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Thema: AETHERTHEORIE, Juni 2007
9-klug

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Re: AETHERTHEORIE, Juni 2007 07.05.2008 02:19 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 05.05.2008 23:33 Uhr:
Es kommt darauf an, dass bei einer Bewegung in einem Medium, dieses die Geschwindigkeit bestimmt und nicht das vorherige Fahrzeug
MfG Gerhard Kemme



Man muss differenzieren ! Im Alltag merke ich auch nichts von der Relativit?tstheorie, wenn du aber mit der Aussage, es gibt einen ?ther diese mit Beispielen untermauern m?chtest, dann muss man sich in die richtige Dimension versetzen. Da es bei der "Relativit?tstheorie" eben sehr auf das Bezugssystem ankommt, muss man es aus all diesen auch betrachtet haben, um eine Aussage ?ber den ?ther zu treffen. Mit anderen Worten, die pr?sentierten Gedankeng?nge sind wegen dieser "Spitzfindigkeiten" nicht zwingend. Um zu ?berzeugen muss man mehr Perspektiven darbieten, die Sicht der Dinge im ?berschallflugzeug auf die Ereignisse beispielsweise.

Thema: AETHERTHEORIE, Juni 2007
9-klug

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Re: AETHERTHEORIE, Juni 2007 05.05.2008 23:30 Forum: Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 05.05.2008 21:22 Uhr:
Guten Tag!

Wenn eine Taube mit 20 km/h fliegt, sich auf einen LKW setzt, der 40 km/h f?hrt, und dann wieder vom Verdeck des Fahrzeuges abhebt und wie zuvor weiter fliegt:
Mit welcher Geschwindigkeit fliegt die Taube nach ihrem Abflug vom LKW?
Sie fliegt mit 20 km/h

MfG Gerhard Kemme



Hallo Gerhard Kemme !

Ich w?rde diesem Sachverhalt nicht ganz zustimmen. Das Bezugssystem ist nicht explizit definiert, die Taube k?nnte also jede Richtung einschlagen, also auch mit -20 m\s fliegen. Au?erdem ist die Art des Bezugssystem nicht festgelegt, je nachdem ob man nun im Lkw sitzt oder Au?enstehender ist, es w?rde immer eine andere Situation entstehen. Auch w?rden die F??e beim Landen durch die Geschwindigkeitsdifferenz abrei?en. Au?erdem finde ich es f?r die Vorstellung f?lschlich Licht mit K?rpern zu vergleichen, ein Lichtstrahl ist schlie?lich auch keine Translationsbewegung. Der ?ther k?nnte schon existieren, aber nicht so, wie Luft. Ich denke eher an ein "elektromagnetisches Kontinuum", das auch ohne Masse auskommt.

Gute Nacht.

Thema: Schulniveau fraglich
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Re: Schulniveau fraglich 25.04.2008 00:45 Forum: Diverses


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 23.04.2008 21:55 Uhr:

Die Schulklassen sind nicht h?bsch getrennt wie bei uns die Boards. In der Schule ist alles gemischt und die Lehrer m?ssen da irgendwie mit weitgespreizter Rollenbreite durchkommen. Du m?chtest es so h?ren, aber andere anders und es existiert meistens ein Stoffplan oder gar Lehrplan, d.h. der Direktor und die Schulaufsicht h?ren auch gerne ihre Lieblingsantworten.
Nur die Lehrer sind weder besser noch schlechter als der Bev?lkerungsdurchschnitt - wenn du es dir im Unterricht heraus nimmst, nicht zuzuh?ren (was verst?ndlich ist), warum sollte er sich besonders eifrig vorbereiten: Dinge sind unteilbar, wenn die einen sich das eine herausnehmen, dann nehmen die anderen sich das andere heraus.

MfG Gerhard Kemme



Guten Abend !
Mir erscheint der Sachverhalt in seiner Konsequenz etwas anders. Man sollte sich nicht der Eint?nigkeit hingeben, wie im Zitat erl?utert muss doch der Pluralismus "siegen". Ich halte es f?r den falschen Ansatz alles auf den kleinsten Nenner bringen zu m?ssen, nur um alles unter einen Hut zu bringen. Man muss die Sache differenzierter betrachten, es wird auch immer interessierte Sch?ler geben, diese werden doch entt?uscht, wenn ihre Leistung nicht anerkannt wird, nur weil sie nicht in das massenkompatibele Schema passen. Der Lehrer kann aus freien St?cken entscheiden, welchen Sch?lern er seinen Unterricht anpasst, und wenn dieser auch nur einen Funken Interesse an seinem Fach hat, f?llt ihm die Entscheidung nicht schwer. Die Frage ist doch, wer sich nach wem umsieht. Oftmals hat aber der Experte das nachsehen, was ich stark kritisiere. Da kann ich mir gut vorstellen, warum viele Sch?ler beispielsweise die Hauptst?dte nicht den L?ndern zuordnen k?nnen, man muss sich rechtfertigen, wenn man diese Leistung vollbringt. Oder die Hausaufgaben, normalerweise muss man sich rechtfertigen, wieso man sie nicht gemacht hat, aber es gibt auch F?lle, wo dies genau andersherum ist. Nein, diese Geschichten ergr?nden sich mir nicht, der Lehrer muss sich nicht immer der Masse hingeben, da ist der andershandhabende immer der Verlierer. Und gerade diesen Pluralismus will man doch gerade erhalten und nicht vernichten.
Man sollte die Spirale nicht abw?rts treiben lassen, sondern, auch wenn es anstrengender ist, nach oben schreiten, oben wartet dann bestimmt eine gute Aussicht.

