|
|
| Zitat: |
Jocelyne Lopez schrieb am 23.11.2007 21:29 Uhr:
Aber nun. Die Frage:
"Qu'est ce que la propriété?"
bedeutet:
"Was ist Eigentum?"
oder aber auch
"Was ist Eigenschaft?"
weil das Wort "propriété" im Französischen sowohl für "Eigentum" als auch für "Eigenschaft" je nach Kontext benutzt werden kann. |
Sie liegen nicht schlecht. In ihrem Blog haben Sie Zitate gebraucht. Zitate sind erlaubte Verwendungen geistigen Eigentums, wenn Regeln beachtet werden.
| Zitat: |
EU-Richtlinien zum geistigen Eigentum ähneln den „good practice“-Regeln insoweit, als sie Forschende dazu anhalten, darauf zu achten, erforderliche Lizenzen einzuholen, die Urhebereigenschaft korrekt zuzuordnen, verwendete Quellen offenzulegen, Zitate korrekt anzuführen und Plagiate zu vermeiden. |
http://www.respectproject.org/code/clegal.php?id=de
Hinweise zu korrektem Zitieren finden Sie leicht:
| Zitat: |
Zur Technik des Zitierens:
[...]
Man sollte sich, um Ungenauigkeiten, Fehler oder gar Verfälschungen zu vermeiden, grundsätzlich zum Ziel setzen, die Originalliteratur selbst einzusehen. Nur dann ist es möglich, sich zu vergewissern, ob Zitate nicht aus dem gedanklichen Zusammenhang der Originaltexte herausgerissen sind und mithin den vom Autor intendierten Sinn entstellen. Dieses Postulat hat Gültigkeit auch bei sinngemäßen Zitaten. |
http://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-1338?XSL.ContextID=
Und:
| Zitat: |
a) Wörtliches Zitat
Ein wörtliches Zitat ist eine Übernahme einer fremden Aussage in den eigenen Text. Zum wörtlichen Zitat wird nur dann gegriffen, wenn es entweder auf den genauen Wortlaut ankommt oder es sich um besonders prägnante Formulierungen handelt. Generell ist eine Wiedergabe in eigenen Worten, d. h. ein sinngemäßes (indirektes) Zitat zu bevorzugen.
Zitate dürfen nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden. Das Zitat darf nach Übernahme in den eigenen Text keinen anderen Sinn ergeben als im Original. |
http://www.fh-wolfenbuettel.de/cms/de/fbr/download/empfehlungenwissenschaftlichesarbeiten.pdf
Wo Sie gegen Regeln verstoßen haben ist fett markiert. Verstehen Sie das? Oder muß das auch übersetzt werden?
Regards, Bourdin
__________________ „Du bist Republikaner? - Republikaner, ja; aber das Wort sagt nichts Bestimmtes. Republica, das heißt die Wohlfahrt des Ganzen; nun wer sie will, gleichgültig unter welcher Regierungsform, mag sich Republikaner nennen. Die Könige sind auch Republikaner. - Nun denn: Du bist Demokrat? - Nein. - Was! Du bist also Monarchist! - Nein. - Konstitutionalist? - Gott bewahre mich davor. - Du bist also Aristokrat? - Keineswegs. - Du bist für eine gemäßigte Regierungsform? - Noch weniger. - Was bist du also? - Ich bin Anarchist.“ Pierre Joseph Proudhon (1809-1865)
|
|
23.11.2007 23:27 |
|
|
|
| Zitat: |
Martial Bourdin schrieb am 23.11.2007 22:27 Uhr:
Wo Sie gegen Regeln verstoßen haben ist fett markiert. Verstehen Sie das? Oder muß das auch übersetzt werden? |
Nein, ich verstehe das leider nicht, aber ich brauche dafür auch keine Übersetzungen auf Französisch, danke.
Sagen Sie mir bitte freundlicherweise im Einzelnen, welche Zitate in meinem Blog Ihrer Meinung nach gegen die von Ihnen genannten Regeln verstoßen:
Hier die Zitate:
| Zitat: |
Ehe ich das Zeug (=die Relativitätstheorie!) glaube, glaube ich lieber, dass ich falsch beobachtet habe!
(Albert Abraham Michelson, Nobelpreisträger)
- aus dem Brief von Arnold Sommerfeld an Wilhelm Wien vom 16.1.1910 |
| Zitat: |
Mir will es nicht in den Kopf hinein, dass man so ganz abstrakte Betrachtungen und Begriffe brauchen muß, um Naturerscheinungen zu verstehen.
