mlich genau der Ma?stab daf?r wann eine N?herung "gut" ist. Damit langen wir beim Ausgangspunkt der Diskussion an, n?mlich bei Ihrem folgenden Beitrag:



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 30.08.2007 22:49: Trotzdem wird z.B. bei der Zeitdilatation eine Geschwindigkeit v und die Lichtgeschwindigkeit c angegeben. Das wird dann z.B. beim H&K-Experiment sehr willk?rlich, wenn sich der Ursprung des Bezugssystems im Erdmittelpunkt befindet. Genauso h?tte man ihn in die Sonne hinein verlegen k?nnen.


Es geht also genau um die Frage wir gut diese Beiden Bezugssysteme die Eigenschaft "Inertialsystem" ann?hern. Wenn sie das zu schlecht tun, dann w?ren die Unterschiede zwischen in der berechneten Zeitdilatation beider Systeme gro? im Vergleich zum Versuchsergebnis.




Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 23.11.2007 23:28: Welche Beschleunigungen auf ein Versuchsobjekt einwirken, kann kaum ermittelt werden, ....


Doch, aus Bahngeschwindigkeit und Bahnkr?mmung (erdradius+flugh?he) ergibt sich sofort die Beschleunigung. Die ist also f?r die Versuchsobjekte, sowie f?r die infrage kommenden Bezugssysteme bekannt.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 23.11.2007 23:28: wirkt auf die Person in einer Richtung Erde fallenden Kapsel "keine - wahrnehmbare - Beschleunigung". Insofern wird der Begriff "Inertialsystem" oft verwendet und alle zus?tzlichen Bedingungen werden nicht genannt.


Die Flugzeuge fielen nicht Richtung Erde. Dieser Fakt darf als bekannt vorausgesetzt werden auch wenn er nicht explizit genannt wurde. Im ?brigen ist der Betrag der Erdbescheunigung in der Flugh?he ebenfalls bekannt.




Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 23.11.2007 23:28: Doch f?r die Beurteilung des H&K-Experimentes ist das sowieso egal, weil die Gr??e "Beschleunigung" in den Rechnungen nicht vorkommt....


Aber Geschwindigkeiten kommen vor und die sind von Beschleunigung direckt abh?ngig wie Sie unschwer feststellen werden, wenn Sie sich z.B. in ein KFZ setzen.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 23.11.2007 23:28: Somit ist die Forderung nach Anwendung eines IS nur so etwas wie eine Worth?lse und die Bezugssysteme stehen gleichberechtigt nebeneinander und nur bei einem gibt es eine Best?tigung der konkreten Zeitmessung.


Haben Sie ein Problem damit zu erkennen, da? ein Punkt auf der Erdoberfl?che wesentlich h?heren Beschleunigungen ausgesetzt ist, als ein im erdmittelpunkt ruhender Punkt in der Sonnenumlaufbahn?

Im ?brigen haben Sie bereits selbst konstatiert, da? eine Analyse von H&K bei Verwendung eines "schlechten" IS (Nullpunkt auf Erdoberfl?che rudend) Schrott liefert und bei Verwendung eines guten IS (Nullpunkt im Erd- oder Sonnenmittelpunkt) vern?nftige Werte. Damit haben Sie selbst die Bedeutung des IS als BS und die M?glichkeit der Beurteilung anhand der Beschleunigung gezeigt. Hierzu zitiere ich Sie nochmal:


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 06.11.2007 17:04: In diesem Falle kommen f?r die BS-Wahl ?Mitte Sonnensystem? und ?Erdmitte? dieselben Formeln bez?glich der Differenz zwischen ?Zeit des Fluges in Westrichtung bzw. Ostrichtung? und ?Zeit der station?ren Uhr? heraus.


Also: "gutes" BS, Beschleunigungswerte klein gegen?ber denjenigen der Versuchsobjekte, Rechenergebnisse wie H&K



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 08.11.2007 18:50: Bei Wahl des Bezugssystems mit "Ursprung bei der station?ren Uhr und mit der Erdoberfl?che mitrotierend" ergaben sich bei Anwendung der von mir erw?hnten Formel zur Zeitdilatation rechnerisch gleiche Zeiten, ...

Also: "schlechtes" BS, Beschleunigungswerte genauso gro? wie diejenigen der Versuchsobjekte, Rechenergebnisse sind Schrott.

Der Unterschied der Analyse aus Sicht eines "guten" und eines "schlechten" BS ergibt sich mithin direkt aus Ihren eigenen Beitr?gen. Damit wird allerdings nicht klar wo Sie jetzt ?berhaupt noch ein Problem haben.