Thema: Schulniveau fraglich
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Re: Schulniveau fraglich 15.04.2008 23:17 Forum: Diverses

Die Leiden des Lehrers M.

Die Hofpause neigt sich dem Ende zu, und die Sch?ler wissen, dass nun eine Doppelstunde pure Langeweile ansteht, da nun PW auf ihrem Stundenplan vermerkt ist. Dies bedeutet 2 Schulstunden einem Mann zuh?ren, der ab und an mit sinnlosen Fragen die Aufmerksamkeit seiner Sch?ler testen m?chte, da dieser eigentlich genau wei?, dass keiner seine qu?lenden Worte wert sch?tzte. Er machte es trotzdem, weil er meinte, dies w?re das "Recht auf Bildung", das er wahrnehme, dieses Ziel verfehlt er jedoch so, dass man das Ziel nicht erkannte. Wie ein aufs Tor schie?ender St?rmer, der dann aber aufs Seitenaus spielt, sodass jeder denkt es sei eine Flanke. Er hat uns schon was beigebracht, dass man sich einschmeicheln, sich alles selbst erarbeiten muss und die Ellenbogen ausfahren soll, um erfolgreich zu sein, alles Eigenschaften, die in dem ungebremsten Kapitalismus von Vorteil sind. Schule ist demnach eine Form von ungebremsten Kapitalismus.

Schulb?cher gibt es nicht und werden, wie im PW- Unterricht, nicht genutzt, wenn es welche gibt, man wird daf?r sogar bestraft. Seine zum Unterricht nicht passenden Zeitungsartikel von vor ?ber 15 Jahren sind einzige Unterrichtsgrundlage, Meinungs?u?erungen von Autoren, dessen Gehalt nie ergr?ndet wird, weil man die Funktionsmechanismen der Organisationen, die behandelt werden, nie erschloss. Er will uns nichts beibringen, das hat er selbst verk?ndet, man k?nne am Menschen nichts mehr ?ndern, nichts beibringen, er ist schon als Gesamtprodukt fertig, wenn das alle sagen sogar schon von Geburt. Und dieser Lehrer richtet sich immer nach dem, was alle sagen, argumentiert liebend gerne damit, dass machen doch alle so. Diese mit "alle" betitelten soll er mir mal zeigen. Die Frage "Wie hei?t der Kandidat der Demokraten" richtete er nun an mich und wurde aus meinen leidigen Gedanken entrissen und war irritiert, da der Name schon x-Mal in seinen Ausf?hrungen vorkam. Ich sagte einfach Obama und erhielt gleich den Konter "Was ist seine Besonderheit ?". Verdutzt sagte ich dann, dass ich schon w?sste, worauf es ihm ank?me, es sei f?r mich jedoch keine Besonderheit. Und das war eine gute Antwort, da ich mich gleich wieder in meine Gedanken zur?ckziehen konnte. Er war jetzt damit besch?ftigt gro? und breit diese Besonderheit zu er?rtern, indem er auf die Geschichte Amerikas einging und das Verhalten der w?hlenden Amerikaner charakterisieren zu meinen k?nne, allein mit der Begr?ndung, das machen doch alle so. Und jeder der Sch?ler ma?te jene Besonderheiten an, hinter dem R?cken dieses Lehrermonstrums. Warum ihm nicht ins Gesicht sagen ? Da kann man gut nachvollziehen, wie es zum "3. Reich" gekommen ist. Hurra, Lernerfolg !
Aber Spa? bei Seite, ich hoffe ihm hat meine 3 Seitige Beschwerde so richtig gemundet, ich genoss es ihm im Gespr?ch ihn nach sinnlosen Antworten ringen zu sehen. Hauptkritikpunkt war, dass er seine Arbeit nicht macht, da er Klausuren nach 4 Monaten "Korrekturzeit" fast unbehandelt und mit unnachvollziebarem R?sum? (Note) einen Tag vor Zeugnisausgabe zur?ckgab. Er erkl?rte mir das dann mit seinem Lieblingsargument "das machen doch alle so". Vor 20 Jahren h?tte er sich die M?he einer Korrektur gemacht, als er dann einmal sah, dass diese bei einem Sch?ler gleich in den M?ll wanderte, da ist es als Lehrer v?llig klar sich die M?he zu sparen. Das w?rde jeder so als Lehrer machen. Dann hatte uns der Staat kurz vor der Wende die absetzbare Korrekturzeit auf eine halbe Stunde gek?rzt. Wer macht denn da noch was freiwillig, das machen doch alle so.