(Wilhelm Conrad Röntgen, Nobelpreisträger)
- zitiert nach: Leicht, Hans: „Wilhelm Conrad Röntgen”. München 1994 |
| Zitat: |
Ein an einem Himmelskörper vorübergehender Lichtstrahl müsste nach der Relativitätstheorie eine Ablenkung erfahren. Wenn das aber wirklich der Fall ist, so ist die Lichtgeschwindigkeit nicht unveränderlich, und dann entzieht sich die Relativitätstheorie selbst den Boden.
(Wilhelm Wien, Nobelpreisträger)
- aus „Ziele und Methoden der theoretischen Physik”, Vortrag von Wilhelm Wien am 11.5.1914 in Würzburg. |
| Zitat: |
Die Relativitätstheorie? Unsinn! Für unsere Arbeit ist sie nicht nötig!
(Ernest Rutherford, Nobelpreisträger)
- zitiert nach: Suchotin, Anatoli K.: „Kuriositäten in der Wissenschaft?” Thun 1983 |
| Zitat: |
Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.
(Albert Einstein) |
| Zitat: |
Woher kommt es, dass mich niemand versteht und jeder mag?
(Albert Einstein, 1944) |
| Zitat: |
Sie stellen es sich so vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zurückschaue. Aber es ist ganz anders von der Nähe gesehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird, und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt auf dem rechten Wege bin.
(Albert Einstein, 1949)
- aus «Lettres à Maurice Solovine”, Paris 1956, S. 94 |
| Zitat: |
Bleiben wir bei den Medien: Was es trotz vieler kleiner Beiträge zum Einstein-Jahr auffälligerweise nicht gab, war eine prominent besetzte Talkrunde zur besten Fernsehzeit. Dies legt den Verdacht nahe, dass das Jubeljahr alles mögliche bewirkt hat, nur keine neue Antwort auf die Frage, „Was verstehen Sie von Albert Einstein?”. Sie lautet beim allgemeinen Publikum nämlich unverändert „Nichts”, und Journalisten, die sich nicht zur Physik bekennen, gehören dazu. […] Einsteins Physik ist trotz aller Jubelfeiern den meisten fremd geblieben. Zu den Standardsätzen von Reportern, die zu einem Interview oder um einen anderen Beitrag baten, gehörte der Hinweis, dass sie nichts von der Relativitätstheorie verstehen.
(Prof. Dr. Ernst Fischer)
- aus Physik Journal 4 (2005 ) Nr. 12 - Wiley VCH Verlag. |
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
----------
PS: Ihr Avatar finde ich abstoßend und unangemessen. Soll das heißen, dass Sie Blut auf den Händen haben? Könnten Sie es vielleicht gegen ein anderes Bild austauschen?
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Jocelyne Lopez am 23.11.2007 23:54.
|
|
23.11.2007 23:47 |
|
|
|
| Zitat: |
Jocelyne Lopez schrieb am 23.11.2007 22:47 Uhr:
| Zitat: |
Martial Bourdin schrieb am 23.11.2007 22:27 Uhr:
Wo Sie gegen Regeln verstoßen haben ist fett markiert. Verstehen Sie das? Oder muß das auch übersetzt werden? |
Sagen Sie mir bitte freundlicherweise im Einzelnen, welche Zitate in meinem Blog Ihrer Meinung nach gegen den von Ihnen genannten Regeln verstoßen:
|
Wenn Sie dazu bereit sind, werde ich das gerne tun. Erlauben Sie mir zunächst aber eine Antwort auf
| Zitat: |
PS: Ihr Avatar finde ich abstoßend und unangemessen. Soll das heißen, dass Sie Blut auf den Händen haben? Könnten Sie es vielleicht gegen ein anderes Bild austauschen? |
Sie zitieren postum Persönlichkeiten, ich auch. Der Avatar ist eine geschichtliche Abstraktion des Wirkens von Martial Bourdin, meinem Namensvetter. Wenn er wirklich so obszön sein sollte, daß daran die Diskussion scheitert, tausche ich ihn aber gern aus.