Thema: "Einsteins Rechenfehler"
DerDicke

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Re: "Einsteins Rechenfehler" 21.11.2007 07:39 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 20.11.2007 09:36 Uhr:
...
- Ich stelle vor und vertrete eine Forschungsgruppe, die sich seit 5 Jahren die einmalige und gewaltige Arbeit gemacht hat, die kritischen Ans?tze und Arbeiten von 3789 Autoren weltweit seit 95 Jahren zu sammeln und vorzustellen: von Professoren, Doktoren, Ingenieuren, Philosophen, Technikern, Mathematikern, Gelehrten und sogar von Nobelpreistr?gern. Und es werde immer mehr, weltweit. Eine Aktualisierung ist vorgesehen und angek?ndigt. Das ist also geballtes Sachverstand und hohe Qualifikation, mehr als Du und ich, oder Dein Markus P?ssel je auf dem Buckel haben k?nnen. Gar keine Frage.
...


Andrerseits betonen doch gerade namhafte Gegner der RT Wert keine Autorit?ten anzuerkennen, sondern sich ein eigenes Urteil bilden zu wollen.

Thema: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen
DerDicke

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Re: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen 14.11.2007 21:11 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 13.11.2007 19:33: Mit der Bitte um Beachtung, dass unter
http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=550
ein Beitrag zum H&K-Experiment ins Forum gestellt wurde.


Dieser Beitrag verweist wiederum auch nur auf einen Aufsatz an anderer Stelle im Netz. Man kann geteilter Meinung dar?ber sein, ob es beim jetzigen Stand der Diskussion Sinn macht nochmal von Null anzufangen.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 13.11.2007 19:33: F?r diese Rechnung h?tten unterschiedliche Bezugssysteme gew?hlt werden k?nnen:
1. Auf dem Erdumfang bewegt sich der Ursprung mit der Umfangsgeschwindigkeit der Erde.
2. Auf dem Erdumfang bewegt sich der Ursprung mit der 1/2 Umfangsgeschwindigkeit der Erde.
3. Auf dem Erdumfang ruht der Ursprung des BS, hat also dort 0m/s.
4. Auf der Kreisbahn um die Sonne ruht der Ursprung des BS.


Bs-1: falsch, ist kein Inertialsystem (in diesem thread bereits ausf?hrlich diskutiert).
Bs-2: falsch, zwar nur genau halb so falsch wie BS-1, n?hert Inertialsystem trotzdem zu schlecht an.
BS-3: m?glicherweise ein zur Rechnung brauchbares Inertialsystem, jedoch hier leider unverst?ndlich beschrieben. Bewegt sich der Ursprung von BS-3 parallel zum Erdmittelpunkt um die Sonne? Liegt er in H?he der Erdoberfl?che, dreht sich jedoch nicht mit der Erddrehung mit?
BS-4: m?glicherweise ein zur Rechnung brauchbares Inertialsystem, jedoch leider ebenfalls unverst?ndlich beschrieben. Ruht der Ursprung relativ zum sonnenmittelpunkt?

H&K haben KEINES der beschriebenen Systeme verwendet. Sie haben den Ursprung in den Erdmittelpunkt gelegt. An diesem Szenario ist BS-3 am n?chsten dran.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 13.11.2007 19:33: Die durchschnittliche Fluggeschwindigkeit wird mit v=200m/s angenommen, die Flugdauer mit t=41,2h und die Geschwindigkeit der station?ren Uhr sollte der Umfangsgeschwindigkeit der Erde, v_E=463,239m/s, entsprechen.


Ganz meine Meinung!!! Zur Pr?fung der Invarianz der Analyse des Experimentes gegen Wahl des BS ist ein vereinfachtes Szenario unter Annahme konstanter Geschwindigkeit v?llig ausreichend. Ihre Ausf?hrungen bzgl. einer angeblichen Unm?glichkeit einer exakten Auswertung des Eigenzeitintegrals aufgrund der Schwankungen der tats?chlichen Gluggeschwindigkeit werden damit gegenstandslos.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 13.11.2007 19:33: Bei Wahl eines BS, dessen Ursprung auf dem Erdumfang ruhend ist (Nr. 3), ergibt sich unter Anwendung der Formel zur "Zeitdilatation ein rechnerisches Resultat, welches grob mit den gemessenen Zeiten der Uhren ?bereinstimmt.


Diese Frage wurde in Ihrem zitierten Aufsatz leider ?berhaupt nicht untersucht. Nur bei Wahl des Ursprungs des BS im Erdmittelpunkt wird der Geschwindigkeitsterm im Eigenzeitintegral eine Konstante. Nur hier stimmt die benutzte N?herungen mit dem tats?chlichen Wert des Eigenzeitintegrals ?berein. In allen anderen BS ist eine numerische Auswertung des Eigenzeitintegrals mit geeigneter Genauigkeit n?tig.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 13.11.2007 19:33: Kritik am Experiment unter Anwendung der BS Nr. 1 und Nr. 2 ...