Und so kann man die Abw?rtsspirale deutscher Schulen beschreiben. Einige Lehrer sparen sich die Zeit beim Korrigieren, der Staat verk?rzt folgerichtig die angesetzte Korrekturzeit, der Lehrer benutzt kein Buch mehr, es gibt ja Internet, machen ja alle so, der Staat rationiert folgerichtig die Schulb?cher, die Sch?ler sitzen im internationalen Vergleich 1 Jahr l?nger in der Schule und haben die meisten Ausfallstunden, der Staat verk?rzt folgerichtig die Schulzeit um ein Jahr. Es scheint die beste L?sung, obgleich alle unzufrieden sind, Lehrer, Staat und Sch?ler. Nur weil vor 20 Jahren mal so ein Sch?ler die Korrektur zerrissen hat. Bald wird es keine Tafel mehr an deutschen Schulen geben, die benutzt eh kein Lehrer mehr, und der Absatz von Heften wird dem Schnellhefterabsatz weichen, da sowieso nur noch Papierkram gesammelt wird, bis sowiso alles am Internet abgewickelt wird, wenn dies dem Lehrer weniger M?he kosten wird. Und keiner steht auf und beschwert sich, theoretisch m?ssten die 68-er nach 40 Jahren, also 2 Generationen, zur?ckkommen, eigentlich der normale Zyklus 28-er, 68-er, 08-er, so eine Flaute gibt aber schon zu denken...
Wir haben noch viel zu lernen, und es scheint, dass keiner uns dabei hilft, nehmen wir es also selbst in die Hand !

Thema: Schulniveau fraglich
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Schulniveau fraglich 15.04.2008 23:14 Forum: Diverses

Es verbleiben noch ein Paar Tage Schulzeit, bis die Abiturpr?fungen beginnen, eine Zeit in der man die Schullaufbahn revue passieren l?sst. Einen Eindruck m?chte ich hiermit vermitteln, was mir besonders aufgefallen ist:

Thema: Physik ohne Masse
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Re: Physik ohne Masse 13.04.2008 14:02 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Heinrich Katscher schrieb am 02.04.2008 12:07 Uhr:
Schon seit der Steinzeit enth?lt 1 kg eines beliebigen Stoffes eine Nukleonenmenge, die neuerdings nach internationaler ?bereinkunft (angen?hert) durch die Avogadrozahl N_A = 6,02...E26 bestimmt ist.

Es gen?gt daher, die durch eine gesetzm?ssdige Gewichtsmessung bestimmte Stoffmenge in kg mit der Avogadrozahl zu multiplizieren
, um die im Messling befindliche GESCHWINDIGKEITSUNABH?NGIGE NuKLEONMENGE zu bestimmen.

Die Mengenbestimmung gen?gt daher den Forderungen des SI-Einheitensystems
, w?hrend genaue Massenmessungen gar nicht realisierbar sind, weil sie relativ und geschwindigkeitsabh?ngig sind..



Hallo !
Meiner Vermutung nach hat man sich bei der Absch?tzung, dass die Erde 5,97*10^24 Kilo schwer ist (Wert aus Paetec) zu sehr vereinfacht. Ich habe gelesen, dass die Gravitationsanomalien der Erde mit den W?rmezonen der Erde gleichfallen, weshalb ich annehme, dass nicht die Masse, sondern Energie anziehend ist und man durch diese ersetzen k?nnte. Da die Ruheenergie im Verh?ltnis zu anderen Energien gro? ist, f?llt dies bei kleineren Massen, nicht so auf, da sie die gleiche Energie besitzen. Aber auch Strahlung kann durch schwarze L?cher verschluckt werden, die anscheinend keine Masse besitzen. Deshalb Vermute ich, dass die Erde doch leichter ist als wir glauben.

Thema: Schwierige Thematik
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Re: Schwierige Thematik 05.02.2008 23:12 Forum: Diverses


Zitat:

Sebastian Hauk schrieb am 05.02.2008 20:50 Uhr:

Hallo 9-mal klug,

nach Bismarck kam Wilhelm II. und der Erste Weltkrieg. Aus diesem Grund ist f?r mich Wilhelm II. irgendwie gescheitert.



Ein guter Freund (der wirklich was von Geschichte versteht) hat mir zu dieser Thematik gesagt, dass Bismark das komplizierte Machtgef?ge in der Hand hatte und beherrschte, dies sein Nachfolger aber nicht mehr kontrollieren konnte...
So kam das eine zum anderen.

Thema: Schwierige Thematik
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Re: Schwierige Thematik 04.02.2008 23:02 Forum: Diverses


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 04.02.2008 16:38 Uhr:

Zitat:

9-klug schrieb am 04.02.2008 00:28 Uhr:
Bei dieser Definition wei? man nicht unbedingt, wer im Recht ist.


