Forum Wissenschaft und moralische Verantwortung (http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/index.php)
- Forum Wissenschaft und moralische Verantwortung (http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/board.php?boardid=921)
-- Links zur Wissenschaftskritik und Erkenntnistheorie (http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/board.php?boardid=5)
--- Homepage von Jocelyne Lopez (http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/threadid.php?threadid=23)


Geschrieben von Ekkehard Friebe am 11.12.2005 um 11:05:

Homepage von Jocelyne Lopez

http://www.jocelyne-lopez.de/maenner/maerchenhaftes.html

Vorstehende Homepage von Jocelyne Lopez enth?lt unter anderen folgende Aussagen:

Zitat:

"Ist die Mathematik schuld?

Die Lichtgeschwindigkeit ist zwar gemessen worden, aber das, was man gemessen hat, kann man unm?glich als ?Grenzgeschwindigkeit? bezeichnen, das ist indiskutabel! Es handelt sich hier ganz eindeutlich um eine gewaltig irref?hrende Begriffverwirrung, die wohl unbemerkt in den K?pfen der Wissenschaftler und der Laien im Laufen der Jahre sich festgesetzt hat.

Man w?rde z.B. auch nicht auf die Idee kommen, die Geschwindigkeit des ersten halben Laufschrittes von Sprintern oder Marathonl?ufern zu messen, dann die Instrumente einzupacken und zu entscheiden: "Das ist die konstante H?chstgeschwindigkeit von Sprintern und Marathonl?ufern?"

Dass solche Begriffsverwirrungen auch in der Physik m?glich sind ist nicht verwunderlich, Physiker sind nun mal auch Menschen, und sie m?ssen sich nun mal auch einer Sprache bedienen? Solche unbemerkte und verschleppte Begriff- und Definitionsverwirrungen sind jedoch m?glicherweise durch die Tatsache beg?nstigt, dass die Physik sich haupts?chlich der mathematischen Sprache bedient, die abgek?rzte, implizite, abstrakte Symbolen als Definitionen benutzt, die nicht mehr hinterfragt werden. So hat zum Beispiel Ekkehard Friebe auf eine solche unbemerkte Definitionsverwechselung zwischen c und V bei hochrangigen Physikern aufmerksam gemacht und auch im Thread "Mathematik keine Wissenschaft, sondern nur eine Sprache?" auf das Problem der Vieldeutigkeit der Begriffe hingewiesen:

"Das zweite wesentliche Charakteristikum einer Sprache ist, da? die Wortsch?pfungen, auch ?Begriffe? genannt, meist vieldeutig sind. Dar?ber gibt es meines Wissens eine umfangreiche Literatur.

Die mathematische Sprache war urspr?nglich dazu erfunden worden, eine Eindeutigkeit zu erreichen. Sie sollte die Logik streng nachbilden. Bei rein abstrakten Problemen ist dies auch heute noch weitgehend erf?llt. Sobald aber ?Begriffe? aus dem klassischen Bereich der Sprache eingef?hrt und mathematischen Symbolen zugeordnet werden, wird auch die Vieldeutigkeit dieser ?Begriffe? in die Mathematik eingef?hrt und man kommt leicht zu unsinnigen Aussagen.

Es gibt drei sehr aufschlu?reiche B?cher zu der begrifflichen Sprachverwirrung in der Physik:

Max JAMMER: ?Concepts of space? (Harvard University Press, Cambridge/USA, 1954). Deutsche Fassung: ?Das Problem des Raumes? (Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1960)

Max JAMMER: ?Concepts of force? (Harvard University Press, Cambridge/USA, 1957). Eine Deutsche Fassung ist vermutlich nicht erschienen.

Max JAMMER: ?Concepts of Mass? (Harvard University Press, Cambridge/USA, 1960). Deutsche Fassung: ?Der Begriff der Masse in der Physik? (Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1964)" (Zitatende)



Beste Gr??e Ekkehard Friebe




Powered by: Burning Board Lite 1.0.2 2001-2004 WoltLab GmbH