Diese Betrachtungen sind leider gegenstandslos, da sich bei den BS-1,2 NICHT in geeigneter N?herung um Inertialsysteme handelt.

Thema: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen
DerDicke

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Re: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen 08.11.2007 21:47 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 08.11.2007 18:50: Das wird dann zu einer etwas eint?nigen Diskussion, wenn ich immer darauf hinweise, dass die Datenerfassung auf den Fl?gen wesentlich gr?ber war als dass eine Auswertung durch Methoden der Integralrechnung h?tte erfolgen k?nnen. Wenn ein Schiff seine Navigation grob per Kompass gemacht hat und dies in das Logbuch eingetragen wurde, dann kann man kaum nachtr?glich anfangen mit ?m und ?s zu rechnen.


Ein grundlegendes geometrisches oder kinematisches Gesetz gilt auch dann, wenn Messungen schlecht sind. Beispiel: der Satz des Pythagoras ist auch dann g?ltig, wenn ein Architekt Erwin M?ller auf einer Baustelle Berlin, Turmstra?e 7 nur einen Zollstock zur Hand hat. Nun im Bezug auf H&K: Die G?ltigkeit des Eigenzeitintegrals wird durch Ihr Argument nicht ber?hrt.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 08.11.2007 18:50: Methodisch ist es nicht zul?ssig, immer dann, wenn eine Widerlegung droht, eine neue abstraktere Rechenmethode anzuwenden.


Nur um Ihre Zeitachse etwas geradezubiegen: Das Eigenzeitintegral geht auf die Anf?nge der SRT (um 1905) zur?ck, der H&K Versuch war um 1971.





Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 08.11.2007 18:50: Inertialsysteme im engeren Sinne existieren sowieso nicht, d.h. jedes reale BS ist beschleunigt.


"reale BS" existieren ?brigens auch nicht. Koordinatensysteme sind rein mathematische Objekte. Aber darum geht es auch gar nicht. Ein BS ist dann IN GUTER N?HERUNG ein Inertialsystem wenn die die Beschlunigungen denen es ausgesetzt ist gegen?ber den Beschleunigungen der Versuchsobjekte zu vernachl?ssigen ist.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 08.11.2007 18:50: Bei Wahl des Bezugssystems mit "Ursprung bei der station?ren Uhr und mit der Erdoberfl?che mitrotierend" ergaben sich bei Anwendung der von mir erw?hnten Formel zur Zeitdilatation rechnerisch gleiche Zeiten, ...


Danke, hier liefern Sie ein Beispiel f?r ein BS, welches die von mir vorstehend genannte Bedingung NICHT erf?llt. Die Beschleunigungen welchen dieses BS ausgesetzt ist, liegen in derselben Gr??enordnung wie die Beschlunigungen denen die Versuchsobjekte ausgesetzt sind. Da? bei Verwendung dieses BS nur Schrott rauskommt ist im Sinne der SRT und geht v?llig in Ordnung.



Aber was diskutieren wir hier ?berhaupt noch? Ausgangspunkt Ihrer Diskussion war Ihre Behauptung eine Analyse von H&K w?rde mit Sonnenmittelpunkt als Nullpunkt des BS andere Ergebnisse liefern als dieselbe Analyse bezogen auf Erdmittelpunkt. Diese Behauptung w?re rechnerisch nachpr?fbar. Und das ohne Betrachtung der Me?fehler. Wenn die Verwendung beider BS einen Unterschied machen w?rde, dann k?nnte man das rechnerisch auch unter idealisierter Annahme einer Kreisbahn mit konstanter Geschwindigkeit nachweisen. Nun haben Sie aber Ihre Behauptung im Beitrag vom ohnehin zur?ckgenommen. Ihre Rede:



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 06.11.2007 17:04: In diesem Falle kommen f?r die BS-Wahl ?Mitte Sonnensystem? und ?Erdmitte? dieselben Formeln bez?glich der Differenz zwischen ?Zeit des Fluges in Westrichtung bzw. Ostrichtung? und ?Zeit der station?ren Uhr? heraus.



Genau das ist was auch ich behaupte. Ich meine ?berdies, da? bei Wahl eines beliebigen anderen BS welches die Eigenschaft "Inertialsystem" (s. oben) mindestens so gut ann?hert wie das im Erdmittelpunkt ruhende ebenfalls dasselbe rauskommt. Haben Sie dazu eine Meinung oder sind wir sowieso l?ngst auf einem Dampfer?


Thema: Fragen zur Zulassung von wissenschaftlicher Forschung
DerDicke

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Re: Fragen zur Zulassung von wissenschaftlicher Forschung 07.11.2007 12:40 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Alexander schrieb am 08.09.2007 12:02 Uhr:
Hallo!