Wie bei einem Fu?ballmatch gibt es bestimmte Spielregeln, die Gruppen einhalten oder ignorieren k?nnen. ?ber Sanktionen bei Nichteinhaltung von Regeln will ich mich hier nicht auslassen - aber die Geschichtsb?cher sind voll davon.

MfG Gerhard Kemme



Guten Abend !

Die Auslegung von Spielregeln ist in der Geschichte sehr variabel und folgt nicht einer mathematischen Gleichung. Deshalb gibt es kein festes Ma? an geRECHTigkeit, sondern h?ngt insbesondere von den Umst?nden ab. So ist es nicht verwunderlich, dass Relativit?tskritiker ignoriert oder untergehen, da die Menge an Relativit?tsexperten (ich geh?re nicht dazu) extrem klein ist, nach Angaben von Einstein genau 3. Bismarck meinte, dass man ohne richtige Gesetze einen Staat am Leben halten kann, ohne richtige Beamte und Supergesetzen jeder Staat zum Scheitern verurteilt ist. Damit dr?ckt er die Abh?ngigkeit der Gesetze aus, was auch total verst?ndlich ist. Und damit dr?ckt er die Problematik aus, dass jeder einzelne im Grunde f?r das Gesamtprodukt verantwortlich ist, auch wenn er es nicht wahr haben m?chte.

Thema: Schwierige Thematik
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Re: Schwierige Thematik 04.02.2008 01:28 Forum: Diverses


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 01.02.2008 16:12 Uhr:

Dein Beitrag wirkt unverst?ndlich f?r mich:
Muss man vor Ort gewesen sein, um eine Aussage machen zu k?nnen? Es existieren vielf?ltige Kan?le der Nachrichten?bermittlung.
Ob es 2 verschiedene Paar Schuhe sind, h?ngt davon ab, welchen Gesichtspunkt man betrachtet:
Wenn in Meckelfeld (bei Hamburg) - nach Abschluss einer Demonstration - Jugendliche auf den Bahngleisen herumlaufen oder in franz?sischen Vorst?dten Barrikaden angez?ndet werden, dann handelt es sich um Verst??e gegen die jeweils geltenden Rechtsordnungen der Gemeinwesen. Dies sollte nur die eigene Ansicht bekr?ftigen, dass solche "Rechtsbr?che" an der Tagesordnung sind und somit zur Verfassungswirklichkeit geh?ren, d.h. die Rechtsstaatlichkeit ist nur vorget?uscht.
Aus diesen Realbedingungen ziehe ich die Folgerung, dass nur durch Beharrlichkeit ?nderungen m?glich sind.

MfG Gerhard Kemme



Guten Abend !
Es ist sehr wichtig nicht nur den Nachrichten zu vertrauen, diese sind viel subjektiver gehalten als irgend ein Physikprotokoll beispielsweise. Da muss man immer total vorsichtig sein! Es ist auch v?llig klar, dass es ?berall "Rechtsbr?che" gibt, wir leben ja schlie?lich nicht in Utopia. Dies untergr?bt aber nicht unbedingt den Rechtsstaat, denn er wei? sich zu helfen. Deinen gedanklichen Vergleich halte ich f?r kaum verst?ndlich: Wenn ich mit einem Kraftmesser, der f?r 1 Meganewton ausgerichtet ist, einen Millinewton messen will und einen Newton, dann werde ich bei beiden Messungen zum gleichen Ergebnis kommen, n?mlich 0. Dabei mache ich einen groben Fehler, denn ich habe nicht die passenden Messger?te verwendet. Was ich damit sagen will, wenn man genauere oder passenderere Betrachtungsebenen verwendet, dann wird man herausfinden, dass es doch sehr gro?e rechtliche Unterschiede gibt und diese unter dem gleichen Mantel zu verstecken, es sind doch beides keine Kr?fte im Experiment halte ich nicht gerade f?r das schlagende Argument.

Au?erdem muss man bedenken, dass Verfassungen sehr unterschiedlich sein k?nnen, wie das Waffenanrecht der USamerikanischen Bev?lkerung, um Tyrannen st?rzen zu k?nnen. Bei dieser Definition wei? man nicht unbedingt, wer im Recht ist.

mfg Ricardo Steglich

Thema: Schwierige Thematik
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Re: Schwierige Thematik 29.01.2008 01:02 Forum: Diverses


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 28.01.2008 20:53 Uhr:
Guten Tag!

Wer an einer Wahlkundgebung teilnimmt, die sich im ?ffentlichen Raum abspielt, der wird danach von Jugendbanden gejagt und m?hsam - wenn er Gl?ck hat - von der Polizei abgeschirmt. Besser ist die Situation nicht, weder in Deutschland noch in den Pariser Vorst?dten.
MfG Gerhard Kemme



Soll das bedeuten, dass du in den Pariser Vorst?dten warst und dir ein Bild von der Situation gemacht hast ? Ich meine, dass sind 2 verschiedene Paar Schuhe.

