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Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
UnePierre

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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 20:41 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo,


Zitat:

Deshalb ist m.E. diese Messung ungeeignet, um nachzuweisen, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer EM-Welle ihre Relativgeschwindigkeit zu .beliebig bewegten Beobachtern ist. Das liegt m.E. ein Denkfehler bzw. ein Artefakt vor



Der Denkfehler liegt ganz auf Deiner Seite. Es war nie die Rede davon , von den Beobachtungen von Pulsaren auf die absolute Geschwindigkeit des Lichts bzw von Radiowellen zu schliessen.

Wir untersuchen hier die Invarianz von c, oder nicht?

Das Pulsar-Experiment soll feststellen, ob ?berhaupt ein Einfluss der Relativgeschwindigkeit zwischen Pulsar und Erde (v_pe) auf die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Pulse besteht.

Da v_pe periodisch schwankt, n?mlich mit der Umlaufdauer des Pulsars (ca. 1-3 Tage), m?ssten auch die Zeitabst?nde, mit der die Pulse eintreffen, mit dieser Periode schwanken. Das ist doch logisch, oder?

Weiter sind mir vom Pulsar folgende Daten bekannt:
- Umlaufperiode
- Umlaufgeschwindigkeit
- Entfernung zur Erde

Aus diesen Daten kann ich unter der Annahme, dass
c'= c + k*v_pe

eine gute Absch?tzung f?r k vornehmen. Das Paper kommt zu dem Schluss, dass k < 10^-9 sein muss.

W?rde sich Licht wie Tennisb?lle verhalten, w?re k=1. Dies kann nach den vorliegenden Daten also ausgeschlossen werden.

viele Gr?sse
UnePierre




Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
UnePierre

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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 16:55 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo,

1) ja, wobei es sicherlich auch gemessen wurde
Und warum soll ein Radio rein empirisch sein? Wenn Du einen UKW-Empf?nger bauen willst, wirst Du ja auch nicht blind drauflosbasteln, sondern wirst Dich auf ein g?ltiges Modell f?r UKW-Wellen verlassen.

2) hab ich nicht gesagt. Gleich schnell heisst noch lange nicht invariant. Vielleicht solltest lieber DU sorgf?ltiger mit der wissenschaftlichen Sprache sein.

UKW-?bertragungen w?ren auch m?glich wenn die RT nicht g?ltig w?re - das ist unstrittig.

Dispersion oder nicht-Dispersion hat nichts mit der SRT zu tun. Hier ging es alleine darum, ob die Geschw. einer em-Welle frequenzabh?nig ist. Das ist ?berhaupt kein relativistischer Effekt. Falsche Baustelle also....

Vielleicht sollten wir lieber den Pulsar weiter diskutieren, Deine Antwort dort hat mehr Sinn gemacht.

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
UnePierre

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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 15:50 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo Jocelyne,

gute Frage!
Deine ?berlegungen sind korrekt, wenn es sich um einen Pulsar handeln w?rde.

Es handelt sich aber in diesem Falle um zwei einander umkreisende Pulsare, eben einen Doppelpulsar. Solche Systeme gibt es h?ufig im Weltall, meist in Form von Doppelsternen, seltener als Doppelpulsare.

Durch die Kreisbewegung des Pulsars ?ndert sich dessen Relativgeschwindigkeit zur Erde periodisch, wie f?r den Nachweis von Dir richtigerweise gefordert.

Dabei wird der absolute Wert der Geschw. zun?chst ausser Acht gelassen, hier soll untersucht werden ob es einen Einfluss der Relativgeschwindigkeit auf die Ankunftszeiten der Pulse gibt. Da die Relativgeschwindigkeit zwischen Erde und Pulsar periodisch schwankt, m?sste dies auch die Ankunftszeiten der Pulse beeinflussen, wie bei der Ballmaschine.

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
UnePierre

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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 15:34 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Gute Idee!