Ich werde ab Oktober mein Studium der Physik an der Universit?t Bremen beginnen. Ich bin ?ber das Buch "Wissenschaft - Technik - Verantwortung" von Gertraud Nickl gesto?en, welches mein Interesse an diesem Thema geweckt hat. Mir stellen sich dazu einige Fragen.

Wie kann ich herausfinden, ob eine Forschung zugelassen ist oder nicht (in Deutschland, aber auch in anderen L?ndern)? Wer ?berpr?ft dies und gibt ggf. die Erlaubnis zu einer Forschung? Welche Organisationen k?mmern sich darum, und wo und wie werden die Regeln fixiert?

Ich w?re Euch sehr dankbar, wenn Ihr mich auf Material verweisen w?rdet.

Gru?
Alexander



Die Antwort ist denkbar einfach: Jede Forschung, die nicht gegen geltendes Recht (Sprengstoff-, Waffen-, Rauschmittelgesetz etc.) verst??t ist zugelassen.

Schwierig kann es eventuell werden, wenn Sie externe Finanzierung ben?tigen.

Thema: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen
DerDicke

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Re: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen 06.11.2007 22:29 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb: am 06.11.2007 17:01Dann bitte um eine Definition in Kurzform oder einen entsprechenden Link zu einer Site. Selbst bei Wikipedia war nichts zu finden.


No bittsch?n der Herr:

tau = 1/c * integrate(sqrt((c*dt)^2-dx^2-dy^2-dz^2),t=0..tges);

dabei ist tau die Eigenzeit des bewegten systems und tges die Flugdauer im BS des Betrachters



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb: am 06.11.2007 17:01Wir reden nicht allgemein ?ber die SRT, sondern ?ber ein konkretes Experiment, bei welchem mit konkreten mathematischen Methoden gearbeitet worden ist.


Wenn es Ihnen um eine Kritik der mathematischen Methoden geht, dann sollten Sie das einfach hier kundtun. Dann w?re es unsere Aufgabe durch eine genaue Rechnung die Falschheit der verwendeten Methode zu zeigen.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 06.11.2007 17:01: Nocheinmal. So ist 1971 beim Versuch von Hafele und Keating konkret gerechnet worden.


Nocheinmal: dann rechnen Sie jetzt halt mit modernen Tools genau und zeigen Sie wie gro? der Fehler von H&K ist.





Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 06.11.2007 17:04: Die Formel E=m*c? hat zumindest den Zweck, dass sie darauf hin weist, dass Klarheit und Einfachheit immer Ziele physikalisch mathematischer Darstellungen sind. Wenn die Beschleunigung keine Rolle spielt, dann wird sie nicht ber?cksichtigt.


Der Einfachheit ist am ehesten gedient, wenn wir allen Rechnungen das oben erw?hnte Eigenzeitintegral zugrundelegen, das IMMER G?ltigkeit besitzt. Nat?rlich nimmt Ihnen keiner das Recht die Sache beliebig kokmpliziert zu machen. Weswegen es Ihnen selbstverst?ndlich unbenommen bleibt darzulegen wann und warum im Falle einer GANZ BESTIMMTEN beschleunigten Bewegung es zul?ssig sein k?nnte den variablen Geschwindigkeitsterm im oben erw?hnten Eigenzeitintegral durch eine Konstante zu ersetzen. Sie wissen doch: DemDicken ist jede Rechthaberei fremd.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 06.11.2007 17:05: Die Praxis richtet sich nicht nach den Vorstellungen des Operators am Mathematikprogramm. Wenn Durchschnittsgeschwindigkeiten in Zeitintervallen von z.B. 1800 s protokolliert werden, dann gibt es da keine Integralrechnung im herk?mmlichen Sinne. Bei den Berechnungen im kinematischen Teil des H&K-Experimentes spielt die Beschleunigung keine Rolle.


Aber sicher gibt es eine Integralrechnung im herk?mmlichen Sinne und die Frage wie stark das grobe Raster der Me?daten das Ergebnis verf?lscht kann v?llig unabh?ngig von der m?glichen Genauigkeit der numerischen Quadratur betrachtet werden.
Im ?brigen schlagen Sie ja selbst vor n?herungsweise mit einer konstanten Geschwindigkeit zu arbeiten womit die Messungen sowieso nicht zum Tragen k?men.




Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 06.11.2007 17:05: Und noch einmal, es wurde w?hrend des Fluges nicht in Echtzeit jede Momentangeschwindigkeit mit einem infiniten Zeitintervall multipliziert, sondern es gab ein Logbuch,..


und noch einmal, wenn Sie meinen die Messungen waren zu ungenau dann k?nnen wir das pr?fen und wenn Sie meinen die Integration war zu ungenau dann k?nnen wir das auch pr?fen. Aber was Sie jetzt wollen m??ten Sie schon selbst entscheiden.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb: Ich habe kein Problem damit, dass die ?Zeitdilatation? durch das Experiment von Hafele und Keating in dem Sinne widerlegt wird, dass nur bei Wahl eines bestimmten BS eine Best?tigung stattfindet.