Thema: Welle-Teilchen-Dualismus
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Re: Welle-Teilchen-Dualismus 13.01.2008 14:10 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 11.01.2008 19:12 Uhr:
Guten Abend!

Es gibt also eine Plausibilit?t, dass ein Neutron aus Proton und Elektron besteht, d.h. es gibt Elektronen im Atomkern.

MfG Gerhard Kemme



Elektronen gibt es nicht "lose" im Atomkern, diese sind immer gebunden durch die Kernenergie mit anderen Teilchen. Das sieht man schon an den Massen, da das Neutron schwerer ist als Proton und Elektron zusammen. Durch Beschuss z.B. mit einem Neutron ?ndert sich das Gleichgewicht der Kernkr?fte, dass das Atom abstrahlt, wie etwa Gammastrahlung. Wenn man einen geschickten Aufbau w?hlt, kann man dann diese Kernkr?fte in Energie umwandeln, wie bei einem Atomkraftwerk, da Bariumkerne im Verh?ltnis weniger Kernkr?fte ben?tigen als Uran.

Alles in Einzelheiten, nat?rlich auch mit einer bestimmten Intension der Verfasser, kann man im kostenlosen Heft " Kernenergie Basiswissen " nachlesen, von Martin Volkmer ISBN 3-926956-44-5 .

Thema: K?nnen Elektronen schneller als
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Re: K?nnen Elektronen schneller als 04.01.2008 20:51 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 04.01.2008 16:43 Uhr:

Zur Interpretation:
Es ist realistisch, dass eine hohe Ladungsdichte vorkommen kann und dadurch Elektronen auf Geschwindigkeiten ?ber "c" hinaus beschleunigt werden.

MfG Gerhard Kemme



Elektronen k?nnen nicht schneller als c sein das geht nicht. Elektronen in einem Medium wie beispielsweise Kupfer kommen nicht einmal in die N?he von c, nur aufgrund der Felder, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten k?nnen, geht das Licht einer Lampe scheinbar postwendend nach dem Einschalten an.

Das muss man sich wie Autos im Stau vorstellen: Das erste Auto f?hrt langsam eine Autol?nge weiter und alle anderen folgen ihm. Von au?en sieht es dann so aus, als w?re das letzte Auto mit c vorgefahren. Dies stimmt aber nicht, da alle Autos sich mit der Reaktionszeit von c nur eine Autol?nge vorw?rts bewegt haben.
?berlichtgeschwindigkeit geht also nicht

Thema: Welle-Teilchen-Dualismus
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Re: Welle-Teilchen-Dualismus 22.12.2007 00:53 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik

1H- Atome sind in der Natur instabil, andere Stoffe sind dies aber erst recht. Alkalimetalle werden mit zunehmender molaren Masse immer reaktionsfreudiger mit Sauerstoff, was man zu Silvester gut beobachten kann. Dies bedeutet aber nicht, dass die Struktur selbst instabil ist, schlie?lich k?nnte das Alkalimetall auch alleine in der Natur existieren, wenn es nicht mit Reaktionspartnern wie Sauerstoff in Verbindung kommt. Wenn Silvesterraketen nicht verkauft werden k?nnen, dann warten diese eben ein Jahr, bis sie verwendet werden, und verfallen auch nicht.

Thema: Warum Lehrer nicht lehren m?ssen...
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Re: Warum Lehrer nicht lehren m?ssen... 20.12.2007 19:28 Forum: Diverses


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 19.12.2007 23:34 Uhr:
Guten Abend!

Bei der Vorbereitung von Unterrichten spielt die Adressatengruppe immer eine Rolle. Wenn jetzt Ekkehard Friebe oder ich Physiklehrer bei euch w?ren, welche Freir?ume w?rdest du gew?hren? W?rdest du die Behandlung der Thematiken "?thertheorien" oder "Fehler der RT" zulassen? Der Lehrer hat keine Lust st?ndig nur herum zu spinnen, weil irgendwelche Leute nur einen einzigen Standpunkt zulassen.



Guten Abend !

Ich gebe dem Lehrer grunds?tzlich alle Freiheiten, weil ich immer um Toleranz bem?ht bin. Ich w?rde, wenn sie mein Lehrer w?ren sogar begr??en, wenn sie "?thertheorien" oder "Fehler der RT" thematisieren w?rden, da ich der Auffassung bin, dass man immer einen Vorteil daraus zieht, wenn der Lehrer auch daf?r steht f?r das was er sagt, damit es keine leere Spruchformel bleibt. Ganz wichtig ist es aber, dass man sich nicht selber widerspricht, da dann die Glaubw?rdigkeit nicht gew?hrleistet ist. Der Lehrer sollte also deshalb auch tolerant sein. Wenn dieser nicht tolerant ist, dann soll er auch nicht erwarten, dass man ihm diese Toleranz zuzollt. Wieso soll ich auch den Weg nicht frei w?hlen k?nnen, um auf ein definiertes Ziel zu gelangen ?
mfg Ricardo Steglich