Die Frage ist nicht so absurd, wie es vielleicht scheint:

In Medien ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit von em-Wellen in der Tat frequenzabh?ngig, dieses Ph?nomen nennt man Dispersion.

Im Vakuum oder Luft konnte man soviel ich weiss noch keine Frequenzabh?ngigkeit feststellen.

Sonst w?rde beispielsweise die UKW-Radio?bertragung nicht gelingen, da diese ja mit Frequenz-Modulation funktioniert. W?rden sich die verschiedenen Frequenzanteile mit versch. Geschwindigkeiten ausbreiten, w?rde die Radiosendung unverst?ndlich werden.

Ich hoffe, das ist einigermassen anschaulich.

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
UnePierre

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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 15:18 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

@Jocelyne.

Also mir macht es viel Spass, jemandem etwas zu erkl?ren, wenn er es denn m?chte. Ich hatte Dir damals bereits in eigenen Worten den Inhalt des Papers zusammengefasst: man kommt ohne das Postulat von der Invarianz von c aus.

Das ist genau das, was die Kritiker immer wieder fordern!

Darauf sahst Du Dich veranlasst, mit Verdrehungen und Herabsetzungen die Relevanz des Artikels zu bezweifeln.

Wer muss sich hier also Die Frage stellen, ob er sich mit Physikern in Foren austauschen will? Wohl eher Du, Jocelyne.

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
UnePierre

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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 15:10 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Meine Motivation ist am ehestens Nr. 1.

Also Punkt 3. trifft eher auf die Kritiker zu, nach meiner Erfahrung je unf?higer desto ?berheblicher (siehe zB. Todoroff oder Josef Braunstein).

Gr?sse
UnePierre

Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
UnePierre

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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 15:04 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

Spock schrieb am 20.07.2007 14:01 Uhr:

Zitat:

UnePierre schrieb am 20.07.2007 13:53 Uhr:
Hallo Manni,
ja, das Paper hat mir auch sehr gut gefallen, weil es alleine mit dem Relativit?tsprinzip auskommt, ohne weitere Annahmen ?ber das Licht zu machen. Genau das ?brigens, was von den Kritikern immer gefordert wird.



Kann es sein, dass die Kritiker einfach nicht in der Lage sind, eigene Fehler einzur?umen?

Gerade die Sache mit den Beschleunigern halte ich f?r ein sehr ?berzeugendes Argument.

Aber hier verschlie?en die Kritiker wohl auch wieder die Augen und weichen auf fadenscheinige sowie fachlich v?llig danebenliegende Ausreden aus, oder?





Ja, meiner Meinung nach ist dies auf den Dunning-Kruger-Effekt zur?ckzuf?hren.

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
UnePierre

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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 15:01 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

hier ist modernere Herleitung der LT:

http://www2.physics.umd.edu/~yakovenk/teaching/Lorentz.pdf

Wie der Autor eingangs sagt, gen?gt daf?r alleine die Gleichwertigkeit der BS (Relativit?tsprinzip) sowie einige Raum und Zeit-Symmetrien.

Auf die Annahme c=invariant kann damit verzichtet werden.

Die gesamte Kritik, die sich gegen dieses Postulat richtet, ist somit hinf?llig. Kein Wunder also, das Frau Lopez das Paper nicht zur Kenntnis nehmen m?chte.

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
UnePierre

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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 14:53 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo Manni,
ja, das Paper hat mir auch sehr gut gefallen, weil es alleine mit dem Relativit?tsprinzip auskommt, ohne weitere Annahmen ?ber das Licht zu machen. Genau das ?brigens, was von den Kritikern immer gefordert wird.

Inzwischen gibt es wohl noch modernere Darstellungen, die zeigen, dass die LT die richtige Trafo zwischen Bezugssystemen sein muss, wobei die Grenzgeschwindigkeit K experimentell ermittelt werden muss. F?r K=unendlich geht die LT in die GT ?ber. Da aber in Teilchenbeschleunigern noch niemals Geschwindigkeiten >c beobachtet wurden, halte ich K=c f?r erwiesen.