Regards, Bourdin
__________________ „Du bist Republikaner? - Republikaner, ja; aber das Wort sagt nichts Bestimmtes. Republica, das heißt die Wohlfahrt des Ganzen; nun wer sie will, gleichgültig unter welcher Regierungsform, mag sich Republikaner nennen. Die Könige sind auch Republikaner. - Nun denn: Du bist Demokrat? - Nein. - Was! Du bist also Monarchist! - Nein. - Konstitutionalist? - Gott bewahre mich davor. - Du bist also Aristokrat? - Keineswegs. - Du bist für eine gemäßigte Regierungsform? - Noch weniger. - Was bist du also? - Ich bin Anarchist.“ Pierre Joseph Proudhon (1809-1865)
|
|
23.11.2007 23:55 |
|
|
|
| Zitat: |
Jocelyne Lopez schrieb am 23.11.2007 22:47 Uhr:
| Zitat: |
Martial Bourdin schrieb am 23.11.2007 22:27 Uhr:
Wo Sie gegen Regeln verstoßen haben ist fett markiert. Verstehen Sie das? Oder muß das auch übersetzt werden? |
Nein, ich verstehe das leider nicht, aber ich brauche dafür auch keine Übersetzungen auf Französisch, danke.
Sagen Sie mir bitte freundlicherweise im Einzelnen, welche Zitate in meinem Blog Ihrer Meinung nach gegen die von Ihnen genannten Regeln verstoßen:
Hier die Zitate:
[...]
| Zitat: |
Sie stellen es sich so vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zurückschaue. Aber es ist ganz anders von der Nähe gesehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird, und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt auf dem rechten Wege bin.
(Albert Einstein, 1949)
- aus «Lettres à Maurice Solovine”, Paris 1956, S. 94 |
|
Wenn es Ihnen recht ist beginne ich mit dem Brief von Einstein an Solovine 28.03.1949. Frau Lopez prüfen Sie bitte die Regel
| Zitat: |
Man sollte sich, um Ungenauigkeiten, Fehler oder gar Verfälschungen zu vermeiden, grundsätzlich zum Ziel setzen, die Originalliteratur selbst einzusehen. |
Haben Sie das getan?
Regards, Bourdin
__________________ „Du bist Republikaner? - Republikaner, ja; aber das Wort sagt nichts Bestimmtes. Republica, das heißt die Wohlfahrt des Ganzen; nun wer sie will, gleichgültig unter welcher Regierungsform, mag sich Republikaner nennen. Die Könige sind auch Republikaner. - Nun denn: Du bist Demokrat? - Nein. - Was! Du bist also Monarchist! - Nein. - Konstitutionalist? - Gott bewahre mich davor. - Du bist also Aristokrat? - Keineswegs. - Du bist für eine gemäßigte Regierungsform? - Noch weniger. - Was bist du also? - Ich bin Anarchist.“ Pierre Joseph Proudhon (1809-1865)
|
|
24.11.2007 00:55 |
|
|
|
| Zitat: |
Martial Bourdin schrieb am 23.11.2007 23:55 Uhr:
Wenn es Ihnen recht ist beginne ich mit dem Brief von Einstein an Solovine 28.03.1949. Frau Lopez prüfen Sie bitte die Regel
| Zitat: |
Man sollte sich, um Ungenauigkeiten, Fehler oder gar Verfälschungen zu vermeiden, grundsätzlich zum Ziel setzen, die Originalliteratur selbst einzusehen.
Haben Sie das getan? |
|
Ja, mir ist das recht.
Meine Kommentare dazu:
1) Wen interessiert denn, ob ich die Originalliteratur gelesen habe oder auch nicht? Und wer will das prüfen wollen?
2) Aber ich beantworte trotzdem Ihre Frage, ich bin so gut: Nein, ich habe nicht den Originalbrief von Einstein an seinen Freund Solovine 28.03.1949 gelesen, dafür aber das Buch von Karl Brinkmann „Zu Zeit und Raum“ - Johannes Berchmanns Verlag, Augsburg, wo dieses Zitat mit der Angabe der Quelle übernommen wurde:
| Zitat: |
Zitat von Karl Brinkmann:
"In einem Brief an seinen Freund Solovine aus dem Jahre 1949 (veröffentlicht unter „Lettres à Maurice Solovine“, Paris 1956, S. 94) hat er ein bemerkenswertes Eingeständnis gemacht, indem er schrieb:
„ ... Sie stellen es sich so vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zurückschaue. Aber es ist ganz anders von der Nähe gesehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird, und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt auf dem rechten Wege bin....“
Diese Äußerung Einsteins ist sicher nicht allein als bloße Bescheidenheit zu beurteilen, sondern mehr als ein kritisches wie ehrliches Bekenntnis zur Möglichkeit der Unrichtigkeit seiner Lehre." |
3) An welcher Stelle hat Karl Brinkmann einen Fehler beim Übernehmen dieses Auszuges aus dem Brief von Einstein an Solovine gemacht? Haben Sie selbst den Originalbrief von Einstein gelesen oder liegt Ihnen die Originalausgabe der Veröffentlichung "Lettres à Maurice Solovine", Paris 1956, S. 94 vor? Wo haben Sie hier Abweichungen im Zitat festgestellt?