Thema: Warum Lehrer nicht lehren m?ssen...
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Re: Warum Lehrer nicht lehren m?ssen... 16.12.2007 22:36 Forum: Diverses


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 04.10.2007 22:32 Uhr:
Guten Abend!
Der Lehrer hat als Grundlage einen Stoffplan und er muss in einem Zeitraum ein Pensum erf?llen. Er kann hier nicht st?ndig das Rad neu erfinden, sondern ber?cksichtigt, was auf einer Konferenz der Fachlehrer der Schule oder einer ?bergeordneten Ebene beschlossen wurde. Manchmal sind Teile der Stoffpl?ne auch als operalisierte Lernziele aufgef?hrt. Es ist verst?ndlich, dass ein Lehrer sich den so vorgegebenen Stoff selber erstmal gut reinziehen muss. Nur, was er selber kapiert hat, kann er auch sicher lehren. Nach dieser Vorarbeit geht es ?berhaupt erstmal mit der Vorbereitung der Unterrichtssequenz los, die dann in Stundenentw?rfe f?r die einzelnen Einheiten aufgeteilt und ausgearbeitet wird.
Wer selber auf Lehramt studiert hat und ausgebildet worden ist, wird vermutlich zugeben, dass jeder Lehrer auch nur mit Wasser kocht und sich durch die konkrete Unterrichtssituation so bewegen muss, dass m?glichst alle Sch?ler, deren Eltern, der Direx und die Schulaufsicht - last not least - auch die Kollegen zufrieden sind.
Bez?glich des Verhaltens der Lehrer gilt, dass auch diese Berufsgruppe ein Querschnitt durch die Gesamtbev?lkerung darstellt - gut ist es, wenn im Kollegium noch ein Mix vorhanden ist.
MfG Gerhard Kemme



Guten Abend !

Das ist theoretisch richtig, sieht aber in der Praxis meistens ganz anders aus. Das was in der ?bergeordneten Ebene beschlossen wird zu lehren wird in den seltensten F?llen realisiert, meistens versuchen Lehrer sich in seinem Unterricht selbst zu realisieren als sich an Vorgaben zu halten. Es gibt einerseits solche die mit einem gewissen Elan bei ihrem Thema sind und diesen Vermitteln, der aber nicht von der Fachkonferenz gefordert wird, andererseits gibt es solche, die nur das n?tigste tun und sich somit an den Rahmenplan halten, aber sich in eine Doppelstunde setzen, Aufgaben verteilen und dann gen?sslich ihre Zeitung lesen bis allgemeine Unruhe eintritt. Ich halte mir immer vor Augen wie selten manche Lehrer die Tafel einsetzen, wenn der Senat ein neues Sparprogramm verabschieden muss, sollte er dort anfangen...
Ob man den Unterschied bei einigen merken w?rde, ich wage es zu bezweifeln...
Mit Schulb?chern ist dies genauso, weshalb ich beispielsweise das letzte Geschichtsbuch nicht gekauft habe, weil wir schon das vorletzte nicht genutzt haben...

mfg Ricardo Steglich

Thema: Welle-Teilchen-Dualismus
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Re: Welle-Teilchen-Dualismus 14.12.2007 00:31 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik


Zitat:

Gerhard Kemme schrieb am 13.12.2007 17:23 Uhr:
Guten Tag!

Und wie w?re es dann mit den Nukleonen? W?ren das jetzt auch pl?tzlich Wellen?

    Kann man Wellen einfach lagern, z.B. in einer Kondensatorplatte? Wellen unterliegen einer D?mpfung!! Gegenst?nde, d.h. Teilchen, bleiben best?ndig vorhanden - dies spricht f?r den Teilchencharakter der Elektronen.


Das Elektron ist eine stehende Welle gefangen im Potenzialtopf des Atoms. W?ren Elektronen Teilchen, dann m?sste man diese auch so behandeln d?rfen. Im Wasserstoffatom ist das Bohrsche AM ein Spezialfall. Das erste bohrsche Postulat besagt, dass Elektronen wie Planeten auf Kreisbahnen kreisen. Planeten, klassische Teilchen, k?nnen theoretisch in jedem Radius um ein Zentrum fliegen, das k?nnen Elektronen nicht, 1. Widerspruch. Beschleunigte Ladungen geben Strahlung ab, das wissen wir sp?testens von den Funkern, aber warum machen dies die Elektronen auf einer Kreisbahn nicht ? Oder sind Atome nicht stabil ? 2. Widerspruch. Die Heisenbergsche Unsch?rferelation ist Fakt, aber wo findet man Superpositionen bei Planeten oder im Bohrschen AM ? 3. Widerspruch
Da Elektronen sich nicht an das Teilchenmodell halten ist entweder Modell oder das Elektron als Teilchen fehlerhaft. Da aus Experimenten hervorgeht, dass das Modell das Wasserstoffatom gut beschreibt liegt es allein am Teilchencharakter, was die Vorstellung zum Scheitern verurteilt.
Wer soll die Welle im Atom d?mpfen, das Argument verstehe ich nicht. Stehende Wellen im Atom sind best?ndig, wer soll sie denn daran hindern ?