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
UnePierre

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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 14:39 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hier:


Zitat:

Mein Englisch ist ziemlich miserabel, aber ich glaube zu verstehen, dass der Autor hier die Trivialit?ten ausschlie?t, dass jegliche Grenzgeschwindigkeit per Definition konstant ist und nicht ?berschritten werden kann, was ich schon weiter oben ohne das Lesen der Arbeit auch selbst hervorgehoben habe.

Kann mir also irgendjemand kurz im Klartext (sprich auf Deutsch ) und in einfachen Worten darlegen, auf welcher ?berlegung und auf welchem Prinzip dieser Ansatz beruht und um welche Geschwindigkeiten es sich dabei handelt? Ich komme hier alleine leider nicht weiter.



Du hast Dich dort in unglaublicher Selbst?berh?hung geweigert, den Artikel zu lesen, weil Du 1. schon weisst was drin steht, und 2. des Englischen nicht m?chtig bist.

Jedenfalls ziehst Du auch hier wieder erneut die Kenntnisse Deiner Gespr?chspartner bzw der Autoren des Papers mit Verdrehungen ins L?cherliche - in klarem Bruch mit Deinen eigenen Forumsregeln. Wenn man sich einmal Deinen wissenschaftlichen Werdegang anschaut, dann entbehrt das nicht einer gewissen Absurdit?t.

Deine Kritik zielt - von Dir unbemerkt - nicht auf die RT ab, sondern auf die Methodik, mit der sie gewonnen wurde. Das w?re etwa so, als w?rde ich die Existenz Amerikas damit widerlegen wollen, weil Kolumbus erst glaubte nach Indien gesegelt zu sein.

Um dies aufzukl?ren, habe ich Dir mit "Relativity without light" einen Alternativzugang zur RT aufgezeigt, der ohne das Postulat von der Invarianz von c auskommt. Die daraus resultierende Theorie ist nat?rlich die gleiche, und nicht, wie von Dir rabulistisch dargestellt eine "andere Relativit?tstheorie".

viele Gr?sse
UnePierre

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UnePierre

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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 12:56 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo,
ich habe Herrn Friebe nicht aufgefordert, die GOM-Dokumentation auszuarbeiten, das ist alleine sein Privatvergn?gen.

Sollte sich aber Herr Friebe aber jemals dazu durchringen, eine direkt in ihn gestellte Frage zu beantworten, werde ich selbstverst?ndlich darauf eingehen, und, soweit geboten, mich def?r bedanken.

Wohl verstehe ich aber eine an mich gerichtete Frage als eine Aufforderung zum Handeln, das war in beiden F?llen so und ich bin dem gerne nachgekommen.

In einem der F?lle warst Du die Fragende, es ging um das Paper "relativity without light". Hier h?ttest Du wirklich mal einen Erkenntnisfortschritt erlangen k?nnen, da dieses Paper die RT ohne R?ckgriff auf Annahmen ?ber Licht herleitet. Dann auch noch eine ?bersetzung dieses Papers von mir zu verlangen schl?gt dem Fass wirklich den Boden aus, daher habe ich diesen Strang auch nicht mehr l?nger verfolgt.

viele Gr?sse
UnePierre

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UnePierre

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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 12:19 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie


Zitat:

sammylight schrieb am 20.07.2007 11:01 Uhr:

Zitat:

Bei Pulsaren wird dies aber nicht so beobachtet, wie vom Teilchenmodel (=Tennisb?lle) des Lichts vorhergesagt, sondern so wie man es nach der RT erwarten w?rde. Somit kann dadurch auf die Ung?ltigkeit des Teilchenmodells f?r Licht geschlossen werden.