Doch damit haben Sie ein Problem, weil Sie schon selbst bereits 2 BS konkret benannt haben, unter denen die ergebnisse von H&K best?tigt werden. Ihre Rede:


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 06.11.2007 17:04: In diesem Falle kommen f?r die BS-Wahl ?Mitte Sonnensystem? und ?Erdmitte? dieselben Formeln bez?glich der Differenz zwischen ?Zeit des Fluges in Westrichtung bzw. Ostrichtung? und ?Zeit der station?ren Uhr? heraus.




Und jetzt frage ich Sie: w?rden Sie bestreiten, da? f?r jedes andere m?gliche Inertialsystem als BS ebenfalls dieselben Ergebnisse rauskommen?





Thema: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen
DerDicke

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Re: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen 06.11.2007 00:08 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 05.11.2007 17:20: In "der" Literatur gibt es Allesm?gliche.


Mag sein. Hier aber gehts um das Eigenzeitintegral und das ist ein klar definierter Begriff



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 05.11.2007 17:20: Das Experiment kann mit der Formel
(hier station?re Uhr):
tau=t*sqrt[1-(v_e)?/c?] bzw. der N?herung tau=t*{1-(v_e)?/(2*c?)}
gut gerechnet werden.


Verbietet Ihnen ja auch keiner. Aber das Ergebnis das rauskommt ist falsch bzw. hat mit der SRT nichts zu tun.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 05.11.2007 17:20: Wie du die Integration dann in diesem Fall machen willst, bleibt ein R?tsel ...


Die numerische Mathematik ist nun wieder eine ganz andere Kiste. Wenn Sie die Diskussion in dieser Richtung erweiter wollen bitte sehr, mit mir immer jederzeit gerne. Wenn Sie nix davon verstehen ist heutzutage aber auch kein Beinbruch da Tools wie matlab und maple das sehr gut k?nnen.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 05.11.2007 17:20: Bei den Berechnungen bez?glich der Geschwindigkeit der Flugzeuge spielten die Beschleunigungen keine Rolle. Warum sollte bei einer Geschwindigkeitsmessung die senkrecht zur Bewegungsrichtung befindliche Zentripetalbeschleunigung ber?cksichtigt werden?


Eine beschleunigte Bewegung bleibt auch dann eine beschleunigte Bewegung, wenn ein Betrachter es vorzieht Trajektorien als Formel direkt anzugeben ohne den Wert der Beschleunigung zu nutzen.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 05.11.2007 17:20: Liegt der Ursprung des BS am Ort der station?ren Uhr, d.h. rotiert es mit der Umfangsgeschwindigkeit der Erde, so ergeben sich rechnerisch dieselben Zeitabweichungen in beide Flugrichtungen, was mit dem Resultat des Experimentes nicht ?bereinstimmt. Entsprechend stimmen auch Rechnungen mit dem Versuchsergebnis nicht ?berein, wenn der Ursprung z.B. bei der station?ren Uhr liegt, aber z.B. nur die halbe Umfangsgeschwindigkeit der Erde hat.


Richtig! Wenn man als "Ruhesystem" ein beschleunigtes System benutzt, welches ?berdies Beschleunigungen derselben Gr??enordnung unterliegt wie die Flugk?rper deren Bahnen untersucht werden sollen erh?lt man nur Hausnummern. Die SRT gilt nur mit Inertialsystemen als Ruhesysteme. Eine fehlerhafte Anwendung der Formeln au?erhalb ihrers G?ltigkeitsbereiches liefert Schrott, das ist aber in jeder physikalischen Theorie so und geht v?llig in Ordnung.




Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 05.11.2007 17:20: Wie gesagt, die Bahngeschwindigkeit der Erde um die Sonne rechnet sich v?llig heraus.


Damit sind Sie v?llig in einer Linie mit H&K und im ?brigen ist das auch meine Meinung. Weiter oben in diesem Thread hie? es doch noch: "Das wird dann z.B. beim H&K-Experiment sehr willk?rlich, wenn sich der Ursprung des Bezugssystems im Erdmittelpunkt befindet. Genauso h?tte man ihn in die Sonne hinein verlegen k?nnen. "
Sie sind nun aber pl?tzlich doch der Meinung, da? dies das Ergebnis nicht ver?ndern w?rde????





Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 05.11.2007 17:20: Fazit: Benutzt man ein BS, welches mit der Erde - egal mit welchem Tempo - mitrotiert, so wird das Versuchsergebnis rechnerisch nicht best?tigt. Benutzt man ein BS mit Ursprung im Erdmittelpunkt oder ausserhalb der Erde., welches die Erdrotation nicht mitmacht, so wird das Versuchsergebnis best?tigt.