Zitat:


Eine Welle wirkt nicht permanent absto?end/anziehend in kugelsymmetrischer Richtung, d.h. wie erkl?rst du dir elektrische Ladung und deren Wirkung mit einer Welle.


Das funktioniert mit Teilchen genausowenig. W?rde das Elektron nicht explodieren, schlie?lich sto?en sich gleiche Ladungen ab. Oder warum sollte ich gerade diese Ladung nicht mehr teilen k?nnen. Bei einer Welle kann man wenigstens noch mathematisch mit der Energie argumentieren. Warum soll auch die Ladung konzentriert sein ?



Zitat:


Wellen haben eine bestimmte Ausbreitungsrichtung und k?nnen nicht ebenmal entgegen der vorherigen Bewegungsrichtung bewegt werden.


Das Stimmt, aber wenn sie das Atom bewegen bewegt man damit auch die stehende Welle. Au?erdem k?nnen Wellen das Atom wechseln, wie bei dem Reiben eines Felles am Plastikstab.

Zitat:


Elektronen bewegen sich nach einer Wellenfunktion, bzw. als stehende (de Broglie-)Welle. Wenn ein Elektron eine Welle w?re, dann m?sste sich diese Welle wiederum entsprechend nach einer Wellenfunktion bewegen. Probier mal eine Wasserwelle in Form einer Acht zu bewegen - dies gelingt allerdings mit einer Kugel, wenn man die Unterlage jeweils etwas neigt.


Wenn man unbedingt eine Acht haben will nimmt man doch einfach das Atom und bewegt es in die gew?nschte Richtung. Au?erdem ist das Elektron die Welle. Man darf die Kausalit?ten nicht ver?ndern dann klappt es auch. Nicht das Elektron bewegt sich wie eine Welle, das ist falsch gedacht, die Welle bestimmt das Elektron. Nicht das Teilchen bewegt sich wie eine Welle, und nicht weil die Welle eine Welle ist wellt sich die Welle wellig. Das Elektron ist die Welle. Dann funktioniert das auch mit allen Orbitalen.


Thema: Welle-Teilchen-Dualismus
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Re: Welle-Teilchen-Dualismus 13.12.2007 17:43 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik

Ich bin nun auch der Meinung, dass Elektronen Wellen sind. Wer sagt mir denn, dass das Elektron in Ruhe war, als es Millikan untersuchte. Es war doch sicherlich auch in Bewegung, wie soll es sich denn sonst in Bohrs Wasserstoffmodell stabil halten ? Es k?nnte doch genausogut sein, dass nichts eine Ruhemasse besitzt, weil sich eigentlich alles bewegt. Man sollte ?ber den Massebegriff neu nachdenken. Die Protonen unterliegen nat?rlich auch der Quantenmechanik, sie sind dem Kern auch viel n?her, weshalb sie schneller sind und auch schwerer. Vielleicht gibt es ja dort einen Zusammenhang.

Thema: Was ist moralische Verantwortung
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Re: Was ist moralische Verantwortung 11.12.2007 18:11 Forum: Philosophie, Wissenschaftstheorie

Einige besondere Zitate finde ich in diesem Zusammenhang noch sehr nennenswert. Ein guter Freund hat mir mal gesagt, dass sein Opa immer behauptet: Wenn du fr?h morgens aufstehst und sp?rst keinen Knochen der dir schmerzt, dann wei?t du, dass du tot bist
Ich finde es einen sehr tollen Ausspruch, da ausgesagt wird, dass erst unsere Abenteuer uns lebendig machen.

Dann will ich noch auf Cervantes hinweisen, derjenige der Don Quijote erfunden hat und sogar auf der spanischen 50 Cent M?nze abgebildet ist. Auch Miguel de Unamuno war ein Kenner von Cervantes. Dieser Cervantes hat n?mlich neben seinem gro?en Werk mit Sancho Panza und Don Quijote auch ein anderes Geschichtlein geschrieben, n?mlich Rinconete y Cortadillo, ein pr?chtiges B?chlein was sehr lesenswert ist. Dort geht es auch sehr intensiv um Werte und moralische Verantwortung. Eine zentrale Aussage ist: ! Como si tuviese m?s letras un no que un s? !
Dies bedeutet im Deutschen nach Friedrich Bralitz etwa: Ein Nein hat doch nicht mehr Silben als ein Ja ! Eine wunderbare Aussage, die den Kern des nicht nach dem Strom schwimmens voll trifft.
Wenn man sich n?her mit unter anderem solchen Fragen besch?ftigen will, muss man das einfach lesen. Aber Vorsicht ist geboten : Der der der spanischen Sprache nicht 100 %ig gewappnet ist, sollte immer eine deutsche Erl?uterung parat haben, da die seitenlangen S?tze super un?bersichtlich sind, der vom Autor eingef?hrte Dialekt kaum nachvollziehbar ist und die vom Autor vorgenommenen Wortver?nderungen f?r einen nichtmuttersprachler keinen Sinn ergeben. Au?erdem m?sste man zu allem ?berfluss gute Lateinkenntnisse mitbringen. Der Text ist nun bald auch schon 500 Jahre alt, was umso bemerkenswerter ist, dass er uns noch so viel geben kann. Das Ende ist meiner Meinung so ... aber lesen sie selbst