Ich selbst bin ein Vertreter des Wellenmodells (mit quantisierter Amplitude). Allerdings w?re ich mit dieser Schlussfolgerung etwas vorsichtig, denn nach der SRT m?sste ja auch im Teilchenmodell eine gleiche Ankunftsfrequenz festgestellt werden. Die SRT behauptet ja lediglich, dass Geschwindigkeiten anders addiert werden m?ssen, nicht das Licht nicht aus Teilchen bestehen kann.

Viele Gr??e,
Sammy



Hally Sammy, das ist korrekt. Ich bin davon ausgegangen, dass f?r ein nicht-relativistisches Teilchenmodell nat?rlich die Galilei-Trafo gelten soll.
viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 12:14 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo Froggy,


Zitat:

Ich habe im Internet Themen ?ber "Pulsare und Dopplereffekt" gesucht und hier einen interessanten Artikel gefunden:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18234/1.html

Unter dem Abschnitt " Exotische Spurensuche via Pulsar " steht geschrieben, dass die Pulse mit h?herer Frequenz beim Beobachter ankommen, wenn sich der Pulsar auf den Beobachter zu bewegt. Umgekehrt kommen die Pulse in langsamerer Frequenz an, wenn sich der Pulsar vom Beobachter entfernt.
Die Pulse scheinen nicht alle mit gleicher Geschwindigkeit anzukommen, so wie ich das verstehe.



Ich muss zugeben, dass mich das auch auf den ersten Blick ?berrascht. Warum auch im Rahmen der RT ein Unterschied in der Pulsfolge entstehen kann, kann ich erst nach n?herem Studium des Artikels beantworten. Ich verspreche aber, dass ich zu gegebener Zeit darauf zur?ckkomme.

In diesem Zusammenhang m?chte ich noch folgendes anmerken:
Ich habe mir schon zweimal die M?he gemacht, ein Paper referieren:
Die Original-Publikation zum Haefele-Keating-Exp. sowie das Paper "relativity without light". Ein wiss. Paper zu studieren und zu verstehen und auf die Sprache eines Laien zu bringen, ist extrem arbeitsaufw?ndig. So etwas macht nur Sinn, wenn der Adressat Feedback gibt und ein Erkenntnisfortschritt erkennbar ist. Ausserdem gebietet es schon alleine die H?flichkeit, sich daf?r zu bedanken.

In beiden F?llen war es dann aber so, dass man zun?chst nichts mehr davon h?rt (auch keine R?ckfragen), und dann pl?tzlich ein paar Wochen sp?ter genau die gleiche Frage, die eigentlich durch das Paper beantwortet sein m?sste, wieder vom gleichen User in einem Forum gestellt wird. Das ist nicht nur verwunderlich sondern auch noch extrem unh?flich demjenigen gegen?ber, der sich die Arbeit gemacht hat.

Komischerweise kenne ich solches Verhalten nur von Kritikern der RT. Auch das ist ein Grund f?r das feindselige Verhalten, welches diesen in vielen Foren entgegenschl?gt.

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 11:15 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo Jocelyne,

hier also nochmals ausnahmsweise, als besonderer Service f?r Mme. Lopez, die Grundidee der Pulsar-Methode:

Dazu stellen wir uns Jocelyne beim Tennis-Training mit einer Ballwurfmaschine vor, die in regelm?ssiger Folge Tennisb?lle Richtung Jocelyne abfeuert.

These: F?r Tennisb?lle gelte die klassische Addition von Geschwindigkeiten.

Was passiert nun, wenn ein b?ser Schelm die Maschine Richtung Spieler bewegt w?hrend weiter B?lle abgefeuert werden? Richtig: die B?lle werden nicht nur schneller sondern auch in k?rzerer Abfolge bei Dir eintreffen.

Umgekehrt, wenn sich die Maschine von Dir entfernt, werden die B?lle in l?ngeren Abst?nden bei Dir eintreffen.

Indem Du die Zeitabst?nde zwischen dem Eintreffen der B?lle misst, kannst Du R?ckschl?sse auf die Richtigkeit Deiner zugrundeliegenden These ziehen.