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
|
|
24.11.2007 01:24 |
|
|
|
| Zitat: |
Jocelyne Lopez schrieb am 24.11.2007 00:24 Uhr:
| Zitat: |
Martial Bourdin schrieb am 23.11.2007 23:55 Uhr:
Wenn es Ihnen recht ist beginne ich mit dem Brief von Einstein an Solovine 28.03.1949. Frau Lopez prüfen Sie bitte die Regel
| Zitat: |
Man sollte sich, um Ungenauigkeiten, Fehler oder gar Verfälschungen zu vermeiden, grundsätzlich zum Ziel setzen, die Originalliteratur selbst einzusehen.
Haben Sie das getan? |
|
Ja, mir ist das recht.
Meine Kommentare dazu:
1) Wen interessiert denn, ob ich die Originalliteratur gelesen habe oder auch nicht? Und wer will das prüfen wollen?
|
Eins nach dem anderen. Es sind die „good practice“-Regeln für Wissenschaft, die das verlangen.
Regards, Bourdin
__________________ „Du bist Republikaner? - Republikaner, ja; aber das Wort sagt nichts Bestimmtes. Republica, das heißt die Wohlfahrt des Ganzen; nun wer sie will, gleichgültig unter welcher Regierungsform, mag sich Republikaner nennen. Die Könige sind auch Republikaner. - Nun denn: Du bist Demokrat? - Nein. - Was! Du bist also Monarchist! - Nein. - Konstitutionalist? - Gott bewahre mich davor. - Du bist also Aristokrat? - Keineswegs. - Du bist für eine gemäßigte Regierungsform? - Noch weniger. - Was bist du also? - Ich bin Anarchist.“ Pierre Joseph Proudhon (1809-1865)
|
|
24.11.2007 01:30 |
|
|
|
| Zitat: |
Jocelyne Lopez schrieb am 24.11.2007 00:24 Uhr:
2) Aber ich beantworte trotzdem Ihre Frage, ich bin so gut: Nein, ich habe nicht den Originalbrief von Einstein an seinen Freund Solovine 28.03.1949 gelesen, dafür aber das Buch von Karl Brinkmann „Zu Zeit und Raum“ - Johannes Berchmanns Verlag, Augsburg, wo dieses Zitat mit der Angabe der Quelle übernommen wurde:
| Zitat: |
Zitat von Karl Brinkmann:
"In einem Brief an seinen Freund Solovine aus dem Jahre 1949 (veröffentlicht unter „Lettres à Maurice Solovine“, Paris 1956, S. 94) hat er ein bemerkenswertes Eingeständnis gemacht, indem er schrieb:
„ ... Sie stellen es sich so vor, dass ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zurückschaue. Aber es ist ganz anders von der Nähe gesehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird, und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt auf dem rechten Wege bin....“
Diese Äußerung Einsteins ist sicher nicht allein als bloße Bescheidenheit zu beurteilen, sondern mehr als ein kritisches wie ehrliches Bekenntnis zur Möglichkeit der Unrichtigkeit seiner Lehre." |
3) An welcher Stelle hat Karl Brinkmann einen Fehler beim Übernehmen dieses Auszuges aus dem Brief von Einstein an Solovine gemacht? Haben Sie selbst den Originalbrief von Einstein gelesen oder liegt Ihnen die Originalausgabe der Veröffentlichung "Lettres à Maurice Solovine", Paris 1956, S. 94 vor? Wo haben Sie hier Abweichungen im Zitat festgestellt?
|
Sie geben also zu, ein Zitat ungeprüft übernommen zu haben. Ich will das zunächst erstmal so hinnehmen. Der Brief liegt mir vor. Wenn Sie die Schuld des Regelverstoß auf Brinkmann abwälzen wollen, ist das recht und billig. Grund genug, dieses Zitat aus Ihrem Blog zu entfernen.