Thema: Welle-Teilchen-Dualismus
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Re: Welle-Teilchen-Dualismus 10.12.2007 23:32 Forum: Physik, Naturwissenschaften, Mathematik

Guten Abend Gerhard Kemme !

Wikipedia best?tigt, dass Elektronen Interferrieren. Siehe diese Seite: http://de.wikipedia.org/wiki/Welle-Teilchen-Dualismus

Dieser Satz sollte sie ?berzeugen:

De Broglies Formel wurde 1927 experimentell durch Beugung eines Elektronenstrahls an einem Nickel-Kristall durch Davisson und Germer und schlie?lich durch das Elektronen-Doppelspaltexperiment von Claus J?nsson im Jahre 1961 best?tigt.

Das haben wir sogar in der Schule gemacht. Wenn sie dieser Quelle nicht glauben, was ihr gutes Recht ist, k?nnen sie sich ja ?ber das Experiment schlau machen und einen alternativen Ansatz finden. Ich w?nsche ihnen dabei viel Gl?ck. Ich bin auch der Meinung, dass der Teilchencharakter nicht wegzureden ist, meine aber, dass Teilchen sich in Masse umwandeln k?nnen und andersherum, anders kann ich mir das auch nicht erkl?ren.



Thema: Was ist moralische Verantwortung
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Was ist moralische Verantwortung 10.12.2007 14:17 Forum: Philosophie, Wissenschaftstheorie

Guten Tag !

Hier soll gekl?rt werden, was moralische Verantwortung eigentlich bedeutet. Dieses Forum tr?gt diesen Titel und deshalb halte ich es f?r sehr wichtig, dass man sich darum gedanken macht, damit dies keine leere Spruchformel bleibt. K?rzlich bin ich auf einen sehr interessanten Text gesto?en, der diese Thematik beinhaltet, und meiner Meinung sehr gut trifft. Autor ist Miguel de Unamuno, der auf der Seite http://www.spanischlehrbuch.de/uebungen/level3_hoerverstaendnis/kurzgeschichten/unamuno/unamuno_inhaltsverzeichnis.htm folgenderma?en beschrieben wird:

Miguel de Unamuno (1864-1936) ist einer der einflu?reichsten spanischen Intellektuellen des zwanzigsten Jahrhunderts. Geboren wurde er in Bilbao, ist also Baske. Er studiert in Madrid und schlie?t sein Studium mit einer Doktorarbeit ?ber die Basken ab (Cr?tica del problema sobre el origen y prehistoria de la raza vasca). Nach einem kurzen Aufenthalt in seiner Heimatstadt Bilbao und Heirat, wird er 1891 Professor f?r Griechisch und Spanisch an der Universit?t von Salamanca. Von 1901 bis 1914 und von 1934 bis zu seinem Tode im Jahre 1936 ist er Rektor dieser Universit?t. 1914 wird er aufgrund seiner Stellungnahme zu Gunsten der Allierten seines Postens als Direktor der Universit?t enthoben. 6 Jahre sp?ter wird er aufgrund kritischer ?u?erungen ?ber Alfons XIII nach Fuerteventura verbannt. 1931, nach einem kurzen Aufenthalt in Paris, erlauben es ihm die ver?nderten politischen Verh?ltnisse, Spanien wird Repunblik, nach Salamanca zur?ckzukehren, wo er wieder Rektor der Universit?t wird.

In seinem Text Mi religi?n

http://www.spanischlehrbuch.de/uebungen/level3_hoerverstaendnis/kurzgeschichten/unamuno/seite1/erster_teil.htm und folgende

geht er ziemlich genau auf moralische Problematiken ein.

Seine Hauptaussage ist, dass man immer f?r seine Wahrheit k?mpfen solle, obgleich es aussichtslos erscheine, was er unter anderem so aussagt:
"Meine Religion ist es, die Wahrheit im Leben zu suchen und das Leben in der Wahrheit und zwar auch dann, wenn ich wei?, dass ich sie zu Lebzeiten nicht finden werde. Meine Religion ist es, unaufh?rlich und unerm?dlich mit dem Mysterium zu k?mpfen. Meine Religion ist es, mit Gott zu k?mpfen, vom Morgengrauen an bis zum Einbruch der Nacht, ganz so wie Jakob mit Ihm k?mpfte."

Und ich finde es ist genau das was unserer Gesellschaft mangelt, n?mlich Leute die k?mpfen statt mit dem Strom zu schwimmen!


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