Bei Pulsaren wird dies aber nicht so beobachtet, wie vom Teilchenmodel (=Tennisb?lle) des Lichts vorhergesagt, sondern so wie man es nach der RT erwarten w?rde. Somit kann dadurch auf die Ung?ltigkeit des Teilchenmodells f?r Licht geschlossen werden.

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Experiment zur Invarianz des Lichts
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Re: Experiment zur Invarianz des Lichts 20.07.2007 10:47 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo,

Licht- und Radiowellen sind beide elektromagnetische Wellen unterschiedlicher Frequenz aber gleicher Ausbreitungsgeschwindigkeit. Das ist seit langem erwiesen und Konsenz in der Physik. Und was in der Wissenschaft Stand der Erkenntnis ist, bestimmt nun mal letztendlich die weltweite Community von Wissenschaftlern und nicht eine Frau Jocelyne Lopez aus Hamburg.

Man kann sich in einer Diskussion beliebig verzetteln, wenn man sich nicht gemeinsam auf eine gesicherte Grundlage einigt. "Sauter du coq ? l'?ne" beschreibt dies eine franz. Metapher soviel ich weiss.

Der Artikel von Becher beantwortet alle Fragen zum Pulsar-Experiment, wenn man denn des Englischen m?chtig ist, was heutzutage Vorraussetzung in der Wissenschaft ist. Man kann nicht erwarten, dass Dir, Jocelyne, auch noch der Inhalt der einschl?gigen Quellen ins Deutsche ?bersetzt wird. Hier bist meiner Meinung nach Du in der Holschuld, denn offensichtlich bestehen ja auf Deiner Seite Fragen und Unklarheiten zur Physik. Du erwartest schliesslich auch, dass man mit dem Inhalt eines Threads vertraut ist, bevor man dort in die Diskussion einsteigt. St?ndig wieder bei Adam und Eva anfangen zu m?ssen, schadet ausserdem der ?bersichtlichkeit eines Threads.

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Hafele & Keating-Experiment
UnePierre

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Re: Hafele & Keating-Experiment 19.07.2007 21:26 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo Gerhard,

Da die Physiker nat?rlich wissen, dass die Anzeige einer Uhr nicht vom Bezugssystem abh?ngen darf, gibt es in der RT den Begriff der "Eigenzeit", mit dem griech. Buchstaben "tau" abgek?rzt. Die Eigenzeit ist die Zeit, die eine mitbewegte Uhr misst.

In differentieller Form:
d_tau^2 = dt^2 - dx^2/c^2 - dy^2/c^2 - dz^2/c^2

wobei t,x,y,z die Koordinaten in dem Bezugssystem(BS) sind, von dem aus ich den Vorgang betrachte.

Man kann durch Rechnung leicht zeigen, dass d_tau^2 invariant bei einem Wechsel des BS (=unter einer Lorentztrafo) bleibt.

Das Eigenzeitintegral ist also ebenfalls invariant bei einem Wechsel des Bezugssystems. Es ist daher egal welches BS Du zur Betrachtung des Experimentes w?hlst. Es wird bei richtiger Rechnung immer das gleiche rauskommen.
Das ist ganz einfach eine mathematische Eigenschaft, die das Relativit?tsprinzip in mathematische Sprache ?bersetzt.

Die Ost-West Abweichung kommt daher, weil es wegen der Erdrotation kein inertiales BS gibt, in dem die Bodenstation ruht. Von diesem BS aus gesehen w?rden beide Flzge in der Tat die gleichen Eigenzeiten durchmessen, und somit (wegen des weiter oben gesagten) auch von jedem anderen BS aus betrachtet.

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Unterdr?ckung der Kritik der Relativit?tstheorie
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Re: Unterdr?ckung der Kritik der Relativit?tstheorie 18.07.2007 21:18 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo,
also ich w?rde auch eine ausf?hrliche Antwort zu dem Pulsar-Argument begr?ssen. Der Verweis auf den vorletzten Beitrag beantwortet dies in keiner Weise.