Kommen wir zum nächsten Regelverstoß:
| Zitat: |
a) Wörtliches Zitat
Ein wörtliches Zitat ist eine Übernahme einer fremden Aussage in den eigenen Text. Zum wörtlichen Zitat wird nur dann gegriffen, wenn es entweder auf den genauen Wortlaut ankommt oder es sich um besonders prägnante Formulierungen handelt. Generell ist eine Wiedergabe in eigenen Worten, d. h. ein sinngemäßes (indirektes) Zitat zu bevorzugen.
Zitate dürfen nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden. Das Zitat darf nach Übernahme in den eigenen Text keinen anderen Sinn ergeben als im Original. |
Welchen Sinn ergibt das Zitat in Ihrer Darstellung? Entspricht es dem was Einstein seinem Freund mitteilte?
Regards, Bourdin
__________________ „Du bist Republikaner? - Republikaner, ja; aber das Wort sagt nichts Bestimmtes. Republica, das heißt die Wohlfahrt des Ganzen; nun wer sie will, gleichgültig unter welcher Regierungsform, mag sich Republikaner nennen. Die Könige sind auch Republikaner. - Nun denn: Du bist Demokrat? - Nein. - Was! Du bist also Monarchist! - Nein. - Konstitutionalist? - Gott bewahre mich davor. - Du bist also Aristokrat? - Keineswegs. - Du bist für eine gemäßigte Regierungsform? - Noch weniger. - Was bist du also? - Ich bin Anarchist.“ Pierre Joseph Proudhon (1809-1865)
|
|
24.11.2007 01:38 |
|
|
|
| Zitat: |
Jocelyne Lopez schrieb am 24.11.2007 00:24 Uhr:
| Zitat: |
Martial Bourdin schrieb am 23.11.2007 23:55 Uhr:
Wenn es Ihnen recht ist beginne ich mit dem Brief von Einstein an Solovine 28.03.1949. Frau Lopez prüfen Sie bitte die Regel
| Zitat: |
Man sollte sich, um Ungenauigkeiten, Fehler oder gar Verfälschungen zu vermeiden, grundsätzlich zum Ziel setzen, die Originalliteratur selbst einzusehen.
Haben Sie das getan? |
|
2) Aber ich beantworte trotzdem Ihre Frage, ich bin so gut: Nein, ich habe nicht den Originalbrief von Einstein an seinen Freund Solovine 28.03.1949 gelesen, dafür aber das Buch von Karl Brinkmann „Zu Zeit und Raum“ - Johannes Berchmanns Verlag, Augsburg, wo dieses Zitat mit der Angabe der Quelle übernommen wurde:
|
Ich will diese Fragen nicht ohne Fehler behandeln. Ich frage bei Ihnen noch einmal gezielt zum Punkt Brinkmann nach. Besitzen Sie das Buch oder haben Sie es auch gelesen? Das ist ein Unterschied in Betracht der „good practice“-Regeln. Wenn Sie sich rausreden, Sie haben das Original nicht gelesen, aber seine Zitierung durch Brinkmann.
Im Juni 2006 haben Sie noch festgestellt, daß Sie die Brinkmann-Zitierung nur über Herrn Friebe erhalten haben.
http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum/thread.php?threadid=142&startid=6#p47563718225158922
Was ist jetzt wahr? Sie kennen den Originalbrief nicht. Das haben Sie zugegeben. Aber haben Sie inzwischen das Buch von Karl Brinkmann gelesen? Oder zitieren Sie immer noch auf der Grundlage, daß Herr Friebe Ihnen das Zitat beigebracht hat?
Ich bitte um eine unzweideutige Antwort.
Regards, Bourdin
__________________ „Du bist Republikaner? - Republikaner, ja; aber das Wort sagt nichts Bestimmtes. Republica, das heißt die Wohlfahrt des Ganzen; nun wer sie will, gleichgültig unter welcher Regierungsform, mag sich Republikaner nennen. Die Könige sind auch Republikaner. - Nun denn: Du bist Demokrat? - Nein. - Was! Du bist also Monarchist! - Nein. - Konstitutionalist? - Gott bewahre mich davor. - Du bist also Aristokrat? - Keineswegs. - Du bist für eine gemäßigte Regierungsform? - Noch weniger. - Was bist du also? - Ich bin Anarchist.“ Pierre Joseph Proudhon (1809-1865)
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Martial Bourdin am 24.11.2007 02:59.
|
|
24.11.2007 02:58 |
|
|
|
|
|
|
|
|