Da stimme ich Ihnen zu. Und wo ist jetzt eigentlich Ihr Problem?




Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 05.11.2007 22:15: Der Begriff Integral setzt Intervallbreiten voraus, die gegen 0 gehen, dies war bei diesen Rechnungen nicht gegeben.


Mit einem modernen numerischen Tool kann man den Wert eines Integrals auf eine beliebige Stellenzahl genau ann?hern. Die hier geforderte Genauigkeit von 15-30 Dezimalstellen stellt ein eher leichtes Problem dar. Sie m??ten sich ?ber numerische Quadraturverfahren halt mal informieren.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 05.11.2007 22:15: Es fliegen Flugzeuge mit sehr genauen Uhren an Bord. W?hrend eines solchen Fluges wechselt die Fluggeschwindigkeit durchschnittlich alle halbe Stunde. Dies wird im Logbuch protokolliert. Auf der Grundlage der obigen N?herungsformel wird jeweils die theoretische Zeitdifferenz zur station?ren Uhr berechnet. Zum Schluss werden die Zeitangaben der Uhren mit den Vorausberechnungen verglichen.


Das ist falsch. Das Flugzeug bewegt sich auf einer Kreisbahn, die Geschwindigkeit ?ndert sich also st?ndig. Die Intervallgr??e richtet sich dabei nach numerischen Gesichtspunkten. Und so primitiv, da? die Geschwindigkeit intervallweise als Konstante betrachtet wird sind numerische Quadraturverfahren denn doch wieder nicht.



Thema: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen
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Re: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen 03.11.2007 18:25 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 02.11.2007 20:29: Der Begriff "Eigenzeitintegral" ist nicht klar


Doch! In der Literatur zur SRT ist dieses Integral klar definiert.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 02.11.2007 20:29: Aus vorangegangenen Diskussionen ergab sich dann, dass unter Integral in diesem Zusammenhang Numerische Integration oder letztendlich dann eine Aufsummierung von Produkten verstanden wird


Das stimmt so nicht. Wenn Sie sagen ich integriere numerisch mit soundsoviel Dezimalstellen Genauigkeit, dann approximiert der numerische Wert den wahren Wert des Integrals auf die gegebene STellenzahl an und wenn er das nicht tut, dann ist er halt ganz einfach FALSCH.



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 02.11.2007 20:29: Wo es hier relevante Beschleunigungen geben soll, kann ich nicht erkennen.


Ohne Bescheunigung keine Kreis- oder Spiralartige Trajektorie. Genau aber darum gehts bei der Analyse des H&K Experiments.




Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 02.11.2007 20:29: Es hatte unterschiedliche Geschwindigkeiten gegeben, die dann allerdings immer f?r ein gr??eres Zeitintervall g?ltig waren. Da wird gerne drauf verzichtet, diese in den Rechner einzugeben und dann eventuell bei bekannter Zeit und bekanntem Ort vektoriell zu der Bahngeschwindigkeit um die Sonne zu addieren.


Das H&k Experiment beruht darauf, da? sich 3 Uhren auf unterschiedlichen Trajektorien bewegen. Wenn Sie nun sagen im Mittel bewegen die sich doch eigentlich alle in guter N?herung auf derselben Sonnenumlaufbahn, dann haben Sie das Experiment selbst rausgemittelt. Wenn Ihre N?herung darin besteht das eigentliche Experiment zu vernachl?ssigen, dann sollten Sie sich ?ber ein Nullergebnis nicht wundern. Letzteres w?re dann allerdings Resultat Ihrer N?herung und nicht Resultat des Experimentes.


Es bleibt dabei: eine relevante Kritik von H&K besteht in einer L?sung des Eigenzeitintegrals mit definierter L?sungsgenauigkeit



Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 02.11.2007 20:29: Wobei an Stelle des Kreisumfangs (um die Erde) ein Quadrat genommen wird, so dass die Bahngeschwinidigkeit um die Sonne einfach als Gerade addiert, subtrahiert und geometrisch addiert, z.B. sqrt(v?_bahngesch + v?_station?r), wird.


Das w?rde die Sache zwar unn?tig verkomplizieren und die Resultate zumindest so weit verf?lschen, da? ein Abgleich mit den Originalwerten sinnlos wird, aber es w?re zumindest nicht so falsch wie die Kreisbahn um die Erde gleich ganz rauszumitteln

Thema: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen
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Re: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen 01.11.2007 18:49 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 31.10.2007 20:26: http://www.beepworld.de/members60/gkemme/hafelekeating.htm



Schau'n wir mal rein:


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb in beepworld.de: Da es sich bei den Geschwindigkeiten auf der Oberfl?che des Globus um Kreisbewegungen auf diesem handelt, heben sich die Geschwindigkeiten in Richtung der Kreisbahn ungef?hr auf, sodass bei allen Gangfaktoren ausschliesslich die Kreisbahngeschwindigkeit im Z?hler auftritt: [1-(29,7861556*10^3)^2/2*c^2].