Du hast experimentelle Belege f?r c=invariant gefordert - hier sind sie.

Gerade wenn man sich wie Du, Jocelyne, dermassen auf?s hohe Ross setzt, dass Dir sogar eine Verfassungsklage angebracht scheint, sollte man mit gutem Beispiel voran gehen.

Also: wie vertragen sich die Beobachtungen an Doppelpulsaren mit der Annahme, die Lichtgeschwindigkeit w?rde von der Relativgeschwindigkeit zwischen Quelle und Beobachter abh?ngen?

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Unterdr?ckung der Kritik der Relativit?tstheorie
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Re: Unterdr?ckung der Kritik der Relativit?tstheorie 18.07.2007 17:33 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo Jocelyne,

Die Experimente gibt es und sie wurden Dir genannt. Auch ich habe Dir Beispiele genannt, wo die RT best?tigt wird. zB. den Positronenemissionstomografen (PET). Kannst Du im Uni-Klinikum Hamburg-Eppendorf besichtigen (http://www.uke.uni-hamburg.de/kliniken/nuklearmedizin/index.php).

Da die Vorhersagen der RT in hervorragender ?bereinstimmung mit den Experimenten stehen, st?tzt dies selbstverst?ndlich auch die Ausgangsannahme c sei invariant, auf der die ganze Theorie aufbaut.

Aber auch direkt f?r c=invariant gibt es ?berzeugende experimentelle Daten, zuletzt wurden von Prof. Schutz Beobachtungen an Doppelpulsaren genannt.

Ein Pulsar ist eine rotierende Quelle f?r Radiowellen, mit extrem hoher Frequenzstabilit?t (?hnlich wie ein Leuchtturm).

Da deren Relativgeschwindigkeit zur Erde periodisch schwankt, m?ssten die einzelnen Pulse mit verschiedenen Geschwindigkeiten emittiert werden, was bedeuten w?rde, dass diese sich aufgrund der weiten Entfernung zur Erde sogar gegenseitig ?berholen m?ssten!

Aber nichts dergleichen wird beobachtet: die Pulse treffen auf der Erde mit extrem hoher Regelm?ssigkeit (<10^-4) ein.


Wie erkl?rst Du Dir diese Tatsache, wenn c von der Relativgeschwindigkeit zwischen Quelle und Beobachter abh?ngen w?rde?

viele Gr?sse
UnePierre


Thema: Unterdr?ckung der Kritik der Relativit?tstheorie
UnePierre

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Re: Unterdr?ckung der Kritik der Relativit?tstheorie 18.07.2007 11:04 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo,

ich bezweifle zwar auch vehement die GOM-Thesen, allerdings ist das nicht Thema des Threads. Um das spezielle Anliegen der Kritiker zu kl?ren (Verletzung der Wissenschaftsfreiheit) ist der Petitionsausschuss vermutlich die richtige Adresse.

Parallel dazu m?sste die fachliche Diskussion weitergef?hrt werden, anstatt sich in rechtlichen Details zu verzetteln.

viele Gr?sse
UnePierre

Thema: Unterdr?ckung der Kritik der Relativit?tstheorie
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Re: Unterdr?ckung der Kritik der Relativit?tstheorie 18.07.2007 09:57 Forum: Diskussionen ?ber die Kritik der Relativit?tstheorie

Hallo Jocelyne,

hast Du schon einmal an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gedacht?
http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/onlinepet/index.html

Seit kurzem k?nnen Petitionen dort auch zur ?ffentlichen Diskussion freigegeben werden.
Weiter sind die dort gemachten Eingaben aktenkundig, anders als ein Brief oder e-mail, die schnell mal "vergessen" werden k?nnen.
Zuguterletzt muss eine Petition beantwortet werden, auch wenn es eine Weile dauern wird, aber Du hast als B?rgerin in jedem Fall das Recht, eine Antwort auf Dein Anliegen zu bekommen.

viele Gr?sse
UnePierre

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