F?r eine beschleunigte Bewegung ist das Eigenzeitintegral zu l?sen. Die Ihrerseits vorgeschlagene "gemittelte Zeitdilatation" resultierend aus einer linearen Sekante an die nichtlineare Trajektorie ist NICHT als N?herung f?r das Eigenzeitintegral geeignet. Damit aber bricht die zitierte Argumentation zusammen.





Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 31.10.2007 20:26: Das wird immer eine irrsinnige Rechnerei, die in einem Forum kaum noch zu machen ist .... Aber das "Projekt" steht noch auf meiner "to-do-Liste".


Das mu? man ja auch nicht "in einem Forum", sondern sollte das besser zuhause auf seinem Computer machen. "Irrsinnige Rechnerei" w?re wohl stark ?bertrieben, aber selbstverst?ndlich wird eine L?sung des Eigenzeitintegrals durch numerische Quadratur n?tig sein. Mit heutigen Tools, wie MATLAB oder MAPLE w?rde ich daf?r je nach skills 2-5 Arbeitsstunden ansetzen. Den code Ihres MATLAB Programmes (reiner ASCII Text) setzen Sie dann hier ins Forum, damit wird die Sache f?r jeden sofort nachvollziehbar.

Thema: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen
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Re: Die Unhaltbarkeit der LORENTZ-Transformationen 31.10.2007 21:11 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

...Trotzdem wird z.B. bei der Zeitdilatation eine Geschwindigkeit v und die Lichtgeschwindigkeit c angegeben. Das wird dann z.B. beim H&K-Experiment sehr willk?rlich, wenn sich der Ursprung des Bezugssystems im Erdmittelpunkt befindet. Genauso h?tte man ihn in die Sonne hinein verlegen k?nnen.
MfG Gerhard Kemme



Das Thema hatten wir doch schon mal - ich glaube sogar von Ihnen h?chstselbst. Dabei ist die Sache doch ganz einfach:

Sie rechnen H&K durch und zwar einmal mit Bezug auf den Erdmittelpunkt, dann mit Bezug auf den Sonnenmittelpunkt als "ruhendes" System. Dann zeigen Sie den Unterschied und wenn der relevant ist, dann ist das durchaus ne Wette wert ob Sie einen Artikel in einem der (angeblich gleichgeschalteten) peer-reviewed jounals kriegen oder nicht.

Genau diesen Vorschlag hatte ich in genau diesem Forum bereits vor Monaten gemacht und warte immer noch mit Spannung auf die numerischen Ergebnisse. Bisher umsonst!

Thema: Fehlinterpretation in der Speziellen Relativit?tstheorie?
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Re: Fehlinterpretation in der Speziellen Relativit?tstheorie? 30.08.2007 22:06 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

Hans schrieb am 12.08.2007 18:32: Warum es die Zeitdilatation und L?ngenkontraktion bei schnell bewegten Objekten gibt, ergibt sich aus der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit.


Das halte ich leider f?r eine Fehlinterpretation.
Richtig w?re: Unter Voraussetzung des Einsteinschen Postulates und Annahme einer endlichen Lichtgeschwindigkeit ergeben sich nach einer Umformung Zeitdilatation und L?ngenkontraktion.
Ein logischer Zusammenhang innerhalb einer mathematischen Umformung begr?ndet jedoch keine physikalische Kausalbeziehung. Es bleibt also dabei: die SRT sagt uns nicht WARUM eine Zeitdilatation stattfindet.



Zitat:

Hans schrieb am 12.08.2007 18:32: Doch, in den Formeln aus dem Lehrbuch von H. Goenner.


Auf welche der angegebenen Formeln beziehen Sie sich konkret und woraus folgern Sie da? diese Formel die Zeitdilatation ausschlie?lich der beschleunigten Phase zuordne?

Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 28.07.2007 11:56 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 27.07.2007 11:54: Annahme 1: Angenommen jeder Pulsar ?bertr?gt seine Eigengeschwindigkeit x auf die Geschwindigkeit der Signale, die dann alle eine Geschwindigkeit y haben.


... gemeinhin bekannt als Emissionshypothese.



Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 27.07.2007 11:54: Wenn ein Pulsar also sich zur Messanordnung zu bewegt, haben die Signale alle die Geschwindigkeit y.

Wenn ein Pulsar sich von der Messanordnung entfernt, haben die Signale alle die Geschwindigkeit y.


Das entspricht nun wieder NICHT der Emissionshypothese.
oder anders gefragt: y relativ wozu????




Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 27.07.2007 11:54: In beiden F?llen kommen die Signale mit derselben Geschwindigkeit y zur Erde und dann m?ssten sich sie Zeitabst?nde bei dem Empfang der Signale ver?ndern, einmal k?rzer, einmal l?nger, weil die Signale jeweils eine k?rzere oder eine l?ngere Strecke bei derselben Geschwindigkeit zur?ckzulegen haben.


Dieser Effekt ist vernachl?ssigbar. Er betr?gt einige sec bis einige min im Vergleich zur Gesamtumlaufzeit von einigen Tagen bis einigen Jahren. Die eigentlichen Fehler der Bahnbeobachtung w?ren jedoch - w?rde die Emissionshypothese zutreffen - erheblich gr??er.





Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 27.07.2007 11:54: Annahme 2: Angenommen jeder Pulsar ?bertr?gt nicht seine Eigengeschwindigkeit x auf die Geschwindigkeit der Signale, die dann alle eine Geschwindigkeit z haben.

Wenn ein Pulsar also sich zur Messanordnung zu bewegt, haben die Signale alle die Geschwindigkeit z.

Wenn ein Pulsar also sich zur Messanordnung wegbewegt, haben die Signale alle die Geschwindigkeit z.

In beiden F?llen kommen die Signale mit derselben Geschwindigkeit z zur Erde und dann m?ssten sich sie Zeitabst?nde bei dem Empfang der Signale ver?ndern, einmal k?rzer, einmal l?nger, weil die Signale jeweils eine k?rzere oder eine l?ngere Strecke bei derselben Geschwindigkeit zur?ckzulegen haben.


Es ist richtig, da? dieser vernachl?ssigbare Effekt bei Emissionshypothese und Lichtausbreitung gem?? Einstein-2 gleicherma?en auftritt. Er ist folglich nicht Gegenstand der Argumentation von De Sitter (und Nachfolgemessungen).





Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 27.07.2007 11:54: In beiden Annahmen 1 oder 2 kommen also die Signale mit jeweils dergleichen Geschwindigkeit zur Erde an, und in beiden Annahmen 1 oder 2 m?ssten sich also die Zeitabst?nde bei dem Empfang der Signale ver?ndern: Einmal k?rzer, einmal l?nger, weil die Signale jeweils eine k?rzere oder eine l?ngere Strecke zur?ckzulegen haben.


Es sollte also logischerweise nach meinem Verst?ndnis keine verschiedenen Messungen zwischen Annahme 1 und Annahme 2 geben: In beiden Annahmen (ob Geschwindigkeit y oder z, sprich ob Abh?ngigkeit oder ob Unabh?ngigkeit zur Geschwidigkeit der Quelle) sollten sich die Zeitabst?nde bei dem Empfang der Signale durch die Messanordnung ver?ndern: Einmal k?rzer, einmal l?nger, weil die Signale jeweils mit dergleichen Geschwindigkeit jeweils eine k?rzere oder eine l?ngere Strecke zur?ckzulegen haben.

Deshalb kann ich mir bis jetzt nicht erkl?ren, dass man keine Ver?nderung der Zeitabst?nde bei der Messung von K. Brecher 1977 festgestellt haben soll. Das ist nicht normal, da sollte sich auf jeden Fall eine Ver?nderung ergeben, egal ob die Signale mit der Geschwindigkeit y oder z zur Messanordnung ankommen, also egal ob die Geschwindigkeit der Signale abh?ngig oder unabh?ngig von der Geschwindigkeit der Quelle ist, oder nicht?


Beruht auf der oben angedeuteten Fehlinterpretation der De Sitter Messungen und ist somit gegenstandslos



Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 27.07.2007 11:54: Kann es also sein, dass K. Brecher bei seiner Messung von 1977 keine Ankunftszeiten der Signale gemessen hat, ergo keine Ver?nderungen feststellen konnte?


Was bleibt denn von einer Bahnmessung, wenn die Zeitstempel der gemessenen Punkte einer Trajektorie nicht festgehalten werden?




Zitat:

Jocelyne Lopez schrieb am 27.07.2007 11:54: Wei? es jemand? Ich verstehe n?mlich die Beschreibung der Messanordnung und des angewandten Messverfahrens von K. Brecher nicht, mein Englisch ist ziemlich miserabel, vor allem bei wissenschaftlichen Beschreibungen von Experimenten, das ist ja nicht selbstverst?ndlich auf Anhieb sie richtig zu verstehen, auch f?r Fachleute nicht.


It is difficult to follow you in this point for the following reasons:
- you speak german and french, but english is just a combination of 50% German and 50% French
- you claim having received the "Abitur" (or baccalaureat or whatever)
- technical english is much EASIER to read than other kinds of text because most technical expressions are international.

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